Dorweedtag 26. September t !W7
157. Jahrgang
Kmder-Martyrium.
Der Kongostaat.
Getränken fommen können.
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ual/men der Kvngobchörde auzuerkenueu, ourch die ein ^,eil oer, königlichen Dominum in Privateigentum umgLwamxil würde.
unter deren Schatten die Preußen ihre Politik machen", und auch lieber als die .flackernden Irrlichter, nach denen die nationale Politik zu tanzen bemüht ist." -Dann spielte er Janus, schaute rückwärts, den Weg, den das uneigennützige Zentrum gewandelt ist, die Undankbarkeit, mit der ihm gelohnt ward — und vorwärts, indem er bekannte, 'daß der Block allerdings dauern werde und zusammenhalte. Schließlich gabs ein paar Worte zur Enzyklika des Papstes. Witter v. Ortern, der eiserne Rektor, der m der ihm unter
ste habe öie christlichen <■
Arbeit dec Kirche zu uuchrstützeir durch A.ege der.
Ausland.
Budapest, 25. Sept. Der gefährliche belgische Anarchist Antonette wurde auf dem belgischen Konsulat wegen gewalttätiger Drohungen verhaftet.
Venedig, 25. Sept. Heute vormittag wurde hier der Internationale Kongreß für Seerecht mit einer Rede des Justizministers eröffnet, der die Teilnehmer namens der Regierung begrüßte.
Paris, 25. Sept. Die Einberufung der Kammer erfolgt am 22. Oktober und nicht, wie vorher behauptet worden war, am 15.
Konstantinopel, 25. Sept. In der letzten Zeit fauchen im Vilajet Monaslir zahlreiche moha medänische Räuberbanden aus, welche der politischen Bewegung fernstehen. Am 13. September wurden 40 Bulgaren aus Lrugevo. von einer türkischen Bande überfallen; ein Bulgare wurde getötet, die übrigen flüchteten unter Zurücklassung ihrer Karren und Pferde. Am 16. September wurde zwischen Resna und Korytza die van zwei Gendarmen begleitete Post ausgeraubt; ein Gendarm wird vermißt.
stellten Lehranstalt so streng auf .gegenseitige Bewachimg" der Schüler hält, empfindet die päpstliche Enzyklika als reinigendes Gewitter" und erwartet, daß sie so nebenbei das Zentrum van den .nationalen Katholiken" aller Schattierungen befreien möge. Sapienti satl lind .Vater" Datier denkt nicht anders. Die Gegner verständen absolut nichts von katholischen Dingen, donnerte er. Machten c5 wie die Schusters die immer den Fleck neben das Loch setzten. „Wir werden bei religiösen Dingen immer zum Papste halten und nicht zu Professoren". Aber anderseits warnte er doch ein* dringlich davor, sich durch Leute beirren zu lassen, die nicht katholisch denken können und kein.Musikgehör" Hadem Man muß also selbst in Tuntenhausen schon vorbeugen.
Lotatlsnrdrnck «nd Verlag der vrühl'jchen Univ.-Such. «nd Steindruckrrei. 8. Langt. Redaktion, LxpedMon ond Druckerei- Schnlstratz« T. $nzei gen teil: E>." Deck.
Zwecke werden Ausnahmen gestattet. Um dieses Gesetz wirk- amer durchführen zu können, will der Staat das Brecht zur Herstellung' und Einfuhr alkoholischer Waren, die für die erwähnten Ausnahmezwecke bestimmt sind, entweder ganz oder teilweise einer unter Staatsaufsicht stehenden Gesellschaft überlassen. Ihre Einnahmen sollen nach Abzug einer gewissen Summe für Zwecke einer Invalidenversicherung verwandt werden. Der Kleinhandel mit alkoholhaltigen Waren wird den Apothekern übertragen, die die Ware nur auf ärztliche Verordnung verabfolgen dürfen. Dieses gilt nicht blos für Spirituosen, sondern auch für Hoffmaimsche Tropfen und ähnliche sogenannte Hausmitttel. Die Destillation von alkoholhaltigen Flüssigkeiten kann außer von der erwähnten Gesellschaft unter den vom Senat zu erlaßenden Bedingungen auch von Apothekern und wissenschaftlichen Einrichtungen betrieben werden. Für Uebertrehmgen werden eine Menge Strafen festgesetzt, die zum Teil sehr streng sind. Wer z. B. ungesetzlich alkoholische Getränke herstellt, wird das erste Mal mit 100 Mk. Geldbuße, das zweite Mal aber mit fünf Monaten Gefängnis bestraft. Die Gemeindevertretungen in Stadt und Land erhalten das Recht, besondere Vertrauensleute zur Ueberwachung des Gesetzes zu ernennen. Im Landtag wird dieser merkwürdige Gesetzentwurf aller Wahrscheinlichkeit nach durchgehen, da das völlige Verbot des Branntweingenusses auf dem Programm verschiedener Parteien, mich der Sozialdemokraten, steht. Geschieht dies, dann muß Finnland das nüchternste Land der Erde werden, in dem bloß Kranke, die russischen Truppen und möglicher Weise die Ver- tretcr der fremden Mächte in den Besitz von alkoholischen
Ein alkoholloses Land.
In Finnland gedenkt man, so lesen wir in der »Köln. Qtg." gegen den Genuß von Alkohol so durchgreifend vorzugehen, wie man dies bisher noch nirgends aus der Erde versucht hat. Der Senat bereitet nämlich auf Grund zahl- reicher im Landtage eingebrachter Pelitionen ein Branntwein- gesctz vor, wonach die Herstellung, der Verkauf und die Einfuhr von alkoholhaltigen Getränken in Finnland verboten wird.
Die inner-politische Lage Portugals.
Paris, 25, September. Der „Matiu" auS Lissabon: Trotz der äußerlichen Ruhe, welch: in Lissabon herrM, wird die politische Lage täglich unhaltbarer. Das Er- scheinen des republikaniichen Mattes „El Pais" i]t für 3 Monate untersagt worden. Der Vorsitzende des -Senats erklärte offentlm), daß die Monarchie wieder verfassungsgemäß werden müsse, wenn nicht ihre Anhänger von ihr abfallen sollen. Die Führer der politisa-en Parteien werden dem Empfange gelegentlich der Rückkehr des Thronfolgers nicht beiwohnen. Gerüchtweise verlautet, daß e.na politische Amnestie vorbereitet wird und daß sowohl admuuitrattvq als auch Wahlre formen eingesührt werden.
Der Berliner Dierfchwtzverem hat kürzlich einen Bericht bercmsgegeben, worin die nach Hunderten zählenden Fälle ausgezühlt werden, in denen dem Eingreifen des Vereins' die Unterlassung von Tierquälereien durch Ermahnung oder gerichtliche Verfolgung zu danken ist. In den meisten Fällen war die Aufmerksamkeit des Vereins auf die verübten ^ioheiten durch Anzeige gelenkt worden. Nimmt man au, daß etwa in zehn oder zwanzig von hundert Fällen Tier- | faninbe sich die, wenn auch nur geringe, Mühe machen, i das Aergernis zur Kenntnis des Vereins zu bringen, so muß mau erschrecken vor dem Uebernratz an Brutalitäten.
1 Noch viel mehr würde wohl die Oeffentlichkeit er- ' schrecken, käme nur ein kleiner Wl der schändlichen Mitz- i handlangen aus Licht, denen in der Millionenstadt Kinder m-sgesetzt sind! Würde dies Bild entrollt werden, ein
! Ruf des Entsetzens würde sich erheben und ein Ruf des । Erstaunens, daß in Häusern mit zahlreichen Bewohnern, \ täglichen Zeugen der verübten Grausamkeiten, darunter I manchem mitfühlendem Menschen, solche Dinge möglich sind.
Warum nur dulden die Mitbewohner die Mißhandlungen, warum legen sie den Berübern nicht kurz entschlossen das Handwerk, warum verhallen die flehentlichen Rufe der i nrnten kleinen Opfer, ohne daß ihnen Beistand zuteil wird? j Ja Strafprozessen wegen Kindermißhandlung — den viel ‘ zu seltenen Ahndungen in Anbetracht der Häufigkeit dieser ' Lerbreä-en — wird von den Zeugen die Antwort aus die ! naheliegende Frage erteilt. Der Eine wollte sich nicht in ( llugelegenheiten bringen durch eine Anzeige, der Andere har es mit einem anonymen Brief an die Eltern und selbst an das Polizeirevier versucht, ohne Abhilfe zu erzielen, ' oer Dritte macht dem Vater oder der Mutter des Kindes i Vorstellungen und wurde grob zurückgewiesen, der Vierte । meinte sich nicht in die Rechte der Eltern einmischen zu dürfen, ein Muster sagte sich, Warnungen würden aus die i Dauer doch nicht Helsen, ein Sechster — diese Begründung i gehört zu den meist gegebenen —wollte es anderen Personen ! überlassen, dem Hauswirt, dem Vizewirt, dem Portier, die
Mißhandlungen zur Anzeige zu bringen. Schließlich ift es bann ein kouragiertes Dienstmädchen, das alle Bequemlich- wits- und Angstausflüchte verschmäht, einfach dem Trieb seines mitleidigen Herzens folgt und die Staatsanwaltschaft in Bewegung setzt. Dieser Bries mit voller Unterschrist, mit einer genauen Benennung der Personen, welche die Wahrheit der Angaben zu bestätigen in der Lage sind, überliefert endlich die Kinderpeiniger dem wohlverdienten Geschick.
Doch halt! leider'nur in sehr wenigen Fällen einer Strafe, die im richtigen Verhältnis steht zu der Schwere der Tat. Im allgemeinen werden von deutschen Gerichten die scheu sülchen, oft durch lange Jahre fortgesetzten Roheiten gegen Kinder, Peinigungen, die mit einem wahrhaft satanischen Scharfsinn erdacht sind, unbegreiflich milde beurteilt. In Berlin stand vor einigen Tagen die Frau eines praktischen Arztes, der sich mit spiritistischen Studien beschäftigt und wahrscheinlich darüber nicht Zeit genug, findet, sich um sein Töchterchen zu bekümmern, unter der Anklage der un- menfchlichsten, empörendsten Mißhandlungen dieses Kindes. Es gehörten starke Nerven dazu, nur den Prozeßbericht zu lesen. Der Staatsanwalt beantragte acht Monate Gefängnis. Urteil: 360 Mk. Geldstrafe, weil das Gericht die. Vorsätzlichkeit der Körperverletzung nicht für bewiesen erachtete. Können solche und viele andere Urteile ähnlich milder Art — die exemplarische Bestrafung des Musikdirektors Steindl in Stuttgart bildet e ne rühmliche Ausnahme — abschreckend wirken? Kann die Geringfügigkeit der Strafe den vielen Lausenden von Kinderquälern eine Warnung fein? Ist es bloß ein schweres Verbrechen, ein Kind mit einem Male ums Leben zu bringen, aber ein „Vergehen", es mit langsamer teujlischer Marter körperlichem und geistigem Siechtum zu überantworten? bioheitsverbrecher müßten überhaupt viel schärfer bestraft werden, am nachdrücklichsten die Quäler hilfloser Kinder. Bei der furchtbaren Zahl der Schülerselbst- moroe — in Preußen allein 1125 in 21 Jahren —, die man vielfach den übermäßig gesteigerten Aniorderungen der Schule zuschreibt, wird in Wahrheit großenteils die Mrcht vor häi'.slichen Mißhandlungen der entscheidende Beweggrund sein. Die Fälle von Kinder-Martyrium in der Schule find ganz vereinzelt; schon die äußeren Umstände, die Oeffent- lichteit des Ortes, die Möglichkeit der Ueberraschung> verhüten Brutalitäten, wie sie ui der Abgeschlossenheit der
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mutigen, die für Rußland bedrohlich wären und verpflichtet sich ebenso, keinen Tell Afghanistansan sich zu reigen oder zu besetzen, oder sich in seine innere Verwaltung mischen. Die kaiserlich russische Regierung erklärt, daß NS Afghanistan als außerhalb ihrer Erntluß- sphäre befindlich anerkenne. Beide Ziegierungen erklären betveffs Afghanistan den Grundsatz der Lehanvlmlg^- gleich beit bezüglich des Handels anzuerkenneu. Betreffs Tibet erkennen beide Regierungen die suzeräuen, Recyte -Chinas über Dhibet an und verpflichten sich, seine terrutorm.e Integrität zu respektieren, sich jeder Eitumischung in feine innere Verwaltung zu enthalten und keine diplomatischen Vertreter nach Lhassa zu entsenden^; auch sind sie darüber einig, daß kein Teil der Staatseulkünfte wi- bets, weder Rußland noch Großbritannien oder deren llnter- tanen verpfändet oder gerichtlich verschrieben werben darf. Sofern sie Buddisten sürd, dürfeil russische oder großbritannische Untertanen auf rein religiösem Gebiet mit oem Dalai- lama mib anderen Würdenträgern des Buddismus in direkt^ Beziehungen treten. Irr Zusatznoten zu der Konvention verpflichten sich beide Regierungen gegenseitig auf dre DaueL von drei Jahren, von jetzt an t e i n e r wissenschaftlichen Expedition irgendwelcher Art das ßinüringeiE in Tibet zu gestatten. ________ ____
mvnatlichNP^ vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch divPoft M5.-2.— viertel- jährt, ausschl. Bestellg. ZeilenpreiL: lokal IbPf^ ausroärtS 20 Pfennig.
DerantworrÄch tür den politischen Teil: E, Anderson; f. Feuilleton und „Vermischtes" P. Witlko; für ,Stadt u. 2anbN und »SLrichts-
Die enslisch-russische Llouvetttlon.
Die zwischen Rußland und Großbritannien abgeschlossene Konvention, deren Ratifikationsurkunden am 10. (23.) S^rtember in Petersburg ausgetauscht worden sind, enthält die Abmachungen, die bestimmt sind, jeden Anlaß zu Mißverständnissen zwischen den beiden Mächten in Bezug auf die Fragen zu beseitigen, die die Interessen auf dem asiatischen Kontinent berühren. Bezüglich Persiens Haden die russische und großbritannische Regierung, dre srch gegenseitig verpflichtet haben, die Unabhängigkeir und Frrtegrttat des Landes zu achten, beschlossen, irgendwelche Konzessionen politischer oder kommerzieller Natur weder für sich selbst nachzusuchen, noch zu Gunsten ihrer Untertanen oder Untertanen dritter Mächte zu befürworten, und zwar Rußland nicht jenseits der. Linie, die von Kasri über Chirin nach Jspahan und«Fesd und Hakk geht und bei dem Schnittpunkt der Grenzen Persiens und Rußlands sowie Afghanistans endet; Gowßbritannien nicht jenseits einer Linie, die von der afghanischen Grenze beginnt, über Ghasik, Birdjan und Kirrnan geht und in Bender Abbas cuMgt. Die vertragschließenden Teile werden keinen Einspruch dagegen erheben, daß ihren respertiven Untertanen in den zwischen den genannten Linien liegenden Gebieten ^Konzessionen erteilt werden. Die Einkünfte und persischen Zölle, wela)e die von der Negierung des Sä)ahs mit der banque d'escompte et de preis ebenso wie mit der kaiserlichen Bank von Persien abgeschlossenen Anleihen garantieren, sollen zu demselben umecke verwendet werden tuie bisher. Für den Fall von Unregelmäßigkeiten in den Zahlungen richten die russische und engli che Regierung in gegenseitigem Ennverstandnis eine Kontrolle über die Einnahmequellen ein, vermeiden dabei aber jede Einmischung, die b-.:n Grundsätzen des gegenwärtigen Abkommens widersprachen. Hinstchllich Afghanistans erklärt die englische Regierung, iiicht die Absicht zu haben, die politischen Berhällrttjje dieses Landes zu
34. Kongreß für Innere Mission.
C-A. Essen, 24. September 1907.
Die erste Haiiptversammluug am Dienstag begann im großen Saal des Städtischen Saalbaues. Die Verhandlungen des hcustigen Tages leitete der 81jährige, noch erftamckich rüstige Vizepr äs ident des Zentralausschusses, Wirtlicher Geheimer Rat, Exzellenz- tprop D. We iß-Berlin.
Vor Eintritt in die Tagesordnung wurden Hnlbigung§j,ele- granyuc an den Kaiser und die Kaiserin abgesandt.
Das 1. Hauptthema des Kongresses behandelte Pro senior, D. Jhniels-Leipzig in ebenso llarer als herrandrwgender Weiseu
Es lautete: „Wie kann die Innere Mission iyoc Ausgabej festhaltcn uiid erfüllen, nnser Volksleben durch die Kräfte dc» Evangeliums zu erneuern?" In dieser Erueueruu.g deS Volw- lebens habe die Innere Mission ihre zentrale Aufgabe zu ntew und trete hierbei nicht mit der Kirche in Konkurrenz, jonDerir stelle sich, ihrer ganzen historischen Enüvicklung^nach, der organ^ fierten Kirche befruchtend und ergänzend zur Seite. Alle Arbeit Der Inneren Mission, also auch die Wohlfahrtspslege, müffe mit festem Blick auf ü/r Ziel — eben die Erneuerung deä Volkslebens durch die Kräfte des Evangeliums — angegriffen und bur^ geführt werden, daher auch gerade an die Gebildeten unter ten Verächtern des Ct-ristentums ftch wenden. Wir.!am werde d'.csei Arbeit jedoch nur sein, wenn das alte Ev-angelwm mA voft.m Verständnis der ihm innewohnenden reformatürifajen sur die Bedürfnisse der Gegenwart fruchtbar gemacht loerde. Jrni Blick auf die Arbeit der organisierten Kirche ho. e Die ?lrdeid der Inneren Mission eine dreisache zu feilt; sie jene anzuregen durch die Offenlegung der vorhandenen ? .de und Betonung der Veranlwortimg für Beseitigung ber[eiben. Aill« Arbeit habe bei der Einzel gemeinde emgiifee.cn, wobei es wemgec aus Prachtbauten, als aus lebendige Persönti-chleiAu anwmme;
QlA — T,, .. . . ^-itte im Vollswben und Einfügung geA.w rnr Aibeilev
ändern; sie lverde ihren Einfluß nur in friedlichem Sinne Den-Rahmen der kirchliä-en Organisation; sie habe die AErt- geltend machen und Afghanistan nicht zu Maßnahmen er-1 verkündmrg der Kirche zu ergänzeu, indem sie innerhalb der Pas-
»etzerier MMg
Gemrai-Äzetzer fir Oberhchen
London, 25. Sept. Der Sekretär der Dngo-Reform-Asso-- ziation, Morel, hielt gestern in Liverpool eine Rede, loorm er in heftigen Worten den Kongostaat angriff. Nach einem Ausfall auf König Leopold erklärte der Redner, die Verwaltung des Kvngostaates verschlechtere sich täglich, anstatt im) su bessern. Die Versammlung nahm eine Tagesordnung an, in es heißt, sie hege die Hoffnung zur euglischen Regierung, ixits diese ihre Zustimmung zu jeoem Annexions-Vorschläge verweigere/ fllhr nnn Qiroboinainaen getrauten m iyinimmv .v^v. der nicht die Rechte ber eingeborenen wiederher,ieltt, Tw
Nur für Sqttich-, t-chnisch-, wisse,.fch-f.lich- und kirchliche
Wohnung begangen werden.
In Berlin und in anderen Städten bestehen Kinder- schul,-Vereinigungen. Es ist zu wünschen, daß sie in ihren Jahresberichten auf mindestens soviel Erfolge Hinweisen können wie die Tierschutz-Vereine. Das Material der Fälle ist auf dem Gebiet des Kinderschutzes weit größer. Und wenn die Unterstützung durch die Oeffentlichkeit hier nicht so ist, wie sie sein sollte, so muß gefragt toerden, ob die Art der Organisation zweckentsprechend ist. __________
Aotttnche T<rgeL?char».
Auf der Luntenhaufeuer Heerschau
der bayerischen Zentrumspartei in diesem Jahre haben wie Üblich die führenden ^Intelligenzen", Herr v. Daller und v. Öfterer, das Wort ergriffen, letzterer zu einer groben politischen Enzyklika über die Reichs- und Landespolitik. Zunächst kam em 'hohes Lied aus die ,Tuntenhausener Sonne". Ter Platz an dieser Sonne ist Herrn v. Öfterer lieber als die falten unfruchtbaren nordpolaren Rächte,


