Ausgabe 
27.6.1903 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 148

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Zamilien- blälter viermal in der Woche betgelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'scheu Untvers.-Buch- tu Stein- druckerei (Pietsch Erden) Redaktton, Expedition und Druckerei:

Schulstratze 7,

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Fernlprechanschluß Nr. 5L

Drittes Blatt.

153. Jahrgang

Samstag Ä7.JNM1S03

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger w

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Bezugspreis» monatlich 75Pf., viertel- iährltch Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch dtePost Mk. 2.viertel- fährt, ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Lagesnummer bis vormUlagS 10 Uhr, ZetlenpretS: total 12 Pf^ auswärts 20 Pfg.

Verantwortlich für den poltL und öligem. Teil: P. Wiltko. für .Stadt und tiantr und .Gerrchtssaal*: August Götz, für den An­zeigenteil: Han- Beck.

Die Anti-Fkust-^liga.

Unter dem Einfluß der letzten Machenschaften der deutschen Vertreter des Trusts, unter dem Eindruck, den die Bildung einer Gesellschaft für den Import von Havanna-Zigarren hervorrief, einer Gesellschaft, deren Aufgabe es ist, den Handel in vertrusteten Havanna- Zigarren-Marken, selbstverständlich zum Nachteil der bisher in diesem Handelszweige engagierten deutschen Händler, in ihren Händen zu zentralisieren, wurde es möglich, die Einigung unter den deut sch en In­teressenten, in die Wege zu leiten. Die größten Fach.- verbänoe Deutschlands, derZentralverband deut­scher Zigarren- und Tab akladen-Jnhab er (Sitz Hamburg)", der Veranstalter des gegenwärtig in Köln tagenden Berbandstages, der großeDeutsche Tabak- Verein", die einflußreichste Fachvereinigung, der Verband deutscher Zigaretten- Fabriken in Dresden", haben Mittel und Wege in Beratung gezogen, um den Trust in praktischer Weise zu bekämpfen. Zu diesem Behufe, und wenn auch nicht der Form und dem Namen, aber dem Wesen der Sache nach, hat sich eine Liga gebildet, welche der Hydra des Trusts ein siebenköpfiges Komitee entgegenstellt, zu dessen Mitgliedern die tonangebendsten Vertreter dieser Industrie gehören. Dieser, der Anti-Trust- Liga in den Vereinigten Staaten parallele Verband, führt den Titel desTrustausschusses". Die Aufgabe der Kom­mission besteht darin, praktische Maßregeln zu treffen, den Fachvereinen mit Rat und Tat au die Hand zu gehen, statistisches Material zu kompilieren, die Maßnahmen der AmericanTobaccoC o." hüben wie drüben zu ü b e r- wachen, Propositionen in Beratung zu ziehen, welche die Möglichkeit zu bieten scheinen, den Trust energisch be­kämpfen zu können. Ter Trustausschuß, dessen immittel­bare Leitung ,ür den Händen einer bewährten Kraft, des uns Gießenern wohlbekannten Syndikus des Deutschen Ta­bakvereins, I. Schloßmacher in Offenbach, liegt, kommt einem dringenden Bedürfnis der Fachkreise nach und es ist zu hoffen, daß die auf diese Weise geschaffene Spezial­organisation in der Lage sein wird, selbst unb durch ihre Hilfsorgane fachgemäße Aufklärung über die Gefahren zu erteilen, die das Umsichgreifen des Trusts in sich schließt, über bte brutale Rücksichtslosigkeit, die er in den Vereinig­ten Staaten an den Tag gelegt hat, der Tausende von Existenzen zumOpfer gefallen: über die Politik einer Handelsgesellschaft, die über Tausende und Tausende von Vermögensleichen hinweg, ein Handels-Ge­biet an sich zu reißen auf bem besten Wege ist, welches bisher Tausenden Brot gegeben und eine auskömmliche Lebensunterhaltung ermöglichte: auf deren Machenschaften es zurückzuführen ist, daß Tau sen d e au s bescheidener Selbständigkeit herausgerissen und ins Proletariat gestoßen wurden, deren Vor­gangsweise in England zu einem Aufschrei der damals hilflosen Detaillisten des Zigarren- und Zigarrettengewer- bes geführt. %

In Verbindung mit der Antitrustbekämpsung ist es von Interesse, daß ,c5 dem Tabakgewerbe in Berlin end­lich gelungen, eine selbständige Vertretung an der Ber­liner Handelskammer zu erringen. Bisher hatte dieser wichtige Produktionszweig keine Alleinvertretung. In dem durch die letzten Wahlen für die Berliner Handelskammer normierten Delegierten, Gustav Kaphun, dessen Tätigkeit in Fachausschüssen, insbesondere als Präsident des Ver­eins aller Tabakinteressenten für Berlin und Umgegend und als Sachverständiger für das Tabakgewerbe allgemein Anerkennung ' gefunden, hat das Tabakgewerbe die er- sel)nte sachkundige Vertretung an der Berliner Han­delskammer gefunden.

Volttische Tagesschau.

Verband deutscher Cigarren, und Tabakladeninhaber.

Dr. Max Vosberg-Reckow hielt am 24. d. M. in Köln einen Vortrag über die Bekämpfung der Trusts. Das rauchende Publikum müsse durch die Presse darüber auf­geklärt werden, was Trustware sei. Längere Zeit beschäf­tigte man sich mit einem Anträge, an den Reichskanzler, Eisenbahnminister usw. zu petitionieren um Erlaß eines Verbotes des 93erfa ufes von Zigarren, Ziga­retten und Tabak in Beamtenkonsumvereinen. In der Diskussion wurde hervorgehoben, daß man mit einer derartigen Eingabe wenig Glück haben werde. Eine größere Gefahr für die Ziaarrenhändler bilde der von vielen Beamten, Polizeikommissaren, städtischen Sekretären usw. in großem Umfange betriebene geheime Handel mit Zi­garren. Andere empfahlen, dahrn zu wirken, daß alle Kon­sumvereine zur Steuer herangezogen würden. Der Antrag wurde schließlich dem Zentralvorstand als Material über­wiesen. lieber Filialunwefen referierte Hr. Volkmuth.aus Köln. Derselbe trat für eine progressiv steigende Besteuer­ung der Filialen ein. Vielfach wurde dieser Ansicht zu­gestimmt; andere meinten, man dürfe den Zigarrenhändlern nicht die Gelegenheit nehmen, sich zu vergrößern. Die be­sondere Besteuerung der auswärtigen Filialen sei dagegen zu empfehlen. Von anderer Seite wurde betont, daß die Filialbesteuerung von Reichs wegen geregelt werden müsse. In Preußen werde Gewerbesteuer von jedem Geschäft er­hoben, keine Filiale sei steuerfrei; aber es empfehle sich, die Gewerbesteuer zu beseitigen und dafür eine progressiv steigende Umsatzsteuer einzuführen. Allerdings werde man hiermit sobald nicht durchkommen. Weiter wurde em­pfohlen, um diejenigen Fabrikanten, welche den Filial­besitzern größere Konzessionen machen, besser zu treffen« Einkaufsgenossenschaften zu gründen. Es wurden verschie­dene Anträge eingereicht, jedoch kein bestimmter Beschluß gefaßt. Bezüglich der Errichtung von Kaufmanns­gerichten analog den Gewerbegerichten lag ein Antrag der Ortsgruppe Hamburg vor. In der Diskussion empfahl man zwar die Angliederung der Kaufmannsgerichte an die Gewerbegerichte, war aber der Ansicht, daß sich dieses in absehbarer Zeit noch nicht erreichen lasse. Immerhin sollen die einzelnen Ortsgruppen diese Frage nicht aus dem Auge lassen. Der geschäftsführende Ausschuß wurde wiederge­wählt, als Vorort wieder Hamburg uild als Ort für den nächsten Verbandstag München bestimmt. Es gelangte noch eine Resolution der Ortsgruppen Breslau, Erfurt und Halle zur Annahme betreffend Eingabe an Reichs- und Landtag bezüglich der Besteuerung der Beaniten-Konsum- b er eine. Die Eisenbahn-, Polizei- und Postbehörden usw. sollen ersucht werden, den Verkauf von Zigarren durch Beamte zu verbieten.

Eisenbahn Zeitung.

Stuttgart, 25. Jrmi. Nach einer zweitägigen, teilweise sehr lebhaften Debatte, in welcher gegen Baden, Bauern und die Schweiz, sowie gegen Preußen schwere Vor­wurfe erhoben wurden, dahingehend, daß diese Staaten die württeinbergischen Eisenbahnen durch Umleitung 8es Verkehrs konkurrenzieren würden, ist heute einstimmig ein von den verschiedenen Parteien eingebrachter Antrag angenommen worden, in dem die Kammer die Regierung ersucht, das Interesse Württem­bergs an der gleichartigen Enrwickelung des Eisenbahn-Verkehrs den anderen Eisenbahn-Verwaltungen gegenüber mit aller Ent­schiedenheit zu verfolgen und auf eine Beseitigung des der- zeitigen sowohl dem Sinn und Zweck des Artikels 42 der Rerchsversassuny als dem Grundsätze einer einheitlichen deutschen Wirtschaftspolitik wie dem Anspruch aller Bundesmitglieder auf Schutz gegen künstliche Unterbindungen ihres Verkehrs durch

andere Bundesstaaten widersprechenden Zustandes hinzuwirken. Sodann wurde noch mit 51 gegen 18 Stimmen ein Antrag auf Einführung der Kilometerhefte angenommen.

Mteratur.

Marcel Prevost, Die kleine Venezolanerin, Novellen. Umschlagzeichnung von Franz Christophe. Geh. Mk. 1., Verlag von Albert Langen in München. (Kl. Bibl. Nr. 60.) Vielleicht noch mehr Erfolg als mit seinen be­rühmten großen Romanen hat Marcel Prevost von Anfapg an mit den kleinen Novellen gehabt, in denen er nach Mau- pajsant wohl der erste ftanzösische Meister ist. In diese gleichsam komprimierte Form versteht er immer einen In­halt zn gießen, der originell, geistreich, witzig Pointiert ist. Sein Stil ist fein, knapp und echt künstlerisch. Seine Menschen sind mit der feinsten Seelenknnde geschildert, namentlich die moderne Franenpsyche liegt wie ein auf­geschlagenes Buch vor ihm. Darin kommt ihm kein anderer gleich.

Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 27. Juni 1903.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag, den 2 8. Juni.

4. Sonntag nach Pfingsten.

Firmung.

Vormittags von 6 V, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

um 6 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kom­munion.

, um 7 Uhr: Messe des Hochwürdigsten Herrn Bischoss, in derselben Kommunion der Firmlinge.

um 8 Uhr: Heilige Messe.

Militärgottesdienst.

Vormittags um 9 Uhr versammeln sich die Firmlinge in der Kirche. (

, um 91/* Uhr: Einzug des Hochwürdigsten Herrn Bischofs.

Vormittags um 9 >/, Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nach dem Hochamt

Firmung.

Nachmittags um 3 Uhr: Andacht mit Segen.

, um 4'/, Uhr: Versammlung der Gemeinde in der Kirche.

w um 5/< Uhr: Abreise des Hochwürdigsten Herrn Bischofs nach Alsfeld.

Ein Plaid und eine Schachtel

ftg sollte man immer mit aus die Reise nehmen--nämlich

S eine Schachtel Fays echte Sodener Mineralpastilleu. Ge- Ä rade auf Reisen ist man nie vor Erkältung sicher und da ist's gut, wenn mau gleich etwas zur Hand hat, den Erkältungs- 2 erscheinungen zu begegnen. Und dazu sind die Pastillen vor- W tressllich geeignet. Sie lassen sich bequem in der Tasche mi Ak führen und sind überdies in allen Apotheken, Drogerien, T* Mineralwasserhandlungen für 85 Pfennig per Schachtel zu haben. 5046

aber nur in Flaschen, wo Plakate aushängen.

Plaudereien aus der Kaiserstadt.

(Nachdruck verboten.)

Berlin als Gartenstadt. Der Humboldthain und wie er seinem Namen Ehre macht. Eine Zauberinsel im Tegeler See.

Der Berliner Garten steht im Reiche nicht gerade in hohem Ansehen, und wenn man seine Kenntnisse auf diesem Gebiete ans sommerlichen Bierreisen bezieht und alle jene Gartenlokale" in der Metropole Revue passieren&t, die optimistische Wirte aus drei Epheutasten und zwei Lorbeerbäumen in Kübeln hergestellt haben, wenn sie nicht gar nur ein Bohnenspalier an einer grauen Giebelwand alsGarten" ausgeben, dann kann man wirklich keine allzu große Meinung von Berlin als Gartenstadt gewinnen. Aber ich rede hier nicht von den Biergärten, die hier und dort in Wahrheit mit schattigen Bäumen und blühendem Strauchwerk ja auch noch vorhanden sind, sondern von den öffentlichen, durch Stadt und Staat gepflegten grünen Oaseil in dem großen steinernen Meere. Denn neben dem allbekannten Tiergarten weist Berlin jetzt eine große Reihe herrlich geschmückter Plätze und Parks auf, und die zumal in den letzten Jahrzehnten entstandenen Straßen sind viel­fach mit prächtigen Alleen versehen. In erster Linie ver­dankt ba» die Reichshauptstadt ihrem einstigen Garten­direktor Gustav Meyer, einem Schüler des bekannten Sans- souci-Lenns, dessen System noch heute in Ehren steht. Und von deil ca. 50000 Bäumen, die im Innern Berlins zu finden sind, kommt der größte Deil noch auf sein Arbeits- lvnto Was in kleinen Städten als unwesentlich ober über­flüssig erschemt, hat er mit liebevoller Ausdauer betont und durchgesnhrk, und noch heute wird keine neue Schule gebaut, deren Mauern man nicht mit einem hübschen Schlinggewächs umkleidet, deren Hof man nicht zu einem schmucken Garten ansgestaltet, soweit der Raum das nur gestatteli will. Auch die Rasenflächen und Bosketts, die

erfrischenden Springbrunnen auf unseren öffentlichen Plätzen sind vielfach seinen Anregungen zu tierbauten; der Treptower Park, ein Quisifana für den sonst stiefmütterlich bedachter: Osten, ist sein Werk; vor allem aber predigt der Humboldthain das Lob dieses wackeren Florafreundes. Der Humboldthain, im Norden der Stadt, dicht am Gesund­brunnen gelegen, ist allerdings nur klein im Vergleich zu dem sechsmal so großen Tiergarten; aber er ist trotzdem von einer Mannigfaltigkeit, die zu dem großen Namen paßt, den er trägt. Er wurde 1869, im Säkularjahre Ale­xanders von Humboldts, angelegt und nach siebenjähriger Ausgestaltung dem Publikum überlassen. Man kann ihn mit vollem Recht einen kleinen botanischen Volksgarten nennen; denn man findet in ihm alle vorhandenen Gehölze nach ihrem geographischen Vorkommen in Vegetations- gebicte und Zonen geordnet und mit ihren botanischen Namen versehen, und allwöchentlich werden aus ihm un­zählige Pflanzenbündel als Anschauungsmaterial für den naturgeschichtlichen Unterricht in alle städtischen Schulen Berlins. Daß wir in diesem riesigen Rauch und Dunst­kreis auch noch eine große 9JZenge Privatgärten haben, zumal bei den Ministerhotels der Wilhelmstraßc und in der weiteren Nachbarschaft des Tiergartens, ist von nicht zu unterschätzendem Einfluß; aber auch an schwebenden Gärten fehlt es uns nicht. Und manch ein nüchternes Ge­schäftshaus, das in allen Etagen rechnende Jünglinge sitzen hat, während in den Hinterräumen lärmende Werk­stätten aufgeschlagen sind, zeigt oben auf seinem flachen Dache ein überraschendes Naturidhll mit lustig blühendem Strauchwerk und allerlei Blumenzierrat; für poetisch ver­anlagte Nachbarskinder manchmal so recht ein Schauplatz zur Pflege der zarten Sehnsucht und des ßen Hoffens. Und bic- keinen können hier oben ui i so rci jer in Selig­keit schwelgen, als der Hinttnel, den das Auge dabei offen sehn soll, ihn ja vier, fünf Etagen näher ist als unten auf d m profanen Asphalt der Leipziger Straße. Für Leute,

die eine Liebhaberei für die Kinder Floras hegen, birgt übrigens die nächste Umgebung Berlins ein ganz wunder­volles Stückchen Erde. Das ist die ZauberinfelScharfen­berg" im Tegeler See. Und wer hinausfährt in den stillen Park von Tegel, in denen die Gebrüder Humboldt ihren stimmungsvollen, von unendlich köstlichem Frieden um­wehten Ruheplatz gefunden haben, der ist ein Tor, wenn er sich nicht auch nach der unscheinbaren Insel hinüberfahren läßt. Wie eine Fatcunorgana taucht es vor uns auf, wenn wir durch Schilf und Buschwerk durch das Innere des Eilands, zum scharfen Berg hinan bringen. Ein köstliches Waldesleben umfängt uns. Graue Findlinge lagern zwi­schen Stecheiche und Taxusstämmen, und durch die Zweige her schimmert der silberöurchfurchte blaue See von Tegel. Wachholderbüsche umsäumen den Weg, der uns bergab fuhrt in eine ferne Wunderwelt. Da grüßt uns Kaliforniens» riesiger Lebensbaum, dort strahlt das Helle Laub der Mag­nolien, hier wispert ein Windhauch in den seltsam ab­gestumpften Blättern des Tulpenbaumes. Bambus streckt sich empor mit feinen schlanken Stengeln; Chrisantemen breiten ihre leuchtenden Blüten ans; allerlei Würzehauch von südländischen Pflanzen umschmeichelt die Nase. Weiter­hin zeigen sich kanadische Eichen. Prächtige Pcrlmenlilien wiegen kokett die Schellenbäumchen ihrer weißen Glocken blüten. Douglastannen, japanische Tannen, sibirisches Nadel­holz, Maulbeerbäume alle Länder, alle Zonen sind ver­treten auf dem kleinen Zaubereiland, das der Wille eines Menschen in langer Arbeit zu dem geschaffen, was es heute ist. Es ist das Eigentum eines wohlbekannten Botanikers, der die Bäume und Blumen zu seinen Kindern gemacht hat, da das Leben ihn einsam ließ. lind auch als märkischer Lyriker ist der Name des Schöps. »on Scharfenberg wohl dem und jenem bekannt, lvenn auep die Berliner Popularität dieses Namens auf einem gen:., anderen Gebiete erzielt wurde. Er hei'l nämlich Dr. Marl Bolle. A. ui.