Ausgabe 
28.10.1903 Zweites Blatt
 
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u. Schlußkurse.

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noch! ebnere Stunden beisammen.

** 500 Paar neue Lo mrnis sti e f e l trafen btefer Dcrae von Kassel kommend für unser gtcgtment ein und wurden mittels zweier großer Rollwagen zur Kammer be,

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Kunst und Wissenschaft.

Institut Behring., Wie diePreuß. Korr/ ar^ sicherster Quelle erfahren haben will, ist die Errichtung emes oeut- scheu Instituts Behring nach dem Muster des Pariser Jnstlturs M - ....... -- «*.»«** -----------, Das neue

Arbeiterbewegung.

Bilbao, 27. Okt. Die ausständigen Bergleute zwangen die Arbeitswilligen mit Steinwürfen und Stockhieben, die Bergwerke zu verlassen. Die Gendarmerie mußte emschretten. Die Ausständigen zerstörten ein Wasserreservoir der Bergwerks-- bahn in Galdames mittels Dynamit und drohen, auch die Wasserreservoirs anderer Bahnen und.Verladungsplätze in die Luft zr spreiigen. SW an glaubt, die Behörde werde genötigt sem, den

lak einer Polizeiverordnung wegen Verabfolgung geistiger , ß - r- zw -C-. 2C. k.s ftmtiÄ nrtniM

Getränke.-

um Erlaubnis zum WLrtschaftsbetrieb un Howe Yeners-1 njeq 23 16. Gesuch der Oranienbrauerer zu Dillenburg um Erlaubnis zum MrLschaftsbetrieb int Hause Neustadt 1.

- Von der Kanalisation. Unsere Kanali­sation hat seit einigen Tagen ihre besondere Mannschaft $nr Bedienung. Es ist dies die vorerst aus drei Mann be­stehende Arbeiterckolonne, welche man dieser Tage mit den großen Wasserstiefeln ausgerüstet aus den Straßen der Alt­stadt sehen konnte. Bauführer Heß ist beauftragt, die Leute mit den Mysterien der unterirdischen Entwässerungs-Anlagen vertraut zu machen. Gestern mittag wurde zum ersten mal I Las gesamte fertig gestellte Kanalnetz vom Walltor bis zur Mündung der Wieseck in die Lahn mit Lahnwasser gespült. Zu dem Zwecke war die Schleuse an der Woog gezogen worden, um unter Benutzung des Stadtringgrabens als Zu­leitung das Flußwasser bis zum Walltor lausen zu lasten. Hier trat es in die Kanalisation ein und lief quer durch die Stadt, wobei es allerdings mehrfach gestaut werden mußte, um den notwendigen Druck für die Reinigung der Leitungs­rohre und des Stetes zu erzielen. Wie wir hören, funktioniert die Spülvorrichtung zufriedenstellend. Bei der gestrigen Spülung der Kanalisationsleitungen bekam auch der gesamte Stadtringgraben seine Reinigung.

Ehejubiläen. Kriminalschutzmann Pfesser feiert morgen mit seiner Gattin silberne Hochzeit. Silberne Hoch­zeit feiert am 30. d. Mts. auch Schutzmann Goebel.

** Verein für Feuerbestattung in Gießen, gestern abend waren mehrere Herren, welche sich für die Feuerbestattung interessieren, zusammen, um darüber zu beraten, ob es nach Lage der Verhältnisse an der Zeit sei, auch in unserer Stadt einen Verein für Feuerbestattung ru begründen. Cs wurde ein Komitee gebildet, das vorerst | itd) informieren soll, wie diese Vereine in andern Städten prosperieren und .unter welchen Bedingungen sie ihre Existenz sanden. Man will, wenn diese Erkundigungen günstig aus­fallen, einen öffentlichen Aufruf zur Bildung eines Ver­eins für Feuerbestattung in Gießen erlassen.

** Der katholische Gesellen verein feierte am Sonntag abend sein 6. Stiftungsfest unter großer Beteilig­ung im Neuen Saalbau, welker vis aus den letzten Platz besetzt war. Nach einem poetischen Fe st grüß des Prüft- Renten oe^ Vereins und Absingen des -»rolvingslredes hielt Dekan Bayer die Festrede, in welcher er,die Notwendigkeit der Gesellenvereine für den Gesellen aus der Wanderschaft

Der I ar bat sämtlichen des Angeklagten wegen nicht ausreichenden Beweises. Unter der A>er Zar yar u a ^n)eBren Körperverletzung stand heute der

22 ^ahre alte ledige Landwirt L. B. von Mautbach vor Gericht. Am Abend des Sedantages l.Js. befanden sich der Angeklagte und bte Verletzten B. und H. mit noch anderen Burfchen m der Wlrt- scbaft von Rabrt in Aiaulbach. Nachdem der Angeklagte die Wtrtschast verlassen hatte und sich nach Haufe begeben wollte, wurde er von einem dieser Burfchen, die gleichfalls die Wtrtfchaft verlaßen hakten, wegen eines Vorfalls zur Rede gestellt; es entspann sich nun eine Schlägerei zwischen ihm und den niitilerweile herbeigekommenen anderen Burschen, in deren Verlaufe der Landwirt B. von.dem mit dem Messer um sich fahrenden Angeklagten eine» lebensgefähr­lichen Stich in die Lunge und der Landwirt H. einen solchen in die Backe erhielt. Der Angeklagte beruft sich auf Notwehr, und I sein Einwand kann trotz eingehender Beweisaufnahme nicht wider- legt werden. Tas Gericht kam daher dem Antrag des Staats­anwalts entsprechend zu einer Freifprech u n g. er Ziegler K E aus Ober-Mockstadt wurde von dem Schöffengericht Jliööa wegen Betrugs zu einem Monat Gefängnis verurteilt; die heute in der Berufungsinstanz erfolgte Belveisausnahme gestaltete sich sehr günstig. Das Gericht sprach dem Antrag des Staatsanwalts entsprechend den Angeklagten von Strafe und Kosten fr er.

Auch der Landwirt St. H. I. von Gedern, der vom Schöffengericht Ortenberg wegen ruhe störenden Lärms zu emer Hauslrafe von 5 Tagen verurteilt worden war, hatte nut seiner Berufung Erfolg; auf Grund der abermaligen Beweisaufnahme spricht ihn das Gericht von Strafe und Kosten frei. .

I Würzburg, 26. Okt. Die Würzburger Frredhoh-

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Institut wird sich wissenschaftlichen Aufgaben aus dem Gebiet der Serumforschunq in großem Umfang zu widmen haben; daneben aber wird es vor allen Dingen die kunstgerechte Herstellung von Serum aller Art nach Maßgabe des Bedarfs betreiben. Durch sein Jnslebenrufen soll insbesondere auch die wichtige soziale Aufgabe oelöst werden, die Anwendung der in die ärztliche Praxis einge­führten Sera, insbefondere des D i ph th eri t i s - Hei l s er u m s , erbe blick in verbilli gen. Ehe wir an eme Kritik des Un° ternehmens, das ja jedenfalls der Beschlußfassung der Vollsver- tretung noch unterbreitet werden wird, b^antreten können, muffen ivir nähere Mitteilungen über den Plan «Dlvarten.

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Offmbach, Dr. Heinrich Hager zu Offenbach, auf sein Nach-1 i suchen unter Anerkennung seiner langjährigen und treuen - Dienstführung von diesem Amte enthoben. Dem Bahn-1 meister in der Heff. Preuß. Eisenbahngememschast, Heinrich ( Albach zu Alzey, wurde aus Anlaß seiner Versetzung m j Len Ruhestand das Silberne Kreuz des Verdienstordens st Philipps des Großmütigen verliehen, dem Bahnwärter < Heinrich Sänger zu Angersbach ans Anlaß seiner Ver- st setzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift .Für treue Dienste".

* Jubiläum d er Alic eschule. Zu unserem vor­gestrigen Bericht über das 25 jährige Jubiläum der hiesigen Aliceschule haben wir noch Folgendes nachzutragen: Die Protektorin, Prinzessin Ludwig von Battenberg, wurde am Eingang des Schulhauses von der Präsidentin -und drei Vorstandsmitgliedern des Vereins empfangen. Sie Begab sich hierauf zur Besichtigung der Ausstellung m die .einzelnen Klaffen, wo sie jedesmal von der zuständigen Vorstandsdame und der betreffenden Lehrerin empfangen und ihr von den Schülerinnen jedesmal einige Blumen überreicht '.wurden. Die Prinzessin sprach sich äußerst lobend über die ^ausgestellten Zlrbeiten aus. Nach der Besichtigung dec Aus-1 stellung nahm Ihre Hoheit mit dem Vorstand der Schule m deren Räumen ein Frühstück ein und begab sich hierauf mit ährer Begleitung und dem Vorstand zur Festfeier in die Turn­halle.Die Ausstellung war in diesem Jahre anläßlich des Jubiläums außerordentlich reichhaltig und gelungen, was auch von der früheren Präsidentin, Frau Provmzialdirektor I von Gagern, die ebenfalls herbeigeeilt war, um an der Jubiläumsfeier teilzunehmen, besonders lobend hervorgehoben I wurde. Im Erdgeschoß der Schule links waren die Erzeug- «isse der Kochschule, rechts die des Kleiderkursus, LeS Unterrichts im Bügeln und Kuustwaschen ausgestellt. Die Erzeugnisse der Kochschule waren schon am Montag abend vollständig auSverkaust, wohl der beste Beweis für chre Vor­züglichkeit und Güte. Die ausgestellten 30 Kostüme des KleidertursuS fanden viel Beifall wegen des Geschmacks, mit dem sie hergestellt sind, und der Sorgfalt ihrer Anfertigung. Auch in der Kunstwäscherei ist ein großer Fortschritt zu verzeichnen. Alle Sachen, wie Kleider, Blousen, Stickereien n, s. w. waren wieder wie neu. In den oberen Räumen fanden wir im Zimmer rechts eine sehr reiche Auswahl fcer| schönsten praktischsten Wäschegegenstände, die durch ihre sorgsälttge Ausführung bei den Lehrerinnen ein beredtes Zeugnis für chre erfolgreiche Tätigkeit ausstellen. Zuin Schluß blieb noch die Besichtigung der Stickereien, Holz­brandarbeiten, Schnitzereien u. s. w. Bewunderns­wert als Erstlingsarbeit einer Schülerin war die Flach- schnitzerei an einem Schreibtisch von Eichenholz und an einer Truhe von Satinholz mit dazu gehörigem, sehr geschmackvoll gearbeiteten Wandbehang. Eine überreiche Auswahl in Kissen, Decken, Läufern u. s. in den neuesten Mustern zeugten von dem Fleiß der Schülerinnen und dem großen Geschick der Lehrerinnen. Wir können die Aliceschule zu ihrem Fortschritt nur beglückwünschen und ihr ein herzliches , Glückauf für die Zukunft zurufen.

** Tages-Ordnung für die Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung Donners- taa, den 2 9. Oktober 1903, nachmittags4V2 Uhr. 1 Mitteilungen. 2. Baugesuch der Gall'schen Dampfziegelei für den Erdkauterweg. 3. Baugesuch! des Joh. Gg- Wn für die Stephanstraße. 4. Baugesuch des Wilhelm Hause für die Mäusburg. L 5 ------------. -

Bahnhofstraße. 6. Bauveränderung un Gymnasium zu wurde Untersuchlung ein geleitet. Zwecken der Vorschule. 7. Gesuch des Heinrich Winn um' --------------

Abtretung städt. Geländes an der Roonstraße. 8. Älusbau der Roonstraße; h-ier: Geländeaustausch mit K. Stohr I. Mwe und W. S^PP HI. 9. StraßenbezeiHiung Neuenweg

vor ewiger Zeit in Italien ansgesnyrt wnroe, veryasiei. > '

Ter Verhaftete, Mvusson, ist geständig, verweigert aber Sira bbura, 27. Okt. DerStraßb. Post" zusolge ist dn.

jede weitere Auskunft über den Verbleib des Feldes. [>en früheren Oberleutnant Rüger, zuletzt un jn-

Mousson trug 28000 Franks bei sich, kostbare Juwelen ^ie-Reglment Gras Bariub (i. SBeftf. Str.17) in sowie einen Chronometer ün Werte von 2800 Franks. Die durch das oberfriegsgeiidjtlidje Urteil ber 33. Division m tttetz hiesige Polizei ist der Ansiebt, daß infolge der Nachlässig. oom 30. Marz 1901 verhängte Zuchthausstra 1 e v0n ecqs keit der italienischen Polizei, welche es unter- Z « h r e n durch Enadeiierlav des K a > f er s für den ver^ lassen hatte, rechtzeitig vor dem Ankauf der WertpaP i er e dleibenden 111 D^eerlleluhiMtn«üger VerbeVbe? 1.Stompaflnie zu warnen, fast eine halbe Million bieiee ^ertp£^^tete 9=a,lbbea1 «» P t m « n n Adams,

verkauft worden sind. Ter Verhaftete wird den ,tal,e- ! ®jeje Handlung war die Folge eines Streites,

nischen Behörden ausgeliefert werden. Zwei Kompbtzsen sind ! <naupimann Adams mit dem Oberstabsarzt 1.Kl. Lr. Ruger, vor kurzem in Brüssel festgenommen worden. Reqimentsarzt beim Infanterieregiment Nr. 144 m Morchingen,

* Graz, 27. Ott. In Allerheiligen (Untersteiermark) m Reiter Stunde im Kasino gehabt hatte. Bei die,emS^it hatte sind drei Personen infolge G e n u s s e s v e r d o r b e n e n Adams, der als schwer angetrunken bezeichnet wurde'

Fleisches, das ein Fleischbeschauer als genießbar be-.eichlagen. Sie ^olge ivac ein 3 1 £ a c ne"n ^uber

feichnethatte, schwer an Milzbrand erkrankt; wertere ^«u^^müenv^er ^uSen,^

Erkrankungen stehen bevor. \ Rüger der auch unter dem Einfluß starken Alkohol-

* Ein Gedanke von Schiller, ^n 4,uBina en kc die Wohnung des Hauptmauns Adams und fchok-

lehrte vor einigen Jahrzehnten der Prosenor Wilhelm Sig- ffenuffe^ pano, in ;

mund Teufel, der als feuriger und auch als jehr sar- .....- ---- ----- - -

kastischer Herr bekannt war. Als es einmal galt, eine ordent­liche Professur der philosophischen Fakultät neu zu be-^ setzen, wußte Teuffel die Wahl auf Fichte den Jüngeren, den Sohn des berühmten Philosophen, zu lenken, Der denn auch die Berufung aus diesen Lehrstuhl erhielt. Fichte WM.' schon längere Zeit in Tübingen als außerordentlicher Pro-! sessor tätig, wurde aber wenig geschätzt, weil sein Vortrag äußerst langweilig und trocken war.Aber, wie konnten Sie nur die Wahl auf diesen Menschen richten?" fragte bei einer Gesellschaft eine hvchstel)enDe Dame den PaofessoU Teuffel.Ich muß die Priorität dieser Idee für mich ab- lehneii, es war ein Gedanke von Schiller", lautet die Ant­wort.Wieso ein <v?üanfc von Schiller? "fragte die Dame weiter. Hierauf cntgeanctc Teuffel:Es heißt doch in SckMiers Glocke:Nehmet Ho lz vom Incht en stamme, doch recht trocken lasst es sein!"

sd Darmstadt, 28. Okt. (Eigener Drcchtb-ericht.) Wie wir bestimmt vernehmen, ist die Hierherkunft des deutschen Kaisers am 3. November, vor der Zu­sammenkunft der Fürsten in Mesbaden nicht wahr-

fd. Darmstadt, 27. Okt. Dem heute nachmittag " ffiprtfhMfllÜ

vom Drasonerregiment Nr. 24 zu Ehren fernes Inhabers vmiUJli>|UUU

des siaren veranstalteten zweiten Reiterfcst wohnten das b. Gicb-n, 27. Okt. (Straitamrner,>tzung.) Der aramDtiai Prinr und Prinzefsin Heinrich, Prinz und Prin- Former K. G. H. aus Vernburg, der schon mehriach mit dem 4 ^«Gesandte ÄVÄ»

Fürst Kudaschess, nebst Gemahlin, sowie andere Gache und ^,?Zuckcrzeug an sich unö ging mit ihm in den Phüofophenwald, die Offiziere des Regiment mit ihren Damen bei drach von ö Äin'bej un5ü cl) 11ge Handlung en vornahm,

chem F-esle besichtigten die Herrschaften die Stalle und bricht erl'annte auf eine Zuchthausstrafe von Isolaten dann einer Einladung in das Ofsizierta,iuo des und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf fünf

Reaiments zum Tee, besuchten hierauf die Vorstellung im Jahre. Des gleichen Verbrechens wird der Landwirt H. F Y>Dftheater Der Dornenweg" von Philippi, nahmen um von Eckartshaufen befchuldigt. Die unter Aus^chlun der Oeffent- 8^ lllw daseÄst das Souper und fuhren dann in Aubomo- lichkeit stattgehabte Verhandlung endigt mit der ^r^iprechung bil^^^Lfsgart^n^ück. - Z- weaen Nicht ausreichenden Bewei.es. - Unter der

Tumem, welche bei dem ersten Reitseste mitwirkten, für ihre vorzüglichen Leistungen Ehrenzeichen am Bande überreid)en lassen. r..rx. _ ..

R. B. Darmstadt, 27. Okt. Das ruspfche Kaiser­paar und der Großherzog kamen heute vormittag von! Wolfsgarten und besichtigten zunächst im Alten Palais eine kleine Privatausstellung höchst wertvoller rumänischer Seidenstickereien, die aus dem Hofatelier der Madame Roth aus Bukarest stammen und in ihrer künstlerischen Voll­endung die allerhöchsten Herrschaften außerordentlich entzückten. __ Vor einigen Tagen ist der bekannte Münchener Maler Friedrich August Kaulbach hier eingetroffen, der den Auf­trag hat, die Kaiserin von Rußland in einem über lebens­großen Bilde zu porträtieren. Er wurde schon mehrmals nach Jagdschloß Wolfsgarten besohlen und hat sein Werk heute vormittag im Alten Palais, wo ihm die Kaiserin eine

Oest. Kredit.

Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß .

Harpener Bergbau . . 201.50

Schluß-Tendenz: Matter.

Berlin, 27. Okt. In der heutigen Sitzung des Zentral- A u s s cb u f s e s der R e i ch s b a n k bemerkte Präsident Dr. Koch, 'bei übrigens demnächst sein öOjähriges Dienstjubiläum feiert), daß Lie am Quartalsschlüsse um 549 Millionen geiliegene Anlage um M. 393 Millionen wieder gefallen sei. Sie betrage jetzt Alk. 995 I Millionen, worunter All'. 922 Millionen Wechsel, d. i. Alk. 26 Mil­lionen mehr als 1902 und Mk. 41 Millionen mehr als 1901. In.

Handel und Deikeyr. Vdüuwtrlschasl.

Berliner Börse vom 27. Oktober 1903.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Prlvat'Diskont 3 J/s Prozent.

Aiuangs-

darleate und alle Anwesenden ausfordene, den jungen Verein auch kräftig zu unterstützen, denn durch den jähr­lichen Beitrag, weichen die Ehrenmitglieder zahlten, ube man ein Werk der christlichen Nächstenliebe lindem man ..... -..........

aE besonders Hungrige specke, Durstige kranke und H-remve Pasteur von der Negierung in Aussicht genommen, beherberge. Die darauf folgenden Theaterstücke wurden - - - - - - - «infnnhon rt,.a x».»

unter großem Beifall aufgesührck ganz besonders fand das StückPeter in der Fremde" seinen nicht endenloollimden Beifall. Zum SckMsse dankte der Präschent Kaplan Lam­bert im Namen des Vereins allen Anwesenden, aber ganz besonders dem Brüderverein Wetzlar, welcher mit feinen Angehörigen so zahlreich erschienen war, für den Besuch, mit dem Wunsche auf ein ftohes Wiedersehen im Jahre 1904. Der darauf folgende Ball hiell dre Festteilnehmer

Sitzung gewährte, begonnen.

R. B. Darmstadt, 27. Okt. Der Fina nzaus- schuß der zweiten Kammer trat heute vormittag wieder zu seinen Beratungen zusammen. Es wurden mehrere kleinere Vorlagen durchberaten, ohne daß es indes zu deft- nitiven Beschlüssen kam. Heute nachmittag findet eine I 'gy (fra bürg, 26. Okt. ' Die Würzburger Fried hoff- weitere Sitzung des Finanzausschusses statt und morgen L $ änbunq § Affäre, die seinerzeit hier und weit über du

Spuren von Mißhandlungen, die ihm von femto vormal ger TotengräbergehiUe, beide in Würzburg ber

e. 4. Baugejuch des Mwyeim yau,e«mutter beigebracht warew Das Modchsr wurde dem ßaiiotanaetlagte, Leichenwärter Keh, hat sich inmitten ber Unter- 5. Baugesuch des H. Wiuu für die fiqen Hospitale übergeben. Gegen die unnatürliche Mutter ftmersuchungsarrest durch Selbstmord dem irdtzchen

- -- «"---« -------- ---Richtei entzogen. Den Augeschuldigten war zur Last geegt tn

------ Ausübung ihrer Funktionen als Totengrabcrgehtlsen insbesondere b. -rj.. in der Zeit von Miärz 1801 bis 1SV2 in einer Reihe von nicht sest-

Uermilmles. stellbaren Fällen bei tzt-ubestattung von Leichen m ^mihengrabern,

äcwv. u.w ----rr - -fr L. VN K 8 I * Kassel, 27. Okt. Der Oberpostprartikant Richard ö-ich- Platz"

und Neuenbäne. 10. Unterhaltung des ^traßeupftasters. der Sozialdemokrat wurde, und deswegen « yue t in den Gräbern befindlichen Zinksärge herauszuheben

11. Vertrag mit der Gemeinde Queckborn. 12. Kanalifa- Pension aus dem Postdieust entlassen war, legte Se* Gräber tiefer zu legen, wofür je eme Gebühr von 20 Mll tion; hier: a Enteignung des Geländes für tzie Klaranlage T' baaegen bei dem Reichsdisziplinargericht ein. verrechnet wurde, die m die Tasche des K. floß, einfach, um sich

und das Hauptabsslußsiel; b. Vergebung von Arbeiten. Breslau, 27. Ott. Der Glashüttenbesitzer R. §u bteje Arbeit zu ersparen, die oberen Zinksarge geöffnet, die Leichen, bisher großen Ansehens. , ftraibaren Tat schuldig gemacht haben und berufen sich aus den

* Wreschen, 27. Ott. Der. Geflügelhandler Aron ^I^nwärter Keh, in deffen Auftrag sie gehandelt haben wollten, Schmud ist auf offener Straße überfallen und erdunb öeC/ welcher sich im Friedhöfe fozusagen als Herrfcher am- mor d et worden. Als mutmaßlicher Mörder ist ein Knecht gespielt habe, ihnen im Weigerungsfälle gedroht habe, sie vom 1 Brote au bringen. Ob zu der von ihnen vei langten Hanoiung