Ausgabe 
25.2.1904 Erstes Blatt
 
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2) Von Bit. B ä Mk. 200.

Wen. cmeinde. , Lüdanlage. runr 1904. itS 9.00 Uhr. >g.

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erbeten.

Bad-Nauheim, den 22. Februar 1904.

Großh. Ticfbauamt Bad-Nauheim.

I. V.: Kaibel, Großh. Bauinspektor.

Mainz, den 22. Februar 1904.

Großherzogliche Provinzial-Direktion Rheinhessen, v. Gagern.

geben werden.

Gießen, den 24. Februar 1904.

Armenamt Gießen.

Curschmann.

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''er Mnl stehenden Publikum fleqenüber ito.)

, 25. ssebniar. ienber Weiie ein 6unb l'ltthore? während der mn die WiMeute laßen konnten, dnh die mviundene Ruhestörung

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Sechster Vortrag- Dienstag den 1. März 1904 der großen Aula der Universität (Kollegiengebäude). Herr Prof. Erich von Drygalski:

im Ministerium des Aeußern, noch auf der russischen Bot­schaft etwas bekannt. TerTernps" bemerkt, daß Graf Lamsdorff allerdings seit langem etwas ermüde t sei, daß er aber das volle Vertrauen des Zaren besiße und daß von einer Ersetzung durch Witte schwerlich die Siebe sein könne, obwohl es richtig sei, daß Witte die volle Gunst des Zaren wieder gewonnen habe.

B u d a p e st, 25. Febr. Die Lokomotivführ e r der ungarischen Staatsbahnen beschlossen, falls ihre Forder­ungen nicht bis zum 5. März bewilligt werden, den Dienst auf offener Strecke einzustellen.

Kischinew, 25. Febr. In dem heute eröffneten zweiten Teil des Krawall-Prozesses sind 67 Personen angeklagt, acht jüdische Einwohner von Kischinew ermordet zu haben. Gestern beschied der Gouverneur die Vertreter der I u d e n g e m e i n d e zu sich und belehrte sie, es sei ihre patriotische Pflicht, sich mit großen Geldspenden an den Sammlungen für mili­tärische Zwecke zu beteiligen und chre Guthaben in d e r N eich sb a n k n ich t z u kündigen. Die Juden hielten einen großen Bittgottesdienst für den Sieg der russischen Waffen ab.

Icfiiiitiöe AHtllW eines Ticsbu'ckAikcrö.

Bei unterfertigtem Amt ist die Stelle eines definitiv anzu­stellenden Tiesbautechuitcrs zu besetzen.

Bewerber sollen im Wasserleitungs- und Kanalbauwesen, sowie insbesondere im Wege- und Chaussierbau vorgebildet und praktisch erfahren sein. Da außerdem für die hierbei vorkommenden Geometer-Arbeiten keine besondere Kraft zur Verfügung steht, so wollen sich nur solche ältere Bauaufseher- Aspiranten melden, welche auch das Patent eines Geometers II. Klasse besitzen. Die Besoldungsfrage ist nach dein Gesetz vom 9. Juni 1898 und Anhang D. Nr. 26 (Reg.-Bl. Nr. 24) geregelt.

Vorlage von Zeugnisabschriften und Probezeichnungen

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, 19850 ,183.20

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den Distrikten Kühunner, Altewald, Mohrswald, Markwald sowie Tot.: Eichen: 168 Bau- und Werkholzstämme II. bis V. Kl. mit 86,68 fm, 45 Stangen I. Kl., 29 rm Nutzscheit und Knüppel, teils 2,4 m lang. Buchen: 5 Stämme mit 3,57 fm. Weichholz: 2 Stämme mit 0,32 fm. Nadelholz: 187 Stämme mit 56,07 fm, 263 Stangen I. bis III. Kl.,

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Samstag den 5. März er., vormittags 10 Uhr, auf dem Rathause zu Cleeberg: A. Staatswald: Distrikt Sank- hard und Gönsrod, Schutzbezirk Hasselborn, Distrikt Streit­wald und Einhäuserfeld, Schiitzbezirk Cleeberg, Eichen: 79 Stämme II. bis IV. Kl., Schneide-, Bau- und Werkholz-

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bann besonders die Angriffe der Sozialdemokraten auf die Staatsanwaltschaften wegen der Erhebung öffentlicher An- klagen zurück. Nach 1 Uhr wurde die Sitzung abgebrochen, die heute nachmittag 4 Uhr wieder ausgenommen wer­den soll. Nach Erledigung des Justizetats soll heute auch die Besprechung der Interpellation Rein­hardt in Sachen des Bahnbaues Butzbach- Li ch stattfinden.

Berlin, 25. Febr. Der Kaiser wird, wie diePost" 4us bester Quelle mitteilten kann, seine Mittelmeer­reise keinesfalls vor dem 10. März antreten.

Kiel, 25. Febr. Auf dem in der Kaiserwerft liegenden LinienschiffeKaiser Karl der Große" brach in dem Vorraum der Munitionskammer Feuer aus. Tort war mit Teer imprägnierte Korkmasse, die zum Verkleiden von Röhren gebraucht wurde, in Brand geraten. Ten an Bord zurückgeblieben"u Mannschaften gelang es in kurzer Zeit, das Feuer zu löschen.

Tilsit, 25. Februar. Im Kurpfuscher Prozeß wurde beschlossen, eine Reihe medizinischer Kava-itäten zu laden, darunter Prof. Schweninger-Berlin, Jäger-Stutt­gart, Sanitätsrat Bil'inger-Kassel, sowie den Magnetiseur

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Bekanntmachung.

Tie Rechnung der Armenkasse Gießen für 1902'03 liegt acht Tage lang au Jedermanns Einsicht auf dem Armenamt, Nenen- bäue 25, offen.

Gießen, den 23. Februar 1904. 1825

Tic Armen-Depntation der Stadt raipfoeru Enrf chmann.

MlWscher Verein für innereMWn.

Bei der heute vor Großherzoglichem Polizeiamt vorge- nommenen Auslosung von Schuldverschreibungen des zum Bau hiesiger Herberge zur Heimat aufgenommenen Darlehns wurden folgende Nummern zur Rückzahlung am ersten März

Bekanntmachung.

Tie Brotlieferung für die Stadtarmen soll nu' Beschluß der Armendepntalion nicht für die Zeit vom 1. April 1904 bis zum 31. März 1907, sondern für daZ Rechnungsjahr 1904/05 ver-

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irgbericht

Bekanntmachung.

Betreffend: Stiftung für arme Saldierende; hier das I. Stipendium» Aus der Stiftung für arme Studierende ist das I. Stipendium mit einem Jahresertrage von Mk. 145. ab 1. November 1903 an bedürftige und würdige katholische Schüler des Gymnasiums oder Realgymnasiums in Mainz, und Studierende der Universität zu Gießen, oder der technischen Hochschule zu Darmstadt, hessischer Staatsangehörigkeit, neu zu vergeben.

Bewerber wollen ihre Gesuche, welchen ein selbstgeschriebener Lebenslauf, ortspolizeiliche Bescheinigung über Familien- und Ver­mögensverhältnisse, Originalstudienzeugnis und Erklärung, ob noch andere Stipendien bezogen werden, beizufügen ist, bis spätestens 1. April bei der unterzeichneten Behörde einreichen.

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Es werden versteigert:

Montag den 29. Februar d. I. aus den Distrikten Atzwald,' Beltenwald, Niederholz, Krummstrauch, Klösgesrod, Breiteloh. Grauwinkel, Zuhaag, Koppe und Pfaffenloch der Forstwarlei Harbach, Scheiter Rm.: 199 Buche, 30 Elche, 38 Fichte, 21 Kiefer;, «nüppel Rm.: 148 Buche, 189 Eiche, 40 Fichte, 42 Kiefer, 2 Lärche, 18 Aspe; Reisig Rm.: 320 Buche, 679 Eiche, 20 Fichte, 20 Kiefer 58 Aspe; Stöcke Rm.: 41 Buche (hierunter 6 Rm. | brennklcin), 39 Eiche, 61 Fichte, 12 Kiefer. Zusammenkun'l, vormittags 9 Uhr im Tistrikt Atzwald bei Harbach bei Brenn-! hok Nr.'253. Nur das Holz in dem Distrikt Atzwald und dem arößten Teil des Distrikts Bettenwald wird bei der Versteige-1 runq vorqezeigt, der Rest des Holzes wird von ungefähr 11 Uhr; vormittags an bei Herrn Wirt Heinrich Schepp V m eocticu I verkauft. Die Nummern des zur Versteigerung kommenden! Lolies sind blan unterstrichen. Am Schluß der Versteigerung kommt das in verschiedenen Schlägen liegende unaufgearbeltete Dienstag" den'^März d. I. bei Herrn Wirt Heinrich' Schultheiß in Lumda von vormittags 9 Uhr an ans den Distrikten Oiberg, Winkelrain, Hinterster Winkelkopf, Trankkopf, Linterster Huck, 'Dingerwald, Buchwaldskopf, Bilsberg, Kaspers-, bera Heiliqenberg, Ge.selstrauch und Birk.vald der Forstwarte,: «umba sowie aus den Distrikten Tinnnelberg, Stre.thamskop', Schmidtbusch, Heegberg, Seilbach, Bornberg, Großer Fniken- wald Lichterwald und Jgelsham der Forsiwarte: Atzenham, Stämme: 13 Eichen = 5 Fstm., 30 Fichten = 20 Fstm, 2 Riefer« 1,35 Fstm., Scheiter Rm.: 276 Buche, 102 Eiche, ; 71 Fichte, 95 Kiefern, 16 Aspe, Knüppel Rm.: 111 Buche,, 115 Eiche, 78 Fichte, 89 Kiefern, ,51 Aspe re Reisig Rm.: 710 Buche 199 Eiche, 354 Fichte (hierunter 250 Rm. in ganzer ' Lchwe eingesetzt), 43 Kiefer, 158 Asve re., Stöcke Rm.: 98 Buche ttsienmter 12 Rni. brennklein), 56 Eiche, 195 Fichte 28 Kiefer. Die Nummern des zlir Versteigerung kommenden Holzes sind blau unterstrichen. Am Schlug der Versteigerung kommt das in verschiedenen Schlägen liegende unaufgearbeltete Reisig zum

Ausgebot. ...

Grünberg, den 22. Februar 1904.

Großh. £)berforderet Grimberg.

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Aus unserer Kirchenkasse sind an Kirchen- und Psurr- besoldungSkapitalien gegen 80000 M. °uch m Emze. betragen, uuszuleihen gegen Hypetheken ,u 60°/ des Schätzungswertes der zu nerpsgndenden Hau er und Euter. Man wolle sich baldigst an den Unterzeichneten wenden.

Gießen, den 19. Februar 1904. 1697

Der Evangelisch- Kesamt-Kirchenvorstaud.

Dr. Naumann.

Hansen-Berlin. Im Laufe der Verhandlungen soll der An­geklagte mehrere Kranke des Lazaretts in öffentlicher Sitzung diagnostizieren unb magnetisieren.

London, 25. Febr. Aus Suakim wird berichtet: Tas russischeGeschwaderbeschlagnahmtedreieng- lische Schiffe, welche Kohlen nach Japan bringen sollten.

Paris, 25. Febr. Aus einem Gespräch des 6>rafen Bülow publiziert, derPetit Parisicn" folgende Aeußer- ungen des deutschen Reichskanzlers: Tie Fortdauer der guten Beziehungen Deutschlands zu Ruß­land entspreche den deutschen Gewohnheiten und habe keine Spitze gegen England und hindere Deutsch­land nicht, den bemerkenswerten Elan der Japaner an­zuerkennen. Deutschland habe volles Interesse daran, daß das den Status quo in Europa garantierende Nebeneinander des Drei- und Zweibundes erhalten bleibe. Unter den Morten:deutsche Welt Politik" sei fälschlich deut­sche Eroberungspolitik verstanden worden. Deutsch­land sei neutral und werde es bleiben.

Paris, 25. Febr. lieber eine T e m i s s i o n des Grafen Lamsdorff, die bevorstehen soll, ist hier weder

Samstag den 27. Februar, abends 8 Uhr, im Saalbau des Gastwirts ErnstZnr Linde"

Winterfest

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Die Besitzer dieser Lose werden hiermit anfgefordert, den Betrag gegen Rückgabe der Schuldverschreibung mit Coupons vorn ersten März' d. I. an bei dem Bankhaus Aron Heichelheim dahier zu erheben.

Gießen, 24. Februar 1904. 1880

Prof. I). Stamm. Pfarrer v. Schlosser.______

Holzversteigerung.

! Versteigerung.

SamStag den 5. März L I., vormittags 11 Uhr, wird ein zürn Gendarmeriedienst untaug­liches Pferd im Hofe der Gen­darmeriekaserne zu Gießen gegen gleich bare Zahlung öffentlich versteigert. 1891

Gießen, den 24. Februar 1904.

Grobherzoglicher Gendarmerie-Distrikt Oberhessen.

Zahn,

Major und Distriktskommandeur.

Stadt. Schlachthaus.

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