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20.7.1908 Erstes Blatt
 
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Wetter

eine

Telefonische Kursberichte

llaaid

Itörne, 20. Juli, 1.15 Uhr.

Glanznummern der beutidKit Turnfeste sind.

3%

do.

Hebungen

3Konsols

3>je/e Hessen

3J4 Portugiesen Serie I

3X Portugiesen

III

164 ÖO

-um aber

19.

19.

20.

2" 9 7

18.4

18,4

18,0

80

88

93

NE

N

Juli 1908

4>j6/e russStaatsanl. 1905 4^®. japan. Staatsanleihe 4% Couv. Türken von 1903 Türkenloie

741,6

741,4

740,5

Baltimore- und Ohio-

Eisentahu

Gotthard bahn Lombard. Eisenbahn . . ucstcrr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn .

92 05 82.90

91.95

82.90

90.45

90.00 98 70

99.00

Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktieu . . .

Bed. Himmel

Bed.

Bed.

62.50

62 90

95 90

89.20

149.20

50 70

86.20

65.70

97.40

Kaiser und Reich ein Gut Veil aus.

Eine dichte Zuschauersckiar umlagerte den Turnplatz, um sich die Freiübuugen anzusehen, bic stets eine der turnerischen

. 1594 . 12V . 230 * . 1354 . 17V

S-® A »>

<2

Elektriz. Lahmeyer . . . Elcktriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PaketL Harpcncr Bergwerk. . . Lanrahütte Nordd. Lloyd . . . .

Oberschics. Eisen-Industrie

am 18. biS . 18. ,

Höchste Temperatur

Niedrigste ,

grüßten ihn mit lebhaften Gut Veil-Rufen, worauf er in kurzer herzliä>er Ansprache dankte und «n Hoch auf die deutsche Turner- schäft ausbrachte. Tr. Götz sprach sodann dem Prinzen den Tank der Turnersckmft für sein Erscheinen aus und brachte auf

Pom Sonntag morgen 5 Uhr bis mm Mittag waren aus dem vauptbahnboi noch 10 Turner-Sonderzüge und 40 Sonder- züge für andere Acübcfutber neben etwa 100 fahrplanmäßige» Sie brachte»

freihändig zu 97,80 Proz.

P eterS bu rg, 18. Juli. (Petersburger Telegraphen-Agentur!. Nach vorläufiger Berechnung des BankfyndikateS, welches die dritte fünsprozenligc innere Älnleihe übernommen hat, ist die Anleihe überzeichnet worden. Die Subskribenten erhalten 80 Pro;.

Verantwortlich fürAue- - I. V

ladt und Land" undGerichtssasf: : E. Anderson.

6

2 o

3Oberhessen . . .

4?o Oesterr Goldrente. .

1365 1941

nx 1434 1*4

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel

übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei

des Giessener Anzeigers, nütgeteilt von der Bank für und Industrie, Glessf-n.

117 JE 106 1935 190» 1084 1984 205.«

924 984

12.7 ;

13,9

1 14,3

Frank tarier

3 'A/, Beichsanleihe . .

Meteorologische Beobuchtnngen

der Station Gießen.

215.25

108.00

Prinz Oskar von Preußen, der am Dorinittag gegen 12 Ufor hier eingetrvfsen war, betrachtete den Festzug von der großen Tribüne am Opernhaus. Er begab sich von da Festplatz, wv er den allgemeinen J-reiübungen beiwohnte.

Leider regnete es wälirend des Festzuges ab und zu, er wurde dennoch planmäßig zu Ende geführt.

Durch die große Ausdehnung des Feftzuges gab es ziemlicl>e Verspätung, so daß mit ziemlieyem Zeiwerlust an den turnerischen Teil der Festvorübungen herangegangen werden mußte.

4'/e ? Oesterr. Silbenente 4? Ungar Goldrente . . 4% Italien. Rente . . .

3% do.

treffliche Verkörperung des Turnvaters Jahn durch verrn Bauer, dem denn auch am Ende e7n woUverdirnter Lorbeerkranz (mir schwarz-rot-goldener Schleife zu teil wurde. .1!

In der Festhalle und auf dem F.''tvlatz iand-n^glcichze,ti, Doppelkonzerte und turnerische Vorführungen ItntL Ter Besuch war ganz außerordentlich

Diele Lauser sind illuminiert.

Festesten.

Dem Prinzen Oskar zu Ehren wurde am Abend in der Rotunde des Matier^cPillonS in der Festhalle vom Fkstaui- schuß ein Festessen gegeben, zu dem 23 Gäste geladen wäre».. Ter Vrinr nabm dabei dreimal das Dort. Vor seiner Abreise nach Bonn iah sich der Prinz mit der Gallerie aus noch das Leben und Treiben auf dem nächtlichen Festplatze an. Als er aus öer Loge der Festdal! >'7aus.ra . br.' at ihr di.' Tausende, d« den großen Raum füllten, Ovationen. Bald darauf trat der Prinz die Reise nach Bonn an.

Dom Verkehr.

Vertreter, aus. ,

Eine zweite Fahne wurde gebracht, die Fahne des deut scheu Turnvereins in Swakopmund (Sübwestasrika), hier von Tr. Götz ihre Weihe erhalten sollte, x-cn der Afrikaner für diese Ehrung fpradj Sxrr Thomas, ein ge­borener Kasseler. Er schilderte die Anteilnahme der dortigen deutichen Turner an den blutigen Kämpfen, die zur Erhaltung der Stolonic geführt worden sind, und schloß mit der Versicherung, daß die dortigen Deutschn Gut und Blut daran setzen )verkett, das Land treu und deutsch für immer zu erhalten. Begeisterte Äeilruse ertönten, die sich erneuerten, als General von Eich­horn im Anschluß daran den deulsclu'n Kriegern für Südweft- asrika ein Gut Heil auSlwachte. Professor Rühl-Stettin dankte für die Turnerscltast i>en Glasten für ilw Ersck>eincn, »vorauf Cu- p e ru s - Amsterdam für die Ausländer dankte.

Weilrevolle Musik eröffnete dann einen weiteren Glanzpunkt

Hauptfammelpunkt m Lach«'enhau en ans in Der iung Eonnfc. Er marschierte über die Coermainbrüde utr ;3riL b.e große Bockenheimer Straße mit einer Schleiw am L!pernhaus, dann über den Roßmarkc zur Kaiserftraße und amxtabnOOT vor­bei zum Festplatz. Ter ganze Weg war von zahlloien Zu,chouern dich: besetzt unb die Turner schmnen wie im -tnunttrouig bamn, die stürmischen Heilrufe ebenso erwidernd und mit Blumen ge- radezu überschüttet. ES war der grvßarrigite .reftiug, fax irgend eine deutsche Stadt erlebt hat und auch dem der sakye Fernstehenden wird bei seinem Dorüberziehen em Ventandni. der Bedeumng der deun'chen Tumerschaft geworden fern. Zu­gleich aber auch ein Bild von der Äusdrinung un'ercs Vaterlandes. Bolksstamm nach Volksstamm «g vorüber, jeher m -trafln, ^ine und Benehmen seinen besonderen Stammescharakterer kennen lassend, aber auch feine Einigkeit mit allen Bruderltamme» in der Liebe zum gemeinsamen deutschen Vaterland und

Turnfad*. Kaum irgend ein irgendwie nennensw.'rtcs Ltadtchen im deutschen Reick» war unvertreten. Manche führten Enbleme mit llul, Ult uu.' -v, e Sveztalität in ihrem (Gewerbebetrieb u,w. hinwies, so bie Rheinhessen Dein, die Solinger scahlwaren, die Marburger ein Tibbchen usw. .

Eröffnet wurde der Zug durch eine st' uorthme « v» tze.

des Abends: eine Vorführung lebender Bilder, deren erklärender Text teils von beit vereinigten Frankfurter Ge­sangvereinen (600 Sängern gesungen, teils von Camilla Mondthal vom Frankfurter Schauspielhaus gesprochen »vurbc. Sie wurden von 350 Turnerinnen und Turnern gestellt nach Ent- würsen von Joh. Gg. Riohr. Die Tickstung stammte von 05g. Lang, die musikaiisck>e Leitung hatte Dr. Limpert, wäh­rend txta 120 Mann starke Crrfjcfter aus dem Theatewrchester »nid den Kapellen des Palmen- und Zoologisckst'n Gartens ge­bildet war. Das 1. Bild stellte Jahn dar, wie er 1813 am

19. Juli --- 4- 19,8' C.

19. . = 4- 12,3 ' C.

5 i

Verantwortung)

Das diesjährige Jugendfest, ein Fest der Freude gai, besonders für Eltern und Kinder, wird nächsten Donnerstag gefeiert. Ob aber bafür gesorgt ist, daß auch der geringe Mann mit sei« Kindern ohne hohe Kosten für Speisen und Getränke das Fest Äb I inachen kann, entzieht sich der Kenntnis des Einsenders. pfehlenswerl wäre es aber auf jeden Fall, wenn rechtzeitigJufc gesorgt wurde, daß allzu hohe Zahlungskosten vermieden würda. und die? könnte dadurch gesckiehen, daß die maßgebenden Person» dafür eintreten würden, daß eine M e tz g e r e t m i t D i r r s ch aft zu dem Fest zugelasien wurde. Es war dieS schon mehr der ,;<O und würde wie früher auch diesmal mit Freuden begrüßt roerben.

E i n Familienvater.

in Frankfurt a. M. versammelten Turnern entbiete ich als Pro>, .... . lllt<wl, _

tektor meinen Gruß. Denn ich auch zu meinen größten fam cin schier unübersehbarer blau schimmernder Zugtetl, di'I Barrengold ui iterwegs sind, dauern verhindert bin, solbst anwesend -u fem, so wetten g a a f c n. Es mögen an 8000 gewesen sein und ihr Vorbetmarich l Nklienaefellschaft nt am heutigen Tage meine Gedanken bet Ihnen, mit dem I bauerte 1 Stunde. Noch zahlreich.'r war der Mtttelrhetn-I-

daß die l-ohen Bestrebungen der Tumerschaft zurErziehung betJftcU ersckueuen. Ihr 3ug bcavspruch - jum Skrbeimarfcfi über Jugend und Stählung und Erhaltung der Volkskraft IStunde und ihre Zahl wurde auf über 20 000 geschätzt,

immer weitere Erfolg' haben möge, zum £rile des Vaterlandes. - Aussehen war sehr verschieden, denn vielseitig rote der Eha-

Ml Helm, Kronminz." ,, . Q. raHcr, der im Mittelrlstinkr.iS vertretenen Landsdstlftcn, t ft auch

Dr. Götz brachte dann ein dreifaches Gut veil dem Vater- bi(, Turnkleidung dar Mittclrhriner. Weiß, Blau und Grau land aus. Stehend sang die FeftversammlungDeutschland, maren bie gangbarsten ihrer Farben. Auch der Gau Hessen war Deutschland über alles." rccht stattlich vertreten, au 30 Vereinen schritten im Zuge und

Dann nahten Frankiurter Turnertnnen bem grenen Turner- bcr Turnverein Gießen l-atte sogar eine eigene Musikkapelle mit götzen und überreichten ihm Blumen. Seinen r,ank brüme der I bcn yQU Hessen schloß sich der deutsche akademisck>e

rüstige Greis auf äcktte Turuerart ans, nämlich durch cm Mützchen ^urncrbuitb an. in Ehren: uub gewissenhaft, wie ein richltger Tnrnersmann fern ~ b,e.-cn briden Kreisen, bie als die größtett an der Spitze

soll, ließ er keine der Jungfrauen habet leer ausgehen. marschierten, weil sie an demselben Tag noch ihr Kreistttrnen!

Noch war diese amüsante Wßeptiode nicht beendtgt, da durch- Lebigem kamen mt bunten Wechsel bic übrigen Turnkretse in brausten aufs neue jubelnde £>ctlrinc den Bam Zai Banner Der I .oIqcnt)Cr Reihenfolge: 3dmxtbcv, Oberrhein (Baden, Elsaß-Loth- Turnerschaft nahte, umgeben von prächtigen Nürnberger Turner- ^en und bahr. Pfalz-, Braitdenbnrg, Hannover, Bayern r. d. gestalten. Ihr Sprecher, Kreisvertreter Ha u bl c t n überreichte 1^,. Norden «Schleswig-.sdolftein, Mecklenburg und

es nut warmherzigen Worten^dem Turnerichaftsvoriltzenden, der n,amburg AMesien und Südposen, Westfalen und Ltppe, Nteder- es alSbald in die Obhut der -stabt unb Turnerschast <>-ranNtlrts, . unß ^ms «Oldenburg, Bremen und Frieslandi, Pommern, die es bis zum nächsten deutsckren Turnfest, das ooraudlidftlid) £)bermcjeT. (nördl. Kurhessen), Niederrhein (nördl. Rl-cinprovinz), 1913 in Leipzig stattsinden wtrd, tut alten Katsersaal belmthren Sachien, Teulsd-Oesterreich und Nordosten (Ost- und West-

wird. Für die Frankfurter Tumerfchast nahm Profesfor SÄtobiW der das Banner. Fräulem Kon zack fprach dann einen von Vorbeimarsd) der Turnerschast, die mehrere tausend Ver-

F-ranz Rittweg er verfaßten Prolog und heftace tut Namen ^s^en N"t sich sührte, und von über 30 Kapellen geleitet der Frankfurter Turnennneu einen filbernen Kranz an Ixiö insgesamt gy, Stunden. Aber damit war der Zug

Bundesbanner. Ten Tank der Turner für diese yPcnbe sprach I, . ^ichl zu Ende. Als 3. vauptteil kamen die Frankfurter Turntnspektor Sdsm u ck-Tarmstadt, der mtttelrheinische Ztreis- P^reine und Innungen: die Feuertvehren der Vororte, der Kreiskriegerveroand, die Innungen und gewerbridicn Korpo- h- raItalien, die Ruderer, Sd)ützen, Radfahrer und Sänger. Sie

*'T 0 , führten eine ganze Anzahl zum Teil prach.iger F-esttvagen mit sich, | namentlich der VereinSck)närkel" (Kunstgeivcrbe), bic .Hand­

werkerinnungen, die Fleisclier, Brauer und Gärtner, bic Trüberer unb Radfahrer wetteiferten miieinanber, um etwas fchönes zu

Brandenburger Tor in Berlin seine Turner und bic deutsche Jugend zum Kampfe gegen die srauzösifdxu Unterdrücker auf- ruft Das 2. Bild war eine Huldigung der deutschen Turner vor der Germania des Nicderwalddeiikmals, als dem Sinnbild der im harten Kampf errungenen deutschvn Einheit. Tas 3. und letzte Bild war eme .Huldigung der deutschen Turner an den Friedenökaiser Wilhelm II. . v . ,

Die farbenprächtigen Bilder riefen minutenlangen stürmischen standen unter der Leitung des 1. «ycstturnwarts B o l z e - Frankfurt Beifall lfervor. Sic bildeten den ^ölfepnnkt des Erstes und sind und klappten im allgemeinen reckn gut, trotzdem cs zeitweise heftig mit ihrer weit über das normale Maß hinausgehenden Wirkung regnete.

cm unerschütterlicher Beweis dafür, baH bic Deutsche Turner. Nach ihnen traten etwa o0 00 Mittelrheiner zu emer sdraft, unbeirrt von allen Angriffen ncidvoller Gegner von rechts 1 großartigen Sondervorführung an im unb links auch fernerhin einen Eckstein int festen Bau der deutschen! Keulenschwingen.

Einheit sein wird.^ . . Auch diese Hebungen wurden dm Kreis tu rnwart Bolze bc-

Gesänge der 'frankfurter unicriangcr unb ^eitfonjcrt bd> I fc[ [igt und klappten vorzüglich, so daß am Ende jeder Gruppe deten den luurbigcn "losdiluß der Eroffnungsicicr. I Publikum in lebhafte Beisallskundgebungen ansbrach

Aus dem weiten <v c it platz fand ^.oppclkonzcrt Itatt^ cme Während dieser Hebungen verabschiedete sich Prinz Oskar, bübldxluoenronbe bufr.-ten tunu-r.fd:. -Ponubrungcn ber Sranf. bn. Mtlxr ,tod) Sübrocftatriraner Zürnet Muc tot- futter Turner. Snewamt mögen >rot:l »tu übet bO 000 Zürnet 6t ipcifk in rinem Nedmtaum bet FesthuII- unb

dem ersten Festabend beigewohnt haben. ^.aS fcstltck>c Treiben u6l bann na(ß Bonn zurück.

ging bta tief in bic ^0^1 hinein weiter und setzte sich bann in I ^s begannen dann die Kreisturnen mit dem^Turnen, . firi . \rononoi.ini ben Straßen der ^tadt fort. der S a d) i c n , zu dem 3100 Turner angemeldet tvartn. Sie boten .KL«

Fkstsouutag. ! als KreisfonderÜbung Freiübungen in dieser Zahl und turnten I . c, irAT;k-,.--e

dann Musterriegen. Angemeldet waren 134 Riegen, die zum I 4 ohmesco * '

Zuerst gab es

Allgemeine Freiübungen.

In 35 Viercr-Sauicn marschierten etwa 12 000 Turner dazu auf. Gerade als sie ihre Plätze eingenommen hatten, fuhr Prinz Oskar auf dem Festplatz vor und begab sich sofort nach einer der Tribünen. Begleitet war er von Exz. von Eichhorn, Ober­bürgermeister AdickcS, dem Rcgicrungs- und dem Polizeipräsidenten und dem Turnerschastsvorsitzendcn Dr. Götz. Die Turner bc

tarb galt der dreifache .Heilruf des jugendfrischen Turnergrrises, | in das die FeftversamMlmrg tief ergriffen ernihmmte. ^as ge­meinsam gesungene ,,So nimm ihn an, o Vaterland, den beugen Schwur der Treue" schloß die Frier.

Tie Eröffnungsfeier.

In dichten Scharen begaben sich die Turner^ die im glück­lichen Besitz einer Zutrittskarte waren, tn bic Feithalle, deren gewaltigen Räume um 8 Uhr, zu Beginn der ,'terer, uberrüll waren Tas Innere des gewaltigen Suppelbaues, das fast ganz in Weiß gehalten ist und reichen Fahnenschmuck aunvies, gav in seiner feenhaften Beleuchtung einen herrlichen Anblick ab und die Akustik erwies sich als ganz vorzüglich. Em von ^he^id gedichteter unb von Heil komponierter Begrutzungschor teitete die Feier ein. Tann hieß der Vorsitzende des festes, Ltad - verordneten-Vorsteher Justizrat Tr. F rie die ben bu Gaue willkommen Im Namen der Ehrenvorfitzmden entbot der tom mondicrende General von Eichhorn den Turnern ernen her, lichen Willkommengruß. Seiner Rede lag das ^^vtw zu jagend eine

GrundeAns Vaterland, ans teure ichließ dich an unb italoß | v;-n mit einem Hoch auf den Kajser, das mächtig bie Hal le du rchbraune.

Die Grüße der Stadt Frankfurt überbrachte Cberburgrnneijter lvutvv _ .... . qt |Ul UHVV1V .

Adickes, der schon vorher die Vertreter der ^urnerfchaft veiU ben sterbe gang der Leibesübungen von ben Griechen bis zur I bic alle d-.chl besetzi nnnen, cingctroücn. .

einem von der Stadt gegebenen Gbrcntrunr *m '. Homer (xancr' i ^cu,eit fjarfteilte. Es war ein großarnges fartenpradMigee -{♦ilb, I füpa ißÖQQO Menschen. Am Abend sind neben 150 wbrvla» saal) begrüßt hatte. Er schloß mit einem Gut Heu ^auf eaS U Äuge des Zuschauers in raidyr trolge poruber^og I mäßigen Zügen mindestens 70 Sond.rzüge. die Turner der nähere.

Gelingen des Festes. Tann übergab ^ustizrat ^r r i e o -1 ^>,men diocs .«'ftberichts I ^^^ung. sowie Festbesucher nirückbesörbcrten, abgegangen, btt

leben bic Festleitung an den Vorsitzenden der ^euticben Tur- überschreiten. Ten Höhepunkt dies S ZugtaUs bildete der I fhpü 2(^3 (y)o 250000 Personen heimbrachten.

nerfchaft mit einem Gut heil au£ bic deutsche ^"rnerichafL Prunk wagen Jabnsmü dem Bun>'sbanner und der Franko- ^-roy t»fm oft lebensgefährlichen Gedränge batten die 3t et. Ter Vertreter der preußischen Ltaatsregierung, wepeimerat I ^urtlQ ^it Burschenschafter unb Lützower-Jäger zu v'.crdc als I g s w a ch c n , die an verschiebenen Stellen der Stadt postien tzintze Dom Kultusministerium, überbrachte deren vrutze, 'N-1 Begleitern. An das Burchesbanncr schlossen fich die brci altcft-.n marcn verhältnismäßig wenig z u tun. Im Ganze» dem er bie Turner bes hohen Jnterefses verocherte, bas die deutschen Turnerschast an: bie ber Hamburger TurncT^ I n,urt)Cn ft* 6 Ubr obente ctma 100 (Jällc bcbanbelt, bie Icidjtera

Regierung an ihren Bcstre bu n gen n e hm e Zum äußeren ^ctOKn tKlfi iß66, die der Tarrn ft äb ter ^urngemembe J|<Ratur waren, namentlich Ohnmachtsanfälle unb Schwächeanwanb»

ber Anerkennung der vaterlänbifchen Bestrebungen der ^urnn^ au^ bem Jahre 1844 unb auf ihr nt zum erstenmal bad |unflfn (V,n schwerer Unfall ereignete sich aus dem siestpla>» schäft überreichte er 6 hervorragenden Förderern des '^stes uno xurnftfrcU, angebracht worden unb bic bes ^urnerbun^.» I 0 cjn Turner beim Abspringen einen Fersenbeinbruch erlitt er ber Frankfurter Turnsache Ordensauszeichnungen, u. a^Justizratl^^^^^ n 0. Saale. Tann kam ber ryeftausschuß unb bic fam qrankenbaus.

Xt. ^riebleben, bem Wauoertreter bc? ^rnaauf Jron für ro Mtgäfte in ©agen. ,... s T I Am SamStag abenb wurde am Schaumainkai in Sachienhaufe»

B e n b e r (einem geborenen Hungener, den Kronenorben 4^ttanc 2. unb vauptterl des Zuges bilbrien bic Murner, ftWÜ löbrigc Turner Anton llldrich aus Mark rs>or' in

und bem bekannten Bockenheimer Turn^rt und Wetturner Mi. >on oaten rund 50 000 un Zuge marschiertem Zunächst kamen ~ r-cn pon bt.r ^rambabn erfaßt unb überfahren Tc Meller Es ist dies insofern bemerkenswert, als damit zum Ausländer, die stürmisch bejubelt wurden. Zunackfst bie I «Äaefäf'rlich^crler. tc n-irbc der Klinik zugefühit erstenmal für Verbimste um die deutsche Turnsache preußuchc^'. Nord-Amerikanische lumcrbunb, der mit etwa 600 I l e b e a s i . u .... r ..r .jm Orden verliehen wurden. Nachdem der Regierungsvertreter feine erschienen war, bic Turnvereinigung ber etabt 3ürid>

Ansprache beendigt hatte, übernahm, vom braufenden Jubel Kiner $crttclcTin des (ribgcnöhildxn Turnvereins, ber betaifchc unb

Turner begrüßt, Tr. Götz die Festleitung. Er bankte der >2tavt lieberlnäbisck-e lumerbunb. Tann kamen bic Mitglieder l Kleine Finanzchronik. Tie Hauptversammlung Franksurr in seiner humordurchwehten Anfprache für die groß" bCT Deutschen Turnerschast im Auslande. Es »varen vertreten: I s Verein? der G e t r e i bc b än bl e v der Hamburger Böch artige Ausrichtung des Festes und verlas folgendes Telegramm l ^^silien, Mexiko, Istrien, die Buckowina, Rußland, England, I ^dnte ben mit Eifer verfochtenen Antrag einiger Mitglieder aui des Kronprinzen, des Festprotektors: ,, Spanien, Rumänien, Luxemburg, Aegypten und Australien. Ihnen > Einführung beS handelsrechtlichen L i e f e r u n g s g e-

Dcn zum 11. Deutichen Turnfest brr xcutidfcn .^unierfchafi ..Hessen s,ch bic Deutsch-Südwestafrikaner an, von denen Vertreter h $ ä f t c 3 in ©etreibe ab. Zur G o 1 d b e w e g u n g ist w in Frankfurt a. Ni. versammelten Turnern entbiete ich als Xro31 Qug ^wakopmund, DindlMk unb Sl'aribib erschienen waren. Tann I ntc(ben, baß nach London gegenwärtig über 2 Millionen P'b. 6t

z" r *" .......... ' ---uiu umuii'cip Tuta, mooon 500 000 llfb. St. je^t cintrefjen.

AktiengefeNschaft mit eine Million Kronen Kapital zur Her­stellung von P e t r o 1 e umb r ik e 11 S nach patentierten Verfahren hat sich in Wien gebildet. Tie Gstreidefrachtrate von New-Pori nach Hamburg wurde tun 5 auf 25 Pfg. erhöht. Tarauf ist dir Festigkeit in Paketfahrtaktien zuriickzuführen. Die Siablvcroib- nelenoerfannnliing der Stadl WorniS beschloß bie neue Anleihe von IV, Million Mk. ber DiSkontogefettfcha't und Genoffen zu über­tragen. Die Gruppe verkauft ben noch nicht untergebrachten Re''t

Harpener Bergwerk. . .* Laarahiitte . .. . . . SG * Lombardeu E. B. ...

Nordd. Lloyd

Türkenlose .....14M*

eh. Frankfurt, 19. Juli. | twnn Musterriegen. Ang»

Ein klarer, nickst zu heißer Lommcrtag leuchtete aus die größten Teil auch antraten. ,

Stabt nieder, als srüh um fünfe etwa 2500 Turner jick» zur ersten Auf dem Festvlatze t)errschte den ganzen Nachmittag unb am Aktien

turnerischen Arbeit auf den Festplatz begaben. Tas erste Wett- Abend lebhaft« Treiben. Weit über 100000 Mcnsckien roaren Bochum Guss . . . turnen begann nämlich schon um 6 111 r, es war ein anwesend unb fein Mißwn trübte bic frohe Feststimmung, bic auch Buderus E. XV . .

Fünfkampf in volkstümlichen Hebungen. I durch K»nzert unb Vorführungen turnerischer Art sehr gehoben Tendenz: fest.

6# bcihinb au» Sikittodiir-imun, eteinftoBen. Dreifptung, nenbe. Berliner Mbr«. 20. Juli. Aulnwkum.

Schleudcrda 11 weitwerfeii unb »dmcllauicn über 100 Meter. In I Tas Festspiel. Canada E. B. .

allen Hebungen mürben deinerkens.verie L>öchstleistungcn erzielt Arn Abenb gelangte im . das Vater.Jahn Fest-1 Darmstadter Bank

uno es »st zu erwarten, baß d.-e Mittelrheinkveis, in dem das I spiel von Tr. t'cnjen zur erstmalig en Ausführung und fand bei Deutsche Bank . . . .210.00

volkstümliche Turnen am meisten zu xxiufc ist, dadei gut ab» t>cn Zuhörern, bie größtenicilS aus Turnern bestanden, begriiterte I Dortmunder-Union C. . .-

geschnitten hat. Aufnahn,e. Dabei hatte man auch Gelegenbeu, verrn B a u e r, I Dresdner Bank . . . 136.70

s)h>d) war dieser eiste turnenube Wcttka.iipf nicht zu Ende, den Tarftelk*r des Tumvatero, in der >' fängnisszene mit .v>etrn I Tendenz: fe-t

da begann sck»on ui den ver-ckued.-nm Stadtteilen Frankfurts die Scknvarz als Gesangenenwärter bedir ringen zu sehen und die . IZrnirili;n |inb'e» #

Aufstellung ber einzelnen Viele Millionen lbKc.. m.b "»önteUWW

6<*m. einttn «ft einen Raba , Zurnroern. ixr reibt anmui , _lbl J*® ? uSsS»

Tic Aufstellung ging daul iXi um sic gen Vorbereitung flott gejührt wurde. 4.en e. olg des Abeitas, der den Autor an brL. g x r b D11 n°f c i ?e, baber auch die ircuen Anhänger und der pon tzstttriL so daß sich ber Zug puukttich um JL2 Uhr vom I Attfchlüuen, irhedcrholt auf die Buhne neu* ficherte aber bic vor.1 wachsende Erfolg.