Ausgabe 
10.10.1906 Zweites Blatt
 
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Bankgebäude: Johannesstrasse 1.

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Einlösung von Coupons

1 Prämie:

Die Verzinsung beginnt wie seither schon üblich mit dem

Tage der Einzahlung.

Anlage von Mündelgeldern geeignet

Bank allgemein bekannt und auch

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Kasse stunden: Vormittags von 8 bis 12 Uhr, nachm. von 2 bis 5% Uhr, Samstags nur bis 4 Uhr.

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Der Vorstand des Männer-Badevercins.

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Gewährung von Darlehen gegen Hinterlegung von Wertpapieren etc.

Uebernahme von Wertpapieren zur Verwahrung und Verwaltung in dem Bankgewölbc.

Vermietbare Schrankfächer (safes)

Die Bank für Handel und Industrie ist vom Grossh. Ministerium zur erklärt worden.

Die Bank für Handel und Industrie ist unter dem Namen »Darmstädter

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Weserslraße 8 [g787] Teleph.581

Aktienkapital und Reserven: 183% Millionen Mark.

Niederlassungen in:

Darmstadt, Berlin, Cottbus, Forst, Frankfurt a. M., Frankfurt a. O., Guben, Halle, Hannover, Lahr, Leipzig, Offenbach a. M., Stettin, Strassburg i. E., Agenturen in Alsfeld und Herborn

' vermittelt

alle in das Bankfach einschlagenden Geschäfte wie:

An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldsorten etc.

Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank)

Depositenkasse Giessen

Giessen

die Aktien des Instituts werden an der Börse und in den Coursblättern mit »Darmstädter Bank bezeichnet. Die Bank beschäftigt mehr als 1200 Beamte.

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Porto u. Liste 20 Pf. extra, empfiehlt

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KeKmntmachung.

Betr.: Notlaufseuche.

Nachdem die unter dem Schweincbestand des Friedrich Co st, NodHeimer Straße 50 dahier, ausgebrochene Rot- lau f s e u ch e erloschen ist, wird die untcrm 18. September 1906 angeordnete Sperre aufgehoben

Gießen, den 9. Oktober 1906.

Großh. Volizciamt Gießen.

Herberg.

Submission.

Das Ab- und Aufschlagen unserer Badeanstalt vergeben werden.

Meldungen werden bis zum 15. d. Mts. an Herrn

MtWr Arbeitsnchmis Gieße«.

Gartenstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 2.

ES können eingestellt werden:

3 landwirtschaftl. Arbeiter, 1 landwirtschaftl. Magd, Ziegelei- nnd Steinbrucharbeiter, 2 Schlosser, 2 Schmiede, 1 Spengler, 1 Wagner, 3 Schreiner, 1 jung. Schneider, 1 Putzfrau für einige Abendstunden, 1 Waschfrau, Erdarbeiter, 2 Installateure, 1 Arbeiter, 3 jüngere Hnusburschen, 1 Hausmädchen, 1 Fahrbursche, 1 Hau5> hälterin, 1 Stütze der Hausfrau, 4 Dienstmädchen, 3 Laufsrauen, Laufmädchen.

Lehrlinge:

1 Schmied, 1 Spengler, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Buchdrucker, 1 Kaufmann.

ES suchen Arbeit: B10/l0

1 Schlosser, 1 Maschinist oder Heizer, 1 Maschinenwärter, ein Tapezier, 1 Schreiner, 1 Kleidermacherin, 1 Näherin, 1 Büglerin, ) Waschfranen, 1 Installateur, 2 Maler, 1 Lagerarbeiter, 1 Packer, Hausbursche, 1 Haushälterin, 2 Lauffrauen.

Lehrlinge: 1 Elektromonteur.____________________________

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GM. Gewerbeschule Gießen.

Das Wintersemester der unter Oberaufsicht Groß- herzoglicher Zentralstelle für die Gewerbe stehenden technischen Lehranstalt beginnt

am 29. Oktober d. I., vormittags 8V2 Uhr.

Denjenigen Handwerkern, die sich der Meisterprüfung unterziehen wollen, ist Gelegenheit geboten, als Vollschüter oder Hospitant an den betr. Unterrichtsfächern teilnehmen zu können.

Anmeldungen nimmt entgegen und Auskunft erteilt die Schulleitung.

Gießen, am 28. September 1906. Dl/i0

Der Aufsichtsrat: Die Schulleitung:

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Samstag, den 13. Oktober l. I., nachmittags 5 Uhr soll in dem hiesigen Rathause die den Erben der Christian Pracht I] Wwe. gehörende Hosraithe in dci Rabcngasse (bestehend in Wohn­haus, Stallung, Scheuer re. frei­willig versteigert werden.

Grünberg, am 8. Oktober 1906. Großherzgl. Ortsgericht Gründers 6131_______Zimmer._________

Ziehung am 15. u. 16. Nov.1906

Gothaer

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Bekanntmachung.

Die Ratten in den städtischen Kanälen und Wasserläufen sollen In den nächsten 8 Tagen durch Gift vertilgt werden. Um eine durchgreifende Wirkung zu erzielen, ist es erforderlich, daß alle Besitzer der im Stadtgebiet liegenden Hausgrundstücke kür gleich­zeitige Vertilgung der Ratten in ihren Kanälen, Sinkkästen und Höfen rc. sorgen. Die Besitzer von Haustieren, Geflügel u. s. w. werden hiervon unter der Aufforderung in Kenntnis gesetzt, solche Tiere von den gefährdeten Stellen fern zu halten, da seitens der Stadt etwaige Schadenersatzansprüche abgelehnt werden.

Gießen, den 9. Oktober 1906. B10/10

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

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