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Nr. 280
153. Jahrgang
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WGletzenerAnzeiger
on ” General-Anzeiger
Zusammenschluß der evangelischen Kirche.
Ter am Geburtstag, Luthers, am 10. November, in Dresden erfolgte Zusammentritt oes „Deutschen e v a n- g. e l i s ch e n K i r ch e n a u s s ch u s s e s" ist bei aller äußerer Bescheidenheit doch ein kirchengeschichtliches Ereignis ersten Ranges, dessen Bedeutung und Wirkung erst in Jahrzehnten völlig zur Geltung kommen wird. Wir geben denn nachstehend die Ansprache wieder, die der Kirchenausjchuß aus diesem Anlaß an die deutsche evangelische Kirche gerichtet hat.
An Tr. Barlin Suchers Geburtstag ist der neu gebildete deutsche Evangelische Kirchenausschuß zu seiner ersten Beratung in Dresden zusammengetreten. Seit hundert Jahren hat der deutschen evangelischen Christenheit ein äußeres Band ihrer Zusammengehörigkeit gefehlt. Nach dem Zusammenbruch des alten Reiches, in dem sie noch eine gemeinsame Vertretung hatte, blieb jede einzelne Landeskirche sich selbst überlassen. Wie mächtig bald darauf tm deutschen Volke der Drang nach Einheit erwachte und Ivie diese immer wachsende Sehnsucht in der Ausrichtung des deutschen gleiches ihre Befriedigung sand, ist in den Blattern der Geschichte verzeichnet. Zu gleicher Zeit hat die katholische Kirche sich in Deutschland kraftvoll zu- jammengcschlossen. Auch die deutsche evangelische Kirche hat im testen Jahrhundert große Tage gesehen. Nie zchvor ist sie so reich an Werten barmherziger Liebe ge- ivesen. Durch buhnbrechende Arbeit bedeutender Lehrer ist auch das Licht theologischer Wissenschaft in die evangelische Welt hinausgedrungen. Aber wer hat nicht gar manchmal mit uns schmerzlich empfunden, daß es ihr am jeder äußeren Einheit gebrach? Kein Wunder, dag Tausende mit uns seit langen Jahren nach festerem Zu- jammenschluß sich sehnten. Nun ist endlich auch damit ein hoj inungsvoller An sang gemacht. Nach Genehmigung der Landesherren, unter Zuslimmung der Kirchenregierungen hat sich aus Vertretern der obersten Kirchenbehörden der Deutsche Evangelische Kirchenausschuß gebildet. Was wir anstreben, ist nicht eine kirchliche Neugestaltung nach Art eines weltlichen Reiches. Tas wollen wir nicht; und wenn wir es wollten, so konnten wir nicht. Dre Kirche jedes Landes soll wie bisher nach ihrem Belenntnis, nach ihrer lLigenart und gemäß ihren Ordnungen und Einrichtungen Iciaen. Aber es gibt gemeinsame Jmeresten — die wollen Dir fördern; gemeinsame Güter — die wollen wir wehren; gemeinsame Not — die wollen wir wehren.
Wenn künstig wieder ein Reichsgese^ beschlossen werden soll, das auch für religiös-sittliche Fragen nicht ohne Bedeutung ist, so soll es nicht nur unter dem gewichtigen Einfluß der andern Kirche zustande kommen, wahrend die cvvoße evangeliiLhe Mehrheit des Volkes ohne gemeinsame Vertretung bieidt. Auch wir werden im gegebenen Augen- blick unfern Mund auftun und an maßgebender Stelle die Interessen der evangel. Kirche wahrnehmen. Wir lieben den Frieden und wollen wahrhaftig die Kluft, die unser Vaterland aus religiösem Gebiete durchzieht, nicht erweitern. Aber wenn die Ehre unserer evangelischen Kirche öffentlich geschmäht wird, jo soll es in Zukunft Nicht von ungewissen Umständen abhängen, ob und wie dem begegnet wird — wir werden auf dem Plane sein, um schort dem entgegenzutreten. Der große Weltverkehr hat auch außerdeutsuje evangelische Drehen uns näher gebracht. Aber an wen sollten sie bisher sich wenden, wenn sie der evangeü.chen Kirche Deutschlands Gemeinschaft juchten? Wir werden künftig jeden Ruf von drüben freundlich erwidern und alles tun, um das Band der Gemeinschaft auch mit den außerdeutschen Brüdern immer fester zu knüpfen. Und wie viele Kinder un.eres Volkes ziehen aus der deutschen £eimat alljährlich hinaus in die freite Welt! Sie sollen doch weder deutscher Sprache und Sitte, noch ihrer Kirche verloren gehen. Unser Auge will ihnen in Liebe folgen. Und da auch, hier gemein;ames Zusammenwirken mehr Erfolg verspricht, als noch so treu gemeinte vereinzelte Hilfe, jo wollen wir den hervortretenden kirchlichen Notständen in den deutschen Kolonien wie in der außerdeutschen Diaspora, unter möglichster Wahrung des Belennlncsjt.andes, gemeinsam begegnen. Und wieviel Gelegenheit wird sonst sich noch finden, für gemeinsame evangelische Jntereisen tätig zu sein! Nicht eine neue kirch- liclje Oberbehürde tritt also mit dem dcuychen Gvang«- I neuen Kirchenausschuß ins Leben. Was wir sollen und wollen, ist einzig und allein ein Dienst, besten dte deutsche coaiiQ-eli,u.)ie Kirche dringend bedarf und der jhr zur Zeit von keiner anderen Steile aus geleistet werden kann.
Tie Ansprache schließt mit einem Appell zur vertrauensvollen Teilnahme ' und herzlichen Fürbitte aller oangelischeu Glaubensgenossen.
Keec unö Sporte.
— Der „Nationallib. Corr." zufolge soll gelegentlich einer Besprechung der Unzuträglichteilen in den kleinen Grenz gar nl j onen im Reichstage angeregt werden, den Offizieren, die -längere Zeit in kleinen Grenzgarnisonen Dienst tun, Aequivalente zu gewähren in Gestalt von u l ggen, rote solche m den Ostmarken geschaffen sind.
^itwl illlÖ SüilO.
Gießen, den 29. November 1903.
•• Eine große Reihe von Artikeln haben wir, Avegen außerordentlichen Jnseratenandranges m letzter Stunde, swc die nächste Plummer zurückstellen müssen.
Gemälde-Ausstellung. Die erst seit acht Tagen ^lsgestellten Kollektionen von Faber du Faur, wlünchen, Frau Wethe-Loewe, Gießen, Tilka Gütz, Florenz, und Dr. Gremer,
Berlin, bleiben nur noch kurze Zeit ausgestellt, da wieder eine große Anzahl Gemälde zu einer neuen Ausstellung angemeldet ind. Der Vorstand hat beschlossen, von morgen, Sonntag, ab den Besuch der Ausstellung denjenigen mit ihren Familien rei zu gestatten, die erst für das kommende Jahr 1904 als Mitglied dem Kunstverein beitreten wollen. Durch diese Vergünstigung haben die neu eintretenden Mitglieder Gelegenheit, schon die gegenwärtige und die Dezember-Ausstellung rei zu besichtigen. Eine Liste zum Einzeichnen als Mitglied ür das Jahr 1904 liegt im Ausstellungssaale offen, auch ind die Herren vom Vorstand bereit, Anmeldungen entgegenzunehmen.
** Promenadenkonzert findet morgen um ^12 Uhr in der Südanlage mit folgendem Spielplan statt: 1. Ouvertüre z. O. „Die schöne Galathea" von Supptz. 2. Meditation von Bach. 3. Valse bleue von Margis. 4. Fantasie a. d. Op. „Der fliegende Holländer" von Wagner.
** A us dem Bureau des Stadttheaters. Während der Sonntag uns mit „Im weißen Röhl" und der Dienstag mit „W oh Ith ater der Menschheit" ältere Stücke bringt, gelangt am Donnerstag den 3. Dezember das eigenartige einmalige Gastspiel des Berliner Salons für alle Kunst zur Aufsührung. Die Gäste bringen eigenes Personal und eigene Dekorationen und Requisiten mit. Zur Aufführung gelangen bekanntlich „Salome" von Oskar Wilde, und die „Gefangene" von Kayssler. Heber die 9lbsichten der hochinteressanten Gastspieltourn^e wird folgendes geschrieben: In der Ausstattung zu „Salome" sind die bildenden Künstler einer Anregung des Direktors des Berliner „Salon für alle Kunst" gefolgt, die sie in ihrem GründungsexposH mH folgenden Worten klar zu legen suchten: Es soll den Gebildeten ein Haus geschaffen werden, in dem er alles Schöne, das die Künste vereinzelt hervorbringen, in einem harmonischen Ganzen vereint findet. Der Besucher soll in idealer praktischer wie ästhetischer Form genießen und mit den Werken der Kunst in so intime Fühlung treten, wie es sein eigner Wunsch ihm diktiert. Die Elemente stellen die Bühnenkünste, die bildenden Künste rmd die llttusik. Die Verbindung mit der Bildhauerei und der Malerei wird die Bühnenausstattung soweit fördern, daß die Kulissenvorhänge völlig verdrängt werden, während die llllusik das Wort des Dichters unterstützen soll, wo der Stimnigehalt der Dichtung es fordert. Die Slufgabe haben die Herrn Kruse und Eorinth glänzend gelöst und anstelle der Soffitten und Kulissen plastische Bauten geschaffen mit Toren aiis funkelnden Wiosaik. An Stelle der Ober- und Seiten- beleuchtnng wird das ntpstische stinimungsvolle Licht aus den Feuerbecken der Säulen und dem leuchtenden Firmament des alles unischließenden Himmels gespendet. So haben hier Bildhauerei, Malerei, Akusik und Dichtimg sich zu einem Ganzen vereint, das die Darstellung des vortrefflichen Ensembles vollenden wird.
** Fünf Einbruchsdiebstäb le wurden in der Nacht vom Donnerstag aus Freitag in unsrer Stadt verübt und zwar am Seltersweg bei Tichy, Levq unb Wckh. Hornberger, in der Plockstraße bei Neiinftiel und in der Neuen Baue bei Jnderthal. Ten Einbrechern war es darum ^u tun, bares Geld zu stellen, doch sanden sie z.um Gmck weder in den Läden noch in den zwei Kontoren, die sie heimsuchten, nennenswerte greifbare Beträge vor. Im Tichy- l'dfen Laden wurde die Tageskasse, ca. 35—40 Mk., welche zufälligerweise am Abend nicht geleert war, mitgehen heißen. Man nimmt allgemein an, daß die Tiebe von außerhalb pekommen sind.
** Stadtv. Haubach teilt uns im Anschluß an das Referat über die Stadtverordnetensitzimg vom Donnerstag ergänzend mit, daß er das Ofengejchäft nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, erst betreibe, seit er Stadtverordneter fei, sondern daß er amerikanische Oefen schon seit etwa 25 Jahren verkaufe, überhaupt diese Art Oefen damals m Verbindung mit Herrn Theodor Küchler hier m Gießen ein- gesührt habe.
8. Friedberg, 27. Rov. Heute tagte hier im Hotel Trapp unter dem Vorsitz des Freiherrn v. Leonhardt zu Groß-Karben der Vorstand der Sektion Oberhessen der Gesellschaft für soziale Reform. Die Beratungen galten in erster Linie der Wohnungsfrage. Die deshalb veranstaltete Umfrage hatte bezüglich der Landgemeinden und der kleineren Städte das Ergebnis, daß eine eigentliche Wohnungsnot in Oberhessen nur an wenigen Orten bestehe, daß jedoch an manchen Orten die Erbauung einer Anzahl billiger Wohnungen Bedürfnis sei und daß es nur an dem rechten Unternehmungsgeist dazu fehle. Im Einverständnis mit den dem Vorstand angehörenden Vertretern der kleineren Städte wurde daher an das gleichfalls anwesende Vorstandsmitglied, Bauunternehmer Winn aus Gießen, das Ersuchen gerichtet, er möge den von Seiten der Gemeindeverwaltungen an ihn ergehenden Wünschen nach Erbauung billiger Arbeiterwohnungen tunlichst entsprechen, was Herr Winn in dankenswerter Weise zusagte. Im übrigen war man der Meinung, daß angesichts der regen Tätigkeit, die der neu ernannte Wohnungsinspektor, zugleich auch als Geschäftsführer des Ernst-Ludwigsvereins, entfaltet, diesem die wettere Verfolgung dieser Frage vorerst zu überlassen und der Erfolg feiner Arbeit abzuwarten sei. Den zweiten Gegenstand der Tagesordnung bildete der Arbeitsnachweis. Auch bezüglich dessen war eine Umfrage veranstaltet worden. Rian hatte
daraus die Ueberzeugung gewonnen, daß eine Ausdehnung des Arbeitsnachweises auch auf die Landstädte und das Land einem wirklichen Bedürfnis entspreche, und daß die Verwaltungsbehörden dem freundlich entgegenkommen werden. Allerdings wurde die Schwierigkeit betont, daß bei dem großen Arbeitermangel, der auf dem Lande bestehe, die Landgemeinden einer jeden Einrichtung, die die Landflucht noch mehr zu begünstigen drohe, sehr mißtrauisch gegenüber stehen, anerkannt, daß diese Gefahr sorgfältig vermieden, vielmehr auf eine Zurückführung der Arbeiter auf das Land Bedacht genommen werden müsse. Von der Einrichtung einer Zentralstelle für die ganze Provinz erwartet man aber auch dafür eine gute Wirkung. Es wurde beschlossen, zunächst mit dem Arbeitsnachweis der Stadt Gießen, sodann mit den Bürgermeistern der Landstädte in Verbindung zu treten, um demnächst in gemeinsamer Beratung die weiteren Schritte zur allgemeinen Organisation des Arbeitsnachweises festzuttellen. Auch eine Beteiligung der Verbände der Arbeitgeber und Arbeitnehmer wurde in Aussicht genommen. Zum Schluß machte der Schriftführer, Schiedsgenchtssetretär Scherf aus Gießen, noch Mitteilungen über die für diesen Winter in Aussicht stehenden Vorträge.
R. B. Darmstadt, 27. Nov. Die Stadtverordnetenversammlung hat in geheimer Beratung dett gestern von uns mitgeteilten neuen Vereinbarungen mit der Großh. Negierung, wonach der jährliche Beitrag auf 20000 Mk. erhöht wird, einstimmig und ohne Debatte ihre Genehmigung erteilt. — Die Frage der Feuerbestatt- ung in Darmstadt ist neuerdings in ein anderes Stadium eingetreten, das einen baldigen Abschluß im Sinne der Freunde der Feuerbestattung erfrarten läßt. Schon unter dem früheren Oberbürgermeister Ohly hatte die Stadt dem sehr rührigen hiesigen Verein für Feuerbestattung einen Ptaß zur Errichtung eines Krematoriums zur Verfügung gestellt und ftfrar östlich vom Friedhof. Tiefer Beschluß der Stadtverordneten wurde auch im vorigen Jahr aufs neue bestätigt, und die Angelegenheit sch reu sich um so schneller zu entwickeln, als sich die Bürgermeisterei bereit erklärte, das dort zu erbauende Krematorium in städtische Verwaltung zu nehmen. Ter^ Feuerbestattungs- Verein, dem für diesen Ziveck ein Kapital von ca. 300o0 Mark zur Verfügung steht, nahm darauf mit erneutem Eifer Die Verwirklichung des Projekts in Angriff und beauftragte Den hiesigen Architekten Kling mit dem Entwurf eines Bauplans. Inzwischen wurde dem Verein unter der Hand ein Platz am südlichen Ende des Friedhofes, etwa am Terrain des früheren Schützenhauses, für die Errichtung des Krematoriums empfohlen, der eine direkte ZugangK- straße besaß und deshalb freudig begrüßt wurde. Nach oem vom Architeiten Kling ausgearbeiteten Projekt sollte Das Krematorium in einfacher, gediegener Weise ausgesührt, aber ein in seiner ganzen Architektur vornehmer Bau werden, dessen Kosten auf 75 000 Mk. berechnet wurden. Ter Feuerbeitattungoverein richtete nunmehr an die Stadtverordnetenversammlung das Ersuchen, den Krematoriumsbau zur Ausführung zu bringen und die noch fehlenden 24000 Mk. beizusteuern, deren Amortisierung durch, die Beiräge fürt die einzelnen Feuerbestattungen erfolgen sollte. Das städtische Bauamt aber, dem das Projekt zur Prüfung überwiesen wurde, empfahl nun, die Prosckierung des Gebäudes in Hausteinen auAzv.,ühren, wodurch sich der Voranschlag auf 72 000 Mk. erhöhte. Unter diesen Umständen hat sowohl die städtische Finanzkommh'jivn den erbetenen Zuschuß versagt, als auch die Frieohofskommission den Platz verweigert und Uvar mit der Molivierung, daß das gewünschte Terrain für die spätere Errichtung des dortigen Villenviertels reserviert bleiben müsse. Es wird nun dem Feuerbestattungsverein nichts anderes übrig bleiben, als ein neues Projekt mit ca. 40000 Mk. Kosten auszuarbeiten und die Errichtung eines Krematoriums aus eigener Kraft, ohne Mithilfe der Stadt, zur Ausführung zu bringen.
r. Mainz, 27. Rov. Nachdem seither das größte Schiveigen beobachtet worden ist, werden jetzt die Bischofs- landidaten allgemein öffentlich genannt Es sind: Geistlicher Rat Dr. Eltz in Darmstadt, Bistumsverweser Domkapitular Selbst, Domkapitular Dr. Engelhardt, Domkapitular Kirstein, Domkapitular Dr. Ben edix und Dom- pfarrer Gödecker. — Tie neue Rheinüberbrückung für die Eisenbahnlinien Mainz-Wiesbaden und Aiainz- Bischofsheim ist jetzt so gut wie vollendet und nur an den Velden Hauptpfeilern auf dem rechten und dem linken Ufer ist man noch mit Turmaufbauten beschäftigt. Vertragsgemäß soll die Brücke am 1. Dezember 1903 dem Eisenbahnfistüs zur Legung der Eisenbahnschienen übergeben werden, aber das ist schon längere Zeit geschehen, und die Brücke kann heute schon zum Transport von Materialzügen benutzt werden. Die Betriebsübergabe soll nach dem Vertrag am 1. April 1904 erfolgen; nach dem Stand der Arbeiten kann sie jedenfalls aber auch viel früher geschehen. Die Kosten der ganzen Rheinbrücke belaufen sich auf fünf Millionen Mark, jeder der Strompfeiler erforderte allein einen Kostenaufwand von 300000 Mk. Die Brücke ist die längste über den Rhein, da sie eine Länge von 850 Nieter auf weist.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten, lieber das Vermögen des Meisterrad- fahrers und Sportplatzbesttzers Georg Drescher mNiatnz ist dem „Akainzer Tageblatt" zufolge das Konkursverfahren eröffnet worden. — lieber das Vermögen der Firma ^Verwaltung Bad Laubach" bei Eoblenz ist der Konkurs eröffnet. Das Bad hat früher glänzendere Zellen gesehen,


