Ausgabe 
20.11.1907 Erstes Blatt
 
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82.15

Elektriz. Schlickert .

Eschweiler Bergwerk

Priuce-Henn-Eisenbahu . 117.

Bteriiiier Börse, 19. November.

Anfangskurse.

- Rtieiniscties "> .....

Technikum Binnen MAa®chinenbaii,Elektrotechnik,^ n,.n~tr~n !,V,.IIL Automobilhaii. Brückenbau. B

Chaufi'eurhn fno.

-0.

. 114

. 100

. 201

. 192

93.50 82.95 91.60

92.40

96 40 96,70 91 95

Canada E. B. . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . , Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz ruhig.

62.75 92 00

86.90

92.00

141.40

46.50

81.00

60.50

93.20

. 142.20

. 124.10

. 224.10

do.

Konsols do.

Hessen . . Oberhessen

217.

27.

106.

140.

197

111.50

Harpeuer Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . .

3 0% W/t 3% 3^7o 3>i7o

mend, packte er sie am Arm und stieß mit dem Messer nach ihrem Hals. Sie stürzte zu Boden und der Wahn-

Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommaudit. Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-

Eisen t ahn . . . Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Üesterr. Staatsbahu .

4% Üesterr. Goldrente

4l/6 % Üesterr. Silberrente 4?» Ungar. Goldrente . . 4-6 Italien. Reute . . . 3% Portugiesen Serie I , 3% Portugiesen III 4>6°/o russ. Staatsaul. 1905 416% Japan. Staatsanleihe 4 % Couv. Türken von 1903 Türkcnlose......

4-6 Griech. ]\lonopol-Anl. . 1-6 äussere Argentinier . 3% Mexikaner . . . . 4jV/0 Chinesen . . . .

Aktien :

Bochum Guss.....

Buderus E. W.....

Tendenz: ruhig.

. 152

. 124

. 224

. 136

. 168

. 137 . 196

. 81.

' 27* . 140

Gicßcncr Wetterdienst.

Bo»ausfichtlichc Witterung für Hcsien am Donnerstag : 21. November: Nteist trüb. Trocken. Temperatur wie bei Sclmmche oUliche Winde.

Gelseukircheu Bergwerk ____

Hamburg-Amerik. PaketL 115

liarpener Bergwerk. . . 192

Laurahütte......217

Nordd. Lloyd . ... 10.

Übeischles. Eiseu-Industrie 97

sinnige rannte nun auf sein vor Schrecken zitterndes Töchterchen zu und versuchte, ihr die Waffe ins Herz zu bohren. Unterdessen hatte sich die betäubte Mrs. Under- wood wieder ein wenig erholt, sie fiel ihrem Mann in den Arm und wandte noch zur rechten Zeit den tödlichen Streich ab. Die Tochter machte sich in verzweifelter An­strengung von dem Rasenden los und jetzt stieß sich der Professor, mit irrem Auge die blutüberströmte Frau be­trachtend, das Messer zweimal in den eigenen Nacken. Dann fiel die Klinge klirrend auf den Boden und der Un­glückliche stürzte tot zusammen, neben seiner Gattin, die ebenfalls wieder die Besinnung verloren hatte. Die Toch­ter schrie um Hilfe, Aerzte eilten herbei und brachten Mrs. Underwood ins Hospital, wo sie jetzt in sehr gefähr­lichem Zustande liegt. Der Professor selbst war tot. Ein eigentlicher Grund für den jähen Ausbruch der Krank­heit und für die entsetzliche Tat läßt sich nicht angeben. Man nimmt an, daß die finanzielle Krisis in Amerika, von der auch Underwood sein Vermögen bedroht glaubte, ihn in nervöse Erregung versetzt hat. Seine gütig liebens­würdige Art, sein unbeirrbar klarer Verstand, die ihm die herzliche Neigung seiner Kollegen und Schüler er-

felefoniscSie Kursberichte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Ilan

amerikanischen Kontinents einen Weltruf genoß, hat i- weiten Kreisen starke Erregung hervorgerufen. Der Ge­lehrte, der seit einiger Zeit botanische Studien in Bronx- Park betrieb, hatte nach der regelmäßigen Absolvierung seiner Vorlesungen am Samstag abend mit dem Direktor des Botanischen Gartens von Bronx-Park noch soupiert und in keinerlei Weise ein irgend wie auffälliges Wesen ge- zeigt. Dann war er nach seiner in einem Vorort gelegenen Vrlla gefahren. Zu Hause aber kam plötzlich ein Wahn­sinns an fall zum Ausbruch. Seine Gattin sah, wie er plötzlich mit irrem Blick ein langes Messer von der

. nahm, wortlos, die Klinge über seinem Kopfe schwingend, vom Stuhl aufsprang und sich auf sie stürzte. Sre schrie entsetzt auf, aber in plötzlicher Tobsucht schäu-

nnt Orden Geschmückten aberaußerordentliche" Menschen!

viel gutem Humor, nicht ohne derbe Drastik mit kräf- tlge.n übergoß er den Anormalitätenschnüffler Dr. Magnus Hirschfeld; wittert dieser doch, nach Reutter selbst beim braven Tanten-Mops Perversitäten. Weitere munter satyrgche Glossen Neutters behandelten bie Zqe Friedenskonferenz, die Streiklustigkeit der Arbeiterschaft, die Provlnzonkelei m Berlin, die er im Dudelsacklone neu' r den rostnroten Optimismus re. re. Ganz uligeheuer oniisch wirkte das schnurrige Lied mit dem RundreimFänaste nu ,chon wieder an!" So führte uns Reutter mit Geist und nicht ohne Grazie aus dem Bereiche grauer Alltäglichkeit, das £nmJ?an3 nnx ürel9°6' in die üppigen Gefilde köstlichen Humors. Und erfreulich wars besonders, daß er das Obsrönc ganz und gar in den Hintergrund treten ließ, daß er seine ?i h nic§t mit Soten regulierte, sondern

|ie oon höchst kurzweiligen und zeitgemäßen Dingen unterhielt und zwar45 (bis höchstens 46) Minuten lang. Auch vom' Junior gilt im allgemeinen, was Goethe vom Schlafe sagt- .Ungeruscn komiiit er am willigsten.« Würde man aber einen Buhnenhumor,stcn nicht rufen, nicht immer wieder und wieder vor die Rampe rufen, er würde vor Weltschmerz und Kummer über die Tcilnahmlosigkeit seiner Mitmenschen zu dem Entschlüsse kommen, den der zweite Kolosse>uus-Hmnor,st .^err Hartlep, em Karrikalurist allerersten Ranges vo,i in bcC Behandlung seiner Humor- begabten Extremitäten, nut so viel Verve vortragt:Ich murks mich ab I Darum rief man gestern Reutter ungezählt C°0V' b's er schließlich scheinbar rahmt geivordeu ins Publikum den Refraii, eines seiner Lieder brüllte: Nu irahe nicht" und in gebiindeuer Rede die Gäste abend wieder lud. (r~ t

Kandek.

Berlin, 19. Nov. Saaten st and in Preußen Mitte November. Winterweizen 2,5, Winterspelz 2,3, Win roggen 2,4, Winterraps und Winterrübsen 2,3: (2 gut, 3 mv In den Bemerkungen der Stat. Korr. heißt es, infolge späten Räumung der Aecker sei die Herbstbestellung nicht ic genug vorgenommen worden; obgleich das Wetter diesen Arbc im allgemeinen recht günstig war, hätten sie doch bei weitem n beendigt werden können. Die meisten Berichte enthielten N richten, nach denen die Mause sich in crschreacnder Menge' i ntehrt haben, so daß sie als allgemeine Landplage zu bezeig Wien. Die zu ihrer Vertilgung angewandten Mittel einstweilen noch keinen nennenswerten Ersolg gehabt. Eb verheerend träten in den westlichen Landesteilen die Ackerschn- auf, obgleich sie durch Frost schon vermindert seien. Aber aus den rcchtselbischen Gebieten lügen Klagen über Schnee plage vor. Uebcr die jungen Saaten kämen zumeist criTem" Nachrichten. Die früh in die Erde gebrachten Noggensaaten s so kräftig bestockt und hochgeschossen, daß sie hier und da schnitten werden mußten, um sie vor Fäulnis zu schuhen. Al dings seien spät befltilte Saaten, namentlich von Weizen wenig sichtbar oder überhaupt noch im Keimen. Daae sollen Raps und Rüben fast, überall recht üppig stehe» daß man für ihre Durchwinterung fürchte. Im Großen', Ganzen sehe man aber der Eimvinterung der jungen Sam wenn nicht starker Schneefall vor Herbstfrvst komme, mit beiten Hoßnungen entgegen.

Berlin, 19 Nov. In der heutigen Sitzung des ßUn ausichustes der Zentrale für Spiritusverwerto wurde sestgestellt, daß die Brennereien, die trotz des dies, unbeschränkten Betriebes schon bisher mit ihrer Erzeugung erheb gegen das Vorjahr zurückgeblieben sind, auch für die nacki Monate eine Verringerung ihrer Erzeugung in Aussicht genomi haben. Gleichzeitig ist erwiesen, daß die Nachfrage des Jnlan in allen Zweigen bisher einen merklich größeren Umfana n weist, als im Vorjahre. Der Kartoffelmarkt ist andauernd i Die Klagen über die Haltbarkeit der Kartoffeln, zumal der we, Sorten, sind allgemein. Auf Grund dieser Beobachtungen Ichlotz der Gesamtausschuß, die Verkaufspreise für prompte Li rung um Mk. 6 zu erhöhen, wonach sich der Preis für bri Sprit, Frachtparität Berlin, auf Mk. 65 berechnet. Der Abschla preis für Brenner wurde, um bei der Unsicherheit der Ma

??? benötigten größeren Spielraum zu wahren, vorläufig Mk. 48 festgesetzt. Der Pre^ für undenaturierten Branntw wurde unverändert belassen. Für das verflossene Geschäftsj. steht eme Nachzahlung von etwa Mk. 3 in Aussicht.

Hamburg 19. Nov. Infolge starken Andrang bcr Rückwanderer aus den Vereinigten Staaten hohle die Hamburg-Amerika-Linie die Zwischendeck-Fahrpreise me Fahrt von Newyork für Schnelldampfer um 50 Mk langsamere Dampfer um 42 Mk. Der neue Postdampfer 'Hamburg-Amerika-LiniePräsident Grant" ist mit 32 Zwilchendeckspassagieren von Newyork nach Hamb abgegangen und hat, da auch die anderen Fahrklassen stark des smd, wohl die größte Zahl von Personen an Bord, die jemals ^st^Sehlsieu zwtschen Amerika und Europa befördert worden ij

n r" b die B aroninRo ths child infolge einer Gehirnblutung. Sie hat, wie dasB. T." meldet, ein Alter von Die Genfer betrauern in ihr eine große NW'L-AchK Ä'°ni9in Mfclanbla Maland mbanb p. 3^ ber Nähe des Bahnhofes Meylan (Frkr.) entgleiste

HNo INutter.

Sieben, 20. November 1907.

Das Kolosseum hakte am Dienstag einen un­geheuren Zulauf. Nicht nur war der Saal selber überfüllt und die Stuhle drm so eng gestellt, daß man sich nur mit o igerücr lltuhe zwhchen ihnen hindurchzuwinden vernwchtc Wnoccn auch der Buffet-und Garderobe-Vorrauu: mar dem Par^ au^gl-cdcrt worden. Das hatte natürlich nichtdas ° ltagüche Programui erwirkt, das allerdings eine ganze Reihe ubcrrajchend hub,chcr Stummern aufweist, von denen jede un. gewöhnliche Anziehungskraft auszuüben berufen wäre. Otto Reutter war der Magnet, der große Vortragskünstler, der bekanntlich fern eigener Leibdichter ist. Dieser blonde, zu sovho.leischcr Behablgkeu neigende Herr mit den wenig qe- wandten Bewegungen u.acht zunächst den Eindruck eines gemütlichen Bonhoinnie. Bald aber blitzen seine Augen auf und man hat einen Schalk vor sich, den Schalk par excellence. S e an ollen Ecken und Enden in der Stadt zu schauenden t 'to'h Unt W unangenehm angrinscn, sind ödeste Karri- S|'; ,KlS .u"0 ®cl|t und Herz, uns ein paar Tröpflein Bosheit nur schimmern in diesen Aiigen. Eine Reiheper- stlcher Orden m eouppentellerformat verteilte er zunächst an viele Manner und Frauen von Ruf in aller Welt, an Dern- berg, ~copo(b von Belgien (nicht den Orden pour Je mörite L°ö.ern por 1»Merode!), den StaatssekretärFrhrn. v. Stengel Harden, den Fürsten Eulenb.irg, die nicht rosen-, sondern ^ngstngerige Fürstin Wrede, die Königin Wilhelmine von inib'n*aH -9ern ben Stocd) uu Wappen des Ordens hätte und statt biejen immer eine Ente sieht 2c ic Q,,, «Ar « bk D b1«»9SCOUPtCtt15 0ab cc bie Weisheit 'zum besten^ dost ine Ordensträger zwe>iellos .ordentliche» Leute sind, die'nicht

und Industrie. Giessen.

Frankfurter Börse, 19. November, 1.15 Uhr.

Reichsanleihe . . 93.201 Elektriz. Lahmeyer . .

6inc Erinnerung au Edvard Grieg.

Bon Kapellnieister Hermann Wctnack, Gicgen.

Ji> dein legten Kammerinusikabend des Giebener Kon,e -'sie n'a7 dem

1 c nat dem Andenken dev vor luenigen Wockcll verstorben

äÄStä'WÄt?

bevbefannteften u n d schönsten iam'd ° la n'n 7° st en Imd^c umviluürt'ck," lcgw sich schwarze^Rakd "uüt^welMnI

1 unX""Ue±"b M-MMWW =?3i£=:S~H:&=!

der Klosterpforte" und ,,9anbee enni^ s ! ^^rwerke /B für Stretchorchester. Die Kanuneckä^^

Hagen brachte die Lieder zum Vortrags und-ia langen des Publikums fang sie als sturnufches 93t

liebe dich", vorn Meister selbst begle»?et^ ®

Panbfcnnnng"; Grieg selbst sühne den ° s HUV nüft)-/ war der Anblick, wie der k ein?Maun .n./ ^^ r'.'? ""vergetzl das Hohelied zum Preise seiner twrd llbcvucl! ^oar

leitete. Immer und immer wieder iJurhr $.Cimnt ^c/lcv Dieies Äoiuert mnr fpin ÜUl6c CL am Schluß gcrutt

weL^'iwck^"v°u^^^i,ich^ Ausircien üb°?..a . Ausang September durcheilte die Welt die^i-^!!.,f"^^ ? -

gebundener Rede die Gäste aut beute Kleine uchroj k Dek

Es werben wohl recht viele dieser Muf« I 1

ziehung: Wsrtzitwachsßeuer, Ersatz beä Ausfalles für das 1910 htnwegfall'".'.^ Oktroi ?c. Alle diese Dinge, welche aus die Finanzen der Stadt und die erforderliche Steuer­veranlagung, je.nachdem sie in dem einen oder anderen Sinne Erledigung finden, einen -mehr vder weniger günstigen oder ungünftigcn Einfluß aus üben werden, bedürfen für Ben Stadtverordneten, der der übernommenen Pflicht ernst­lich genügen will, eingehendes, Zeit und Mühe erforderndes Studium der betreffenden Angelegenheiten. Schließlich soll der Stadtverordnete auch die nötige Unabhängigkeit und den Mut besitzen, seine Meinung zu äußern, unbeirrt ob er dadurch bei bem einen oder anderen anstößt und sich dessen Gunst erwirbt oder sie verliert.

Die von verschiedenen Seiten vorgcschlagenen Personen sind alle ehremvertc Leute, gegen die nichts gesagt sein soll. Man prüfe aber die Listen ernstlich auf die erwähnten Gesichtspunkte hirr und gebe nur Leuten die Stimme, die den an das Amt zu stellenden Anforderungen auch wirklich zu genügen in der Lage find. Vor allem sollte aber bür- gerlicherseits große Stimmenzersplitterung vermieden wer­den, die nur der Sozialdemokratie zugute käme, der Partei, die bei der letzten Reichstagsstichwahl durch ihr unbe­greifliches Verhalten die Wahl des Herrn Köhler in Langs­dorf verschuldet und dadurch gezeigt hat, wie wenig ihr eigentlich die Wohlfahrt und die Interessen der Stadt Gießen am 5^erzen liegen. Ein weiteres Eindringen von Sozialdemokraten in die Stadtverordnetenversammlung _ v ______ __________ ________

lann für ®te6en nicht förderlich sein; die Herren sind zu I worben hatten, lassen "den Kontrast seines furchtbaren Endes Unfertige Politiker, die alles nur von ihrem krassen Partei- besonders schrecklich erscheinen standpunkt aus betrachten und auch darnach handeln. ,» J 1 '

Es sollte eigentlich die frühere gute Sitte masiqebend L Dreren. Etwas Komik ist

sein, daß die großen politischen Vereine unserer Stadt eigen, aber emen besonders starken

die deren Verhältnisse am besten kennen, die Auswahl 6er a H n r ^Clt bS,r?&tetrt Herbstmesse

jur Vertretung der Stadt geeigneten Personen nach Be- L??0 s?- c '<31 geschehener Fall auf. Der unbe- ratung mit kundigen Bürgern aller Berufsstände verein- unzufriedene Aufwarter einer

baren. In diesem Sinne ist denn auch eine Verständigung icr r b?5t eingefel;rte Maid kennen gelernt

erfolgt, Bei der erfreulicherweise unsere Parteien öanü <Ar ein9 geworden, da auch sie

in Hand gehen, um der Zersplitterung vorzubeugen, die'eine keinen Anschluß hatte. Die Messe bot alsbald

Begleiterscheinung unreifer Jnieressenwirtschaft zu sein ^^Abnheit^ durch mancherlei Ankäufe den Grundstock zum pflegt. Soll doch öer Vertreter ber StabtWtere en lU"Ätl0en 8U IeSetl ^b $. durfte die von seiner vertreten und in diesem Sinne ü b e r den Interessen stel en X a>t flenominenen Gegenstände mit 9 Mark be- Durch die Massenvorschläge, die jetzt täglich auftauchen p?^bn. Schließlich feierte man den neuen Herzensbund in und bei denen sich jede Bierbank als Vorsckstagskommisstoii ?okale, wo ^ne diente, in Äemeinschast mit einem

etabliert, wird saft verdunkelt die Tatsache, daß uniere S Ä ^°^^u präsentierten Bruder. Die Zeche von grotzen Vereine schon weite Umschau gehalten und ihre Wenfalls, mußte aber bald darauf

Auswahl in gewissenhafter Weise getroffen haben Es war a p boß nicht er, sondern jener Psendobruder der hierbei auch verabredet, daß die bei bem Z&oxWjK der inzwischen auch die Braut heimge-

des Bürgerschaftsausschnsses beteiligten Personen feineti Letztere dnrsie t)te)cm Ehestände demnächst vor­persönlichen Ehrgeiz betätigen dürften und sich den M b? fraglichen Schwiri-

schlagen des Ausschusses zu fügen hätten. Trotzdem sucht ? an^v Vorstrafen rmumehr vom

man eine Anzahl der bei Aufstellung der Liste tätigen 9 6 ^')en Gefängnis zuteil geworden sind.

Personen, die nicht auf die Liste des Ausschusses gelangt sind Kleine Tageschrouik.

rnm dadurch etnMfangen und M kompromittieren, daß man M 'Veranlassung der Staatscmwaltschaft ist irr Berlin ihre Namen rn neue Sondervorschlüge hineinbringt Leider H1 u 8J? d e s Grafen Pückl er, das sich mit dem haben drese gegen ihre eigene Ehrenpflicht üorgef^^fagencn beschlagnahmt worden.

Herren nicht alle die Energie gehabt, sich solche wilden be§ Flugblattes und dem Leiter der früheren

Vorschläge zu verb-itten. Es muß aber öffentlich auf hns Hhpy^u'^-anil7 U??n' \ie bekanntlich nicht mehr von der Ber- äSFSSS -ZBer sich mcht den sehr reiflich erwogenen Vorschlägen .blc Verbreiter des Flugblattes wegen Majcstäts-Be-

gewahlten Bürgerschaftsausschuffes, die ohne jede Parteilichkeit ^brgnng zu verantworten Haben.

ausgestellt find, anjchliefst, wer die Liste der 14 Kandidaten ,-inder fünfMinuten vor derBvklfir«ckung dieses Ausschuffes durchlöchert, im Zniercsie p-rsLnkicher L7 ÄSS

°b r--°n b-nd-lt schuldhaft g-ge/das w-hs-erLL^IliVÄJÄsÄ

tetetfe uuierer Stadt; ja er wird varauöfichtlich nicht einmal ^corkmet. Ter preußische Justizminister hu sämtliche Prozefi- semen Zweck erreichen, sondern nur ganz anderen PersonenftE" ^gesoiLert.

^rschuü lersten, deren Wahl verhängnisvoll für unsere in £U r 9-Tn wurde der verheiratete

ernster Lage befindliche Stadt sein wird. I siückltig^' kurzem Streite er-

I . Jahre ^916 findet in Münch c n eine beutiät Kolonralausstellung statt 1 J

i>crtoox>b, der als oer beste Kenner der Flora des stellte diese m/t der EtiketteKirschwchser" ins Bnf§t x in l^re3 Berechnung griff Geyer jedoch nicht zu seinem ^ieb-

^IlmgsAnaps wohl aber schenkte er einem Gaste, der einen Gnn £/- eUl Gläschen draus ein, der dieses mit einem Zuge lehrte, sinter großen Scymeröen brach der Mairn m- nacfj ??em Krankenhause gebracht, wo schwere innere Verbrenrrungen seßgestellt wurden D'rWirt inuihr ^fkt fl» afer btt wahre Sachverhalt ZitWt war, ward a*lt ii6erg^a,t Der Wirt wurde einer Jireu-

nnrfr,mi?a 'f?0 f® wcrücn^ich gewiß nicht mint vorlresssich unterhalten wie gestern abend.