Handel
des
97.95 I Elektriz. Lahmeyer
86.75
4% Uesterr. Goldrentd
. 147.40
Türkeuluse . .
fnuce-Heim-Eiseubahu .
Tendenz; ziemlich fest.
Burse, 21. Januar. Anfangskurse.
216-00
247.50
128.00
34.70
13J.60
147.00
Berliner ilaudelsges Darmstädter Bauk . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio
Eisen tabu . Gottuardbahu . . . Lombard. Eisenbahn Uesterr. Staatsouhn .
Harpener Bergwerk uauranütte ..umbarden E. B. Nurdd. Lloyd . . l'urkeuluse . . .
Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amenk. Paketl. Harpener Bergwerk. . , Laurahütte......
51.80
88.75
66.90
97.65
3^7« 3%
. 1J4.00
. 139.90
. 242.90
. 172.40
. 186.50 . 158.70 . 216.10
. 117.70
3%
3^ej
Reichsanleihe do.
Konsols . .
do. . .
Hessen . <
Oberbessen
34.70
147.40
150.20
. 188.50
. 139.60
. 243.2u
. 88 0u . 158.90
VrLefkasten der Ucöaftiom
(Anonyme Anfragen bleiben uubcvürfiiäjtiflt.)
91. H. Llf bitten Sie dringend um umgehende Nennung Ihres Namens, den wir strengstens geheim zu halten Derjpredjeu. xZhr Name altem könnte uns für die Zuverläfsigteit Ihrer Angabe» bürgen.
4% Gnech. Monopol-Aul.
4-6 äussere Argentinier .
3°/0 31exiKaner . . .
4>au/o Chinesen . . « •
Aktien:
Bochum Guss.....
Buucrus E. W . . . .
Berliner
Canada E. B. . . . Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . Durtmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: fest.
c. Ein komischer Herr, dieser , der mit uns wie mit seinen
wir Wesentliches aus seinen Kammerschrislstücken „unterschlagen".
Es ist richtig, daß jener Antrag bereits aus dem Jahre 1906 stammt, und mancher unserer Leser wird sich auch noch daran erinnert haben. Las ändert aber nichts an der Tatsache, das; die Neu-Embringung eines solchen Antrages wenige Tage vor der Reichstagswahl bet jedem unbefangenen Beurteiler den Anschein erwecken muß, daß damit eine Stimm- nngs mache beabsichtigt sei. Und das umsomehr, als mit der Veröffentlichung des Antrages nicht gewartet wurde,
476 4 zo 4z'6 3?ö 3-6
* Kleine Tages chronil. Tas Stadttheater in Eutin ist abgebrannt. Drei weitere Gebäude stehen in Flammen. Ter Brand brach morgens 4 Uhr auf unbekannte Weise aus. —2er Ständerat Ea 1 on 0 er, em gesuchter Anwalt in B e r it ist auf der Fahrt zwischen Zürich und Thur aus dem B a hnznge g e st nrzl und hat sich schwer, wenn schon anscheinend nicht tebensgeiährtlch verlegt. — U e b e r s ch w e in m un g en des nordarnerikaniichen Stromes Ohio haben großen Schaden angenchtet. Seit 1883 ist keine so bedeutende Ueberjchweminnng in ehr 511 verzeichnen gewesen. Tausende von Eingeborenen sind obdachlos. 'Jluf Beseht der Behörden sind alle an den Usern gelegenen Gebäude geräumt worden. In Ememnati ist jeder Ge- schäüSvcrkehr unterbrochen. — Ter Dampfer Teutonie berichtet über ungeheuere Eisberge, denen er bei Umjchiffung de4 Map Horn begegnete. Tas Schift konnte nur mit knapper Not einem 500 Dieter hohen Eisberge, dessen Oberfläche mehrere Quadrat- Kilometer betrug, ausweichen. — Bei Marienjiet im Ems» Iade-Kanal wurde der Obeimajchinist Han ermordet und beraubt aufgefunden. Uhr uud Barschast fehlten.
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr und Industrie, Giessen.
Frankfurter ItiirMe, 21. Januar. 1.15 Uhr.
5ordd. Lloyd.....131.50
Übeischics. Eisen-Industrie 124.90
Fragezeichen dahinter.) schreibt uns der Landtagsabg. Köhler eine Postkarte in
d. Mainz, 20. Jan. Ter beim Münchener Kabarett tätige! höchst eigentümlicher Tonart. Er „fordert uns auf, unver-
25jährige Kapellmeister Karl Kopp auL München hatte sich züglich zu veröffentlichen- : anfangs dieses Monats mit der beim Kabarett mitwirkenden San- ^^„^g^orfer ^lltbürgerineister getin Fritzi Staus icthbL Nach SHenlerung ber.SamätageBor.ky m barsch rebet, wohl um so auch uns, wie sie, unter fein Heilung un .,C°thrrh°si Hatte ine Stau» auf talabung b°. Unler- mckErziehnng vrranlaßi uns, sachlich
euugen Herren Platz genommen und jebenjalle mit btcicit tn P /,6 ö . ' J . 0 1 . , }
späler Stunde etwas zu »icl Metttat. Leun plötzlich stürzte * i< bietben und nicht m lernen berben 4.011 zu veriallen. Bräutigam gegen l3/i Uhr zum Restaurationslokale hinaus, wäh- Herr Köhler behauptet, daß er den Antrag zum erstenmale rend die Krautz ahnungsvoll ihm folgte. In der Heidelberg- im Jahre 1904 eingebracht habe und dies auch in dem faßgasse zog Kopp einen Revolver aus der Tasche und ehe ihn neuen Antrag stehe; die Redaktion habe den Passus in seinem
4/4o,'o rass. Staatsaul. 1‘JUa 4>3 o Japan. Staatsanleihe 4 “6 Conv. Türken von lbü3
142.20
122.26
249.50
21820
155.70
216.50 243 00
von 69 Jahren, als er grade im Begriff stand, von seiner Wohnung sich nach seiner Dienststelle im Städelschen Kunst-Institut zu begeben. Beer malte hauptsächlich russische Eenre- Sachen. — Im Keller einer hiesigen Brauerei explodierte heute ein Bierfaß. Ter Braubursche Rebhahn erlitt durch die herumfliegenden volzreile so schwere Verletzungen, daß sein Tod nach kurzer Zeit euitrat. — Tie jüngst ncrjiorbenc Frau Charlotte S peyer geb. Stern hinterließ dem Mädchenstift in der Nückertstraßc 8 0000 M!., dem israelitischen (jiaueiWcrrin in der Theobaldstraße 40 000 ML. und einer größeren Anzahl weiterer jüdischer Vereine kleinere und größere Beträge.
jemand daran verhindern konnte, hatte er sich von der Seite eine neuen Anträge, der dies aussagt, „einfach un te rschla ge n". . Kugel in den Kopf gejagt. Tie Braut stürzte sich ,ammernd Nun, höflicher kann man sich ja nicht ausdrücken» wenigstens über dm am Beden Liegenden, oer von der herbeigeeilten Polizei ^öl)ler nicht. Wtr pflegen von Köhler'schen «it d-M Lumkmwagen Itabettö ins R-Ä^lpi^l v^r-Lt wuck>°. Elab«r-M> fiel« möglichst viel unseren Lcsem «-rzuseS-n, RS ?"“« 7 Beoöst-rnng -nölich di- ganze Grötze dieses Mannes am Sonntag mittag 12 Uhr im Hospital. kennen lerne, und haben s. Zt. selbst bic plntnpnen Angriffe
Frankfurt a. M., 19. Ban. Heute verschied an gegen die Gießener Umversilät publiziert zur Eharakterisltk einem Herzschlag Professor Wilhelm Amandus Beer int Alter Köhlers. Immerhin kann er sich nicht darüber beklagen, daß
o Uesterr. bilberrente Lngar. Goldrente . . Italien. Rente , . . Portugiesen Serie I . Portugiesen „ III
98.10 86.75 96 80 95.40
99.70
100.00
96.20
102.50
69.40
76.40
91.50
94.45
95.90
.. , . - für das Jack der I — Durch einen Kriminalbeamten wurde hier ein internationaler
gendi bet der theologi chen F -,^s?ilflat-onssckrift bandelt Taschendieb in dem Moment fefrgenommen, a!S er vor praktischen Theologie erteilt Seme; gabditationW ft einer Dame mir der Sand durch seine zer
rt ber „Tie Vorlesung heiliger Schriften im Gottesdienste J ri)-)-cnc ^ocita;c : hindurch das Portemonnaie stehlen wollte. Der I. Teil, bis zur Entstehung der altkatholischen Kirche, ferner ^haftete nennt sich Arbeiter Albino Dixier aus Lyon. — wurde dem Dr. phil. Oswald Wcidenbach aus Dresden I yüUrbc ein Kaufmann aii-3 Straßburg verhaftet, der sicy fcie venia legendi bei der philo'ophischen Fakultät für bo5 kurcf) c((?u grCßC Geldausgaben vcrdäs llg machte und mehrere
der Philosophie erteilt. Seine Habiltlationsschrisl ist Hundertmarkscheine in Gold umwechseln ließ.
betitelt- .Viensch und Wirklichkeit". ((Sinne, geb. 1872 in Hanau, den 18. Januar. Die Stadtverordneten Berlin studierte in Lausanne, Berlin und Straßburg, be- beschlossen, den Einheitspreis für Koch - und Leuchtgas für sonders bei Harnack und H. I. Holzmann, und bestand 1895 Wohnungen bis zu Mk. 300 Mietwert auf 15 Pfg. in Berlin das erste theologische Examen. Dann folgte eine pro Kubikmeter festzusetzen, bet unbegrenzter Zahl der Leucht- dreijähnge Mitarbeit an dem Werke des Professors von flammen, die an die Kochgasleitung mit zum Anschluß kommoden Tie Schriften de§ Neuen Testaments". Von 1899 [ men. Tie Abgabe des Koch- und Leuchtgases in diesen Woh- bi§ 1901 'roar er Neligionskehrer an der Höheren Töchter- „ungen erfolgt mir durch GaSautomaten unter Wegfall von schule in Friedenau. 1900 bestand ec in Gotha das zweite Gasmesser- bezw. Automatenmiete. — Die Erbauung einer theologische Examen, war von 1901—1903 Subdiakonus in elektrischen Stra ßenbahn wird nun bald zustande koin- (Sotlia und 1903—1906 Pfarrer in Elgersburg i. Th. 1902 men. Tie Gesellschaft m. b. H. Hecker u. Co. - Wiesbaden erroarb er in Berlin den Lic. theoJ. mit der Schrift: ist bereit, den Ban anszuführen. Tas etwa 460,000 Maik
Th C Cypriam testimonioruin libiitres 1. Teil. Literar-1 betragende Baukapital soll nach den ausgestellten Bedingungen historische Untersuchungen". D. Red.) hur einen Hälfte in Obligationen, zur anderen Hälfte m Aktien
1 ** Geschichtsverein für den Kreis Bjeden- zerlegt und übernommen werden von einer Aktiengesellschaft.
fopL Aus einem Gießen benachbarten Orte des Kreises bestehend aus der Gesellschaft Hecker u. Co. und der Stadt. Biedenkopf wird uns geschrieben: I Ter Stadt soll jederzeit das Recht zustehen, die Bahnanlage
Für uniern Kreis ist um die Wende des Jahres ein eigener Lum Zösachen Betrage des letztermittelten Reinertrags, sofern „Gejchichlsvcrem" gegründet worden, welcher sich die Erforschung ^^raa mindestens dem Buchwert gleichkommt, zu überund Bearbeurmg der Geschichte unseres Kreifes, seiner emzelncn ,
X.'Hanau. 20. Jan. $.r in Großauheim bei Hanau pereils zivei yiununcrn erschienen sind. An cioft iür lokalgeschich^ wohnende Zugschaffner Arnold wurde gestern abend auf liehe Arbeit fehlt es in dem historisch und volkskundlich gleich lll= kciit Lahnhofe Hünfeld buchstäblich zerslümmelt. Er hatte
** Elektrische Straßenbeleuchtung. Tie Durch- einen Schnell- und darauffolgend einen Personenzug durch- sühriing der für Seltersweg, Kreuzplatz und Brandplatz etc. Lylaffen. Als diese drei Züge den Bahnhof Hünfeld passiert geplanten elektrischen Beleuchtung konnte bisher nicht erfolgen, hatten, fand man die Körperteile des Arnold verstreut nm» weil ein Hausbesitzer am Seltersweg und einer am Kreuz- Erliegen. Jedenfalls ivar der Unglückliche von dem O-Zuge platz Schwierigkeiten machen. Sie weigern sich, die Rosetten, erfaßt und getötet worden. Tie anderen Züge werden dann an denen der Träger des Beleuchtungskörpers befestigt werden auch noch über seinen Körper hinweggegangen sein. Den soll, an ihren Häusern anbrmgeii zu lassen. Es wäre recht Unfall hatte niemand bemerkt.
bedauerlich, wenn die Stadt nicht das nötige Entgegenkommen -a- W etzlar , 19. Jan. Die Erlv eiter un g s arbeiten bei einer Verbesserung, die dem gesamten Verkehr und be» für den Bahnho f nehmen einen guten Fortgang. Hunderte sonders dem g-ichöftttch-n Lebe» ,u-u. tommen i-a,
rourbc* ■ o ■ $. nTiP-T8 fnnh imIMaschinen arbeiten rastlos, um das Material nach dem Breiten
_ p-9an r t r n n he§ am Lahnbecken 5N befördern. And) viele Maurer und landwirtsch.
Saale der WirsiuMt zur -vnrg de* e^ des am Ahnende Winterbeschäftigung. Selbst an
20. November v. 3- y 9egrfiiti)eten hen seitherigen kurzen Wintertagen wurden stets 10 Stunden
m a t bereinig u n g statt. Slentamiinann Sch T täglich gearbeitet und allen Arbeitern ein durchschnittlicher Sage»
Metzen ,prach in l^stundigem Bo^rag c » c ■ e. L^n von 35 bis 38 Pfg. pro Stunde gewährt.
und Hexenverbrennung in der Wetterau mit be- - Weilbura »0 ^an Prinz Ei-iel Friedrich von sonderer Berückfichtigiing der Orte Binge n hei m ' -3 ci l b u r g, -0-^'na an die festliche Auffahrt der und Echzell. Auf Akteninaterial dcr Hexeiiprozeffe geftutzt, N'R>'dervereine bei der Anwesenheit des Prinzen zur Tausend- M-teder Redner, den ^ich erschieß Abenden, dwZeu T^^v^meber ^^^^^ri^en z *
nach dem SOia^r. Kriege mit ihrem geiUigen Tiefstände, tn der I wPnnf-fcn des ^abn-Rnder Verbandes gestiftet Der selbst die Gebildeten vom Glauben an Hexen und Zauberei be»
fangen waren, durch Belege ans den Prozeßakten in M£etii toirC> auin .Jtau auT ocr nn^jun m ^tn uurg nun
der Weise vor. Trotz unserer vorgeschrittenen Voltsbildung 'teäi Nndenden Negatta zum ns r g . ^et
doch noch ein ziemlicher Rest von hexen- und Gespenstergmuben 8 M arburg, 19. ^an. -toie )ci)on tur6 gemeivet tm Volke. Diesen zu bekämpfen uno dabei auf klär end zu wurde, brach vergangene ^iacht tn der m unmittelbarer wirken, ist ein Bestandteil der Arbeit des Verbandes für Volts- Nähe dcS SüdbahnhosS gelegenen LandeSheilanftalt für bilbung. Daß der Redner in diesem Teile durch seinen höchst Geisteskranke Feuer auS, das in kurzer Zeit gefährliche intereiianten Vortrag ein ehrliches Teil beigetragen hat, ist an- Tjmensionen anzunehrnen drohte. Bevor mau dem Brande zuerkennen. Lebhafter, anhaltender Beifall zollte ihm den Dank, cntgegentrat, brachte man sämtliche Kranken in Sicherheit, An den Vortrag schlossen sich einige Ausführungen des B^blio- ,00s natürlich mit größter Mühe verbunden war. Die Leute thekars der Vereinigung über die neugegründete Violiothei., die wurden meistens nur notdürftig bekleidet, teils in ihren Betten schon 88 Bände zählt u>ch bald w°Mtlich- Erw°.terung ! k„auSa-traä-n. teils hcrauSqefübvt. W- folgten meisten.
bis er als Landtagsdrucksache erschien, sondern die .Volksmacht" in die Lage versetzt wurde, den Antrag mit einer für die Neichstagswähler berechneten redaktionellen Einleitung und der ganzen Begründung schon einige Tage vorher ;u bringen. Die Veröffentlichung dieses Antrages wurde also in ganz ähnlicher Weise in die Wsge geleitet, wie seinerzeit die bekannte Anfrage wegen der Eberstädter Unter- suchüngsaffäre, deren vorzeitige Veröffentlichung ja auch erfolgte, um Herrn Köhler m der Gloriole deS echten Volks- inannes erscheinen zu lassen.
Ob der Antrag jetzt zum ersten ober zum zweitenmal eingebracht wurde, ist für seine wahllaktische Bedeutung ganz einerlei. Tie darin geforderten Bahnen liegen im Interesse der Bevölkerung, aber das Haden auch andere Leute wie Abg. Kohler emgesehen. Sie haben zwar keine diesbezügliche Anregung im Landtag gegeben, aber in den schon längere Zeit bestehenden Eisenbahnkomitees für die praktische Durch- fuhrung dieser Lahnprojekte gearbeitet. Wir glauben, daß sie damit der Bevölkerung einen besseren Dienst erwiesen haben, als wenn sie sich ebenfalls damit begnügt hätten, dem Landtag ihre Eisenbahnwünsche zu unterbreiten.
Vom Erdbeben auf Jamaika.
Die Forträumungsarbeiten in Kingston ergaben, daß der Tod bet dem plötzlichen Zusammenbruch ganze Familien traf. Viele, die bei dem ersten Stoß die Fenster aufrissen, um zu sehen, was los sei, wurden durch den Zusammenbruch des Gebäudes unter den Trümmern begraben. In einer von einigen hundert Kindern besuchten Schule wurden 9 0 Schüler erschlagen. AIS der erste Stoß erfolgte, eilten viele der Einwohner, um sich auf den See zu retten, zu bert Piers, die bald zu brennen anfingen. Rur mit Mühe konnten etwa 700 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht werden. Der anierik. Admiral hat auf Ansuchen der britischen Behörde Marine-Infanterie zur Unterstützung der Behörden bet der Aufrechterhaltung der Ordnung ausschiffen taffen. Tie ans der zerstörten Strafanstalt ausgebrochenen Gefangenen wurden wieder eingejangen und in Gewahrsam gebracht. Die Zahl der zu Tage geförderten Leichen wird letzt auf 6 00 beziffert, wächst aber beständig.
Jetzt erst wird bekannt, daß auch die renommierte Zigarre n -F a b r i k von Machado zerstört wurde. Da die Katastrophe während der Arbeitszeit erfolgte, wurden 120 Arbeiter und Arbeiterinnen inmitten ihrer Beschäftigung getötet.
Flüchtlinge von Jamaika erzählen, daß 25 Häuserviertel vollständig zerstört seien. Im Umkreise von 10 Meilen sei jedes Has beschädigt. Es machen sich in der Erde Risse bemerkbar, aus denen heißer schwarzer Schlamm auillt. An Bord de4 Dampfers „Arno" wurden 64 Beine und 15 Arme amputiert Tie Zahl der Toren wird nach der Newyork Times auf 1500 angegeben, nach der World sind bereits 1200 Tote beerdigt worden.
Aus Port Royal wird gemeldet:
Viele Haussundamenre sanken sechs Fuß tief. Die Sondierungen ergeben, daß der Boden des Häsens und seiner Einfahrten sehr veräirdert ist. Das Leuchtschiff auf Plum Point und der alte Kirchhof sind verscchounden. Zwei neue, 9.2zötiige Geschütze im Augusta-Fort an der gegenüberliegenden Seite versanken in die Erde. Anderen Berichten zufolge versank nur die Hälfte uon Port Royal, der Rest liegt in Trümmern. Bei der Apostel- Batterie fall! das Land acht Fuß.
Die „Newyoick Sun" meidet aus Kingston, daß weitere zwei Erdstöße verspürt wurden. Ein Mann wurde noch lebend halb wahnsinnig unter den Trümmern hervorgezogen.
schon 88 Bande zaylt uno üaio iveienutüjc Erweiterung ersayren . , hcrauSaeführt
onhmaig. »mßttn j-d°ch nul 6CW.U wcggchM
Wielen nnb weitere in Aussicht gestellt. werden, da sie mimet wieder den Rammen . entfiegen hefen
ö 2) leid) en bad}, 18. .^an. Die hiesige Gemeinde hatte Tie 51 Kranken wurden vorläufig in den Dcftfaal der Anstalt heute einen guten Tag. Die auf dem Rathause anberaumte gebracht, später verteilte man sie in den übrigen Krankcn- Verpachtung der Fischerei, ein ganz unscheinbares Häusern. Die freiwillige Feuerwehr, welche bald auf dem Wässerchen, wurde auf 12 Fahre verpachtet; gegen vorige Pacht- Brandplatz erschien, ging m opferfreudigster Weise an die Periode 30 Mk. stieg der Preis pro Fahr aus 91 Mk. Ein Bekämpfung des Brandes, der nach vieler Mühe auf seinen X)err aus einem Nachbarorte war der Pächter in der vorigen beschränkt wurde. Erst heute nachmittag um 4 Uhr MW t dftmd me. t mmbenvertigc ^onute d,, Kn-rm-hr wieder «brücken, doch -nusite eine Wache
Äwen - G-dr si'-ückb-eiben. Bon den. umfangreichen Gebüude sichen nur Boll-Friedberg erstanden den G e m e i n d e s a n d ft e i n b r n ch noch die Umfaftungsmauern, der Schaden ist recht bedeutend, für jährlich 13'2 Mk., früher 60 Mr. Die heutige Fichtenstcnnm- Tem Vernehmen nach soll der Brand durch Kurzschluß ent- Holz-, zum Teil Schnlltholz-Versteigerung wies ebenfalls hohe standen sein. — In einem Anfall von Schwermut machte Preise aus, 32 bis 34 Mk. für den Kubikmeter. Die Gemeinoe vergangene Nacht ein Student namens Zachen aus Erfurt erlöste ca. 3200 Mk. I feinem Leben ein Ende.
sd. Darmstadt, 20. Jan. Vielfache Austritte aus [j Laasphe, 20. Jan. In einer Schlackenhalde der nationalliberalen Partei, besonders von Mit- ßc< Geisweiel fand man gestern die Leiche eines polnischen gliedern aus den Beamtenkreisen, werden soeben bekannt. Als Arbeiters, der sich diesen sonderbaren Platz als Schlaf- Ursache wird in den meisten Fällen die scharfe Stellungnahme ^11? ausgesucht halte und erstickt war.
des hiesigen nationalliberalen Parteiorgans gegen die Maß- ♦* ft le ine «ji it t c iliin n en aus offen und den nahmen der Regierung angegeben und man glaubt, daß nach Nachbarstaaten. Aus der Landstraße bei Seelbach unweit der Wahlkampagne noch weitere Austritte erfolgen werden. Tiez winde der Brieiirä ge r ievfc b! i vc, it b eu ta itei i und /cm- , < ■ r , ... , . lemer Barichast beraubt. Als betrat verdächtig wurde der
(Wir geben diese Korrespondenz nur wieder, weil sie weiteste ^.^r Tcgenhardt ans Nassau verhallet.
Verbreitung finden wird in der ganzen hessischen und benach- ■ 1 ■■ - — ——- ...;— —
barten außerhessischen Presse. Doch wir setzen ein großes ZU dem Artikel „Neue Etfenbahnen tn Lberhessen^


