Es stellten sich die Preise
für inländischem
Weizen
Roggen
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164.50 (- 0.50) Mk.
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Handel
des
91.801 Elektriz. Lahmeyer
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berliner iturse, 17. Mälz. Anfangskurse.
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145.30
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Elektriz. Schuckert . Escbweiler Bergwerk
Wetzlar trug nahmen und bestand von 2072.42 Mk. überwiesen.
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Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PaketL Harpeuer Bergwerk. . . Laurabütte......
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Berliner Haudelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . .
Kreditaktien . . . .
Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn . . . .
Gotttiardbahu . . . .
Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Staalsbahn . . Prince-Heuri-Eisen bahn
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die Jahresrechnung vor, die 1437.44 Mk. in Ein- 1395.58 Mk. in Ausgaben, mithin, einen Kafsen- 41.86 Mk. ergab. Das Kapitalvermögen betragt
Von der „Parole" wurden dem Kreisverein 45 ML Eine zum besten der Kriegerwaisenhäuser veran-
bleiben, ob es sich einen gewöhnlichen faßt den Vorgang Er steht auf dem sein Leben ge-
Berlin, 16. März. Der Redakteur der Berliner Morgenpost, Martin Schmidt, wurde heute von der 7. Slraikammer des Land- Gerichts 1 wegen Beleidigung des Fräulein Olga Molitor in Baden-Baden dem Anträge des Staatsanwalts gemäß zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Vertreter des Nebenklägers Rechtsanwalt Tr. Pannwltz-München halte anderthalb Jahre Gesängnis beantragt.
Berlin, 14. März. Die Redakteure des „Vorwärts", Ka^l Wermuth und Johannes Weber, wurden heute von der •4. Straskammer des Landgerichts Berlin I wegen Beleidigung des Amtsrichters Dr. Stargardt im Mittenwalde, ersterer zu drei Atonalen, letzterer zu einem Monat Gesängnis verurteilt. Ter Staatsanwall hatte gegen Wermuth 4 Monate, gegen Weber drei Monate Gefängnis beantragt.
82.25
91.90
82.30
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95.85
sich reden gemacht. Es mag dahingestellt um ein wirkliches Attentat oder nur um Roheitsakt handelte. Ter Gelehrte selbst jedenfalls von der e r n st e n Seite auf. Standpunkt, das; ein Anschlag gegen
Q Laubach, 16. März. Immer mehr lichtet sich die Reihe der KriegZveteranen. In den Kreisen der letzteren ist iber alte Büchsenmacher Anton Stückle bekannt, der zu Neustadt a. d. Main-Weserbahn im 81. Lebensjahre verstarb und heute zur letzten Ruhestätte verbracht wurde. Stückle war von hier gebürtig, hatte bei seinem Vater das Geschäft erlernt und war lange in dem Regiment Nr. 118 als «Büchsenmacher angestellt, al§ welcher er die Feldzüge 1866 und 1870 mitmachte; und humorreich waren seine Erzählungen aus diesen. Er war ein unternehmungsreicher Kopf, der nach den Kriegen eine Schiefertafel- und eine Patronen- Fabrik in Worms betrieb. Sein hohes Alter brachte er in seiner Vaterstadt zu, bis er vor kurzem mit seinem Sohn nach Neustadt verzog, wo er einemSchlaganfall vor wenigen Tagen erlag.
RB Darmstadt, 16. März. Ueber den Darmstädter Bahnhöfsbau ist sicherem Vernehmen nach soeben die Entscheidung getroffen worden. Von den drei preisgekrönten Entwürfen, von denen keiner in seinem vorliegenden Plan zur Ausführung gelangt, erhielten Professor Pütz er-Darmstadt und Professor Klingholz- Aachen je einen ersten und Prof. Olbrich einen zweiten Preis. Vielmehr ist Prof. Pützer, dem die Bauleitung überfragen wurde, mit einer Umarbeitung der beiden mit dem ersten Preis gekrönten Entwürfe beauftragt worden.
Mainz, 15. März. Gestern abend feierte in der Stadthalle das 1. Nassauische Feld-Artillerie-Ngt. Nr. 27 (Oranien) das Fest der 75. Wiederkehr de§ Stiftungstages. Das Regiment war vollständig vertreten. Außerdem waren von nah und fern etwa 13—1400 frühere Angehörige des Regiments erschienen. Glückwünsche brachten dar der Generalleutnant G a l l w i tz - Köln und Ober- Bürgermeister Dr. Göttelmann. Dr. Göttelmann rühmte die guten Beziehungen zwischen dem Regiment und der . Bürgerschaft. Oberstleutnant Bothe vom festgebenden Verein teilte mit, daß ein Reserveoffizier einen namhaften Betrag zu einer Stiftung dem Regiment überwiesen hat. Aus den Zinsen sollen Unteroffiziere und ihre Angehörigen unterstützt werden. Den unterhaltenden Teil des Abends bildeten Vorführungen lebender Bilder aus der Geschichte des Regiments. tSJer begleitende Text war von Hofrat Boerckel verfaßt.
-ch. Wetzlar, 16. März. Gestern tagte im „Schützengarten" die Generalversammlung des Kreis-Krieger verband es Wetzlar. Leider war der Vorsitzende, Generalmajor z. D. Ea ste ndy ct, Braunfels, erkrankt und so leitete dessen Stellvertreter Gpmnajialprofessor Braß die gutbesuchte Versammlung. Nach Begrüßung wurde das Kaiserhoch ausgebracht und die Nationalhymne gesungen. Berbandsrechner Cloos aus
♦ Die Tro h brie fe gegen Ernst Haeckel. Mau schreibt aus Jena: „In ben letzten Tagen hat das gegen Professor Haeckel verübte Steinwurfattentat viel von
Beichsanleihe do.
Konsols . . do. . .
Hessen . . .
Oberhessen .
TeBefomsctitG:
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.
Frankfurter M5ör«e, 17. März, 1.15 Uhr.
Vermisch-e*.
• „Eisstürme." Aus Petersburg wird gemeldet: Auf der Ostsee herrschen furchtbare Eisstürme. An der Küste von Kurland wurden 40 Fischer auf einer Eisscholle ins Meer getrieben. Zahlreiche Fischer ertranken auch nahe der Esthlandküste, wo der Sturm auch sonst großes Unheil anrichlete. — Aus der mecklenb. Hafenstadt Wismar liegt folgende Nachricht vor: Ein hier angekomniener Dampfer rettete 30 Seemeilen von Memel entfernt vier halb verhungerte russische Fischer, die mit Eisschollen in die Ostsee getrieben waren.
Spieiplmt Der vereinigten zrankfurter Ltaüttheater.
(Opernhaus.
Dienstag den 17. März*-: „Cavalleria rustieana.“ Hieraus: „Der Bajazzo." Mittwoch den 18. März: 6. Abonnements-Konzert. Donnerstag den 19. März: „Euryanthe." Freitag den 20. März, abends halb 8 Uhr: „Ein Walzertraum." Samstag den 21. März: „Der Prophet." Sonntag den 22. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Tie lustige Witwe." Abends 7 Uhr: „Undine." Montag den 23. März: Zum Besten der Pensionsanstalt der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger: Zum ersten Male: „Der Wanderer." Hieraus: Zum ersten Male: „Rübezah I." Zum Schluß: Neu einsludiert: „ Fortuni os Lied." Dienstag den 24. März! ,/Madame Butterfly."
Schauspielhaus.
Dienstag den 17. März V: „Tie Nibelungen." („Der gehörnte Siegfried", „Siegfrieds Tod".) Mittwoch den 18. März: „Panne." Donnerstag den 19. März (Abonnements - Vorstellung): Z u m ersten Ata le: „Erde." Komödie des Lebens in drei Ulkten von Karl Schönherr. Freitag den 20. März: „Nathan der Weise." Samstag den 21. März: „Erde." Sonntag den 22. März, nachmittags halb 4 Uhr : „Bei uns da drüben." Abends 7 Uhr: „Erde" Montag den 23. März: „Panne" Dienstag den 24. März : „Doktor Klaus."
V Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Getreide an,
Hafer 150 (— ) 155 (— 5) 155 (— )
tz
Lage des Weizenmarktes durch L".t argen!.':: ischcn ®2ttbero:r» beeinflußt. Den russischen Offerten ist eine ähnliche Bcdeutvnr für die Gestaltung des Roggengcschäftcs nicht beizumossen, br. einerseits die Leistungsfähigkeit Rußlands nicht hoch eingeschä^ wird, andererseits die dortigen Forderungen gegenüber hiesige Preisen keine Rechnung bieten. Auf dem Lieferungsmarkte ginget die Preise infolge geringer Beteiligung heute wieder etwas znrücl, so daß Weizen ungefähr 2 M., Roggen per Mai J,i M., per Juli 13/i M. unter letztwöchigem Stand schließt. Hafer fand in feinen Qualitäten vereinzelt mehr Beachtung, blicb aber im allgemeinen weiter vernachlässigt. Zwar Bieter sich zuletzt wieder mehr Wendung zum Export, doch wurde die G-.'saintlage dadurch bisfy,- wenig beeinflußt. Für Mais mußten Konsumenten int Anschluß an die festen Forderungen Amerikas und Argentiniens, zumal n Anbetracht knapper Vorräte, höhere Preise anlegen.
staltete Lellersammlung ergab den Betrag von 22.55 Mk. Der Verband zählte int abgelaufenen Jahr in 65 Vereinen 3234 Mitglieder. Der stellvertretende Vorsitzende überreichte an 24 Mitglieder für langjährige Tätigkeit als Vorsitzende oder Rechner ihres Vereins je ein Diplom. Eine lebhafte Debatte entstand über die Abhaltung des diesjährigen General-Appells, um den sich 6 Vereine beworben hatten. Die Vereine Wetzlar-Nieder- girmes und Kinzenbach erzielten im ersten Wahlgang 38 und 35 Stimmen, alle anderen Bewerber weniger. Es kam daher zwischen diesen beiden Vereinen ein engerer Wettbewerb ein, wobei Wetzlar-Niedergirmes den Sieg davontrug. Am letzten Juni- soimtag soll der Appell abgehalten werden.
s. Aus dem Kreise Wetzlar, 15. März. Der Kreis- kommunalverband Wetzlar ist dem Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband beigetreten und hat innerhalb des Kreises mehrere Arbeitsvermittlungsstellen eingerichtet. Die Arbeitsvermittelungsstellen, welche aus einer Kreisarbeitsvermittelungsstelle zu Wetzlar und je an den Sitzen der 7 Land- bürgermeificreien errichteten Ortsarbeitsvermittelungsstellen bestehen, sollen die Versorgung des Kreises Wetzlar mit Arbeitern jeder Art, insbesondere auch mit landwirtschaftlichen Arbeitern (Tagelöhner, Knechte, Mägde) bezwecken.
n. Naunheim, 15. März. Dank der Anregung unseres Bürgermeisters Kern ist die hiesige Ortsgruppe des Flotten- veretns int steten Wachsen begriffen. Sie zählt z. Zt. 130 Mitglieder, die größtenteils dem Arbeiterstande angehören. Die am Freitag hierselbst veranstalteten tinemato- graphischen Vorführungen waren überaus zahlreich besucht. Das finanzielle Ergebnis sowohl der Schüler- als auch der Abendvorstellung darf als befriedigend bezeichnet werden. Auch im benachbarten Hermannstein wurden am gestrigen Tage dieselben Vorstellungen gegeben.
Dillenburg, 16. März. Für die Landtagswahl 'hoben die Nationalliberalen für unfern Wahlkreis, der den ^Dillkreis und Oberwesterwaldkreis umfaßt, den Amtsgerichtsrat Lohmann von Weilburg aufgestellt. Lohmann war auch bei der letzten Reichstagswahl in unserm Bezirk aufgestellt, unterlag aber damals dem christlichsozialen Dr. Burkhardt, der seine Wahl nur der Unterstützung des Zentrums zu danken hatte. Unser bisheriger Landtagsabgeordneter, Amtsgerichtsrat Hofmann-Rennerod, wird aus Gesundheitsrücksichten nicht mehr kandidieren.
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K> Äsel MRech MM 100 (üeia 60 Bibe jO üieue lüü Satei 120 Aila, M Äeai M Lchii M 2djn W Alfs 6000 2(01 1200 Ctta
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plant war, wie aus einem Briefe Professor .Haeckels hervorgeht, in dem es heißt: „Daß das Attentat vom 4. März ernst gemeint war und meinem Leben galt, geht daraus hervor, daß ich 16 Tage zuvor, zu meinem 74. Geburtstage (16. 2.) einen Drohbrief aus Bamberg erhielt, in dem mir (wegen meiner Angriffe aus den „Offeirbarungsglauben" usw.) die „wohlverdiente Todesstrafe" als nahe bevorstehend angekündigt wurde." Zwei der an Professor Haeckel gerichteten Drohbriefe, die ein wahres Konglomerat von Schmähungen bilden, beide aus Essen, fann das „L. T." veröffentlichen. Der vom Juni 1907 lautet wörtlich: „Mit Ihrem von Schmutz stinkenden Buche (die „Welträtsel") haben Sie ungeheures Verderben angerichtet. Sie sind reinster Psaffenfresser, Religionsmörder, Ehrabschneider. Sie kommen noch mal aufs Schafott! Sie müssen noch mal in der Hölle braten. Wir warnen Sie hiermit, auf die Straße zu gehen (vom 10. bis 25.), da werden Sie von einem Studenten gelyncht werden! Tu Bluthund, Tu Affenfreund! Tu Unmensch! Rache! Blut! Du wirst in der Maisländer Ausstellung als Asfenfreund ausgestellt. Ein früherer Student." Von einer anderen Handschrift herrührenü, folgt dann dem Vorstehenden folgender Satz: „Ich bin evangelisch, muß aber die Jesuiten als echte königstveue Männer verehren." Wiederum von anderer Hard geschrieben, schließt das Machwerk mit folgeirder Apostrophe: „Tu Bluthund! Die Bombe ist fertig, das Messer ist scharf!" Auf offener Postkarte erhielt Professor Haeckel am 22. Februar dieses Jahres, ebenfalls aus Essen, folgenden Erguß: „An den mit Ehren gekrönten im Stadium eines „Professors" begriffenen Affen zu Jena. Trauriges Subjekt, verseuchtes Wesen, verkappter Egoist! Kränklicher Verdummungs-Apparat liegt in Ihrer verseuchten Tätigkeit verkörpert. Unbegreiflich ist es, daß die dortigen Studenten solch raffiniert fredjem Treiben keinen Einhalt bieten, und Inhaber nicht an die frische Luft setzen.
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Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtsstelle des Teutschen Landwirlschastsrats vom 10. bis 16. Marz 1908.
Tie Wirrung schwächerer Auslandsoerichte und umfangreicher argentinischer Verschiffungen wurde zumteil durch ungünstige Witterung abgeschwächt. Es konnte sich in diesem Zusammenhang zeitweise sogar eine etwas festere Tendenz entwickeln, der sich auch die nord- amerikanifchen Börsen zuletzt anschlossen, sa daß der oorwöchige Preisstand ungefähr wieder erreicht, in Berlin vorübergehend sogar überschritten werden tonnte. Wenn man im März auch noch mit K'älterückfällen zu rechnen pflegt, so sind solche namentlich für die empfindlichen englifck^n Weizensorten doch keineswegs unbedenklich, während andererseits der Arbeitemvangel, unter dem unsere Landwirtschaft leidet, Verzögerungen bei den Vorarbeiten für die Frühjahrsaussaat um so schwerer ins Gewicht fallen läßt. Ter- artige Besorgnisse waren aus das Verhalten der Warenbesitzer von unverkennbarem Einfluß, und das machte auch die Abgeber auf dem Liefcrungsmarlte vorsichtig, so daß zeitweise stärkeres Kausund Teckungsbedürfnis ein Anziehen der Preise veranlaßte. In der Provinz sand das mäßige Angebot, abgesehen von Schwierigkeiten, die iid) bei der Verwertung abfallender Qualitäten ergeben, vermehrtes Interesse und verhältnismäßig gute Aufnahme. Wenn sich die Geringfügigkeit des inländischen Angebots nicht empfind- lid . c bcm.dbar ui ach,, so ist dies dem llmstande zuzuschreiben, daß üic Aufnahmechsigt ii der Mühlen durch mangelnden Mehl- abzug wesentlich eingeschränkt wird. Vor allem aber wird die
Durch derartige Elemente werden die Universitäten Schmutz besudelt. Ein Kaufmann für viele der noch „Professor" die Wahrheit sagen kann."
Kleine Tageschronik.
In Dresden wurde in Gegenwart des Königs
1 n Wgen .^vchelhe Ul. --1 • - Vollnlir
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1 euden•:: schwächer.
Zogor meinen Ltoimililsch hott' ich tiiiioegM weil das Miaucöcn und die Tabalstuft mir nicht bekam. Husten Verschleimung, Sodbrennen — das waren so die o-oul^ Aber wenn man sonst nichts Hal und man soll auch nva> 0^1 Stammtisch enrbehren — das ist auch kein Leben, lind da am der Förster mir denn einmal eine Schachtel Gai)* echte Sooevsc Ntineral-Pastillen gegeben und ich nah' sie vernicht. jetzt> Sie sehen, wie meine Pfeife mir schmeckt und das
^2- und ich bin wohler, als je zuvor, llrsache: Jaus echte ^poemn. MM Wer klug ist macyt s nach. Man kauft ste für 8b Pfg-rn
Apothele, Drogerie und Mineralwasserhandlung.
letzten Markttage:
Königsberg Danzig Stettin Vosen Breslau Berlin Atagdeburg Halle Leipzig Hamburg Hannover Braunschweig Düsseldorf Köln Frankfurt a.M. Ntannheim Straßburg Stuttgart ! Atünchen , , , ,
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 207.00 (— 2.25», Budapest April 201.90 (- 1,00). Pans April 180.35 (- 2.45®. Liverpool Mar 157,50 (— 1.95). Chicago Mai 149.10 (+ 0.20). Roggen: Berlin Äiai 201.00 (— 0.25). Hafer: Berlin Mch
4>‘6 Uesterr. Goldrente. . 4l/8% Uesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I 3% Portugiesen „ III 4>£0/0 russ.Staatsanl. 19Ua 434°/0 japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......
4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3U/O Mexikaner . . . 4>sv/0 Chinesen . . . .
Aktien:
Ballon des sächsischen Luftschiffer-Vereins vom Kronprinzen Georg mit flüssiger Luft auf den Namen „Dresden" getauft. Der Ballon stieg bar.nif mit drei Herren und einer T«me in südlicher Richtung auf. Bei der Füllung erlitt ein Arbeiter eine Gasvergiftung.
In Würzburg hat der Schmied Höfling, der unter dein Verdacht verhaftet wurde, vier Kinder von ihm und seinen Stieftöchtern ermordet zu haben, em Geständnis abgelegt. Er hat mit den beiden Stieftöchtern die Kinder getötet und 2 im Keller vergraben, die beiden anderen in den Main geworfen.
In seiner Wohnung ui Potsdam erschoß sich der 27jährige Garde-Leiiluant Friedrich v. P l ü s k 0 w. Er war seit längerer Zeit leidend und hat den Selbstniord, wie es scheint, m Verzweiflung ausgeübt. Friedrich v. Pliiskow ist ein Sohn des durch seine auffallende Größe bekannt geivordenen rangälleslen Flügeladjutanieii des Kaisers, Obersten v. Plüskow, Kommandeurs öer Alerander-Grenadiere. (Man erinnert sich ans diesem betrüblichen Anlasse eines Scherzes, den die Pariser machten, als einst Herr v. Plüskow fen. der französischen Hauptslaol einen Besuch abslatlete. Der hübsche Wortwitz auf den übergroßen Herrn lautete: „Monsieur de Plüskow est plus qu'haut.“ D. Red.).
Auf dem Friedhöfe der Di ä r z g e s a l l e n e n im Friedrichshain zu Berlin halte die Polizei Vorsichtsmaßregeln getroffen, da nach den Erfahrungen der letzten Jahre und gerade angesichts der 60. Wiederkehr des Revolutionstages starker Besuch eriuariet wurde. Aber dieser blieb infolge des widrigen Wetters atls. Em großer Lorbcerkranz wurde von der Arbeiterschaft eines Vorortes an dem Denkmal mebergelegt, als schon die Dämmerung sich einstellte. Die rote Schiebe trug die Inschrift: „Wir kämpfen für das allgemeine, gleiche, geheime niid direkte Wahlrecht."
Schulpflichtige Knaben erbrachen das Pulvermagazin im Steinbruch bei Leutersdorf (Schleswig) und entwendeten eine Menge Pulver, das sch in einer Vertiefung auf freiem Felde anzündeten. Das Pulver explodierte mit großer Kraft. Ein Knabe verlor das Augenlicht und mußte tödlich verletzt dem Hospital übergeben werden. Alehrere andere wurden leichter verletzt.
Märkte.
Gießen, 17. März. A!ar iiv er icht. Auf heutigem Wochen- mailte kostete: Butter pr. Pfd. 1.00—1.15 Mk., Hühnereier 1 C» 6—7 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsematte 2 St. 5—6 Pfg_ Erbsen p. Pfd. 18—24 Pfg., Linsen p. Pfd. 25—40 Pfg., Taudii pr. Pr. 0,80-1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahne pi_ Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—00, Enten pr. Stück 1,^ bis 2,20 Alk., Ochseilfleisch pr. Psd. 76—84 Pfg., Kni,- imd ^tindfleisch pr. Pfund 74—76 Psg., Schweinesleis; pr. Pfund 66—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd, 84 Pfg,, Kalbfleisch pr. Psd. 70—76 Pfg., Hammelfleisch pr. Pid, 70—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6.00—7.00 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 0—00 Pfg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. — Aepsel per Zir 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Alk. Nüsse 100 Stück 40—IM Pfg., per Ztr. 0—00 Alk. Marktzen von 8—2 Uhr.
— K a r l 0 f f e l m a rk t - B e r l ch t vom 16. März 1908, Friedberg (Hessen): Rote Sorte Mk. 2.20-2.50, Alagnmn bonum 2.50—2.70, weiße runde 2.20—2.30, Gelbfleischige, weiße, 2.70 bis 2.80. Frankfurt a. M.: Rote Sorte Alk. 2.20—0.00, Magnum bonum 2.50—2.65, weiße runde 2.25 bis 0.00, Gelbfleischig«, rote, 2.50, iveiße 3.25. Wiesbaden: Magmim bonum 2.80—3,00, weiße runde 2.50. M aunhei m: Alagiium bonum All. 2,70—2.75, Gelbfleischige, blaue 3.75—4.00, role^4.20 bis 4.30. Köln: Siete Daber Alk. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00, Aiagnuni bonum 2.75 bis 3.30, weiße runde 2.50—0.00, Gelbfleischige blaue 3.00-0.00, rote 2.60—2.70, weiße 3.25 bis 3.50. Dortmund: 'Tiagniin bonum lüif. 3.00, weiße runde. 2.65, Gelbfleischige, blaue O.üj, rote 2.90, weiße 3.70. M ünster: 2)lagmun bonum 2.60-2.7a Gelbfleischige rote 3.00 bis 3.10, ivetße 3.75—4.00. H agen:> Rote Sorte Nik. 0.00, Magnum bonum 3.00—0.00, GelbfleischiH weiße 0.00. W i 11 i ch b. K r e s e'l d : Rote Sorte 0.00, Magnus bonum 2.80—3.00, Gelbfleischige rote 2.80 bis 3.00, nieisi 2.70—2,90. Saffig-Plaidt: Rote Sorten 2.50, iWagniu n bonum 2.80. Saarlouis: Rote Sorte 2.60, iDlagmun boinn n 'Mk. 0.00, weiße runde 'Mk. 2.60. Frankenthal: Rote Soric 1 2.50, Magnum bonum 2.50, iveiße runde 2.35, Gelbfleischige blaxt 3.25, rote 3.00, weiße 3.25. (Alles per 50 Kilogr.).
216 (-
) 188
(+
3)
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1 188
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1)
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2)
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205 (-
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224 (-
2) 206
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)
27'A (+21/,
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234 (—
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) 206
(-
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