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Die oberen Räume
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2853
Versteigerung.
Namensänderung.
Der Kaiser reichte sämtlichen Herren die Hand und dankte mit herzlichen Worten; zum Oberbürgermeister sagte er, nach- dem er einige Worte mit dem Großherzog gewechselt hatte, er freue sich sehr, wieder einmal in Gießen weilen zu können.
Unter begeisterten Hochrufen des Publikums setzte sich sodann der glänzende Reiterzug zum Exerzierplatz in Bewegung, wo das in Paradeaufstellunb stehende Regiment seinen kaiserlichen Chef begrüßte. ^€^1 fand Parademarsch statt, daran anschließend die Besichtigung von drei Kompagnien und eine Gefechtsübung.
Die Spalierbildnng
vollzog sich in etwas anderer Form wie im vorigen Jahre. Die Studentenschaft begrüßte S. M. den Kaiser und S. K. H. den Großherzog in der Grünberger Straße; die Schulen hatten in der Senckenbergstraße Aufstellung genommen und die Vereine auf dem festlich geschmückten Landgraf Philipp-Platz. Die näheren Arrangements wurden hier vom Vorsitzenden der Gießener Turnerschaft, Stadto. Helm getroffen. Es beteiligten sich u. a. die Gießener Turnerschaft, die beiden Feuerwehren, die Bürgergesellschaft, Maschinenbauer-Gesangverein, Konkordia und Harmonie, Die Kriegervereine von Gießen und einige aus der Umgegend hatten bei der Ankunft des Kaisers auf dem Trieb Aufstellung genommen.
Einrichtung (Kamin, Tapeten :c.), und es sind da überaus würdige und gleichzeitig höchst behagliche Interieurs geschaffen
(Empfangszimmer, Schlaf- und Badezimmer) sind in ihrer Einrichtung noch nicht vollendet, sollen aber bis zum Uni- oersitätSjubelfeste vollkommen fertig sein. Die Treppe war mit blühenden Azaleen und anderen Pflanzen hübsch geschmückt.
Rach Besichtigung des alten Schlosses begibt sich der Gr oßherz og im Automobil nach Lich.
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Soweit wir bisher gehört haben, hat auch diesmal kein Mißton Gießens Kaiserstunden gestört, die unserer Bürgerschaft immer in angenehmer Erinnerung bleibeu werden. Sie war stolz drauf, Kaiser und Großherzog zum ersten Male in trauter Gemeinschaft zu sehen, und sie tat, so viel sie konnte, um die beiden Monarchen zu feiern und zu ehren. Der 25. April 1907 offenbarte ursprünglich und stürmisch die Treue und Anhänglichkeit Gießens zum Kaiser und zum angestammten Herrscher. Wilhelm II. wie Ernst Ludwig von Hessen haben heute einen vollzähligen Beweis erhalten von dem patriotischen Geist, der hier herrscht, und der Kaiser obendrein wahre ein schönes Bild davon, wie herzlich die Liebe der Hessen zu ihrem Herrscher ist.
Ludwigstraße 26 vis-i-vls der Aula Besserer Privat-Mtagstislh (non 12—2 U6r) 1 Gang 75 Pfg^ 2 Gänge 95 Psg. Abendtisch (von 7—9 Uhr) ä Portion 60 Psg.
Berichtigung.
Der Mtglledersland des Svar- u. Lorichußvercins Beuern II., e. G. m. u. H., zu Beuern beträgt nicht rote versehentlich angegeben 80, sondern 78. [2933
Für den Vorstand:
Hrch. Ad. Lindcnstrutb HU Rechner.
Der naslnosaai, m weichem dos Gssen pauftndet, weist prächtige Tafel- und Saaldekorationen auf. Besonders geschmackvoll mit Pflanzen und Büsten von Fürstlichkeiten geschmückt, ist die Wand fläche, in deren Rahe der Kaiser sitzt. Die Tafel stellt die Form eines Hufeisens dar.
Der Kaiser nahm in der Mitte der Schmalseite Platz, rechts neben ihm unser G r o ß h e r z o g, links Oberst o. Lindenau, dann General der Infanterie v. Plessen und der Rektor der Universität Geheimrat Bebaghel, rechts vom Großhcrzog saßen Fürst Karl von Solms- Hohensolms-Lich und wiener al Leutnant Graf Hülsen- Stacf elcr, gegenüber vom Kaiser der kommandierende General v. Eichhorn, rechts Major v. Wunsch und Major v. Dewitz, links Oberst v. Conta und Provinzialdirektor Geheimerat Tr. B r c i b e r t.
Vorgesehen waren u. a. deklamatorische Vorträge durch die Kinder des Hauptmanns Schröder.
Besuch des alten Schlosses.
Gegen 3 Uhr war ein Besuch das restaurierten alten Schlosses am Brandplatze vorgesehen. Die unteren Räume, die sich aus einem Audienz-, einem Eßzimmer und einem Salon sowie einem kleinen RauchLmmerchen zusammensetzen, sind soeben mit einem Kostenannvande von 45 000 Black aus Mitteln der Provinz Oberheffen durch die Darmstädter Möbelfirma Gluckert vornehm unb gediegen ausgestattet worden. Prof. Olbrich in Darmstadt hat die Zeichnungen zu jedem einzelnen Möbelstück geliefert wie zu der gesamten
GrigruaL-DrahtmeL-rrngen.
Berlin, 25. April. Nach der Berl. Morgenpost ist dem General-Konsul Tr. Paul Schwabach, dem Inhaber des Sani» Hauses S. Bleichröder, der preußische erbliche Adel verliehen worden.
Reichenbcrg (Böhmen), 25. April. Die Handelskammer! richtete eine Eingabe an die Regierung, sie möge die Umgehung der internationalen Stromfreiheits-Verträge und Handelsverträge! durch Erhebung von Elbzötten in Form von Schiffahrt S- a b g a b e n nicht zulassen und die Bedrohung der österreichische^ Aus- und Einfuhr verhindern.
San-Francisco, 25. April. Ter amerikanische I o u r - nalist"Jacques London hat mit Frau und fünf Kindern in einem einfachen Segelschiff eine Reise um die Welt angetreten. Die Tauer derselben ist auf sechs; Jahre bemessen.
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Nach Schluß der Redaktion eingetroffcn.
Hd. Berlin, 25. April. Gestern nachmittag ist Prinz Eitel Friedrich, ivie erst heute bekannt wurde, auf dem! Truppenübungsplätze so unglücklich von seinem Pferde gestürzt, daß er eine Gehirnerschütterung erlitt. Außerdem hat der Prinz durch einen Hufschlag des Pferdes im Gesicht leichte Hautabschürfungen erhalten. Das Befinden des Prinzen gibt indeß feinen Anlaß zu Besorgnissen.
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Gras von Hülsen-Haeseler, General der Infanterie und Chef des Militärkcrbllretts, General-Adjutant und Chef des Haupt- quartters von Plessen, General der Infanterie, General- kapitän von Scholl (ein geborener Darmstädter), diensttuender Flügeladjutant Oberst Lauenstein, Flügeladjutant Major von Friedeburg, Vizestallmeister Major von Esebeck, Rittmeister von Holzing und Oberstabsarzt Tr. Riedner.
Am Schützenhause erwarteten die Spitzen der Behörden die hohen Gäste. Erschienen waren S. Magnifizenz der Rektor Geheimer Hofrat Professor Dr. Behaghel, Geheimerat Prvvinzial- direktor Tr. Breidert, Regierungsrat Weicker, Polizeiamtmann Herberg, Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Hebligen- staedt und Curschmann und die meisten Stadtverordneten.
Begrüßung.
Geheimerat Dr. Breidert begrüßte den Kaiser im Namen der Provinz und des Kreises: S. Magn. Geheimrat Tr. Betz a g h e l überbrachte die Grüße der Landesuniversität mit folgenden Motten:
„Gestalten Eure Majestät, daß ich Eure Majestät begrüße im Namen der Landesunioersilat mit den Worten Walters von der Vogelweide:
Her, keiser, ait ir wülekomen, iuwer hant ist krefte und
Die Ankunft des Kaisers.
Zwischen r/,10 und 10 Uhr verließ der Kaiser mit seinem Gefolge Homburg.
Um 10 Uhr 42 Minuten fuhren die kaiserlichen Automobile durch Butzbach.
Die Orte, durch die der Kaiser fuhr, hatterr großen Festfchmuck angelegt, die Straßen in Lang-Göns, Großen-Linden und Klein-Linden waren mit Fahnen, Girlanden, Kaiserbildern geschmückt, vor den Dörfern waren Ehrenpforten errichtet, Schulklassen, Vereine und Ortsvorstände hatten Aufstellung genommen und bildeten Spalier.
Besonders kaiserfroh zeigte sich unser Nachbarort Klern-Linden; fast kein Haus war dort ohne Bilder-, Kranz- und Fahnenschmuck, und die Schulkinder hatten sich samt und sonders mit Fähnchen versehen, um dem Reichsoberhaupt, von dem sie so oft singen, „Der Kaiser ist ein lieber i>Namt, er wohnet in Berlin", in jugendfroher Begeisterung zuzujauchzen. „Und wär es nicht so weit von hier", sagt das Verschon weiter, „so ging ich heut noch hin". Nun aber tont er selber, und die liebe Fugend brach denn auch in brausende Hurrah- und Hochrufe aus, als nach saft einstündigem Warten endlich das kaiserliche Automobil um die Waldecke bog. Die Borbeifahrt durch die fpalierbildende Jugend erfolgte in ziemlich langsamem Tempo, sodaß man des frischen AussehensdesKai- iers sich erfreuen tonnte. Auf das Hurrarufen dantte er lachend und grüßend nach beiden Seiten. Dem Wagen des Kaisers folgten noch vier Automobile.
In Lang-GönS, Großen-Linden und Klein-Linden hatten sich auch Hunderte von Bewohnern des nahen Kleebachtals aus dem preußischen Kreis Wetzlar eingefunden, um hier ihren Kaiser und König zu begrüßen. Die Bewohner Lützellindens und Rechtenbachs strömten schon heute früh zu Hunderten durch Klein-Linden der Stadt Gießen zu, und eine zahlreiche Volksmenge traf per Bahn aus den Nachbarstationen in Gießen em, sodaß in Gießen selbst Straßen und Wirtschaften dicht gefüllt waren. Alles wogte nach dem ,2rteb* zu, wo sich eine nach Tausende zählende wogende Menschenmenge eingefunden hatte.
Der Kaiser hatte das Weichbild der Stadt erreicht, die drei kaiserlichen Automobile bewegten sich kurz nach 11 Uhr durch die Straßen der Stadt zum Trib hinaus, hell umjubelt von der Stadt Gießen.
10 Minuten nach 11 Uhr fuhren die fünf kaiserlichen Automobile unter lebhaften Hochrufen des Publikums im neuen Kasernenhofe ein Die Fürsten begrüßten sich auf das herzlichste und bestiegen alsbald die Pferde, um die Grün- berger Straße hinauf bis etwa zum Schützenhaus zu reiten.
Links vom Kaiser, der die Uniform seines hessischen Regiments trug, ritt der Großherzog in Garde-Uniform. Unmittelbar dahinter ritten Oberst von Lindenau, der Fürst zu Lich, die (Generalität, die Herren des großherzoglichen und kaiserlichen Gefolges. Letzteres bestand aus den Herren
An dem Frühstück in der alten Kaserne nahmen einige 80 Personen teil.
Die Kaserne selbst und der Kaseruenhos sind mit Girlanden und Fahnen reich geschmückt. Im Hintergründe des Hofes ist an einer sonst wenig schön wirkenden Mauer eine 'Riesendekoratton in Form eines Wappens angebracht, welches aus Girlanden hergestellt das Regimentszeichen „W" mit der Krone darüber aufweist. Der Eingang zum Kasinosaal und zu den Gemächern des Kaisers ist prächtig mit Pflanzendekorationen verziert, deren Mittelpunkt eine große bronzene Kaiserbüste bildet. Der für den Kaiser be- sttmmte Raum ist von der Firma Carl Stückrath vornehm und elegant ausgestattet worden. Durch einen aus rotem Samt her gestellten, baldachinartig wirkenden Vorhang in zwei Abteilungen geteilt, dient die vordere größere als Arbeits- bezw. Empfangszimmer. Er ist mit modernen Möbeln und allen Bequemlichkeiten ausgestattet und weist auch einen Arbettstisch mit Tischfernsprecher auf. Kaiserliche Telegrammformulare liegen auf. Ein Telegraphen- afsistent ist für den besonderen Dienst anwesend. In einer Ecke des Raumes befindet sich ein Fahnenständer, in welchen die Fahnen des Regiments nach dessen Einzug unter- gebracht wurden. Der zwette Teil des Zimmers ist zu einem eleganten, in gelb gehaltenen Toiletteraum eingerichtet. Er enthält ein Bett, Wasch-, Toilettetisch und dgl.
Für den Großherzog ist ein Offizierszimmer im Ka- sernen-Anbau (über der Wache) mit Toilettegelegenheit bereit gehalten.
besonnen ab trab auch wo Menschemnauern besonders tiefe Spaliere bildeten, hatte das Roß des Gendarmen höchstens das Amt, mit seinem neckisch-tänzelnden Hinterbau gleichsam humoristisch - wohlwollend eine andeutungsweise Bewegung gegen daS Publikum zu machen, damit geschah, waS sich o ^^Ter Fürstenbesuch hatte viele Geschäfte veranlaßt, ihre Lädm heute gegen elf Uhr auf mehrere Stunden zu schließen.
Ankunft des Großherzogs.
Wie unS aus Darmstadt drahtlich gemeldet wurde, reiste S. K. H. der Großherzog um 8 Uhr 27 Min. mit Sonderzug nach Gießen ab.
S. K. Hoheit der Großherzog traf um 10.30 Uhr vormittags, begleitet von Oberstallnieister Exzellenz Frhr. oon Riedesel, Generaladjutant Exzellenz von Wachter und Flügeladjutanten Frhrn. von Maffenbach hier ein.
Zum Empfange besohlen waren die Herren Geheimerat Dr. Breidert, Polizeiamtmann Herberg und Gen- darmerieoberstt S ch m i d t. Außerdem hatte sich noch Oberst von Conta eingefunden, um den Großherzog im Namen des hiesigen Regiments zu begrüßen.
Bor dem Bahnhofe hatte sich eine große Menschenmenge versammelt. Namentlich die ländliche Bevölkerung, die mit den Zügen um 10 Uhr in großen Scharen angekommen war, erwartete hier den Landesherrn.
Pünktlich 10 Uhr 30 Minuten lief der Hofzug auf Gleis 1 ein. Ter Großherzog begrüßte die ihn empfangenden Herren durch Händedruck und beflieg sogleich das bereit* stehende Automobil, das ihn durch Bahnhofstraße, Alice- straße, Frankfurter Straße, Ost-Anlage, Gartenstraße, Grünberger Straße zum Trieb trug
Um halb 11 Uhr begannen die Glocken der Stadt ihr feierliches Geläute.
Dem Auto des Großherzogs fuhren Geheimrat Tr. Breidert und Polizeiamtmann Herberg in einem Wagen voraus. Ta sich der Großherzog allen höfischen Prunk und insbesondere die Vorreiter verbeten hatte, blieb er un Publikum vielfach unbekannt.
Auf dem Hof der neuen Kaserne erwarteten S. Durch!, der Fürst zu Solms-Hohenfels-Lich in der Uniform als Husaren-Rittmeister seinen hohen Schwager. In Begleitung des Fürsten befand sich Kammerrait Freiherr von Löw.
Kandel.
Märkte.
ke. F r a n t f u r t a. 9Jh, 25. April. (Teleyr. Orig.-Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Diebmark t- p reise. Zum Verkaufe standen: 52 Ochsen, 00 aus Oesterreich 5 Bullen, 0 aus Oesterreich, 50 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder 0 aus Rumänien, 930 Kälber, 69 Schafe und Hammel, 6 Ziegen, 79 Ziegenlämmer, 16 Schastämmer. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen L Qualität 82—85 Mk., 2. Qualität 71—76 Alk., 3. Qualität 68—70 Mk.; Bullen 1. Qual. 73—75, 2. Qual. 70—72; Kühe 1. Qualität 73-75 SDIL, 2. Qual. 70—72 Mk., 3. Qual. 60—62 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 100—104 Pfg., Lebendgewicht 60—62 Pfg., 2. Qualität 94—99 Pfg., Lebendgewicht 55— 58 Pfg., Schlachtgew. 72—76IPfg.; Schafe: 1. Qual. 80—00 Pfg., 2. Qual. 76—78 Pfg. Geschält: bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend, bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.
Limburg a. d. L., 24. April. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen (Nassauischer) 00.00 Mr., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 00.00 Mk., Gerste 00.00 Mk^ Haier 9.60 Mk. Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Alk.
Turn-Verein Giessen
(gegr. 1846).
Sonntag, den 28. April d. J.
Anturnen
Von nachrmtags 4 Uhr ab Schauturnen mit Beteiligung
gnotea vol.“
Ansprache de8 Oberbürgermeisters.
Eure Majestät unb Eure Königliche Hoheit wollen huldvollst gestatten, daß ich in Gemeinschaft mit den hier versammelten Beigeordneten und Stadtverordneten ehrfurchtsvollen Tank dafür ausspreche, daß Eure Majestät und Eure Königliche Hoheit unsere Stadt wiederum mit allerhöchstihrem Besuche beglücken. Ich bringe den Tank einer freubig bewegten, jubelnden Stadt, und der Jubel ist umso größer, well uns diesmal vergönnt ist, unseren Kaiser und unseren geliebten Landesfürften Säte an Seite zu sehen. Ich bringe den Dank der Alten, die, bevor ., - - - - - - - -
sie die Augen schließen, nochmals ihren Kaiser u nd ihren Groß- worden, die gewiß auch die Anerkennung der höchlten Herr. Herzog zu sehen und hier begrüßen zu dürfen begehrten. Ich '■ r u — 00x -**-
bringe den Tank der Jugend, die in ihrem Streben auf der befruchtenden Grundlage des erstarkten Volkslebens und des großen deutschen Vaterlandes sich entwickeln kann. Ich bringe vor allem den Dank derer, die auf der Höhe des Lebens und der Arbeit stehen und für deren Schaffen und Wirken Eure Majestät den wellen Rahmen der ganzen Welt geöffnet haben.
Wohl sind wir uns bewußt, daß der Besuch tn erster Linie unserem Regiment gilt; aber bei den innigen Beziehungen zwischen dem RegimeM und der Bürgerschaft fühlen wtr uns eins mit unserem Regiment unb mit ihm hochgeehrt.
Zum dauernden Gedächtnis an die wiederhollen Besuche ihres Kaisers hat die Stadtverordneten-Bersammlung einstimmig beschlossen. Euer Majestät um die Erlaubnis zu bitten, diese Straße, die bisher die Grünbergerstraße hieß, von heute ab Kaiserallee oder Kaiserweg nennen zu dürfen, und von Euer Majestät erbitte ich die Ermächtigung zur Vornahme dieser
Freitag, den 26. d. Mts., nachmittags 2'/. Uhr Dornigere ich zu Lollar gegen Barzahlung: ca. 100 Dutz. Tür- u. Schram beschläge, 1 Waschmaschine, 2 Ballen Reis, 100 Scheuertücher, 45 Schrankaussäye und 3 italienische Bettgarnituren.
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Zu haben: [1715
MI Ludwig Kröll
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