Ausgabe 
24.2.1908 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

er-

Schnittho lz:

schriftlichen Angebots verkauft werden:

Wege des

zirka

300

3

n

45

1

ii

Kiefernstämme, 1229

12

ii

u

zirka

1189

IBS

Giessen: Marktplatz 18. Branche in Mitteldeutschland.

menten, verschlossen mit der Aufschrift .Holzsubmission" bis spätestens Freitag, den 28. l. Mts. nachmittags 2 Uhr bei uns einzureichrn, woselbst alsdann die Eröffnung der An­gebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt.

Die üblichen Submijsionsbedingungen können bei uns eingesehen werden.

Londorf, den 21. Februar 1908.

Großh. Bürgermeisterei Londorf A u m a n n.

424 Fichtenderbstangen, 912 cm Dm. mit 45,27 Im. Die Angebote sind pro Fm. und getrennt nach Sorti-

Fichtenstämme, 1224 cm 25-29 ,

Dörserr-Wochenbericht.

= Frankfurt a. M., 21. Febr.

Die politischen Erörterungen lM.ben dreie Woche an der Börse eine hervorragende Rollegefpieit, sre brachen aber wenig Bewegung in die trägen Massen, nur trugen.sie dazu bei, die ohnedies herrschende Unluit, die ausgeiprochene Zurückhaltung noch zu steigern, denn das Unbehagen, das sie erzeugen, mutz die Unternehmungsluit natürlich völlig er­sticken. Zu einem schärferen Vorgehen der Köntrernrne fehlte es dieser wiederum an Acut, denn um hie großen Mmsen des Käpitatistenpublikums aufzuvütteln, dazu ging die politijche Be­unruhigung doch nicht tief genug und ohne Unterstützung der breiten Massen ist die Kontremine bei der Macht der Großbanken in der Regel rasch am Ende ihres Könnens angelangt. ^ie Erscheinungen auf wirtschaftlichem Gebiet boten Teilte besondere Anregung. Tie Metallpreiie bewegten llch weiter rück­wärts, Küpser ist wieder auf dem niedrigsten Stand des Borwhres angelangt, für Zink ist das Syndikat der deusichen Produzenten perfekt geworden und dieses sucht jetzt eine Verständigung mit den belgischen, französischen und englischen Zinkhütten m die SSeqc zu leiten. Tamit kann der rückläufigen Preisbewegung des Metalls wohl Einhalt geboten werden, Syndikatsbildungen werden aber natürlich immer mit gemischten Gefühlen aufge- iwmmen, sie werden zum Schutz der Produzenten errichtet, können aber auch leicht zu einer Ausbeutung des Konsums auv- arten Wir sehen, wie in der Eisenindustrie auch die reinen Walzwerke, die auf den Bezug syndizierter Halbfabrikate ange­wiesen find, noch immerwährend über das Mißverhältnis zwi­schen Einstands- und Verkaufspreisen klagen und wie ihnen durch Exportbonifikationen auf die Beine geholfen werden mutz, die natürlich ebenfalls nur auf Kosten des lieumschen Konsums gewährt werden können. Ter Geldmarkt verharrt ut seiner bisherigen Verfassung, die in den letzten Tagen eingetretene Er­leichterung ist nur minimal und die Deutsche Reichsbank vermag sich auch zu einer weiteren Diskontherabsetzung immer noch nickst zu entschließen. Deutsche Fonds haben denn auch m dieser Woche ihre Preise kaum verändert, fremde waren teil­weise schwächer, besonders Russen, die durch die beunruhigenden politischen Meldungen der russischen Hetzpresse ungünstig beein­flußt wurden; auch Japaner matter. Bankaktien gedruckt, weil 'tue Bilanz der Natwnalbank für Deutschland veritimmte

Bekanntmachung.

In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen be­züglich der Firmen: a) Wilhelm Schmidt, früher Teil­haber der Firma Licbrichs Nachfolger zu Gießen: Das Geschäft ist auf Richard Fertsch zu Gießen übergegangen, welcher dasselbe unter der seitherigen Firma weiterführt. Die Aktiva (ausgenommen die Immobilien) sind bei dem Erwerb des Geschäfts durch Richard Fertsch mit übergegangen. Die Ucbernahme der Passiva ivurde ausgeschlossen, b) Nathan Nofenthal zu Gießen: Der Kaufmann Nathan Rosenthal ist durch Tod aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden. Das Geschäft wird unter der seitherigen Firma vom dem bisherigen Gesellschafter Louis Rosenthal und dem seitherigen Prokuristen Max Rosenthal in offener Handelsgesellschaft weitergeführt. Tie demselben erteilte Prokura ist hiermit erloschen. B24/,

Gießen, den 10. Februar 1908.

Grotzherzogliches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

In das Handesregistcr Abt. A. wurde eingetragen be­züglich der Firmen: a) Georg Leib & Sohn in Gießen: !Dcm Kaufmann Hermann Leib in Gießen ist Prokura erteilt, b) Philipp Gebhard zu Gießen: Der Philipp Gebhard -Ehefrau Elly geb. Engel ist Prokura erteilt.

Gießen, den 12. Februar 1908. B?V9

GroßherzoglicheS Amtsgericht.

A. Steinbauer

Ludrvigstr.55

emvfiehlt

die rühmlichst bekannten, beliebten hellen Biere aus der Umsn-Brauem Bichler, ff. helles Vier aus der Brauerei Henninger, Zranffurta.lll echt Münchener Augustiner Bräu.

Vie wohlbekömmlichen Export- und Lager - Niere aus Freiherrlich Riedefelschen vnrgbrauerei Lauterbach, * altberühmte Köstritzer Schwarzbier welches infolge feines großen Malz- und Würze-Extraktes unt>,9^*-^. Mkoholes besonders Kindern, Blutarmen, Wöchnerinnen, IW-PL Müttern und Rekonvaleszenten jeder Art von hohen medizmycq Autoritäten empfohlen wird. _

Holzversteigerung.

Versteigert werden:

Freitag den 28. L Mts. ans den Domanialwald- .distrikten Hexenbusch, Tiefental, Fuchsbau, Rehloch, Rehhcckc und Töpfertaute, der Forstwartei Großcn-Lindcn:

Stämme: Kiefer: 4 St. 3. Kl. 2,61 Fm., 9 St. 4. Kl. = 3,08 Fm., 14 St. 5. Kl. = 3,61 Fm.; Fichte: 19 St. 5. Kl. = 2,70 Fm.; NutzscheiLer: 60 Nm. Kiefer (3 und 4 m lang); NutzLnüppcl: 36 Nm. Kiefer (3 u. 4m lang), 18 Nm. Eiche (2,5rn lang); ferner Scheiter: 6 Nm. Eiche (2. Kl.), 58 Nm. Kiefer; Knüppel: 17,2 Nm. Eiche, 273 Nm. Kiefer; Ncisig: 1470 Eichen-Wellen, 620 Weiden-Wellen, 6610 Kiefern-Wellen, 200 Fichten- Wellen; Stöcke: 40 Nm. Eiche, 128 Nm. Kiefer, 2 Nm. Fichte.

Weitere Auskunft erteilt Forstwartaspirant Pfeil in Großen-Linden. Beginn norm. 91/, Uhr am Pflanzgarten im Hexenbusch.

Gießen, 19. Februbr 1908.

Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Trautwein.

QS foti deshalb nun bet bet inneren Ausstattung die samkeit geübt wenden, weshalb mehrere Gegenstände Kirche, und namentlich die alte Kanzel in dem Neubau ^ermenbung ftniKTi. Auch über die Anschaffung einer neuen ^el oder eirns Harmoniums (in der alten Kirche wurde noch vor gelungen) wll erst Beschluß gefaßt werden, wenn die hierzu bestimmte ^.ekmEs- Fo Hefte bekannt ist. Tie Stimmung der Gemeindefür den Kirck/M- bau ist zurzeit nicht die beste, da man sich sihr'^^^n den neuen Baustll bet Kirche, namentlich an das simltch etwas fwimitive Türmchen und die kleinen Fenster an der schönstenemg^jette ou gewöhnen vermag. Jedenfalls trifft aber him ^ Baubehörde keine Schuld, denn enttveder war dies durch den Baustil geboten oder der große Kostenpunkt ausschlaggebend.

--Friedberg, 23. Febr. Heute nachmittag wurde unter großer Beteiligung der Seminardiener t. P. Joh. Ludw. Haber zu Grabe getragen, der am Freitag nach längerem schweren Leiden im 74. Lebensjahr verstorben ist. Nahezu 30 Jahre lang war er vor seiner Pensionierung als Diener des hiesigen Lehrerseminars und des Predigerseminars tätig gewesen und hat sich durch seine Pflichttreue und Gewissen­haftigkeit allgemeiner Wertschätzung zu erfreuen gehabt.

O Marburg, 20. Febr. Für die Provinz Hetzen- Nassau ist hier eine Prüfungs-Kommission für Turn­lehrer gebildet worden. Ihr gehören an Provinzlalschul- rat Dr. Baier Kaffel, Prof. Dr. Disse, Oberrealschuldicektor Dr. Knabe, Prof. Engelhard und Oberlehrer Dr. Stange- Marburg. _____

verliehen.

** Einem eigenartigen Dienftboten- s ch w i n d e l, der von Belgien aus betrieben wird, ist man in Limburg auf die Spur gekommen. In einem Landwirt- schastlichen Anzeigenblatt stand folgende Anzeige:Deutsche Mädchen und Knechte, sowie Burschen habe sofort abzu- neben A. Jansen, Arbeitsunternehmer, Dolhain bei Herbestal, Sablonplatz 8." Mehrere Landwirte aus dem Dorfe Obertiefenbach traten mit der Firma in Verbindung und erhielten von Frau A. Jansen die Mitteilung, daß sechs brave, gute und durchaus tüchtige Dienstmädchen bei einem Jahreslohn von je 120 bis 180 Mk. zum Eintritt bereit feiert. Für jedes Dienstmädchen seien aber 36.84 Franks Unkosten einzusenden. Als die Interessenten weitere Garantie für den Eintritt der Mädchen verlangten, er­hielten sie von Frau A. Jansen vier mit weiblichen Namen unterschriebene Kontrakte und die nochmalige Aufforde­rung, die dann noch telegraphisch erneuert wurde, die Un­kosten sofort einzusenden. Da die Bauern mißtrauisch ge­worden waren, schickten sie auf gemeinsame Kosten crnen Beauftragten nach Dolhain, das auf belgischem Gebiete liegt, der demNass. Boten" zufolge feststelltc, daß die Firma A. Jansen den deutschen Landwirten wohl das Geld aus der Tasche nimmt, aber keine Dienstboten sendet.

e. Obbornhofen, 22. Febr. Im ^aale des Gastwirts <>inancr fand am 19. d. M. wiederum ein gutbesuchter Ge mein d e- Nbend statt. Im Anschluß an einen Lichtbildervortrag über die evang. Bewegung in Oesterreich hielt Pfarrer ^ritich einen lllleressanten Dortrag über Zweck und Ziele des Evang. Bun - des 27 Mitglieder traten daraufhin zu einer Ortsgruppe zu- sammen. Schön paßten zu dem Ganzen die von dem Gesangverein 'Frohsinn" vorgetragenen stimmungsvollen Helmuts- und Dater- ckanMieder.

Homberg, 22. Febr. Tie Mitteilung über den Kirchen- b a u in S ch a d e n b a ch ist dahin zu ergänzen, daß ine kleine, noa> nickst ganz 200 Seelen zählende Gemeinde em großes Opfer zur Befriedigung chrer religiösen Bedürfnisse bringt, denn schon je&t nach Vollendung des Rohbaues weiß Man, daß die anfänglich 1 vorgesehene Bausumme von 15 000 M. bei weiteni nicht ausreicht.

80 Eichen = 25,74 Fm.; 60 Lärchen = 37,97 Fm.; 31 Kiefern = 17,34 Fm.; 68 Fichten = 48 Fm.; 2 Wey- mouths-Kiefern = 1,18 Fm.; 1 Weißtanne = 1,15 Fm.

Grubenholz rc.:

Fichten 1319 cm Durchm.; 182 Stück 42,24 Fm., 1219 cm Durchm.:

176 Eichen 27,98 Fm.; 119 Lärchen 31,28 Fm.; 400 Kiefern 49,02 Fm.; 2 Weymouths-Kiefern 0,33 Fm.

Sämtliches Holz ist fertig aufgearbeitet, mit der Rindc gemessen und lagert nahe den Chausseen zirka 3 km vom Bahnhof Reiskirchen. Die Gebote sind nach Sortimenten und Holzarten getrennt, schriftlich und verschlossen, dein Förster Sames in Winnerod, Post Reiskirchen, (Oberhessi») einzureichen, welcher bereit ist, das Holz im Walde vorzw zeigen. Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart dcc erschienenen Bieter zu Gießen, am Freitag, den 28. Febr. nachur. 3 Uhr, im Felsenkeller, in der Nähe des Bahnhofes.

Die Vertaufsbedingungen sind dieselben wie in den vorher­gehenden Jahren und werden in dem Eröffnungstermin vcr-> lesen.__

Durchm. 625 m L.

----- zirka 90 Fm.

Durchm. 720 m L.

zirka 1,94 Fm.

Durchm. 3,20 m L.

zirka 0,51 Fm.

Durchm. 1017 m L.

zirka 3,20 Fm.

Neue Bücher.

(Besprechung erfolgt naa) (Sine Verpflichtung zur

Besprechung und zur Aufbewahrung unverlangt cuigesandter

Bücher wird nicht übernommen.)

Rudolf Martin: Billiges Geld. Positive Reformvor- schläge. Berlin, Hermann Ehbock. .

Dr. K o n r a d K ü st e r : Ernstes und Helleres aus großer Zeit. Kriegserinnerungen von 1866 und l8«0//l. Berlin S. W. 48, I. HarnvitzNachf. t

Hans F. Helmolt: Briefe der Herzogin Etyabeth Char­lotte von Orleans. In Auswahl herausgegeben. 2 Bde. Leip- zig, Jnstl^Verlag.^o^nt. David Friedrich Strauß als Denker und Erzieher. Leipzig, Adolf Kröner.

Aus Natur und Geisteswelt. Sammlung wystw schaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen Leipzig, B. G. Teub­ner Preis d. Bds.: geh. 1 Mk., geb. 1.25 Mk. Nr. 171 Dr.Ro­land Sticher: Gesundl-eitslehre für Frauen. Nr 186, Vans Richert: Philosophie. Cinführung in die. Wmenschaft, ihr Wesen und ihre Probleme. Nr. 194, Dr. Max Strauß: Die Miete nach dem bürgerlick-en Gesetzbuch.

Schreibtisch-Kalender für 1908. Homburg-Groß- Borstel, Gutenberg-Verlag. Wird unentgeltlich versandt.

Ludwig Feuth: Humanität und Strafverfolgung im 20. Jahrhundert. Berlin, Hugo Bermühler. Preis 1.50 Mk.

Sexual-Problemc. Der ZeitichriftMutterschutz" neue Folge. Herausgeg. von Dr. med. Max Marcuse. 4. Jahrg., 1. Heft. Preis halbjährl. 3 Mk

A Burger: Negles infaillibles du genre des substantifs allemands. St. Pölten, Ludwig Schubert. Preis 2 Fres.

A Burger: Mots-Raeines les plus usuels de la langue allemande. St. Pölten, Ludwig Schubert. Preis 2 Fres.

Dr Anton Burger: Die gleich- und ahnlich-lautenden Wörter der, französischen Sprache. St. Pölten, L. Schubert.

H a^rn?o nie-Kalender 1908. Musikalischer VauS- und Familien-Almanach. Berlin W. 35, Verlag Harmonie. Preis 1 lara Schobest: Ein Veilchenkranz. Heimatlieder. Mag- deburg, R. Zacharias. _ . , t k .

Hausbücherei de r Teutfchen Dichter-Gedacht- nis-S ti s t un g. 24. Bd.: Novellenbuch, 7. Bd.: Kriegs­no v e l l e n von Karl Berger, Deinr. v. Kleist,^W. v. Conrado, Max v La Rvck/e, Detlev von Liliencron und Theodor Fontane. 25 und 26. Band. Balladenbuch, 2. Bd., ältere Dichter. Hamburg-Grost-Borstel, Deutsche Dichter-Gedöchtnis-Stiftung. Preis d. Bds. 1 Mk. r

Paul Heyse, Novellen. 16. Bd, Dorfgeschichten (Laverl, Tvrfronrantik, Marienkiud, Ter Siebengeschelle, Brom). Ltutd gart, I. G. Cotta Nächst y

Die Bücher des d eutschen §) auf es. Herausgeg. von Rudolf Presber. Berlin-Leipzig, Buchverlag fürs deutsche Vans. Preis d. geb. Bds. 75 Pfg. Nr. 9, Brüder Gr imm : Kinder- und Hausmärchen. Bd. 14, Spanische Novellen. Deutsch von Else Otten und R. Speyer. Bd. 15, H a n s H a u p t m a n n : Auf tönernen Füßen. Roman.

K O. Leipacher: Unwürdig zum Volks, chullehrer. Mein Kampf um Geist, Gewissen und Lehrfreiheit imweltlichen Külturstaat" Preußen 1907. Frankfurt a. M., Neuer Frank­furter Verlag. Preis 30 Pfg.

und für das laufende W noch feine Besserung der Börsen Verhältnisse vorausgesehen werden kann. Auch S ch i f f a hr ts. aUicn abgeschwächt; man wollte winen, daß der zustande ge­kommene Pool den deutschen Gesellsckwften keine großen Vorteile bringe, überdies werden sie durch die starke Abnahme der Aus­wanderung nach Amerika und den Rückgang des Exports ge- gentoärtig nachteilig beeinflußt. Bahnen still, Westiizillayer matter, weil durch die Berufung der Regierung in dem bc- Tannten Prozesse die Berstaatlichungsfrage neuerdings ver,chleppt wivd. M o n t a n - unb andere Jndustnepapiere ohne größere Veränderungen. ,

PrivatdisLnto 4 Vie Prozent.

Hungere Beamte mit juristischer Vorbildung, die sich der vor- '^eschriebenen Abschlußprüfung für den höheren Verwaltungs- und Justizdienst mit Erfolg unterzogen haben, vorubergeheud als Hilfsr eferenten im Kaiser!. Statistischen 9lmte zu beschäf­tigen. Den Beamten würde dadurch Gelegenheit zur prak­tischen Betätigung auf volkswirtschaftlichem und statistischem Gebiete geboten werden. Die Euiberufung geeigneter Be­werber würde in der Regel auf die Dauer eines Jahres folgen. Nähere Auskunft wird, n. d.Darmst. Ztg.", au den Sekretariaten der heff. Ntinisterien des Innern und der

Chem.WaschanstaltGebr.Röver,Färberei

Justiz erteilt. , Y,

* Die staatliche Hundesteuer erbrachte im Rechnungsjahr 1906 357 101 Mk. und die Gemeindehunde­steuer 93 837 Mk. In Oberheffen erbrachte die staatliche Hundesteuer 86 200 Mk. und die Gemeindehundesteuer 16 334 Mk. Es waren im ganzen Lande 37 757 Hunde vorhanden, von denen 2046 steuerfrei ivaren. Von den Provinzen hatte Starkenburg 16 487 (720 steuerfreie), Oberheffen 8620 (1142) und Rheinhessen 10 604 (184) Hunde. Während der Prozent­satz der steuerfreien Hunde im Lande 5,4 betrug, stieg er in Oberhessen auf 11,7. Dagegen betrug er in Starkenburg mir 4,2 und in Rheinhessen nur 1,7 Prozent.

** Ordensverleihung. S. K. H. der Großherzog haben dem Känzletrat H. Kraft zu Darmstadt die Krone zum Nllter- kreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen

Eber-Verkauf.

Die Gemeinde Ettingshausen will einen abgängigen gut genährten Eber im Wege der Submission auf lebend Gewicht verkaufen. Jieflektanten wollen ihre Offerten bis zum 28. Februar, vormittags 11 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei abgeben, wo alsdann in Gegenwart der miterschienenen Sub­mittenten die Eröffnung erfolgt.

Die Bedingungen liegen auf dem hiesigen Bürgermeisterei- Bureau zur Einsicht offen.

Ettingshausen, den 20. Februar 1908.

Großherzog.liche Bürgermeisterei Ettingshausen.

_______________________Keil.__________________[1186

Submissions-Holzverkauf.

Aus den Waldungen der Gemeinde Londorf sollen im

Submissions-Hausverkauf Mlchßolz-Suömiffton Winnerod

Die Gemeinde Ettingshausen beabsichtigt ein zweistöckiges Freitag, den 28. Februar

doppeltes Wohnhaus aus eichen Holz erbaut auf dem Wege der Submission auf den Abbruch zu verkaufen. Reflektanten wollen ihre Offerten bis zum 29. d. Mts., mittags 1 Uhr mit passender Aufschrift bei Großh. Bürgermeisterei einreichen, später eingereichte Gebote bleiben unberücksichtigt. Nachmittags 2 Uhr findet ebendaselbst die Eröffnung statt, wozu die Inte­ressenten eingeladen sind. Die Erteilung des Zuschlags kann 8 Tage hinausgeschoben werden. Die Bedingungen liegen auf hiesigem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht offen.

Ettingshausen, den 20. Februar 1908.

Großherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen.

Keil. [1185

Eichen

4049

cm

Durchm.,

8

Stück

=

6,44 Fm.

3039

u

u

13

n

=

9,53 ,

Buchen

4048

II

u

2

u

=

1,32 ,

3099

II

M

2

n

=

1,51 ,

Fichten

4049

u

II

2

w

==

4,66

3039

V

II

38

u

=

55,02 ,

Lärchen

303?

II

u

11

w

=

11,13 v

23 au

Holz 2C.

: Stämme von 2C

>29

cm

Durchm.