Ausgabe 
8.1.1909 Drittes Blatt
 
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S?hlen.

roflvon.

Nr. 6

wandern und Wintersport, Reisen und Bäder.

Internationale lriminaUstischr vrreinigMg.

werden.

(4040 Ctm.) = 10 Sm. (Schnitt-

kennt ihren

B r a u v a ch.

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ß läafjjn

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Gs fandest sich um ihren Ko ffeel

Kecht Iranck

mit der Kaffeemühle

zu Genau, Ne merkt daß beabsichtigt wird, sie

(Für Form und Inhalt aller unter dreier Rubrik Sehenden Artikel iiLrnunmt die Reduktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantwortung.)

Londorf. Einen eigenartigen Schönheitssinn hat ein hio- siaer, unserer Kirche gegenüber wohnender Einwohner entwickelt, indem er fern zwemöckiges Häuschen ansielle einer Wetteriahne mit einem irgendwo erstandenen abgelegten dicken Kirchturntknopl nebst darauf befindlichem Hahn auigetakelt hat. Tie Sache nimmt sich äuBerit spavhast aus - paut der eigenaruge Hausschmuck doch, zumal in unmittelbarer Nähe und gerade zu Fußen unterer monu­mentalen Ruche, wie die Faust auis Auge, und man möchte den armen töodelbabn, der dem Hühnerhof so nahe und doch so einsam aui der Dachfirst stehen mich, von Herzen cm paar Freundinnen zur Gesellschatt wünschen, die sich ja wohl zum größeren L>chmuck des Hauses noch aubringen liehen. Toch WB bet Seite! Wie faun m unserer Zeit deö DenkmalschtitzeS eme Gememde den stolzen Schmuck ihrer Kirche, der vielen Generationen vielleicht durch Jahr­hunderte hindurch gedient hat, an einen Privatmann veräußern, damit dieser tu seiner Gedankenlosigkeit mit demselben, milde ans- ged rückt, Mißbrauch treibt? Man sollte es nicht mehr für möglich I halten. .

T* _i_ ;o'TL Masonhenbau,Elektrotechnik,^ -

B eCnniKUm fclEnqen Aiitomobllimu, Brückenbau,

Bekarrntmachnng.

In Gemäßheit des Beschlusses der Stadtverordneten-Ber- sammlung vom 15. Ium 1870, wonach zur dauernden Erinnerung au die goldene Hochzeit des deutschen Kaiscrpaares, Seiner Majestät des Kaisers Wiwelm 1. und obrer Majestät dec Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stillung zu Gunsten beöürmner Ehepaare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle diejenigen, welche nn lausen­den Janre ein solches Seit zu begehen haben und Anspruch auf Zu­wendung der zu 150 Mt. beuresseneu Sttslungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu melden. B7/i

Greven, den 5. Januar 1909. . -

Grosttzerzogtiche Bürgermetsteret Gießen.

Mecum.

LerßehLyg m Steiume^arbeikfl.

Die Umarbeitung von 200 m BaialtlavuBordstemen soll Donnerstag deu 14. os. Mouats, vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbettsbetchrervung und Bedingungen liegen wahrend der Dtenitstunden bei uns auf Zimmer Rr. 1 zur Einsicht onen. Angebote auf Bordruck, der daselbst erhältlich, smo spätestens bis -um vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit ent­sprechender Aufschrift versehen, an uns etnzureichen. Zuschlags frist 3 Lövchen.

Gietjen, den 6. Januar 1909.

Stadt. Tiefbauamt.

Darum verlangt sie nach wie vor ihren altgewohn­ten, unerreichten

stecht Franck

Mit der Kaffeemühle.'

Erscheint tLgsich mit Ausnahme deS Sonntags.

Die Lietzener Zamilien^latrer- werden dem Anzeiger" viermal roöcbcn lich beigelegt, das 'llreisdlan für den Kreis Siehen" 6roennal wöchenlllch. Die ..Landwtrtfchasirichrn Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

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Rotationsdruck und Vertag bet DrühNche» Unwersnäts - Buch- und Steindruckerei. Sk. Lange. Gießen.

Redaktion. Expedition und Druckerei: 6tbul» straße 7. Expedition und Verlag: Redaktionen 112. TeL-Adr^AnzergerGreße«.

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Schutzgebiete. Das Znleresse des Hermen vanoets uno heimischen Industrie zeigt eine Äufftellung der ömterrteure unb Fabrikanten (Verarbeitung der Jcohsteffe) ut Deutschland, der BeikausSstellen deutscher Ltoloniatevzeugnijse und der Exporteure nach den deutschen Kolonien. Karten ter z ^tenien mit nnrt* ichaftlichen Erläuterungen erleichtern dte Ueoerncht. Sem Vuchck sind außerdem Eisenbahn und SaumtoDÜEarten wir Togo, Kame­run und Teutsch-Ostafrika beigegebeL

lose Beschuldigte, Nnterstützung. durch bie,^börden bei Bor- dersitung des Enllastungsoeweises und deshalb rechtzeitige Ze Lrnntmachung mit dem Belastungsmaterial in besonderQi Termin, in dem Anträge des Beschuldigten auf mettere 43erpei3» er Hebungen entgegenzunehmen sind. Seine Ablehnung muß teJ

L ___ Solotrial-Landels-Adreßbuch" für 1909

I (13 ist soeben im Berlage des KoloNiol-Wirtschaftlichen

Die für Gemeindeverwaltungen mit Forst- ^^ttees m Benin erschienen und zeigt gege^er den Torlahrmr besitz wichrrge Frage:Dari in Hessen in einem Gemerndervald ^,ojeen eine Beroesserung, als der wcriia-asUiche Teil unttt ohne Zunnnmuna der zus.änd'gen Cbeiibifteiei em Emgnsf in dis i A.pichnitt IIHandel und Verkehr Zstiommengestellt ist, dies«: technische Le'ituug des iot|iro. Betriebes er'olgeu, ^schnitt ist in der Weise umgearbeitet wortem, daß Icht teL selbst wenn dies im Auttrag des betr. Bürgermeisters durch einen öjc einzelnen Kolonien bctcertetiix .Claleiial unter der tetrenenten Gemcindebeamlen geschieht?" wurde n. d.2aut. Anzeiger" am Polonie vereinigt ist> Der Avschnitt II enthält eme U-Loersichtz 9 sjion vom Alntsgencht Herbstem solgendermaszen eni|ä) eben: uljer in den deutschen Kolonien^ arbeitende Kapital, noer Ter Bolizeidiener Klein von Grebenhain hatte einen etra'beiel)l Zainer und 5injieoicr, sowie uoer Schiffs- und Eisenbaynv^> erhalten, iveil er am 18. Juni 1008 zwei grüne, zu Nutzholz taug- Dünungen, Post und Telegraphie, Fahrplane, Tarife und Zollc^ liche, stehende Buchenderbstangen im Tistrikr Altenacker der Ge- u^r ten Warenaustausch unterer 5wurniQi unterrichten LatellQi: maifuna Grebenhain (Grebenhainer Gemeindewaid) entwendet I (Zch- und Ausfuhr, sowie eine ^tat.stik des Gesamthandels Der habe. Ter Beschuldigte erhob Einspruch luib führte zur Begründ- Schutzgebiete. Las Znlerefse des heimstchen und oer

una aus, er habe von dem Bürgermeister von Grebenham den Au'trag erhalten, einen 2heg im Wald abzusperren und habe, da die Adiperrung durch einen Erdauiwurf nicht angängig gewesen sei, die beiden Bchcnslangen abgehanen und hierzu verwendet. 3h der Haupiverhandlimg wurde der Beschuldigte von der lieber- iretung der Entwendung mangels Beweises iretgesprochen, dagegen wegen Ueberiretung des Art. 59 pos. 3 des Forllstraigejetzes zu eurer Geldstiaie veiurtetlt. Nach dem gen. Art. wird der beftra't, der sich außer den tut Forststra«gesetz selbst bezeichneten Fallen gegen forstpolizeiliche Anordnungen oder Borschriiten ver'ehlt, die von den zuständigen Behörden erlassen worden sind. Fn Art. 24 des Gesetzes die Forstverwaliung im Grobherzogtum Hessen betr. ist nun bestimmt, daß in den Gememdewaldimgen die technische Leitung des forstwirtichastlichen Betriebs der Dbeviöriterei zusteht, während die Verwertung des Holzes der Gemeinde überlaßen .st. T»e Herausnahme des Holzes gehört zum technnchen Betrieb und >icgt demnach der Oberiöriierei allein ob. Ter Beschuldigte hat sich demnach durch die Legi,ahme der Buchenslangen ftraibar

gemacht.

Berlin, 7. Jan. Ein zuviel gezahlter Hundert­markschein bildete den Hauptgrund zu einem Nechtsstieue. der gestern vor dem K a u I m a n u s g e r t ch t audgetragen wurde. Die Klägerin hatte einen Herrn bedient, der ihr einen Dameuhut mt 2UO Mk. aolanite, jedoch 300 Aik. zahlte. Tie Klägerin Ue'erte nur 200 Alk. ab. Am nächsten Tage bemerkte der Käufer feinen Irrtum und sandte einen Boten zu dem Geichä't. Tie Klägerin entnahm den Schein ihrer Tasche und händigte ihn ans. Ter Armzipal sprach die Entlassung ans. Alit ihrer Annahme, bte 100 Mark wegen guter Bedienung empfangen zu haben, kam die Klägerin nicht durch.

.in n.rsnlhi glauben zu machen,

i echt Aranck mit der Kaffeemühle'

lasse sichdurchandercKaffee- Zusätze voll ersetzen. Aber

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Zweigverem des Vogelsberger Höhenklubs Frankfurt hak an die Eijenbahndlreklion Frauk'urt a. Ak. das Ersuchen ge- .. , richtet die S o n n t a gs k a r t e u schon von Samstag mittag

erhebuirgen eutgegeuzuuchmLN sind. Seine ^trlchnung nuiB bö I [. c giltig zu erklären. Ter Bahnverwaltung kann aus gründet und Mit der Mitteilung verbunden werden das) ^dem Be- ^ , Erweiterung nur Vorteil erwachsen, denn viele werden von ' -> w>m Gebrauch machen, denen die aut Sonntag be-

ichränkte Starte den Besuch ent'ernterer Gegenden verbot. *-ie ent» . ........... Ht.vho» hrtuttt m hpn Verkehr mit der 0 - rost»

Am Nachmittag begann die Beratung des ersten Sonderthemas, der Reform der V o r u n t e r s u ch u n g. Der Referent, Geheimer hofrar Pros. v. Ällienthal-Heidelberg stellte folgende Thesen da-

ÜL ' Die wichtigste Aufgabe des VvrverfahrLNs ist die Bor­bereitung der Anklage und ber Verteidigung für die Hauptverhand- lung. Für die Staatsanwaltschaft gefasteht es am besten dadurch, baü, abgesehen von ganz einfachen Fällen, die Ermittelung perjonlich geschieht, soweit Nicht Voruntersuchung eint ritt.. Aus der Seile des Beschuldigten ist dazu größere Bewegungsireihcit und deshaw möglichste Einschränkung der Untersmi-ungshaft, besonders einer solchen wegen Kollusionsgefahr, erfotLerAch, ebenso eine ausgiebige Unterstützung durch einen sachkundigen Verteidiger und seshalb möglichst häufige Bestellung von ÄmtSverteidigern für mittel-

I HoLzversteigerung.

Fr.Uag den 15. Januar IVOr- werben auS ucn Distrrktttr I Oberer öaaakopf, Pfeifensack, Mühlberg, Alter Zwillina,. Hirztovsi 1 Hositrauch, Dornträtzer, Borderster Kom,. Junger Zwilling, Haag und Unterer Haaakops der doritroattei Nieder ° ^bmen versteigert: Stamme: 3 Eicheu I. Äll (62-05 Ctm. Durchmesser) -- .4 Sm. (Schnittholz), 11 Eichen II. SIL <5O-W Gtm.) =11 Fm. (Cpdjnitt^oU), äl Eichen 111. KL (40-49 Etm.) = 13^ Sm. Schnittholz), 18 Eichen IV. KL (30-39 (Stm.) = 8 Sm. (Bauholzl 9 Eichen 6L (2^29 Etm.) 4 Sm. (Bau- u. Wagnerholz), o Eichen \ L ÄL /Fd Fm. (Wagnerholz), 14 BuÄeu 111. KL 11049 Ctm.) iSchnitt-

IioIa), 11 Buchen IV. KL (3039 Ctm.) 1-m-, 1 SIL

e ö«4 , 1 Birke V. KL = 0^ Fm., 4 Kiefern 1L KL (4049

CtNFs 'Sm.(Sch«tttüL), 26 Slieiern III. KL (80-Ä Ctm) « 20 Sm., 25 Slieiern IV. KL (25-29 Ctm.) -13 Sm (Bauholz), 44 taeferrt V. S£L (unter 25 Ctm) = 16L Fm. (Bauholz), S Archen IV. u. V. KL 2 Fm., 1 Fichte lll. KL = L28 Fm, 6 Sichten IV. KL = o Sm. 46 Fichten V. KL = 13 Fm. Lervstauacu: 08 =5

Fm., 37 Sieben L 5L - 2,32 Fm. (zu Deichseln geeignet), 1 Esche = 0X)8 Fm. Kerner «rcjt iboh, «chetter, Rm.: 3 Bruche, 1 Harn° budje, 6/Eiche (zumTeilüüercholz ,urKüfer, teilsrimbfur Wagner), 4 Kiefer. Kuüvvet. Dlm.: 38 Buche, 17 Haittbuche, M Eiche, 1 Eicüe, 2 Erle, 2 ASpe, 8 Kiefer, 1 Lärche, 6 Fichte, diciua, Rm.: 44Buche, 152 Eiche. Stöcke, Rm.: 22 Eiche, 1 Fichte. Borgezeigt werden bte ftieferm, Buchen- und Eichenstämme tn den Distrikten Oberer tzmag- lop , Pfeifensack und Mühlberg. r

'Jlabere Auskunft erteilt Grohh. Forstwart Birkenstoa zu Forsthauö Obergrubenbach, Post 9tieber=£)bmen. Zusammenkunft: Bormittags ist/» Uhr aui der Kreisstratze Nieder - OhmenElpenrod am Distrikt Oberer Haagkopf.

Grünberg, den 5. Fanuar 1909.

Grosih. Oberrörnerei Nieder-Ohmen.

I B®/,Schneider.

Drittes Blatt L 8S. Jahrgang Freitag 8. Januar

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gdecheffen

schuldigten weitere Nechtsmittel zusixhen. Die von dem LnUvucst

abcr£füUid) alleüi"nicht^ausreiclMide llut^stützung des, Be.chul-1 eLeit°föetröen "tveiöen bainit in den"Verkehr mit der Groß- digten bet der Aeweisvorbereitung. 2. Die Anktageichrtit ist " bcn umhegenben etabien embezogen zu gegenseitigem

fpezialisierl abznfasjen mit genauen Angaben dec -beweism^^! Vorteil. Tie vorn Bögelsberger Höhenklub für Frauk'tirt erstrebte für die einzelnen talsächuchen Behanptungmt. ^r | Begünstigung sollte iür ganz Teulfchiaiid leftgelep.t werden, und e.,

hat das Reckt, in einem besonderen Bernmt dE Bor)t^noen iür Touristen- und Berkehrsoereiiie, sich cbcmaUb

erlennenden Gerichts feine Einwendungen gegen dte ^rtMLschrift Tive(lion xW Bezirks mit dem gleichen Ersuchen zu ivenden. viorzubringen und SeinciSanträge zu iteltcit, deren .^^ynung Sache erfchemi als fo selbslverslandlich, dasi man auf eine Zu- begründet und mit der Erklärung über ütettere Beiveis^efugnrsie I , iQint[tC()eu Tirekiionen rechnen kann. Em Alitzbrauch ist verbunden worden muß. 3. Fn der Hauptverhandlung hat H « ausgeschlossen. Ter Sounlagsveikehr wird erweitert zwn Siaaisanwalt den Jnl>a,t der Ankiageschrnt mund.tch borgrutragen. Bahn uub der dem Berkehr neu erjchlosienen Gegenden.

Der Beschuldigte ist darüber zu vernchtnen, was er äst feiner Ber- Skt-Wettlaul im Taunus. Ter Skiklub .Taunus^ teibiaw-tg Vorbringen will. Er ist darauf hrn^uweisen, daß e.15. ^urt a Ai, labt zu seinem 5. efi-'lBetdauf im Taunus An. ErLärung^N nicht au^i,geben brauÄL /öcö yietan aiüchliebenb oevaniialiei er an der Sprungschanze ans dem

ung ist verboten. Die Beweisaufnahine leitet 3un.oren.eyiunglauf. Ter Lki-Wettlauf nn

Attnr des Vorverfahrens dürfen, aoge)ehen von anti<,tpierten Be \ ® fIalt am Sonniag, 7. Fedr., coinittiagS 8 Uhr, uub

neiüaujnahmen, dem Gericht nicht Fuhrung dcs q1[6 ^ujcri Laufstrecke etwa 12 Milometer. Start:

EntlastungSvcrveiscs darf nicht befchrunkt werben. Der Grund atz Walküre', Gr. Feloberg (880 Dieter), Kräteiibachwiesen

ves § 244 IW 1 Str.-P.-O. ist beizuoehalteii. Die Zuruckioestung I -n>etei), SUemec Fcldberg (800 Aleter),

Uch, «

ma^er-Gießen dem Referenten in allen Punkten bet. Lon bem uoijaDngcri lieget ö. oe e ® 32® * ««udleatt

neue Stras-wz^siordnung lasse es im unklaren, wo der schwer- ö Kilometer lange Strecke m 4 Jltnuten 32 Sek. zurucklegte. Im ou'itt des Bencchrens liege. Wenn der Enllvurf nicht noch sehr ganzen koukurrierten 16 ^.estuehmer.

verbessert werde, würden schon in kurzer Zeit 9L)Dellen notwendig >---- "' 1 ~ - ~~----------

Bkannlmachung.

Die Anjcdaffuug und Uuterbaltung zwe^c Fasclochscu, Simmentaler yiaile, soll vom L Avril 1909 ab anderweit vergeben werben. , .. .

Die Bedingungen hierfür können auf unserem Sekretariat Zimmer Ar. la eingesegen werden. . ,. a

Mit entsprechender Au (schritt versehene Angebote ftnb btö spätestens 16. Januar 1909, vormittags 11 Uhr bei uns cin- zureichen.

Gtehen, den 4. Januar 1909. . -1

Grotzherzvgltche Bürgermeisterei Gießen.

M e c u m-

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Aus der Diskussion ist vor altem eine bedeutsame Rede des i ^rcniiurtcr Oberbürgermeister Adicke s M ernEhnen. Er tagte.

beiden Referenten haben im Ton wehmutsvoller flung gesprochen. Das ist auch sehr ücrftünbig, .denn 3iemcrung L Le?L befinden ficl) jetzt

2ämmeiftuiide, in der man um jeben Preis etwa« sustande Gingen will. (Heiterkeit.) Wie weit es dabm gelingen wird, Kn Entwurf der Strafprozetzordnung -u verbessern, steht noch tbr dahin. Ich will den Entwurf betrauten tm Zu)amrnenl>ang mt der allgemeinen pilitischey Lage, die gönzltä; beherrscht. wn» 5011 den Schwierigkeiten unseres Finanzlvesens und der Oi.eE- nnanzreform. EL ist eine allaenieine Stimmung für eme Ber- ?miachung der Verwaltung vorhanden, und es mutt sich nur darum ÜLNdeln, den Interessenten energisch entgegen^utreten, bie an einer mieni Staatsoerwalturig ihren Vortell finden. Mit betonterer S hat mich erfüllt, bafe Pwf, v Ltzzt die uvifangreichr aiid komplizierte Voruntersuchung, wie der neue Enllburf sie bcv jchält, rundweg als unannehmbar bezeichnet und ihre Besei-ugung >ils conbitb sine qua non für die ZustrNiiNung -um Entwur) ge­ordert hat. Die Voruntersuchung inuk ganz erheblich etnge,chvankt veiteiL Ein sehr wertvolles Zugeständn^ des Enlwurses erblicke .ch in dem Satze ter Begründung, datz die Hausung ter ^mu^cr ucht die Gou-cmlie für eine gute Aechstpreai-ung 2»arau^ 'oLlte man die Folgerung ziehen unb bad gwtze Schoffengarichi Lieber mit einem Richter in hoher Stellung als mit zwei Riu/tern besetzen. Vor allem ater mutz der Richter befreit werden von alter Arbeit, die untergeordnete Leute verrichten können. Der Enllrnrf bringt stall testen leider nur autzervrtentlich viel Sche-

1SS vor allein in der,, vollwmmen

schemali)cl>en Anordnung der Berufung, gleid}biel ob sie sich ria)td gegen ein summarisches Verfahren oder gegen em Verfahren, das t&m in ter ersten Instanz mit {orgialtigen Rechtsgarantien alls- geftüttet ist. Die unbeschränkte Berufung un mündlichen Ver­ehren ist eine vvllslxmdig neue und untervährte Sache. Es drangt ch umvlllkurlich ter Gedanke auf, ob die Beruiung wirklich in diesem Umfang notwendia ist. »autelt es sich ). B. um die Gültigkeit einer Pvlizeivevownung, einer reinen Rechtsfrage, die nur im Wege ter Revision entschieden werten kann, so musten twtztem erst alle Berussinstanzen durchgemacht werten. Wenn her Angetlugte ein ganz neues Verführen herbeifuhren kann, um stau 10 Mark nur 6 Mark zu bezahl en, so ist das geradezu emc Gischullerung des Zlechtsoeibutztseins. Bei dem G.erlavÄ Strafzumi.jsungsaründe kann ein mathematisckfcs Resultat doch nicht erzielt werden. Leiter sind sich die oöern Instanzen nur sehr selten darüber llar, datz ter Spruch der untern Vnstanz eine nichtige Tatsackze ist, an der man nur aus zwingenden Grünten rütteln darf. (Lebhaite Zustimmung.) Stad) den Vorschlägen des Entwurfs merben wir autzerortentlich viel Berufungen, aber teilte Strafe und prompte Strastustiz bekommen. Deshalb niüfsen wir den Schemo-ismus ter Berufung beseitigen. In letzter Linie xotrb die Entscheidung über die Strafprvzctzreform ja nach po­litischen Gestchtspunllen falten, nach der Gesamtstellung ter Par­teien zur Regierung. Es Eontmt die Stunde ter Dummerung, wo das sacrisicium intelleetüs gebracht wird, in ter allerlei Narkotika verabfolgt werten, damit man bann um so leichter sagt: Das Beste iU, wir nehmen Die ganze Geschichte an. (VLiter- feit) Aber es war gut, vor diesem Moment noch einmal den arosten Zusammenhang der Strafprozestreform mit ber getoalttgen ^rage der Reform unseres Beamtentums nachzuweisen. 215 ir lo mm en nicht um die Aufgabe herum, aus dem Beamten st aut, der wir no ch sind, hcrauszukom- men und uns den bürgerlichen Staat zu erobern, in dem Präponderanz deS Beamtentnrns ver­schwunden ist. Die Ausgabe ist da, sie ist ro-entger eine Auf­gabe deö Intellekts als des Willens, und die Strasprozestresorm ist ein wichtiger Teil von ihr. (Stürmischer langanhaltender Bei-

Arbeiten

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tag, den 9. Januar 1909, ? v Ubr, un Caiv Ebel iaiSversauimluiig )ev mit Vortrag des Ural, 0ob über;

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