Frau Christine Schneider, geb. Dietz in Marburg. — Frau Sophie Stäusebach, geb. JungclaS in Kirchhain. — Fraulem Agnes ectiufter in Wetzlar. - Frau Oberst Bickel Witwe, geb. Rabenau, m Tarmuadt. — Frau Karolme Scheffer, geb. Wangeinann m Rauscheubeig.
Verlobte: Fräulem Marie Günther in Schellnhausen mit Herrn Carl Wa ther tu (Siesten. — Fräulein Amalie --toll mit Herr Heinrich Übrig beide in Bad-Nauheim. — yraidem Elise Düringer in Oberhörgern mit Herrn Julius Rousladi in Butzbach. - Fraulein Marie Bechtold mit Henn Ferdinand Kratz beide m Lauterbach. - Fräulein Ottilie Muller in Kolnhausen-Lich mit Herrn Luo 611mg in Alsield. — Fräulein Anna Vetter m Reichelsheim i. O. nut Herrn Carl Müller in Alsield. — Fraulem Maria Weist in Hopigarlen mit Herrn Johannes Weist in Vadenrod. — Fräulein Hilde Schroder mit Herrn Emil Ahlhorn beide zu Ulöttlngcn.
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Wetter
Höchste Temperatur am 1. bis 2. April —
Qlubngftc , . 1- 2- »
740,6
739,0 73b,0
Sonnenschein Klarer Huumel Sonnenschein
SSW SW
E
April 1VU7
16.2
9,9
4,4
15,3* C.
1,3' C.
MctrorolosUsare ^eovirchrungen
der Station Clictzen.
^aiMihciuUau/tkd^tcm
Gestorben: Herr Johannes LUihl in Marvurg. — Herr Johannes Tersch m Marburg. - Herr Anton Straub in Wetzlar. —
Gießener Wetterdienst.
DoranSfichtliche Witterung für Hessen am Tonnerrtag den 4. April: Wechselnde Bewölkung. 9loch lerne Niederschlage. Tempe- ratnr nicht verändert. Aiäizige öuliche
Griginal-Drahtmeldungen«
Toulon, 3. April. Tie Untersuchung über die Katastrophe der »Jena* ist abgeschlossen. Der Bericht weist jede Verdächtigung eines verbrecherischen Ver» jchulbens zurück und erachtet als Ursache chemische Zersetzung de8 Pulvers.
Rapallo, 3. April. Ter Reichskanzler denkt bis zum 6. April hier zu verbleiben, um dann bei Wiederbeginn der parlamentarischen Verhandlungen des Reichstages und des Abgeordnetenhauses in Berlin einzu- treffen.
Mailand, 3. April. Corriere della Sera veröffentlicht ein Interview seines Genueser Korrespondenten mit dem Fürsten Bülow. Letzterer erklärte, Deutschland wolle von 'Niemandem isoliert oder paralisiert werden. Die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland hätten keineswegs das Verhältnis zwischen Frankreich und Rußland beemliächtigt, wie auch die russisch-franz. Freundschaft den guten Beziehungen zwischen Frankreich und England keinerlei Abbruch getan hätten. Das Einvernehmen zwischen Frankreich und England sei eine Notwendigkeit, um trotz der großen Reibereien beider Nationen auf handelspolitischem Gebiete den Frieden zwischen beiden Völkern zu erhalten.
Petersburg, 3. April. In der Duma forderte der Abg. Struve die Abschaffung der Gesandtschaften an den kleinen deutschen Häfen wie Darmstadt, Stuttgart, Weimar usw., welche Unsummen verschlängen und nichts nutzten.
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— Aus Anlaß der 25jährigen Erinnerung an Robert Kochs Entdeckung des T " b e r ke l b a z i l l u s hat der Präsident der Kgl. Akademie der Med^m zu an ten Tircttor des Instituts für Inseklwnskrankheiten zu Berlin, Geh. Obermedizinalrat Prof. Dr. G a 11 t n elu ^.elegraium gerichtet, ba<5 in Ueber-setzung wie folgt lautet: ,,^-ic k'gl. Akademie drü Medizin zu Rom entbietet am 25 jährigen Gedenktage der unsterblichen Entdeckung über Tubttlulose dem Vaterlanoc des. groben Mannes, der .'bei den Leidenden weilt, um für die Wissenschaft neue Eroberungen zu machen und auf neuen Wegen den kranken Hilfe zu bringen, einen herzlichen Gruß. Der Pcmwent._____
Arbeiterbewegung.
_ Wie wir hören, ist dem orbenti. Projenvr für alttcftament» liebe Theowgie an der Uniüerität Marburg Tr. tyeol. Karl Budde der Eharakter als Kvi.-iiwrialrat verliehen worden. Pros, y. s-,e ist Dr. theol. hon. causa der Universität Gietzen (stck 1883). : _
L-andel unO Verkehr, volkAwirtschaft.
— Worte unbtaien. ZurBekräsiigung des tmGeschäus- 6erid)t Gesagten Hai die Deutsche Baut in der letzten ordeniltcheii tveneialversaminluug hervorgehoben, bau cs noch zu einer viel schlimmeren Geldmarkilage als seither konuuen könne, wenn Jn- dullrie, Handel und Uniernehmerium nidn lernen wollen, sich Reserve au'zuerlegen. — Es kann den Grostbanken und voran der bcrichlersialienden Baick für diesen Fall doch gesagt werden, das; sie an der so überaus angespanuten Lage Mitschuld ul. <sie haben die Groiruidusirie mit Kredit auijergewöhiilich unterstützt und ine Emissloustäligkeil mit ihren großen Kränen au's äußeriie geiorbcrt, auch da, ivo es weniger nolivendig gewesen wäre. Austerdem sind in beengter Zeit groue Nlasjeu Kapital, die mir zu Hause notig brauchten, nach dem Auslande abgeflosseu. Wieviel mögen allem Amerikas Finanztratten (zeitwellig auf 1500 MlU. Ack. Objekt tariert) aufgesogen haben! Lazu noch die Errichtung von 'aus- la.idsbanleu seitens deutscher Institute. Wtr eriuuern an die 'Mexiko-Bank nut 44 AliU., an die Amerikabank mit 2.> JJnU. Alk., an die Südamei ikabank mit 20 Mill. Alk-, an die Deutsche Orient- bank nut 16 Mill. Mk., dies allem macht zusammen mehr als 100 Millionen Alk. ui emem Jahr.
— Bon der Berliner Börse. Die neue Woche begann wieder nut einer schwachen Börse. Man traute Newyorker Kurserholungen nicht unb hält sie eben für Deckungen, die bei geringen Umlagen eneicht wurden. Auch die Reichsbauklage tvird für recht neipaunt gehalten, da anzuuehiuen ist, daß der Relchsbankaiisweis eine Notensteuer vou beträchtlicher Hohe bringt. Im weiteren Verlauf des Geschäfts wurde gemeldet, daß der Londoner Alarlt für Amerltaner nicht aufnahiueiählg sei. Taraufhui ging auch der Eriolg, den die iDiomanaftien erzielt hatten, lieber verloren. Amerikaner kamen wesentlich unter Parität. Alich Banken waren anfangs recht schwach, im iDciieren Verlauf aber wieder etwas gebciicrt, da der Zahltag ohne Schwierigkeilen vcrlansen ist. yiur eine kleinere Firma, die der Mt.-Gc|. isolierter Drahte vvrm. Vogel in BerrUi nalye stehl, trat wegen übergroßer Engagements dieser Aktien in Liquidation. Von Moiuaniverten >varen be,onders Dortmunder und Plstinix erholt. Auch der Schluß konnte sich
Lingejandt.
(Für Form und Inhalt ...........i y^vi Rubrik stehenden Artikel
übernimmt die Redakl.on dem Publikum gegenüber keinerlei
Verantwortung.)
ES ist höchst verwunderlich, dast über die Kanalisations- gebühren nicht längst in der Oefsentlichkeil ein Meinnngs- ausiaufch stattgefuuden hat. Wie die Lchastung der Kanalisations- anlage von allen Emwohnerii GiegeuS als Wohltat empnmden wird, so niiisien auch ziir Aufbring»mg der entstaudeneu Mollen alle Emwobuer herangezogen werden. Die Besteuerung muß eme persönliche, darf keine gegenständliche lei«. Jeder Einwohner bei Stadt muh nach seinen Verhältnissen zu biefer Steuer heraugezogeu werden und wird iür die günstigere (vestaltung der Lebensverhalt- Hisse eine entsprechende'Mehrbelastung auch gerne tragen. Tie von Herrn Rechtsanwalt Raab in dem gestrigen Artikel vorgeschlageiie Ausbringung der kosten würde m. E. eme gerechte Verteilung uno gletchmästige Belastung bebeuten.
Fiir ganz verkehrt würde ich auS ben oben angembrlen Grünben basHeranziehen der unbebauten Grunbstückslächen, namentlich bei G ärt en, bauen- A-
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