Nr. 288 Drittes Blatt
158. Jahrgang
Montag 7. Dezember 1908
Erscheint tögllch mit Ausnahme des Sonntag?.
Die „Eichener $amlltenhlätter“ werden dem ,yn<ctflere viermal wöchen lieft beiqelegt, da? „Krcisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich groeunaL
Gichener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhesstn
RotationSdnrck und Verlag der VrüftNchea Universums - Brich- und 6teinbrudereu R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expeditton und Verlag: bl«
Redaktion: 112. TeU-Adr^AnzergerGleben.
Stimmungsbild aus dem Reichstage.
Berlin, 5. De-.
Die erste Lesung des Etats.
Ein bedauerlicher Unfall, roic deren in der letzten Zeit im Reichstage schon mehrere zu verzeichnen waren, veranlaßte heute eine kurze Unterbrechung der Sitzung. Während der Rede des Sozialdemokraten Scheidcmann wurde ein junger Offizier auS dem Stabe des Kriegsminifters, Obcrstleulant Gvlz, der als Ches der Zentralabteilung des Kriegsmimsteriums und zugleich als Preßtx^ernent einen nicht unwichtigen Posten zu versehen hat, Dermutlid) infolge von Überarbeitung von einem Unwohlsein befallen. Im Zimmer des Präsidenten, wohin ihn der Reichskanzler Fürst Bülow, der Kriegsministcr und andere Herren geleiteten, kam er unter der ärztlichen Fürsorge des Abgeordneten Dr. Mugdan bald KU sich und der Präsident konnte nach wenigen Minuten dem Hause die beruhigende Mitteilung maclzen, daß sich der erkrankte Offizier; anscheinend schon in der Besserung befinde.
In langer Reihe hatten die Staatssekretäre fiay heute eingefunden, Fürst Bülow erschien erst später im Laufe der Sitzung. Die erste Lesung des EtalS berührt alle Verwaltungen und darum fehlten vor allem auch zwei Männer nicht, die beide jüngst noch krank aus gesundheitlichen Gründen einen Urlaub in der Ferne verbrachten: der Llriegsminister Herr v. Einem und der Staats- sekretär des Auswärtigen Herr v. Schön, der erstere noch ievt die Spuren wirkliclfer Krankheit zeigend, der andere dem Aussehen nach voll blühender Gesundheit. Wie stets leitete auch diesmal der Staatssekretär die Beratung des Reichshaushaltsetats ein. Aber es mar nicht wie sonst eine Rede Über den Etat: denn nur wesentliches war, nachdem das unerfreuliche Bild mit dem Hundertinillionendefizit im ganzen und in den einzelnen Hauptziffern schon bekannt gegeben war, nidyt mehr mitzuteilcn, und die siebentägige Aussprache über die Finanz- und Steuer-- reiormen hatte im übrigen den Hauptteil der sonstigen Etat- ceden vorweg genommen. Statt dessen hielt Herr Shdow einen Cor trag über das Besoldungsgesetz; auch dies weniger um den Abgeordneten etwas neues zu sagen, als um auf die Klagen und Forderungen der Beamten zu antworten, die die Vorlage der Reichsregierung noch weniger befriedigt hat, als ihre preußischen Ldollegen. Man hörte den Schatzsekretär an ohne Zeickzen von Zustimmung oder Mißfallen, und scchvieg auch, als er die Mißstimmung der Beamten auf das Schuldkonto der Parteien schob, die in ihrem Wettbewerb um die Gunst der Beamten- wähler deren Wünsche aufgestachelt und ermutig hätten. Der trockene Vortrag wurde gelegentlich durch eine schalkhafte Bemerkung gewürzt; und über das joviale Gesicht des unbeweibten Herrn Krätke zog ein verständnisvolles Schmunzeln, als fein Kollege die Differenzierung des Wohnungsgeld-uschusses doch als eine gar zu geringe Leistung ansprach, als daß um ihretwillen sich ein Junggeselle auf die Risikoprämie der Ehe einlassen sollte.
Etwas unwirsch verzeichnete der Abg. Speck, der als Etatsredner des Zentrums den Reigen der Redner aus dem Hause eröffnete, die Abwesenheit des ReichsÄrntzkers. Aber auch als dieser im Verlaufe seiner Rede erschien, war das, was er vvrbrachte, nicht dcyu a rgetan, fc»eit Kanzler zum sofortigen Eingreifen in die Debatte -u veranlassen. Es war in den Kreisen der Abgeordneten inzwischen schon bekannt geworden, daß Fürst Bülow heute überhaupt na, nch. zu sprechen gedachte. Die Kritik, die Herr Speck am Etat übte, war nicht sehr freundlich, aber neues wußte auch er nicht zu sagen. Jnoezug auf den Ausbau der Flotte machte er sich die Auffassung des Vizeadmirals a. D. Galster zu eigen,, daß man hie Schlachtschiffe in längeren Pausen auf Stapel legen und inzwischen die Erfahrungen mit den einzelnen Typen abrcacten solle ; mit einer gewissen Vorsicht schien er sich für eine Verständigung mit England über eine Beschränkung der Flottenrüstung auszusprechen, und auf die auswärtige Politik ging er nur ein mit einer kurzen ZustämmunVerklärung zu der jetzigen Art der Erledigung der Äiavokkoaffäre und dem Ausdruck der Genugtuung über die Entschlossenheit, mit der das Deutsch' Reich' an die Seite des verbünde!, n Oesterreich getreten ist.
Ter Abg. B a s s e r m a n n f der als Wortführer der National, liberalen dann die Rednertribüne letrat, schlug bas Thema der auswärtigen Angelegenheiten trähiger an. Tie innere Politik behielt er in der Hauptsache seinem Fraklionsgenossen Beck-Heidelberg vor, der an späterer Stelle auf der Rednerliste steht. Nur an wenigen Punkten Üreifte er auch dieses Gebiet: das Uebermaß bureäufratifcfter Beaufsichtigung bei der Erhebung mancher Steuern, die wünschenswerte eubDenlionierung der Prwatinduslrie für den Bau von Luftschiffen, die Zustimmung zum planmäßigen Bahnbcm in den Kolonien und die Andeutung der Krisis in Südwestasrika und eines Fiaskos des Systems Rechenberg in Ostasrika, und unter lebhafter Zustimmung von links und rechts die ja auch in den letzten Wochen erklungene Mahnung zur Sparsainkeit, besonders in Festeseiern und in seitlichen Emp'ängen, bei denen der Straßen- jubel die wirkliche Stimmung des Volkes nicht znm Ausdruck bringt Die Forderung eines nnverrückbaren Festhallens an einer starken Wehrkraft leitete den nationalliberalen Redner über zu den Fragen der auswärtigen Poltiik, insbesondere zu dem ,Problem der Gegenwart": ,Das Verhältnis zwischen de ni Deutschen Reich u »i d England. Ter laute Beisall des Harnes zeigte, daß die würdige Art, in der er der Gc- siunung der Nation gegenüber dem englgchen Volke Ansdrnck gab: der Wunsch friedlicher Beziehungen, lute sie in den jüngsten Ver- handlnngen über das Kaiser-Interview vom Fürsten Bulow und den Rednern aller Parteien zum Ausdruck gebracht waren, aber nichts darüber hinaus, fein Nachläufen: — den wirklichen Meinungsausdruck des deutschen Volkes barstellt. Man bari babei wohl auch einen großen Teil der Gefolgschast der Sozialdemokraten einschließen, der bei manchen Anlässen bewiesen Hal, daß er
die unnationale Art bcS EtatsrednerS der sozialdemokratischen Fraktion Herrn Scheibe mann, biele unverhohlene Freude über bentsche Isolierung und Mißerfolge der deutschen Tiplomalie, als einen Schlag ins eigene Gesict» empfindet Utber dieselben Dinge halte aueft Herr Basser- inann gesprochen, aber in anderer Art iind geleitet von anderen Wünfcheii. Auch er zählte die Mißerfolge unb Schäden auf, die ersichtlich machen, welchen Verlust das auswärtige Ami diiich das Ausscheideii des geichäsiSgewanbten Herrn v. Holsteiii erlinen hat. Er Norberte im Anschluß hieran einen Direktor bet politischen Abteilung als ruhenben Pol im Amte, eine trä'lige Betäugnng bes AnHichnsses fiir auswärtige Angelegenheiten, eine bessere Onentierimg ber anslänbischen Presse buvrti unsere Gesandt- schasien unb vor allem eine Auffrischung bes Blutes iin diplo- rnatischen Dienst. Anch Basserinann besprach bie Marokko-, n- gelegenheit, nut bem AuSbruck bes Bedaucr is, baß es so hat kommen müssen; er tat es an ber Hand bes französischen Gelb- bnches. Anch Herr Scheidemann hatte sich m bie Lektüre dieses Gclbbncftes verliest uub er benutzte es nach Alöglichkeil, bie deutsche Diplomatie vor Frankreich zu diskreditieren und zu denunzieren. Em hämischer Vergleich des Kaisers mit Friedrich Wilhelin IV. brachte dem sozialdemokratischen Redner einen nach- iräglichen Ordnnngsrus em, den Graf Stolberg eigentüinlicher Weise wegen Beleidigung nicht des jetzigen Kaisers, sondern des verstorbenen Monarchen erteilte.
Am Aionlag wird der Reichskanzler das Dort nehmen, voraussichtlich anknüpsend an Bemerkungen des Tr. Wiemer, der als 'reisinniger Fraklionssprechsr jetzt an erster Stelle aus der Redner- ime sielu.
Deutschland unb Japan.
In den letzten Lagen uerviiexulidju.cn einige große Zeitungen die Meldung, daß auch das Deutsche Reich, ähnlich, wie dreier Tage ^chrdainerika mü Japan abgeschlossen habe. Die Meldung ist in dityer nicht zutressend. Dev „Kölnischen Zcitztng" meldet ein Berliner Telegramm: „Anläßlich des letzt verösfent- lichten Abkommens zwischen Japan und den Vereinigten Staaten ist mehrsach und auch heute in Reichstags kreisen dem Wunsche Ausdruck gegeben worden, daß auch Deutschland eine ähnliche Vereinbarung mit Japan abschlleßen möge. Man braucht aber Deutschland dem von Japan unb den Vereinigten Staaten gegebenen Beispiel nicht zu folgen, denn es ist tatsächlich der erste Staat gewesen, der auf diesem Wege vorgegangen ist: Am 16. Oft. 1900 erfolgte ein Notenaustausch zwischen Deutschland und England, der sich durchaus auf derselben Grundlage bewegte und inbezug auf Ostasien ganz ähnliche Bestimmungen enthält, wie jetzt das Abkommen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten. Diesem Notenaustausch ist dann Japan noch in demselben Monat beigetreten, sodaß Deutschland in diesem Falle nicht nachhinkt, sondern die Wege gewiesen hat." Zu wünschen wäre es nun, daß der deutsche Reichstag bald authentische Mitteilung Über diese Angelegenheit erhalt. e
Die Aussichten der Schiffahrtsabgaben.
Ueber die Frage der Sü-isiahr^saoga^en erfuhrt dis „Münchener Zeitung" von gut unterrichteter Seite, daß sich nach dem entschiedenen Pwtest der Niederlande die Aussichten für die Durchdringung der Vorlage weiter verschlechtert haben. Gegenüber anderen Darstelluiwen muß aoer noch einmal darauf hingewiesen werden, daß der Widerstand ber Bundesstaaten und auch Oesterreichs degen die Abgaben keineswegs geschwunden ist. Bon den Bundesstaaten des Reiches Haden sich Bayern und Bremen mit den Abgaben einverstanden erklärt. Zweifelhaft sei bis jetzt die Stellung Hamburgs. Sachsen, Baden, Helsen, Braunschweig, Oldenburg unb bie Thüringischen Staaten stehen auf einem ablehnenden Standpunkre. Angesichts dieser schwierigen Sachlage wird mait Iran einer Einbringung der Vorlage in absehbarer Zeit Ab st and nahmen müssen.
Unruhen im Somaltland.
Tie Agenzia Sechin üerüjieniuuM einen Drahrberichr des Gouverneurs von Italienisch-Lomal ilande aus MogadiScio an den Minister dsS Aeußern Tittoni, wonach eine Abteilung Derwische, die über mehr als zweitausend Lanzen und 34 Gewehre verfügte, am 22. November das Dors Bullolo angegriffen haben, jedoch von italienischen Truppen und einer Schar eingeborener GhelebiS zurückgetrieoen und zerstreut worben sind. Die Truppen hatten keine Verluste, die GhelebiS verloren bei der Verfolgung einen Toten und einen Verwundetem Die Verluste der Derwische betrugen 48 NLann und viele Verwundete; ein Derwisch wurde gefangen, fünf Gewehre, ein Revolver und viele Lanzen erbeutet. Tie Truppen begaben sich am 23. Nvv. nach Afgoi, wo sie von den Gheledis mit Begeisterung begrüßt würben. In ber Kolonie herrscht Ruhe.______________
Gießener Aonzertverein.
in.
Das böhmische Streichquartett.
Die gestrige Kammermnsik-Malins in der Neuen Aula war für das Musikleben unserer Stadt em Ereignis. Schon die uns von berufenster Seite zugegangenen Vorbesprechungen ließen erkennen, daß uns Außerordentliches geboten werden würde. In Wahrheit bekam man gestern auch Seltenes und Außerordentliches zu hören, etwas, von dem man lange zehren kann, an das man immer wieder gern zurückdenkt, etwas, das einen reicher und glücklicher macht. Höhen-
Perspektiven der Sun ft unb der Schönheit, Ausblicke in ein Jenseits von allem kleinen und kleinlichen bc8 Lebend. Selbst über ben Haß ber Nationalitäten hinaus ward man gehoben. Man vergaß, daß Dvorak ein Tscheche ist, ein Sohn jenes Volkcst, das alles Deutsche mit glühendem, leidenschaftlichen Haffe verfolgt. Die Sprache, die namentlich der zweite und dritte Satz seines Quartetts (op 105 As-dur) auSdrückt, war es nicht die Sprache des Neinmcnschlichen, die Sprache des höchsten und ticfllcn menschlichen Empfindens, der unverfälschte Ausdruck alles dessen, was eine Menschenseele überhaupt zu empfinden unb zu äußern vermag. Alles, was sonst die einzelnen Völker trennt, nationale Antipathien, nationale Ziele, Kämpfe um Macht und Geltung in der Welt und das viele Häßliche, das diese Kämpfe im Gefolge haben, alles dieses verschwand restlos vor dec sieghaften Schönheit, bie uns biese Musik enthüllt.
Neben BrahmS und Beethoven mutet Dvorak freilich unS doch wieder fremd an. Tie Schönheit des musikalischen Gedankens will einem bei Brahms und bei Beethoven verinnerlichter erscheinen. Man denke nur an die herrliche Romanze des ziveiten Satzes des Brahms'jchen Quartetts op. 51 No. 1 C-molL Will man einen Vergleich; Dvorak ein glänzendes, ober schnell erlöschendes Leuchtfeuer, BrahmS em flammendes Abendrot. Beim BrahmS bringt jeder Takt neue unerwartete Schönheiten. Der Reichtum ferner Melodie erscheint geradezu unerschöpflich.
Uno wieder anders wirkt dieser Beethoven (op. 18 No. 4 C-moll). Auch hier jagen sich bie einzelnen Bilder in jugendlichem Ungestüm, überstürzen sich, unb neue, unb immer rounberuoUcre Schönheiten ziehen an unserem Ohr vorüber. Vergebliches Bemühen, sie zu erhaschen unb sest- zuhalten. Bei aller Zartheit, wie beispielsweise im Scherzo aller Vielgestaltigkeit, bleibt Beethoven aber auch hier, ganz im Gegensätze zu Brahms, ber 9Jkiftec dec einfachen, klaren Linienführung. Düse Schönheit hat etwas Erhabenes an sich, etwas monumentales, Brahms wirkt dagegen mehr durch das zauberhaft schön ausgestaltete Beiwerk.
Drei grundverschiedene Individualitäten waren eS, deren Sprache gestern durch die Kunst der Böhmen zu uns drang, und verschieden war auch die Art und Weise, wie sie sie unS Wiedergaben. Was einem zunächst bei BrahmS unb Dvorak auffiel, das war daS Uebccroiegen des Empfindungsinhaltes vor der Form. Es war, als wenn bie böhmischen Künstler nur die Form in allgemeinen Umrissen skizzieren wollten, um dann um so kraftvoller das Wesentliche dieser beiden Meisterwerke hervorheben zu können. Daß ihnen das Formale durchaus nicht Nebensache ist, zeigte sie bei ihrem Beethoven. Dieser Beethoven glich einem vollendet schönen Bilde in einet schönen harmonischen Umrahmung. Man kann BrahmS, Dvorak und Beethoven auf vielerlei Weise spielen, das ist Sache der Auffassung und des Geschmacks, aber schwerlich wird man daS innerste Wesen ihrer Tonschöpfungen besser zur Geltung bringen können, als es die Herren Hoffmann, Suck, Herold und Wihan taten. Neben der vollen Klangschönheit jedcS einzelnen Tones zeigt ihr Spiel auch ein wirkliches, beseeltes Leben. Daß ihre Technik die größte Vollendung verriet, ist ja selbstverständlich, ebenso selbstverständlich auch die Sicherheit beS Spiels. Auf ben Zuhörer wirkt beides so ungemein beruhigend; die Musik kommt zu ihrer höchsten Wirkung. -n.
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kirchliche Nachrichte».
Eoaugrtlsche toemeinve.
Montag den 7. Dezember, abends 8 Uhr im JohanneSsaalr Bibe 1 stunde. Pfarrer A u s f e l d.
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Ä-Leteorotogische Beobachtungen
der Ltatiou Gießen.
Dezember
1908
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WFTEE l Mrtß
So unwahrscheinlich wie diese Rechnung klingt, so unwahrscheinlich ist es anfangs für jeden Nervösen und Herzkranken, daß es wirklichen Kaffee gibt, der unschädlich ist. Dennoch ist dem so, seit es gelungen ist, dem Kaffee das auf Lerz und Nerven schädlich wirkende Coffein zu entziehen. Dieses Produkt wird unter der Bezeichnung „Kaffee Lag" coffemftei, in den Landet
"und mit Schutzmarke Rettung^ seren Geschäften zu haben.
gebracht und ist in Paketen ä % ring von 60 Pfg. an in allen
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KunsbV
Schmiedearbeiten in allen Srif-ü.
Njefall - arten
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AuS dec Stiftung der Kinder und Erben des Kounnerziem rntS Georg Karl Ütail find für baS Jahr 1908 an brei bebürftine in Gießen wohnenbe Faniitien ober auemstehenbe Personen Untev» ftüftungen von je 300 Mk. zu ucroebeiL
Bewerbungen haben bis zum 20. Dezember 1908 bei dem Arrnenainr. Reuen Baue 35 zu erfolgen.
Gletzen, 2. Dezember 1908.
Die Armen-Deputasion der Stadt Gießen.
Seilet.


