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Plätze
Karussell, T«ies- 'en.Zuckechäude:
t TienStag den 13. W muiags 3 Uhr, « k tuyatioii »Germania" an te tbietenden vergeben ml«
Ter Vorstand bcc ing Vereins »Polvbmi-'
Vevern.
Nr. 83
Zweites Blatt
ISS. Jahrgang
Donnerstag 8. April 1909
Gießener Anzeiger
Erscheint ISgllch mit Ausnahme deS Sonntag?.
General-Anzeiger für Gberhessen
Tie „Gtetzener Zamilienblätter" werden dein .Anzeiger' vtcnnal wöchentlich beigelegt, das „Krcisblatl für den Kreis Eirhrn" zweimal wöchentlrch. Tie „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich groetmaL
NotationSdruck und Verlag der Bruhl'sche» llnwersitäis - Buch- und Slerndruckeret.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Exoeditton und Verlag: e^5L Redaktion:S^Al12. Tel.-Adr.rAnzeigerGießen.
erstmalige Ausschüttung von Dividenden in Höhe von | Großherzogs von Sachsen. Der verstorbene Prinz hat seit Jahr
zehnten ans seiner Besitzung Egern am Tegernsee gelebt, wo cü
morgen ans dem kleinen Friedhof bcigesctzt wird.
3l/2% Reichsanleihe.
3°/;
do.
do.
9980
4*/5°/n Oesterr. Silberrente. 100.20
111.80
Canada E. B. .
mahlt
Elektriz. Lahmeyer . Elektriz. Schachert . Eschweiler Bergwerk
18.80
143.00
12 LOO
119.80
123.90
189.50
Harpener Bergwerk . Laarahütte. . . . Lombarden E. B. • « Nordd. Lloyd . . . Türkenlose . • • «
192.50
196.70
18.90
85.70
146.20
192.90
197.00
85.60
96.40
171.25
131.40
242.00
143.00
189.00
150.90
198.70
95.15
1' 4.50
59.40
61.50
98.50
95.95
95.20
146.00
50.30
89.10
65.70
99.50
3l/2°/0 Hessen . . .
3l/2°lo Oberhessen .
4% Oesterr. Goldrente
Harpener Bergwerk. . . Laarahütte ...... Nordd. Lloyd.....
Obersehles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . « Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . , Deutsch-Asiat. Bank , . Diskonto-Kominaudit . . Dresdner Bank . . . • Kreditaktien.....
Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn .....
Gotthardbahu.....
Lombard. Eisenbahn. . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn >
Gelsenkirchen Bergwerk . 188.20
Hamburg-Amerik. Paketf. 116.90
96.20
87.10
96.25
87.10
95.90
Trotz ailer Neuerscheinungen hat sich als unübertroffen bewährt
4°/0 Ungar. Goldrente . . 4°/0 Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III . 4*/,% rass. Staatsftiil. 1905 4'/r°/o Japan. Staatsanleihe 4% Couv.Türken von 1903 Türkenlose......
4°;0 Griech. Monopol-Anl. . 4°/0 äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . . 4*/,% Chinesen . . . .
wandern und Reisen.
Q 2 a u b n d), 7. Slpril. Henle übernachtete in der Hosreite eines hiesigen Gasthauses eine Abteilung des Llubs W a n b e r- v o g e l ans Heidelberg, der in 4 Teilen Osleriahrten nad) der Pialz und ii»s Hessenland nnlcniiinnit. Dtese Tour dauert von, 4.—10. April. Sw sührte von OJelnhanjeil nach Gedern, dann über öeu Hoherodskopf hierher. Schlaidecte und Kochgeschirr führen die jungen Wanderer, meist Realsdjülcr unter Führung eures Studenten, mit sich. Von hier gehl die Frrßtour nach Gregen, wo inan bei Klubgenofsen zum erstenmale im Belt zu übernächtigen gedenkt. Von da führt der Weg über Manzenberg nad) Bad Hornburg, von wo man wieder die Heimat erreichen will. Ter Rostenpreis für die siebentägige Tour beträgt 12 Mk.
Deutsches Neveh.
T c l M (liier IjuLic gc(tevji vormittag im Neuen Palais bei Potsdam bcn Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts.
2 ch i f f a h r t s ab g a b e u. Seitens des Bundesrats werden Anstrengungen gemacht, den Gesetzentwurf betreffend, die Erhebung von Schtffahrtsaügaben im Reichstage noch in dieser Session, d. h. noch vor der voraussichtlichen Vertagung zur Verabschiedung zu bringen, hauptsächlich zu dem Zweck, um endlich die M a i n - K a u a l i s i e r u n g von Offenbach bis Aschaffenburg in Angriff nehmen zu können. Der Gesetzentwurf, der bekanntlich vor einiger Zeit veröffentlicht worden ist, befindet sich in den Bundesratsausschüssen, wird aber dem Reichstage bald nach Ostern zugehen. Sowohl im Bundesrat wie int Reichstage ist eine Mehrheit für den Entwurf zu erlvarten.
Marktverkehr mit Schlachtvieh. Im Handels- ministerium zu Berlin wurden gestern über die Ausführung des für alle Städte wichtigen Gesetzes über den Markt- verkehr mit Schlachtvieh eingehende Beratungen zwischen Vertretern der Stadt Berlin und der Ministerien des Innern und der Landwirtschaft gepflogen.
Die rheinische Laudwirtschaftskammer hat sich in ihrer austerordeutlichen Haupwersarnrnlung auf das entschiedenste gegen die Wein st euer ausgesprochen.
Ein neuer Zwischenfall in Lauf a n n e. Wie das B. T. hört, ist der Hauptgegner d.es Prof. Klchlenbeck an der Universität Lausanne, Privatdozent Dr. Sternberg, vom Leiter des dortigen Kultus-Departements, Staatsrat Dizoppet aufgefordert worden, unverzüglich seine Entlassung etnzureichen mit dem Bemerken, bajj ihm sonst die Benia docendi von Amtswegen entzogen werden wurde Dr. Sternberg ist daraufhin nichts anderes übrig geblieben, als zu demissionieren. Er ist von Lausanne bereits avgereist und befindet sich augenblicklich in Berlin, wo er zur Wahrung seiner Interessen im Auswärtigen Amt und im preuß cultusministerium die notwendigen Schritte ergreifen dürste.
TeS®f©msc!he Kyrsberechte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen.
Frankfurter iäörse, 8. April, 1.15 L’hr.
ersten Jahre des Bestehens der Kasse tonnten neben der vorgeschriebenen Prämienreserve 10 000 Mk. als Sicherheitsreserve zurückgestellt werden. Ter Ueberschuß in den einzelnen Geschäfts) ähren beträgt durchschnittlich rund 9 iO'J Mark und der erzielte Sterblichkeitsgewinn rund 60 Proz. der rcchnungsmätzigen Sterblichteil. Tie Prämienreserve zu Ende 1908 beträgt 67112.42 M-. Im Jahre 1908 wurden der Stcherheitsreserve weitere 2000 Mk. überwiesen und trotzdem noch ein Ueberschuß von 8900.60 Mk. erzielt. Zu Ende, des Geschäftsjahres 1908 beträgt die Sicherheits- reserve 12 000 Mk. und die Gewinnreserve 36 556.91 Mk.
Summe 16 («) 13 (7) 3 (1) —
2(11111.: Tie in iUnnunevn geletzten Zistern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aut von auswärts nach Gießen gebrachte Stianfe kommen.
Dr, DraSIe’s
Birken- Haarwasser
oaaMOQoaoocoo Es gibt nichts Besseres. orMMl-LM
31 /,% Konsols 3°/<
OermLschtes.
* Prinz Franz zu Sahn - Wi11gcnstein - Berle - bürg y. Prinz Franz zu Sahu-Wittgenstein-Berleburg ist, 67 Jahre alt, nach längerem Leiden in eurer Münchener Klimt gestorben. Er war mn 23. November, 1842 in Darmstadt geboren, "lönigl. bäuerischer intb königl. preußischer Major a la suite, Rechts- ritter des Johanniterordens und mit Julia Eaiialeomti d'Albuquer- que de ißilliiienoc aus Paris verheiratet. Sein ältester Sohn, Otto, ist mit Elfriede, der jüngsten Tochter des Prinzen Alfred von Löwenstein-Wertheim-Frcudenberg ixtloLt. Seine äueste Tochter, Eleonore, ist die Gemahlin des Fürsten von Schonberg, die jüngste, Anna, seit kurzem nut dem Grafen Guido Rendell von Donnersmarck, dem ulkrüen Sohne und Erben des Fürsten, oet-
** Folgende gewerbepolizeiliche Revisionen wurden in der Stadt Gießen in dem ersten Quartal 1909 vorgenommen : In 37 Bäckereien, in denen Gehilfen und Lehrlinge beschäftigt werden, wegen Einhaltung der Verordnung des Bundesrats vom 4. März 1896. Beanstandungen wurden nicht festgestellt. Die Beschäftigung von schulpflichtigen Kindern in gewerblichen Betrieben, Austragen von Zeitungen u. bergt (Gesetz vom 30. März 1903.) Trotz der schon vielfach erhobenen Strafanzeigen und wiederholten Verwarnungen mußten abermals vier Anzeigen erhoben werden. Auf Grund des § 56 der Gewerbeordnung vom Ankauf und Feilbieten im Um» herziehen ausgeschlossenen Gegenständen. In zwei Fällen wurde gegen auswärtige Händler Anzeige erhoben. Die Anzeigepflicht bei Ausstellung von Motoren. Nach der Verordnung vom 10. Juli 1907 sind die Betriebsinhaber verpflichtet, vor Aufstellung solcher Anlagen bei der Ortspolizeibehörde Anzeige zu erstatten. In 3 Fällen wurde diese unterlassen. Auf Grund der Polizeiverordnung vom 27. Juni 1907 wurden bei ca. 50 hiesigen und auswärtigen Bäckern und Brothändlern Revisionen des Brotes nach dem Gewicht vorgenommen. In fünf Fällen wurden Brote megen Mindergewichts beschlagnahmt und deut Armenamt übergeben. In sieben Fällen mußten einzelne Brote wegen Mindergewichts zerjchnitten werden. Aus Grund der Verordnung vom 20. Oktober 1903, die L a g e r u n g v o n Mineralölen betr., wurde auf 11 verschiedenen Lagern Revision borgenommen. In einem Falle mußte gegen einen Gewerbetreibenden Anzeige erhoben werden, weil er ohne polizeiliche Erlaubnis größere '.Wengen Petroleum lagerte. Den auf Grund des § 136 e der Gewerbeordnung nach 9 Uhr abends verbotenen Hausierhandel mit Waren, Südfrüchten u. bergt.; wegen Uebertretung dieser Bestimmungen wurden 3 Anzeigen erhoben. In 37 Bäckereien in bezug auf Einhaltung der Verordnung vom 27. Oktober 1907, betr. die Reinhaltung b er Bäckereien. Gegen einen Betricbsinhaber mußte, weil er trotz inehrsacher Aufforderung der bestehenden Verordnung nicht nachtam, Strafanzeige erhoben werden. Den Verkauf von Essigsäure auch Essigessenz nach Vorschrift der Verordnung vom 14. Juli 1908. Von 47 in Betracht kommenden Verkaufsstellen, die diese Ware feilhalten, fanden sich in 10 Verkaufsstellen bezüglich der Beschafsen- heit des Glases und der daraus befindlichen Aufschckist Beanstandungen vor. In 35 Gast- und Schankwirtschaften, in denen fremdes Personal beschäftigt wird, bezüglich Einhaltung der Verordnung 23^Januar 1902. In einem Falte wurde Anzeige erhoben. In 12 S t e i n b r ü ch e n und Stein bauer eien, wegen Einrichtung und Betrieb von Steinbrüchen und Stein- Hauereien nach dem Gesetz vom 20. März 1902. "Anstände haben uch nicht ergeben. Den Gewerbebetrieb der 11 hier befindlichen Gesindevermieterinnen und S t e l l e n v e r m ittle r. Beanstandungen sanden sich nicht vor. 133 M i l ch r e v i s t o n e n wurden borgenommen, sowie 33 Proben Nahrungsmitteln entnommen und dem Chemischen Unlersuchungsamle übergeben. Beanstandungen ergaben sich nicht.
** Annen la st en der Gentarkung Schiffen berg. Für das Nechnnngsjahr 1907 sind zur Deckung der in der Getnarlüng Schiffenberg erwachsenen Untcrstützungskosten 201,37 Mk. von den Steuerpflid)tigen zu erheben und mit Genehmigung des Ministeriums des Innern nach Maßgabe des bestehenden Statuts auf das gesaiute Steuerkapttal desselben auszuschlagen. Ter Prozentausschlag berechnet sich bei einer Grundzahl von 6580,4 Mk. aus 3,06 Pfg. Tie Erhebung der Umlage soll im Monat November d. Js. durch Bezirkskasse Gießen I erfolgen.
— Schotten, 7. 9(piiL Die 6 israelitischen Gemeinden unseres Kreises erheben im laufenden Rechnungsjahr zusammen 8 3 9 6,60 Mark Umlagen zur Bestreitung ihrer Religionsbedürfnisse. Ter Zuschlag zu den doppelten Grundzahlen und der ganzen Einkommensteuerbeträge schwankt zwischen 48,036 Proz. und 76,68 Proz. Es erheben Gedern 1650 Mk. — 76,680 Proz., Ober-Seemen 1000 Mk. = 60,056 Proz., Laubach mit Ruppertsburg 800 Mk. = 76,680 Proz., Ulrichstein 740 Mk. — 56,522 Proz., Boben- hausen 350 Mk. — 53,248 Proz., und Einartshausen 200 Mk. ----- 69,18 Proz.
43 Proz. der jährlichen Bruttoprämien statt. Die Kasse hat ferner mit Genehmigung der vorjährigen Mitgliederversammlung und des Kais. Aufsichtsamles für Privatversicherung zum Wohle ihrer Mitglieder einen Dividenden- Sammelfonds errichtet. Hiernach können die Mitglieder ihre jährlichen Dividenden als Kapital ansammeln bei 31/» Proz. Zins und Zinseszins. Die Allgemeine hessische Beamten-Sterbekasse, der nach vorstehendem für außerac- wöhnlich ungünstige Zeiten die Sicherheitsreserven und die Geivinnreseroen in ihrer namhaften Höhe zur Verfügung stehen, hat sich nad) fünf Jahren zu einem Institut entwickelt, das bei vorzüglicher Fundierung, bei kulanten Aufnahmebedingungen, reellem Geschäftsverkehr und mäßigen Prämien Versicherungen (zurzeit bis 1000 Mk.) gewährt und bei der beaucmen monatlichen Zahlung, die kaum empfunden wird, geeignet ist, den Hinterbliebenen ihrer Mitglieder einen starten materiellen Stützpunkt zu gewähren.
Aus Staor uud Land.
Gießen, 8. April 1909.
- Tageskalender für Freitag (ftarireitag): Eoanael. ^udjengelangüerein; Matthäus-Passion in bet Stadl- tirche, nachmittags 6 Uhr.
•* Frühlingseinzug. Endlich hat der Frühling seinen Einzug gehalten. Blumen und Blüten melden es uns Blauveilchen und Maßliebchen, Anemonen und Seidelbast u. s. f. erschließen ihre Kelche. Der fahrende Sperling baut sich solid sein Heun, Stare und Amseln, Bachstelzen und Rotkehlchen beziehen ihre Nester, und überall erschallt Vogelsang in Wald und Feld. Die Ameisen konnnen hervor, allerlei Käfer eilen >iber den Weg und mancher Schinetterlmg flattert schon durch den hellen Sonnenschein. Für den Landmann beginnt jetzt eine rastlose Tätigkeit. Es gilt die Frühlingssaat, Hafer und Gerste auszustreuen und die Kartoffel- und Gemüsefelder vor- zubereiten. Alle diese Arbeiten drängen sehr, zumal das Pflügen diesmal sehr spät seinen Anfang nimmt.
Kath. Pfarrpersonalien, lieber den Besitz der zur Uebernahme eines Kirchenamls notwendigen Eigenschaften haben den 9tachweis erbracht die kath. Geistlichen Gg. Box- Heimer aus Abenheim, Franz Phil. Burger aus Sponsheim, Pet. Dörsam aus Fahrenbach, Pet. Helmig aus Viernheim, Adam Krämer aus Büdesheim, Franz Jos. Pfuhl aus Habitzheim, Ludw. Leo Maria Quinkert aus Coblenz und Johs. Vormwald aus Planig. Dem kath. Geistlichen Gust. Sch orte mm er aus Darmstadt ist auf Grund des "Artikel 4 Abs. 2 des Gesetzes vom 5. Juli 1887 Befreiung erteilt worden; im übrigen hat er den Naäzweis über den Besitz der zur Uebernahme eines Kircheriamts notwendigen Eigenschaften erbracht.
” Die staatliche Brand Versicherungsanstalt erhebt in der Gemeinde Mörlenbach vom 1. Januar d. I. ab auf 5 Jahre um ein Fünftel erhöhte Brandoersicherun'gs- beiträge. Alaßgebend für die getroffene Anordnung war die Tatsache, daß in der Mehrzahl der vorgekommenen zahlreichen Brandsällen der dringende Verdacht vorsätzlicher Brandstiftung der Versicherten ober doch eine mit den Interessen der Anstalt nicht verträgliche Fahrlässigkeit in Bezug auf Feuersgefahr fest- gestellt worden ist.
** Die Allgemeine hessische Beamten-- st erbe lasse, die vor fünf Jahren von den Vertretern der gesamten hessischen Beamtenschast gegründet wurde, hielt ihre 7. M1 t g l i e d e r v e r s a m in l u n g zu Darmstadt ab. Der Vorstand, bestehend aus Geh. Oberbaurat Jmrvth, 1. Vorsitzender, Geh. Justizrat Dr. Lahr, 2. Vorsitzender, sowie den Beisitzern Rechnuugsrat Bergauer- Darmstadt, Kreisstraßenmeister Brauu-^llsfeld, Aktuar Göbel-Offenbach, Förster Kltpsteiu-Tarmftadt, Kreisamts- bureaitvorsteher Schneider-Heppenheim uub Oberbuchhalter Vogel-Matnz, wurde einstimmig wiedergewählt. Ebenso der Sekretär, Oberrechnuugsrevisor Erb, der Rechner, Haupt- Itaatslassebuchhalter Burck, der Revisor, Direktionsassistent Peppler, und dessen Stellvertreter, Oberrechnungsrevrsor Kornmann. Tie zum größten Teile von dem Kais. Aufsichtsamte für Privatveriicherrtng angeregten Satzungsänderungen wurden einstimmig genehmigt. Dem Rechenschaftsbericht und ben Verhandlungen entnehmen wir: Die Kasse ist in gleichmäßig stetiger Zunahme begriffen, sie zählt bereits über 1700 Mitglieder mit einem Gesamtver- licherungskapital von über i Million Mark. Bereits im
™ 1.UUU uuu Viu ^ewuuu-qeruc oo uao ui '.ull mählt. Ler jüngere ._____ oes Be r.. mu, Prinz Otto, ist
sin diesem ^ahre findet nach satzungsgemaßer. V.prsMrift &ie | GteneraUentnant a la suite der. Armee huv General a la suite des
Aktien:
Bochum Gass..... 226.50
Buderas E. W. . . . . 110.00 Tendenz: fest.
HarröeL.
— Elektrische Spannung. Die deutsche Elektrotechnik steht vor großen Ausgaben, die in absehbarer Zeit gelöst werben sollen, und bereit Lösung der deutschen Elektrizitäts-Industrie zugute kommen wird. ES handelt sich unt die bei ben verschiedenen Regierungen liegenden Plane, wegen Elektrifizierung der Eisenbahn. Alle Welt wartet, wie die B. M. schreibt, nnr ein endgültiges Resultat. Inzwischen wird die Konkurrenz um die Ausführung der Riesenobjekle immer größer, und bas id gut so. Denn bic Aufträge tragen so viel ein, baß eine Vielheit von deutschen Firmen baran teilnehmen kann. Um sich auf bici’c Aufträge vorzubereiten, hat z. B. bie Bergmann A.--G., Die für 1908 wieder 18 Proz. Dividende verteilt, die Westing House Liceuzen für Deutschland aufgefauft. Der amerikanische Elektro- Jndustrielle, resp. seine Gesellschaft, die Westing-House-Gesellsckasl, soll mit der Ausführung der Lieenzen gute Erfolge erzielt haben. Nach diesen Lieenzen hat Bergmann Projekte über die Elektrifizierung der Schnellbahn Köln-Düsseldorf und der Berliner, Staöt- bahn ausgearbeitet und sie der Regierung eingereicht. Es ist wahrscheinlich, daß die Gesellschaft neben der Allgemeinen Elellrizitäls- Gejellschaft, der Siemens-Halske A.-G., den Felten-, Guilleaume- Werken usw. auch an der Ausführung der im Schoße der verschiedenen Fiski schlummernden Riesenprojckte beteiligt werben wird. Es wäre nun aber endlich an der Zeit, baß etwas bestimmtes über die Realisierung der Projekte verlautete. Seit langer Zeit schon wird die Börse mit allen möglichen Elektrisizierungsgerüchlen in Atem gehalten. Der Kurs der Elcktrizitütsaktien wirb baraufbin gesteigert, aber bestimmtes weiß keiner, man löse also cnblich bie elektrische Spannung.
Märkte.
Limburg a. d. Lahn, 7. April. FruchtmarkL Durch- sd)nittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassaulfcher) 19,25 'Ulf./ weißer Weizen (angebautc Fremdsorten) 00,00 Mk., Korn 13,20 Mk., Gerste: Fnltergerste 10,00 Alk., Brauaersle 0,00—00 Mk., Hafer 8.50—0.00 Alk., Erbsen 0,00 Alk., Kartoffelir 7,50-0,00 Alk.
Mtzenil. UederflW der Toüersälle L d. Stadt Elchen.
14. Woche. Vom 28. Alärz bis 2. April 1909. Einwohnerzahl: angenommen zu 31100 linkt. 1600 Mann Militär).
Sterblichkeitszisfer: 26,80 %0,
»rach Abzug von 8 Ortsfremden: 13,40 °/oo- Kinder
vom
2,-15. Jahr
Darmstädter Bank . . . 130.70 Deutsche Bank .... 241.70 Dortmunder-Union C. . . 61.50 Dresdner Bank . • • • 150.90 Tendenz: fest.
Berliner Börse, 8. April. Anfangskurse.
22...... 176.90 -
E§ starben an: Zusammen:
Erwachsene:
im
1.2
ebensfahr:
Tuberkulose
2(1)
2(1)
—-
Kindbellsieber
1(1)
1 (1)
—
Lungellbrand
1
1
Herziehler
3(2)
3(2)
Gehlrnkrankheiten
2(1)
2(1)
•—
Tarmoerfchluß
1 (1)
1(1)
—
Nierenschrumpiung
1
1
—
Drüsengeschwüliten
1 (1)
1(1)
-w»
Ohrenenizündung
1
1
—
Erorip
1 (1)
—
1(1)
Pebensschwäche
1
—-
1
unbekannter Ursache
1
—
1


