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nlatastophen m n im GroßherE -gesprochenen W' /raden dieses M den Kreisen heisW einer Sammlung °c rbliebencn der W.
Als Ergebne ;oMark durchs fen überwiesen werd - iber hiermit offenlk- Waldm'chelbach
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68 Mk.
Schneidergewerbe wird n n v e r in e l d l i ch. In einer Ber- iammluiifl der aiisgesperrlen Berliner Schneidergebnlien am 25. d. Nits. iDiubc der EimgungSvorschlag des Haiiptvorstandes des tifl- gemeinen deutschen '.)Hbeugebeiüerbanbe4 für das Schneidergewerbe zur Besprechung gestellt. Rach einem Referat des zweiten Vorsitzenden ivlirde von der von nahezu ziveuausend Personen beslichten Beriainm- 4ung eine Resolution einstimmig augenonunen, ui der es hecht, daß die Tarnvorlage der Ärbeilgeber einer ganzen Umarbeitung bedarf, die nur in gcnieinschaitlichen Unterhaiidlungen am Cri fiaiifutbcn kann. Tie Bersannnlnng kann deshalb threm Zentralvorsland die 'llnnnhme des durch die Presse veröffentlichten Uliimaiumd nicht empiehlen. Tie Generalaussperrung dürste bemgcmäfc am nächsten Samstag erfolgen..
Plätze unserer Stadt vorteilhaft zeigt uno nut Unterst, der Universität erstmalig schon für bte Drechunderlja Benvendung stnden soll. Für den demnächst hier |
Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch» und Brotpreise am 26. März 1907._____________
2. Qual. 65 bis 70 Mk., 3. Qual. 58 bis 63 Mk.
Original-Drahtinelvunsen.
E. B. D a v m (labt, 27. März. Die Erste Kammer trat heute den Leschlüssen der Ziveiten Kammer über das Urkunde n- |t e m p e t g e s e tz und den Ausglelchssonds bet. Bei dem letzt- erwähnten Gesetz er olgle die Zuiummung erst nach Abgabe einer die Rechte der Kanlmer roatjveuben Erklärung des Präsidenlen. Tie Kailuner vertagte sich sodamt auf unbesliminle Zell.
Bevey, 22. 'Marz. Zioischen ausständigen Arbeitern der Chotoladeltiabrik und Gendarmerie kam es zu einem blutigen Zusammenstoß, bei dem mehrere Streikende verwundet wurden.
Paris, 27. März. Ein Vertreter der .Agence Fourhier" hatte eine Unterredung mit einer Persönlichkeit aus der Umgebung Bülows in Rapallo. Ter Diplomat erklärte, bei der Begegnung zwischen Bülow und T i t t o n i würde auch die D r e i b u n d i r a g e zur Besprechung gelangen. 'Dian wolle sich bet dem gegenseitigen Gedankenaustausch über gewisse noch unerledigte fragen oeriländigen. Angesichts der Haltung Englands fei die Amrechterhallung des Dreibundes eine Slot» wendigkeit für Deutschland. Tie nt der Weltpoliiik aufgeiauchlen Lchioierigkeiten würden ^ebenfalls verschwinden, sobald den Machien erneut vor Augen ge'ührl wurde, daß der Treibuild fest zu- lammenhalle. Der Vorschlag Englands zu Gunsten einer allgemeinen Abrüstung könne nicht bte Zustimmung Deutschlands sinben unb auch Frankreich und Rußland nehmen den gleichen Standpukt ein. Tas Ziel Englands gehe augenscheinlich cahm, Teulschlaubs Rüstungen zur See hintan zu Hanen unb im Hinblick hieraus lvürde auch ber Slaalssekretär des Reichs-Marine amles v. Tirpitz der Besprechmig beuvohnen.
haben dürfte.
X. Ulfa, 25. März. Bei dem heute hier abgehaltenen Schweine markt überstieg die Nachfrage bedenteiid das Angebot, weshalb in kurzer Frist der Bestand vollsländig geräuml ivar. Trotz ber niedrigen Preise für feile Schweine, 40 P'eniiig Lebendgewicht, wurde das Paar 8-12 Wochen alte Ferkel mit 40-50 Mark bezahlt; Emlieger erzielten dem entsprechend höhere Preise. Alan hofft in Kreisen der Landwirte allgemem auf baldiges Steigen der Preise.
tc. Frankfurt a. M., 27. März. lLrig.-Telegr. des „©tefc. Anz.") Biehmark t. Znm Verkäme standen 00 Kälber, 00 Schale u. Hämmel, 1 31 Schiveine, 0 Ziegen. Schweme: 1. Qual. 58—00 Pf., Lebendgewicht 45.50—00 Pf., 2. Qual. 57—bO Pf., Lebendgewicht 45.00-00 Pfg., ö. Qual. 50—52 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., Lebendgelvicht 00—00 P g., 2. Qual. 00—00 Pfg., Lebendgeivichl 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 00- 00 Pfg. Schafe 1. Qualität 00—00 Pfg., 2. Qualität 00-00 Pfg. Geschäft bei Schwemen: gut, Markt geräumt.
lc. Frankfurt a. M., 26. März, beu- und Str ahnt a rt t. Alaii notierte: Heu Mk. 3.10 bis 3.40, Stroh Alk. 3.00 bis Akk. 3.20. Alles für 50 Kilo. Nachfrage in Heu schwach, weife gedrückt. Stroh begehrt. Tendenz in Heu flau, in Stroh fest.*
jjanOcl.
Der Markt der Kaliwcrte. Auf diesem Gebiete macht sich wieder eine erhebliche Besserung bemerfbar. Keinesfalls scheint büc Markt auf so außerordentlich schwachen Füßen zu stehen, ivie dies im Handelsteil einiger Blätter geschildert wurde. Jn- bezug auf den EueÜcnmarft ist ja die giciaje Praxis geübt worden, und man tat, ais wenn Deutschland von einer Industrie- uno Handelslruis ersten Ranges heimgesucht wäre. Für Kariwerle war am Arontag kräftiges TeauilgSbedürfnis vorhanden, auch waren umfangreiche Kau,e seitens des Prwatkapitals zu den gewichenen Kursen zu beobachten, sodaß diese recht wesentlich stiegen. Auch die Kaliaktien smb hei-te imeder etwas in die Höhe gegangen, so Kaistm-cke Ascyersleoen von 14o—145 iuuh Westeregeln von 197—198.
Markte.
)i i e i u e -tagcpuivaiiiu -ou 4>uiduuin iiutjan f i ch ein 67 jähriger Buchhändler unb feine Ehefrau in den Rhei n. Tas Ehepaar lebte m guten Verbältnificn. — Auf der Kleiiibahn K o b n r g -Rodach wurde cm Fuhrwerk überfahren. Ter Führer des Wagens, Frank, wurde getötet, eine andere Perfon fchwer verletzt. — Im Kirchspiele Poldersee (Westpr.j wurden die Ansiedler Horn unb Zielte, beide Familienväter, am dem Heimwege vom Gasthause burd) Mesferstiche unb Stockschlägc getötet unb bann ins Wasser geworfen. Ein ber Tat ver- dächiiger An'iedler wnrbe verhauet. — In Prag konfiszierte bei einem schwer betrunkenen Arbeiter bie Polizei kürzlich ein Los der sächsischen Siaatsiotieric. Wie sich jetzt hcrausstellt, wurde das Los nut 4 0 0 0 0 Mark gezogen Der Arbeiter erhält nichts und m u ß nodi Strafe zahlen.
78 Mk., ______- -- -
Der Markt wurde fast ganz geräumt. Die Handelsleute aus den Kreisen Gießen unb Alsselb beklagten sehr bie verschärften Maßregeln, bie in biefen Bezirken angeblich gegen bie Einschleppung ber Seuchengefahr aus Sübdeutfchlanb unb bem Rhein angeordnet find, und bie nicht nur dem Biehhanbel, sondern, wie behauptet >vicb, auch den Landwirten Schaben bringen. Die Marktbesucher aus den angeblich verseuchten Gebieten erklärten, daß in ihrer Heimat die Seuche erllschen sei unb baß man in den venachburleii preußischen Kreisen Wetzlar, Marburg und Biedenkopf 'keine verschärften Sparverorduuugen erlassen hat.
O Butz bad), 26. 'März. Ter heutige S ch w e i n ema rk t war nicht stark befahren. Ter Handel war ruhig. Dennod) hat es den Anfchein, als ob die Preise für Ferkel etwas ungezogen batten. Es wurden bezahlt für 5-8 Wochen alte Ferkel das Paar 28—35 Pik., gegen durchschnittlich 5 Alk. iveniger am 'Ulartt vor 14 Tagen. Rach Einlegern war gar keine Nad)frage, was seine Ur .id)e in bem niedern Stand der Preise für schlachtreife Schweme
Verein doch arbeitet. Seme Mitgliederzahl hat etwa 23u erreicht; dem Rechenschaftsbericht des Rechners, Herrn C.N ö h r, war zu entnehmen, daß der Verein über einen Bcrmögens- beilanb von 3131 Mart verfügt. In der Hcmptoersamm- lung erfolgte die Wiederwahl des Vorstandes, der gegebenen Falles durch Zuwahl geeigneter Pkrsönlichkciten erweitert werden soll. Zur Belebung dec VeremStätigkeit ist die Bildung von Kommissionen oder Referenten vorgesehen, deren Ausgabe es sein wird, wichtige VeckehrSfragen auf Einzel- gebieten zu überwachen. So wird die Frage der vielfach projezierten Nebenbahnen, besonderer Züge an Theater- abenöen durch Molocwagenbetricb und derartiges dauernde Beachtung finden. Die Hauptversammlung beschloß auch die Schmückung der Balkons und Vorgärten unserer Stadl durch Ausschreiben einer Konkurrenz zu pflegen und bewilligte einen namhaften Betrag zu Prämien. Ferner soll rin Plakat hergestellt werden, das die bemerkenSrvei' en
th. Gießen, 27. März, "zfer gestrige Rindviehmarkt hatte einen Aujttieb von oa. 1300 Sluck Großvieh uuD 2oO Jungvieh, 2 Kälbern. Infolge des cingetrctenen günstigen Wellers war ticr anbei in Milchvieh überaus lebhaft. Dazu kam noch, baß zahlreiche .Mufcr aus Thüringen, ber P,alz und Württemberg am P.lirtt m.ireit, die ieu(>ait in bas Geschäft cingrüieit unb besonders Zuchttiere für die Landwirtschaft kauften, welche Tiere ui o^c 6av**-ei^ aut Murtt öotyanoencii voerl-ei,i,cgen Land> rasse zu finden nvren. Bei bem starken Bedarf in Milchvieh für den RieperrHein zog der Preis für bie Tiere eine Kleinigkeit an Auch die Nachfrage nach Jungvieh zur Zucht würbe durch das Wetter günstig beeinflußt unb der kleine Vorrat an jungen Stieren und 'diinbem ging schnell zu angemessenen Preisen ab. Ter Handel in Fettoieh rair nicht sehr gut, aber doch etwas besser als bei den letzten Niärtten. Einige besonders schöne schlachtreife Rinder, bie cm Markt waren, wurden für Frankfurt angekauft und hoch bezahlt, während die Preise sonst seststanden. Das Geschäft in Kälbern, welche Ware in durchgängig schwerer Ware zu haben war, wurde durch das nahe Osterfest günstig beeinflußt. Aufkäufer für Wiesbaden und Frankfurt machten sich wieder Konkurrenz und trieben gegenseitig bie Preise in bie Hohe, sodaß die Käufer aus den kleinen Provinzstäbten, die am Markt waren, nicht ankommen konnten, da die Preise ihnen zu hoch waren. Der Handel in Fahrochsen, für welche Vichgattung ber Gießener Platz als Markt längst seine frühere Bebcutung Her loten hat, wat uiibedeutend. Das Geschäft um die wenigen Paare am Markt konnte zu einer regulären Preisbildung nicht führen. Gehandelt wurden: Kühe, frischmelkend und tragend, vro Stück: 1. Qual. 420 bis 480 Mk. (einzelne schwere Tiere bis 510 Mk?, 2. Qual. 350 bis 400 Mk., 3. Qual. 275 bis 325 Mk., Jungvieh, Rinder und Stiere zu Zuchtzwecken 200 bis 240 Mk. Verkauft wurde der Ztr. Schlachtgewicht: Fettvieh Rinder 1. Qual. 68 bis 70 Mk. (einzelne sehr gute Tiere bis 74 Mk.), 2. Qual. 65 bis 67 Mk., fette Kühe 1. Qnal. 65 bis
— 2. Qual. 63 bis 65 Mk., Kälber 1. Qual. 72 bis
Arbeiterbewegung.
Hambürg, 26. März. Die ausgeipetrieii Schauerleute haben sich nachts wiederum s chw e 1 er A uS f ch r e i tung e n gegen Arbeitswillige schuldig gemacht. Etwa 30 Ausgesperrte überfielen in ber Rahe ber Haniabrücke vier Vizen bev Hamburg- Amerika-Lmie, bte bind) Steinwürfe, Fausiichläge, Knüppelhiebe schwer m l ß h a li d e 11 wurden. Tie Ueberfallenen iie>en durch Revolvers chreckschüsse Po izisten herbei, worauf d,e Angreifer die Flucht etgiifieii. In mehreren anderen Fällen wurden Arbeuswil- lige überfallen, verfolgt, mit Messer und Revolver bedroht. Aiehtere Ärha'iimgen mürben oorgenornmen
Brotpreise in Gießen
UbciBbtoi 2 Kg. 54 Pig.
Schwarzbrot 2 Kg. 50 Psg.
<ßcrid?t>|aal«
sc. Kassel, 26. März. Eine Landwirtsfrau meldete einen Unfall bei der hessen-nassauischen Berufsgenossenschaft an unb bezog für die Folge eine Rente. Später stellte es sich heraus, daß bie Frau sich ben Unfall nicht tnv Landwirtschaft». betriebe zugezogen hatte. Tie Berujsgeiwfsenschast machte ikn> aus Anzeige unb die Frau wurde wegen Betrugs zu 1 Rivnat Gefängnis und zur Wiederhetauszahlung der Renten (nebst Zinsen' evrurteilt.______________________________________________________
Gießener Strafkammer.
0 Gießen, 26. Mär». Die fehlenden Akten.
Im Verlaufe ber letzten Jahre würben bei dem Kreisamt Alsselb mehrfach Akten vermißt, insbcsonbere solche, dic bem Schreibgehülsen F. E. aus ©ttebeiiborf, der bei bieser Behörde in Diensten stanb, zur Bearbeitung zugcwiesen waren. Aus Grund des gegen ihn gehegten Verdachtes wurde er von seinen Vorgesetzten mehrsach zur Rede gestellt, doch er bestritt immer, solche beiseite geschafft zu haben. Durch einen Zufall fand einer feiner Vorgesetzten einige Aktenstücke an einer Stelle, wo sie nicht hingehörten. Bei wellerem Nachsuchen förderte man eine Reihe solcher ihm zur Aussertigung übergebener Aktenstücke in den verschiedensten Räumen des Kreisamts zu tage; beispielsweise in Schränken, wo historische Sachen aufbewahrt rourbui und wo man selten hinkam, auch im Keller und in seiner Wohnung fand man eine Reihe ber vermißten Sachen. Er gestanb nunmehr ein, baß er die Sachen, die durch ihn verzögert worden sind, beiseite geschasst hat, da er befürchtete, durch die verspätete Ablieferung sich Rügen -uzuziehen. In mehreren Fällen hat er die Daten der Verfügungen seiner Vorgesetzten auf eine spätere Zeit abgeäudert, um so den Anschein zu erwecken, als seien sie ihm später zugegangen. Weiter ist er geständig, eine von ihm nicht ordnungsmäßig geführte Tabelle durch Herausreißen von Blättern beschädigt zu haben. Einen ihm übergebenen Geldbetrag für Fabrradsteuer hat er so lange nicht abgeliefert, bis die Sache zur Beitreibung der Bezirkskasie überwiesen war. Im letzten Augenblick versuchte er bie Sache noch zu ordnen und er schickte der Bezirkskasse das Geld unter Benutzung des Namens seines Auftraggebers ein, weshalb er auch wegen Urkundenfälschung angeklagt wurde. Er war im wesentlichen geständig, nur will er so sehr mit Arbeit überlastet gewesen sein, daß er bie ihm zugeteilten Arbeiten nicht rechtzeitig habe erledigen können. Dieses wirb von je inen Vorgesetzten bestritten, sie sinb üielntd)T ber Meinung, ber Angeklagte habe sich zu viel im Wirtsl>ause unb in Vereinen Herumgetrieben unb babuich seine Dienstpflichten vernachlässigt. Er würbe wegen Amtsvergehens zu brei Monaten Gefängnis verurteilt, wobei feine Jugend irrnfmubernb in Rücksicht gezogen würbe. Bezüglich ber Anllage wegen Urkundenfälschung trug das Gericht Bedenken, Verurteilung eintreten zu lassen, da der Angellagte annehmnr, konnte, sein Aujttaggeber sei mit der Benutzung seines RamenS einverstaiiden, weshalb es iu dieser Hinsicht -um Freispruch gelangte.
benötn Kongreß für gerichtliche Medizin soll ben Mitgliedern der Führer übergeben werden, der int Verlage von Emil Roth erscheint und sich als ein vollständiges Kultnr. bild unserer Stadt darbieten wird. Ter Führer soll auch sonst bei Anfragen von außerhalb in geeigneter Welse verwandt werden; für die Beschaffung einer Anzahl Exemplare wurden bie Mittel bewilligt. Zum Schlüsse kam noch eine Reihe weiiccer Ausgaben des Vereins zur Erörterung, benen man näher treten wird. Tie Bürgerschaft sollte gerade diesen Verein allgemein unterstützen; je größer das Interesse für ihn ist, desto wirksamer wird er seine Taligkeit entfallen.
— Spanische S chatzschwindler richten, wie wir au« einem uns vorliegenden Bries ersehen, gegenwärtig ihre Aufmerksamkeit auf Gießen und Umgegend. Ta schon öfters Leute auf den plumpen Schwindel hcreingcfallcn sind, ist eine neuerliche Warnung vor allen derartigen Angeboten von Belohnungen für die Wiedererlangiing irgendwo verborgener Schätze nicht unangebracht. Es handelt sich bei allen derartigen Spekulationen auf bie Geldbeutel derer, die nach einem Sprichwort nicht alle werden.
*• In Amerika verstorbene Hessen. Fraii Henriette Schnapp, geb. Kiefer, aus Goddelau, zu New- Port Llty. — Augiist Gunther ans Aiardurg, 41 Jahre alt, zu Woodside, L. I. — August Kolbe aus Nlarburg, 76 Jahre alt, zu Troy, N. Y. — Georg Mtttelsiadter anS Darmstadt, 73 Jahre alt, zu Alt. Washington, Pa. — Katharina Elter, ged. Neubauer, auS Albig, 74 Jahre alt, zu Erie, Pa. — Schwester Barbara Schlitt au8 Dehrn bei Limburg, 41 Jahre alt, zu Batlimore. — Frau Luise Feth, geb. Böget, 70 Jahre alt, zu Cincinnati. — Frau Magnus Hofmann aus SolmS, 80 Jahre alt, zu Waierloo, Ont.
‘ = Wieseck, 27. März. Die Guido Günthersche Zigarrenfabrik hier ging in ben Besitz der Firma Rinn & (M00S in Heuchelheim über.
0 Alsfeld, 26. März. Der städtische Voranschlag für 1907/08 zeigt für unsere Stadt ein Gesamtvermögen von runb 621600 Mk., eine Gesamtschuld von rund 555 890 Mk., also einen Berniögensüberschuß von 65 700 Mk. Die Hauptaus- aabcn bilden — wie in den meisten Städten — die Ausgaben für Schulen und Schulhausbauleii; dies Kapitel erfordert rund 168 000 Mk., davon 145 000 Mk. für Neubauten van Schulhäusern, in erster Linie eines Neubaues für die Ober-Neal- I(faule. Die Erweiterung des Elektrizitätswerks erfordert 115 400 Mk., der Wasserleitung 10 000 Mk., das Schlachthaus 15 000 Mk. Die städtischen Einnahmen betrugen 568 860 Mk., darunter Umlagen in Hohe von 118 500 Mk., die Waldungen bringen 11300 Mk., das Elektrizitätswerk 45 400 unb das Schlachthaus 15 000 Mk. ein.
fc. Aus ber nördlichen Wcttcrau, 26. März. Tie Mte Witterung hat dem Weizen, auch dem englischen, keinen Scyaben zugeiügt. Nirgends ist ber Weizen ausgewiittert. Der Rioggen hingegen hat mcljr ober weniger gelitten. Bi^e mit Korn bestellte Sieder werben umgeadert werben müssen.
fc Frankfurt a. M., 26. Marz. Tic hiesigen Schweine- metzger geben bekannt, daß sie in Anbetracht des weiteren Siuu:ns bcc Viehprcise die Preise für Fleisch und Wurst ab 1. April um 5—10 Pfg. das Pfutid herabsetzen.
Bretzenheim, 26. März. Großes Aufsehen erregt W spurlose Verschwinden eines 9 jährigen hiesigen Volksschülers. Das Kind war morgens von der elterlichen Wohl- nung zur Schule gegangen unb tonnte trotz eifriger Nacchorschung bisher nicht ausgefunden werden. Man befürchtet, baß der Knabe b-is Opfer eines Verbre chens geworden i|t. (F. Z.)
[j Marburg, 26. März. Gestern wurde mit dem Abbruch des nördlichen Flügels unseres Hauptbahn- Hoss begonnen. MMi glaubt, daß nach 2 Jahren das ganze Bahnhofsgebäude umgebaut ift — Die freie Vereinigung der Ortskrankeukas >en des Reg.»Bez. Wiesbaden hall am 7. April hier ihren Verbandstag ab. Es soll il a. über die Ausdehnung der Vereinigung über die ganze Provinz Hesien-Nassa-i Beschluß gefaßt werden.
** Kleine Mitteilungen e - s Hessen und den Nachbarstaaten. Ter Vorsteher des Postamts Büdingen, Postmeister Gresser, tritt am 1. April in den Ruhestand. Er erhieft bei dieser Gelegenheit den Titel Rechnungsrat. — In Bubenbeim acrieten in der Flaschenfabrik von Kripser- berg zwei Lehrlinge in Streit. Dabei zog einer seinen Revolver unb schoß auf seinen Gegner, der tot zusammen- slürzte. — T^c Stadcrat Karl Hi Id zu Nordhausen i|t als befoibctcr Beigeordneter der Stadt Hanau für zwölf Jahre bestätigt worben.
Getreibepreife tu Mannheim
Weizen luu Kg. lv.40-00.00 'Mk.
Roggen 100 Mg. 17.70-00.00'1)11
Höchste Schlachtoiehpreife m F r a n k i u r t a. Ai.
Flelschpreise in Dießen
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 82—81 Mk.
..Kg.Schlachlgew.100— 104PI.
■/ä , , 58-OQ ,
*/t Kg. 82-88 Pfg.
V, , 80—84 ,
„ 80 - 84 ,
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Das Korsett ist im Rücken geteilt, schnürt Leib und Hütten separat und gibt hochelegante Figur, zu Mk.
' 6-^5 a.V, Allein verkant für Giessen.


