Ausgabe 
19.3.1904 Viertes Blatt
 
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Giessen, Bahnhofstr. 29

Nur bei v*SEö) olrzu haben. Kronen-Dia- mant-Stahl M. 3.25, Kronen-Silber-Stahl M. 2.25.

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WG^. Rasiermesser Schnittfähi^keit empfiehlt FRITZ HAMMESFAHR Veraandhaös FüCÖe^n.

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und M. 6.. Versand gegen Nachn. Katalog mit über 8000 Abbildungen e bitte zu verlangen franko und umsonst.___

20

600 Stück Wasserweck,

Ntilchbrötchcn und

180

Gemeindewald Langsdorf.

rm

Pstauzgartenpfosten,

300

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März 1904.

Langsdorf, den 9.

28

15

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180

3 170 172

66

12

22 108

Buchen-Scheiter, Eichen-Scheiter, Buchen-Knüppel, Eichen-Knüppel, Kiefern-Knüppel, Fichtcn-Knüppel, Bicken-Knüppel, Kiefern-Neisig,

448

12

7,9

V«chen- und Eichen- Reisig, Erlen, Lärchen, Eichen-Stöcke, Kiefern-Stöcke, Fichten-Stöckc.

2346

Kvhler-

10 , Zwieback im Submissionswege vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen können auf dem VerwaltungS- bureau in den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr vormittags, und von 3 bis 5 Uhr nachmittags eingesehen werden, woselbst versiegelte Offerten mit der Aufschrift: ,Lieferung von Back- waren für die Provinzial-Stechenanstalt" versehen, bis zum Eräffnungstermin Donnerstag, den 24. März 1904, vor­mittags 10 Uhr, einzureichen sind. 2636

Verwaltung der Provinzial-Siechenanstalt Oberheffen.

Holz-Versteigerung.

Montag den 21. März 1904, morgens V210 Uhr.

Sammelpunkt: Eisenbahnhaltestelle.

3 Buchen-Stämme, 3642 cm Durchmesser, 39 m Länge ----- 2,8 fm,

1 Kiefern-Stamm, 2b cm Durchm., 17 m Länge ---- 0,83 fm,

18 Fichten-Stämme ----- 3,36 fm,

Fichten-Derbstangen 16,69 fm, Fichten-9tutzceisig (Bohnenstangen), Eichen-Rutzknüppel (2 m lang), tauglich z«

Ausschreiben.

Für die Provinzial-Siechenanstalt in Gietzen sollen für das Rechnungsjahr 1904/05 die Backwaren von ca. täglich 75 kg Schwarzbrot,

Weißbrot,

Bekanntmachung.

Sonntag den 20. dS. MtS., von vormittags 11 bis nachmittags 2 Uhr soll im Zimmer Nr. S der Stadtknabenfchule eine Ausstellung der von den Schulern im diesjährigen Untecrichtskursus für erziehliche Unabcn- handarbeit gefertigten Gegenstände stattsinden, zu welcher wir hiermit einladen.

Gießen, den 16. März 1904. 2619

Mecum, Oberbürgermeister. Hahn, Rektor.

HmsIMngs-PrnfiM Santa

(Hießen, Sicphanstraße 29.

Häusl., wiffenschaftl., gescllschaftl. Ausbildung. Französin im Hause. Vorzügliche Referenzen. Prospekte durch die Vorsteherin

624 Toni Sander.

Verdingung.

Für die Feldbereinigung Daubringeu sollon nachverzcich- netl. einer alten Kreisstraße, veranschlagt zu 300 Mk.

2. Ausrollterung eines Grabens »240

nächsten Dienstag den 22. d. Mts., mittags 1 Uhr, aus Groß^. Bürgermeisterei Taubrmgen durch öfsenlliches Ausgebot VeröS)?en V eidiugüngsunterlagen liegen aus Großh. Bürgermeisterei zur ^"^A^Äergebung anschließend sollen die an der alten Kreis- straße stehenden Pappeln an Ort und Stelle versteigert werden.

Gießen, am 15. März 1904. 2o66

Großh. Kullurinspektion Gießen.

W i ß nt a n n___________________________

Ai tanz am 31. Dezcmöer 1903

Passiva.

£

2137.27

41.36

durch

48000

10000.

6126.41

24.54

21161.02

Jt $

32758.71

27092.51

207.24

910.61

1030.20

3632.32

680.71

1903.

Gießen, den 81. Dezember

Der AussichtSrat und

Bieler

Victoria-Drogerie, Marktstrasse 5

1036

2407

eingeräumt.

Preisen ein.

2623

Haben

JlL &

1680.

33996.15

jeder Art.

Es werden

33996.15 2641 Vorstand.

Kypolhcltcn-^outo:

Hypothek

Z»artehci-s-Kon1o:

Darlehctt

Ael rvefouds-Konto: Reserve aus 1898

Wo lasse ich meine mche« iinii meine Bilder öittifl eilirohmeii!

210024.54

o nm 31. Pfjfmbtt 1903.

210024.54

Erniinn- uni 9trluß=f<on

Soll

Beginn des Kursus für Handarbeitslehrerinnen: DienStag, den 12. April 1904.

Nähere Auskunft und Lehrplan zu erhalten Fräulein L. Möser, Oberlehrerin, Gartenstr. 30.

Der Vorstand: Frau B. Gebhardt.

Giehener Volksbad

Aktiku-Cesellschaft in Giehen.

, Kag.n-^outo: Bestand

Annto-/torrenl-Kon1o:

Bank°i^uthaben 4422.42

, AntmoVlOeu-Aonlo: Grundstück, Gebäude,

Per AlUirtt-^aptlak-

Konlo:

100 Aknen Lit. A ä 1000 JC 100000

260 Aktien

Lit. B

ä 200 Jt 52000 152000.

Verluste.

An ZZetritös-Zonlo:

Velriebskoslen

Kandlungs-

Au Koiten-Konto:

Haudliings-llnkoslen w Aiumovikten-^toulo:

Abschretbungen

v MokNkien-/tonlor

"Abschreibung

, Atustn-Konlo:

Hypolhekzmsen

Einrichtung

, Wovikicn-Kontor Inventar

Hcwlnu- und Per- lusl-Konio:

Saldo p. 1. Ian.

1903 JC 20130.82

B-i Georg Schmitt, Glasermeister, Katzlansgasse, Ecke Bahnhofstraße.

Gewinne.

Per AZetrlcvs-^'.onto:

Einnahmen in 1903 w Finscn-/tonlo:

Zinsen aus Gut­haben

,, §3 tanz- «tonto:

Vertust in 1903

Aktiva.

An Aetrlcv»-<§oi-lo: Vorräte

innere n. maschinelle

176136.06

Verlust in 1903 1030.82

Alice-Zchule Giehen

Beginn des Sommerhalbjahres der Industrieschule: Dienstag, den 12. April 1994.

Aufnahme der Schülerinnen:

Montag, den 11. April 1904, vormittags 10 Uhr in der Alice-Schule.

Reizende Neuheiten in Kinder-Konfektion trafen in grosser Auswahl zu niedrigsten

Wein-V er&auf,

Nur noch acht Tage. *^1

Beste Gelegenheit zur Beschaffung eines sehr billigen und guten TrunkcS für die bevorstehenden Lster- Feiertage bietet das große Weinlager des Herrn Anton Loch imKaisergarten", Seltcrsweg 79. Außer guten Tischweinen sind noch auf Lager: Geisenheimer «tciu» acker, Oppenheimer Goldberg, Deidesheimer Klostcr- gartcn, Minheimer Rosenberg, Scharrachvcrger Ries, ling, Eltvillcr Sonnenberg, Geisenheimer Altbaum, Rüdesheimer Berg, Schartachbergcr zlathariucnzius ujw. Sämtliche Weine sind in Flaschen Originalsullungen ertlassigcc Lieferanten. Rabatt wird gewährt beim Be. zug von sechs Flaschen an

25 % Rabatt für Weine bis zu Mk. 1. per Flasche

30 °/q f w nanu 2. ,

35 v <, , über , 3. ,

des Selbstkostenpreises.

Nähere Auskunft erteilt I. Bocck, Konkursverwalter, Stcm- straße 15, und Anton Noch imKaiseigarten". 2549

lc

Hlchhsltiger AinrikM Adolf

Hosraitc-Bcrsteigcrung

in Allendovs an dev Lumda.

Die dem Herrn Zahnarzt Dr. Rotenbcrger in München gehörige Hosraite nebst Grundstücken in Men. I darf a. d. Lumda will derselbe

Samstag den 26. März 1 I., nachmittags 6 Uhr, öffentlich auf dem Rathause versteigern lassen.

Das Anwesen, m der besten Lage am Platz, eignet sich außer zu landwirtschaftlichem Betrieb auch zu Geschäften

chwämm'e

die köstlichen Figuren der Geniekneipe, die Herren Linz en, Tamke, Mark und Frau Jenny hatten ebenso den 1 karrikierenden Humor der Szene erfaßt. In kleineren Rollen taten Frl. Lembach alsdrugglige" ostpreußischeMarM" und Herr Teleky als Hamburger Arzt vollauf ihre Schuldigkeit. . .

Besondere Hervorhebung aber verdient die Darstellerin der weiblichen Hauptrolle, Frl. Hohl. Diese in Paris aus- gebildete Malerin Clara Hendrichs ist ein Prachtmädel, das Herz und Zunge auf dem rechten Flecke hat, ein junges Weib, das kluge Verständigkeit mit goldenem Humor und schlichter, quellfrischer Natürlichkeit verbindet. Diese Rolle erfordert von der Darstellerin vor allem Intelligenz. Frl. Hohl zeigte gestern, daß sie davon mindestens so viel besitzt, als von ihr hier verlangt wird, daneben aber auch Anmut, Irische, Herzhaftigkeit und Munterkeit im erfreulichsten Maße, und obendrein noch einen guten, einen für diesen Abend fasl zu guten Geschmack, sich zu kleiden. Ihre reizenden Pointen brachte sie in ebenso heiterer als geschickter Art heraus, wenn sie auch manchmal diese oder jene antizipierte und, allzu schlau, den Herrn Goßler schon im ersten Moment als ekligen Hanswurst auffaßte. Diese Clara übertraf fast noch das prächtige Mädchcnbild der Dichtung.

Dilles in allem genommen war der gestrige Benefizabend des Herrn Achterbcrq einer der unterhaltendsten der ganzen Spielzeit. . Wittko.

Arthur Schnitzler: Der einsame Weg. Schau­spiel in fünf "Akten. (S. Fischer, Verlag, Berlin). Geh. Mk. 2. Eine müde Sehnsucht zurück nach dem, was einst jung und schön in ihnen blühte und nun im Sterben liegt, kennzeichnet die Personen der Handlung oder besser die Figuren des Bildes, das ganz in leisen Pastellfarbcn gemalt ist. Eine . Fülle wunderbar geformter Aphorismen beweist von neuem, ; wenn eS eines Beweises noch bedurfte, daß Arthur Schnitzler i ein Denker und Dichter ist.

Goßler gesteht, daß er der Verfasser anonymer Schmähung < ist. Legt ihm der Dichter einen halben Satz in den Mund, : den sein Partner durch einen Einwurf abbricht, dann spricht er ihn wie ein Ganzes, ohne beim Hörer das Gefühl auf- . kommen zu lassen, als zögere oder stocke er. Störend wirkt bisweilen seine Abhängigkeit vom Souffleurkasten; so viel er von einem Satze auf einmal verstanden hat, das sagt er nach, macht dann eine Pause und läßt sich die zweite Häl te des Satzes vorsagen. Doch trotz aller dieser künst­lerischen Unreife ist sein darstellerisches Talent unbe­streitbar, ist seine ungezwungene, bisweilen freilich gar zu legere Naturburschenart an, brechend, sein noch nicht gezügeltes Temperament verheißungsvoll, sein Gefühl echt. Darum darf man Erfreulick)ies von seiner Zukunft erwarten.

Die übrigen Vertreter der Familie Kröger, Frau Keller­mann und die Herren Conradi und Knabe, gaben ab­gerundete Charakterfiguren, an denen kaum eine Linie anders zu wünschen gewesen wäre, Namentlich Frau K. fand die rechten weichen Töne herziger Mutterliebe.

Die eigentliche führende Rolle des Stückes ist die des Goßler, der einen recht guten Vertreter bei uns fand. Herr Pichler stand hier zum zweiten male während des ganzen Winters am rechten Platze. Seine erste gute Rolle war die imBlinden Passagier". Gestern war er ein ganz anderer. In Maske und Haltung durchaus korrekt, steif wie cm Ladestock, von rechter Diskretion, schuf er im ganzen eine Charakterfigur von vollkommener Einheit und Echtheit. Hier und da gab er einmal einer Pointe eine zu wenig straffe Fassung, er warf sie hin, anstatt sie aufzuheben; erinnert sei nur an die große Szene, in der er durch fein geschliffene Ueberredungskunst Hermann aufs neue zu seiner willenlosen Kreatur macht, mit seinem scharfen, schlagenden, immer wiederkehrenden:sanden . . .' Im Ganzen aber eine vortreffliche Leistung. Auch Herr Haag mar ein ganz geeigneter Vertreter des größenwahnsinnigen Litleraten Wolf, in Kleinigkeiten wohl etwas oulrierl, aber wohl kaum viel mehr, als es der Dichter beabsichtigt hat, im Ganzen sehr wirkungsvoll und treffend in der Gesamtanlage. Und

_ Von bei neuen, neunten Lieferungsausgabe von Stielers Handatlas (Gotha, Dustes Perthes^ o - ferungen zu je 60 Pfennig) hegen letzt die 23 -28. Ugeni 8 vor. Sämtliche 12 Karten die;er.Lieferungen beziehen! auf europäische Länder. Vollständiges^ubearbeckung » Neustiche sind 3 Blätter, nämlich Nr. 39. Jrlanv, und 47: Rußland, Blatt 3 und 4 Tie mert

von Rußland verspricht eine Z^rde des Atlas ju den, wie sie in keinem anderen Handatlas des ZN Auslandes anzutresfen ist. Daß die Entwicklung ! int bahunetzes dem augenblicklichen Stande ent|pLiü)t, W selbstverständlich; selbst die erft ^5^^61:001^ 0 °^ auf der neuen mittelasiatischen Lmie ^nbi g sind schon als solche eingetragen Tie u6ngen 'Nr. 16: Oesterreich-Ungarn, Ueberdicht, Nr. 21- - 29 und 30: Frankreich, Blatt 3 und 4 und 41 mark sind von Tr. C. Vogel ^^"^^ 016^^ die Ausdehnung des Bahn- und Straßennetz , änderungeu, welche durch die ^9e&ni|le . o.Id, ungen veranlaßt wurden, die vermiedene Wirtschaf J plmche Entwicklung von Ländern und Landstrichen I all berücksichtigt worden. .

- Navenslein - PeiPs neue Ei, enbay von Deutschland mit Nachbargebieten Ravenstein's Verlag, Frankfurt ck-M-, erschiene das, was jeden Reisenden besonders mtereffi rt^u^^ oft langwierige Studium des Kurvbuches el) einen Blick: Die rascheste, bequemste und m M selbst, nach der kleinsten Bahnstation. Rot stnv mit Expreß- und Luxuszügen, grün solche nri ,, besten Schnellzugsve.biubuugen o.wisa)en yauptp> t gerooi)nliu,e Sck)nellzüge, gelb Linien ohne 5^ Bahnlinien haben aber noch m schwarzer 9^ ^be»' liche UiiterfchRdung von Hauptbahnen, vvll^p 9 Slflilön bahnen, Su-malspurbayneu und Kieinoa.-nen. . qeßene^ ift auf bec äarte verzeichnet und Verzeichnis von ca. la OUU Namen i|t 1 - ausziisi"^

emer Q.iLÜratuetzeiiiteilung fast äugenbll i>tf

In eleganter Ausstat^ung iniiu)we Z g ajiait starte, welche 78 mal 97 Zentimeter groß I /