Meratur.
Nachmittagssitzung.
Gießen, den 12. März 1904.
•• Versendung von Paketen während der Mürz. 5. Wilhelm Hermann Krätzer, 1 J?hr alt, Sohn o Osterzeit. Die Vereinigung mehrerer Pakete zu Händlers Wilhelm Krätzer dahier. 5. Katharine einer P°stp°e-t<-dre,s° ist sür d.e Zeit »om 27. MLrz z
bis einschl. 3. April tm inneren deutschen Verkehr nid)t 7. ^ü(lQn*’tö'eoi:g 83^abreaU, ^fle^ing basier. 1L gestattet. Auch für den Auslandsoerkchr empfiehlt es sich ^e(^tiue Weigel, 19 Jahre alt, Fabrikarbeiterin dahier. ___
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Lehrer D . • •
mtecnononaicn rr^cyaomgrn-zrongrey zur Prupmg uuavgni wollen, so stelle er fest, daß dem Ministerium niemals davon eine Mitteilung gemacht worden sei.
Rechtsanwalt Dr. Osann II. fragt, ob Dr. Back, nachdem er schon am 4. Januar den Bericht an das Ministerium über die Mitteilung StützelS gegen Lepsius, es bet dem kollegialen Verhältnis nicht für angemessen erachtet habe, diesein bei der Unterredung am 9. oder 10. Januar von dieser Beschuldigung Stützels Kenntnis zu geben. Dr. Back erividcrt: Das hätte ich für eine Verletzung meiner Amts
gestaltet. Auch für den Auslandsoerkchr empfiehlt es sich un Interesse des Publikums, während dieser Zeit zu jedem Pakete besondere Begleitpapiere auszufertigen.
** Die Chronik der Gießener »Lesehalle" für das Geschäftsjahr 1903/4 wird in den heutigen »Gießener Familienblättern" veröffentlicht, worauf wir alle Interessenten
aufmerksam machen.
•• Besitzwechsel. Der Weibbindermeister Pitz m Watzenborn verkaufte sein Anwesen Molltestraße 20 für den Preis von 46 300 Mark an den Photographen Orth m Gießen. — Das Anwesen des Peter Michel Frankfurterstraße 127 ging für den Preis von 24 500 Mark in den Besitz des Bauunternehmers Joh. Gg. Pfaff über.
"Der Tabakbau geht im Großherzogtum Hessen immer mehr zurück. Nach den statistischen Aufnahmen > gab es vor sechs Jahren in Hessen noch 2 036 Tabakpflanzer, heute gibt es nur noch 1 366; vor sechs Jahren waren ruud 67,900 Hektar mit Tabak bebaut, heute nur noch 42,800 Hektar; vor sechs Jahren wurden noch 1,187,400 Kg. Tabak geerntet, im abgelaufenen Jahre nur 793,200 Kg.
(!) Großen.Buseck, 12. März. Eine interessante | Jagd hätte sich kürzlich in der hiesigen Gegend beinahe zuge-
In der Nachmittagssitzung wurde mit der Vernehmung der Sachverständigen fortgefahcen. Es wurde zunächst das Zeugnis des Prof. Kingling-Frankfurt und Prof. Dr. FraaS-Stuttgart gehört, die eine gemeinschaftliche Taxation der Schenkung unternahnien. Die jetzt hier befindlichen Stücke schätzen beide Herren auf 2 775 'Mark 50 Pfennig, während konstatiert wird, daß Prof. Schlosser-München diese Stücke auf 1330 Mark taxierte. Prof. Fraas sagt aus. er habe seiner Taxe das Material des Stuttgarter Museums zu Grunde gelegt. Von Einfluß auf den Preis sei cS natürlich auch, welchen Wert diese Fundstücke für das sie erwerbende Museum haben. Für das hiesige Museum sei dieser Wert ein sehr großer gewesen, wenn die Fossilien-Toubletten, von denen jedes Stück seinen besonderen Wert habe, auf 3000 Marl geschätzt würden, so könne er dieselben mit voller Gewissenhaftigkeit auf 6000 Mark taxieren. Für das Darmstädter- Museum seien die vom Münchener Museum gelieferten Samos-Fossilien von ganz besonderem Wert, weil sie als Vergleichsmaterial für die Funde von Eppelsheim bei Worms dienen könnten. Die Fossilien, die zu gleichen Teilen nach New-York, London und Darmstadt kamen, schätze er auf 6000 Mark. Diesen Ausführungen stimmt Prof. Kingling vollständig bei. Die Frage, ob die Fossilienschädel auch im imprägnierten Zustande ihren Wert für den Fachmann erkennen ließen, beantwortete er ganz entschieden mit ja.
Größtes Interesse erregt nunmehr die Vernehmung des Prof. Dr. Back, des Hauptgegners des Geh. Rats Lepsius. Back ist z. Z. Direktor der Kunst- und Altertumssammlungeii des Großh. Museums, 43 Jahre alt; seine Vereidigung soll später erfolgen. Er habe von der Schenkung erst am 17. Februar 1899 zufällig durch ein Schreiben der Museums-^ direktion Kenntnis erhalten. Auf die Frage, wie er denn zi. seiner Taxation gekommen sei, erwidert er, taxiert Habe er überhaupt nicht. Er habe mit dem Assistenten Dr. Möller die Sachen untersucht und sie seien zu dem Resultat gelangt, daß viele Stücke wertlos, viele andere gefälscht waren. Auf weiteres Befragen gibt Zeuge zu, auch eine ganz private Abschätzung nut Bleistift gemacht zu haben, die auch aus den Akten vorgelegt wird; die archäologischen Gegenstände der Schenkung Stützels schätzt er darin aus 800 Mk. Von den Funden halte er 30 Holzstile der Steinbeile für grob gefälscht. Das Pfahlbau-Modell habe er als völlig wertlos wieder zurückgeben wollen. (Hier werden noch einmal diel! Mainzer Sachverständigen aufgerufen, die ihre Versicherung wiederholen, daß das Modell durchaus korrekt und ein wert- ■ volles Stück sei, das 1500 Mk. Wert habe.) Der Vorsitzende macht den Zeugen darauf aufmerksam, daß die Mainzer
Herren auch die 80 Steinbeile bis auf einige Kleinigkeiten als echt erkannt hätten. Der Zeuge wird darauf veranlaßt, seine Beobachtungen bezüglich der Fälschungen an den Fundgegen- ständen direkt anzugeben. Das führt zu interessanten Szenen. Dr. Back bezeichnet z. B. eine Spindel als »zweifellos gefälscht", während Prof. Furtwängler dieselbe Spindel als »ganz zweifellos echt" erklärt. Erbehaupte das ganz positiv, denn er habe Tausende solche Spindeln in der Hand gehabt und darüber geschrieben. Auch eine kleine Schale oder ein Schöpfgefäß, das Back schon wegen der »sofort erkennbaren" nachgemachten Patina als gefälscht bezeichnet, erklärt Furtivängler gerade wegen der vorzüglichen alten Patina als zweifellos echt; ebenso gefälscht sollte ein goldenes Schmuckstück sein, schon wegen des starken SilbergehalteS und der rötlichen Färbung. Prof. Furtwängler erklärt unter wachsender Heiterkeit, daß der starke Silbergehalt durchaus charakteristisch für die Jundstücke aus jener Zeit sei. Ein kleines Gesäß sollte ferner schon durch eine scharfe Kante sich als gefälscht darstellen. Prof. Furtwängler bemerkt, daß diese gerade das sicherste und zuverlässigste Merkmal seiner Echtheit sei.
Prof. Back hatte u. a. auch bemerkt, die Museumsbeamten hätten anderes zu tun, als solche Geschenke lange! auf ihre Echtheit zu prüfen. Dagegen erklärte 2)hniftermlrat Braun, er sei durchaus nicht dieser Ansicht. Nach seiner Meinung seien gerade der Leiter und die Beamten des Museums zu solchen Untersuchungen verpflichtet. Er müsse hier erklären, daß gerade auf ihre Angaben hin das Ml- nisterium das Disziplinarverfahren eingeleitet habe. Wenn Herr Black dann noch bemerkte, er habe die Funde dem
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Bärenführertruppe. Ein Bär machte sich loS und gelangte in den Wald, um sich hinter einigen Wellen zu einem Schläfchen niederzulafsen. Als die Waldarbeiter von der Mittagspause zurückkehrten, bemerkten sie mit Schrecken das Tier, das merkwürdige Töne ausstieß. Sie eilten nach Hause und kehrten mit allerhand Waffen, Aexten, Hacken, Mistgabeln re. und einigen beherzten Männern zurück, um das gefährliche unbekannte Wild zu erlegen. Zum Glück war Meister Petz verschwunden; seine Besitzer hatte ihn mittlerweise zurückgeholt. So nahm die Jagd einen unblutigen Verlauf.
b. Lollar, 11. März. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich gestern un Nuhn'schen Holzschneidewerk. Der Arbeiter Sommer aus Staufenberg verlor an einer Üobelrnaschme die fünf Finger der rechten Hand.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. »Herborner Geschichtsblatter, Zeit- schrift des Altertums- und Gcschichtsocreins in Herborn", erscheinen unter Red. von I. H. Hoffmann m Herborn, Vors. des Herborner Altertums- und Gesch. - Vereins, seit diesem Monat.
renner lernerzerr vie ]D avfastunch yagiicpe unv plumpe Tiara in Paris als echt erklären konnten. Auf die An- aaben der Kunsthändler könne man sich nicht verlassen, die seien immer bereit, mit den genauesten Angaben über die Fundorte usw. zu dienen.
Zeuge Landesgeologe Tr. Klemm bezeugt, daß Lepsms ^^Ajs Sachverständiger wird Prof. F-u r t w ä n g l e r bar- auf über die Schenkung Stützels vernommen. Tie einzelnen Gegenstände werden den Richtern und dem Sachverständigen vorgezeigt. Ein geschnitzter Assyrerkopf würde, wenn er eckt wäre, mehrere Lausend Mark wert sein. Er sei aber nicht eckst und habe nur einen Wert von etwa 30 Mark. Tie übrigen, auf demselben Tablett ausgelegten ©egen» stände ägyptisüier Art erklärt der Sachverständige für echt und schließt sich dem Gutachten der Mainzer Sackstwrstan- diaen an. Er müsse aber zngcben, daß andere Sachverständige zu ganz anderen Schätzungsergebnissen gelangen
^Te? Rektor der Universität Gießen, Prof. Dr. Brauns, sprach sich eingehender über bie Fossilien aus, an deren Echtheit absolut nicht zu zweifeln sei. 9hir Dte Zähne an den Schädeln seien teilweise mit Ghps befestigt, ^ieÄrHandlung wird um 1 Uhr abgebrochen und aus 38/* Uhr nachmittags vertagt.
ausführen lassen.
2445 Ulfa, 8. April 1903.
Die seither ton mir an dieser Stelle veröffentlichten - erlcennungsschreiben dürften zur Genüge dokumentieren, _ die Leistungen meiner Firma gegen keine Konkurrenz 2 stehen und werde ich in nächster Zeit noch eimgeZuschrif^ zur Kenntnis weiterer Kreise bringen. Lassen . mich gefl. mitkonkurrieren.
Hochachtungsvoll
Th. Brück., Möbelfabrik-Lager.
Gegründet 1858. 100 Zimmereinrichtungen. 10 Schaufen
Grösste Auswahl am Platze.
Gerne bezeuge ich der Firma Th.Brück in Giessen, dass ich mit den gelegentlich meiner Verheiratung von deren Möbelfabrik bezogen# Möbeln ausserordentlich zufrieden 9™*$™ bin und aus diesem Grunde auch alle W***" Anschaffungen nur bei genannter Firma hab
pflichten angesehen.
Auf die Frage beS Rechtsanwaltes Dr. Schmitt, warum man denn Herrn Stützet, der sich brieflich sofort bereit erklärte, die falschen Stücke durch echte zu ersetzen, überhaupt bis heute keine Antwort gegeben habe, bemerkt Ministerialrat Braun, daß die Antlvort im Einverständnis mit dem - , Ministerium unterblieben sei, so lange, bis die ganze Ange-
^T?e beiden Mainzer Museumsdirektoren Linden- legcnheit aufgeklärt sei. Weiter bekundet Zeuge Dr- Back schmitt und Schumacher haben ein längeres, gedruckt auf Befragen durch Rechtsanwalt Dr. Osann, er habe un vorliegendes ©utadiiten abgegeben und erläutern ihre An- Einverständnis mit Pros. v. Koch die Vorhangefchlösstr an gaben in eingehender Weise. In der ganzen Sammlung bcn Museumstüren anbringen lassen, weil Lepsms nicht die eien allerdings einige Stück fatsch- aber die große Mehr-1 zurückgegcben habe. Auf die Frage, wie Dr. Back
mhl sei eckst und wertvoll. Das von Prof. Back für Dolkl. . ™ xns sYDinift<*rmm
tänbia wertlos bezeickstiete Pfahlbaudorf-Modell wurden ie gern im Mainzer Museum zur Ausstellung bringen, nachdem das landschaftliche Beiwerk davon entfernt.
fßujf. Furtwängler sagt noch aus, es befanden sich unter den Geschenkstücken eine ganze Anzahl, die er ür das Münchener Museum zu erwerben sich eifrig bemüht hätte; es sei ihm das leider nicht
dazu komme, in feinem Entlassungsgesuch an das Ministerium die Forderung zu stellen, daß er nur bleiben würde, wenn
Lepsius vom Amte suspendiert werde, bleibt Zeuge die Ant-1 Carneri, B., Der moderne Mensch Ver- wort schuldig. suche über Lebensführung. Elegant kartouniert. Preis
Unter allgemeiner Heiterkeit bemerkt zum Schluß der i Mk. Emil Strauß Verlag (A. Kröner), Stuttgart. — Dieses Vernehmung des Zeugen Prof. Furtwängler »zur Vermeidung vortreffliche Buch Carneris, das bereits in vielen Tausen- von Mißverständnissen", daß auf dem internationalen Archäo- senden von Exemplaren Verbreitung gesunden hat, erfüllt ( Bnck die cr,,nde mr Prüfung vorlegen seinen Zweck, das sittliche Leben des Menschen auf der
logenfongrefc, dem Dr. Back d e Fi i * U für d?ese Grundlage monistischer Weltanschauung auszugestalten,
wollte, er, Furtwängler der einzige Sachverstand ge sur diese Theoretische vermeidend, dagegen die pralti.chen Ge- Funde gewesen wäre. Die Vernehmung des Assistenten Dr. punkte aujs stärtste betonend, ergänzt es Haeckels Müller, der mit Dr. Back die Funde untersucht undals ^elträtsel aufs glücklichste. Als einer der ersten, der gänzlich wertlos bezeichnet, bot wenig neues. Prof. Furt- sittlichen Konsequenzen aus Darwins Lehre zog, der wängler roiberleote auch dessen Behauptungen über Unwert ^t umfassenden Blick unerschrocken eine Umgestaltung der und Fälschungen unter Zustimmung der beiden Mainzer ethischen Gedankenwelt auf der Grundlage der neuen natur- i Sachverständigen in entschiedenster Weise, ebenso die Meinung wissenschaftlichen Einsichten unternahm, gilt der ostreichisck)e “ D-. «.ui« fc ... ."«»i‘< Jy“;
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Uhr vertagt. wundervolle 2idNärung der Begriffe von Glück und Sckmcrz.
Carneri gesteht in der Vorrede, daß er — „von Leiden JLayiiHanalifütlOn. über das gewöhnliche Maß heimgesucht — das Leben sctsön
Ter Lahnkanal-Verein e. V. zi Limburg hat in Sachen I gefunden hat und es heute tm 70. Jahre noch schön findet." der Lahnkanalisaiion eine Eingabe an den preuß. Minister Tiefe Freudigkeit seiner Lebensauffassung verdankt er der der öf/euilickstn Arbeiieu gerichtet, worin er Bezug nimrni Erkenntnis der beiden höchsten sittlichen Werte: der Arbeit auf die Miiiisterialverfügung vorn 28. Dezember v. I., in und der Liebe. Sein Glück in Uebereiiistimmung mit Dem welcher die Kanalisierung der Lahn nach dem Projelt von seiner Nebenmenschen zu finden, erscheint ihm als das kaoeita und Sonntag wegen wirisckM ft kicher und technischer oberste Prinzip, und in der Arbeit hat er em Narkotikum Bedenken als unausführbar betrackstet wird, aber Maß- gewonnen, das ihn alle Schmerzen vergessen laßt! Durch italimen zur allmählichen Ausführung der Schiffbarkeit I jjie neue Ausgabe zu 1 Mk. wird das Buch jedermann zu- in klestierem Umfange in Aussicht gestellt werden. .Ter gäuglich gemacht.
Verein habe daher auf dies große Kanalprojekt verzichtet _ Die Unfallversicherung des Deutschen und sei zur Ueberzeugung gekommen, daß die Krmalifier- Reiches. Gemeinverständlich dargestellt von Dr. Konrad ung der Lahn für den Verkehr von Schissen mit 300 T. eYmann, Kaiser!. Regierungsrat, ständigem Mitgliede Tragfähigkeit als genügend zu erachten sei. Ta nun ^es Reichsversicherungsamts. Verlag von Fraiiz Vahlen iN die Meinungsverschie.enheck zwischen dem bisherigen Lahn- Berlin W., Mohrenstraße 13/14. (Preis 90 W) kanal-Verein und verschiedenen Interessenten an der un- gterungsrat Dr. Weymann gibt hier in gemeinverständlicher teren Lahn durch Beitritt des Gen rawireltors Karl Linken- ^orm ein Bild der deutschen Unfallversicherung. Es wird hach in Ems und seiner Freunde durch Beitritt zum Verein behauptet werden dürfen, daß die vorliegende Arbeit die ausgeglichen sei, dürfe der Verein wohl das Reckst m nickt leichte Aufgabe tatsächlich löst, den umfassenden und Anspruch nehmen, der berufene Vertreter aller Forder- teilweise verwickelten Reckstsstoff der Unfallversicherung m ungen zu fein, die sich auf die Lahnkanalisation be- anschaulicher und gemeinverständlicher Weise darzustellcn. lieben Es wird bann weiter Bezug genommen auf die Die Bearbeitung gibt, soweit das im Rahmen eines gemein- 1866 von Preußen übernommene Verpflichtung und die verständlichen Werkes möglich ist, ein erschöpfendes Bild Notwendigkeit eines besseren Ausbaues der Sckstsfahrt auf be§ geltenden Rechts. Ein ziemlich ausführliches Register der Lahn, wofür 1873/74 schon 6 750000 Mark im preuß. erleichtert die Orientierung.
Landtage, lewer vergeblich gefordert wurden; angesichts , ■
der heutigen, mißlichen Lage der Lahnindustrie 6 flnB MviskSSlNlsrkglstttll der ÄtM MM
I infolge des mehr und mehr hervortretenden Wettbewerbs 61 Aufgebote.
> von Konkurrenz-Industrie, deren Lage für den Transport z Joseph Michael Merz, prakl. Tierarzt in Glauchau,
. von Masfengütern wesentlich günstiger ist, werde die Frage t Mg^ilde Kalhinka Elisabeth Tridus dahier. 5. Hernnch Theo-
der Lahnkanalijation brennend, die ihre Losung nur dann Rudolf Weber, Kunst-und Handelsgärtner dahier, mit Katharine
finden könne, ivenn die Lahnkanalisation von der ^.„a marflaretbc ^1113 bierfelbfL 5. Wilhelm Jakob Post, Labnmünduiig bis zur preußi ch-hes ischen Sergeant dahier, mit Alarre Luise Nohrmg m WeißenselS a. d.^. Grenze in e n em Gus se durchgefuhrt werde. Indem 5. Ludwig Schupp, Bahnarbeiterin Großen-Linden m.t C adel toin «biSct? alle Unterlägen\u befdpffen, so- Hos.nann in^usd^^ Karl^TH.^
fern sie sich nod), nidjt in den Händen der preuß- Reg^er- ^”^e ®retL)e g(?b. Sach hierselbsn 7. Hugo Herbert, ung befinden, richtet der Lahnranal-Verem die Bitte an 1 .9 F^.^dberg, mit Elisa Minna Reibelmg dahier. 11. Lud-
den Minister, „die dernpreuß. Landtage angerundigte was, er- £ .Winrich Emil Daniel Weiß, Postsekretär dahier m.tA'ma lvirtschastriche Vorrage durch einen Nachtrag zu ergänzen, Mohl Hierselbst. 11. Johannes Müller, Zahlmeiiler-Aspiraiit da- in welchem gefordert wird: der A u s b a u d e r L a h n ’ m;t Caroline Helse.ibein bierselbsl. 11. Georg Kart Emnch, auf S t a a t s k 0 st e n zu einer leistungsfähigen Leutnant in Aletz, mit Aiarie Adolphme Fayet dahier.
Büte Ö WÄS SUK StS «... I.*- , rückjichtigung der vorhandenen Scksteufen-Anlagen . - ~ebruar. 29. Dem Geometer 2. Klaffe Philipp Effenhardt
Während der Wert der bisherigen Anlagen auf lo Million. cfod)ter. März. 2. Dem Wirt Karl Döring eine Tochter, Ella,
angenommen wird, erfordert das Projekt 10 bis 12 Mil-! ^cm (g(a|er Heinrich Baum eine Tochter, Auguste ^araareh. Honen Alark. 5. Dem Laternenwärter Friedrich Schäler em Sohn, WUHüm.
....... 6. Dem Oelhändler Johannes Erb em Sohn, HanS Ennl
111111 fnnZl 6. Dem Postboten Wilhelm Stein em Sohn, Karl Hemrnh
Allv AlUUl UllV S-UllU» 7. Dem Taglöhner Johannes schieserstem em Oohw He,
1 7. Dem Bahmvärter Friedrich Wenzel ein Sohn, Richard.
Gestorbeue.


