Ausgabe 
18.11.1907 Erstes Blatt
 
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Karl Müller, Lehrer

Die trauernden Hinterbliebenen.

Giessen, den 19. November 1907.

Giessen, den 16. November 1907.

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Blumenspenden dankend verbeten.

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>v

für 1908

1907 acht

Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 08835

sd. Da rrn sta d t, 16. Nov. Als dieser Tage der Stud. "tzlektr. G. C h,r i st e n s e r aus Mülhausen an der Hochschul­kasse seine Studiengelder bezahlt und sich entfernt hatte, entdeckte man, daß 9 Goldstücke beschädigt waren und Mindergewicht hatten. Ermittelungen durch die Polizei und die Untersuchung der Münzen führten zu der über­raschenden Entdeckung, day die Münzen mit einer Säure behandelt worden und ihnen dadurch Gold in Höhe von ca. 14 bis 16 Mk. Wert entzogen worden war. Nach anfänglichem Leugnen machte der Student ein Geständnis und wird sich demnächst wegen Münzvergehens zu verant-, Worten haben.

R. B. D a r m st a d t, 17. Nov. Der ärztlichen K u n st ist es leider nicht gelungen, die junge Frau Oberlehrer Dr. A., die sich vor zehn Tagen beim Einmachen von Kon­serven in der Wohnung ihrer Mutter durch Entzündung von Weingeist schwere Brandwunden zuzog, am Leben zu erhalten. Sie ist in der Nacht zum Sonntag im städtischen Krankenhaus, wohin sie gleich am Morgen nach dem Unglück transportiert worden war, nach furchtbaren Qualen den schweren Brandverletzungen erlegen.

(sc.) Offenbach a. M., 17. Nov. Auf eine dringliche Anfrage der Stadtverordneten Boehm und Porth betr. diespekulative" Anlegung von 500000 Mark aus der letzten städtischen Anleihe antwortete

r und wollte durch die Bittschrift erreichen, daß die Bcrsttzu . I rückgängig gemacht werde. Er wurde zur Feststellung sm Perionalien von der Polizei festgehalten.

Essen, 18. Nov. Eine gestern abend hier statte fundene außerordentliche Generalvcrsammlungd deutschen Klassenlehrer-Vereins forderte ci stimmig die Beseitigung jeglicher Ortsschulaufsicht.

Rom, 18. Nov. Die Krawalle mit den it alie Studenten der Wiener und Grazer Universität haben un öcr stuoierenden Jugend in Italien große Beunruhigung hcriu gerufen.Tribuna" veröffentlicht einen Artikel, der ansch nend von der Regierung inspiriert ist, worin sie die Studem i,,t öur öiuhe auffordert, da die Kundgebungen geeignet feien, i .. . ... ----- Es handelt Brredentismus von neuem zu erwecken und die guten Beziehunq

die iich seit Goethes Aufenthalt in Zwischen Italien und Oesterreich zu gefährden. Das Blatt en

Danksagung.

Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Tode unseres lieben Vaters und Schwiegervaters sage ich im Namen der Hinterbliebenen herzlichen Dank.

hierher telephonisch Nntgeteilt worden. Teurer hatte von , dem Gelbe bereits eine Fahrkarte nach Leipzig gelöst.

** A b e n t e u e r. In der Nacht auf den Sonntag wurde Won einer Schutzmannspatrouille in der Stemstraße ein junger Mensch nur mit Unterhose bekleidet angetroffen. Nach ferner Angabe war er von einer Frau mit in ein Haus gelockt worden und dann von deren Ehemann beim Schäfer- I stündchen ertappt, durchgeprügelt und ohne seine Kleider an die Luft gesetzt worden. Die Schutzleute verhalfen ihm wieder zu seinen Kleidern und dann tonnte er den Heimweg < nach Dutenhofen antreten.

gestern nachmittag Bürgermeister Dr. Dullo, er werde am 21. d. M. in der Stadtverordnetenversammlung Bericht über die Anlegung der Anleihegelder erstatten. Er halte die von ihm vorgenommene Transaktion (Begebung von 500 000 Mark städtischer Gelder gegen einen hohen Zinsfuß an die Spekulantenfirma Eberbach in Berlin gegenKaiser­host-Aktien als Faustpfand) nicht für gewagt, sondern für ein ganz gewöhnliches, solides Lombardgeschäft, wie es täg­lich von einer großen Zahl öffentlicher Kassen, selbst Staats­kassen gemacht werde, um augenblicklich entbehrliche Bar-! bestände vorübergehend anzulegen. Außerdem habe er die Transaktion mit Zustimmung des Anleiheausschusses abgeschlossen. Verschiedene Mitglieder dieses Ausschusses erklären aber, daß ihnen vom Bürgernreister keinerlei Mitteilung über feine Bransaktionsabsir^t gemacht worden I sei- Stichhaltig ift auch nach der Ofsb. Ztg. die Ausrede nicht, es könne für die Stadt kein Verlust entstehen, weil ernen etwaigen Ausfall die Vermittlerfirma zu tragen hätte; dazu sei diese Firma gar nicht in der Lage.

(:) Krofdorf, 17. Nov. Unser rühriger Geflügel-! zücht verein veranstaltete in den Räumen des Gastwirts Moos eine Geflügel- und Kaninchenausstellung, die sich eines regen Besuches zu erfreuen hatte. Die Ausstellung bot in allen ilnen Teilen em erfreuliches Bild, sie war recht zweckmäßig einge­richtet und durchweg mit schönen Tieren beschickt

. = Garbenheim, 17 Nov. Nächtliche Einbrüche sind wieder hier, au der Tagesordnung. So statteten ein oder mehrere ? x der Heddrich scheu Gastwirtschaft einen Be­

such ab. ^ie drangen durch ein Hinterfenster in die Küche, wo Ken der nette Betrag von etwa 50 Mk. m die Hände fiel. Als der -tat verdächtig gilt einer der hier beschäftigten kroatischen Eisenbahnarbelter. |

Vermischtes«

w rlin, 16. Nov. Vor einigen Tagen meldete die B. Z. Die Verhaftung eines lange gesuchten russischen Terroristen durch die Berliner Kriminalpolizei. Wie sich nun herausstellt, hat die Behörde mit dieser Verhaftung einen guten Griff getan. Der Mann nannte sich M i r s k i und gab an Lebensversicherungsagent zu sein und sich nur zufällig in Berlin aufzuhalten. lieber seine Beziehungen zu den Terroristen und zu anderen Angehörigen des russischen Reiches, die in Berlin

() Marburg, 16. Nov. Die aus Anlaß des 700jähr. Geburtstages der heiligen Elisabeth im hiesigen Schlosse

rTttöverjiLcvts-r'L«che'ichren.

de. Ma r b u r g. Wie wir hören, ist Professor vr. wed. Otto I , R. B. Darin^ adt, 18. Nov. Als ge.^ru Vormittage Heß, Prwaldozent für innere Medizin und Oberarzt an der Großherzogspaar nach dem Gottesdienste in der H medizinischen Klinik zu M a r b u r g zinn Oberarzt der medizinischen Arche nach d em Palais fuhr, warf am Ernst Ludwigsplatz l Klmic der Universität Göttingen berufen worden; er wird dort I Rangierer Jak. Ludwig Luley aus Trebur eine Bitlim Nachfolger von Prof. Dr. Staehelin, der mit Geh. Rat Prof. His m den Wagen. L. war nach ORirlahnhein versetzt Word an die Berliner Universität übersiedelte. Dr. Heß, dem erst vor' r ' 1 ~ 1 " '

kurzem das Prädikat Professor verliehen wurde, istlv75zu Rlarburg geboren, erhielt seine Ausbildung m Atarburg und Dtünchen und promovierte 1898 zum Dr. med. Seit 1900 ist er an der Mar° burger medizinischen Klinik lälig und erhielt im Sommersemesler 1902 die venia legendi für innere Medizin.

911 Halle ist am 16. 9lov. der bekannte Forscher auf dem Gebiet der alten Geschichte, Geh. Reg.-Rat, ord. Honorar-Uiuver- sitäts-Professor Gustav Friedrich Hertzberg, Ehrenbürger der Stadt^Halle, im Alter von 82 Jahren gestor b e n.

5 Personen mehr oder weniger schwer verwundet, 2amf15, ^°cEmbCL eCf0l9te ^embro£e ben Äuembe"

Dienstag den 19. November, abends 6 Uhr:Siegsrü Mittwoch den 20. November geschlossen. Donnerstag j 21. November *):Die role Gred." Freuag den 22. Novemb abends halb 8 Uhr:Fra Diavolo." Samstag ben 24. veniber, abends 6 Uhr:Göllerdämmernug." Sonntag 24. Noveniber, nachmittags 4 Uhr:Alaurer und Schlosse Abends^ 7 Uhr^:Aida." Montag den 25. November, Qtei;

Schauspielhaus.

Dienstag den 19. November*):Husarenfieber." Mittw, W) SufannnenftoB zwischen' einem P-rsonenzug und I abends BewL

Freitag den 22. 9tovember:Der Dieb." Sainstag den 63. D(01 Bn in ersten Al a t e :Rosen", E i n a k r e r -Z y k l u s v» Herrn. Sudermann (Alargoi",Tie feine Prinzessin", 2 letzte Besuch"-. Sonntag den 24. i'iovember, nachmittags halb 4 tfi

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Belteröham liegt auf der Bürgermeisterei vom 19. November Tage lang zur Einsicht offen.

Beltershain, den 16. November 1907.

Großh. Bürgermeisterei Beltershain. Bast.

Statt besonderer Anzeige

Heute abend verschied sanft nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser teurer Vater

Herr Justizrat Ernst Löwer

Um stille Teilnahme bitten

bis Mk. 12.50, Noggenkleie N'ck. 13.2b00.00, Maiskeime Mki bis Mk. 11.75, Franken, Pfälzer, Ried Alk. 00.0000.00. Alle^ 100 Kg. ab stier.

ke. Frankfurt a. M., 18. Nov. (Telegr. Orig.-Bericht des dlnz."). Amtl. 9lotiernngen der heutigen Vichmark tpreise."> Verkaufe standen: 448 Ochsen, 00 aus Oesterreich, 49 ^,2 0 aus Oesterreich, 0 aus Dänemark, 975 Kühe, Fersen, Stiere Rinder, 0 ans Dänemark, 294 Kälber, 423 Schafe und Häinr, 99 Schafe ans Oesterreich, 0 Ziegen, 2423 Schweine. Beu wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht. Ochsen 1. Qualität 79öl j 2. Qual 7073 Alk., 3. Qual. d065Alk.; Bullen 1. Qual. 68 70 Alk., 2. Qual. 6466 Alk.; Kühe 1. Qual. 7274 Mk., 2 6567 Alk., 3. Qual. 56-58 Alk, 4. Qual. 00-00 Mk., ö.F 0000Mk. Kälber: 1. Qual.9295 Pfg., Lebendgewicht54H7 2. Qual. 8090 Pfg., Lebendgewicht 4752 Pfg., ed)in( gewicht 63-68 Pfg. Schafe: 1. Qual. 8000, 2. Qual. 6466 * 3. Qual. 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual. 6162 Pfg., Lebdm 48,500.00 Pfg., 2. Qu. 60 00 Pfg., Lebendgew. 47,0UO 3. Qual. 6256 Pfg. Lebendgew. 00 Pfg, Geschäft bei viel) und Kleinvieh gedrückt, Ueberstand bedeutcnd.

gpielplaK örr vrrelnrgten Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

suchs von Interessenten aus Marburg, sowie der näheren Ammoneni^ und ferneren Umgebung. Die Ausstellung, die aus zahl-' 5 - 1 reichen Urkunden, Aktenstücken, Plänen und chronikalischen Quellen besteht, welche auf die Geschichte der heiligen Elisabeth, ihren Aufenthalt in Marburg, ihre Grabeskirche, ihr Hospital und ihre Reliquien Bezug haben, befindet sich in dem Raum der ständigen Archivausstellung im sog.

^eutehaus neben dem Rittersaal. Sie wird noch morgen j und übermorgen (am Elisabethmarkt), jedesmal nachmit­tags von 24 Uhr, dem Publikum unentgeltlich aeöff- net sein.

Dian schreibt uns aus Wetzlar:

Eine Goethe-Handschrift kommt demnächst zum Verkauf die allerdings nicht auf Papier niedergeschrieben war. ("

M um die Fensterscheibe, d'.c sich stü Goeiyes Aüienryatt in > Spniwen Lianen und Oesterreich zu gefährden. Das Blatt en lüeplar bis vor kurzer Zeit m dem Hause Jäcksburg 15 befand, fiehlt der österreichischen Regierung, ihr möglichstes zu tun ' Dieses paus war zu Goethes Zeit im Besitz der Verwandtschafi den Italienern in Oesterreich bezw. der Triester Universität'0 m ^?^he ift in dem Hause ein- und ausgegangen. nugtuung zu geben.Tribuna" fügt hinzu, die Italiener hat! sw ^^"^^genheit hat er in eme ^nsterscheibe eingeritzt: die Bemühungen ihrer Regierung gebilligt, mit Oesterreich Se?ÄX ^oheibe, die sieh liche Beziehungen anzuknüpfen. Damit diese Politik ihre Fruc

l * Räst/i- "stVerkauf gestellt werden. trage, sei es nötig, daß die österreichische Regierung die I

öiaheres hiervon isi uns nicht bekannt, so daß uns die I lrener mit allem Wohlwollen behandele, ivie dies den Oest ganze Nachricht zweifelhaft erscheint. reichern in Italien gegenüber der Fall sei.

ar ' p rr n ' v - iKleine Kunstchroni k. Dem L a n d e s m u s e u m ui L T Xx<- lti**Matin ' will wissen, daß P r ä s

heure eröffnete Ausstellung von E l r s a b e t h - E r - I D a r m st a d t ist, wie uns von dort geschrieben wird, durch Freih v$e-n 1 ?r 1 e r öem ru,, Kaiserpaar im n achten Jahr cii rnnerungen erfreute sich eines überaus zahlreichen Be-zu Herrnsheim in Worms für die Gemäldegalerie em wert- ^>uch abstatten wird.

' - - - ' volles und interessantes Gemälde von Anselm FeuerbachDie kn - o n d o n,18. Nov. Die V e r t r e t e r d e r a u s w ä rt ig.

Geschenk gemacht worden. Ferner wurde dem '0 NI London sandten gestern an König Eduard und Kai

i jungen Architekten Heinrich Stumps in Darmstadt vom Vor-1 ^Uhelm Delegramme, in denen sie die Hofsnimg nusbrüdh

>laude der dortigen Sludentenschaft die Ausführung der dort auf 5?" oer Besuch des deutschen Kaiserpaares in England i

einer Anhöhe zu errichtenden B i s m a r ck s ä u l e übertragen. Dem- Kundschaft zwischen Großbritannieli und England festigen wer! selben Künstler wurde auch bei einer Konkurrenz für den Bau eines ^.aulg Edpard sandte ein Antwort-Telegramm, in dem er f Realschulgebäudes in Eckernförde der 1. Preis zuerteilt. Kaiser - ausgesprochenen Wünsche seinen Dank sägte und den Kon Franz Joseph hat als König von Ungarn meinem an den !?-^ntcn seine Gefühle der Sympathie ausdrückte. Im Nam imgarlschen Alinisierpräsidenten gecichteteii Handschreiben angeordnet üed ?^utschen Kaisers dankte Herr von Schön in einem Telegrami datz alle m seinem, sowie in seiner Familie Besitze besindlicheiu !^orin er sagt, es sei der Wunsch des Kaisers, daß das gu auf die verewigte Kaiserin-Königin Elisabeth bezüglichen Gegenstände, ^luvernehmen und die Freundschaft zwischen beiden Völu' gesammelt werden und als E l i s a b e t h - M u s e u m " einen dauernd sein und Früchte tragen möge.

gesonderten Teil des ungarischen Nationalmuseums zu Budavesl .^otersburg, lv. Nov. Stolypin hat dem Zar bilden sollen. annähernd folgenden Bericht über die Duma eingereicht. Nc

"" yjairtH* ^-5?. ^l'Eren Anzeichen zu urteilen, kann man die Duma o

SM. 26.50-27.75, Kan,äs $it. 26.25-26.75, 9iogqe) (iefiqcri Tatt ü- bet «h Ä'ot? augenichenttlch poluoch Mk. 20.5020.75, Gerste (Wetteraneri Alk A) 7521 75 hvn X» httSasu r Chomiakows Ansprache au i

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i logieren, gab er feine Auskunft. Bei der Durchsuchung seines .Koffers wurde entdeckt, daß dieser einen doppelten Boden hat, | und als man diesen entfernte, sand man, in Watte verpackt, ! eine große Anzahl von elektrischen Fernzündungen und mitSprengladung und Vorrichttlng zum Sprengen von Häusern oder Eisenbahnen, überhaupt zur Demo­lierung größerer Gegenstände. Die Fernzündungen waren mit elektrischen Drähten derart konstruiert, daß es nur einer geringen Berührung bedurfte, um den Kontakt herzuftellen und die Spreng­ladung zur Explosion zu bringen. Er Ivar wenige Tage vorher aus dem Auslände zugereist und trug eine große Summe Geldes bei sich, so daß anzunehmen ist, daß er zur Ausführung eines großen Coups in Aussicht genommen war.

* Zum Har den Prozeß. Justizrat Kleinholz in Berlin hat jetzt die Vertretung Maximilian Hardens in dem bevor­stehenden Prozesse vor der Strafkammer übernommen. Die An­klageschrift des Staatsanwalts ist Harden zugegangen.- Ein Zeuge aus dem Moltke-Harden-Prozeß wird übrigens zurzeit von der Strafbehörde gesucht, der ehemalige Unteroffizier Boll- h^a r d, der als Zeuge in dem Prozesse auftrat. Er muß wegen Betruges noch sechs Wochen Gefängnis verbüßen, ist aber augen­blicklich nicht zu finden. Seinen Beruf hat Bollhard schon oft gewechselt.. Einiges Aufsehen sollen auch vor zwei Jahren seine Geldgeschäfte erregt haben. Wegen dieser Geschäfte muß Boll­hard diese Gefängnisstrafe verbüßen.

Ei senbahnun fälle. In Altona fuhr am Sonntag ein Personenzug infolge Versagens der Bremse und Schlüpfrigkeit der Schienen auf den pneumatischen Prellbock auf. Hierbei drückte ein in der Mitte des Zuges laufender ^VC,IV3 . ^tul

Gepäckwagen das nachfolgende Abteil II. Klasse ein, wobei I halb 8 Uhr: ^Tie 'lustige Wuwe.

einer Rangiermaschine. 7 Personen wurden getötet. 2ie_ Wagen des Personenzuges gerieten m Brand. 8 weitere Reisende wurden schwer verletzt.

* Brände in Hamburg und Altona. In der k Die ^'a^ensreineri'nAb-nd« 7 Uhr: WhIp..

'Nacht gnni eonntag brannte in Altona ein in der Gr. Freiheit 25 Noveniber- Der lekte^unke - ^lenstnn bin Ä belegener Speicher-Komplex ab, in dem sieh die Möbeliabrik von ^fthCl- ^terai^ 2 * Jtove,nb{

Frank L Co. und das Steinkohlenlager von Rosendahl & &0 IJJ<l|nnt9x°P-

beSanben. Am Sonntag wnrde.i auf dem Steinwärder zu *) Ansang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ubr Hamburg drei Speicher der Lagerhäuser der Firma Nathan " -- , ->

Philipps <L Co. durch Feuer zerstört. Dieses Feuer ist wahrscheinlich Ln ^orausstchtttche Witterung )ttv ^enen am Dienstag d durch Selbstentzündung von Baumwolle entstanden. Der Schaden °^,^ >^ember: -teilweise heiler, trocken. Nachtfrost. Am beider Bräuge wird aus 600 000 Nlark geschätzt. L)esUiche Winde. -