Nr. 2V9 Zweites Blatt L56. Jahrgang Donnerstag 20. Dezember 1906
Erlchetnl t8g!*.O mit Ausnahme des Sonntag-.
Die „•lehtntr Lamttlenblätter" werden dem ,An»e<aer viermal wöchentlich betfl»Iegt Der •Hilft« tanöwtrt** erscheint monatlich einmal.
Giehener Anzeiger
£Rotarton?bru<f and Verlag ber vrOhl Ich«» UniDcrfttätSi)ruderet R. Laag«,
Nedaktton. Exveditton a. Druckerei! Muflh-l Del. 91 l 6L Lelegr^vdr.1 ün-etga äufcm.
General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
Deutsche» Reich.
Berlin, 19. Dez. Der Kaiser und die Kaiserin wohnten heute nadjnmtag der Einweihung der Heuiggeistkirche im Stadtteile Moabit bei.
— Die „Noröd. Attg. Ztg." schreibt: Der preußische L a n d w i r t s ch a f t s m i n i )i e r hat die Verbote aus die Einfuhr von Schweinefleisch aus skandinavischen Ländern aufgehoben. Ein Teil der Presse hat das Verbot als eine neue Sperrmaßregel aufgefaßt. Dies i|t umsoweniger beg^eifttch, atä in den Vechanöiungen über die erwähnten Interpellationen die Aushebung ooer Beschränkung oes Vervuts icbeiiuer Sa)weine gefordert, vom 9ieiai5tani)ieL aber aus v^i-eriitarpoi.z-ttiu-en i>uia|iajteii ais ntajt angängig bcöe>u.)iiel wurde, als ferner in der Verfügung oes Landwirrfchüsrsmmlsters selbst von den be- fteijenuen Verboten der Einfuhr lebender Schweine dle Rede ist.
Lübeck, 19. Dez. Tie „Lüb. Anz." veröffentlichen eine Bekanntmachung des Senats, wonach die Einfuhr von frischem Fleisch aus Dänemark, Schweden und N o r w e g e n ab 20. Dezember geflaltet wird und alle gegenteiligen Verordnungen aufgehoben werden.
Bayreuth, 19. Dez. Der Magisirat (für das Krankenhaus) und die Militärverwaltung haben hier das r)lel,chrre,erungs-Angebot der Metzger wegen zu hoher Preise abgelehnt. Beide Behörden wollen es mit dem
freihänoigen Ankauf von Vieh versuchen.
München, 19. Dez. Gegen Bebel richtet sich indirekt eine Klage, die der frühere Reichs kommifs ar Dr. Karl Peters gegen die „Münchener Post", iveiaje ihn in einem Artikel „Hauge-Peters" nannte, erhaben hat.
Hildesheim, 19. Dez. Der Reichskanzler bringt in emem Antworttelegramm an den hiesigen liberalen und nationaliiberalen Verein zum Ausdrua, daß in vielen Kundgebungen der nationale Sinn zu ihm gesprochen habe, und er hoffe, daß man auch bei den Wahlen danach handeln und Erfolg haben werde.
rttrehe und Schule.
— Gegen die im Falle Korell von dem Ober» konsistorium und der Landessynode gefaßte Resolution hat sich, wie es heißt, in den Kreisen der evangelischen Geistlichkeit flacker Widerspruch erhoben. Zirka 60 Geistliche haben dagegen an zuständiger Stelle protestiert, daß ein Geistlicher als solcher eine bestimmte politische Meinung haben müsse.
Ausland.
Haag, 19. Dez. In der zweiten Kammer kam es heute bei der Beratung des Kriegsbudgets zu stürmischen Austritten. Kriegsminister General Staal verlangte, daß der verlängerte Dien st der Milizen nach den ersten Hebungen abgeschafst werden solle. Sämtliche Redner der Rechten mit einer Ausnahme sprachen sich dagegen aus. Der Liberale van Karnebeek griff den Kriegsminifter heftig an, der sich seiner Meinung nach von den Leuten einschüchtern ließ, die im Kriegsbudget die Sparsamkeit bis aufs äußerste forderten. Der Ministerpräsident Temeester erhob hiergegen scharfen Einspruch und erklärte, der Kriegsminister kapitulierte nicht und warf Karnebeek vor, daß ernichtimgutenGlauben spreche. Hierauf erhob sich em großer Lärm und mehrere Mitglieder der Rechten wandten sich drohend gegen den Minister; mit Mühe stellte der Präsident die Ruhe wieder her.
Paris, 19. Dez Ter Pfarrer des Ortes Mont-le- Chatean wurde Tischler, weil die 474 Einwohner des Ortes die Mittel zu seiner Lebenshaltung nicht aufzubringen vermögen. Er erklärte seinen Pfarrtmdern, ihnen stets mit geistlichem Rat und Zuspruch zur Seite stehen zu wollen, sobald nach ihm verlangt wird.
Madrid, 19. Dez. Das Handelsab kommen mit Deutschland wurde gestern unterzeich net. Das Provisorium, das sonst Ende dieses Jahres ab gelaufen wäre, ift dadurch aus 6 Monate, also bis Ende Juni n. I. verlängert worden. Die dadurch gewonnene Zeit soll zur Wiederaufnahme der Bertragsverhandlungen benutzt werden. t
ien, 19. Dez. Das Abgeordnetenhaus beendete die erste Lesung des provisorischen Budgets, welche dem Budgetausschuß überwiesen wurde. Im Laufe der Debatte hoben zahlreiche Redner die Notlage der Landwirtschaft hervor, einzelne betonten, die Fleifchteuerung werde erst aufhören, wenn die berechtigten Wunsche der Agrarier erfüllt seien. Adler (Soz.) erklärt: Die Sozialdemokraten werden keiner Art von Pluralwahlrecht zu st im men und wollen jetzt lieber gar keine als eine durch das Pluralwahlrecht für lange Jahre verpfuschte Wahlresorm. Den „numerus clausus" wollen die Sozialdemokraten im Interesse des Zustandekommens der Wahlreform über sich ergehen lassen.
Budapest, 19. Dez. Bei der heutigen Galatafel brachte der Kaiser Franz Josef anläßlich des Na- menstages des russischen Kaisers folgenden Trinkspruch aus: „Ich trinke aus die Gesundheit meines lieben Bruders und Freundes, des Kaisers Nikolaus." ~ , ,C,,. ,
Washington, 19. Dez. Im Senate brachte Elkms eine Bill em zur Erleichterung des Geldmarktes gemäß den Vorschlägen des Schatzfekretärs Shaw. Diese Bill gibt die Ermächtigung zur Deponierung von Zolleingängen und Jnlandseintünften bei den Nationalbanken und besteuert die Banken, die solche Depots besitzen. Ferner wird bestimmt, daß alle Nationalbanken zu Depositären gewählt werden können. Außerdem wird der Schatzsekretär ermächtigt, öffentliche Gelder aus dem Staats,chatze den Banken zu ül erweisen, was Schatzsekretär Shaw bereits mehrmals ohne gesetzliche Ermächtigung getan hat.
Guayaquil, 19. Dez. Aus lioja wird gemeldet: Die hiesige Garnison, die seit 60 Tagen keinen Sold erhalten harte, meuterte am 15. Dezember und tötete drei Offiziere. Die Meuterer stürmten dann durch die Strallen, gaben Ker,aMn .SgMe ab Md plünder
ten Häuser und Läden. 2 5 Einwohner wurden getötet und viele verwundet. Oberst Paetz ift mit einer Truppe nach Loja abgegangen, um die Ordnung wieder herzustellen.
Ans Stcidt und Land.
Gieuen, den 2u. Dezember 1906.
•• In Audienz empfangen würben von Sr. K, H. dem Grotzherzog am Mittwoch u. a. Pfarrer Schneider von Oberau, Professor Dr. Walther, Juslizrat Katz und Kommerzienrat Gail von Gießen, sowie Haupllehier Philipps von Friedberg.
*• Lehrer Personalien. Seine König!. Hoh. bei Groß Herzog haben den Oberlehrer an der höh. Bürger- ichiile zu Beerfelden, Dielior Klinger, zum Lehrer an der höh. Mädchenschule und dem Lehrernmenfemmar zu Mainz ernannt. — Bestätigt wurde der von dem luth. Pfarrer und dem Ortsvorstand zu Oppershofen auf die 1. Lehrerftelle an der Gemeindeschute zu Oppershofen präsentierte Lehrer Hillenbrand zu Buchklingen.
** Erledigt ist eine mit einem evangel. Lehrer zu besehende Lehrerslelle an der Gemeindeschute zu Bad Rauhenn.
•• Prinz Ludwig von Battenberg ist gestern von England eingetroffen und am Bahnhofe von der Prinzessin Ludwig empfangen worben.— Tie Fürstlich SotmS-Lichschen Kinder forme die Kinder der Prinz Ludwig von Battenberg'jchen Herrschaften werden heute nachmittag zunr Besuche der HmberooriieUung im Hof- tljcater hier enureffen. (Datmsl. Ztg.)
— Pfarrer Wahl in Langen hat nachdem dortigen Wochenblatt einen Ruf als Pfarrer nach Essen, wo er einstimmig gewählt wurde, erhalten und angenommen.
•• Hofhand werter (Horchtosser, Honchreiner rc.) können, wie S. K. H. der Grogherzog auf eine Eingabe der Handwerkskammer hur befiimmt hal, in Zukunft nur noch Handwerker werden, die zur Führung des Rieifiertilels durch Ablegung der Meisterprüfung berechtigt sind.
** Der Finanzausschuß der zweiten Kammer war am 18. und 19. wieder zur Beratung zusammen. In Gegenwart von SJUnifterialpräfibent Brau n und Geheimrat Weber erledigte der Ausschuß gestern mehrere Anträge von Mitgliedern aus dem Hause. Der Antrag Dr. Schmitt und Gen. öetr. die Sch ul verwalt er usw. wurde vom Ausschuß abgelehnt. Bezüglich der Anträge Dr. Schmitt und Ulrich m betreff der Aushebung der Brückengelder beschloß der Ausschuß, dem Plenum zu empfehlen, bei der gegenwärtigen Finanzlage und dem großen Ausfall, den die Beseitigung der Brückengelder im Gefolge haben würde, vorläusig von der Aushebung der- Ieiben Abstand zu nehmen. In der heutigen Sitzung wurde die erste Beratung über die Regierungsvorlage, bctr. die Wertzuwachssleuer zu Ende geführt. Es liegt hierzu bei Artikel 1, in welchem bestimmt wird, daß in Gemeinden mit mehr als 8000 Einwohnern durch Ortsstatut beschlossen werden kann, den Wertzuwachs des in ihrer Gemarkung gelegenen Grundbesitzes zu besteuern, ein Antrag vor, worin bestimmt wird, daß in Städten von 20000 und mehr Einwohnern die Einführung der Wertzuwachssteuer obligatorisch gemacht wird, ein weiterer Antrag will die Steuer in den kleineren Städten fakultativ geregelt wissen. Ferner liegt noch ein Antrag vor, eine Umsatz st eueuer für die Gemeiiiden in der Weise einzusühren, daß ein bestimmter Prozentsatz als Zuschlag zur staatlichen Stempelsteuer für die Gemeindekasse erhoben werde. Ter Ausschuß stimmte den regierungsseitigen Vorschlägen im Sinne der vorjährigen Beschlüsse zu, behielt sich aber öezüattch verschiedener neu ausgenommener Bestimmungen die Entscheidung bis nach der Beratung mit den Regierungsvertretern vor.
** R a ch breitägiger Hast erhielt ein hiesiger Spenglergeselle bie Freiheit zurück, der, wie wir kürzlich meldeten, wegen der Anschitlbigung verhaftet worben war, den Versuch einer Vergewaltigung gemacht zu haben.
§ G roßen-Lind en, 19. Tez. Die im Frühjahr begonnenen Renovierungsarbeiten an unserer Kirche ruhen jetzt feit säst vier Monaten. Inzwischen fanden Verhandlungen statt zwischen dem Gemeinde- und Kirchen- vorstand und dem Denkmalschutz. Die Kirche soll wieder in ihrem ursprünglichen Baustil renoviert werden. Der Staat bewilligte deshalb eine ansehnliche Summe zu den Kosten. Da aber die Gemeinde in den letzten Jahrzehnten bedeutend gewachsen ist und noch fortgesetzt zunimmt, so beantragten Gemeinderat und Kirchenoorstand, gleichzeckig mit der Renovierung eine Vergrößerung der Kirche durch Hinausrücken einer Seitenwind" vorzunehmen. Rach längeren Verhandlungen ist dieser Tage eine die Wünsche der Gemeinde berücksichtigende Verstäridigung erzielt worden. Man beabsichtigt nunmehr die Arbeiten noch vor Frühjahr zu beginnen, um das Gotteshaus bis Spätsommer einweihen zu können. Die Kosten sind zu rund 30000 Lllk. veranschlagt.
X Offenbach, 18. Dez. Gestern abend fanden sich im Hotel Degenhard etwa 80 Personen zusammen, um einen Verein der Jungliberalen zu gründen. Von Frankfurt und Darmsiadt waren einige Herren erschienen, um die Sache in bie Wege zu Leiten. (Kl. Pr.)
h. Frankfurt a. 3)1., 19. Dez. Die Nachforschungen der Postbehörde nach dem vor einiger Zeit verschwundenen Wertbrief mit 20000 Mk. haben nun ergeben, daß am 12. Dezember em ganzer Beutel mit 20 Wert- und Einschreibesendungen gestohlen ivorden ist. Der Beutel, der in Köln ordnungsgemäß verschlosieN befördert worden ist, muß unterwegs gesiohlen luovben fein. Tie Wertbriefe enthielten 3200 Mk. m Bar. 27 OO0 Mk. in Schecks. 4000 Mk,
in Aktien und 26 üUO Mk. m Wechseln. Der Inhalt der Einschreibebriefe ist noch nicht genau festgestellt. — Einer älteren Dame wurde Ecke Grüneburgiveg-Feldstraße das Handtäschchen mit 910 Mk. Inhalt entrissen. Der Räuber enlkam. Ein ähnlicher Raubanfall ereignete sich am Bahnhofsplatz, wo ein Mauii einen Herrn anbettelic und ihm dann bie Geldbörse zu entreißen versuchte. Der Versuch mißlang aber, worauf der Räuber entfloh.
ho. Frankfurt a. M., 19. Dez. Zum Direktor deö 'Museums der Senckenbergiichen Ralurforschenüen Gejellichaft mürbe Dr. Friedlich Römer, bisher Eultos dwfes Museums, ernannt. Er miilt hier leit November 1900.
* Kleine a g c ö aj r a n 11. In Jüterbog iuhr ein von Bstteckelo kommender Schnellzug in eine Arbeilerko - lonne. Drei Mann wurden getötet. — Das Stellmacher- Ehepaar Xlobe m Berlin ueiubie m der letzten sJtacl)t o c l b ft - moib. Beide tränten Xlijiol. Eme Rachbarm horte wrchibares stöhnen und ueuuilaBic das Oesinen der Bjohmmg. Tie Frau lag tot un Bett, der 'Biairn |iaib am dem Wege nach dem Kranlenhauie. Rahrungssorgeit haben das Paar m den Tod gcivieuen. — Bei emev oeueisbiunn ui dem B r u I j e l er Vorort ot. Willes uer- biaiiiiie einKln d. Zwei meliere erlitten schwere Verletzungen durch Ranchvergiuiing, konnten aber gerettet werden. — Em« luacl)- tige vom Letlelwuri (Tirol) medeigegangene Lawine ver- ichiüleie die Straße zum caljberg bei Hall. Es ift noch nicht left- geueiu, ob die Lamme Häii.er nulgeriuen und Memchen begraben ijat. Zahlreiche 'Zweiter sind mit der Freimachung der -Ltrage beichaulgl. — An der belgiich-luxemburgischen Ereuze »vurde eine lunitopsige Falschmünzerbaude verhaltet. — In Danzig erjajoti sich an Bord oes Panzerichisses /2ugir" der £berinairo|e Thomien, als er nach Verurteilung wegen eines Vergehens m Arrest cwgemhrl meröenjame.
handel und verkehr, Volkswirtschaft.
neichsbant. Am 10. Januar wird in 2U5111 e n o e r g (Bez. palte) eine von der Remzsbankslelle in palle (Saale) abhängige Vieichsdanknebenflelle mit Haiieneuirid)tnng und beschränk- lem Giroverkehr erofsnet werden.
Tividendenichätzungen. Don allgemein interessierenden Dividendenjchätzungen erwähnen wir weiter oie wlgenden: Buderus' sche Eisemverke 71,, (:. V. 6 Proz.). — Ehennsche 'Ißerfe vorm. H. u. E. Albert in Amöneburg- Biebrich 20 (19 Proz.). — Akt.-Ges. für Verzinkerei und Eiienkonstruttion vorm. Jakob Hilgers in Rheinbrohl zum muibefien wieder lu Proz. — Salme und Soolbad Salzungen wieder 5 Proz. — Oldenbur gische Spar - und Leihbank wieder 9 Proz. — Alaschineniabrir 9lo en us in Frank,urt a. At. wahrscheinlich wieder 15 Proz.
D t e Berliner Börse war am 19. ziemlich behauptet, jedoch sehr reserviert wegen der bevorstehenden Donnerstagsfitzung der Bank von England. Ter große Rückgang ui Rewhoik ubie hier nur geringe Wirkung aus, hauptsächlich infolge der Festigkeit ber Baltimore, die von 121 bis 122,80 gingen. Eanada notierten vorbörslich 194—195. Die erste Slotiz war 196. Dann waren sie so weiter behauptet. Einzelne Banken waren gebessert. 'Ulontan- werte eher etwas nachgebend, aber mehr msolge der GeschäilS- ftiUe, als wegen Verkäme seitens des Publikums. Tas Publikum bleibt augenblicklich ja gut wie ganz aus dem Spiel. Fonds waren ohne Verkehr. Paketfahri-Aktieil mären Proz. abgejchmächt. Privatdiskont 57/s Proz.
Telefonische des Giessener Anzeigers, mitge und Industr Frankfurter Börse, 3X6/. Beichsanleihe . . 97. <5 3-z do. . . 86.70 WL Konsole .... 97.75 ö-z do. . ... 8690 3K°/0 Hessen . . < » . 96.35 iiX’/o Oberbesseu . . . 95.00 4^6 Oesterr. Goldrente. . 99.60 4l/e 96 Oesterr. Silberrente 99.90 4y« Ungar. Goldrente . . 96.05 496 Italien. Reute . . . 102.70 396 Portugiesen Serie I . 69.25 896 Portugiesen. „ 111 69.60 4>6°/0 ruse. Staatsaul. 19Uo 90.30 4HU o japau. Staatsauleihe 93.85 4 96 Couv. Türken von 1803 93.80 Türkenlose 143.60 4 96 Griech. Monopol-Aul. 52 10 496 äussere Argentinier . 88.75 3°/0 MexiKauer . . . 66.95
4>6v/e Chinesen .... 96.05
Aktien:
Bochum Guss 240.80 BnUerus E. W .... 134.00
Teudeuz: lest.
Berliner Börse, 20.
Canada E. B 196.50 Darmstadter Bank . . . 139.10 Deutsche Bank .... — Durtmuuder-Union C. . . 83 3u Dresdner Bank .... 57.5o
Teudeuz: behauptet.
SCursberichte
ieilt von der Bank für Bandel le. Giessen.
20. Dezember, 1.15 Uhr.
Elektriz. Lahmeyer . . 140.10
Elektriz. Sohuckert . . . 119.95 Eschweiler Bergwerk . . 249.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 226.10 Hamburg-Amenk. Paket!. 157.90 Harpener Bergwerk. . . 211.40 Laurahütte...... 243 50
5ordd. Lloyd 130.00 Obeischles. Eisen-Industrie 125.60 Berliner dandelsges . 173.00 Darmstädter Bank . . . 1^9.40 Deutsche Bank . . . 241.30
Deutsch-Asiat. Bauk . . 172.80 Diskouto-Kommaudit. . . 181.75 Dresdner Bank . . . 157.30 Kreditaktien 216.50 Baltimore- und Ohio-
Eisenlabn . . . 122.60
Gottbardbahn —.— Lombard. Eisenbahn . . 34.75 Oesterr. Staalsüuün . . . 145.10 Ennee-Benn-Eisenbabn . 152.00
Dezember. Anfangskurse.
Harpener Bergwerk. . . — .— Laurahütte .... 243.10 ..umbardeu E. B. ... 34.90 Nordd. Lloyd 120.90 l'ürkenlose 144.00
Bcrgesscn Sie nicht, daß Weihnachten bevorsleht und daß als bestes ^reihnachlsgejchenk sich eine Gaw-Füllieder ecweift, welche von Alk. 12.50 aMwärlS, der Große der Goldfeder enlipreehend, käuflich ist. Es gibt mchls Brauchbareres, weil jedermann täglich sich ein&c Feder bedienen muß. Es gibt auch nichts Tanerhaneres, weil sie lebenslänglich vochält. Es gibt überhaupt nichts, dessen sich der Beschenkte angenehmer erinnert, als der Gabe einer Caw’s- Füllseder. Rachahmungen find zahlreich, aber jeder Händler von gutem Rule wird Ihnen eine Caw verkau'en, wenn Sie Uaw verlangen. Atan beachte beim Kausen, dag der Halter den Flamen Uaw trägt. Bezug durch Papiergeschäue. Jllustr. Katalog graus. Lchwau-Bleisttst-Fabrtt, Nürnberg. fss-a/u
Wenn man keinen Bund hiuausjigeu möcliie, ■■iyw dann muß ich hinaus — na, und em Riese bin ich doch O cmch nicht. Und wenn ich mich doch nie erkälte und immer irisch und munter bin, oaiui dank ich das nur den äat)s ächten Sodener Almeral-Paftillen. Tie hab' ich immer bet 1 —' mir, und bin ich dramzen, dann hab ich immer eine Pastille
im Ai und. Tas schütz! vor Erkältungen, das nützt dem Lrgamsmus. Tie Schachtel fojiei außerdem nur 85 Pig. und das ist keine Ausgabe, wenn man dafür gesund uuö froh bleiben kann. In allen Apotheken, Trogen- und Ainieralivasserhundlungen zu haben. Alan Hute sich vor Nachahimmgen.


