Nr. 36
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul«
Die „Glchener ZamlUenblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich bcigelegt, das „Kreisblati für den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit« fragen" erfcheinen monatlich zweimal.
stratze 7. Expedition imb Verlag: e^51.
Redaktion:d^ll2.Tel.-AdruAnLeigerGleben.
Zweites Blatt 158. Jahrgang Montag 1. Februar 1909
- ÄMigtk
Eeneral-Anzeiger für vberheffen
zu sprechen.
M. K.
d e m o k ra t i s ch e n Ko n s u m v c r c i n e n". Dies ist falsch. Die Konsumvereine sind wirtschaftliche Gebilde, die lediglich die Hebung der Lebenslage ihrer Mitglieder bezwecken und wird bei Aufnahme
neuer „Genossen" weder nach der politischen Anschauung, noch nach der Religion gefragt.
Was die Entlohnung und die Arbeitszeit in den Konsum- Vereinen betrifft, so brauchen diese keinen Vergleich mit gleichartigen Branchen zu scheuen. Ich verweise nur darauf, daß der hiesige Konsumverein schon vor Jahren die Verteilung der Waren an Sonntagen auf zwei Stunden beschränkt, daß zur Mittagspause die Vertcilungsräume für den Verkehr geschlossen sind und im letzten Herbst dec Achtuhr-Ladenschluß eingesührt wurde. Außerdem erhält das Personal ohne Unterschied Ferien.
Die hiesige Gerocrbcban? unterliegt demselben Genossenschaftsgesetz wie die Konsumvereine, cs wird aber keinem Menschen cin- fallen, von einer freisinnigen oder nationalliberalen Gcwerbebank
Der § 47 pvs. 3 unserer Kirchenverfassung bietet dazu die gesetzliche Handhabe. Den Dienst der dort vorgesehenen „Helfet wollen unsere Gemeindefrauenvereine von ihrem Teile übernehmen. Als sich daraus mit Notwendigkeit ergebende Folgerungen sehen wir an:
a) Die Uebernahme der geschäftlichen Kosten (d. h. nicht ohne weiteres auch der Ausgaben für jede ein'elne Unternehmung der Vereine, die vielmehr nach wie vor auf die Mildtätigkeit der Gemeindeglieder rechnen) auf die Kirchenkasse.
b) Das Recht der Frauenvereine, in dm von ihftcn betriebenen Gemeindearbeiten vom Kirchenvorstand gehört intb dennmtsprl^nd auch nach Bedürfnis »nr Beraftma zugezogen zu werden.
lFür Form und Inhalt aller unter dreier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Nach dem Stadtverordnetenbericht in Nr. 24 des „G. A." sprach gelegentlich der Debatte über die Verhältnisse der hiesigen
Gemeindefralmwereine und kirchliches Stimmrecht der Frauen.
Heber diese die Gemüter unserer Frauen gegenwärtig lebhaft bewegende Frage hat der Gesamtvorstand der Gießener Gemeinde- f sturen beraten und dabei einstimmig folgende Erklärung beschlossen:
1. Bei aller lebhaften Teilnahme, die wir — auch unsere Pfarrer — der heutigen Frauenbewegung und allen Bestrebungen, den Frauen einen reicheren Anteil mich mir öffentlichen Leben zu erringen, entgegenbringen, können wir uns doch nicht verhehlen, daß die Meinungen darüber noch so strittig sind, urtb zwar sowohl unter den gegemvärtigen Mitgliedern, als namentlich auch unter denen, die wir im Lande noch für die Bildung von Gemeindefrauenvereinen zu gewinnen hoffen, daß wir der Ausbreitung der Geureindefrauenvereine schwere Hindernisse bereiten würden, wenn wir von Vereins wegen in diese Fragen eintreten würden, und halten es darum für dringend geboten, daß unsere Vereine sich darin zurückhalteu. Nicht minder treten wir aber dafür ein, . $ einzelnen Mitgliedern ihre volle Freiheit verbleibe, für ihre Person auch im weiteren Kreise der Frauenbewegung tätig tu fern.
2 Dagegen stimmen wir rückhaltlos dec Forderung zu, daß unsere Gemeindefrauenvereine und die in ihnen geübte Tätigkeit unserer Frauen eines festen Nechtsbodens im Gemcindeleben bedürfen. Sie sollen und wollen nicht private Vereinigungen neben der Gemeinde u. ihren Organen sein, sondern wollen ihre Arbeit im Dienst dec Gemeinde und als deren Organe tun, und wollen als solche von dem Kirchemrorstand anerkannt und angesehen sein.
Wandern und Wintersport, Reisen und Räder.
Gronherg i. T., 31. Jan. Der gestern und beute nieder- genongene Neuschnee brgchte am heutigen letzten Januarionntag wieder starken Verkehr. Die Kronberger Bahn beförderte zirka 12 000 Personen.
— Wintersport in' Thüringe n. Der unter dem Protektorat des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha stehende Tbüringer Wintersport-Verband feiert vom 5.—8. Febr. das 4. Wintersportfest in Oberhof. Das Programm ist sehr reichhaltig: es enthält u. a. Jnternationql's Rennsteigreimen, 33 Kilometer Länge der Bahn. Austrag d'r Meisterschaft von Thü- riitgen im Schilauf, Wanderpreis des Herzogs von Coburg und Gotha. Großes Sprungrenucn, Ehrenpreis des Großherzogs von Sachsen-Weimar. Internationales Bobsleigh-Rennen um die Meisterschaft von Deutschland und den Goldpokal dos Kronprinzen des Deutschen Reiches.
Stimmungsbilö aus dem Reichstage.
Berlin, 30. Jan.
Herr Erzberger ist gegen schwarze Listen, aber die Kolonial- verwcrltung mit ihrem Chef hat er auf die schwarze Liste des Zentrums gesetzt. Da gibt es keinen Pardon, und nach Jahren noch muß iperr Dernburg büßen, auch für angebliche Sünden seiner Vorgänger. Eine kurze, wunderliche Sitzung war es heute. Aus dec Tagesordnung stand wieder die Zentrumsinterpellation über die s ch w a r ze n Listen. Mer die Parteien, die gestern noch nicht zu Wort gekommen waren, hatten die Rechnung ohne den Wirt Erzberger gemacht: denn dieser wollte noch zuvor eine alte Rechnung mit dec Kvlonialverwaltung ab- mochen. Eine Rechnung aus dem südafrikanischen Kriegssabce 1904. Damals glaubte die Kriegsleitung, auf die südliche Bahnverbindung von Windhuk nach Rehoboth nicht verzichten zu können, die der Reichstag in optimistischerer Beurteilung der Lage ab- gelekmt hatte. .Man glaubte nicht, die Verantwortung übernehmen zu können, mit den Vorarbeiten bis zum Wiederzusammentritt des Reichstags im Spätherbst zu warten. Weil nun hernach die Niederwerfung des Aufstandes doch ohne diese Balm gelang, halten die Antiblockparteien sich berechtigt, die wegen der verausgabten Kosten der Vorarbeiten nachgesuchte Indemnität zu verweigern. Herr Erzberger wie der Sozialdemokrat Ulrich meinten, man hätte den Reichstag wegen des Betrages von 200 000 Mark im Sommer einberusen sollen. Aber dec Staatssekretär fand bei dem Nationalliberalen Dr. G ö r ck e volle Unterstützung. Er erkannte die Zwangslage, in der sich die Regierung damals befunden hat, an, wenn er auch im übrigen die Verausgabung nicht im Etat bewilligter Gelder ebenso nachdrücklich verurteilt, itrie es durch Herrn Erzberger geschieht. Er durfte ebenso tote Frhr. v. Gamp diese Erklärung nicht nur für die engeren Parteifreunde, sondern auch für die anderen Blockparteien abgeben, wenn diese auch heute, ebenso wie Zentrum und Sozialdemokratie, nur durch ganz wenige Mitglieder vertreten waren. In kleinerer Besetzung als eine der zahlreichen Kommissionen, die in dieser Woche neben einander tagten, präsentierte sich beute das Plenum des Reichstags: da war es begreiflich, daß Graf Oriola durch, Anzweiflung der Beschlußfähigkeit kurzerhand den Erzbergerschen Versuch durchkreuzte, mit dieser nun schon eine Reihe von Jahren sich hinziehenden Angelegenheit die Arbeit des Reichstags noch weiter zu belasten. So kam es, daß b:e Sitzung, die wie ft"ts am Sonnabend, um 11 Uhr begonnen batte, schon zu einer Stunde ihren Abschluß sand, zu der man sonst gerade in die Tagesordnung emzutreten pflegt. Die Aussprache über die schwarzen Listen fiel für heute unter den Tisch.
Schon vor dieser Auseinandersetzung batte Herr Eczberger einen Vorstoß gegen Herrn Dernburg unternommen. Er benutzte die Beratung einer Anleibedenkschrift zu dem Vorwurf
Stimmungsbilö aus dem preutz. Mbgeortmeteites.
. Berlin, 30. Jan.
Ferrenstimmung lag über dem hohen Hause an der Prinz- Albrechtstraße, als die Samstagdcbatte begann. Alle Welt wußte, daß wegen des Tages Mariä Lichtmeß, wie am Känigsplatzc, so auch hier bis zum Donnerstag Waffenstillstand herrschen würde. Und so begnügte man sich denn damit, den „Fall L i e b k n e ch t" ziemlich leidenschaftslos abzuwandeln. Die Herren Träger und Lipvmann als Sprecher der beiden freisinnigen Parteien und der Nationalliberalen B o i s l y waren die einzigen, die die Frage, ob ein Abgeordneter aus Wunsch des Hauses auch aus der Strafhaft entlassen werden solle, eingehender behandelten. Zlber sie sanden wenig Gegenliebe, und gegen die Stimmen der äußersten Linken wurde der Antrag auf Entlassung des Herrn Liebknecht a b g e l e h n t, die beiden andern Anträge, die generell die Unterbrechung der Strashaft eines Abgeordneten sordertcn, gingen an die Justizkommission, was nicht viel mehr bedeutet, als ein Begräbnis erster Klasse. Die zweite Etatslesung schloß sich an, und der Justizetat, dec zuerst aufs Tapet kam, gao einer Reihe von Rednern Veranlassung zu einer noch tote! größeren Reihe Beschwerden. Aber sie sprächen poc leeren Bänken — Ferienstimmung! Der Freisinnige Peltasohn schnitt das oft erörterte Thema der R e s o r m der I u st i z Prüfungskommission an, und mit seinem voltsparteilichen Freunde Cassel traten auch Redner des Zentrums und der Freikonsec- vativen für die Anschauungen des liberalen Juristen ein. .Herr R o s e n o w von der Volkspartei nahm sich der I n t e r c f f e it b e r. Handwerker gegenüber der Konkurrenz der Gefängnisarbeit an, und dec Konservative Böhmer rügte mit Recht den l a n g s a m e n G e s ch ä s t s g a n g n n s e r e r G e r i ch t e. Dabei kam der M o l t k e - H a r d e n - und der E n I e n h n c g - P r v - z c ß zur Sprache und Herr B e sel er, der Justizminister, sah sich veranlaßt, das wunderliche Plaidoyer deö Oberstaatsanwalts Isen biel für den Fürsten Eulenburg, das im Hardenprozeß so berechtigtes Aufsehen erregte, wie in d" Kommission, so auch nochmals, im Plenum zu desavouieren. Damit war die Sache für diesmal erledigt, und das Haus vertagte sich auf Donnerstag i— den Tag, der die endgiltige Verabschiedung dec Besoldnngs- voclage durch die Zweite Kammer bringen soll und bringen wird.
Börsen-Wocheirbericht.
--- Frankfurt a. M., 29. Jan.
Tie Zuverficht, die die Börse hinsichtlich der politischen Lage in der Vorwoche erkennen, ließ, hat durch die Rüstungen Bulgariens und der Pforte einen Dämpfer erhalten. Schenkte man den Vorgängen am Balkan auch keine größere Bedeutung, da man an einer gütlichen Einigung dec beiten Staaten vorerst nicht zweifelt, so bewirkten doch die politischen Maßnahmen wieder verstärkte Zurückhaltung und vielfach auch Glattstcllunaen der Spekulation, umsomehr als man in dieser Woche mit der Monatsabwickelung beschäftigt war. Eine geringe Stütze nur boten die Auslandsmärkte, die recht ungleichmäßige Haltung bekundeten. In Newyork ist zwar auf Grund der steigenden Eisenbahn- Einnahmen die Grundstimmung für Eisenbahnwerte sest, aber der Markt leidet noch an den Ueberwertungen vieler Jndustriepapiere. Paris tarnt trotz der Geldfülle zu keiner Auswärtsbewegung kommen. Dort wie in London üben die wenig befriedigenden wirtschaftlichen Verhältnisse starken Druck aus. Daß die russische Anleihe bei den gewaltigen Anstrengungen der beteiligten Finanzmächte in Frankreich mit einem Erfolg enden würde, war vorauszusehen, eine Anregung hat indessen die große Maßnahme der Pariser Börse nicht gegeben. Die Bedenken, zu denen bis vor kurzem die ungewöhnlichen Bewegungen auf dem internationalen Geldmarkt Anlaß gegeben hatten, sind fast geschwunden. Der Gold- begehc Frankreichs hat ausgehört und auch die Bank von England kam in die Lage, ihren Goldvorrat zu stärken. Der heimische Geldmarkt ist ohnedies durch die Goldbewegung kaum beeinflußt worden, dennoch trugen diese dazu bei, daß die Reichsbank trotz der Geldflüssigkeit am offenen Markte und eines Privatdiskonts von 2% Prozent bis jetzt noch nicht in die Lage kam, eine Ermäßigung ihrer Diskontrate vorzunehmen. Das Statut der Bank würde eine solche Maßnahme zulassen, aber die fremden Wechselkurse . lassen eine Diskontherabsetzung vorerst noch nicht rötlich erscheinen, da diese leicht eine Goldaussuhr begünstigen könnte. Mäßige Geldbeträge sind in dieser Woche wieder nach Holland abgeftossen, auch haben Goldentnahmen für Wien in Höhe von etwa 10 Millionen Mark stattgefunden im Zusammenhang mit der starken Beteiligung Deutschlands bei der Zeichnung auf die neuen 41/2 Proz. ungarischen Schatzscheine. Wenn auch bei dem starken Goldschatz, über den die Reicl)sbank gegenwärtig versügt, diese Abslüsse gelben Metalls ins Ausland nichts Beunruhigendes an sich haben, so ist doch unter diesen Umständen nicht an eine Diskontermäßigung zu denken. Die andauernde Gcldflüssigkeit am offenen Markte ist aber auch ein betrübendes Zeichen für die ungenügende Beschäftigung der Industrie und zum Teil allerdings auch der Abfluß der so lange schon vorherrschenden politischen Besorgnisse, die Vertrauen zu weitausblickenden Unternehmungen nicht recht anfkommen lassen. Der stockende Geschäftsgang im Verkehrsleben spiegelt sich in dem Rückgang der Eisenbahn-Einnahmen, speziell im Güterverkehr deutlich ab, ebenso in der Lage der Kohlenindustrie, in der die Einlegpng von Feierschichten, Arbeiterentlassungen und Lohnreduktionen sich mehren. Auch in der Eisenindustrie sieht es ungünstig aus, wenngleich für einzelne Sorten, besonders für Halbzeug eine bessere Tendenz sich durchzuhrecheil beginnt Pessimistisch lautende .Eisenberichte
gegen den Staatssekretär, sein neulicher Abendvortrag im Reichstag in Anwesenheit des Kaisers habe den Zweck verfolgt, die Ottaviminenspekulation zu fördern. Herr Dernburg verwahrte sich mit großer Schärfe gegen diese Unterstellung einer Proivekt- rede. Wenn aber auch er das rasche Steigen der Minenkurse ... ,, . - < -
für überstürzt hielt, so äußerte er doch, weit entfernt davon, tvie-tvritandvarberrer Herr Stadtverordneter ^ugyardt von .p azial Erzberger das Publikuni vor dec Anlage in Kolonialwerten ?u'“ ““ ‘1
warnen, feine Genugtuung über die deutlichen Anzeichen erwachenden kolonialen Interesses.
he. Marburg, 30. Jan. Dr. med. Hans Hü (> n e r, bisher Oberarzt des P.ostituiertenkrankenhanses ui Frankfurt 0. M., bat fid) an der hiesigen medizinischen fWultnt als Privgldoient für Hauk-und Gelchlechtskankbrilen niedergelassen. Seine Habilitationsschrift behandelt das Thema: „Histologie der normalen Urethra und der chronischen Urethritis".
he. Dem Rektor der Landwirtschaftlichen Hochschule und dem RektorderTierärztlichenHochschule zu Berlin wurde für ihre amtlichen Beziehungen der Titel „Magnisieenz" beigelegl und ihnen geftgttet, bei geeigneten Gelegenheiten eine goldene Amtskette zu tragen.
kamen diese Woche auch wieder aus Amerika, wodurch die Hoffnungen auf eine baldige von drüben kommende Anregung stark herabgestimmt wurden. Die zur Veröffentlichung gefont menen Monatsergebnisse des Stahltrusts bestätigen, daß nach einer vorübergehenden Answärtsbeweaung am amerikanischen Eisenmarkt im letzten Quartal die rückläufiae Bew-gung die Oberband qc Wonnen hat, was auch an den sonstigen Metallmärkien, namentlich an dem des Kirtners in die Erscheinung tritt. Im Zusammenhang s 11 mit zeigten Montanwerte neuerdings schwache Haltung. Besser hielten sich Zinkwerte auf das Zustandekommen b<y- internationalen Zinkümdikats. Fest lagen auch Kali werte auf Me Hoffnung, daß es gelingen wird, das am 1. Juli abgelauiene Kalisvndikat. dessen Existenz für die Kaliind'.istrie von größter Bedeutung ist, zu erneuern. Bon anbercii JndintriepciPieren foini feit sich Terrain- und Zementwerte, sowie die Aktien chemischer Fabriken und von Eleltcizitötsgesellschaften weiter befestigen. Bank aktien stellten sich meist höher: die Gelegenheit zur Abstoßung der Bestände an Kolonialwerten mit erheblichem Nutzen kam diesem Gebiete zu statten. Von B a h n e n lagen österreichische Werte gedrückt, amerikanische Sorten besser. Schiffabrts aktien behauptet. Heimische wie irerftbe Fonds, sowie Städte - Obligationen und Hppotheken-Psandbriese zogen meist Bruchteile au.
varr-el.
— Leder werke norm. Philipp Jak. Sv ich art, O s s e n b g ch a. M. Der Reingewinn h'ir das abgelgiüenc Ge- 'chä-tssghr betragt 440 Mk. (220 947 Mk.). Der ordentlichen Hcferot* werden -9175 Mk. (9 520 Mk.), der außerordentlichen Reserve 10 000 Ms. wie ini Vorjahre und dem Arbeiterunterstützungik- konds 3000 Mk. (?ooo Mk.) überwiesen. Tantiemen und ß>rati fifntionen werden 31 847 Mk. (32 501 Mk) verteilt. Der General' versamwlnng wird die Verteilung einer Dividende von 9 Proz, wie im Vorjahre vorgeschlagen.
Märkte.
Gioßcn, 30. Januar. arkfbericht. Aus heutigem Wochen' markte kostete: Butter vc. Pid. 0.90—1.00 Mk., Hübnereier 1 St. 9—10 Vfa.. Koke pr. St. 6—8 Ps„ Kasematte 2 St. 5—6 Psg., Erbten n. Ptd. ]R—24 Pta.. Linien v. Pid. 25—40 Mg.. Tauben nr. Vc. 0.80-1,00 Mk., Hühner vr. St. 1.00—1,60 Mk.,' Häbne 61. Stück 0.80—1,80Dik., Gänse vr. Pid. 60—70 Pi., Enten vr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenslencb vr. Pid. 76—84 Big., Kub- und Rindfseiich vr. Pfund 70—80 Big., Schweinefleisch vr. Mund 80—90 P?g., Schweinefleisch, gesalzen, vr. Pid. 90 Pia., Kalbfleisch vr. Pid. 70—78 Ma., Hammelfleisch vr. Pid. 60—80 Mg. Kgrtokieln vr. 100 Kg. 6.60—6.50 Mk., Zwiebeln vr. Ztr. 10.00—15.00 Mk., Milch per Liter 20 Psg., Weinkrgnt vcc Stück 10—15 Mg., per Zenluer Mk. 0.00—0.00. —Aerücl ver Ztr. 8—10 Mk., Birnen vor Ztr. 10—15 Mk. Nüsse 100 Stück 50—00 Big., ver Ztr. 0—00 Mk. Marktzeit von 8—2 Uhr.
Meteororokliisckre Beobachtungen
der Statio»r ließen.
Höchste Temperatur am 30. Jan. bis 3.1 Jan. — + 1,4 0 C.
Niedrigste , „ 30. „ „ 31. , = r— 2.50 C.
Januar
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NW
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Bew. Himmel
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-0,7
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Bed. Hinrmet
. Telefonisch® KursbericMe
des Giessener Anzeigers, mitgeteiit von der Bank für Handel und Industrie, Giessen.
Frankfurter Rör«e, 1. Februar. 1.15 Uhr.
3%% Beichsanleihe . . 95.75 3% do. . . 86 60 3Konsols .... 95.75 3% do 86J.0 3J^°/O Hessen.....—.—
Oberhessen . . . 93.60 4 96 Oesterr Goldreute. . 98 30 4*/e % Oesterr. SiJberrente 9810 4?6 Ungar Goldrente . . 93.40 4% Italien. Rente . . . —.— 3 96 Portugiesen Serie I 57 55 356 Portugiesen „ llf :'9.00 4^°/o russ.Staatsaul. 1905 97.30 416% japan. Staatsanleihe 93.50 1 °6 Conv. Türken von 1903 93.40 Türken'ose 146.00 156 tiriech. Monopol-Aul. . —.— 456 äussere Argentinier . 87.00 3% Mexikaner . . . 63.30 4 >6% Chinesen .... 98.80
Aktien:
Bochum Gass 221 00 Buderus E. W 110.00 Tendenz: fest.
Berliner Börse, 1.
Cauada E. B. . . . . 171.50
Darmstädter Bank . . . 132.00 Deutsche Bank .... 246.20 Dortmunder-Union C. . . —.— Dresdner Bank . . . 15220
Tendenz fest.
EJektriz. Lahmeyer . . . 118.75 Elcktriz. Schachert . . . 120.80 Eschweiler Bergwerk . . 187 90 Gelsenkirchen Bergwerk . 187.10 Ham barg-Amerik. Pc.kett 112 20 Harpener Bergwerk. . . 191.00 Daurahüttc 199 50 Nordd. Lloyd 92.10 Obersehles. Eisen-Iudnstrie 95 80 Berliner Handelsges. . . 173 20 Darmstädter Bank . . . 13180 Deutsche Bank .... 2464)0 Deutsch-Asiat Bank . . —— Diskonto-Kommaudit. . . 187.10 Dresdner Bank .... 152.40 Kreditaktien 199.90 Baltimore- und Ohio*
Eiscnlahn 110.50
Gotthard bahn —.— Lombard. Eisenbahu . . 17.30 Oesterr. Staatsbahn . . . 145 30 Prince-Henri-Eisenbahn . —.—
Februar. Anfangskurse.
Harpener Bergwerk. . . 182 50 La urahütte 199.50 Lombarden E. B. ... 17.20 Nordd. Lloyd 92 — Türkenl osc 146.40
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