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duner 6oiuuag*. tem Gießener Anzeiger werden im fjedilel mit dem Br|fl|d)tn Landwirt die •Itfctner Familien, blätter viermal in der
tdodie beiqeleqL Rotationsdruck u. 'Oer- Sa bei t) r ü bl ichen niverl.-Buch- u ©lei»- brnckereilPielsch Eiden) Äebaftion, Lrvedilwn
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Anzeiger Sieben. ^frnlprrrt)onl*lui t/r 51.
SamStag 28. Mürzl908
(krsteS Blatt
153. Jahrgang
Int onottornn^otnor sä vtlvlir llvl 4 lljr IU vl ss General-Anzeiger
v v den peltL und aQqem.
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Stehen MOZ »einenteil: Vans Beck.
Gießen, den 27. März.
Bett.: Las Verfahren m Forst- und Feldrügesachen. Tas (tiroHljcriofllidje krcisamt lSirben au die «roßh. vürgcrmeistcreien der Laudgemeiude« des Preises.
In der neuen Verordnung über die Ausführung des Gesetzes betreffend da« Verfahren in Forst- und Feldrüge- sochen spubliztert im Regierungsblatt Nr. 10 vom 17. Februar 19U3) sind die Forst- und FeidrügegerichtSpertoden neu ein. geteilt. Die derzeit laufende Periode umfaßt den Zeitraum vom 20. Februar bis 19. April (früher vom 20. Januar biS 19. März), so daß dec Abschluß des Feldfrevelverzeichnisses erst mit dem 19. Apnl und die Einsendung desselben erst nach diesem Tage zu erfolgen hat.
Sie wollen sich hiernach bemessen.
2 v.: Dr. Heinrichs.
Ktlunnitmachung.
In der Zeit vom 21. bis 26. Marz 1903 wurden in hiesiger Stadt
gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt und 50 Mk.; verloren: 1 goldene Tamenuhr.
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
(Dieuen, den 28. März 1903.
upionymogiia re omizciamt Gießen. * Hechler.
yiilitifdjr SflgcsfdjfliL
Helu anderer Wahttermia.
LuS Berlin, 27. März, wird und geschrieben:
Die ju^leutiije Aufhellung der Wiylwtilgen hat den „Vorwärts" aus die aiywohniiiye Vermutung gerächt, daß bie ReicMagswahlen bereits im Mai |mii|jiuen würden', baß al|ü der von der „9änfrb. Allg. Zig." mitgeteilte vor- ou»|iü)iluije Tcrutin des 16. Juni utqüfoteiib sei. Nach dem „ilxtL Lok.-Änz." erhält fiaj auch üi parlamentarischen Kreisen duS Qxeüajl, dag die LVahlen schon Ende Mai |iau- jinDcti. Statut handelt es sich eben um ein falsches Gerücht, wovon auu) Abgeordnete nicht verjü)onl bleiven. Un6 wird zuverlässig versichert, daß die Regierung gar lein Interesse an einer Wuhlübcrrunipelung ljaue. Yim 16. 3 u n i läu]t die Legislaturperiode des Reich-siagS ab. mithin ist dieser Zeitputicl der von felbst gegebene für die Neuwahlen. keinesfalls werden sie früher anbcraumt.
Dcuischcs $rid).
Berlin, 27. Märt Zur kaiserreise nach Rom wird gemeldet: König V.kivr Emanuel empsina den Lürger- mcistec von Neapel, der den dringenden Wunsch der Bürgerschaft überbrachte, der Kaiser nuxlyle seine Reise auch aus Neapel ausdehtien. Der slöitig ließ wenig Hosinung, vec- sprach aber, bitt deutsck)en Kaiser von dem Wunsche der Stadt Neapel in Kenntnis zu sehen.
— Prinz Heinrich tritt, wie auS kiel gemeldet wird, mit dem ersten Geschwader am 2. April eine vier- tägige Uebung-sahrt an und wird in Verbindung damit dem Kaiser auf seiner Fahrt nach Kopenhagen bis zum Sund das Geleit geben.
— Zm.preuß. Abgeordneten Hause wurde heute zunächst der Abg. Tr. Porsch an Stelle de- verstorbenen Abgeordneten v. Hecreman zum ersten Vieepräsiben- ten gewählt. Ter Gesetzentwurf über die Landeslraucr wurde in dritter Lesung angenommen. Hierauf folgte die erste Lesung bcS Gesetzentwurfes betreffend Erwerbung der vstpreußischen Sndbahn für den Staat. Nach längerer Debatte ging die Vorlage an die Budgetkomniisfion zurück. Derselben Kommission wird auch der Gesetzentwurf betreffend den weiteren Erwerb der Marienburg-Mlcuvka, Altdamm- Colberger, Scargard-Eüstr.ner, Kiel-Cckernfürder Flens> burger und Dortmund-Enischeder E.senbahn für den Staat überwiesen.
— Die Regierung deS Herzogtums Meiningen wird im BundeSrat gegen bie Aufhebung des § 2 deS JesuitengeseheS stimmen.
— Die „Berl. Kvrr." macht darauf aufmerksam, daß, da die Aussührungsbestünmungen des SüßstofsgesetzeS am 1. April in vollem Umfang in Kraft treten, eine Fristverlängerung für den inländischen verkauf etwaiger Bestände ausgeschlossen ist, jedoch wird den Händlern gestaltet werden, ihre Sußstoffvorräte auf ein unter amtlichem Verschluß flehendes Lager zu bringen und von dort allmählich zu ctpocticren. Den Beteiligten wird zur Bcr- meiduna etupsindlicher Nachteile dringend angeraten, die Restbcstände unverzüglich bei der Zottbchörde oder der Steuerbehörde anzumelöcn. Ter Artikel bemerkt ferner, daß Gesuche behufs des künftigen gewerbsmäßigen Bezuges und der Verwendung des SüpstofsS bei den B^zirksstcuerstellen anzubringen sind.
Gotha, 27. März. In der heutigen Sitzung des ge- meinschasilichen Land) ageLder Herzogtümer Koourg und Goiha wurde einstimmig eine Resolution angenommen, welche besagt, die herzogliche Staatsceg.erung möge ihren Bevollmächtigten zum Bundesrat anweisen, einer weiteren Erhöhung bet Reichsausgaben entgegenzutreten, auf rede Erjparnis in den bisherigen Ausgaoen Bedacht zu nehmen, endlich eine anderweitige Regelung der fiuangelten Beziehungen des Reichs zu den Einz.lsicuiren fortgesetzt anzuregeii und zu betreiben.
München, 27. März. RerchJlanzler Graf Bülow,
welcher heute durch München nach Italien reifte, wird am 4. April mit dem italienischen Minister deS Aeutzern Pri- netit, und aus der Rückreise mit dem üsterreichisch-ungari- schen Minister deS Aeußcrn, Grasen Goluchoioski eine Zusammenkunft haben.
Kirche und Schule.
Bischof Rorum erhielt, wie bie 9V meldet, das Ehren-Großkomturkreuz deS grobherzoglich olden- burgischen Haus- und Verdienstordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig.
Wahlbcwcgung.
Weinheim, 27. März. Eine Vertrauensmännerversammlung der Zentrumspartei stellte gestern den Pfarrer Blum auS Oberabt-Steinach zum Kandidaten für die RcichS- tagSwahlen für BenSheim-Erbach-Lindenfels auf.
tziu Alusull Oct jiutfain.
Die Kaiserin stürzte heute auf einem Ritt im Grünewald mit dem Pferde und zog sich einen (cidgcn Bruch des linken Unterarmes zu. Der Unfall ereignete fich auf bem Wege von W.lhelmsturm nach dem Jagdschloß Grünewald. Die Kaiserin begab sich in einem sofort herbei- geholten Wagen nad) dem Jagdschlösse, wo die hcrbcige- ijollcn Acrzte, Generalstabsarzi ßeutyolb, General,.absarzt Juncker unb Oberstabsarzt Ilberg, einen Dcrbanb an legten. Ter Kaiser kehrte ^u Pferde, bie Kaiserin im Wagen nach dem hiesigen Schlösse zurück. Tas Besindcn der Kaiserin »st den Einständen nad) gut
Heber den Unfall erfahren wir folgendes: Die Kaiserin ritt mittags mit bem Kaiser, bem Prinzen Adalbert unb seinem Gefolge durch ben Grünewald. Tas Terrain dort ist ,chr stark hügelig, stellenweise steil, die Wege ziemlid) schlecht Plötzlich stolperte das Pferd der Kaiserin über cuie au» dem Erdboden hervorragende, beson- ders starke Daumwurzcl. Infolge des Stoßes fiel bie Kaiserin nach der linken Seite vom Pserde herab, unwillkürlich griff sie, während die Rechte noch oen Zügel scsthielt, mit der linken vaiu> aus ben Erdboden unb zog sich dabei einen einfa hen Bruch de» linken Vorderarmes zu. Prin^ Adalbert war der erste, der seiner Mutier zu Hilse kam. Tie Kaiserin mußte uoiiäuiig im Grünewald warten, bi» fdjlcunigft vom Iagdsdgoß Grünewald eine Equipage herbeigebolt war, unb dann wurde die Kaiserin nach dem Jagdschloß g. schien. Quyv.fdjeii hatte man per Automobil die kaiserlichen Acrzte h.rbcigeholt. Diese schienten den Ann der Kaiserin ein. Alsbato lehrte bann bec Kaiser zu Pserbe, bie Kaiserin im Da gen nach dem König- (idjen Schloß in Berlin zurück. Das Besiuben bet Kaiserin ist den Umständen nach gut, unb es ist also volle Hossuung vorhanden, baß der Unfall ohne ernste folgen bleibt und eine ebenso vollständige Heilung ftotisinben wirb, wie bei der Fußverrcnkung, die sich die Aatferin vor einigen Jahren bei dein Sommerausen.hall in Bercht^Sgoben infolge Ausgleitens zu zog.
Aus Hiadt und jauö.
Gießen, am 28. März 1903.
* * Personalien. Ernannt würben am 24. März Pfarrer Lic. Samuel Eck zu Lsfenback) a. M. zum Pfarrer an ber evangelischen Stadtgemcinbe Tarmftabl unb Psarr- ajfistent Arthur Müller zu Lfjenbach a. M. zum Pfarrer der vierten eoangclifchen Pfarrstelle daselbst. — Am 27. März wurde der Lanbgcrichlsrat bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen, Wilhelm Zimmermann, zum Landgcrichtsdircltor und die Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz, Tr. Ernst Jungk unb Dr. Ludwig Krug, loiuie der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Lppcnheim, Richard Härtner, zu Landrichtern bei dem genannten Gericht mit Wirkung vorn 1. April 1903 ernannt. — Ani 27. März wurden ber Amtsrichter bei dem Amtsgericht Wöllstein, Heinrich Altendorf, unb ber Amtsrichter bei bem Amtsgericht Dörrstabt, Friebrich Dahn, zu Amts- •idgern bei bem Amtsgericht Mainz, ber Amtsrichter bei dem Amtsgericht Worms, Philipp Bon har d^ zum Amtsrichter bei bem Amtsgericht Wollstein, ber Staatsanwalt bei bem Lanbgericht ber Provinz Rheinhessen, Tr. Cito 51 a 11 m a n n, zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Wörrstadt, der GerichlSasfessor Hemridi Mann aus Alzey zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Worms, fämtlid) mit Wirkung vom 1. April 1903, und der Gerichtsassessor Gustav Erckmann aus Alzey zum Amtsrichter bei dein Aints- gericht Oppenheim nut Wirkung vom 2. April 1903 ernannt. — In ben Ruhestanb würbe versetzt mit Wirkung vom 1. April 1903 an der Lbersteuermspettor des Haupt- steueramtS Mainz G-heimer Sicgicrungs^at Eugen o. Buri auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Tienste und Berlechung der Krone zum Rittertreuz 1. 5VL des Verdienstordens Phi.ipps des Großmütigen. — Verliehen wurde bem W.efcuwärter Jakob Müller in. zu Maulbeerau aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenze.chcn nut der Inschrift: „Für treue Dien,te". — In den Ruhestand versetzt wurde der Bahnwärter^ in der Hessiscy-Preußischen Eisenbahngemeinfd-a't G.org Schwarz zu De.ters.avt, mit Wirkung vom L April 1903 an.
• * Versetzt. De- Lbe^pofnefretär Erdmann vom Postamt I wird zum 1. April nach Königsberg i. Pr. versetzt, wo er bereits früher bes^uft.gt war.
* * Abschiedsferer. Ter G.v^y. Hauptsteueram:-' afsistent Fritz Do Ibach ist auf seinen per,önlichen Wunsu) nut lu.irtung vom 1. L M. ab von Gteß^n nach Mainz versetzt luoruen. AuS biefem Anlaß haben dessen Kolleg, n
unb Freunde bem Scheidenben zu Ehren gestern abend eine kleine AbschiedSfeier veranstaltet, die einen überaus herzlichen verlaus genommen hat. ES wurde allgemein hervorgchoben, daß Bolbach nicht nur ein aufrichtiger und treuer Kollege war, sondern daß er es auch txr|iaiu>en hat, wahrend serneS nur dreijährigen Hierseins eine recht stattliche Anzahl Freunde zu gewinnen, die chm in Lieb« und Verchruitg zugetan sind. YiLfcilig wird das Scheiden Boi- bad)» schmerzlich bedauert. In vorgerückter Stunde trennte man sich, dein Scheidenden die besten Wünsch« mit auf ben Weg gibcnd, und unter dem Zuruf einzelner Kollegen: „Auf lwiedersehen bei gemeinschaillichcm Wirten im goldenen Mainz!" .
* ♦ Evang. Bund. Wir machen nochmals auf den morgen, Sonntag, obenbö VaU Uhr in Steins Garten flau* findenden ftamineiiabcnD des Eoangelischen Bundes auf* merlsam. (Siche Inserat.) Audi für den unterhaltenden Teil des Avcnos soll besten- gefolgt sein.
Der allgemeine Verein f ü r Armen -und Krankenpflege hat gestern mittag ö Uhr seine Qknecal* Versammlung abgeljade». vom kreisanit »var erschienen Regicrungsrat Dr. Wagner, von der Stadt Assessor Eursch- maini. ES war leider nickt die Mehrzahl der Mitglieder anwesend. Der Vorsitzende, Pfarrer Schlosser, betont« in einer kleinen Ansprache, daß dieser Umstand zivar dafür spreche, daß man der leitenden Fürsorge des Vorstandes sein Vertrauen schenke, bay aber im Interesse tiefer gehender Bestrebungen eine regere Teilnahme erwünscht sei. Unb die fri|d)e Wuisumieit des Vereins habe in vieler Hinsicht leibet darunter gelitten. Die hosinungSfceubigen Erwartungen, mit ber man vor Jahren an bie Gründung gegangen sei, hätten sich oieiiuch nicht öertoirtlidjt. Man emp,anb bei ben Worten beS Vorsitzenden so recht, wie jchmerztich es enttaufdjen muß, menn eine Vereinigung die zu so hohen und luidjtigen Bcsttebungen zusammen- getreten ist, im Lause ber Zeit zurückgehen muß, wenn bie Mitglieber nicht mehr das rechte Interesse dafür zeigen, wenn sie sich zu den Ausgaben der neueren Zeit inbifferent verhalten unb sogar vielfach bem Verein bie geringen. Beiträge abfpeedjen. Eine weiter« AuSbehnung beS Vereins lann unter joldjen Umständen aud) sicherlich nicht erfolgen. Unb doch, wie viel hätte man zu tun! Ferner hat die fiäblifd^ Armenpflege mancherlei übernommen, was früher bem Verein oblag, allein wie könnte ber Verein nun gerade für bie oorbeugenbe Armenpflege wirken, sich ben Ausgaben hingeben, mit benen bie Stabt gesetzlich nichts zu tun hat. Gewiß ist manches auch schon geschehen, aber roie groß ist heute bas Felb für eine ro«ü)djauenbe unb umfaiienDe ArmenpflegeI Wie viel gibt es allein zu tun für die Wvhnungsfursorge, biefes so eminent wichtige Gebiet! Ebenso müßte für bie Fürsorge für Sck)wache unb Gencsenbe rc. noch viel, viel mehr geschehen. Interessant war der Jahresbericht des Vereins, ben ber Vorsitzenbe erstattete. Ta scheint uns vor allem mitteilenswert zu sein, baß an Mitgliebetbe.trägen nur 6837 Mk. eingegangen sind, gegenüber iiänbigcn Ausgaben von 29 830 Mk. l — Am 1. Mai v. I. würbe ber zweite Schriftführer des Vereins, Beigeorbiieter HanS Wolff als Kreisamtniann nad) WormS versetzt, und im September verschieb ber Bor sitzende der Heljerabieilung, Pfarrer Tr. Grein. Ter 2. vorfitzende des Vereins, Rentner Karl Schwan, trat um feines Alterwillen zurück, und an seiner Stelle wurde Landgertchtsrat Tornseiff gewählt. An Stelle der Frau Excellenz Gnauth ist Frau Oberbürgermeister Mecum in ben Borsianb ein* getreten. — In btt Versammlung würben bie Vorstandsmitglieder, die satznngsgLmäy auszuscheiben haben würden, einiiimm.g wi.dcrgewuylt. HvfsentUch wird bie Teilnahme unb bas Hnterefse an ben DlreinSbestrebunaen enblich reger werben, damit ber Dorstanb feine Bemühungen mit er* neuler Ermutigung fortsctzen kann.
- Wissenschaftlicher FortbilbungSkursu» für Volksschullehrer. Auch im kommenden Sommcrsemester wird an der Universität Gießen ein wissenschaftlicher Fort- bildungSkurjus für BolkSschullchrer eingerichtet werden. Tie Vorlesungen finden in den Monaten Mai und Juni jeden Biiltwoch, nachmittags von 4 bis 7 Uhr, in ber großen Aula der Universität statt. Es lesen die Herren Prof. Dr. Gross über .Pädagogische Systeme des 19. Jahrhunderts*, Prof. Dr. SieoerS über .Meeres- unb Klimakunbe*, Prof. Dr. Eollm über .Tag Drama im 19. Jahrhundert*. 9111 Beitrag sind 6 Mk. pro Teilnehmer festgesetzt. Der Tag beS Beginns wird den Teilnehmern durch besondere Zuschrift, außerdem auch durch die TageSblätter bekannt gegeben. 9ln- melbimgcn sind spätestens bis znm 15. April an ben Vorsitzenden des Gießener LchrervcrcinS — Lehrer Valentin Muller, Gießen, Westanlage 46 — zu richten. ES sei noch bemerkt, daß auch Ätlchttehcer fich an bem Kursus beteiligen können.
* * Konzert in Steins Garten. Wie au8 bem Inseratenteil ers.chtilch, findet morgen in Steind Garten Konzert unserer Ziegimcntslapelle statt. Do dies das letzte Kongcrl unter dem jetzigen Besitzer Herrn Stern ist, dürfte dieses „Abfchiedskonzerl" gut besucht werden.
~ Israelitische Feiertage. Herr ReligionSlehrer Jos. Marx schreibt uns:
.Ihre Alincilmig, daß I e i t b e m Iahrel32S Ostersonntag und bev erste Tag des PaiiahiesleL nidjt mehr zulamuiengesallen ir.cn, bevnhi aut einem Jrrlum. Auch m den Jahren ]6u2, 1609, 1805 und l«2ö ist dies der Fall geiveien und wird sich in ben Jahrcu 1927, 1954, 1981, 2123, 2143, 2150, 2170, 2201 wiederholen. Auch bie Angabe, daß dar Pasjahseü unser höchsles Fett ist, ist eine irrige. Bekaumlich ift das Berlöhuungssett das höchste Fest ^.er Israeliten.
* * Ter Kriegerkamerad schäft .Hafsia" traten im Jahre 1902 bei 32 Vereine mit 885 ordentlichen unb


