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der das Rauchen durchgängig erlaubt ist, nririhtinm nbncftfüoffener Räume für Nickt-
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blühen auf und erhalten {rische, gesunde Farben, wenn man ihnen als tägliches Morgengetränk den so nahrhaften und blutbildenden Perdynamin-Kakao gibt.
a 2.50 Mk. in den Apotheken.
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gegenseitigen Verständigung und objektiven Anerkennung dessen führt, was berechtigt ist sowohl diesseits als jenseits.
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plant man die Einrichtung abgeschlossener Raume für Nichts räucher, um der Belästigung von Frauen und Kindern durch den hier oft herrschenden Tabakqualm zu steuern.
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Frauenraucherabteile? Zu der Streitfrage, wo rauchende Damen in den Zügen unterzubringen sind, wird von eisenbahnamtlicher Seite mitgeteilt, daß rauchende Damen auf keinen Fall Frauenabteile benutzen dürfen und daß ihnen, wenn sie sich weigern, im Herrenraucherabteil zu fahren, das Dienstkoupce anzuweisen ist. Weigern sie sich auch in diesem Punkte, so müssen sie Zurückbleiben. Auch für die vierte
An m.: Tie m Klammern geseizren Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der berrcstendenKranthcn aiü von auswärts nach (»Denen aeovaebte Kranke fonunen. __.
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vieS langsame Erdrücken freier Ansichten und freier Art die sittliche Selbständigkeit der Gemeinden zu achten, habe ich meine Stimme erhoben. Bon diesem Punkte suchen m .ne Gegner durch .Herausgreifen von Einzelheiten, um bereu joillcn ich die Gefahr und Unannehmiichteit eines solchen Kammes nie aus mich genommen hätte, die Aufmerlfamkeit abzulcmen. Ich will ihn deshalb nochmals bcutlia) h-rvvrhebcn Also. 2U1C5 an meinem Artikel ifi Nebensache neben der einen Anrlage, die ich gegen die führenden Mstrnec des P f arrv er eins erhebe, daß sie durch ihre Tätigkeit die Kraft s r c ie r, , e l bst a n d r - aerUeberzcugung und die Auffassung, da» Der -bl ar r er Diener, nicht Herr fer der Gemeinde ict, seit langen Jahren in der gefährlichsten Weise unterminieren.
Ich sehe darin den Untergang der evangelischen Kirche, da unsere Gemeindeglieder viel zu evangeliich selbständig sind, um sich das bieten zu lassen Sie werden eher der Kirche den Rücken kehren. Die oolge wäre eme tiefgehende Schädigung uu ser es B olksleben, dvs dem vertiefende n und ernsten Einfluß der Kirche noch mehr entrückt würde. „ x, , .
Meine Gegner werden antworten, day nicht Herrschsucht, son- dern nur die Sorge für den berechtigten Einfluß der cvangeliichen Kirche sie treibe. Darauf antworte tcu, daß iie EiNslutz dm Ä??ch° und Einfluß d-s Pfarr sl andes --rw-chse n. NN sich einbilden, d c r K rr ch e z u dl e n en , we nn f re sur den Pfarrer größere Macht über bie Gemeinden 5U Auch Äs^Ze^ntru^m wird den Vorwurf der Lerrschfucht ablehnen. Trotzdem empsindeii ivic ferne Sorge 'Ur den be- rechliaten Einfluß der katholischen Kirche als lolche. Genau so ergeht es uns mit den kirchlichen Machtbestrebungen meiner
wenigen Pfarrer, die n°ch.nicht erdrückt oiwr vnn oem Ideale kirchlicher Macht farzwiert stnd, muffen die Ge. mein de auf die Gefahr, die ihrer Freiheit droht, aufmerksam machen, so schwer es uns sein mag, den Kamm mit einer {o starken Gegnerschaft auszunchmen,, so unangenehm wlche Kämpfe sind, s o n st st e u c r n iv r r p r e u i; r s ch e n Zu st a n b e n entacaen wo auch die kleine Minorität der „Gläubigen in d?r G-mcmdc i»c andern alic als ..Ungläubige" hm....t-ll-n und zu behandeln wagt. Lic. Emil Fuchs, Pfarrer.
Ferner ging uns folgende ,Erklärung" zu, die Bezug nimmt auf den Artikel des Lic. Fuchs in unserer 9tr. 238:
Wir halten es nicht des Psarrstandes würdig, in der offent- lichen Presse mit Art,kein und .offenen Briefen" gegen Aintsbrude, nu AUtretcn, so sehr dies auch neuerdings in gewißen theologische» Kreisen zum Schaden unserer hesstschen Kirche beliebt ist. Wu werden Amlsbruder Lic. Fuchs-Russelsheim seinen offenen Brie', den er am 10. Oktober im .Gieß. Anz." veröffentlicht hat, ai» anderem Wege beantworten.
Okarben, Iben 13. Oktober 1905.
Ruppertsburg, / „ ,
Pfarrer £). Bernbcck, Okarbeii. Pfarrer Johs. Fritsch, Ruppertsburg Schristleiler des Hess. Klrchenblattcs.
So wird sich beim dieser unerquickliche Kirchenstreit aus der Arena des öffentlichen Lebens wieder in die speziell kirchliche Presse zurückziehen. Wir haben cs für durchaus im Interesse der gesamten evangelischen Kirchengemeindemitglieder liegend gehalten, ihnen Kenntnis zu geben von dem außerordentlich tiefgreifenden Zwiespalt der Denkarten innerhalb des hessischen Pfarrstandes. Nun sie einen Einblick darin erhalten haben, freut es uns aufrichtig, daß die weitere Aussprache der beiden gegnerischen Gruppen der breiten Oeffentlichkeit entzogen werden soll. Denn wir teilen die Ansicht, daß eine weitere öffentliche Polemik unserer Hess, evangel. Kirche zum Schaden gereichen müßte. Wir wollen hoffen, daß die folgende Aussprache in der theol. Presse zu einer vollen
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eine Zeligin bekundete, habe das rauchlüsierne .Mädchen für alles" seine — Strümpfe als Zigarettenschachtel benutzt.
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31. Woche. Boni 30. Juli biS 5. August 1905.
Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 linkt. 1600 Alaun Militär^ Sterblichkeitszisfer: 24,14
nach Abzug von 8 Ortsfremden: 9,28 /er.
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* Das rauchende Dienstmädchen. Aus London wird geschrieben: Eine interessante Klage kam in der Lam- both Counti) Court zur Verhandlung. Eine Frau Moseley hatte ihr Dienstmädchen entlassen, weil es dem Zigaretten- genuß in so übermäßiger Weise huldigte, daß es öfters krank davon wurde und seine Slcbcit nicht verrichten konnte. Das Mädchen hatte darauf gegen ihre frühere Gebieterin eine Klage auf rückständigen Lohn angestrengt. Als der Richter den Sachverhalt vernommen hatte, wies er die Klage ab und rief aus: „Jetzt möchte ich niir wissen, wie weit die Emanzipierung unserer Dienstmädchen noch gehen wird!" Wie
Kirche unö schule.
— Ein frommer Fanatiker. Die Vereinigung der .Freunde evangelischer Freiheit^ im Wuppertal, die sich gebildet hat, um jedem Zwang in Glaub ens- und Gewissenssachen entgegenzutreten, trat dieser Tage in Elberfeld zum ersten Male an die Oeffentlichkeit. Als Redner war Professor Dr. Weinel aus Jena gewonnen, der sich über das Problem das Gebet verbreitete. An den Vortrag knüpfte sich ein eigenartiger Zwischenfall. Ein junger, mit orthodoxen Anschauungen erfüllter Mann erging nch in persönlichen Angriffen auf Professor Weinel, den er als einen. An t ich ri st en bezeichnete und der als Strafe für fein Tun die Sprache verlieren würde. Er erklärte alles Ernstes, von Christus beauftragt worden zu fein, für ihn hier zu reden. Der Vorsitzende Professor Evers-Barmen wies die Angriffe des jungen Fanatikers zurück und erinnerte an die Zurechtweisung, die Jesus seinen Jüngern zuteil werden ließ, als sie Feuer auf bie Samariter herabwünschten, worauf Jesus erklärte: Ihr seid schlimmer als diese.
Giesrencr Strafkammer.
(n.) Gießen, 13. Oktober.
Der Spengler August P. hier stahl in einer hiesigen Wirtschaft einem angetrunkenen schlafenden Gaste eine Uhr aus der Tasche. Er versuchte sie bei verschiedenen Trödlern ab- zusetzen, was ihm aber nicht gelang, woraus er sie einem Bekannten zu einem sehr niedrigen Preis verkaufte. Auf erfolgte Anzeige wurde die Uhr beschlagnahmt. Als P. sich entdeckt sah, machte er allerlei Ausflüäste, insbesondere gab er an, die Uhr von einem Manne getauft zu haben, der aber nicht zu ermitteln war. Tas Schöffengericht verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von 4 Monaten, indem es straserschwerend seine Vorstrafen in Betracht zog, andererseits aber auch ferne durch einen Psychiater sestgestellte geistige Miiiderwertigkeit be- lüctsichtigte. Tie von ihm erhobene Berufung wurde ver- joiorsen. — Otto Artlmr R. aus Erfurt war bei einem Pachter zu Utphe als Verwalter tätig. Er lebte sehr flott, hielt andere in Wirtschaften zehrfrei und schasste sich Kleid-er un ohne zu zahlen. Als er eines Tages verschwand, klagte man ihn wegen Betrugs an, was seine Verhaftung zur Folge hatte. Tas Gericht tarn zum Freispruch, da es nicht als
erwiesen amiehmen konnte, daß er zur Zeit, als er die Schulden machte, die Absiast hatte, seine Gläubiger zu betrügen. Der Haftbefehl wurde aufgehoben. — Zwei bei Metzger Rosenthal
zu Bad-Nauheim in Diensten stehende Gesellen Karl F.
von dort und Karl K. aus Hünfeld waren geständig, ihrem Dienstherrn etwas über 200 Pfund Fleisch gestohlen zu
haben, das sie an den Gasllvirl G. dort abseßten, was diesen wegen .Hehlerei ackf die Anllagebank brachte. Tie Gesellen
versteckten d.^s Fleisch in ihrem Zimmer und brachten es in später Abendstunde zu G. Er bestritt, gewußt zu haben, daß das Fleisch auf iinrcblidjc Art erworben sei und behauptete, die Gesellen härten ihm gesagt, sie bezögen das Fleisch von aus- ivärts, um sich einen Nebenverdienst zu verschaffen. Das Gericht kam zur Freisprechung des G., da nicht der volle Beweis erbracht sei. F. wurde zu 10 Monaten und K. zu
7 Monaten Gefängnis verurteilt und jedem ein Monat her erlittenen Untersuchungshaft angerechnet. — Der Tienst- knecht .Heinrich E. II. von Orleshausen hat einem Mit- tnecyt einen Anzug mit Uhr und Kette entwendet, die er in einer Wirtschaft zum Verkauf anbot. Wegen Rückfallsdiebstahl wurde er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt und ihm die bürgerlidjen Ehrenrechte auf drei Jahre aberkannt.
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