Erstes Blatt
t
Aie öcuiiste Kummer umfaßt 12 Seiten.
Wählerschaft die DZemung herrscht
die gestern anch in
bamit nicht die durch besondere Umstände cingetretene beispiel-
t e i-p 0 t i ti sch e m Sinne ausgenützt werden zu sotten. SJZqh bedenke dabei aber nicht, welch nachteilige Folgen das haben kann unb muß. Es herrschte in der Versainintung die ein-^
3 Jahre dem KrerSausschusse an.
zirksstrasgericht in Michelstadt und dann als Landgerichts-
daselbst tätig gewesen war, wurde er am 1. Oft. «nwq-nh-it des CrzhrrUg Friedrich von Oesv-rreich, sowie zahl- 1 1 . ° ° 1 ' i'i’;tiiP.T nmVrpr itnl .cfipr niiprv 'rtPiTir'ni’rUr.I11-
assessor
reicher anderer Mitglieder des ösäerc. Herrscherhauses enthüllt.
1879 Bei der Gerichtsorganisation zum Sekretär beim
*,Sin wunderbarer Druckfehler ist. der Bergedorfer
politischen Uebersicht:
Das chinesische S t a a t S m i n i st e-
später — ein Schlaganfall dem Leben
jahre stehenden Beamten ein jähes Ende bereitet.
157. Jahrgang
** Iustizrat Löwer f. SamStag, 16. L M., starb der Großh. Landgerichtssekretar i. P. Justizrat Ernst Löwer hier. Nachdem er längere Fahre als Sekretär beim Be
im Rücken getroffen. Er mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, Gefahr für sein Leben besteht nicht. Der Grund für die Entgleisung ist darin zu suchen, daß Steine und AufschüttungS-
A Grünberg, 18. Nov. Gestern abend fand hier im „Gasthaus zum Rappen" eine öffentliche Wähler- Versammlung statt, die einberusen war vom Reichs- Verband der deutsch-sozialen Partei. Der Redner des Abends, Generalsekretär I. H e n n i n g s e n - Hamburg, 1. Vorsitzender der Hamburg-Altonaer Gewerbeschutzvereine, sprach in einem zweistündigen Vortrage über die Aufgaben des neuen Reichstages, wobei er besonders den Abschluß des zukünftigen Handelsvertrages mit den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika eingehend behandelte. Weiter sprach er über die Kohlenteuerung, Ur-
cinem Inserat zum Aus o ruck la in — daß die freisinnige Partei den ausscheibcnden Stadlv. Euler fallen gelassen habe, werden wir aus freisinnigen Kreisen um die sJ)?iltei(ung ersucht, daß die Partei ihn wiederum nominierte, ec aber bei der Abstimmung im Bürgerjchastsauöschuß in der Mmdec- heit blieb.
** Stadtverordnetenwahl. Letzten Samstag fand in althergebrachter Weise in der Wirtschaft dec Witwe Schäfer — Kaiserallee — eine sehr zahlreich besuchte Versammlung statt, in der zu den bevorstehenden Stadiver- ocdnetenwahlen Stellung genommen wurde. Die Vesprechimg verlief in sehr ancegendec Weise. Von allen Rednern wurde betont, daß es unter den obwaltenden Umständen besonders nötig sei z u s a m menzuhallen, und geschlossen vocziigehen
Gegen den Herausgeber der „Lustigen Blätter" in Berlin, Alexander Moszkowski, ist ein Verfahren wegen Verbreitunguuzüch tiger Schriften eingeleitct worden. r- , c-. - k «3 r ... c r ft- r . ,. I Jnkriminiert erscheint die jüngst veröffentlichte Mo ltke-H ar-
jachen, Wirkung und Beseitigung derselben. Hierbei machte p^n-Nummer.
Partei zu einem zufälligen Siege verhelfe. Wunsche und Meinungsverschiedenheiten scheinen diesmal versteckt in par-
Mußlauv.
' Petersburg, 18. 9Lov. Zu Vizepräsidenten der L ^eichsduma wurden heute Baron M ey end o rf f (balti- » cher konstitutioneller Monarchist) und der dem Verband K>es russischen Volles angehörende Fürst Wladimir Wol- i konski gewählt.
Zum Sekretär der Duma wurde der Professor ru der Universität Warschau, So san o witsch (Mon-
§ nchist) gewühlt.
Als Protest gegen die Duma fanben an mehreren Hochschulen Versaniinlungen statt. In Kiew umzingelte Mi- o ^itär die Universität, die Polizei drang ein und verhaftete 200 Studenten.
4. Das „Bert. Tgbl." meldet aus Petersburg: In Warschau wurde eine ganze Personengruppe verhaftet, die Oheime Pläne des Warschauer Militärbezirks dem Agenten des Generalstabes einer benachbarten H Macht verlauft hat. Unter den Verhafteten sind fünf Beamte der Mobilftierungsabteilimg der Weichselbahnen, cm i Beamter des Generalstabes, des Militärbezirkes und mehrere Setzer der Staatsdruckerei. Es ist bisher unbekannt, wer seitens der fremden Macht als Käufer auf- ljlrat. Die ganze Organisation wurde von zwei Mitwissern ?1bem Chef des Warschauer Sicherheitsdienstes verraten; sie erhielten dafür 10000 Rubel.
Aus LlaHS ttsr-
Gießen, 19. Nov. 1907.
** Audienz. Se. Königs. Hoh. der Gcoßherzog empfingen am Montag mittag 1 Uhr den Großh. badischen Gesandten Graf v. Berckheim, dec die Thronbesteigung Sr. Kgl. Hoh. des Großheczogs von Baden anzeigte, Rach Schluß dec Audienz sand im Weißen Saale Galatasel zu 25 Gedecken statt. — Am SamStag empfing der Großherzog Dr. med. Lange bartels aus Bad 9lauheim und den Re- gierungSrat Ri etzler.
** KreiSschultnspektor. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben den Oberlehrer an dem Ludwig-Georgs-Gym- nasiiun zu Darmstadt Professor Rudolf Kissinger zum Kreisschulinspelloc bci der Kreisschulkommijsion Darmstadt unter Belassung des Eharakters als Professor ernannt.
** Zur Stadtverordneten wähl. Da in der
* Gedächtnis feier für D i e hl. Elisabeth. In der ungar. Stadt Preßburg begann ant 18. ds. Mts. die mehrere Tage dauernde GedüchMis.eier zu Ehren der im Mv. 120,', also vor 700 Fahren, zu Preßburg geborenen heil. Elisabeth von Thüringen, der Urahne unseres Gcoßheizvgs. Aus Anlaß der Feier wurde ein Denkmal der heiligen Eistabeth in
«otatlonsdruck und Verlag der vrShl'schen Univ.-Vuch- und Stemdruckerei. TL Lange, vedattlon, Lxpedltion und vruSerel- Schulffrrtze T.
Dienstag IV. November 1907
BezaaspretSr monatlich 75Pf„ oiertel* fährlich Mk. 2L0- durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.- durch die Post Mk.3.— viertel- fährt. auüichl Geslellg.
ZeilenoretS: lokal! 5 Pf^ auswärts LV Pfennig.
Berantwortlich Wh den poltuschen Teil; L. Anderson; 1. Feuilleton und , Vermachtes* V Wutko. für , Stabt u. Land" und „Ver'chts-
Nr. S7Ä
Gel che'n» ea gNch außer Sonntag-.
8 Dem Gtetzenel ^Anzeiger ' werden nn Wechsel mit tz dem hessischen Landwirt H die Sichener Kamil len
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’ Wache beiqeleqt und .foetmal wöchentlich das Kreisblati für den Kreis Sieben. Fernspiech-An- schlußf.d NedakNon 112
Verlag u Expedition 51
Udresie tüi Depeschent vteße».
Annahme —« Lnzeige» sül du TageSnmniner bi- oormttlagS 10 Uhr.
hold auch geglückt, wenn der Einleger nicht jo fort ven Trommeldeckel zugeworsen und der Maschinensührer sofort die Maschine abgestellt hätte. Wer den Tcvmmelgana kennt, wird sich vor stellen können, welchen schrecklichen Too Weisensee erlitten Hütte, wenn er von der Trommel gefaßt worden wäre.
P Gedern, 17. Nov. Gestern waren es 10V Jahre, daß hier der General E. Fr. von Fcansecky geboren wurde. Aus diesem Anlaß wuroe unter starker Beteiligung der Grundstein zu dem Fran seckh -Denkmal gelegt. Zu der Feier waren erschienen: General von Franseckn-W:esbadcn, ein Nachkomme dcs Veruoroenen, Regieruirgsrat Schönfeld-Schotten, Professor Röschen-Gießen, drei Offiziere des Gießener Regiments, die Vcrrreter von Gedern und den benachbarten Orten des el-emalig Stolbergschen Landes. Lehrer Dietz verlas die Urkunden, die dem Grundstein beigefügt wurden, worauf der Gesangverein Gebern : „Brüder reicht die Hand zum Bunde" sang. Regicrnngsrat Schönfeld wies in der Festrede auf das Verdienst des Generals an der WicderaufrichLutlg d.'s deutscher: Reiches hin; er oegleitete die drei Hammerschläge mit den Worten: „Gedern zur. Zier, dem Feinde zur We^-r, der Jugend zur Lel/r." Dann ersolgten Hamrnerschläge durch General von Franseckl) unb die übrigen Herren. Der Schülerä-or fang: „ouuiint an mit hecke.n, holxn Ktaitg." Damr setzte sich ein szesrzng nach dem Geburtshaus des Generals in Bewegung, wo- iclbit eine Gedenktafel enthüllt wurde. Der Gesang- ocr.ien fang „das deutsche Lied", u.iu Proictfor Nösä>en-Gießen gedachte der Heldentaten des Generals bei Küniggrätz unb während ocs Feldzugs 1870//1. An der Feier schloß sich ein Festessen /im Bergwirrshaus, hierbei wurden Toa^e ausgebracht auf Kaiser, Großherzig und Vaterland; Begrüßungsle.egramme wurden ab- gesanst an den Kaiser, den Grvßherzog und den Fürsten zu Stolberg-Wernigerode. Abends (J Ui>r hielt die Bürgerschaft Gederns noch eine schöne Gedächtnisseier ab.
w. Offenbach, 18. Rov. Bei den heutigen Stadt- verordnetenwa hlen hat die bürgerliche Liste tni 230 Stimmen Mehrheit gesiegt. Damit verlieren die Sozialdemokraten die Mehrheit in der Stadtoerordneten-Ver- satnnllung, die sie von 1899—1901 und von 1905—1907 besaßen.
^er Avschl.o von Hinojos.
Der König und die Königin, der Prinz und die Prinzessin von Wales, Prinz Arthur und Prinzessin Viktoria von Connaught begleiteten gestern mit großem Gefolge das Kaiserpaar um y2ll Uhr von Mndsor nach der South-Weitern-Statiolt, von wo die Kaiserin mittelst Sonderzuges nach Port Viktoria und Holland abreifte. Die Studenten vom Eton-College, die einen freien Tag hatten, brachten den Güsten unb dem Könige stürmische Hochrufe bar. Alsdann begaben sich die hohen Herrschaften nach der Great-Westernbahtistation, von wo nadf herzlichem Abschied in den Königlichen Zimmern des Bahnhofs der Kaiser um 11 Uhr nach Highcliffe abreiste. König Eduard stand bis zum letzten Augenblick tur Gespräch mit dem Kaiser an der Tür des Wagens.
Aus Anlaß des Besuches der deutschen Kai- ■ er in betont das Haager „Baderlaud" in einem Be- «lrüßungs.artikel, daß das deutsche Volk unter der Regie- i mng Kaiser Wilhelms II. niemals daran gedacht habe, j >ic Unabhängigkeit der Niederlande zu bedrohen. Das Blatt » chreibt ferner, die Niederländer schätzen besonders die zarte j ’lrt und Weise, mit der die deutsche Negierung stets den H Schein vermieden habe, sich in die inländischen Angelegen- x /eiten der Niederlande mischen. t
Das Amsterdamer „Handelsvlad" verofferckücht anläß-
material, das für die Erhöhung des Bahnkörpers gebraucht wird, zu nahe an den Schienen lag. — Am 17. Nov. fuhren, infolge stacken Nebels auf der eingleisigen Strecke von Dresden nach Cossebaude bei dem Gasthofe Kemnitz mehrere vollbesetzte 5Notorwagen mit aller Wucht aufeinander. Mehrere Fahrgäste wurden erheblich verletzt, so daß sie ärztliche Hllfe in Anspruch nehmen mußten. Sämtliche Wagen erlitten stacke Beschädigungen. Die Signallichter waren nur auf einige Meter Entfernung erkennbar gewesen.
Kleine TageSchronik.
Ter Oberstaatsawvalt bei dem Kammecgericht zu Berlin hat die DiSziplinarklage gegen Karl Liebknecht, den rabiaten Sohn Will). Llebkirechts, erhoben, um ihm das Mandat als Rechtsanwalt abzuerkennen.
j, „Handelsolad" veröffentlicht anläß-
ich .des Besuches der deutschen Kaiserin einen Beg rü- qzungsartikel, in dem die Kaiserin als die edle Ge- j nahlin des deutschen Kaisers und Friedensfürsten gefeiert r vird, dessen ganzes Leben der Wohlfahrt seines Volkes gewidmet sei.
r Ein Spezialkorrespondent der „Westminster Gazette" J satte eine eingehende Unterredung mit einer der unmittel- " )cren Umgebung des deutschen Kaisers angehörenden Per- ; önlichkeit und erhielt die Erlaubnis, die folgenden 9Rit- :ii eilungen zu veröffentlichen: Der Kaiser wünscht, daß 5 :s allgemein bekannt werde, daß er sowohl als die Kai- 1 erin von dem ihnen von der königlichen Familie be- *■ ceileten Empfang tief gerührt seien. Die Majestäten haben j nnpfunden, daß der König von dem Wuiische beseelt gewesen 3 ei, den Empfang so glänzend und herzlich wie nur irgend r möglich zu gestalten, und daß die von dem Könige ihnen fu Ehren getroffenen Veranstaltungen in jeder Beziehung
t wn großem Erfolg gewesen seien. Der Kaiser und die j Laiserin haben sich außerordentlich gut unterhalterr und re nehmen eine unauslöschliche Erinnerung an den chnen von dem englischen Königspaar bereiteten Empfang s nil. Ueberall wo sie mit dem Volke in Berührung kamen, jüben sie, wie ich weiter ermächtigt worden bin, zu er- 1 Hären, mit der größten Genugtuung den ihnen gebotenen ° Willkomm gewürdigt. Die Innigkeit und die Aufrichtigkeit tiefes Willkomms Hobe sie besonders angenehm berührt. «Der Kaiser äußerte; Als wir durch die Straßen Londons fuhren, kam ich nahe genug an Die Volks massen heran, ii 4m ihnen in d i e Auge n sehen zu können, und ich konnte , )em Ausdruck ihrer Geeichter wohl anmerken, daß der Will- i wmm nicht nur äußerlich, sondern aufrichtig und echt { Dar. Diese Wahrnehmung hat nrich tief berührt und mir r lohe Genugtuung verschafft. Die Kaiserin und ich nahmen ^)on Windsor und von England die angenehmste Erinnerung uit, die wir niemals vergesscn werden.
Nach einer Mitteilung aus Heidelberg sollten ähnlich wie bei Dr. Paul Lindau in Berlin auch bei dem Rechtsanwalt Dietz in K a r l s ru h e, dem Verteidiger des Hau, Haus-, s u ch u n g e n stattgefunden haben. Dietz erklärt demgegenüber, daß eine Haussuchung der Staatsanwaltschaft bei ihm nicht stattgefunden hat.
Zn Straubing (Bayern) wurde bei einer Streifpatrouille her Gendarm Schönberger von einem der Brüder Probst erschossen. Diese hatten em Räubernest eingerichtet. Der Täter entkam.
Die zur Beobachtung ihres Geisteszustandes in die Irrenanstalt zu Chemnitz eingelieferte Mörderin i h r e s B r ä u t i g a m S , die Bürgermeisterstochter G r e t e V e y e r , ist von den Psychiatern übereinstimmend für geistig gesund erklärt worden. Die Äiörderin wird Mittwoch in das Untersuchungsgefängnis nach Freiberg zurückgeschafft..
Pietro Maseagni macht eine Aussehen erregende Enthüllung in der Nasi-Affäre. 3m Fahre 1902, als Nasi italienischer Unterrichtsminister war, schenkte ein reid)cr Herr dem Unterrichtsminifter 400000 Lire, um dafür vom
Redner interessante Angaben über die Dividenden einzelner Aktiengesellschaften und Kohlenzechen in Westfalen, sowie der internationalen Bohrgesellschaft. Auf eine Anfrage verbreitete Henningsen auch seine Ansichten über die Wirkungen des Börsengesetzes und den verbotenen Getreideterminhandel. Die Versammlung war gut besucht. Der Aufforderung, dem Reichsverband der deutsch-sozialen Partei als Mitglied beizutreten, kam aber am Abend niemand nach.
2. Ober-Mörlen, 18. Nov. Zu einem verzweifelten Kampfe kam es gestern hier unter Arbeitern der Dreschmaschine. Ein sich seiner früheren Messerstechereien rühmender „Schnapsheld" gedachte eine schreckliche Tat zu begehen. Er fing mit dem Einleger, einem Ooer-Mörler namens Weifensee, ohne irgend welchen Grurtd Streit an, wobei er versuchte, diesen in die in vollem Gange sich befindende. Trommel .hiuKnzuwcrjem Dies wäre beui Un-
Der deutsche Kaiser wurde bei seiner 2lnkunft auf der Bahnstation Hinton Admiral, die bei starkem Regen erfolgte, von dem Besitzer von Highelisfe Castle, Oberst Smart Woctley, empfangen und fuhr von dort mit dem Gefolge sofort nach dem Schlosse, wo das Frühstück eingenommen wurde. Der Kaiser unternahm hinterher trotz ves Regens eine Spazierfahrt, wobei er seiner Freude über die wundervolle Gegend Ausdruck gab. Die Räume, Die der Kaiser bewohnt, enthalten viele wertvolle historische Einrichtungsstücke. Während seines Aufenthaltes in Dem Schlosse ist dieses durch Telegraph und Telephon direkt mit London verbunden. Es sind umfassende Maßnahmen getroffen, um den privaten Charakter des dortigen Aufenthaltes des Kaisers zu wahren.
Tie deutsche Kaiserin kam um 12 Uhr 30 Min. m Port Viktoria an und wurde von dem Höchstkom- nandierenden der Insel Store, sowie von dem Oberst- 'ommandierenden der Heimatsflotte empfangen. Die .Iriegsjchisfe feuerten Salut. Um 2 Uhr nachmittags ging ------- ...........—
)ie Kaiserjacht „Hohenzollern" mit der Kaiserin an Bord lose ßcriphttcrung dcö Bürgertums der fozialdemokratischen mch Holland ab.
™ * Verkehr Sunfülle. Sei der Einfahrt in die Station
^on Herne entgleiste ein Güterzug. Die Maschine und zwei Wagen S. K. H. dem Großherzog war er durch Verleihung des sprangen aus dem Gleise. Ein Wagen stürzte um. Die Maschine Philippsordens 1. Kl. und des Charakters als „Justizrat" ^f gegen ein Bahnwärterhaus, das in Trümmer ging, ausgezeichnet worden. I ■ Bahnwärter sprang zur Seite, wurde aber von einem Stein
** Di e „Ma mzelle Nito uch- Auffü h cun g beginnt nicht um 71/2, sondern schon um 7 Uhr.
+ Großen-Buseck, 18. Nov. Das Wirtschaftswesen Zur Germania hier, bisher der Brauerei Friedel u. Asprion in Gießen gehörig, ging durch Kauf in den Besitz des seitherigen Pächters, Herrn Wilh. Wagner über.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen unb den Nachbarstaaten. In Bingen wurde ein Verein zur Er- S richtung eines N a tional-Bismarck-Denkmals auf der
.. , . j ' Cr’1 'ü -V’Vt.......a ~ ' 'i. - Elisenhöhe bei Bingerbrück gegründet. — Fn Södel starb im
mutige An)ichc, daß alle Sonderwunlche zucuagestellt? Alter von 60 Jahren der Lehrer I. L o r tz , nachdem er 40 Jahre werden und einer späteren Lösung überlassen werden müßten. ? im Schuldienst tätig war und lange Jahre m Södel gewirkt Darum wurde dec emfiiinnuge Beschluß gefaßt, die Kandi-i^/^- — In der Kaserne des 6. Dragoneccegiments zu Mainz batcnlijie des vereinigten Bürgerausjchufses anzunehmen unt> ^ferb eittem Rekruten mit dem Hufe ins Gesicht,
c • c ~ ■ r ■ sj t l oag das eine Auge sofort auslief und auch das andere so lcknuer
m diesem Cum für deren Cieg zu wirken. ! beschädigt wurde, daß es verloren fein dürfte. Außerdem wurde
„ Lehrer und G em eindewahlen. Der Vezirksver-f dem Manne die Nase zertrümmert. — In Oberwegfu rth nanb Ofjenbach der» Destüchen Landes tehrervereins be- verschied nach längerem Leiden Bürgermeister Eur ich. Er stand «fragte beim Vereinsvorstand, eine außerordentliche ö aupt - nahezu 15 Jahre an der Spitze der Gemeinde und gehörte außerdem Versammlung eiuzuberufen, in bei gegen den Beschluß i>c5 s»M,
Ausschusses der Zweicen Kammer, den Volisschuliehrern auch in den neuen Vecwaitungsgesctzen des Großherzogtums das Passi v e Wahlrecht bei den Gemeindewahlen vorzueuthalten, Protest erhoben werden soll.
<♦ t * v- /—) c • f , q rvx . >-*. ' - - • , , Vz Lil IV U ll U L L V U L v L nL- L U U I u ll i L t L (L VX- L «O v IhvUv L vL
^oßh. Landgericht der Provinz Oberhesfen ernannt, wel- Ztg, in Nr. 267 imtc-tiaufen. Sie schreibt an der Spitze der chen Posten er bis zu seiner am 26. Sept. l. I. erfolgten politischen Uebersicht: Das chinesische StaatSministe- Pensionierung bekleidete. Nun hat — nur wenige Wochen rium trat gestern unter dem Boriitze des Ministerpräsideniten des im 71. Lebens- —


