Mittwoch 27 Mai 1903
153. Jahrgang
Drittes Blatt.
Sei der Grünbun
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Kchiffsnachrichlen.
Red Star Linie.
Ter Postdampfer „Vaderland' der Red Star Linie in Ant» iverpen ist laut Telegramm am 25. Mai wohlbehalten in New- 2)ort angekommen.
Sprechstunden der Redaktion von 12—1 Uhr mittags und von v,7 bis >/»8 Uhr abends.
Aus Stadl und Land.
Gießen, am 27. Mai 1903.
Nr. 122
Erfchetnt täglich außer Sonntag«.
Dem Bietzen er Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Sestzfche» Landwirt die ftiefcener Zamilien- dlülier viermal tn der Woche deigelegt.
Rotanontbrucf n. Verlag bet v r ü h l'fchen Unwer1«-Vuch- u.Cteirt- b rüdem (Pieüch Erden) RetxrkNon. •rpebttto« unb vrurftrft;
vezug»pre»»t monaluch7bP^ oiertel» töhrlid) Mk. 2.20; durch vlbhole« u. Zweigstellen monotltd) 6o Pf.; durch die Post ütcrtel- fährl. autzichl. Beslellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bi« vormittag« 10 Uhr. Zeiten prei«: lokal 11'151, aulrvdrtB 80 Pfg.
verantwortlich tüt den poltt <mb allgem. Teil: P. Witiko, für .Stabt unb Land' und -GerichtSsaal'. August Göh. Hit den *ln- zeigentell: t>ani Beck.
Wie sich später heranssteUte, halte er von der Gleditsch einen Dolchstich in den Magen erhalten, der seinen Tod herbeiführtc. Gegen 10 Uhr gelang die.Verhaftung der Mörderin. Sie hat ein pockennarbiges Gesicht, aufgedunsene Nase und schielt aus einem Auge. Ter etwa. 50 jährige Major a_ T. Reisch stand in früheren Jahren in Posen in Garnison. Tie Mutter des Majors hatte vor einigen Tagen einen anonymen Brief erhalten, in welchem die unbekannte Briefstellcrin mitteiltc, daß sie den Major und seine Geliebte umbringen, dann aber sich selbst töten werde.
• Graf Bülow im Unglück. Die .Jndependance Beige" erzählt folgende Anekdote: Als Graf Bülow von der römischen Botschaft als Staatssekretär des "Auswärtigen Amtes nach Berlin berufen wurde, wo er ein Dienstgebäude zu beziehen hatte, das etwa vier mal kleiner war als der mächtige Palazzo Caffarelli in Rom, sagte die Gemahlin des Botschafters ihrem Koch, der auch nach Berlin übersiedeln sollte, er werde sich dott viel einfacher einrichten und mit viel weniger Raum begnügen müssen als in Rom. Wenn er das nicht übernehmen wolle, so stände ihm frei, sich einen andern Platz zu suchen; worauf der Herrscher des Bülow- schcn Küchendepartements feierlich erroiberte: .Gnädige Frau, man soll seine Herrschaft auch im Unglück nicht verlassen.'
• Großfeuer. Nach einer Meldung auS Bremerhaven brannten in Schiffdorf in der vergangenen Nacht 15 Wohnhäuser nnb 8 Scheunen nieder.
* Für den ermordeten Gymnasiasten Win» ter ist jetzt auf dem Kirchhof in Könitz ein Sandstein- Denkmal errichtet worden. Line seiner Inschriften lautet: „Gewidmet von seinen Volksgenossen", eine andere: „Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten".
• Luise von Toskana. Die hochbetagte Königin» WitweKarola von Sachsen hat an einen oogtländischen Veteranen aus dem 70 er Kriege, den sie einst als Kronprin- zeffin im Krankenhause gepflegt hatte, und der ihr bet der Flucht der Kronprinzessin Luise kondolierte, folgenden Brief geschrieben: .Ihr Brief ... hat mich sehr erfreut, weil er so richtige und so vernünftige Ansichten enthält. Würden nur alle Menschen so denken. Aber leider geschieht ja von sozialdemokratischer Seite alles, um die Leute konfus zu machen und irre zu führen. Man muß glauben und hoffen, daß meine arme Nichte verblendet unb nicht voll zurechnungsfähig war, als sie biesen schrecklichen, beklagenS- roerten Schritt getan hat; sonst hätte sie nicht bie lieben begabten Kinder verlassen können. Ihr Mann trug sie auf den Händ en unb jetzt wirb er so verleumbet unb bie Sache so hingestellt, als habe sie fliehen müssen. ES ist abscheulich, unb es liegt mir baran, Ihnen.... Alles zu sagen. Wir Alle sinb tief betrübt, unb es waren traurige Festtage l' Dem Brief ist eine Weihnachtsgabe beigefügt. UebrigenS hat ber sächsische Hof über die Zukunft bes neugeborenen KinbeS ber Prinzessin auch jetzt noch keine Bestimmung getroffen, offenbar eine Rücksichtnahme, bie unter ben obroaltenben Umstänben leicht begreiflich erscheint.
schreibt, von nachstehenden Erwägungen ausgegangen: xvay- rend für die wohlhabenden Bevölkerungsklassen Reisehandbücher unb Zeitungsannoncen eine reiche Auswahl ge» eignetet Sommerfrischen bieten, fehlt es für Mmder- bemittelte fast ganz an einer Auskunftsstelle, dte in gemeinnütziger Weise hier Angebot und Nachfrage vermittelt. Für zahlreiche Personenkreise, die noch lange nicht als arm Selten können und wollen, verbietet sich eine Reise nach der Schweiz ober dem Schwarzwald von selbst. Zumal während der Kindererzichung reicht es zu derartigen Ausgaben nicht. Unb dennoch ist es gerade für Familien mit Kindern sehr erwünscht, daß während einiger Wochen im Fahre die Kinder aus der Stadt in eine ländliche Umgebung kommen und daß auch die Eltern sich von den Anstrengungen in Beruf und Haushalt einmal auf dem Lande mis- ruhen dürfen. Tagesausflüge, so schön und lohnend sie sind, vermögen diese Erholung nicht zu bieten. Im Gegenteil, sie sttengen die ungeübten Kräfte zu sehr cm. 'Mer ein ruhiger Landaufenthalt von 1—2 Wochen wirkt oft außerordentlich günstig auf das Allgemeinbefinden. Der Verein für Vermittlung billiger Landaufenthalte in Hesse« hat eS sich nun zur Aufgabe gesetzt, bei ber Wahl geeigneter billiger Lanbaufenthalte unentgeltlich Auskunft unb Rat zu erteilen. — Im einzelnen sind die Beremszwecke die folgenden: Ter Verein will: 1. Tas Angebot gesunder, billiger und schon gelegener Sommeraufenthalte innerhalb des Großherzogtums Hessen für Mitglieder unentgeltlich entaeaennehmen. 2. Privatpersonen, Vereinen, Krankenkassen Behörden und Arbeitgebern, die nach gesunden billigen unb schön gelegenen Sommeraufenthalten innerhalb des Großherzogtums Hessen nacyfragen, nach bestem Wissen unentgeltlich Auskunft unb Rat ei> teilen. 3. In geeigneter Weise, insbesondere auch durch jährliche Prami.ieung unb öffentliche E.npfehlung gesunde., und billiger Quartiere zur Verbesserung ber Unterkunft^ Verhältnisse aus dem Lande in Hessen beitragen. 4. Dafür eintreten, daß immer wettere Bevolkerungskretfe alljährlich bie Äiög>.uHiett zu ent> oder mehnvoeijigei.i Erholung'-- auicnthatt auf dem Lande in Hessen geboren wttv. 5. 2azu beitraaen, daß bie Schönheit unferer Hefti,chen He.inat immer mehr geroürbigt nnb ber Fremdenverkehr auf dem
*♦ Verein zur Vermittlung billiger La nd- anfenthaltsorte im Gr o ß h e r zo g t u in Hessen. - • - nbung des Vereins wurde, wie man uns
ach steh en ben Erwägungen ausgegangen: Wäb- wohlhabenben Bevölkerungsklassen Reisehand-
Vermischtes.
♦ Ueber die Ermordung des Majors a. D. Reisch in Berlin durch eine Wirtschafterin wird noch folgendes gemeldet: Tie Mörderin Marie Gleditsch war fünf Jahre lang bei Major Reisch tätig und machte ihrem Tienstherrn durch ihre Launenhaftiakeit, die oft in krampfartige Zustände ausartete, viel zu schaffen. Trotzdem trug ber Major immer Bedenken, das 37 jährige Mädchen zu entlassen. Als aber im März v. I. seine Stief- mütter zu ihm zog, wurde das Bettagen der Wirtschafterin derart, daß er gern zustimmte, als sie ihre Stellung selbst kündigte. Seit ihrem Abgänge aber hatte ber Major leine ruhige Stunde mehr. Tie Gleditsch promenierte stundenlang am Tage vor seiner Wohnung, unb ließ es auch sonst nicht an Trohungen fehlen. Turch seine Stiefmutter würbe ber Major mit einem Fräulein Herrnhudt bekannt unb verkehrte dort öfter. Sein böser Geist verfolgte ihn aber auch hierhin. Um diesem Zustand ein Ende zu machen, war Anzeige gegen bie Gleditsch erstattet worben, unb es sollte heute Termin anstehen. Montag nachmittag begab sich ber Major zu Fräulein Hernhubt. Wiederum kreuzte die Glebttsch seinen Weg und verfolgte ihn auf seinem Gange. Er legte aber den Drohungen keine Bedeutung bei, denn nach kurzem Ausenthatt bei Fräulein Hernhubt verließen beide die Wohnung. Auf ber unteren Treppe trat ihnen die Gleditsch entgegen, worauf bie Leglett-rm des Majors luieber umkehrte. Sie hotte noch, dap der Major seiner früheren Wirtschafterin zurief: „Am umjod) werben Sie verhaftet!" Tann gab es einen Aufschrei, unb als Hausbewohner herbeieilten, fanden sie den Major auf ber Treppe im Sterben liegenb.
(BnidjtsfaflL
Berlin, 26. Mai. Eine Anklage wegen Beschimpf« ung der jüdischen Religion sollte die 3. <Steaf«i fammer des Landgerichts I beschäftigen. Tie Anklage richtete sich gegen d,en Schriftsteller Paul Koch aus Rixdorf und den Rechtsanwalt Eduard I ü n g st aus EhaTlotten- burg. Es handelt sich um eine von Koch heraus gegeben« Truckschrift über den Ritualmord. Koch beantragte bie Ablehnung bes ganzen Gerichtshofes wegen Befangenheit und begründete dies damit, da,ß nach den ihm gewordenen Mitteilungen die Regierung eine große Abrechnung: mit den Antisemiten plane. Aus den Urteils sprächen, die neuerdings in gleicharttgen Fällen ergangen seien, schöpfe er ben Verdacht, daß sämtliche Berliner Richter befangen seien. Tie Verhandlung wurde zur Beschlußfassung über ben Antrag vertagt.
Lande in Heften gehoben wirb. Der Geschäftsführer des Vereins, Herr Hatth, Rechnungs- und Kasseführer ber ftaat- lichen Bcttiebskrankenkasse, nimmt Anmeldungen entgegen. Ter Mindestbeitrag ist auf 1 Mk., für Vereine, Gemeinden, Krankenkassen, Behörden ic. auf 3 Mk. pro Jahr festgesetzt.
M. Beuern, 25. Mai. Der Gesangverein Germania auS LanggönS machte am HimrnclfahrtStage einen Ausflug hierher, wo er wie im vorigen Jahre im Saale eines Dirigenten Karl Sommerlad einige schöne Lieder vortrug. Die Pausen der Sänger wurden mit Musik ausgefüllt. Der Nachmittag war sehr angenehm und genußreich. — Der hiesige Veteranen-Verein feiert am 28. und 29. Juni l. I. sein 30jähr. StifungSfest, an welchem ihm die vom Kaiser verliehenen Fahnenschleifen sowie die seinem Ehrenpräsidenten PH. Lepper und dem Verein von dem Haffia- Verband verliehene Ehrentafeln übereicht werden.
k. Friedberg, 23. Mai. Die Gesamtkosten zur Re- novierung deS Juden bad eS werden sich auf ca. 20000 Mark stellen, doch sind bis jetzt nur rund 5000 Mk. vor- Händen. Seitens der Stadt wurde ein Zuschuß von 400 Mk. überwiesen. — Die finanziellen Verhältnisse der Stadt haben zur Deckung dringlicher Ausgaben eine Anleihe von 35000 Mark beim Mathildenstift nötig gemacht.
i. Laubach, 26. Mai. Am Samstag fand hier eine vorbereitende Versammlung statt, in welcher die Gründung eines Vereins beschloßen wurde, der den Namen »Verkehrs- unb Verschönerungsverein' führen soll. Die anwesenden Herren zeichneten bereits nicht unbedeutende Beiträge und wählten einen vorläufigen Vorstand, bestehend aus den Herren Bürgermeister Jochem, Oberlehrer Oswald und Kaufmann Ritter, welche zunächst in hiesiger Stadt Mitglieder werben und bis zur nächsten konstituierenden Versammlung bestimmte Pläne vorlegen sollen. Der Verein soll auf allerlei Verschönerungen sowie auf Hebung des Fremdenverkehrs bedacht sein; aus vielen Kreisen wird besonders dringend gewünscht, daß derselbe ber Frage der Errichtung einer Badeanstalt ernstlich näher treten soll.
Kassel, 24. Mai. Von einem schweren Unglück wurde die Familie des Hauptmanns und Brigade-Adjutanten Kirchner heute gelegentlich eines Wagen-Ausflugs nach WilhelmShöhe betroffen. K., dessen Mutter zu Besuch hier weilte, war nach Tisch mit dieser, seiner Gattin und zwei Kindern im Alter von 5—7 Jahren (ein Knabe und ein Mädchen) mit einem Krümper-Wagen des 14 er Husaren- Regts. zum Herkules gefahren. Unterhalb des Herkules hatte man in der bortigen Wirtschaft noch geruht. Alsdann ging bie Fahrt weiter am Stcinhöferschen Wasserfall vorbei. Hier wurden die Pferde plötzlich scheu und sausten im wilden Galopp davon. Weder ber Hauptmann, noch ber als Kutscher fungierenbe Husar vermochten, da auch das Hemmwerk versagte, auf der abfälligen Straße das Gefähtt zum Stehen zu bringen. An einer Kurve angekommen, rannten die Tiere den steilen bewaldeten Abhang hinab. Hier wurde der Wagen an den Bäumen zerschellt und bie Insassen zu Boden geschleudert. Die alte Mutter des Hauptmanns wurde dabei deratt mit dem Kopf gegen einen Baum geschleudert, daß sie auf der Stelle tot blieb. Einige Leute, welche Zeugen des grausen Vorfalls gewesen, nahmen sich der Verunglückten an. Die Kinder, deren Mund Blut entftrömte, lagen wie tot da, konnten aber mit Hilfe des von seiner nahen Kuranstalt her- beigerufenen Sanitätsrat Dr. Wiederhold und eines Assistenten desselben zum Bewußtsein gebracht werden. Die Frau des Hauptmanns hatte eine sehr schwere Kopfverletzung erlitten, der Hauptmann eine solche am Arm. Die Verwundeten wurden, nachdem sie verbunden waren, in einer Droschke zur Stadt gebracht, in einer zweiten bie Tote. Der Husar unb bie Pferbe waren unversehrt geblieben.
GietzeimAnzeiger
" General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Wahlbewegrurg.
vf. Friebberg, 25. Mai. Die Wahlbewegung in unferm Wahlkreise ist in vollem Gang. Unser Reichstags- fanbibat Graf Oriola hat schon in zahlreichen Orten sein Programm entwickelt. Am Freitag fanb in Altenstabt unter der Leitung beS Vorsitzenden des Zenttal-WahlauSschuffeS, Rechtsanwalt Windecker, eine große, wohl von 300 Personen besuchte Wähleroersammlung statt. Nachdem Graf Oriola in vortrefflicher Weise seine Stellung zu allen wichtigen Fragen bargelegt hatte, und mit Meisterschaft alle Angriffe des sozial- demokratischen Wahlflugblattes zurückgewiesen hatte, trat ihm ein sozialdemokratischer Agitator HarrieS entgegen. Die Ausführungen desselben, welche vielfach den Unwillen ber 93er- fammlung erregten, würben durch den Grafen Oriola und Rechtsanwalt Wmdecker aufs ttefflichste widerlegt und bie Versammlung kurz vor Mitternacht mit einem Hoch auf unseren Reichstagskandidaten geschloffen.
Nachdem nun auch das Zentrum im Wahlkreis Siegen»Wittgenstein-Biedenkopf einen Kandidaten aufgestellt hat, gestaltet sich bisher die Kandidatenliste unseres Wahlkreises folgendermaßen: Ingenieur Macco-Siegen (nationalliberal), Hofprediger a. D. Stöcker (christl.-sozial), Redakteur Stötzel-Effen (Zentrum) und Arbeitersekretär Limper- Iserlohn (Soz.). Die freifinnigc Volkspartei beabsichtigt, wie man uns schreibt, auch noch selbständig vorzugehen und hat bereite in Berleburg eine Wahlversammlung abgehalten, aber, wie eS scheint, noch keinen geeigneten Kandidaten gefunden. Zwischen ben Nationalliberalen unb Christlich-Sozialen ist der Wahlkampf bereits in einer Schärfe entbrannt, wie er wohl in nicht vielen Kreisen geführt wirb; fast in jebem Orte werben Wahlversammlungen abgehalten. Es ist bestimmt anzunehmen, baß Stöcker wegen seiner Stellung zum Jesuiten- gesctz (er ist für, Macco gegen die Aufhebung des § 2) und aus anderen Gründen einen bedeutenden Stimmen- o er lüft haben wird. Dagegen wird chm bei ber Stichwahl, in bie er voraussichtlich mit dem nationalliberalen Kandidaten kommt, die Unterstützung beS Zentrums zu teil. Allerdings ist bannt nicht gesagt, daß er den Wahlkreis bereits ,in der Tasche hätte'.
Heer uuo Flotte.
lieber die Zahl ber in ben letzten elf Monaten mit schlichtem Abschied entlassenen Offiziere giebt bie neue Rangliste folgenbe Auskunft: Ans ben gesamten Jnfanterie-otegimerttern Preußens mußten mir 13 Cf fixiere unb 1 Zahlmeister entfernt werben; bie Garde ist an ben schweren Verstößen unbeteiligt, ein Regiment unb -war bas 77. in Celle hatte brei Offiziere, bie unfreiwillig des Königs Rock auszieheu mußten, ein Oberleutnant unb iroei Leutnants. Ein verhältnismäßig großer Teil ber cms ber Armee entfernten Offiziere stand in Garnisonen, bie sich in Elsaß-Lothringen befinden, so bas 60. Infanterie- Regiment in Weißenburg, baS 112. in Mülhausen im Elsaß, das 135 in Tiebenhofen unb daS 173. in St Avold.
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