Nr. 150
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Erstes Blatt.
158. Jahrgang
Dienstag 30. Juni 1903
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger v **
Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
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Krastdent unb Yapst.
Der Tag des Besuches König Viktor Emanuels in Paris rückt immer näher; die Hauptstadt will ihrem Gap einen prunkvollen Empfang bereiten. Eine einschneidende politische Bedeutung scheint man gleichwohl dem Besuche nicht beizumessen. Es wird in den französischen Blättert: mehr auf den Höflich keitsakt hingewiesen, daß der Herrscher aus dem Hause Savoyen dem Präsidenten zuerst seine Aufwartung mache. Der Besuch des Königs in Paris ist denn auch, in der Tat politisch weniger bedeutsam, als der Gegen- besuch den Loubet bald darauf in Rom ab statten toirb. Nicht sowohl des Quirinals, als des Vatikans wegen. Dis Frage, ob Präsident Loubet bei seinem Aufenthalt in Rom mit dem Papst eine Begegnung haben wird, ist von entscheidender Bedeutung in doppelter Hinsicht.
Einmal für die tirchenpolitischen Beziehungen des Vatikans zu Frankreich Die Kardinale haben gelegentlich des Besucbes Kaiser Wilhelms in Rom kein Hehl daraus gemacht, daß sie und mit ihnen das Oberhaupt der katho- Uschen Christenheit ernstlich bekümmert und besorgt sind wegen der kirchen feind liehen Politik der Regierung Frankreichs, jener „ältesten Tochter der Kirche". Deutschland, so hieß es, stehe int Begriff, die Republik aus der Lieblingsstellung beim Vatikan zu verdrängen. Wie peinlich müßte es nun für Loubet, einen persönlich gläubigen Katholiken sein, trenn er, was unausbleiblich wäre, mit dem Papst über die kirchenfeindliche Politik des Ministeriums Combos sich zu unterhalten hätte. Loubet würde nicht als Privatmann, sondern als Vertreter der Staatsgewalt sich im Vatikan befinden und demgemäß nicht in der Lage sein, die antiklerikale Politik des Kabinetts, dessen Rücktritt aus sich warten lassen dürfte, vor dem Papste zu mißbilligen. Er würde sie aber auch nicht gutheißen können, denn der Papst würde wohl mit Recht darauf hinweisem daß sie in Widerspruch steht mit dem Konkordat, mit der Tatsache, daß der Vatikan itt Frankreich durch einen Nuntius, Frankreich am Vatikan durch einen Botschafter vertreten ist. Bleibt nun aber Präsident Loubet dem Vatikan fern, so müßte das eine Aenderung der kirchen- politischen Beziehungen zwischen letzterem und der Republik int Gefolge haben, die nur auf eine Kündigung des Konkordats hinauslaufett könnte.
Auch für den Papst schafft der Besuch Lvubets in Rom eine schwterige Lage. Der Präsident kommt als Oberhaupt eines katholischen Staates an den italienischen Kö- niashof, kann also bei dieser Sachlage vom Papst eigentlich nicht empfangen werden, da letzterer das römische Königtum als zu Recht bestehend nicht anerkennt, in dem Träger der Krone vielmehr eine Persönlichkeit sieht, die eine dem Papst zu kommende weltliche Macht sich widerrechtlich angeeignet hat Kaiser Wilhelm und König Eduard als protestantische Herrscher konnten Besuche im Quirinal uni) Vatikan ohne Weiteres verbinden. lÄnPfängt nun aber der Papst den als Gast des Hauses Savoyen in Rom weilenden Präsidenten der Republik, so muß dies am Wiener Hofe Befremden erregen, oder den Besuch auch Kaiser Franz Josephs in Rom zur Folge haben, der, wie wir bereits gestern kurz erwähnten, in Aussicht stehen solle, was indes nicht sehr glaublich ist,
Volttische Tagesschau.
Ein Sozialdemokrat im Reichslagspr'äfidmm.
Wir meldeten bereits, daß die sozialdetnokratische Reichstagsfraktion für das Amt des ersten Vizepräst- denten des Reichstags einen Kandidaten präsentieren wird Es ist nicht glaublich, daß bereits ein Beschluß in dieser Htnsicht vorliegt, denn die Fraktion ist ja nicht versammelt Würde aber beispielsweise Abg. Singer Vizepräsident, so könnte das wohl zur Aufrechterhaltung der Ordnung tut Hause beitragen. Auch ein von der äußersten Linken gestellter Präsident hätte die Verpflichtung, mit allen verfügbaren Mitteln Tumultszenen zu verhindern, wie sie bei den Zolltarifdebatten sich ereignet haben. Singer ist auch nicht der Mann, sich irgendwelche llnbotmäßigkeit oder einen Widerspruch gefallen zu lassen; seine Energie ist, ebenso wie seine satirische Schlagfertigkeit zur Genüge bekannt Die konservative „Kreuzztg." verwahrt sich dagegen, daß ein Sozialdemokrat im Reichstagspräsidium vertreten sei. Doch scheint es^ nicht ganz ausgeschlossen, daß das Zentrum mit seiner Ltimmenzahl in Verbindung mit den freisinnigen Gruppen die Kandidatur der zweitstärksten Partei durchbringt Nur wird in diesem Falle wohl kein konservativer zweiter Vizepräsident sich ftnden lassen. Eher ein nationalliberaler.
Der sozialdemokratische Wahlsieg m Sachsen
ist nicht in letzter Linie darauf zrrrückzuführen, daß das 1896 eingeführte Dreiklassenwahlrecht eine Vertretung der breiten Massen im Landtage unmöglich macht und gebildete, aber nicht mit Glücksgütern gesegnete Kreise von einen: Einfluß aus die Landtagswahlen so gut wie ganz ausschlicht. Tie Mißstimmung hierüber war bis tief hinein in das Bürgertum gedrungen. Jetzt, wo man die geradezu verblüfsencwn Folgen jener Wahlrechtsänderung vor Augen sieht, scheint auch in Sachsen der Ruf: „Fort mit den: Klas s en Wahlrecht!" allgemein zu werden. Auch die konservativen „Dresd. Nachr." erheben jetzt die Forderung, das Wahlgesetz unter Garantien gegen eine Majorisierung der Landesvertretung durch die Sozialdemokratie zu reformieren. König »Georg hat am Abend des Stichwahltages gesagt, er wisse, daß nicht alle, die sozialdemokratisch gewählt hätten, Sozialdemokraten seien. Das wird sich nach einer Aenderung des Wahlrechts zeigen, nachdem dann den Mittelparteien umfassendere
Möglichkeiten gegeben find, sich im Landtage zur Geltung zu bringen.
Deutschland und Sanaba vor den englischen PearS.
London, 29. Juut Jrn englischen 'Oberh ause fragte am Montag Portsmouth Lord Lansdowne, ob die Regierung beabsichtige, dem Parlamente Vorschläge zu unterbreiten, die Deutschland veranlassen sollen, feine Zolltarifreglements bezüglich Kanadas abzu- ändern. Ward erklärt, die Frage der Tarifarrangements zwischen Deutschland und Kanada sei dringend. In einer früheren Beratung im Oberhaus habe Camperdown durchblicken lassen, Deutschland habe in einer Weise gehandelt, bte nach jeder Hinsicht ungehörig, unnötig und feindlich gegen Kanada sei. Es würde sehr unheilvoll fein, wenn ein falscher und unbilliger Eindruck hm sichtlich des Verfahrens seitens Deutschlands in dieser Sache hervorgerufen werde. Deutschland habe Kanada als getrennte Finanzeinheit behandelt. Nach feiner Ansicht sei es im Recht gewesen, dies zu tun. Loro Aberdeen hofft, Lansdowne werde eine Erllärung abgeben, die geeignet sei, den Eindruck zu verwischen, daß das jüngste Vorgehen Deutschlands hinsichtlich Kanadas derart sei, daß es das Gefühl des Verletztseins seitens Englands rechtfertige. Lord Lansdowne hebt hervor, erhöbe bereits früher sich gegen die Annahme verwahrt, baß der deutschen Regierung in ihrem Vorgehen in dieser Sache eine Feindseligkeit beizumessen fei Auf die allgemeine Finanzlage übergehend, erklärt Lansdowne, er wünschte, daß die Frage mit offenem Sinne geprüft werde, und daß England bemüht sein sollte, fest- zustellen, ob es möglich sei oder nicht, eine engere Finanzunion mit den Kolonien herzustellen, um letztere zu schützen, falls sie über Behandlung infolge England gewährter Vorzugstarife unterworfen würden, uni) Mittel zu finden, die britische Industrie gegen jene Art unbilliger Konkurrenz, die er in einer früheren Rede erwähnt habe, zu schützew In Bezug auf den Fall mit Deutschland wünsche' er nicht der Debatte vorzugreifen, die durch Veröffentlichung des Schriftwechsels hervor gerufen werden könnte. Aber er halte an der Ansicht fest, daß das Verhältnis zwischen Deutschland und Kanada von der britische:: Regierung nicht anders als ernst betrachtet^verden könnte. Lord Ziosebery ergeht sich in Sticheleien gegen die Regierung wegen der im Kabinett herrschenden Meinungsverschiedenheiten. Er glaube, die llntersuchung der Finanz- ftagen sei jeA nötig. Rosebery bringt' darauf, daß die Untersuchung öffentlich geführt werde.
Die Freundschaft mit Amerika.
Man schreibt uns aus Berlin, 29. Juni:
Nach Berichten aus Newyork findet m den Vereinigten Staaten die herzliche Ausnahme des amerikanischen Geschwaders in Kiel allseitige lebhafte Anerkennung. Sogar Blätter derjenigen Presse, die der „gelben" zugerechnet wird, schlagen einen feit langem nicht gewohnten fteund- schaftlichen Ton Deutschland gegenüber an. Wenn es nur |o bliebe! Man kann sich keiner großen Hoffnung hin- geben, wenn man sich in die Erinnerung zurückruft, wie hoch die Wogen der Begeisterung gingen bei dem Besuch des Prinzen Heinrich in den Vereinigten Staaten. Ein Enthusiasmus sondergleichen von Newyork bis San Francisco. Der Rückschlag — ohne jede Schuld auf deutscher Seite — war doppelt empfindlich. Eine neue Abkühlung unserer Freude ist zu befürchten, sobald Deutschland daran geht, ferne Handelspolitischen Beziehungen neu zu regeln.
Berufs- und Gewerbestatistik.
Zn Anfang dieses Monats tagte zu Konstanz eine Konferenz, die sich Züchter anderem auch mit der nächsten Berufs- und Gewerbestatistik beschäftigte. Für deren Mo- yaUtät macht Professor Werner Sombart in Breslau, der Verfasser des vortrefflichen Werkes „Die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert' (Bondi in Berlin), in der „Soz. Praxis" einige beachtenswerte Vorschläge, die auf die Vereinfachung und Verbilligung dieser Zählung ab» zielen. Professor Sombart ft eilt dabei die Frage zur Diskussion, ob sich die Berufszählung nicht besser an die Volkszählung als an die Gewerbezählung cm gliedere. Danach würde die Berufsstatistik im Winter, die Gewerbe- tatistik im Sommer vorzunehmen sein; letztere könnte aber rach seiner Ansicht sehr vereinfacht werden; eine landwirt- chaftliche Betriebsstatistik brauche erst wieder im Jahre 1910 ober 1915 ausgenommen zu werden. Durch seine Vor- chlöge glaubt Sombart die Kosten für die Berufs- und Gewerbestatistik um einige 100 000 Mark, wenn nicht Millionen, verringern zu Eönnen, wodurch das Hauptbedenken gegen die Wiederholung der Statistü. schon im Jahre 1905 entfalle.
Deutsches Keich.
Berlin, 29. Juni. Ter Kaiser bewilligte für den Bau einer Kaiser Friedrich-Gedächtniskirche in Liegnitz ein Gnadengeschenk von 50000 Mark.
— Die kaiserlichen Kinder Prinzeß Viktoria Luise und Prinz Joachim machten in den letzten Tagen von Kabinen bei Elbing aus wiederholt Ausflüge in Begleitung der bei ihnen auf Besuch wellenden hessischen Prinzen auf der Jacht „Radaune". Sie besuchten auch das Heine Bad Kahlberg. Der kleinen Prinzessin wurden bei dieser Gelegenheit Rosen von einer Dame überreicht. Den kaiserlichen Kiirdern erteilt Oberlehrer Dr. Porger Unterricht.
— Dem kaiserl. Oberhof- und Hausmarschall und Oberzeremonienmeister Grasen zu Eulenburg wurde die Er
laubnis gewährt, das ihm verliehene Großkreuz des päpstlichen Piusordens zu tragen.
— Die vom preuß. Minister des Innern eingeleitete Untersuchung der Beschwerden über Wahlunregelmäßigkeiten irn zweiten Berliner Wahlkreise soll nach der „Pr. Korr." ergeben haben, daß in der Tat mehrfach für Verstorbene oder Inhaftierte, deren Namen sich in den Wählerlisten vorfanden, Stimmzettel abgegeben worden sind. Dagegen ist noch nicht aufgellärt, was es mit der Behauptung über die Beteiligung von Wählern, die von der Post als „verzogen, wohin unbekannt" bezeichnet worden, auf sich hat. Auch in dieser Richtung sind Ermittlungen im Gange. Ueber die Person der Schuldigen fehlt einstweilen jeder Anhalt; es läßt sich auch nicht behaupten, welcher Partei der Unfug zu gute gekommen ist. Es gilt nicht für ausgeschlossen, daß ähnliche Schiebungen bereits bei früheren Wahlen vorgekommen und diesmal nur zum erftenmale beobachtet worden sind. Jedenfalls wird das Erforderliche geschehen, volles Licht in diese Angelegenheit zu bringen.
— Abg. Bebel hat am Vorabend der Stichwahl, am vorigen Donnerstag, in einer großen Volksversammlung in Karlsruhe eine Rede gehalten und darin nach der „Bad. Presse" wörtlich erklärt: „Die Sozialdemokratie wächst Ihnen allen schließlich über den Kopf. Der Zu tuns ts- ftaat ist viel näher, als Sie (&u den vtationallibe- ralen gewendet) denken, und Ihrer aller Untergang weit näher, als Sie selbst ahnen." In Bezug aus die Handelsverträge äußerte Bebel: „Wir wollen keine Handelsverträge, es sei denn, die Tarife werden revidiert. Wir sind stark genug, um im Reichstag die Revision zu erzwingen."
— Es gilt jetzt als feftgestellt, daß der antifemi* trsche Pfarrer Krösell in Pyritz-Saatzig in der Stichwahl gewählt worden ist durch die U n t e r st ü tz u n g der Sozialdemokr atie. Dafür hat er in Stettin den Sozialdemokraten zum Siege verholfen durch Abkommandierung seiner Parteigenossen zur Stimmabgabe für den Sozialdemokraten gegen Brömell — Die „Kreuzztg." berichtet, daß für den Antisemiten Krq- sell die Stargarder Juden als das kleinere Uebel gestimmt haben.
Ausland.
Paris, 29. Juni. Die Kammer nahm trotz Opposition des Ministers Mougeot die Erhöhung des Einfuhrzolls für Rindvieh auf 30 und 20 Franken Maximab- und Minimalsatz an. \ *
Vulpera (Schwerz), 29. Juni. Eine Anzahl Mitglieder der Bundesversammlung, welche an der Feier der Eröffnung der ALbulabahn teilnahmen, wurden hier beut preuß. Kriegsminister v. Goßler vorgestellt. Na- tronalrat Vigier (Solothrrrn" toastierte beim Bankett, dem auch Herr v. Goßler beiwohnte, auf die guten Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland. Herr v. Goßler bemerkte in seiner Erwiderung, er nehme dauernd teil an der Vergangenheit und der Zukunft her Schweiz, die er nicht nur wegen ihrer Landesschönheiten, sondern auch um ihrer Bewohner willen liebe.
Konstantinopel, 29. Juni. Die Pforte teilte dem östreichisch-ungarischen und dem russischen Botschafter mit, daß eine aus Bulgarien gekommene Bande von 80 Personen den Ortsoor st eher von Leschko, im Kreise Dschn- maja, entführte und ermordete, weil er Mitglieder des Llomitees verraten hatte.
— Die offiziellen Beziehungen zwischen der Türkei und Serbien sind wieder auf genommen worden und der türkische Gesandte, kehrt nach Belgrad zurück. Aus zuverlässiger serbischer Quelle verlautet, Bulgarien verhandle mit Serbien über eine Entente in der maeedonischen Frage. Die Pforte sei benachrichtigt worden, daß eine neue makedonische Bewegung bevorstehe. Aus sicherster Quelle erfährt man aus Sofia, daß Rußland und Oesterreich nach der Protestnote Bulgariens gegen die türkischen Provozierungen an der Grenze chren Vertretern strenge Ordre gegeben haben, bei der Pforte ernsthafte Schritte zu tun, um bieje zu veranlassen, ben erngeschla- genen Weg aufzugeben
Aus Sluöl unö Land.
Gießen, 30. Juni 1903.
** Juristische Fakultätsprüfung. Zu dem Bericht über die juristische Fakultätsprüfung an der hiesigen Umoerfität ist nachzutragen, daß Herr Johann Falk aus Mainz das Examen mit der Note 3, Herr Meier Bodenheim er aus Darmstadt dasselbe mit Note 2 bestanden hat.
" Von der Jagd. Mit dem 1. Juli ist die Jagd auf Wildenten, Kibitze Trappen, Brachvögel und Schnepfenarten wieder offen.
** Das Militürkonzert des Trompeterkorps des 1. Oberels. Feldartillerie-Regiments Nr. 15, das heute abend unter Mitwirkung des Kammervirtuosen L. Kümmel vom Hostheater in Darmstadt in Steins Garten stattfinden wird, verspricht den Besuchern einen schönen Abend, da nach dem Gewitterregen, der heute früh niederging, das Wetter sich hübsch aufgeklärt hat uud wieder eine angenehme Temperatur herrscht.
t. Beuern, 28. Juni. Ein hiesiger junger Tischler türzte zwischen Saasen und Winnerod mit seinem Rade so unglücklich, daß er bewußtlos liegen blieb unb von einem oorbeifahrenden Wagen nach Hanse gebracht wurde.
)( Beuern, 29. Junc." Der hiesige Beter anen- Verein feierte gestern und heute sein 30. S t i f t u n g s-


