bei der Kaiserdebatte auch ihn eigentlich noch in Erinnerung sein könnte.
Wir wollen den Juden und Judengeiwssen nicht ohne Not ba3 Vergnügen machen, das; sic alle Antisemiten wegen der Ceitensprüngc des Herrn Köhler verhöhnen können; darum begnügen wir uns vorläufig mit dieser Mitteilung an unsere Vertrauensmänner im Wahlkreise. Herr Köhler irrt, ivenn er glaubt, daß die hessischen Wähler cvenso wankelmütig sind itnc er selber. Es wird Sache unserer Vertrauensmänner sein, die Folgerungen ans solchem Vertrauensbruche zu ziehen; der Austritt Köhlers schadet unserer Arbeit nicht im mindesten, sic gewinnt im (Gegenteil an Klarheit und Einheit. Herr Köhler hat nie etwas Positives geschaffen, weil er bloß darauf Wert legte, möglichst nach Außen von sich reden zu machen. Wir werden, ihm auch deshalb den Gefallen nicht erweisen, gegen seine Erklärung in gleicher Weise mit einer anderen vorzugehen.
Wir sind überzeugt, daß aac Anhänger unserer Sache das Ausscheiden Köhlers ebenso beurteilen werden wie lvir.
Mit deutschen: Gruße zeichnet sich
Die Leitung der deutschsozialen Partei.
Liebermann von Sonnenberg, M. d. R., Vorsitzender.
F. Raab, M. d. R., Schriftführer.
Berlin, Reichstag, am 30. Januar 1909.
vermischtes.
* Reiteroffizier und Einbrecher Von einer gemütlichen Szene zwischen einem flotten Reiternmzier und einem Einbrecher, der den Vorzug hat, aus den: Leben gegriffen zu sein, weiß der Sofiaer Mitarbeiter der „Köln. Ztg." zu erzählen: Bricht da vor einigen Tagen ein Strolch nachts in Sie Wohnung eines Reiternberleutnants ein und macht sich in dessen Garderobe zu schaffen. Das Unglück will, daß aus der Reithose des Offiziers eine Tabakdose mit Lärm zu Boden fällt und den Eigentümer weckt. Dieser springt aus dem Bette, faßt den EinbreäM sehr unsanft beim Rockkragen und läutet auch seinen Burschest herbei. Herr und Diener prügeln den Strolch windelweich. Dann entwickelt sich folgender Dialog: Oberleunant: „Was hat dich in meine Wohnung getrieben?" — Strolch: „Die Not, Herr Oberleutnant, ich habe nichts zu beißen." — Oberleutnant: „Weißt du denn nicht, daß gegen Ende des Monats fein Knopf bei mir zu finden ist?" — Strolch: !? — Oberleutnant: „Laß dich einmal untersuchen." — Tableau! Der Oberleutnant findet 5 Franken in den Taschen des Einbrechers, übergibt das Geld dem Burschen mit dem Befehl: „Kaufe morgen Tee und Zucker" urid läßt den „armen" Strolch frei mit der Aufforderung, am Ersten wiedcr- zukommen, um sich die 5 Franken zu holen.
Märkte.
th. G i eß e n, 11. Febr. Aus öem gestrigen <5 d) ro e in c tn arkt standen nur 150 Tiere zum Verkauf, ein viel zu kleinerV'orrat, um den Bedarf der zahlreich zum Markt gekommenen La.chmirle zu decken. Tie Ware war deshalb aud) außergewöhnlickSchoch im Preise und von einem normalen Handel, der preisbildÄ > zu bezeichnend ist, war keine Rede. ES wurden bezahlt für 6 Wochen alle Ferkel 45-55 Alk., 9-13 Wochen alle Ferkel 60—7lHNk. und
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlichsier Teilnahme Hi dem schrotten Verluste, der unS betroffen hm, sagen illr allen herzlichen Dank. jK)
Gießen, den 10. Februar 1909. ii
Familie Schmält Ww
14.
14.
5. Dezember 1851
BrVi
Januar 1871
Oktober 1875
Juni 1885 Mai 1882
März 1884
Schwalb, .Karl Ludwig, Sleln, Hermami Heinrich, Köntger, Dr., Rinn, Andreas, ttllmann, Lina, Kempf, Wilhelm,
werden seit mehreren Jahren nicht mehr ordnungsmäßig unterhalten. Gemäß den Besttmmungen im 8 15 der Friedhofs- und Be gräbmsordnung der Stadt (Ließen vom 12. Juni 1903 wirch hiermit den Angehörigen zur Wiederherstellung des Denkmals, der Einfassung und der Anpflanzungen der Grabstätten oder zu deren Ent- ternung eine Frist bis 1. ‘lUnil d. Js. gesetzt.
Rack fruchtlosem Ablauf dieser Frist werden wir die Et.tser- nung des Denkmals und der Einfassung von uns aus vornehmen lassen.
Gießen, den 18. Januar 1909.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießest.
I. B.: Kcller.
Bekanntmachung.
Die auf dem hiesigen Friedhof am Nahruugsbcrg bcköcneit Erbbegräbnisstättcu von
Muspran, Friedrich Perry, gestorben am 31. August 1856 Ortb, Wilhelm, belegt mit seiner am 10. März 1868 verstört'. Ehefrau Müller, Johann, gestorben am 1. November 1873
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Kesselvach für 1909 Rj. liegt vom 15. b. Mts. ab acht Tage lang auf unserem Bureau zur Einsicht der Beteiligten offen.
Kesselbach, den 11. Februar 1909.
Großh. Bürgermeisterei Keffelbach.
941 Stein.
Pergeblivg non Pflaster- u. lshaasfierarbeiteil.
Die Pflaster- uttd Ehaussierarbeiten für den Ausbau der Llebigstraße südlich der Wilsonstraße bis zum Aulweg sollen
Mittwoch den 17. Februar d. Fs., form. 11 Uhr öffentlich vergeben werden.
Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienst stund en bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenamuen;4eit vulikt, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an uns einzureichen.
Zuschlagsfrist 4 Wochen.
Gießen, den 9. Februar 1909.
Stabt. Tiefbau amt.
Braubach. B10/a
Köliigl. MMstem BraMberniUs.
Fm Wege dcS schriftlichen Angebots sollen aus den Forst ritten 2a u. 3 Esväerwaldchen, 42b yarrmschälberg, 47 Jaukhardt, 53 Gönürod und Totalität der Schulzbezirke Weiperfelden u. Hasfel- born verkauft werden:
Eiche: Los 1 (B Kl.4> 18 Stamme - 9,31 Fm„ Los 2 sL Kl. 5) 223 Stämme — 48,59 Fm., Los 3 45 ^tge. 1.. Los 4 10 Stge. 2. Kl., Fichte: «Bauholz bis 27 Attr. lg. und 33 Ctni. Mittendnrchmesser) Los 5 (c Kl. 1) 2 Stämme — 4,55 Öftm., Los 6 (c Kl. 2) 39Stämme — 55,82 Fm., Los 7 (c Kl. 3) 45 Stämme - 32,18 Fm., Los 8(c.Stl. 4) 193 Stämme — 32,61 Fm., Los 9 279 Stge. 1., Los 10 484 Stge. 2., Los 11 406 Stge. 3 Kl.; Kiefer: «inkl. einiger Lärchen, meist Gruben Holz) Los 12 (c Kl. 3> 5 Stämme -= 3,01 Fm., Los 13 (c Kl. 4) 606 Stänune — 121,16 Fm„ Los 14 4 Stge. 1. Kl.
Das Holz ist eingeschlagen und müssen die für jedes Verkaufslos, bei Stämmen pro Fstm., bei Stge. pro Stuck abzugebenden Ge bäte die ausdrückliche Erklärung enthalten, daß Käufer sich den allgemeinen und besonderen Pertaufsvedingungen unterwirst. Die Gebote sind bis zum 17. d. Mts. einschl. portofrei, geschsossen, mit der Aufschrift „Gebote auf Holz" versehen an die hiesige Ober törjterei einzureichen und wird die Eröffnung der eingegangenen Offerten am 18. d. Mts., norm. 10 Uhr ebendaselbst geschehen. Dl/2
für Ieid)tere Läufer 90—120 Mk. das Paar. Schwerere Läufer waren nicht am Markt, der sehr bald ausverkauft war. Nächste Markttage 23. und 24. Februar d. I. — Fette Schweine werden bei uns in der Gegend mit 70—72 Mk. gehandelt, sind jedoch in der Ware, wie sie von den heimischen Metzgern zur Zett gebraucht wird, fast gar nicht zu haben. Ties bat die Gießener Metzger veranlaßt, sich eine Sendung Ammerländer Landschweine, die von oldenbnrgischen Zuchtgenossenschasten in der Gegend zwischen Ems und Weser gezüd)tet und gemästet werden, kommen zu lassen, mit der man sehr gute Erfahrungen gemacht hat, so daß man weiter liniere Stadt mit dieser Ware versorgen wird. Das Ammerländer Landschwem ist ein frühreifes, schnellmastiges, feinknochiges Fleischtier, das den Vorteil hat, gutes Schmalz und Speck in der Ware zu liefern, wie sie augenblicklich verlangt wird. Dabei stellt sich der Preis für den Zentner Schlachtgeivicht in Gießen auf 68 Mk., also erheblick) wohlfeiler als in unserer Gegend.
tc. Frankfurt a. Al., 11. Febr. (Teregc. Ortg. - Bericht des „föiefe. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen V i e h Marktpreise. Zum Verkatlfe ftanben: 36 Ochsen, ÖO aus Oesterreich, 2 Bullen, 0 aus Oesterreich, 94 Kühe, Fersen, Stiere und Riilder, 943 stälber, 182 Schafe und Hammel, 838 Schiveme, 0 Ziegen,x 9 Ziegenlämmer, 2 Schaflämmer. Bezahlt ivurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 73—76 Alk., 2. Qualität 68—70 Mk., 3. Qualität -'8—60 Mk.: Bullen: 1. Qual. 64-66, 2. Qual. 60—62; Rübe 1. Qualität 70—72 Alk., 2. Qual. 59-61 Alk., 3. Qual. 47—49 Alk., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—rOO Alk. Bezahlt wurden für das Pfund <äd)lad)t- gewicht: Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 53—57 Pfg., 2. Qualität 80—88 Pfg., Lebendgeivicht 48-53 Pfg., Schlachtgew 65—68 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 58—60 Pfg. Schweine: 1. Qual.' 70—72 Pf., Lebendgewicht 56,0—57 Pf., 2. Qual. 69—00 Pf., Lebendgewicht 56,0-00,0 Pfg., 3. Qual. 64—68 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, Ueberstand unbedeutend, bei Kleinvieh gut, Ueberstand unbedeutend.
Limburg a. d. Lahn, 10. Febr. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis pro Aialter. Roter Weizen lnassauischer) 17,15 Alk., weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 15,80 Alk., Korn 12,10 Alk., Gerste: Futtergersle 9,80 Alk., Brauaerste 11,00- 00 Alk., Hafer 7.50—0.00 Alk.,'Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln 5,55-0,00 Alk.
kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde.
Gottesdienst in der Zqnagoge (Süd-Anlage), Samstag den 13. Februar 1909:
Vorabend 5.30 Uhr.
Morgens 9.00 Uhr.
Nachmittags 3.30 Uhr. SchrifterklLrung.
Sabbatausgang 6.30 Uhr.
Voraussichtliche Witterung für Hesieu am Freitag den 12. Februar: Aufheiterung; nur im Süden geringer Schnee. Stärkerer Frost. Oestliche Winde.
Originnl-Drahtineldunsen.
Parts, 11. Febr. Nach Meldungen aus Wien soll Kaiser Franz Josef dem französischen Botschafter gegenüber seiner Befriedigung darüber Ausdruck gegeben
haben, daß die Meinungsverschiedenheiten zwischen Deutschland und Frankreich nunmehr beigelegt seien.
Paris, 11. Febr. Der frühere Kammerpräsident Deschanel erklärte in einem Jnterviciv, das deutsch- französische Abkommen ntache den Meinungsvcrschicden- heiten ein Ende, die sowohl Frankreich >vie der ganzen Welt nachteilig geivesen seien. Das neue Abkommen ermögliche normale Freundschafts - Beziehungen zwischen den beiden Regierungen.
Paris, 11. Febr. Nach einer Madrider Meldung deS „Petit Pannen" machen sich in dortigen diplomatifchen Kreisen hinsid)tlid) des deutsch-französischen Abkommens zwei Strömungen geltend. Die eine befürwortet die einfache Zusiiiumung Spaniens, während die andere den Abschluß eines Spezialabkommens vorschlägt.
Schwächlichen Kindern
gibt man am besten HYCilOPON, das neue auf elektrischem Wege hergestellte Eisenpräparat, das von ärztlichen Autoritäten als hervorragendstes blutbildendes Kräftigungs - Mittel warm empfohlen wird. Uygiopon regt den Appetit intensiv an. Oriiäual- tlaschen Mk. 1,75 und Mk. 3,— in den Apotheken erhältlich.
C‘/i General-Deput für Deutschland:
Dr. Wasserzug, Frauklurt a. M., Theaterplatt 1.
Ktliauiltuiachung,
Betr.: Wahlen zur Handwerkskammer im Jahre 1909.
Nach Prüfung der bei uns cingereichten Bestandslisten haben wir folgeitde Vereinigungen als wahlberechtigt anerkannt:
1. Bäcker-Zwangsinnung zu Gießen mit 35 Mitgliedern.
2. Barbier-, Friseur- und Perückenmacher-Jnnung zu Gießen mit 15 Mitgliedern.
3. Maler-- und Weißbindcr-Jmmng zu Gießen mit 24 Mitgliedern.
4. Ortsgewerbeverein zu Grünberg mit 84 Mitgliedern.
5. Ortsgewerbeverein für Lollar und Umgegend zu Lollar mit 53 Mitgliedern.
6. Ortsgewerbeverein zu Hungen mit 38 Mitgliedern.
7. Ortsgewerbeverein zu Lich mit 51 Mitgliedern.
8. Gcwcrbevcrein Rabenau zu Londorf mit 44 Mitgliedern.
Die festgcstellten Bestandlisten liegen in der Zeit von Donnerstag den 11. Februar bis Mittwoch den 24. Februar 1909 einschließlich aus Zimmer Nr. 6 unseres Amtsgebäudes zur Einsichtnahme offen. Beschwerden gegen die Feststellungen sind bei Meldung des Ausschlusses innerhalb der gleichen Frist bei uns vorzubringen.
.Gießen, 9. Februar 1909.
Großherzv ^i «.> rcisamt Gießen.
I. V.: Welcker.
Verdingung.
Das Setzen und Reinigen der Oefen in den städtischen Gebäuden im Rechnungsjahr 1909/10 soll
Montag den 15. Februar d. 2S., vorm. 11 Ubr öffentlich verdungen werden.
Bedingungen liegen aus unserem Bureau ;ur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find bis zum ge- nannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 9. Februar 1909.
Städtisches Hochbauamt.
B10/, Gerbet.
Bilanz am 31. Dezember 1908.
Aktiva: Jtt
Kassenbestand 394.57
Warenvorrat 4015.36
Debitoren 2676.80
Inventar 331.47
Passiva: JC
Aufgenommene Kapitalien 800.—
Mitgliedcrguthabcn 440.— Warenschulden 5626.58
Reservefond 55.16
Reingewinn 496.46
7418.20
7418.20
Die Zahl der Mitglieder betrug am Anfang des Geschäftsjahres 35
Eingetreten im Laufe des Jahres..... 9
Stand der Mitglieder Ende 1908 . . . . . 44
Saasen, den 1. Februar 1909. [Ij43
Laudwirtschastt. Zionsum-Verein, c. G. m. u. H., Saaseu.
Der Direktor: Der Lagerhalter:
Wilhelm Schepp. Heinrich Wagner V.
Eichen-Stammholz-Submission.
Aus den Waldungen der Gemeinde Londorf soll nach- verzeichnetes Eichen-Stammholz auf dem Submissionswege vergeben werden:
a. Schnittholz (Abschnitte).
Stämme 2. ftl. -----
2,95
Fm.
21
„ 3. , -----
15,98
w
1
u 4» —
b. Bauholz
0,72
u
13
Stämme 3. Kl. —
11,69
Fm.
23
" -• " z
15,85
u
3
tt a* V ----
1,01
V
Die Angebote sind pro Fm., getrennt nach Sortimenten und Klassen, verschlossen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens Montag den 15. d. Mts., nachmittags 2 Uhr bei unS einzureichen, woselbst alsdann die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt.
Londorf, den 8. Februar 1909.
Großh. Bürgermeisterei Londorf.
Au mann. 946
Holzverfteigerung
der Grast. Obersörsterci Arnsburg b. Lich Oberhesscn.
Mittwoch, den 17. Februar 1909 werden in den Distrikten Wachholderkops, Eolnhäuserkops, Nnßgarten und Danielskopf versteigert:
Stamme 157 Fichte 7—25 Elm. Dchm. 7—18 Mr. Ig. — 32.09 <yitni.
8 Kiefer 12—20 „ „ 11 -, „ — 2.04 _ „
Stangen 84!) Fichte 1., 2. und 3. Kl.: — 670 Bohnenstangen, 68./ Rm. Fichtenrciserprügel. Scheiter: 25 Rm. Buche. Prügel 58 Rm. Buche, 35,5 Rm. Eiche. 17.3 Rm. 'Jtabeb und Weichhol^. Stöcke: 8 Rm. Buche, 6 Rm. 'Jiabcl- und Weichbolz. Stamm^ und Astreifer: 70 Rm. Buche, 690 Rm. Eiche. 262 Rm. Radel und Wcichholz. Reiserprügel: 4Rm. Radel-und Weichholz. . _ . f w
Znfammenkunst vormittags 10 Ubr am Steinbruch, KrelS- straße Lich -Butzbach Auskunft erteilt Fvrstwart Melchior zu Arnsburg. ,
Arnsburg, ben 10. Februar 1909.
Gräfliche Oberförfteret.
Friederlch.
0920
6- e-
6—
Würzburg, den 9. Februar 1909. Pleieher-Glacisstr.
Statt besonderer Anzeige.
Die glückliche Geburt eines kräftigen
=2=^: JUNGEN
zeigen hocherfreut an
Oscar Laredo und Frau
Else, geb. Marcus.
Holzverfteigerung
im (Semcindcwald Langsdorf.
Freitag den 19. Februar l. Js., vormittags 9% Zusammenkunft am Bahnübergang auf dem Weg nad) Älonncnroth. 945
8 Birken-Stärnrne — 3,82 Fstm.
100 Fichten-Derbstangen — 3,50 ,
1400 „ Reisstangen — 14 H
130 Rm. Buchen-Scheiter
10 , Eichen- r 3 „ Birken- „ 200 „ Eiche-Knüppcl 23 „ Kiefern- , 5 „ Birke- , 25 „ Kiefern-Stöcke.
Langsdorf, den 10. Februar 1909.
Großherzogliche Bürgermeisterei.
Schiel.
Holzverfteigerung
aus dem Gcmciudewald Atzbach Distrikt Lautzerloch 9a, 9c, Kasten« acker 10a, 10b, Schanze 11,
Montag, 15. Februar 1909 vormittags von 9 Uhr ab bei Gastwirtin Keller in Atzbach.
Eiche: 1559Rm. Reiser. Buche: 2 Stämme 2. Kl. — 3.06Hsttn. 46 Rm. Knüppel, 60 Rm. Scheit, 106 Rm. Scheit und Knüppel, 281 Rm. Reiser. Fichte: 4 Stämme 3.. 4. Kl. - 1,15 Fstm, 4 Rm. Knüppel. 111 Rm. Reifer. Kiefern: 15 Stämme 3.,4. Kl. 5,08 cfhn., 12 Rm. Nutzholz, 28 Rm. Knüppel, 84 Rm. Reiser. Lärche: 1 Stamm 4. Kl. — 0,28 Fstm., gemischte Nadclbolz Reiser — 2t6 Rm.
Krofdorf, den 10. ,'vebrimr 1909.
Der Bürgermeister ______________________Brann.___________________BW,
Holzverfteigerung.
SaniStag den 13. Februar l. Z., von vornutt. 9 Uhr an, werden aus der hiesigen Gcnrcindewaldung, Distr. Fintenholz und Horst versteigert:
142 Fichten-Stärnrne — 25,67 Fm., 2547 Fichten-Derbstangen — 143,97 Fm.
72 Rm. Fichten-Nutzreisig, 9 Rm. Kiesern-Nutzscheit
88 „ Kicfern-Brennscheit, 56 Rin. Kiefern-Knüppcl, 78 „ Stockholz, 6310 Nadel-Wellen.
Zusammenkunft Distrikt Fmkenholz an der Straße nach Gießen und kommt das Stangenholz zuerst zum Ausgcbot.
Leihgestern, am 6. Februar 1909.
Großherzogliche Bürgermeisterei.
908)______________________H e ß.____
LWinemsicherW-Pttein ließen.
Ordentliche Niitgliederversammlung
Dienstag den 22. d. Mts., abends 8r/_> Uhr, bei Mitglied Heinrich Rausch, Neustadt.
Tagesordnung: 1» Jahresbericht. 2? Rechnungslage und Prüfung derselben zwecks Entlastung des Vorstandes. 3) Erledigung etwaiger Anträge seitens der Atttglieder.
912] Der Borstand.


