156* Jahrgang
Drittes Blatt
Nr. 14
d
Erscheint tlgltd) mit Ausnahme beS Sonntags.
Die „Sietzener KamiNenblätler" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegl. Der ^hrsstjch« Landwirt" erfchemt monatlich einmal.
Mittwoch 17. Januar 1906
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sch« Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen.
C IL Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.«.
V V Tel. Nr. 61. Teiegr.-Adr.; Anzeiger Ließ«.
General-Akzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen
werten kann.
*• 1856 — 1 906.
Partei angehörenden Herren erklärten sich dagegen.
Folge aus Delegierten der Vereine.
Das getadelte Aürgertum.
R. Berlin, 16. Jan.
wenige — anwesend. .
’* Die hiesige Freiwillige Sanilätskolonne und die Eisenbahnsanitätskolonne machten am vergangenen Sonntag eine gemeinschaftliche Hebung unter Benutzung des hier stationierten Hilfszugs. Angenommen mar ein Zusammenstoß zweier Züge in der Nähe des Bahn- Hofs Großen-Linden und Aufgabe der Kolonnen die Bergung der Verunglückten. Während der Fahrt zur Unfallstelle wurden die in den Zug eingestellten Güterwagen von beiv Mannschaften selbst zur Aufnahme von Verletzten eingerichtet. An Ort und Stelle entwickelte sich alsbald ein rege? Treiben. Rasch war den einzelnen Sektionen ihr Arbeitsfeld von den Zugführern überwiesen. Die nach Art ihrer, durch Täfelchen angezeigten, Verwundung Schwerstverletzten wurden zuerst in Behandlung genommen. Hier wurde eine Schlagader unterbunden, dort ein gebrochenes Bein geschient und dann btc Verbände angelegt. Trotzdem in allen Fällen der oberste Grundsatz beobachtet wurde, die Wunde möglichst rasch vor Verunreinigung zu schützen und den Verletzten der ärztlichen .stifte znzusühren, ließ doch eine gewisse Eleganz der Verbände bie gute Schulung der Mitglieder erkennen. Das Gleiche ließ sich auch aus dem Aufheben der Verletzten und Niederlegen auf den Krankentragen entnehmen sowie aus der Art, wie durch Unterschieben von Strohpolstern für möglichst bequeme Lagerung gesorgt wurde. Das Einladen in die Eisenbahnwagen eingeschlossen waren in 27 Minuten 25 Verletzte verbunden und tut Zug zur Weiterbeförderung untergebracht. Die Freiwillige Sanitäskolonne besteht zwar erst seit 2 Jahren, hat aber auch diesmal wieder gezeigt, daß ein guter Geist in ihr herrscht, der Gewähr dafür bietet, daß sie auch im Ernstfälle ihrer Aufgabe gewachsen ist. Zu bedauern ist nur, daß sie bis jetzt noch nicht in weiteren Kreisen unserer Stadt Anklang und Mitglieder gefunden. Jeder Handwerker und Geschäftsmann müßte doch die Gelegenheit mit Freude ergreifen sich kosteillos und zu ihm passender Zeit die Hebungen finden niei|i abends statt, — Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, die er täglich in seinem Berus ver-
reihe eröffnete. Er verbreitete sich über die (im. Gieß. Anz. bereits öfters erörterten) Bestrebungen des Ausschußes und sprach der Direktion des Gymnasiums und der Ober-Realschule, sowie der Stadtverwaltung herzlichen Dank für da? bewiesene Entgegenkommen aus. Hierauf hielt der Ausschuß* Vorsitzende die 1. Vorlesung der Vortragsreihe „Die Ent- stehung des modernen Deutschland (1740—1816)' Der Redner entwarf nach einem kurzen Blick auf den mittelalterlichen Staat ein anschauliches Bild der Entstehung des absoluten Fürstenstaates, in dem der Staatszweck alles bedeutete und der Mensch nur insoweit Wert hatte, als er dem Staat nützte. Eine der treibenden Kräfte, die die meisten absoluten Staaten der Neuzeit entstehen ließen, war der Calvinismus und es ist kein Wunder, daß auch da§ brandenburgische Fürstenhaus zum Calvinisnms übertrat, als der brandenburgisch-preußische Staat zum absoluten Staat wurde. Er schilderte sodann als typisches Beispiel des absoluten Fürstenstaates den Staat Friedrichs des Großen und als Beispiel des sogen. Wohlfahrtsstaates die Markgraffchaft Baden des Markgrafen Karl Wilhelm. — Dem mit Beifall aufgenommenen Vortrag folgte noch eine kurze Diskussion. Her- vorgehoben sei noch, daß die Zuhörerschaft sich erfreulicherweise zum größten Teil aus Angehörigen des Arbeiterstandes zusammensetzte, also aus Leuten, für die die Vorlesungen in erster Linie bestimmt sind. Außerdem waren u. a. zahlreiche Schüler und auch einige Damen — leider nur sehr
In den , Hamburger Rachr." entwirft ein bekannter Romanschriftsteller ein politisches Stimmun gebt o au» der Reichshauptstadt, das das Bürgertum Berlins in ein nicht gerade günstiges Licht sesit. Es wrrd da geklagt über mählichen Verfall des deutschen 0; c b an . ert _ unb das Schwinden der Gesinnungsgraste, über krankhafte Schlaffheit unb gedankenlose Weichherzigkeit. Unb warum bas alles. West das großstädtische Bürgertum die s o ' i a l b e m o r r a . t) o e Gefahr nicht nach Gebühr würdige, well e^ für die vaterlandsfemdlichen Äußerungen der .revolutionären Presse ein spöttisches Achselzucken ober em überlegene^ Lächeln habe, unb weil bei einer festlichen Veranstaltung einige Damen neugierig gefragt haben sollen, ob zu den in Aussicht stehenden Str a st en d em o n stxatr onen Fensterplätze zu vermieten seien!! ^uuvuu.^ — ......
las aroßstädtische Bürgertum braucht lief] über diele unseres Blattes berücksichtigen.
Vor einigen Tagen hatten stch
im Hotel" Schütz etwa 50 Bürger unserer Stadt, welche in diesem Jahre ihr 50. Lebensjahr zurücklegen werden, zur Besprechung wegen einer gemeinsamen Geburtstagsfeier, etwa in der Mitte des Jahres, emgesimden. Die Erschienenen, unter denen alle Gesellschaftskreise vertreten waren, erklärten einstimmig, daß man die in unserer Stadt eingeführte schöne Sitte der 50er-Feier auch m diesem Jahre begehen wolle. Es wurde darauf ein provisorischer Ausschuß und als dessen Vorsitzender der Büchsenmacher A. Dickorö gewählt. Dieser teilte mit, daß nach einem vorliegenden Verzeichnis 1906 112 Bürger ein halbes Jahrhundert alt werden. Der Ausschuß wurde von der Versammlung beauftragt, die nötigen Vorarbeiten vorzunehmen und zu Anfang stebruar eine weitere Versammlung anzuberaumen, zu der sämtliche Altersgenossen schriftlich eingeladen werden sollen. Man hofft, daß von den 112 Herren keiner von der ge* planten großen 50er-Jeier sich ausschließen wird.
*• Vom Arbeiter-Tur n erb und. Am Sonntag, 6. Januar, sand in Höchst a. M. der Bezirksturntag des zweiten Bezirks vom 9. Kreis des Arbeiter-Turnei- Bundes statt. Er hatte sich u. a. auch mit dem Anllage Gießen, welcher die Gründung eines dritten Bezirks und zwar für Gießen und Umgebung fordert, zu beschäftigen. Diesem Anträge wurde einstimmig zugestimmt. — Am Sonntag, 14. Januar, fand nun in Gießen die erste allgemeine Bezirks-Versammlung statt, welche lehr stark besucht war und an welcher Turngenossen aus Alten- Buseck, Alsfeld, Gießen, Heuchelheim, Launsbach, OckerS- bausen bei Marburg und Staufenberg teilnahmen. Die Versammlung nahm zunächst den Bericht vom Bezwksturntag m Höchst entgegen und hierauf folgte die Vorstandstvahl. In den Vorstand wurden gewählt: Noll-Gießen als Vorsitzender, Lentz-Gießen als Kassenwart, Rösler-Ockershausen als Schriftwatt, Böttger-Gießen als erster, und Wagner-Launsbach als zweiter Turnwart. Hierauf wurde die Statutenberatung vorgenommen. Als Ort des nächsten Bezirksturntages würde Alten-Buseck gewählt. Ter Bezirksturntag besteht für bie
Kirche rind Schule.
Gießen, 17. Jan. Man schreibt uns: Ein e t evangelisches unb deutsches Werk wird seit vo-ttgem Jahre in allen Landeskirchen des T-entschen Reiches betrieben, Krämlich dieSammlung u nd B e Wahrung der H un de rt- tausende von Deutschen, die int Auslände, in allen Weltteilen der Erde ^rstreut leben und nur zu häufig dem evange- , lischen Glauben und dem Wie bem beutgen;®ategl
lande ganz verloren gehen, sangst hat die romiichi-katholilche Kirche Einrichtungen getroffen durch die yc jebem ihrer ftinter über Land und Meer nachgeht, um ne der heimatlichen Kirche und Sprach« zu erhalten. Auch m der beutln evangtttschen Kirche bestehen seit Jahrzehnten einzelne Vereine undGcsttlichaftcn di- die Förderung des religi5?en und kirchlichen Lebens unserer im AuSan^ ' erltteut lebenden Giauvensgeuonen und ihre Cxr = baltcsg für den Protestantismus und das Deutschtum zur Aufgabe Kt Nmrmehr soll aber dieses Werk durch die ganze Kirche irnh das Vaterland hin ein einheitliches und damit Zugleich M weltumfassendesj werden; und zwar durch den Deut
schen Evangelischen Kirchen aus schuß, als den Der- i treter der deutschen evangelischen Landeskirchen nach außen. । Dieser Kirchenausschuß will dafür sorgen, daß die im Auslande lebenden Söhne und Töchter des evangelischen Trntlchlands. seine Pioniere in d^r ganzen Welt, gleich van Anfang an sich in christlicher Lust bewegen, ein gutes christliches Beispiel vpr Augen haben, Ihiterroeinniq w allem Guten emptangen, und daß, wo immer sich evangelische Deutsche in der Welt^ niederlassen. auch Kirche und Schule mitgepslantt werden. Dreies echte Nationalwerk, das ebenso dem deutschen Vaterlande wie der evangelischen Kirche reidren Segen schaffen wird, kann der Kirchenausschuß nur erfdgreiai hinausführen, wenn tnrn die Umerstühung allen Evangelischen TeutscklandS zuteil wm> ^arum wendet er sich an alle Glaubensgenossen mit der herzlimen Bitte, ihm durch eine möglichst reiche einmalige Gabe die _Ans- fi'ihruug seiner die Welt umfassenden Arbeit zu sichern, ^.urch eine einmalige Geldsammlung in allen evangelischen vaiishalt- ungen des Deutschen Reiches sollen die Gaben erbeten werden. Diese Haussammlung wird von Mitte Januar an auch bei den Evangelischen Gießens erhoben werden: man wolle die nähere Mitteilung der hiesigen^ evangelischen Geistlichen im Anzeigetell
'-y.iAtf nrnniraorticpc yuLuvtimu vmuuji ,. mncLes «juulc» vtvuuiiiMiiyv.t. so mögen denn auch die Pro- sgnb ätoäWc s” äs»»®
■» ■»-»— müßte iden Verfa'sser des Anlutgeartikels eines Besseren ^srrLaMentcrvrsches.
belehren. Wäre seine Schilderung zutreffend, dann hatte Berlin, 16. Jan. Die Reichstagskommission für die der „Vorwärts" leine Beraniassu^g.Tagt stir Lag dasI ^Vorlagen beschloh erst di- einzelnen Steuern und bann das Mantelgesetz zu beraten. Die Konrmissian verteilte
der s^llnldeniokratischenDemonstrationsaelüste darlegen, die einzelnen Referate auf die verschiedenen Patteien In Es ist m Gegenteil erfreulich, daß das Bürgertum in dieser der heutigen Sitzung erklärte Staatssekretär Frhr. v. Stengel aufgeregten Äit seine Ruhe bewahrt, daß es sich ebenso- habe infolge Bemängelungen im Plenum die nochmalige wenig ins Bockshorn jagen läßt durch den^Tu- Prüfung der Höhe des zu deckenden Mehrbedarfs mult imsozialbemokrat. Lager als durch das (LoIDorneihmen [affen. Das Ergebnis sei jedoch kein anderes schrei der Scharfmacher. Und diese Ruhe, die keineswegs
Gleichgiltigkeit ist, bietet einer besonnenen Regierung2pott.1t q-n Herrenhaus berufen wurde der Oberden zuverlässigsten Rückhalt. Von welchen Kreisent I^rgerm eisier von Altona Dr. Tettenborn als Nachfolger
Ä ÄTtoS» S--STÄ.«
der internationalen Situation das Bürgertum nervös Gießen, den lu Januar
werden und den klaren Blick für das Wohl der gesamten •* Die Funda men tierungs - Arbeiten des vaterländischen Interessen verlieren würde? Ten s.ozral- Stadttheaterneubaues schreiten verwunderlich demokratischen Treibereien gegenüber stützt.sich das Burger- langsam fort. Am 1. Llpril sollen sie, wennwirrecht tum auf ein gutes Gewissen. Es hat sich unterrichtet sind, beendet sein, und es hat den Anschein, als
Pflichten d e r Att b e i t er ttta s se ge gen über kern e mindestens 20 Wochen vergehen müßten, bis die
H “ “un? -rso-g-n tanm Auffallend ist auch die kleine
toeVterau«rVettel Zahl der dort tagsüber beschäftigten Arbeiter. Man mochte
1 Was die Wahlrechtsdemolistrationen betrifft, ihre Verstärkung um das Dreifache wünschen, ^oamit endlich so weiß'die Mbeiterschaft, daß die Beseitigung des etwas Sichtbares geschieht. Die ca. 20 Mann, die da Klassen Wahlrechts vom liberalen Bürger- herumbasteln, bringen offenbar viel zu wenig fertig. Geht tum, das in den Großstädten überwiegt, unablässig ba§ r0 ^rt, dann darf man berechtigte Zweifel hegen, daß gefordert wird. Tie sozialdemokratische Bartei^bietet Jahre 1907 das Werk beendet ist. Und doch lehren hier durchaus nicht ,.ben allein echten RiiA. Wenn Damen ° namentlich die Theateroereinsvorstellungen im alten
-Eich "unb"geradezu fmb. D°S iib°r
lich schätzen diese Neugierigen, wenn auch unbewußt, die das mangelhafte Schließen der zum Nebenraum fuhrenoeii sozialistischen Trohungeii richtig ein, nämlich als sMßhafte ^ür der ersten unteren Loge viel geklagt wird, nur Schauvorstellungen. Sterin ein politisches Symptom zu nebenbei. Die Möglichkeit eines Brandunglückes mit allen sehen, ist das Vorrecht des RomanschriststeNers. Das . jnen entsetzlichen Gefahren wollen wir hier gar nicht Bürgertum wird auch in den kommenden Tagen an denen jn ziehen. Dringend not tut es, daß der Theater-
es möglicherweise herausgefordert totrb, JgÜMuttg bletben bem rtä) Opferwilligkeit der Gießener Bevölkerung
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-------------- loser Arbeiter lohnender Verdienst geichaffen wurde, das ist
Politische SLrgesschsrtt. noch obendrein zu berücksichtigen und wahrlich Nicht zu unter-
Audere Zusammensrtzung der fächfischsn Ersten Kammer. schätzen. — Also, um mit Goethe zu reden: Laßt uns auch Bei der Beratung des Entwurfs über die .3^0111^6^ Taten sehn!
setzung der Ersten Kammer des Königreichs Sachsen fühtte ** Tagesordnung für d i e Sitzung der der bekannte Geh. Finanzrat Dr. Jencke, der frühere Vor- S t a d t v e r 0 r d n e t e n - V e r s a m m l u n g D 0 n n e r s - sitzende des Zentralverbandes deutscher Industrieller und Chef tag, dem 18. Januar, nachmittags 4 Uhr: 1. ttus- der Kruppschen Werke in Essen, u. a. folgendes au§: losung von Schuldverschreibungen des 1895 er Unleyens.
^Ein Grund zur Beschwerde wegen der Zusammensetzung der 2. Desgleichen des 1897 er Anlehens. 3. ^.csgleichen des sächsischen Ersten Kammer sei nicht vorhanden, weil hier noch nie er Anlehens. 4. Mitteilungen. 5. Baugesuch des die Interessen der Industrie verletzt worden seien. Er habe den Montanus für die Bahnhofstraße; hier: Befreiung von Eindruck, als ob aus dem Vorgehen der Industrie eine gewisse A. “ u 01 '' Lo alvolizeiverordnung.
Animosität gegen die Landwirtschaft ipreche. Er den Bestimmungen 'N Io• öet'
schließe auf die Animosität aus dem Mangel aller anderen I g. Baugesuch des G. Belitz für die Wilhelmstraße, hier. Gttinde. Das sei tief bedauerlich, denn das Wohl und Wehe I <g€frciunq üOn den Bestimmungen in § 18 des Ortsbaustatuts, einen Berufsstandes sei durch das des anderen bedingt. Gme f a u i=- des Peter Berg für die Bahnhofstraße; hier:
die dringendste Veranlassung, zusammenzu- allgemeinen Bauordnung und §§ 15 und 16 ber -öaupoiidci halten im Kample gegen die Sozialdemokratie. (Bravo!) orknunn. 8. Gesuch des Karl Rühl um Genehmigung zur
lefte Bollwerk g-g-n die Soziald-m°kratl- 9[nfftca'u'n eincr Firmentafel auf einem städtischen ®nini>.
die Landwirtschaft unb unsere ländliche Senol I £ ^der Bahnhofstraße. 9. Gesuch de? Oberhessische» " "Die weitgehenden Forderungen der Industrie fanden i» GeschichtsoereinS um bet 9£uf*cnilnfl^
den Kammern weder bei den Industriellen, noch bei den Schloß. 10. Befug be« mBum Ueber.
Bürgermeistern Zustimmung; auch die der nationalliberalen lassung weiterer Näume 10 a. Neubau ; b - ® 1 - - - ‘ ' 11 Planieren der städtischen Grundstücke beim Guterbahnhof.
12* Löhne der städtischen Arbeiter. 13. Voranschlag der Plöckschen Stiftung. 14. Gesuche nm Erteilung von Wirtschaftskonzessionen von Max Barthel für Kirchenplatz 1- unb von Heinrich Schneider Witwe für Löwengassc 22.
** Erledigte Stellen. Erledigt sind: Die mit einem evang Lehrer zu besetzende Leh verstelle an der Gemeinde- fckule'zu Lauerbach, Kreis Erbach; eine mit einem evang. Lehrer zn besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wald-Uelvcrsheim, Kreis Oppenheim; die Stelle eines Hauptsteueramtsassistenten bei dem Groizh. Hauptsteueramt Mainz.
" Der Gießener Ausschuß für Volki-vov- lesungen eröffnete Montag abend seine Tätigkeit in bester Weise Die Turnhalle deS Realgymnasiums und der Ober- Realschule war recht gut besetzt, als der Vorsitzende des Ausschusses, Oberlehrer Dr. A. Klein, die erste Vorlesungs-


