Ausgabe 
29.5.1903 Erstes Blatt
 
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Freitags. Mait VOS

153. Jahrgang

Erstes Blatt

1803-1903

Var hundertjährige Zubelseft der 2. valailionr der Wer

0 wird dem Bataillon zu seinem freudigsten Stolze di« ;öchsle Würdigung zu teil. Weilten Sr. Hgl. Hoheit Ge­danken erst vor Kurzem hier bei unS in Gießen, als aus Anlaß des 100. Geburtstages der größten deutschen Chemiker» eine ruhmvolle Epoche des Geisteslebens unS wieder lebendig wurde, so führt heute ein Abschnitt denkwürdiger Geschichte militärischen Lebens unS den ÜandeSherrn in eigner Person zu.

Es erscheint ferner heute zum Jubelfeste eine stattliche Anzahl von Veteranen, ehemalige Angehörige de» Bataillons, unter ihnen auch nicht wenige jener Männer, die seit auno 1870/71 den Geist der Vaterlandsliebe in ihrer besonderen erinnerungsreichen Weise hegen und pflegen, die damals so Großes mit vollbringen halfen, wie eS die Welt» geschichtc bis dahin noch nicht gekannt hat. Wenn bei der heiitigen Parade vor unserem Landesherrn die ergrauten Krieger um ihre alten Fahnen sich wieder scharen, dann wird ihnen daS Herz höher schlagen, denn rein und makellos haben sie sie den Nachkommen übergeben.

Und eS wird sich heute auch wieder einmal aufS deutlichste erweisen, daß daS 116. Regiment aufs innigste und freund­lichste mit den Bewohnern unserer Stadt verknüpft ist. Gießen und feine 116er sind seit 85 Jahren unzertrennliche Begriffe. Nicht nur die Angehörigen deS Waffenstandes, die mit freu- digem Stolz daS heutige schöne Fest vorbereitet haben, be­gehen diesen denkwürdigen Tag. In allen Kreisen der Bevölkerung wird daS Bewußtsein geweckt, daß eS hohen und würdigen Gütern gilt, wenn die Trommeln wirbel« und

schätzen pflegen, auf daS Reich der Träume hin, in dem allein er schalten könne. Denn daS .deutsche Reich' war vor hundert Jahren ein völlig chimärisches Gebilde, eine Mumie, die sofort in Staub zerfiel, als der kalte Lufthauch der großen geschicht­lichen Ereigniffe, der von Westen her blies, sie berührte.

Und heute wie wahr haben sich die Seherworte Arndts und aller andern erwiesen, die das Kommende im Geiste geschaut hatten!

$3err Gott im Himmel, welche Wunderblume

Wird einst vor allen dieses Deutschland fein" hatte einst Ferdinand Freiligrath ausgerufen, und welche Wunderblume ist in Wirklichkeit heute unser Deutsches Reich! Was die früheren Zustände in ihrer lahmenden Wirkung bedeutet haben, das ist erst recht deutlich geworden, seitdem die bereitliegenden Kräfte sich frei entwickeln konnten. Der materielle Aufschwung, den Deutschland seit 1871 genommen hat, grenzt geradezu anS Wunderbare. Sem Gewerbefleiß, icm Handel stellen heute in gewißer Beziehung sogar das ehe- dem so überaus gefürchtete England in Schatten und künden laut den Segen eines nun schon 32 jährigen Friedens, und tief und breit und unausrottbar kräftig wurzelt in aller Herzen die Liebe zum Frieden, ob es auch gerade dem Heffen- slamme an sturmbewegtem Deutschtum und au ofterprobter Wehrtüchttgkett nicht gebricht.

Davon hat daS heute jubilierende Bataillon das beste Zeugnis allezeit abgelegt. Mit vollen Kräften hat es in seiner Gesamtheit stets wacker mitgewirkt zur Erreichung bei großen nationalen Errungenschaften. DaS steht zu lesen in den Blättern der deutschen Kriegsgeschichte, und in er­schöpfender Weise in der zum heutigen Jubeltage er- schieuenen Geschichte deS H6.RegimentS, verfaßt von Generalmajor z.D. v. Bigge in Gemeinschaft mit Major Müller. Schauen wir zurück aus die Taten deS 2. Bataillons seit seinem Bestehen, so ersiehen vor unS alle die gewaltigen historischen Ereigniffe deS verfloffenen Jahrhunderts.

Die Bedeutung, die der heutigen Gießener BataillonS- feier unter allen Umständen innewohnt und die ihres Ein- drucks nie verfehlen könnte, wird wesentlich erhöht durch die Anwesenheit Seiner Königlichen Hoheit unseres GroßherzogS. In seinem Edelsinn nimmt unser teurer Landesherr die Gelegenheit wahr, bei der Jubelfeier als oberster Repräsentant des Heffenlandes zugegen zu sein, und

tzrvst ^«dwigs-Icreiu.

R.B. Darmstadt, 28. Mai.

veiugopre»«» monoilid) 751)1., viertel­jährlich Mk. 8J0; durch Adhole- il Zweigstellen monatlich 6o i>t.; durch k-iePost Mk.3. otertel* lährt. außfd)L Besiellg, Annahme von lnjclgei üx die TageSnummer -iS vormittags 10 Uhr. , eilen preis: lokal 15'Ot, auswärts 80 Plg.

Beramwörtlich Hh den polU. und allgem. Teil: U ©nIto: für .Etadt und Land* und ,(Lknchlssaat':Auaust GSy: füx den Ar»- jeiqentetl: Han« veck.

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DaS 2. Bataillon deS 116. Infanterie-Regiments feiert heute die Wiederkehr seines 100. StiftungStageS. So ist denn der heutige Tag für unser Gießen em Tag von höchster lokalgeschichtlicher Bedeutung.

In unserer Nummer 121, 1. Bl., haben wir bereits die ereignisreiche Geschichte deS tapferen und ruhmreichen Bataillons kurz geschildert. Hundert Jahre! Welche gewaltigen Um- wälzungen haben sie gebracht! Im StiftungSjahre deS heut­igen JubelbataillonS entstanden Ernst Moritz Arndts erste flammende Gedichte. Aber sie verklangen fast ungehört in jener Zeit der schnöden Knechtschaft, in der daS Herz des deutschen Volkes in die bitterste Enge getrieben war, da der von dem korsischen Eroberer beeinflußte ReichSdeputationS- Hauptbeschluß eine völlige Umgestaltung der deutschen Land- karte, auch der deS damaligen LandgrafentumS Heffen-Tarm- stadt, herbeiführte. Erst im Verlaufe von ein paar Lustren wurden sie durch ihren unvergleichlich volkstümlich-patri­otischen Ton die ersten deutschen Nationallieder und halfen, anfangs freilich nur ganz schüchtern, aber allmählich immer nachhaltiger wirkend, den gewalttgen BefteiungSsturm von fremdherrischer Feffel mit herauf führen. Noch hatte der Sänger von Rügen und Greifswalder UniversitätSproseffor vergeblich die Frage .Wer ist em Mann?' mit den prächtig packenden Worten beantwortet: ,2Ber beten kann wer glauben kann wer lieben tonn', und bann zusammengefaßt in bie herrlichen Strophen:

.Tie« ist der Mann, der sterben kann fair Gott und Vaterland,

Er läßt nicht ab bis an daL Grad Mit Herz und Mund und Hand.

So, deutscher Mann, so, freier Mann, Mit Gott dem Herrn zum Krieg!

Denn Gott allein kann Heller 'ein Don Gott kommt Glück und Sieg.'

Wenig zuvor noch hatte Schiller in einem Gedichte zum Antritt des 19. Jahrhunderts mit keinem Worte den .Deutschen' erwähnt. Daß der irgendwie etwas unternehmen könnte, um den Lauf der Dinge nach feinem Herzen zu lenken, kam chm gar nicht m den Sinn. Wer den Gang der Wirklichkeit nicht dulden wollte, den wie« der große Dichter, den wir heute als den nationalsten unserer Poeten einzu-

bie Waffen blitzen.

Mit biesen Gebanken heißen wir Seine Königliche Hoheit auS treuem unb ergebenem Herzen in unserer Stabt aufs herzlichste willkommen!

In erster Linie gilt ja natürlich der heuttge festliche Schmuck unserer Stabt der Anwesenheit unseres Großherzogs. Aber bie bunt geschmückten Häuser grüßen auch bie braven alten Solbaten vom 2. Bataillon, bie sich heute hier mit lieben Kameraben unb Kampfgenoffen zusammenfinben.

Was Ihr erftritten, bleibe auch erhalten:

Ein langer Friede unferm Vaterland.

Doch stört ihn je ein Feind mit Freolerhand,

Tann, Söhne, nehmt zum Vorbild Euch bie Alten: Führt auch wie sie das Schwert mit wucht'gem Streich, Allzeit mit Gott für Kaiser, Großherzog unb Reich!

fördert worben ganz im < oder Gemeinden durch Anlegung brennereien, durch Beihilfen $ur Unnv in Ziegeldächer, Holzhäuser ui Steinhäuser ic. mel zur Dohnungsverbesserung beitrugen, ^eit 2o Zähren habe sich im Gegensatz zur gewerblichen die gemeinnützige Bautätig­keit entwickelt. Hier erscheine als Gegenleistung für bie von Behörden ober Kassen gewährten Vorteile die Fest- setzung einer mäßigen Miete und bestimmter baulicher unb sanitärer Bebingungen und der Ausschluß von Wirtschafts, betrieben. Wir haben jetzt in Deutschland 384 gemeinnützige Bauvereine, wovon auf Westdeutschland allein 212 entfallen, während der Lsten nur 30 aufzuweisen hat. Die meijten dieser Dauvereine datieren erst nach dem Jahre 189o, |ie hatten Ende vorigen Jahres 24000 Wohnungen für 98 Millionen Mark hergestellt, davon bie Rheinprovinz allein 5000 für 17 Millionen Mark. In Hessen fmb im Vorjahre 11 Proz in Düsseldorf 15, in Elberfeld 7, in Köln 20 Prozent aller Kleinwohnungen burü> gcir.cmnü&ige Vereine gebaut. Tie Befürchtung, daß dura) bie letzteren bie ge­werbliche Bautätigkeit geschädigt werde, sei bisher nicht bestätigt: sie habe un Gegenteil durch ihre Musterbauten anregend und bessernd gewirkt, sodaß die ganze .Lautalig- feii nur Ncutzen davon habe. Ter Herr Redner schloß mit * j man hinsichtlich des Wohnungs- " *" '3 Stabte-

mögen sbe st and von 8389 Mk. verbleibt. Nachbem bei der Neuwahl von Borstanbsmitgliedern die ausscheidenden drei Herren Otto Wolf s k e hl-2armstadt, Fnbrikant Langs- b orf-Friebberg und Oberbürgermeister Köhler - Worms wiebergewählt waren, begannen bie Vorträge. Herr Landes­rat Dr. Brandts-Tüsseldorf hielt einen ungemein effeint)en Vortrag über Zweck und Wesen der gemein­nützigen Bautätigkeit unb ihre Bedeutung für das öffent­liche Wohl. Er erinnerte daran, daß unsere Ansprüche hm- sichtlüchj der Wohnungen gegen früher erheblich höhere ge­worden sind. Im Jahre 1848 habe man ui der Pauls- kirche zu Frankfurt über alle möglichen Dinge petitioniert, nur über die Wohnungsfrage nicht. Sett 30 ober 40 Jahren sei der Wohnungsmangel in Stadt unb Land chronisch geworden, auch in Belgien, Frankreich, England rc. Wollte man dem wachsenden Bedürfnis Genüge leisten, so mußten jetzt nach der beständigen Bevölkerungsvermehrung all­jährlich 165000 kleine Wohnungen gebaut werden, was einen Kostenaufwand von 650 Millionen Mark erfordern würbe. An bie Stelle bes früheren Wohnungsbaues ber einzelnen Eigentümer fei jetzt bie gewerbliche Probuktion von Wohnungen getreten, bie mit möglichst viel jrembem unb möglichst wenig eigenem Gelbe arbeite. Durch bie völlige Abstinenz bes Staates und ber Gemeinden bem Wohnungs­wesen gegenüber seien bie jetzigen Mißstänbe noch sehr ge- Gegensatz zu früher, wo Staat zung von Ziegeleien ober Soll» andlung von Stroh­

bundes und der späteren hochherzigen Fürsten zurück- kommen möge; es wäre ein großer Fortschritt bes 20- hunberts, wenn einersetts staatliche und städtische Behoben und andererseits daS zu tätiger Miturbell erzogene Boll wieder mit zu ber früheren gesunden Wohnungspflege bei­tragen würben. SJ lad) bem wärmsten Donk des Herrn v. Heyl an den Vortragenden besprach als Korreferent Herr Lanbeswohnungsinspektor Gretzschel bie speziellere Lage der Verhältnisse in Hessen unb die guten Wirkungen bes neuen Gesetzes ber Wohnunasfürsorge für Minderbe­mittelte vom 7. August 1902. Er schloß mit dem Ai» druck der lleberzeugung, baß in Hessen em guter ©oben für eine wirksame Wohnungsfürsorge vorhanden s« und man namentlich durch die Begründung neuer gemeinnütziger Dauvereine bas öffentliche Interesse dafür wachrufen möge. Das helfe mehr als alle behördlichen 'Maßregeln. Herr Kreisrat Dr. Walger-Erbach i. O. besprach nun noch in einem längeren interessanten Vortrag bie Wohnung^ Verhältnisse in ben lanblichen Bezirken unb lieferte burch zahlreiche Angaben und Stichproben den Nachweis, daß auf dem Laiide noch sehr Diel für bie Wohnungsverbesjer- ung geschehen müfje; es herrschten vielfach sogar höchst aefundheitsgefährbende Zustände. dlachbem bann noch Herr Tirdtor Bastian eine nähere Erläuterung über die (tinridihingen und Bestrebungen ber Lanbeshypolhekenbank gegeben, schloß nach kurzer Debatte bie Versammlung nach 2 Uhr.

Die Ferienkurse in Marburg finden vom 12. bis Sl. Juki und vom 5. bis 26. August statt. Vorlefimgen halten Profi Dr. Collin Ge'chichie der Novelle), Proi. -tt. Gundlach '^ielhodck des neuspracdlichen Unterrichts , Dr. Knabe, Direktor der Lberrealfchule (Geichichie des d. Schulwesens, Profi Kühnemann (Goethes Faust), Profi Narorv Pädagoast, Pros. Dr. Schenck (Phvsiologie des Menschen-, Tr. Seehausien, Direktor der höheren Mädchenschule Kunfiaeichichte,, E. Stockhausen aus Haniburg iVortragstunst), Pros Vieior (Deutsche Phonetik), Prof. Tr. Vogt Geschichte der neubochdeutfchen Schriftsprache, Re-. Fripp M. a. aus AcanSfield, Profi Moore» Smitt) aus Sheffield die beiden letzteren über eng­lische Literaturgeschichte', Lektor Dalrymple, M. A. (Englische Pho­netik , Zünd-Burguet «,französische Phoneliktz, Pros. Tr.Legras aus Dijon und Rektor T. Scharfs (faanzösische Literaturgeschichte,. Aus mhrttche Prosvette roeröen aus Verlangen vom Sekretariat der Marburger Ferienkurse, A. Locker, Billa Lranston, Marburg, un­entgeltlich versandt.

Wie aus Heidelberg berichtet wird, hat Jngenreur^r. phil. I. Ko Ilm ann-Frankfiirt nach vollendetem juristischen Studium nunmehr auch die stlristische Doktorwürde erlangt. Die Dissertation behandelt die wichtigsten Kapitel der Haftpflicht. Man schreibt aus ..ürzburq: Zu dem nächste Woche dier nattfindendenv. Kon­greß der deutschen Gesellschatt mr Gynäkologie Haden sich etwa . .. ... nm oic Vorträge;

es liegen 70 Meldungen vor. Am o. Zum ist ein gemeinsam«: Ausflug nach Bad Kisjingen geplant

GietzenerAnzeiger

** General-Anzeiger v

Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Nr. 124

«rfftetwt tägltch außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Ktssischen Landwirt bie Siebener Zamilien» blätter viermal in der

Woche beigelegL Rotationsdruck u. Ver­lag bet vrü h l'schen Unlverj.'Buch- u.Slein- brueferet (Pietsch Erden) Rebaftton, Erveditton und Druckerei:

Schulftraße 7.

Adresse für Depeschen: «»zetger (Bleien.

B<ni1prrd)anld)lut9lt.6L

Der unter dem Protektorat Sr. Königfi Hoheit des Gr o ßherzogs stehendeErnst Ludwigs-^rein", heffifefaer Zentralverein für Errichtung billiger Wohnungen, hielt heute vormittag im städtischen Saallxm feine Jahres­versammlung ab. Dieselbe war von den Mitgliedern aus allen drei Provinzen stark vertreten, namentllch durch bie Certreter von Städten unb Landgemeinden. Sellens ber Regierung wohnten ber Sitzung bie Ministerialräte »raun unb v. Biegeleben bei. Der Vorsitzende Herr Frhr. £>etil zu HerrnSheim, gab nach einer herzlichen Be­grüßung der Erschienenen eine kurze^ Erläiiteriuig zu dem gedruckt vorliegenden Jahresbericht für 1902. SemCennn fei dankenswerterweise ein Staatszulchuß von 6M0 Mk. bewilligt worden und durch die Ernennung eines Landes- wohnungsinspckwrs, der zugleich als ^"bralsekretar des Vereins fungiere, sei eine hervorragende Kraft für bie Wohnungsfürsorge in Hessen gewonnen worben, ^n ben .etzten 25 Jahren feien bie letzten fast ausschließlich sur üe Interessen bes Fabrikarbeiters verwendet worden, die Landwirtschaft, die Heinen Gewerbetreibenden, bie staat­lichen und städtischen Subalternbeamten habe man autzer Betracht gelassen. Es sei 'takisttsch festgestellt, datz bie Löhne ber Fabrikarbeiter in ben letzten 25 Jahren um 54 'Proz. gestiegen seien, währenb sich die Lebe^Mittelpre se auf fast der gleichen Linie bewegten; der Arbeiter muffe demnach nicht mehr, wie früher, <0 Prvz. fernes Lohnes für die Lebenshaltung ausgeben, sondern behalte m H als die Hälfte zur freien Verfügung. Rur bie Wohnung-- preise seien da, wo keine Fürsorge eintrat, l^h*.welenlllch in bie Hobe gegangen, es werbe burch geradezu eine Ausbeutung des Arbeiters und des Heuten Samten vollzogen. Deshalb sollte auch diese ^rage viel in den Vordergrund der öffentlichen Diskussion ge- ^ückt werden. (Lebh. Zustimmung.) Das Reich sei weniger rur Wohnungspflege geeignet, hier mußten die Emzelstaaten einareifen, ba bei einer Zentralisierung viel ^ast verloren neben roü be. Der Ernst Lubwig-Verem werde jetzt rmch- bem sellte Lrganisativn vollendet und der Staa: helfend ei^earillen habe, in ber Wohnungssursorge energisch vvr- aehenÖ aber cXfei auch Sacke ber Gemeinden, hier helfend gehen, aver i V* Por allem sollte auch ber größte

(( im Hande, bie pr-utzis-y-h-sjische Eisenbahn, n^mriniebart sich mehr als bisher an der L°hnung-sur>orge füTS« beteiligen. Aus dem Kajienbcr.cht,

i,errbeU1ahtThewor^d"ß te^nnahmen" 4479 Mk."°u>ldIleit nur Nutzen DauonJ