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lft b« Briten Cln Sportplatz °°rmittags mit »» Mittag ar. * so not. 1 Milicher ®e. M dem Sport.
Men Fürst n- Bruder, dem b Karolme und Wahrer waren gefahren. Auf 1 Vorstand und Ebrenplötzen in Schauspiel wie eße verfolgten, hon und unter, n Spielen feien habe, und die des Frühjahrs, diesen Radball, seinen Ehren, war folgendes: teten Eermania- Vereine stellten zen, als zweiter
185, Es siegten nann, sämtlich
5 und Vogel, Mamschalten bti trugen die Ab* in 2 Mbterlimtjen ilau gegen blau• chen A ctzler- Zahler wurde rasse. Ter R.-V. hatte, erhick den mlten halten sich >ends wurde noch i von der Verpön der hiesigen
!Ö* die «L-t »•fit» „ äS-
erden noch Ms t unserem heu- I. In Lübeck fj in den letzten chem Ansgcmg. iburg erlagen enhagen mrde tot achefunden. ter infolge der ' Rischmaschme, AElingver- isenacb Preuß.- -ms Menstem. sslm «US «-l mutier, bndn -,6r n°ch W-I-l rrnf ihr M°r» atn n>««n «• „ ben fu*
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1
Ausbeuten und Zu-
nach Abzug von 2
Kinder
Temperatur der Lahn und der Luft
am 4. Juli 1905.
Nach Reaumur gemessen mittags ,milchen 12 und 1 Uhr.
Master 21°, Cutt 22° R.
M ü I le r’tche Bade- und Schwimmanstalt.
Ki^nvayn-Acitung.
— An die Kühlung der E i s en ba h n w a g en erinnert bei der gegenwärtigen Hitze und angesichts der Hochsayon im Reiseverkehr eine Verfügung der Staatsbalmverwaltung. Wenn die Wagen längere Zeit dem Sonnenbrand ausgesetzt, gewesen und nicht gelüftet worden sind, ist der Aufenthalt m ihnen tatsächlich kaum anszuhalten. Das Begiessen der Wagendacher mit kaltem Wasser hat sich, wie die Verwaltung mitt eilt, nicht bewährt; vor Einstellung der Wagen in d-rn Zug sollen icdoch die sämtlichen Türen und Fenster geöffnet werden, damit der Luftzug hindurckstreichen kann. Ferner soll der Inhalt der Wasserbehälter und Wasserflaschen in den Personenwagen vor Abfahrt des Zuges und auf den Unterwegsstationen mit ausreichendem Aufenthalt erneuert werden. Endlich müssen auch die Bahnsteige bei trockenem, warmem Wetter kühl und staubftei gehalten werden; bei den Besprengungen darf indes das Publikum Nicht belästigt rocrben.________________________
An in.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betr-efienden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
sneniaiuii oer Neommon.
(Aliouhme Aufraaeu bleiben unberücksichtigt
H. P. in «ieften. Zum Selbstkostcnvreis kann die Stabt Gießen das Master ans der ftäbt. Wasserleitung nicht abgeben; sie erübrigt einen Betriebsüberschnü, der im Verhältnis zum großen' Betriebskapital mäßig ist. Wieviel der Reingewinn pro cbm. beträgt, ist noch nicht ausgerechnet worden, da die Einrichtungsver- bälMiste des Werkes hier mitlnielen.
Blendend Werste Wäsche *^‘2 nur mit dem echten Dr. Thompsons Sossenpulver, Marke Schwan. Dasselbe ist frei von jeder schädlichen, ätzenden Substanz und greich die Wäsche auch nicht im geringsten an. — Ueberall zu haben, ss /,
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Tendenz: fest. Erz-Kuxe.
F e r n i e. Angebot 3425, Nachfrage 3350. büßen, 1903: 225; 1904: 300.
Mä rkte.
Keri^lsiaal.
Berlin, 3. Juli. Das Schwurgericht verurteilte den Arbeiter Tschirner, der beschuldigt ist, in der Nacht zum 6 Jan. die Witwe Sinuing ermordet und beraubt zu haben, wegen Totschlags und schweren Diebstahls zu lebenslänglichem und drei Jahren Zuchthaus. .
München, 3. Juli. Der 30 lährige Privatier Viktor Freiherr v Ompteda aus Wiesbaden hatte sich heute vor dem Schöffengericht 1 wegen Diebstahls zu verantworten Er hatte seiner Logiswirtin 50 Mark aus einem unverschlossenen Schrank entwendet. Der Angeklagte, ein Jimggeselle^ war geständig. Auf Grund ärztlicher Gutachten, die den Angeklagten für schwachsinnig erklärten, wurde er aus Grund des § 51 Str. G. B. freigesprochen.
Detmold, 3. Juli. Hier steht cm neuer Sensations-Prozeß bevor. Nach der offiziösen Landesztg. l)at die fürstliche Staatsanwaltschaft gegen die Bückeburgisch gesinnte Landesztg. in Detmold ein Strafverfahren wegen Beleidigung derBo st beamten eingeleitet. Die Beleidigung wird er- blickt in einem öffentlich erhobenen Zweifel, ob vor Vcrös,ent- lichung der bekannten Auffehen erregenden K' a i s e r -D e p e s ch e das Telegramm-Geheimnis gewahrt worden Jeu
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redakt^n dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, 3. Juli.
Es' kann einer ein sehr geduldiger Mensch sein — aber, was zu viel ist, ist zu viel. Wenn's aus allen Fenstern dringt und klingt: aus dem einen Saal „Der Lenz ist da", von den Tenören und Bässen des einen Gesangvereins unermüdlich geübt, aus dem andern „Wer hat dich du schöner Wald" zu gleicher Zeit hinausgeschmettert, darunter aus der Sttidentenkneipe mit Klavierbegleitung: „O alte Durschenherrlichkeit", und womöglich noch im großen Saal vom Kvmmers her das „Gaudeamus" mit Orchester — stell' Dir's einmal lebhaft vor, lieber Leser, ob's nicht zum Fortlaufen ist? Man will ja gern vieles tragen um des lieben Nächsten willen, man gönnt auch den Studenten ihre Jugendlust, und so lange es noch Zeit znm Fortlomfen ist, kann man's ja noch tragen. Aber, wenn man müde , im Bett liegt, und der ohrbetäubende Lärm währt bis in die späte Nacht, neulich einmal bis 4 Uhr, gestern bis Uhr, immer bei offenem Fenster — muß das der Mensch wirklich ertragen? Gelten denn die polizeilichen Vorschriften für unsere Ecke nicht? Kein Schutzmann zu hören, noch zu spüren? Beschwerden bei der Polizei helfen auch nicht. Da muß der geplagte Staatsbürger sich nach berühmten Mustern auch einmal in die Oeffentlick>keit flüchten. Vielleicht wird's dann gehört. Wo es ist, das wissen bte, die's wissen müssen, ganz genau. P. M.
Dau-et un- Derkehr. DoikswMsqafl.
Berliner BSrse vom 3. Juli 1905.
Kunst und Wissenschaft.
— Das Grab der einst hochgeschätzten deutschen Romanschriftstellerin Gräfin Ida Hahn-Hahn der deutscher -George Saud", deren 100. Geburtstag 11t diese Tage fiel, hat cm Mrt- der „Kleinen Presse" auf dem Mainzer Friedhof L?cht ErLicktet trüber- Mit Hilfe ^iedho s-Ver- walters gelang es mir, ganz in der Nabe d^ Aura^kavelle das Grab aufzufinden. Auf unserem ganzen Frredhrn dürfte schwerlich eine schnmckloserc Grabstätte vorhan^n fern, als bte der Gräfin c>da Hahn-Hahn. Keine Blume, nicht emmal emGrashalm ist zu fefrm: ein einfacher grauer Stern nnt emem K^euz bezetchnet die Stätte. ----------—
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13. Woche. Vom 26. Marz bis 1. April 1905. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 linkl. 1600 Mamt Militär.
Sterblichkeitsziffer: 18,57
Ortsfremden: 14,84
u. Schluffkmse.
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tirm Präsidenten der Künste in Berlin für boj Jahr vmn r. £Ttt. 1905 to botet 1906 und d-s Profrssors Dr Joachim zum ©SltMTtortn bc» Mfibettteu sind fertigt worium Drm Drmat. äierrt^hT bet Tdeologischen Fakultät der Unwers'tSt zu Ber, pj- C',r «Url Schmidt, dem Privatdozenten m der M.dt-
Ukumk §r Universität zu M a r b u r g , D^Walther Wendel und dem Assistenten bei dem Institut für Jrckektwns- kaEiten in Berlin, Dr. med. Fred Neufeld, Et das Pradr- kat „Profess^ beigelegt worden.__ ____________—
Gießen, 4.Jrcki. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter vr. Pfd. 1.00—l.lb Mk., Hühnereier 1 St. 6—7 Pfg. 2 Stck. 00—00 ^fg.. Gänseeier 15—00 Pfg., Enteneier 6—7 Pfg., Käse vr. Stck. 6—8 Pf., Käsemattc2Stck. 5—6 Pfg. Erbsen pr.Liter 21 Pfg., Linsen vr. Liter 32 Pfg., Taubenpr.PaarO,80- 0,90Mk., Hühnerpr.St. 1 00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1.80 Mk., Enten pr. Strick 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Pfd. 55—65 Pfg., Ochfenstcisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Kuh- und Rindfleisch vr. Pfund 70—72 Pfg., Schweim-- fleisch vr. Pfund 70—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. P'und 84 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfund 50—76 fl'fn. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7,50—8,00 Mk., Zwiebelnpr. Ztr. y 00—10.00 Mk., Milch ver Liter 20 Pfg.. Aepfel ver Zentner 0 bis 0 Mk>, in Körben 00—00 Pfg., Kirschen pr. Pid. 30-00 Pfg. Zwetfcken per Zentner 0.00- 0.00 Mt. Btrnen per Zentner 0 bis o'.bo Mk. Weißkraut 0.10—0.15. Marktzcit 7—1 Uhr.
Kratitter, eiährei selbst!'
Bnrch die Ernährung mit der Flasche gehen allein in Deutschland jährlich 300 000 Säuglinge an Verdannngskrankheiten zu Grunde.. Dagegen gedeihen Brustkinder vortrefflich. Ein Mi titel, weiches Milch schafft und jeder Mutter das Selhststillen ermöglcht, ist dasi von den hervorragendsten Aerzten erprobte und empfohleneLactagol. Broschüre über „Natürliche Säuglingsemährung“ gratis und franko, v ,u der Vasogen-Fabr ik Pearson & Co. in Hambnrg 106. hv
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Earl L 0 0 S, Kirchenplatz.
Bremen, 28. Imst. kPer transatlantischen Telegraph). Der Doppelschranben-Postdamvier „Bremen", Kapitän R. Rierich, vom Norddeutschen Lloyd m Bremen, ist gestern 11 Uhr vormittags wohlbehalten in Newyork anqekommen.
D re m en, 28. Juni, ^er transatlantischen Telegraph.! Der. Doppelschrauben-Schnellposldampfer „Kaiser Wilhelm der Große" Kapitän $?. Eüppers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 6 Uhr nachmittags wohlbehalten in Newnork angekommen.
§pielplaK brr vrttiniqten Frankfurter tztabttheater.
Tchanfpielhaus.
Dienstag den 4. Juli*): ,Alt-Frankfurt." Mittwoch den 5 Juli: „Der Privatdozent/ Donnerstag den 6. Juli, abends halb 8 Uhr: Letzte Vorsteflung vor den Schauspiel-Ferien: „Alt- Frankfurt." ..
Wiedereröffnung der Schauspiel-Saison Freitag den 4. August.
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Gießener landwirtschastUcher Wetterdienst.
Vo'anSsichtliche 2Ntternng in Hessen für Mittwoch den 5. Juli 1905: Zeitweise wolkig, Temperatur nur wemg niedriger, ____________Näheres imrch die Gießener Wetterkarte. __
chrchirwk-Dwyrm-'ldmMn.
Paris, 4. Jnli. Sollte aus Gründen, die in Marokko, selbst zu suchen mären, der Zusammentritt der Konferenz^ noch während des Sonnners angezeigt erscheinen, so würdet hierfür ein Cd in der Schweiz vorqeschlagen werden.
Petersburg, 4. Juli. Der Prozeß gegen Maxim, Gorki ist nicht niedergeschlagen. Von seinem Rechtsanwalt wurde der Antrag gestellt, als Zeugen den früheren, Minister des Innern Fürsten Swiatipolk MinSki, ferner Witte^ und dessen Gehilfen, General Rydsewski, vorzuladen.
Cherson (Rußland), 4. Jnli. Auf dem h-estgen Exerzier, platze warf sich heute während des Exezierens eine Anzahl" Soldaten auf einen Kapitän, dieser wurde leicht verwundet. Der Kommandeur des Bataillons aber stürzte mit gezogenem Säbel auf die Angreifer und erhielt fünf Bajonettstiche. Hiernach führte er mit Hurra das Bataillon in die Kaserne und sank dort tot nieder. Von den au dem Verbrechen beteiligten Mannschaften find acht entlaufen. Sie wurden bis auf einen wieder eingefangen. , .
Warschau, 4. Juli. Gestern wurde der Polizewemer- Aufscher Alexander Awin von drei jüdischen Arbeitern durch zwei Schüsse und Dolchstiche ermordet Die Täter verschwanden. Die Erbitterung gegen die Juden wird angefacht. Man befürchtet ein schweres Massacre.
Tokio, 4. Juli. Admiral Nebogatow erhielt aus Petersburg die Mitteilung, daß der Zar seine Rückkehr in die Heimat vor Einstellung der Feindscligkeitcn^nicht wünsch'e. Die zahlreichen gefangenen nstsischen Marine-, offiziere begaben sich von Ujime nach Fushmn bei Kyoto, wo sie mit 75 anderen gefangenen Offizieren erwartet werden. _______
Ts starben an: Zusammen:
Erwachsene:
1. Le
im vom
bensjahr: 2.—15. Jahr
Lungentuberkulose
2
2
— —
Tuberkulose des Gehirns
1
—
1 —
Krebs
1
1
- —
Lungenentzündung
KD
1(1)
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Altersfchwäche
1
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——
Lebensschwäche
1
—
1 —
Rheumatismus
1
1
Selbstmord
1
1
—■
Verunglückung
1 (1)
1 (D
—— —
Summa:
10 (2)
8(2)
2 —
Gewinn- und Verlnst-Konto zur ReiliuiiN -es Tpu- nub MrsM-Vereins, Mien- gcsclüWft, zu Ers^il-Liilden mui W 1904.
Einnahmen: $
1. Zinsen von ausgelieh.
Kapitalien 47605.22
2. Verzuaszinfen von
Güterkaufgeldern 558.69
3. Besondere Einnahmen 50.75
4. Nachlasse von außefauf- ten Kaufschillingen 373,61
Ausgaben: M H
1. Zinsen von aufgenom
menen Kapitalien 37452.12
2. Befand. Vergütungen 163.35
3. Gerichtskosten 79.69
4. Verwaltungskosten 1365.60
5. Botenlohn und Verkündigungskosten 62.09
6. Zeitnngsformularien
u. Buchbinderkosten 51.15
7. Steuer- u. Kommunalabgaben 405.06
8. Minderivert der Wertpapiere 1250.—
9. Reingewinn 7759.21
48588.27
3569
Der Vorstand.
48588.27
Gröben-Linden, am 3. Juli 1905.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister luurbe heute eingetragen: Die Firma Isaak Bamberger II. in Muschenheim ist erloschen.
Lich, den 30. Juni 1905.
Großh. Amtsgericht. b*/7
Kekanntmachmg.
Am Samtztag, den 8. Juli, I borut. 1<ü Uhr, 10erden Stein- ' strafte 12, pari., wegen Ausgabe des Geschäfts eine Anzahl neuer 1 und wenig gebrauchter 3565 Nähmaschinen | meistbietend versteigert.
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