153. Jahrgang
(Erstes Blatt
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die bekannte - Kretschman, in ivelcher jener Briefe f" Generals v. Kretschman
Ernera!-Anzeiger
Amlr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Vorstandes sowie über die Ulmcr Bundesversammlung, mich dieMainzerBischofswahl besprochen. Ferner wurde die Gründung eines off'ziellen Organs des Hessischen Hauptvereins 'beschlossen, das vom 1. Januar ab monatlich erscheinen soll. Weiterbin einigte man sich über wichtige Neuerungen bezüglich der Organisation und beschl-ß eine Tankes? undgebung an das Grcßh. O b^e r k o n s i st o- rium für seine zustimmende Haliuna anläßlich des nunmehr erfolgten Zusammenschlusses der deutschen evang. Landeskirchen und für die ta k.äflige Forderung, deren der Hessische Hilfsaussch-usz für die ö)trei» chische Bewegung bei der obersten K'irchenbeh-'.'rde^ sich stets zu erfreuen hat. Endlich fand folgende Entschließung Annahme: ,
„Aus Anlaß des Falles Heckenroth erkoren wir, um Mißverständnisse zu beseitig-en, daß der evangelische Bund politisch neutral ist, also weder die liberalen noch die konservativen Parteien als solche unterstützt oder bekämpft. Er will vielmehr alle, wirklichen Freunde der evangelischen Kirche einen, damit sie gemeinsam ihre Feinde bekämpsen und die evangelische Kirche fördern."
Ter Hauptverein zählt jetzt über 7300 zahlende Mitglieder (mit Jahresbeiträgen bis zu 60 Mark), ferner 3 angeschlossene Vereine mit 577 MitHiedern.
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Aetnt täglich anüet Sounraqs
Den. Lietzener Anzeiger ''n Wechsel mil ven. hessischen tandwirl Jie Ttctzener Emilien* •• * Gältet aiernial in bei Woche beiqelegt fftolationebrud u. Ber- M bei >v 'üblichen UntDt r|.- Buch» u. 6t?ui» brudetetOtheOcb^rbenl Siefcafhon iirpebtrion uno Druckerei:
Schnlsieatze 7. AbieiN füt Develchen'.
Anzeige, Gtetzen. [^rrnipicdianicbluR ')it 51
dens gefunden hätten.
Rom, 29. Dez. Die im Jahre 1889 englischen Schiffen gewährte Vergünstigung, wonach sie, falls sie sich weniger als 48 Stunden in italienischen Häsen aufhalten, nicht genötigt sem sollen, zur Abfahrt einen Erlaubnisschein des betreffenden englischen Konsuls vorzulegen, ist nunmehr auch aus deutsche Schiffe ausgedehnt worden.
Wien, 29. Tez. Ter Kaiser hat seine Teilnahme an der Leichenfeier des Feldmarschall'eutnants Labour absagen lassen. Als sich der Kaiser «cm Weihnachten in Wallsee befand, verfing er sich mit den Sporen im Teppich, fiel zu Bo d en und trug eine Beule am rechten Auge davon. Außerdem klagte der Monarch über Schmerzen in der Kreuzgegend, die wahrscheinlich von dem früheren Hexenschuß stammen. Tas sonstige Befinden ist 0^^Bukarest, 29. Tez. Der Ministerpräsident erklärte hinsiclrtl'ch der Untersch leise bei den Ziehungen der rumänischen Rente, die Regierung habe die Schuld wen den Gerichten überliefert. Der konservative Fr- nanzminister Jonsescu habe seinerzeit keine Maßregeln gegen die Fälscher ergriffen und die Unregelmäßigkeiten weiter geduldet.
Petersburg, 29. Tez. Die Romreise des Zaren gilt als für den März oder Avril 1904 gesichert.
— Nach einer Meldung aus Kischinew wurde dort in der Nacht der Anwalt Nikolai Dimitrew Sokolow verhaftet. Sein Vater ist Hofpriester des Zaren.
Newport, 29. Tez. Tie israelitischen Vereine wandten sich infolge der Meldung, daß in Ki s chin e w am russischen Newalwstage ein neues Iuden-Massaere bevorstehe, an 'den Präsidenten Rxwsevelt und an den Kongreß mit Petitionen, um eine Intervention der Nea-ierunq herbeizuführen. Der ehemalige General- Konsul Simon W-vls hrrb dem Staatsdepartement namens der vereinigen jüdisck-en Gesellschaften ein dringendes Hülfsgefuch überreichen und dann vom Präsidenten Roosevelt empfangen werden. . .
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Einer Lond uer Meldung zufolge wird aus Shanghai telegraphiert, daß der russische andte Lessar dem Prim« ^n'Tscking mitte-lie, er könne küue weiteren Konferenzen über die Mandschuei abhaltren, bis Admiral ?tlexejew rn Petersburg gewesen fei. Es heißt, daß die Entscheidung bis zum 10. Januar zu erwarten sei, da Japan nicht dulden könne, daß das Flotten gleich gewicht weiter gestört werde. Zwei japanische Schisse vom Roten Kreuz, die bisher als Pas'acherdampser verwendet wurden, sind für den Kriegsfall bereit gestellt- die Rote Kreuz-Gesellschaft erhielt Befehl', sich suxj alle Fälle bereit zu halten.
rinärarzt Dr. Weidner in Gan-Algesheim wurde der neue Titel Veterinärrat verliehen. Die Fabrikanten Mohr und Sievers in Offenbach wurden Kommerzienräte. Geh. Oberschulrat Nodnagel in Darmstadt erhielt das Ehren- krenz des Philippsordcns, ebenso der Direktor der Brandversicherungskammer Geheimrat Dr. Wolf. Obcrsinanzrat Dr. Fuchs wurde Geheimer Rat. Zu Justizräten wurden ernannt die Rechtsanwälte Dr. Oppenheim, Dr. Carle- bach, Dr. Lucius und die Notare Gaßner und Morsch in Mainz. Das Ritterkreuz 2. Klaffe erhielt der Geometer Seiler voni Wasserbauamt in Mainz. Bezirkskassierer Rendant Emil Schmidt in Offenbach erhielt den Charakter als Rechnungsrat.
** Für die Neujahrs-Glückwünsche nrachen wir darauf aufmerksam, daß es gestattet ist, auf gedruckten Visitenkarten die üblichen Glückwünsche mit höchstens fünf Worten (z. B „wünscht Glück zum Neuen Jahr!") oder» mit den beliebten Anfangsbuchstaben,,U. G. z. w.", „p. f." usw. hinzuzufügen. Solche Karten werden in offenen Umschlägen, mit der Aufschrift „Drucksache" versehen nach dem Trucks ach entartf befördert.
** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Am Freitag, dem 1. Januar, geht nachmittags als Fremdenvorstellung ,Fomtesse Guckerl" in ^ene. Das liebenswürdige Lustspiel dürfte auch von auswärts auf starken Besuch zu rechnen haben. Am Abend des 1. Januar gehen die beiden Lustspiele „I m w e i ß e n R ö ß'l" und die Fortsetzung „Ms ich wiederkam" zusammen in Szene. Diese Zusammenstellung hat sich an zahlreichen Bühnen äußerst wirksam erwiesen. Durch einige Striche und möglichste Abkürzung der Pausen ist die Beendigung der Vorstellung kurz nach 11 Uhr aesichert. Es finden nur drei eigentliche Pausen statt. Diese Vorstellung dürste nach allen Anzeichen ganz außerordentlichen Zuspruch erfahren und Interessenten werden gut tun, beizeiten sich Plätze zu sichern.
•• Der Kaninchenzüchterverein beging am dritten Feiertag seine erste Weihnachtsfeier bei Gastwirt Rahnefeld. Trotz der vielen Wcihnachtsbescherungen, welche an diesem Tage stattfanden, hatte der Verein sich eines guten Besuches zu erfreuen. Herr August Noll hielt eine kleine Festrede, in welcher er betonte, daß der Verein vor einem Jahr gegründet wurde und durch Fleiß und Zusammenhalten so weit gediehen ist, daß er hinter anderen hiesigen Vereinen nicht mehr zurück steht; daß ferner der Verein beabsichtige, mit einer Ausstellung in die Oeffentlichkeit zu treten, was den Mitgliedern allerdings noch recht viel Mühe und Opfer kosten werde. Er schloß mit einem Hoch aus das Gedeihen des Kaninchenzüchtervereins Gießnr und Umgegend. Ernste und heitere Vorträge wechselten der Reihe nach, und so nahte nur zu bald die Pflicht der Heimkehr für alle Anwesenden. Auch wurde von Vielen der Wunsch geäußert, recht bald ein allgemeines Kanincheneffen zu veranstalten.
** Ausbildungskurse für Haushalt, Kinder-Pflege und soziale Hilfsarbeit. Im Januar begrünen in Frankfurt am Hermesweg Kurie für junge Mädchen, die auf Anregung und unter Mithilfe der Ortsgruppe des Allgem. Deutsch Frauenvereins und des Stadt- oundes der Vereine für Armen pflege unb Wohltätigkeit
ins Leben gerufen wurden. Tie Kurse wollen ihre Schüler- innen praktisch und theoretisch im Haushalt und der Kinderpflege ausbiloen und ihnen daneben Anregung und Vorbereitung geben, die erworbenen Kenntnisse nicht nur im
Aus Stadl und Saad.
Gießen, den 30. Dezember 1903.
^Auszeichnungen. Wie wir erfahren, sind aus Anlaß des Geburtstages S. K. H. des Großherzogs u. a. folgende Ordensauszeichnungcn verliehen worden: Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Gaffky: Goldene Verdienstmedaille für Wissenschaft; Geh. .Hofrat Prof. Dr. P a s ch : Ehrenkreuz des Philippsordens: Prof. Dr. Behrens, Rektor der! Landesuniversität Prof. Dr. Brauns, Kommerzienrat Heichelheim und Landgcrichtsdirektor Bücking: Ritterkreuz 1. Klasse des Philippsordens; Zahnarzt Gg. W. Koch: die Krone zum Verdienstorden Philipps des Großmütigen; Gerichtsvollzieher Geißler in Gießen: das silberne Kreuz d-s Verdienstordens Philjp-s des Großmütigen. — Kurz vor Schluß der Redaktion wird uns noch folgendes drahtlich übermittelt: Realgymnasialdirektor Dr. Rausch in Gießen erhielt den Titel Geh. Schulrat; die Kreisschulinspektoren Kleinschmidt in Gießen und SueS in Friedberg, Reallehrer Albach in Gießen und Taubstummenlehrer Schneider in Friedberg erhielten den Philipvsorden 2. Kl. Der Direktor der Hebammen-Lehranstalt in Mainz Dr. Krug erhielt den Titel Geh. Medizinalrat, Dr. med. W achen- feld in Bad-Nauheini und der Direktor der Provinzialsiechenanstalt Dr. Unger den Titel Sanitätsrat. Profeffor Kölsch in Büdingen und Oberregierungsrat Usinger in Darmstadt erhielten den Philippsorden 1. Kl. Dem Vete-
Dcuilches Reich.
, Berlin, 29. Dez. Wie der „Reichsanz." meldet, hatte . Kaiser im Neuen Palais nach der Frühstückstafel eine längere Konferenz mit dem Reichskanzler Grafen Bülow.
— Tie „Nordd. Allg. Ztg." bezeichnet die B^ät^ermeld- ung, wonach der Kaiser gelegentlich seiner jüngsten Anwesenheit in Hannover geg"niiber eifern Alt-Hannoveraner bemerkt haben soll, er werde dem Minister v. Hämmerst e i n , wenn er wieder einmal nach Hannover komme, einen silbernen Maulkorb mitgeben, für erfunden.
— Zum Leiter der großen Expedition, die das Kamerun-Syndikat vorbereitet, ist der „Voss. Ztg." zufolge der Hauptmann a. D. v. Besser, der vor längerer Zeit aus der Kameruner Sch-utztrirppe ansgeschieden ist, nachdem gegen ihn Vorwürfe wegen harter Behandlung der Eingeborenen erhoben worden' waren, in Aussicht genommen.
— Tie Stadtverordneten verhandelten heute über die Giltigkeit der Wahl des s o z i a l d'e m o k r a t i s ch e n Stadtv. Kerfin, gegen die mehrfach Einsvruch erhoben worden ist. Nach langer Tebatte wurde die Wahl für u n - grltig erklärt. Im Laufe der Debatte kam es &u sehr erregten Szenen. Der sozialdemokratische Staotv. und Reickstagsabg. Stadthagen verbat sich eine Einmis^nng des Stadtverordnet^nvorstehers in eine persönliche A'S'in- andersetzung mit dem liberalen Stadtv. Justizrat Cassel. Als die Umstehenden, dar-rnter Stadtv. und Reich-swaschg. Mommsen, ihr Mißfallen zu erkennen gaben, verbat sich Stadthagen auch deren Einmischung, da sie nicht die Funktionen des Vorstehers Lanaerhans ansiznüben hätten, wenn sie ihn .ßvuch nicht wiederwählen wollten. (Erneuter Lärm.) Stadthagen ruft, Mommsen habe „Frechheit!" gerufen. Wenn Mommsen das wirklich gerufen habe, sei er ein Liimmel! (Furchtbare Tumulte. Rufe: Raus!) Endlich schafft die Glocke des Vorsiken- den Ruhe, der Stadthagen zur O r d n u n g ruft. Stadthagen bemerkt, die Art, wie Mommsen seine Aeußerung „Frechheit" «genannt habe, kennzeichne ibn so achtungstief, wie er ibn zu kennzeichnen nicht wagen würde. Der Liimmel bleibe sitzen. (Furchtbarer Lärm.) Ter Vorsitzende rief Stadthagen zum zweiten Male zur Orb innig. Die Sozialdemokraten verlangten auch für Mommsen einen Ordnunasrust Dieser stellte fest, der Vorsteher habe seinen Ausdruck uuparlamentarisch genannt, er füge sich dessen Autorität. ,,, .
Braunschweig, 29. DeZ. Die Wahlen für den braunschweigischen Landtag wurden heute beendet. Tie Zusammenlegung ist im wesentlichen dieselbe geblieben. Den Welfen ist es trotz erheblicher Anstrengung nicht gelungen, einen Sitz zu eroberg.
Stuttgart, 29. Dez. Tie Staatsbahnen ergaben im Etatsjahr 1902 einen Reinertrag von 16 933112 Mark gegenüber 15 280 709 Mk. im Vorjahr die Postverwaltung 3 206 035 Mk. gegenüber 1 707 149 Mi. tnt Borja bre. ________ -----------------------—
Antztasd und Aaxav»
Tie vom japanischen Kabinett beschlossene und vE ^eheimrn Rat genehmigte Ne:tverfügung wurde am 28. d. M. abends spät veröffentlicht. In derselben wird der Regierung tatsächlich em un b e s ch r ä n kt er Kr e d it für die Zwecke der militärischen Verteidignng eingeräuml. Auf-e'dem wurden noch drei V rfüaungen erlassen, deren eine die Eisenbahn Soeul-Fusan unter eine K-'Nwolle der Reg erung stellt.
Tie zweite en hält c'ne R euvrgsnisativn des H a u p t- g u a r t i e r s und d e s S ta b e s f ü r d e n K r i e g s f a l l. Turch die dritte wird ein K r i e g S r a r geschaffen. Dadurch find die Borbereittlngen Japans für alle etwaigen Ereignisse vervollständigt.
Keer und
_ Die neueste Nummer des „Militär-Wochen- öla t ts" bringt folgendes: „Zu dem Aufsatze: Tie „Kriegs Briefe 1870/71" bc3 Gcn-rals v. Kretschman und die 6effif*cn Tri'PPen^ Unter Dezuanahme auf dasPre^- gesch ersuchen uns die Töchter des verstorbenen Nencrats Lr -Infanterie ti. Krctscknnan um Aufnahme nachstehender Re?;cht?mma -In Nr 144 des „Militär-Wochenblattes" Vvm MS b 3 Ä Herr Generalmajor <l D. Keim, g
qeweftn wL'niemals, weder durch mundl.che obet schriftliche Aeußerung unseres Vat r-^ nock rurch dm ^Ler Etlnnti unserer «
es 'S5S *8 selbst di- Gm^fmdung, daß seine Bn-f ’ wiir-
OeffentlM-tt in ■VfS Dode geben und desyalb deren . natürlich aus
wünschd" ^rr General Kenn von
- dieser a-qen die Verö'f'nttichimg
mrn*S ; ^6 d°ß d-r ^nsch de- Protest Sewa^in oder seinen T6ch-
c n sei, steht in dem Aussatz- be-, tt »oct Sonnt erledigt sich die Derichtigung" eioentlich vou selch nächsten Hinter-
bleibt es freilich recht b-d°uerl^t>a6ert; durch bliebencn von lenem cm den Ber-
feine Erfüllung hätten fieW **** fW// storbeue^ einen pro /u ' fVvrtftt die Nachricht der - Recht wenig waMnrich nm.g
„Forbache'" Ata. , daß ? TraiubataillonS
jia«. »'> E,,„.
H - s s i s ch e r H a u p t v e r e. Hrcjt der Dorstand 6 es. In Frankfurt a. $l. y,-nde? mit den
d-S Hessischen Hauptvereins de« . ab. Sieben Aba-ordneten der Awe'gdereme w Zweigvereine
in den letzten Monaten Michelstadt, Nidda
"onhenstadt, Laubach Lauterbach. ^^üßen. Es
und Ruppertsburg) konnte der x^uptverems-
wurde Bericht erstattet über bic Tätigte
Austtnö.
Paris, 29. Tez. Das hiesige Zentralvmt der Zionisten ist benacbrichtigt worden, daß die englische Regierung ihren Vorfcküag zurück?ttehe, durch weichen sie den ZioniMn das Uganda-Gebiet zur Verfügung stellt, ljchi dort eine jüdische Kolonie zu gründen.
— Der russische Botschafter N e l i d >o w überreichte heute nachmittag dem Präsidenten Loubet sein Beglaubigungsschreiben. Er hob in seiner Anspracbe hervor, daß der Zar ihn beauftragt habe, Loubet die Gefühle der aufrichtigen F r e u n d s cq a f t und sein hohes, svm- vathisches Interesse für Frankreich zum Aus- Muck zu bringen. Der Zar habe ibm befohlen, alle Sorgfalt der Erhaltung und Entwicklung der innigen Bande, die beide Länder vereinigten, zu widmen. Ihre Alliance, die ibren Posttischen Interessen als Schutz diene, stelle ein kostbae^s Pfänd für Re Auft^chterhaltung des Friedens dar. Präsident Loubet erwiderte, daß Frankreich mit Freude die neue Versicherung des Interesses annebme, die ihm der großmütige Herrscher gebe, dem Frankreich selbst leine Zuneigung schenkte. Die französische Regierung, die die Gesinnungen Frankreichs kenne, werde nicht aufhören, an der Entwicklung der innigen Alliance zu arbeiten, in der beide Länder Sicherheit für ihre Interessen und Freiheit für ihre übereinstimmende Politik und die Welt einen wesentlichen Bestandteil für das allgemeine Gleichgewicht und ein Unterpfand des Frie-
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