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Erstes Blatt
bi» ooJmü?aneFii>"ü(" Botationsfrutf und Verlag der vrühl'sche« Univ.-Vuch und Steindruuerei R. Lange.
158, Jahrgang
Donnerstag 26. November 1908
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Redattion. Expedition und Druckerei: Schulftrahe 7. i»0!/ ?e6:Jfn« 7 w ziiiftCiqenteii p •öeci.
Nr. 279
Ter Siebener Anzeiger erfchcml täglich, aufeet Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerZamilienblätler; »wknnal wöchenll.Nreiz- blatlsürdenUrelrSiehen (Dienstag und Freiing); zweimal monnil. Land» wtrllchaslliche Zeitfragen Fernfprech • Anfchlüsie: für bte Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Ubrefle tüt Depefchenr Anzeiger Gießen.
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Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten«
persönliches und Sachliches.
Die großen innerpolitijchen Fragen, die nun schon seit Wochen die deutsche Oeffcntlichkeit und auch das Ausland beschäftigen, haben einen ganz eigenartigen Entwicklungsgang diirchgeniacht, einen Entwicklungsgang, wie er vielleicht nur bei uns im Deutschen Reiche möglich ist. In einem jeden anderen konstitutionellen Staate hätte man es versucht, diese unerquickliche Angelegenheit, die uns ja viel Schaden zugefügt hat, sachlich zu behandeln. Bei uns drängte sich das Persönliche in den Vordergrund. Tic Kritik wandte sich fast ausschließlich gegen den Kaiser; sie ging dabei bis an die äußerste Greirze des Möglichen, und das Bemerkenswerteste daran war, daß diese rückhaltlose Kritik nicht etwa von sozialdemokratischer Seite kam, sondern aus Kreisen, deren Monarchentreue und Vaterlandsliebe über allen Zweifel erhaben ist. Ein jahrzehntelang aujgefpeicher- ter Groll trat hier mit wilder Expwsionsgewalc zutage. Man grub alte, längst vergessene Dinge wieder aus und hielt dem Kaiser Worte und Handlungen vor, die in gar keinem Zusammenhänge mit den jetzigen Ereignissen standen. Die Kritik schoß in mehr als einer Hinsicht weit über das Ziel hinaus, aber sie mar so außerordentlich charakteristisch für die ganze Stimmung im Volke; sie zeigte auch vor allem, daß es so rote bisher nicht mehr weiter gehen kann, wenn sich nicht eine dauernde Cntfrenldung zwuchen dem Kaiser und dem Volke einwurzeln soll. J.i die Lage dieser mehr als unbehaglichen Stimmung fier endlich die mit Ungeduld erwartete Aussprache zwischen dem Kaiser und dem Kanzler und die Erklärung des Amtsblattes der deutschen Rerchsregierung über das Resultat dieser Aussprache. Es war nicht viel, was diese Erklärung brachte, aber sie zeigte doch deutlich, daß der Kaiser dem deutschen Volke die harten Worte der Kritik nicht nachtragen wollte. Die Erklärung des Reichsanzcigers sagte zwar nichts von den geforderten konstitutionellen Bürgschaften für die Zukunft, aber sie ließ erkennen, daß die oberste Leitung des Reiches die Lehren der jüngsten Erlebnisse doch nicht ungenützt vorübergehen lassen wollte.
Das war nicht viel, aber für den Augenblick ward hierdurch doch bewirkt, daß allmählich eine ruhigere Beurteilung der Lage Platz griff. Tie Kritik hatte sich erschöpft, viel neues ließ sich über das Thema des persönlichen Regiments nicht mehr sagen, und im übrigen gebot es sich von selbst, abzuwarten, was die nächste Zeit bringen würde. Eine Reichstagsdebatte über feste Zutunftsburgschascen war ja angetiindigt, und und dann würde und müßte es sich ja zeigen, was werden würde.
Wenn nun in den letzten Tagen erzählt wurde, daß der Kaiser d<^m Reichskanzler ein schriftliches Versprechen gegeben habe, in politischen Angelegenheiten eine arößere Zurückhaltung zu bewahren, so ist auch dieses — übrigens dementierte — (Gerücht bezeichnend für die augenblickliche Stimmung. Rach dem „Berl. Tagebl." sollte der Kanzler dieses Dokument des Kaisers sogar dem Reichs- tagsprä, identen und einigen konservative;! Abgeordneten gezeigt haben. Bezeichnend ist nun auch die Kritik, die von den Zeitungen an diesem Dementi geübt wird. Die „Freisinnige Zeitung" findet es beachtenswert, daß in diesem Dementi nur die Mitteilung als unwahr bezeichnet wird, wonach das kaiserliche Schriftstück gezeigt worden sei. Das genannte Blatt zieht daraus den Schluß, daß ein solches Schriftstück also doch existiere.
Grebcnee Stadttheater.
Donna Diana.
Lustspiel nach A. Moreto von C. A. West.
Zur Feier des Geburtstages unseres Landesfürsten brachte map gestern bei festlich erleuchtetem Hause des alten Spaniers Moreto y Cabana bestes Stück, das in fast alle europäischen Sprachen übersetzte Lustspiel „El desdcn con el desden" mit gutem Gelingen zur Aufführung. Die unter dem Titel Donna Diana und mit dem Schriftsieller- namen C. A. West von Schrehvogel bearbeitete Heber» setzung des netten Stückchens ist nicht gerade die beste, denn sie hat mitunter nicht unerhebliche Längen, aber man kann sich dennoch an dem alten Ting herzlich vergnügen. Die Aufführung war von Direktor Stein g o etter gut und eingehend vorbereitet und zweckentsprechend eingerichtet. Für den Don Cesar, die männliche Hauptrolle des Stückes, war Hermann Leffler vom Hoftheater in Wiesbaden gewonnen worden, der von seinem Gastsviel als Graf von Lharolais noch in guter Erinnerung steyt. Sein Auftreten brachte uns eine kleine Enttäuschung. Wohl beherrscht Leffler, dem eine sehr vorteilhafte Erscheinung zugute kommt, üe rein schauspielerischen Hilfsmittel in hervorragendem Naße, sein Spiel ist bis in die kleinsten Einzelheiten erwogen -nid abgestimmt, seine Gesten sind beredt und vom Feuer ^>er Leidenschaft durchglüht, aber die Sprachbehandlung hält mut diesen Vorzügen nicht gleichen (schritt. Die an sich wohllautende Stimme iommt auf dem hohen Kothurn der «clten klassischen Schauspieltunst daher, und das ist auf die Dauer nicht angenehm und nicht erfreulich. Auch das sonst tut abgerundete Zusammenspiel hakle stellenweise darunter zu leiden. Claire Albrecht als Tonna Tiana stand zu Lefslcr in scharfem, wohltuendem Gegensatz. Mit edlem Sinn formte sie den zwiespältigen Charakter der plnlosophi- Fi)cn Prinzessin und durchleuchtete ihre Darstellung mit dem liebenswürdigen Zauber anmutiger Weiblichkeit, die [ch selbst in ihrer Spröde nicht verleugnet. Auch die übrigen Darsteller leisteten durchweg gutes, wenn man von dem steifen, würdelosen Don Diego abjiel)i. Vor ahen ist Edgar Pauly als Perin zu erwähnen. Er wußte den spöttischen, scheinheiligen Vertrauten der Prinzessin mit so viel Schalk-
Man ersieht aus diesem Vorgänge und seinen Deutungen, daß die Lage auch nach den Reichstaasdebatten vom 10. und 11. November und nach der Erklärung des „Reicksanzeigers" vom 17. November keineswegs geklart ist und daß etwas geschehen muß, um diese Angelegenheit endlich zur Ruhe zu bringen. Die Mahnung der „Köln. Ztg.": Die Waffen nieder! verdient freilich beherzigt zu werden. Das persönliche Moment muß aus der Debatte endlich heraus, aber die Aussprache über die uns alle noch immer tief bewegende Angelegenheit ganz falten zu lassen oder auf eine geruhsamere Zeit zu verschieben — wie es die „Nationalliberale Korrespondenz" vvrschlägt — das emp- siehlt sich keineswegs. Es bliebe doch Mißstimmung zurück. Man muß doch endlich einmal zur Klarheit kommen. Ob das Ministerverantwortlichleilsgefetz wirklich das Atthe.lmiUel ist, das unserer Politik Ruhe und Stetigkeit geben könnte, darüber kann man ja verschiedener Meinung sein, aber man hat es hier doch wenigstens mit einem diskutablen Vorschläge zu tun. Wünschenswert wäre es, wenn nun auch die übrigen Parteien oeS Reichstages, ähnlich wie jetzt die Freisinnige Volkspartei, mit positiven Vorschlägen herarch kämen, aber man muß l.iiwr bi. Befürch ung hegen, daß gerade die übrigen maßgebenden Parteien auch diese Gelegenheit ungenutzt vorübergehen lasten, und fc, ran ist neben manchem anderen die bedauernswerte partumenta- rische Zersplitterung im Teutschen Reiche schuld. Tie ängstliche, engherzige Fraklionspolitik, die nur immerdar von der Furcht geleitet wird, irgendwo anzustoßen unb dann von der Nachbarsraklion beiseite geschoben zu werden. Nicht mit Unrecht sagte neulich die „Franks. Ztg.": „Solange unser Parieiwesen nicht eine gründliche Neugestaltung erfahrt, solange wir nicht zu den zwei großen Parteien gelangen, die sich um die Regierung und die Opposition scharen, solange wirb der Einjluß des Parlaments auf die Minister-Einsetzung ein mehr zufälliger sein." Solange, könnte man auch noch hinzusügen, werocn unsere politisä-en Berhältnist'e unerfreulich bleioen, wie bisher. Wir aymen das Ausland doch so gerne nach, warum tun wir es nickt auch hier und schassen endlich auch im Deutschen Reiche politische Zustände, wie sie etwa England hat.
Wenn wir es bisher nicht getan, ja nicht einmal ernstlich versucht haben, so ist nicht so sehr das persönliche Regiment daran schuld, auf das man so gerne schilt, sondern das rechte Wollen unseres Reichsparlanlents. Es fehlt ihm an Energie und Entschlossenheit, an Selbstvertrauen, an der Wecke des Blicks, über den nächsten Tag hinauszuschauen und an den Aufgaben der Zukunft milzuarbeiten. Man sehe sich nur einmal die gesetzgeberischen Arbeiten des Reichstags an: was heute au {gebaut würbe, muß morgen niedergerissen werben. Man denke nur an die Fahrkartensteuer, um eines von vielem zu erwähnen. Und nun, da diese Steuer mißraten ist, da will es der Reichstag aus einmal gar nicht gewesen sein, der sie eingeführt hat. Jo, wer hat sie denn bewilligt? Doch nur der Reichstag. Auer so geht es fast mit allem. Auch mit der neuen Reichs- iinanzresorm wird es, wir fürchten es, nicht anders werden. J.i langatmigen Debatten und mit vielen schönen Worten wird in erster Lesung das Steuerbukett der Regierung zerpflückt. Das wirkt nach außen dekorativ, aber in dritter Lesung wird eben alles bewilligt, und später heißt es dann, wenn das, was bewilligt wurde, sich nicht bewährt: mir sind es nicht gewesen. Ist es zu verwundern, daß unter solchen Umständen das persönliche Regiment immer mehr in oen Vordergrund treten mußte. Mag der Kaiser sich auch in manchem irren, so ist er im Grunde genommen immer noch der einzige, der in allem, was er tut, einen
Heck unb Frohsinn zu bekleiden, daß man seine herzliche Freude an ihm hatte, nur müßte er etwas weniger hastig sprechen. Jo H o v e n als Laura und Dorle M a i s a r t h als Fenisa waren recht nett und angemessen, was auch von Clemens Roden als Luis und Paul K o h l m a n n als Gaston zu sagen ist. — Eingeleitet wurde die Vorstellung durch Raimunds Fest-Musikspiel der Regimentskapelle, die unter der Leitung des Mu.ikdirektors Krause stand. Anschließend hielt Oberbürgermeister Mecum eine kurze Ansprache unb brachte das Hoch auf den Großherzog aus, worauf das Hesseickied gesungen wurde.
* Karl Neurath.
— Theaterkrach. Direktor Shopp vom Sladrhealer in Kaiserslautern teilt osienilich nut, daß er sich gezwungen hebt, mit 1. Dezember die Piorten des Stcrduheatcrs zu schließen, ■olls nicht in letzter Stunde noch Wandel zum eueren emtvetcii sollte. Direktor Shopp hat seit Uebernahme des Theaters 40 000 Mk. Dem Theater in Kaijerslauiern zum Guter gebracht.
— Der Neubau des & t u 11 g a r t e r Hoftheaters ist dem bekannten Thealerbauineister L i 11 in n n n m München zur Ausführung übergeben worden. (Von Heitmann und Littmann wurden das Prinziegenten-Theater m München, das (£t>ailoiien- burgev Schiller-Theater und das Weimarer Hoitheater eriichiet.) Littmann muß den Bau zusammen mit einer Stuttgarter Firma ausführen.
— Neue amerikanische Münzen. Tie Münzwerke der Regierung der Vereinigten Staaten haben mit der Ausgabe neuer Geldstücke begonnen, die in ihrer Prägung von den über bas ganze Erdenrund verbreiteten Geldsonen erheblich ab weichen. Die Geldstücke hauen uänuich den SÄops und das Wappen nicht reliefattig ausgeprägt, sondern gleich Siegelringen eingeprägt. Ebenso sind die Sckiriflzüge sowie die Münzbczeichnung uno Zahres-- zahl eingeprägt. Diese Prägung hat den Vorteil, daß sich die Münze nicht so bald obnufct und der Feingehalt derseloen jahrelang derselbe bleiot. Vorlausig werden nur Goldstücke neu geprägt, dock; soll nach Einziehung der Sllber- und Kupfermünzen auch an die Mupcägung dieser Geldsorten geschritten werden.
— Kleine Chronik ans Kunst und Wissenschaft. Ter Prozessor der Techiilschen Hoch chule m B u d a p e st , Eugen Elupathi, Hal eine Erfindung gemacht, durch die die Treis- 11 ch e r tj c 11 der lentbaren Torpedos lueientlid) erhöht wird. — Ten von PH. Reel am 'ür den besten Roman ausgesetzten Preis von 30 000 Mk. erhielt Bruno Wille für leinen Roman »Die Abendburg'.
w-eitaussckauenden Blick verrat, eine Großzügigkeit politischen Handelns, die unsere Reichslagsabgeordneten nur leider gar rü ost bei ihrem Dirken vermissen lassen.
Am nächsten Montag ober Tiensiag wird sich der Reichs- tag auss neue mit den Vorgängen der letzten Zeit beschäftigen; wird er die Forderungen der Zeit verstehen und sich endlich einmal zu Talen auf schwingen, die mehr als Augen- blicksyoffnungen erfüllen ? E. A.
Dcuttzchss Ucicb.
D er K aiser hat infolge einer Erkaltung gestern das Bett hüten müssen.
Denkmünze für A k r: k a k r i e q c r. Ter „Reichsanzeiger' verössemlicht eine allerhöchste Order betreffend Znicktze und Aende- luimcn zur StütungSurltUioe Der Denkmünze für die an der Rieder- wermug der Awslänoe in Südweslairika beteiligt gewesenen deutschen Sireükrä'te.
DerständigeBundesrats-AuSschuß. Gutem Vernehmen nach Hal die bayeriiche Regierung die ständige Beibehallling des Buiidesiatsalisichnjjes für auswärtige Augelegenhelten von der Reichsregicrimg zugesichert erhalten. Ter Ansichuß loll in Zukunft alle zwei Monate tagen.
To» Alf onfo von C a , e r t a , oer^Lhronprätendent von Neapel und Sizilien, liegt in Cannes im Sterben.
Eine Plakat neuer in England. Ter Schatzkanzler Lloyd George plant zur Deckung des nächstjährigen Desipls nach einer iötutcilnnfl des „Daily Expreß" u. a. eine Plakatsteuer.
Abzeichnungen zu Grohherzogs Geburtstag, n.
Das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: Pfarrer und D<kan Zoh. Ackermann zu Erbes- Büdesheim, Vorstand der Gewerbeinipektion Mainz E^ioerberat Theodor B a e n t s ch zu Mainz, Pfarrer Lie. Tr. G. Bert zu Weisenau, vortr. Rat bei der Abteilung für Schulangelegenheiten des Ministeriums des Innern, Oberschulrat Rud. Block, Hauptlehrer an den technischen Lehranstalten zu O^cnbach a. M. Prof. Start Brockmann zu Ossenoach a. M., dem Oberlehrer an der Oberrealschule zu Mainz Pros. Karl Bronnec, Tirekwr der Realsck-ule und des Progymnasiums zu Alzey Dr. Theod. Eger, Oberlehrer an der Real- und Landioirtschastsschule zu Grvß- llmstadt Pros. H. Engelmann, Haupllehrer an der Landesbaugewerkschule z-u Darmsttidt Pros. Karl Esselborn zu Darmstadt, Kreisschulinspektor bei bet Kre.sschickkommission Wvtins Pros. Dr. Karl Frenzel, Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Äiainz Pros. Vietor Geißner, Rektor Val. Gelzhäuier zu A'iainz, Oberlehrer an der Ooerreaischule zu Mainz Prof. 3tui>. Gerhard, Direktor der Real- und Landwirischaftstchule -u Groß-Umstadt Christ. G ö ck e l, Oberlehrer an bet Orealschule -u Oppenheim Pros. Zoh. Götz, Kreisar-t des Lreisgesundhecksamls Bensh.'im Medizinatrat Dr. Wich. Gross, Landesgeolöge Pros. Dr. Gust K l e m m zu Darmstadt, Oberlehrer an der Oberrealschule zu Ossenbach Pwf. Alb. Kost, Kceis.-at des Kreises Dieourg Dr. Herrn. S'kratz, Psarrer und Dekan Peter Krauß zu Abenheim, Oberlehrer an der Oberrealschule zu Ossenoach Prof. Hans itiomnt, Oberlehrer au der Obetrealschule zu Darmstadt Prof. Beruh. Lade, -Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Prof. Christian L e n h a r d t, Oberlehrer an der Ober- cealschule zu Darmstadt Pcof. Dr. Gg. Müller, Tirekwr des Gymnasiums Fridericianum zu La,wach Dr. Hugo Müller, Oberlehrer an dem Realgymnasiuui zu Darmstadt Pros. Karl Müller, Kaufmann Wilh. N e b e I zu Worms, Oberlehrer an dem Obergymnasium zu Mainz Prof. Dr. Karl Schmidt, Sbreisvetetinürarzt Vetcrmärtat Tr. Gust. Schneider zu Offenbach, .Kreisarzt des Kreisgesuiwheilsanits Oppenheim Medizinaltat Dr. Ferd. 12 ch w a r z, Direktor der Realschule zu Gernshsim Dr. Joh. Bapt. Seiden berget, Vorstand der chemischen Ptst- fungsstation für die Gewerbe Pros. Dr. Wilh. Sonne zu Darmstadt, Rat bei der Provinzialdirettion Starrenburg StegierungSrat Adalbert Freiherr von S t a r ck zu Darmstadt, Oberlehrer an dem Gymnasium zu Offenbach Prof. Karl Steinmetz, Kreisarzt des Kreisgesundheiisamls Oppenheim Dcedizinalrat Dr. Herrn. S t i g e l l, Dekan Karl Stock zu Hangen-Weisheim, Obertehrer an bet Real- nnb Lanbwirtschaftsschule zu Groß-Umstadt Prof. Gust. Tasche, erster Stadlpfarrer Konr. V e l t e zu Darmstadt, Pfarrer Wilh. Vogel zu Danustadt, Oberlehrer an der Real- und Landwirtschaftsj chule. zu Groß-Umstadt Prof. Dr. Gg. Voll- Ha r d t, prall. Arzt Sanitätsrat Dr. Marl Jof. Wallenstein zu Mainz-Kastel, vortr. Rat im Ministerium des Innern Ober- regietungstat Tr. Ernst Weber, erb. Prof, bet Jngenieur- wissenschaften an der Technischen Hochschule Hans Wege le zu Tatmftad't, Kteisveterinärarzt Vetetinärtat 2t. Kail Weinsheimer zu Darmstadt, stellv. Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Hess, landw. Geiwssenick^asWoank zu Darmstadt Oekonomierai Bürgermeister Ernst Wern her zu Nierstein, Oberlehrer an dem Osteraymnasium zu Main; Prof. Tr. Hugo Willenbücher, Oberlehrer an der Realschule zu Heppenheim Pwf. Dr. Gg. Zilch; das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Gwßmütigen mit der Krone: GLweroeschulinspettor Gewerbe- schulrat Joh. Meyer zu Darmstadt; das Ritterkreuz 2. Klasse deä Verdienstordens Philipps des Großmütigen: Hauptlehrer an der Landesoaugewetksa-ule Jak. Ackermann zu Darmstadt, Kreisgeomeier H. Battenfeld zu Darmstadt, Polizeuiispeklor Ludw. Bischoff su Worms, Lehrer Wilh. Buchinger zu Horchheim, Haupllehrer Gg. Diehl zu Michelstadt, Oberlehrer Fos. Adem Diehl zu Dievurg, Revisor bei bet Zentralstelle für Die Landesftalistik Rechnungstat Friedt. Fe ick zu Darmstadh Stadlgeometet Adam Wilh. Fl ecken stein zu Darmstaot, Real- lehret der Vikwriaschule zu Darmstadt Adam Fuchs, Reallehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Karl Guyot, Hauptlehrer Rich. Hartmann zu Bieber, Zeichenlehrer an der Oberreaischule zu Tannstaot Wilh. Heiß, Strcisgeometer Tudw. L 0 chim zu Schotten, 3ieallehret an der höheren Mädck-enschule zu Ä-cainz^Jvh. Stemps. Hauptlehrer Friedr. Klein zu Lam- petlh.im, (jauritoireftor örieör. Rich. 5rl 0 ck 4 auf bem unteren jammer bei Mictzlstadt i. O., Reallehrer an dem Heroftgymna-
M Mainz Karl Ktauß, Ooerlehrer Adam Kredel zu Bad-Aauheun. Stadtverordn. Rentner H. Lehr zu Tarmstadt Freihertlick) Riedeseljcher Oberförster a. T. Gg. Leonhard zu Eyenbach, Dobelfabtckanlcn Phil. Merkel zu Dalsheim, Oberlehrer Pet. Adam Pfuhl zu Lwsch.-im, Oberlehrer Franz Adam RooS zu Bensheun, Obettehtet start Sander zu Oiien- bach, Hauprrehrer Mich, Scylösset zu Mainz, stüdt. Schulinspek- wt„zu Worms H. Sa-meel, Lehrer Zoh. Adam Völker zu Offenbachs
Tas eilberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- mlltigen nut der Krone: Mehrer Kart Hofmann zu Alsfeld Lehrer Gmtl Kay , erzu Ober-Mockstadt; das Silberne Kreuz des


