TekphomscheB« Kursbericht
18. Mai. Offizielle Schlusskurse.
Frankfurt a. M.,
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sehr biiSigen
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67.00
88.15
135.60
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'tinvmimgen. Die Schweiz beantragt, auch den Personen- und Gepäckverkehr in das internationale Uebereinkormuen emzu- beziehen; Ruckland beantrag: die Uebertragung der Bearbeitung der internationalen Statißii au ?,mtralburecni.
B18/.
. 66.65 . 96.00 . 135.70 . 123.40 . 210.40 . 186.40 » 140.70 . 154 00 . 169 00 . 143.70 . 16.05
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Staatsch atzscheine
Schiffsnachrichten.
Red Star Linie
Vertreter Carl Retter, Gießen, Cichweg7, Ecke großer Steinweg.
Der Postdamvier „Vaderland" der Red Star Lmie in Antwerden, ist laut Telegramm am 16. Mai wohlbehalten in Newyort nnoefomnieiT.
Musik von Leopold Stolz. Unter dem Blasen der Fanfaren und stürmischen Hochrufen erschienen Königin Margherita, die Kaiserin und der Kaiser in der großen Loge und verneigten sich dankend gegen des Publikum. Die Königin nahm zwischen dem Kaiser und der Kaiserin Platz. Das Gefolge, der Ehrendienst und die Offiziere des 11. Jägerbataillons waren gleichfalls anwesend, ebenso der Reichskanzler und Botschafter Lanza. Der Königin und der Kaiserin wurden von dem Generaladjutanten prachtvolle Blumensträuße überreicht.
Stuttgart, 19. Mai. Im Stadtgarten sind heute nacht die wertvollsten Palmen und riesige Akazien ab geschnitten worden. Das Wette rhä u scheu wurde vollständig demoliert. Em Racheakt eines früheren Gärtners wird vermutet.
Zürich, 19. Mai. In der Zentralschweiz gingen vorgestern und gestern gewaltige Gewitter nieder. Im Kanton Luzern zerstörte der Hagel in weitem Umkreis alle Kulturen und verursachte Erdrutschungen-. In Ebikon wurden viele Häuser beschädigt. Seit 20 Jahren war kein ähnliches Unwetter in der Schweiz.
Washington, 19. Mai. Der amerikanische Konsularagent Gr eener in Wladiwostok telegraphiert hierher, daß alle fremden Konsularagentcn aufgefordert worden sind, die Festung zu verlassen, und daß ihnen die Erlaubnis erteilt wurde, sich in den Städten der Küstenprovinzen niederzulassen. Greener begibt sich nach Chabarowsk. Hier wird darauf hingewiescn, daß in Port Arthur vor der Be- laaerung eine ähnliche Maßregel ergriffen wurde.
empfiehlt bei grösster Auswahl m allen neuen Formen
R B. Darmstadt, 18. Mai. In der Strafsache gegen Geh. Öberbergrat Prof. Dr. Chelius ist heute weiter zu berichten, daß das Vorgehen der Staatsanwaltschaft hauptsächlich veranlaßt wurde durch die Aussagen des hiesigen Prof. W., der mit seinem noch schulpflichtigen Sohn^ vor derselben erschien und schwerwiegende Anklagen im Sinne des § 176 IIL zu Protokoll gab; die beiden älteren Brüder hatten dein Vater die ersten Mittheilungen gemacht. Inzwischen sind auch noch mehrere andere Fälle zur Kenntnis der Staatsanwaltschaft gelangt. Geh. Rat CH., der heute eingehend vom Untersuchungsrichter vernommen wurde, bestreitet mit Entschiedenheit die ihm zur Last gelegten Straftaten mit) behauptet, das Opfer einer nichtswürdigen Rache zu sein.
Wiesbaden, 19. Mai. Die Kaiserin geleitete gestern abend nach dem Theater die Königin Margherita nach der Villa Acker zurück. Heute morgen unternahm der Kaiser einen Ausritt und hörte später den Vortrag des Chefs des Fivilkabinetts von Lukan us. Der russische Botschafter m Berlin, Graf Osten-Sa cken und der russische Militär- Attachö Oberst von Schebeko ist hier eingetroffen. Ferner traf heute ein: die Prinzessin Friedrich Carl von Hessen.
Wiesbaden, 18. Mai. Der zweite Abend der Festspiele brachte „Jungfrau von Orleans" neu ein- studiert in der Wiesbadener Neueinrichtung mit verbindender
Arbeiterbewegung.
München, 18. Mai. In einer g'estern abend abgehaltentti Versammlung- der Schneidergehilfen wurde die VnterMch- 7mnq des Reverses, ie>be vom Arbeitgeber zugewiesene Arbeit (mio auch auswärtige StreikbrncharbeiD zu übernehmen und anzufertigen, mit 410 gegen 3 Stimmen abgelehnt
Stockholm, 18. Mm. Der zentrale Arbeitgeberverband beschloß die Aussperrung der im M aur e r gew er be beschäftigten Arbeiter vom 20. Mm ab.
Brünn, 18. Mai. Zu der Arbeiter-Bewegung in den Werken der ersten Brünner M aschinenfabriks-Gesellschaft wird von dazu ermächtigter Seite gemeldet: Die Verhandlungen mit den Arbeitern ffihrten zur beiderseitigen B e r- ständigung, sodaß die Arbeiterbewegung in beiden Werken des genannten Unternehmens als beigelegt betrachtet werden darf. Bewilligt wurde 9stünd'ge Arbeitszeit, Festsetzung von Mindestlöhnen und Regelung d"r kleineren und mittleren Zeitlöhne, ivwie Anerkennnn^ des i M.,i Hw-_________—_
Sport.
Die Ozeanwettsahrt. Drei Stunden nach d^m Start der Ozeanwettfahrt, worüber wir gestern berichteten, führte, so wird aus N e w y o r k gebraut, die „Atlantic" sWilsen MarlckMll- Amerika). Die „Ailsa" (tz.'S. Redmond-Amerika) lag über eine Meile zurück, dichE gefolgt von der „Hambnrg"( Verein See- fahrt-Deutschland), die vorzüglich segelte. Die Sckooner hatten die Jachten mit Rahafegeln überholt. „Sunbeam ll^ora Brafsy-England), „Balhalla" (Earl of Crawford-England) und „Apache" (Edmund Randolph-Amerika) waren die lebten. A-ie „Associated Preß" richtete mittels drahtlo ser T elegr a pI)ie eftte dauernde Verbindung ir'r den an der Ozeanwettsahrt um den Kaiser Wilbelm-Rreis Mei Wen Mochten ein.
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Kisenbal)n-Zei1ung.
Bern, 17. Mai. Am 4. Juli tritt hier die internationale Konferenz betr. den Eisenbahnfrachtverkehr zu-e sammen. Von den eingeladenen außer der Schweiz an der Konvention beteiligten Staaten T eutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Rußland, .Holland, Luxemburg, Oesterreich-Ungarn, Dänemark und" Rumänien hat noch keiner ferne Vertreter notifiziert, doch ist nicht zu zweifeln, daß alle die Konferenz besapcken werben heren Dauer auf etwa drei Wochen bemessen ist. Ulle Staaten mit Ausnahme Rumäniens haben Anträge gestellt, die meisten derselben bezwecken lediglich die Verbefferung der bestehenden Be-
Bekaunlwachuug.
Die Gcmeindesteuerzettel für das Steuerjahr 1903 werden den Pflichtigen nächster Tage zugestellt werden.
Diejenigen Eimvohner, ivelche bis 10. Ium einen Gemeinde- steuerzettel nickst erhalten haben, obwohl sie sich nach ihren Ver- (rnftniffen als steuerpflichtig betrachten müssen, werden hiermit auf- geiordert, alsbald aus Amtszimmer Nr. 14 bezügliche Anzeige zu
Kerichtslaal.
G egest den „Simplicis simus" ist, wie wir dem „Vorwärts" entnehmen, wegen des bekannten „Lizentiaten-Gedichts", das der Abg. Lattmann kürzlich im Reichstage zur Verlesung brachte, von dem Evangelischen Oberkirchen- rat die Btlcidigungsllag- (iwtetet worden Dadcr soll sich auch ergeben, gegen wen sich der Angriff des Blatte^ eigentlich richtet. Die Klage ist wegen Schmähung eines Geist- ' ichen angestrengt worden.
Kirckiliöle DaÄriäiten.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche. Sonntag Cantate, den 21. Mai. Vormittags 9 ’/, Uhr: Pfarrer Schwabe. $ovnnttngS 11 Uhr: Kinderkirche für die Marknsgemcinde. Pfarrer Schwabe. Näcbstkünitigen Sonntag, den 28. Mai, findet vormittags 8 Uhr flriihgottesdienf! sowie Christenlehre für die Ncnkonstrmwrtcn der Markiisgemeinde statt. i.r . cn - «
In der Johanneskirche. Vormittags 9V3 Uhr. Professor D. Stamm. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdlenst sur die Lnkasgemeinde. Psarrassistent S ch u l z.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 20. Mai 1 905: Nachmittags um 5 Uhr und abends nm 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 21 Mai 1905, 4. Sonntag nach Ostern: Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. Vormitags um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und m derselben Austeilung der heil. Konimunion. Vormittags um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. Militärgottesdienst mit Predigt Vormittags mn 9/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21/, Uhr: Christenlehre ; daraui Andacht. Dienstag und Freitag abend um 6% Uhr ist Mai-Andacht.
Israelitische Religionsgemeinde.
Goltesdicnt» in der Synagoge (Südautagc). Sanis tag den 20. Mai 1905: Vorabend: 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr Predigt. Nachmittaas ^.00 Uhr. Sabbathausgang 9 0o Uhr.
Gießener Landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, ben 20. Mai 1905: Wolkig und warm, stellenweise Gewitterregen, besonders in Starkenburg.
Näheres durch die Gieheuer Wetterkarte.
B’e $esi©Msfar*e als Ba- rometet1 dep Gesundheit.
Wer blaß aussiehtp matte, eingefallene Augen, Schwindel, Müdigkeit usw. hat, über Herzklopfen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit usw. klagt, bei dem ist mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, daß die Schilid dieser Erscheinungen an schwachem, eisenarmen Blut liegt. Läßt man in solchen Fällen die Betreffenden anstatt Kaffee oderr Tee eine Zeit lang„Bioson" trinken, so wird man m ganz ttrrzer Zeit an der Gesichtsfarbe und dem Allgemeinbefinden den Erfolg verspüreii. Dieses blutbildende Präparat enthält wie fern anderes die wichtigsten Lebens- und Aufbaustoffe in bester, konzentriertester und leicht verdaulichster Form und ist fertig zum Gebrauch mden Apothekeii, guten Drogerien usw. das halbe Kilo drei Mk. erhaUlrch. Man lese, um sich von dem Wert des Bioson zu überzeugen, bur Berichte der medizinischen Zeittmgen, Professoren unb Aerzte, Heilanstalten usw. unb beachte seinen billigen Preis gegenüber onberen ähnlichen Präparaten. b /s
Recht eWch in d« Verwendung ist - Knorrs tzaferinshs jede Oakethülle trägt die eingehend gehaltene Gebrauchsanweisung. Durch seins einfache verwendungsw-ise. sich ^nor^afmneh^ Lfle Xnom'Aeu Fabrikate in allen Schichten der Bevölkerung schnell und dauernd eingebürgert. Die Safermehllpeiien werden m kürzester Zelt uberl,^ p »m"xufafe Don liilch oder von Wasser fertiggestellt. Lin sehr angenehmer Vorteil ist d-.es^insofern, weil man zu zeder Zeit ra;ch eine frische, Ik j*5 :'in ...» m.ch «Mto. w--d-n^
Kunst und Wissenschaft-
Rom, 19. Mai. Der Herzog der Abbruzzett plant eine neue wissenschaftlich? Forschunö<reise. Diesmal ist das Ziel Zentralafri k a. Der Konrg billigte die Fahrt, die ev. ffn Herbst beginnen wird. .
Paris 18 Mai. Gerhart Hauptmanns „Rose Bernd" sand bei der Generalprobe im ThöLtre Porte-Samt- Martin wenig Beifall. Das Stück trägt hier den Titel „La pauvre sille". Der Ueberseper Jean Thorel hat dm letzten Akt verändert, ohne ihn zu verbessern. Die Darstellung der Hauptrollen war unaenügend._______ —
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester Schwägerin und Tante
Frau Helene Feusser Wwe.
heute abend 8t/» Uhr nach schwerem Krankenlager sanft entschlafen ist.
Um stille Teilnahme bitten 2739
Die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen, Seltersweg 60, den 17. Mai 1905.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 21 Mai, nachm. 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt.
D Gießen, ben 17. Mar 190o. ,
Grotzherzo ck' -'e - >-mllsterer Gießen.
I. V.: Curschmann.
DermifcW®*
• Berlin, 17. Mai. Heute mittag erschoß der Mechaniker Katz in der Wollinerstraße seine fünf Monate alte Tochter und sich selbst und verwundete seine vierjährige Tochter. Der Beweggrund ist Krankheit und Nahrungssorgen.
• Wien, 18. Mai. Gestern nachmittag erfolgte m dem südlichen Solstollen des Bosrucktunnels bei Ardning ein Wassereinbruch mit 1100 Sekundenlitern, die der Stollensole unter Druck entströmen. Das Gebirge ist fest, sodaß keine Gefahr besteht. Die Arbeiten wurden eingestellt, da der Tunnel völlig überschwemmt ist. Wie lange die Arbeitseinstellung dauern wird, läßt sich noch nicht voraussagen. Dieser neuerliche Wassereinbruch ist um so lästiger, als nur mehr 135 Meter des Solstollens anzusahren sind, sodaß der Durchlag des Stollens in den nächsten Wochen hätte erfolgen müssen. Wie eine später eingelangte Depesche meldet, ließ der Wafferandrang vor Ort nach. Die Wassermenge betrug heute früh 500 Sekiindenliter.
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F s’ © i h a r® fc.
Heute von 4—8 Uhr: Rindfleisch ä Pfd. 50 Pfg. [B19/5


