Ausgabe 
29.4.1903 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Mittwoch »9. April 1908

153, Jahrgang

Zweites Blatt.

Ge-

Staat in Tetuan lufleute seien

.Dessarabe^ wurden in 37 Juden getötet.

wird rats

Politische Tagesschau.

Die Aufhebung bei § t bei Iesuitevgesetzel

fordert die Anführer der Sabylenstämme in einem gtunb- schreiben zu einem Zuge gegen Fez auf. Nach einem Tele­gramm aus Ceuta ist dort ein Dampfer mit Einwohnern Tetuans eingetvoffen, welche erklären, die

ist hoffnungslos.

N e w y o r k, 28. April. Präsident Castro erläßt ein drastisches Dekret betreffs des Aufenthalts der Ausländer in Venezuela. Diese dürfen nur dann die eigenen Regierungen anrufen, wenn jedes venezolanische Rechtsmittel erschöpft unb die Verletzung internationaler Verträge oder eine RechtSverweigerung oorliegt. Ferner müssen sie ein Dokument unterzeichnen, in dem sie diese sowie alle anderen für ihren Aufenthalt erlassenen Be­stimmungen anerkennen, und dürfen keine Zweigvereine ausländischer Gesellschaften gründen. Die konsularischen Vertreter dürfen keinen Handel treiben und kein AuS-

sei sehr beunruhigend; drei jüdische Ka von den Benider ermordet worden.

3>U Heutige Kummer umfaht 12 Seite».

KrKanntmachung.

Betreffend: Gesuch deS Rael 9Beil m Bellersheim um nehmtgung zum Betrieb eines Dainpfkeffels.

Verluste.

Rach Angaben der Zeitung, Kischinew bei der jüngsten Hetze durchweg durch Schläge mit stumpfen Gegenständen auf den Kopf. Im jüdischen Hospital liegen 62 Schwerverwundete. Viele sind gräßlich verstümmelt. Der Zustand der meisten

Ausland.

London, 28. April. (Unterhaus.) Redmond (Ire) fragt an, ob der Wunsch der englischen Regierung nach einem allgemeinen Uebereinkommeu unter den Mächten betreffend die Einschränkung der Flot­ten-Ausgaben den Mächten amtlich mitgeteilt worden sei. Premierminister Balfour erwidert, die Ansichten der Regierung seien un Parlamente öffentlich zum Ausdruck gelangt, daher sei es nicht als notwendig erachtet worden, den europäischen Machten darüber eine formelle Mitteilung zu machen. Soweit die Regierung jetzt unterrichtet sei, glaube sie nicht, daß durch eine solche Mitteilung irgend etwas gewonnen würde.

Madrid, 28. April. Gestern abend fand eia Spektakel statt, bei dem zwei Polizeiossiziere verwundet wurden. In Margarida in der Provinz Alieande kam es bei Wahl- kämp fen zu bluttgen Kollisionen. Der Bürgermeister wurde getötet und drei weitere Personen verwundet.

Eine Depesche and Melilla meldet: Der Prätendent

Kundgebung. . .

D e u l i ch l a n d allein weiß sich in dieser Hinsicht von jedem Verschulden frei; es beschränkt sich aus die Pflege seiner Interessen in S«Häutung und legt keiner anderen Macht Steine in den Weg, weder politisch iioch Wirtschasi- licü. Ties im südwestlichen China den Franzosen gegen­über zu tun, sind aber die Engländer unablä,,rg am Werke trotz dergehobenen Stimmung", in der dem Besuch König Eduards in Paris und dem daraus folgen­den Lo u b e ts in London entgegengesehen wird. Das Äor- drangen Englands gegen Frankreich in China vollzieht sich allerdings nichr auf wirtschaftlichem aU

Gebiete. In den Gegenden, die Frankreich bisher pets als seine Interessensphäre reklamiert hat, gewinnt der eng* tische Handel naey der Schilderung unparteiischer Beobachter zusehends an Boden. Selbstverständlich werden die bri­tischen Kaufleute und Geschaftsagenten Regier-

una in jeder Weise unterstützt, und die Diplomatie kann dabei^imHintergrunb halrem Der geschulte Apparat der englischen Konsurate be,orgt diese Unterstützung wasdas trefflichste. Eines weiteren bedarf es nicht- Hat England erst im Handel Südchinas das Uebergewichd, dann i|t es bis zur Geltendmachung polttischer Ansprüche nur ein kurzer Ä$r$in anderes Bild bietet Nordchina. Hier handelt es sich bei denHäkeleien" der Mächte nicht um wirtschaftliche Angelegenheiten, sondern um die hochpolitische Man­dschurei-Frage. Englaiid, Japan und die bereinigten Staaten sindmißvergnügt" wie & in ^ner Note des Washingtoner Auswärtigen Amt^ heißt, daß Ruß land seinHausrecht" in der Mandschurei ganz unver­hüllt zum Ausdruck gebracht hat. Bon allen Leiten wurde schleunigst versucht, die chinesische Regierung gegen Rutzland scharf zu machen, eine Protestnote folgte der andern, und wie Reuter soeben mitteilt, U°ß bereits C h: n - M-b-<wd eine Erklärung zugehen, wonach die Annahme der F°rberingen°Rnß [anbenb gilt.g unb 6ünbtg ab gelehnt wird. Trotzdem liegt klar zu Tage, daß 9hi&» laiid die Mandschurei niemals lassen wird, und der ruisische Gesandte erklärte bereits gelegentlich ^er ilnttrredu^die Wirkung der Vorstellungen Japans und der übrigen-machte würde fein, daß die leitenden Staatsmänner in P-tersburg sich dahin schlüssig machen wurden. die. drei man d chu rischen Provinzen Rußland einzuverleiben. Selbstverständlich, denn die russische Politik ist zu allen weiten weise n^h dem Sprichwort verfahrenhatte, was du hast", unb dll Mandschurei gehört nun einmal in ,eine JM^essensphäre, eine Tatsache, die unumwunden anerkannt

Nr. 99

Erscheint täglich außer 6onniag4.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesstsche« taabolrt die Olehener Familien- blätter viermal in der Woche deigelegl.

Roialion«druck u. Ver­lag der v r ü h l'schen Unu>er1.-Buch- u.Siem- b ruderet (Pieüch Erden) Redaknon, Ervedmon unb Drude reu

Schnlstrntze 7.

Adresse tür Depeschen: Anzeiger Gießen.

KerniprechanichlußAr 51.

Der aus Marinckreisen stets wohl informierte Messages kündigt den Besuch einer französi­schen Flotte in einem italienischen Hafen für Ende Mai an.

Lemberg, 28. April. Nach Meldungen aus War» schau kam es dort am Sonntag bei einem DemonstrattonS- umzug der polnischen Sozialisten zu bluttgen Zusammen­stößen zwischen den Demonstranten und der Polizei. Vier Personen wurden getötet und zahlreiche andere ver­wundet.

Belgrad, 28. April. Der neue deutsche Gesandte Dr. v. Boigts-Rhetz üderreichte heute dem König Alexander in feierlicher Audienz sein Beglaubigungsschreiben. In einer Ansprache versicherte er, er werde mit allen Kräften dahin streben, damit die freundschaftlichen und herz­lichen Beziehungen, welche glücklicherweise zwischen Serbien und Deutschland bestehen, befestigt werden. Ter König antwortete in gleichem Sinne.

Petersburg, 28. April. Man meldet ans Kars: Der Sarakumesch überschritt eine Eskadron türkischer Ka­vallerie die russische Grenze. Ein Regiment Ko­saken erschien auf dem Platze und tötete sechs türkische Soldaten und einen Offizier. Tie Russen hatten keine

Deutsches Deich.

Berlin, 28. April. Der Kaiser begab sich heute morgen von Potsdam aus auf das Bornstedter Feld, um der Besichtigung des 1. Garde-Regiments beizuwohnen. Au der Fahrt nach Potsdam hörte der Kaiser den Vortrag des Staatssettetärs Krätke. Nach der Besichtigung führte der Kaiser das L Garde-Regiment in die Kaserne zurück und nahm das Frühstück beim Offizierskorps des Regi­ments ein. _ ., , ,

Nach einer Kopenhagener Tepefche sandte Kaiser Wilhelm dem König Christian em herzliches Land­schreiben, mit einer Photographie, die den Kaiser in der dänischen Admiralsuniform darstellt.

Nach Rom begleiten den K a i s e r der Reickskanzler Graf Bülow, Geh. Legationsrat v. Klehmet, der Che des Marinekabinetts v. Senden-Bibran, der Oberstallmeister Graf Wedel und Generalfeldmarsck)all Graf W a l d e r s e e.

Dem Präsidenten der Berliner Handelskammer, Geh. Kommerzienrat Herz, wurde anläßlich seines 80. Ge- burtstages der Kronenorden 2. Kl. verliehen.

Nacb decNat.-Ztg." wird sich die auf den 12. Mai an beraumte Sitzung der Kartell-Enquete-Kom- Mission mit dem Rh-inisch-Westsalischen Lohlensyndikat befenaftigen.

Stallupönen, 28. April. In der vorigen Woche wellte in Kibarty (bei Eydtkuhnen auf russischem Gebiet), wie dem hiesigenOstd. Grenzb." gemeldet wird, eine Kommission unter Leitung des Chefs der russischen Beterinärverwaltung, Pelschisich. Sie besuchte dort Platze behufs einer Anlage eines Exporl-Schlacht-

3)isl)aimonucn in ftQina.

Aus Missiouarkreisen in China ging kürzlich derKöln, volksztg." die Meldung zu tun gefährlichen Umtrieben einer den Boxern ähnlichen Sette, die besonders in den südwest­lichen Provinzen chr Wesen treiben und zahlreiche Anhänger finden soll. CS ist sicherlich zweckmäßig, daß die Misswnare in ichina Warnungen ergehen lassen, wenn sie, die mit dem chinesischen Volk ja am ehesten in Berührung kommen, be­unruhigende Erscheinungen bemerken. Indessen braucht woht nicht befurchtet zu werden, daß allemal den Frem­den von solchen revolutionären Bewegungen Gefahr droht. Andererseits freilich darf nicht übersehen werden, daß das Gegeneinanderarbeiten der Europäer auch von den Chmefen bemerkt und als einer neuen fremdenfeindlichen Bewegung günstig betrachtet wird. Auch die soeben veranstaltete Massenversammlung in Shanghai ist eine beachtenswerte

hause- und eines Geslügelbahnhofs. Als ge­eignetster Platz wurde eine Stelle bei Bartnicki etwa eine halbe Meile von Kidartp gefunden. Tas Fleisch ist dort tierärztlich untersucht worden. Die Anlage mit elektrischem Betrieb wird mit einem Kostenaufwand von 3 Millionen Rubel ausgeführt.

Sangerhausen, 28. April. Die Witwe des am 27. Januar 1903 verstorbenen Fürsten zu Stolberg- Stolberg ist heute nacht auf Schloß Stolberg von einem Sohne entbunden worden.

Straßburg L E, 28. April. Der Landesausschuß nahm heute den Antrag Krafft und Genossen an, welcher lautet: Der LandeSausschuß wolle beschließen, die Lan­desregierung zu ersuchen, der Reichsregierung folgenden Wunsch zu unterbreiten: Der Elsaß-Lothruigsiche Landes- ausschuß spricht den Wunsch aus, 1) daß die Veriassuna des Deutschen Reick-eS bezw. das Reichsgesetz betreffend die Berfasiung und Verwaltung El saß-Lothr ingenS dahin ab­geändert werde, daß der Reichstag als gesetzgebe­rischer Faktor für El s a ß-Lo t h r i n gen au»- geschaltet und das dementsprechend. 2) Dem LandeS- aussciMß die Bcfugnisie und Stellungnahme eines Land­tages für Elsaß-Lothringen erteilt werde, 3> daß bei Den Beratungen der elsap-lothrInguschen Angelegenhellen tm Bundesrate die drei vom Landesherrn zu ernennenden Vertreter Elsaß-Lothringens zur Abstimmung berechtigt seien. In der Debatte hatte sich die Regierung nicht ge­äußert. Nach der Annahme des Antrages erklärte StaatS- setretär v. Koller, er werde dem Wunsche des Hauses gemäß den Beschluß an der kompetenten Stelle der ReichSregier- uug, d. h. dem Reichskanzler vorlegen.

Wahl-Bewegung.

Don konservativer Selle ist in Westhavelland der so­eben pensionierte Divisionskommandeur General v. Lie­be r t als Reichstagskalididat aufgestellt worden, der frühere Gouverneur von Ostafrika.

worden ist van Deutschland beim Abschluß feine» Chinaabkommens mit Enaland. Deutschland ist demzufolge in der glüctlidjen Lage, Den Auseinandersetzungen der an­deren Mächte gelassen zuzuschauen. Sollten diese wider Er­warten zu einem Konflikt führen, dann wlld die aus polllische Querstreiche sich verstehende Union voraussichlich wieder anders wollen als England und Japan, denn Harmonie gibt es nicht im Konzert der Mächte. Durch solche Differenzen wird aber auch der fremdenfeindlichen Bewegung unter den chinesischen Sekten Vorschub geleistet. Die chinesische Regierung kann nicht mit Unrecht geltend machen, daß der Friede im Lande durch die Forderungen und Eifersüchteleien der Fremden gestört toirb.

Cb wtonal rirrtrh

iMrc V r< tat _ . Ifihdid) 8J0; bun»

Gietzener AnMgerU

General-Anzeiger "

Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW

vorläufig nicht auf die Tagesordnung des Bundes- ___gesetzt werden. Wie diePr. Korresp." zu wissen glaubt, verzichtet Gras Bülow darauf, eS sich ausdrücklich betätigen zu lassen, daß die Bundesstaaten Ür das von ihm dem Zentturn gegenüber in Aussickst genommene Entgegenkommen einstwellen nicht zu haben ind. An dieser seiner Haltung würden auch die neueren Kundgebungen der Zentrumspresse und ihre Drohung, den Kampf um den 8 2 zur Wahlparole zu machen, nichts ändern. Man nehme die angebliche Versttrnmung des Zentrums nicht allzu ernst; die Zentrumsführer selbst luürden sich innerlich am allerwenigsten im unklaren dar­über fein, daß es den entscheidenden Instanzen unmöglich ei, den furor protestanttcus, wie ihn gewisse Vorgänge in Trier und Bayern wachgerufen haben, unbeachtet zu lassen.

Es wird weiter von der genannten Zdorrespondenz be­hauptet, Graf Bülow habenach seiner Rückkehr vom Oper urlaub" sich endailtig dahin schlüssig ge- gemacht. Sollle der Kanzler wirklich erst in der Muhe und Abgeschiedenhell von Sorrent au dieser Entscheidung gelangt sein? Wir glauben, daß die Aufsccksung, e5 sei wohltgetan, die Dinge in der Schwebe zu lassen, früher chou Platz gegriffen hat, zu der Zell bereits, als aus einer ganzen Reihe von Bundesstaaten Schlag aus Schlag die Einsvruchserklärungen gegen die Abbröckelung des Je- uitengesetzeS erfolgten. Zwar geschehen auch jetzt noch mmer Proteste; so bat erst dieser Tage demDarmst. Tägl. Anz." zufolge der Vorstand des Protestanten­vereins unserer Landeshauptstadt eine Vor- tellung in dieser Angelegenheit an das Großh. Staats­ministerium gerichtet, und sie wird dem RetchSkanzler bereits zu Ohren gekommen sein. Aber vor Ostern war die Bewegung vrel lebhafter. Nur ein einziges Mal nahm diedkordd. Allg. Ztg." zu diesen Kundgebungen ausführ­lich Stellung. Seitdem wurde der Versuch der Beschwich­tigung niä/t wiederholt. Gar so ttagisch scheint man übrigens im Zentrum die Verschiebung der Wunscherfüll­ung nicht zu nehmen, denn sonst hätte doch eine Inter­pellation im Reichstag nahegelegen. Davon ist aber nir­gends die Rede getvesen.

Uebrigens weiß man im Zentrum nur zu gut, daß die Tättglell der Hetzlapläne an der neuerwachenden antv- jesuittschen Stimmung des evangelischen Dolles mllschuldig ist. Gerade jetzt geht demBerl. Tagebl." über diese Tätigkeit eine sehr bemerkenswerte Nachricht zu. Während des Kor um st reit es brachte dieFränks. Ztg." un­gewöhnlich scharfe Arttkel gegen 5h)rum, die zugleich eine intime Sachkenntnis verrieten. Die nachstehende Meldung giebt die Lösung des RätselS:

Trier, 28. April. Die heftigen Schulstreit­artikel derFrankf. Ztg." gegen den Bischof Korurn entstammen dem Tasbachschen Lager. Als Verfasser wurde DaSbachs Privatsekretär in Berlin, der Stud. jur. Eßler entdeckt. In klerllalen Kreisen herrscht große Bestürzung.

Es feint danach, daß Dasbach im Lorum-Strell ein doppeltes Spiel getrieben hat.

Start Well au« Bellersheim beabsichtigt auf dem Grund- ftück Flur I Nr. 488 der Gemarkung Bellersheim eine Dampf- Mielanlage zu errichten.

Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang oom Erscheinen diese« im Äreidblatt für den Hreiö Gießen an gerechnet auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Bellersheim zur Einsicht der Jntereffenten offen. Etwaige Einwendungen sind binnen dieser Frist bei Meldung deS Ausschlußes bei Großh. Bürgermeisterei Bellersheim vorzu­bringen.

Gießen, den 27. April 1903.

Großherzogliches KreiSamt Gießen- I. D.: Dr. Kranzbühler.

jjdiamitmudjung.

Betreffend: Gesuch deS I. Brück zu Leihgestern und deS Hch. Weiß zu Großenlmden um Genehmigung zur Errichtung eines ZiegelofenS.

I. Brück und Hch. Weiß beabsichtigen auf dem Grund­stück Flur 6 Nr. 461467 der Gemarkung Leihgestern einen Ziegelosen zu errichten. Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 läge lang vom Erscheinen dieses in der Darm- ftäöter Zeitung bezw. un KreiLdlatt für den Kreis Gießen an gerechnet, auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Leih­gestern zur Einsicht der Jntereffenten offen. Etwaige Em- Wendungen sind binnen dieser Frist bei Meldung deS AuS- schluffeS bei Großh. Bürgermeisterei Leihgestern vorzubringen.

Gießen, den 28. April 1903.

Großherzvgit^,c>. Kieisamt Gießen-

I. SB.: Dr. Kranzbühler.