Ausgabe 
26.9.1903 Viertes Blatt
 
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Viertes Blatt.

153. Jahrgang

Amts- und Anzeigeblati für den Kreis Gießen

Samstag 26. September 1903

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ÖecaelwartliA für den poltt. and all gern, Teil, P. Witiko: für Stadt und LandE .GeNchtSfaalE; August Götz;« den An- zeigenteU: Han- Beck.

Nr. 226

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Greßener Anzeiger werden hn Wechsel mit dem KeMschen Landwirt die Gtetzener Familie«, blätter viermal in der Woche betgelegt

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GiehenerAnzeiger

** General-Anzeiger "

Irr Kersammlnug deutscher Yatursorscher und Kerzte.

rv.

NHK. .Cassel, 25. September.

In der gestrigen Sitzung der Medizinischen Haupt­gruppe fand besonders ein Vortrag von Prof. H. Rie- L er-München über die bisherigen Erfolge der Licht- therapie Beachtung. Von der Erkenntnis ausgehend, führte er aus, daß Leben und Gesundheit des Menschen durch das Licht erheblich beeinflußt toerden und die prak­tische Medizin ist vor die Aufgabe gestellt, zu erforschen, inwieweit sich oie Lichtstrahlen zu Heilzwecken verwenden lassen. Um oie Beeinflussung krankhafter Prozesse durch das Licht zu prüfen, muß in erster Linie dessen Wirkung auf die Haut, in zweiter Linie dessen Allgemeinwirkung auf den menschlichen Organismus bezw. die inneren Organe berücksichtigt werden. Hierbei kommt nicht bloß die Ver­wendung natürlicher und künstlicher Lichtstrahlen, sondern aruh die anderer Strahlen, namentlich der Röntgenstrahlen, in Betracht, sodaß mem richtiger von einerStrahlenthera- pie" spricht. Die Behandlung der Haarkrankheiten ist seit Einführung der Lichttherapie erheblich gefördert worden, insofern chemisch wirksame Strahlen in geringer Dosis angewendet, ein ausgezeichnetes Anregungsmittel für Haarwuchs sind, oftmalige Bestrahlung aber zu Haar­schwund führt. Deshalb sind besonders die Röntgen­strahlen bei abnormem Haarwuchs und namentlich bei Bartwuchs der Frauen mit gutem Erfolge angewandt worden. Die größten durch teilte andere Behandlungs­methode zu erreichenden Erfolge hat die Lichttherapie beim Lu pus vulgaris aufzuweijen. Die Abflachung der Lupus­knötchen nimmt nach jeder Bestrahlung zu, die Geschwüre vernarben, und eine ideal schöne Farbe bleibt zurück. Mcnnhe Fälle dieser hartnäckigen tuberkulösen Erkrankung widerstehen der Röntgenbestrahlung, während die Behand­lung mit Finsenlicht fast in allen Fällen zum Ziele führt.

Von den wissenschaftlichen Vorträgen des gestrigen Nachmittags beanspruche der des San.-Rat Dr. Rehm- Blankenburg überStörungen des Schlafes" am meisten allgemeines Interesse. Als Ursachen der Schlaf­losigkeit kommen außer Ueberarbeitung, Kummer und Sorge iwch in Betracht chronische Vergiftungen, akut wir- kendc Gifte, die durch Bacillen im Körper erzeugt werden, Temperaturerhöhung, sowie Erkrankung des Gehirns, seiner Häute und Gefäße. Der größte Teil der sogenannten Schlaflosen hat aber in Wirklichkeit gar keinen so kurzen Schlaf, als angenommen wird; manche von ihnen schlafen sogar länger und fester als andere Leute, aber der Schlaf ist unerquicklich, oft durch beängstigende Träume qualerrd. Sie glauben oft kein Auge zugetan zu haben, während sie in Wirtlichkeit so fest schliefen, daß sie Gewitter und Feuerlärm überhörten. Die meisten dieser Schlaflosen sind verstimmte, unzuftiedene und ungeduldige Patienten, die stürmisch irach Schlafmitteln verlangen, bald aber merken, daß sie sich darnach nur noch schlechter fühlen, da die Schlaflosigkeit ja nur eine scheinbare war. Dem Arzt wird falsche Behandlung vorgeworsen und viele wandern mit Groll im Herzen zum Kurpfuscher. Die Schlaflosen sind als Nervenkranke zu behandeln. Schlafmittel müssen bei ihnen möglichst vermieden werden; auch schroffe Kalt­wasserkuren und starke Bewegung und Tätigkeit im Freien schaden diesen Kranken. Jede Ueberanstrengung muß ver­mieden werden. Feuchte, langdauernde Packungen, Bal­driantee, Brom und viel Ruhe im Freien sind neben Re­gelung der Diät die Hauptmittel, die zum Erfolge führen. Ueberhaupt muß jeder Fall von Schlaflosigkeit sorgfältig darauf untersucht werden, ob es sich wirklich um echte Schlaflosigkeit handelt. JU den meisten Fällen handelt es sich um eine beginnende oder bereits seit längerer Zeit bestehende Nervenkrankheit, die als solche zu be­handeln ist. Dieser interessante Vortrag fand in der Abteilung für Psychiatrie statt, wahrend die letzten Vor­träge der hygienischen Abteilung kein allgemeines Interesse darboten.

Am heutigen Vormittag fand die letzte gemeinsame Sitzung aller Abteilungen statt. Vorträge hielten: Sir W. Ramsay aus London über das periodische System der Elemente. Prof. Dr. H. Griesbach aus Mülhausen i. E über denStand der Schulhygiene" und S. Exz. Wirkl. Geh. Rat Prof. Dr. E. v. Behring aus Dcarburg über

Tuberkulose-BekLMpfLug.

Mr teilen daraus die wichtigsten Ausführungen des berühmten Gelehrten mit, der, wie wir schon kurz an­gaben, in der Säuglingsmilch die Hauptquelle für die Entstehung d er Schwindsucht sieht. Beh­ring sagt:Meine Behauptung wird auf den ersten Blia überraschen müssen. Wird doch seit langer Zeit schon dar­aus gehalten, daß der Säugling keimftere oder wenigstens keimarme Milch bekommt. Die Muttermilch und die Am- menmilch wird von Brustkindern in keimarmem Zustande genossen. Die Kuhmilch künstlich ernährter Kinder wird meistens vorher abgekocht, wogegen im späteren Lebens­alter des Menschen viel geringere Sorgfalt verwendet wird auf die Auswahl möglichst steriler Milch. Wie ist das vereinbar mit der Tuberkulosegefahr, welche gerade die Säugliugsnrilch in sich bergen soll? Und doch! ist es so, weil der meirjchliche Säugling, gleich alLen tierischen Säug­lingen, in seinem Berdauungsapparat der Schutzeinricht­ungen entbehrt, die im erwachsenen Zustande normaler­weise das Eindringen von Krankheitserregern in die Ge- websäfte verhindern. Es hat vieljähriger experimenteller Arbeit bedurft, um diese Tatsache einwandfrei festzustellen. Gegenwärtig ist jedoch wie ich glaube, die Beweiskette so fest gefügt, daß ich nicht mehr das geringste Bedenken

trage, meinen Tuberkulösebekämpfungsplan auf der Grund­lage dieser Tatsachen anfzubauen.

Ich will an dieser Stelle nur summarisch die Haupt­beweise für meine Lehre von der leichten Durchgängigkeit des Verdauungsrohres für alle Krankheitserreger, und ins­besondere für die Tuberkelbazillen, mitteilen. Ausgegangen bin ich von der unerwarteten Feststellung durch meinen Mitarbeiter Römer, daß genuine Eiweißkörper die Jntesti- nalschleimhaut neugeborener Fohlen, Kälber und kleinerer Laboratoriumstiere ebenso unverändert durchdringen und ebensolche Wirkungen auf den Gesamorganismus ausüben, wie wenn man sie driekt in die WaUbahn hin einbringt, während erwachsene Individuen aller Tierarten die genuinen Eiweiß körper erst verhauen und in sogenannte Peptone um- wandün ntüffeu, ehe sie die Jntestinalschleimhaut passieren können Das Diphtherieheilserum und das Tetanusheil­serum enthalten Heilkörper in Gestalt von genuinem Ei­weiß. Davon geht keine Spur nach Einverleibung in den Magen in das Blut von gesunden erwachsenen Tieren und Menschen über; bei Neugeborenen dagegen kann man nach solcher Einverleibung fast quantitativ das unveränderte autüoxische Eiweiß experimentell nachweisen. Diese Ent­deckung besagt, daß die größten Moleküle, welche wir kennen, die genuinen Eiweißmoleküle, durch die bei Er­wachsenen als dialysierende Membranen fungierenden Schleimhäute nicht unverändert hindurchgeheu können, während die Schleimhäute des Säuglings sich verhalten wie ein ^großporiges Filter. Es (toar eine naheliegende Konsequenz Der unerwarteten Erkenntnis von dieser Aus­nahmestellung der Säuglürgsschleirnhäute, wenn ich dann weiter nachsorsche, ob ntd)t aud} Bakterien ungehindert die Schleimhäute neugeborener und sehr junger tierischer In­dividuen passieren Für die ersten Versuche nahm ich! viru­lente Milzbrandbazillen, welche in sPoren freiem Zustande, mit Milch in den Biagen gegeben, erwachsene Meerschwein­chen ganz gesund lassen. Sie werden ziemlich schnell mit den Exkrementen wieder auSgeschieden, nur im Blinddarm verweilen sie etwas länger. Meerschweine im Alter bis zu acht Tagen starben dagegen bei der gleichen Bazillen- sütterung ebenso schnell an Milzbrand, wie nach der sonst üblichen Jnfektronsmethode. Dann ging ich! über zu ab­geschwächten MilKbrandbazillen, welche für Meerschweine vom subkutanen Gewebe ans unschädlich sind. Nach Ver- fütteruug dieser abgeschwächten Milzbrandbazillen an neu­geborene Meerschweine wurde das Blut bazillenhaltig ge­funden, ohne daß die Versuchstiere hinterher an Milzbrand zu Grunde gingen. Schließlich untersuchte ich das Verhalten der Meerschweine gegenüber einer einmaligen Verfütter- ung von Tuberkelbazlllen inj (genau abgewogener Menge. Auch hierbei zeigte sich, daß, wenn nirgends mehr aus mikroskopischem Wege im VeÄ>auungsrohr Bazillen ge­funden werden konnten, der Blinddarm häuftg bazillen­haltig war. Auch hier wurden nach der Verfütterung einer sehr geringen B-aMlenmenge nur die neugeborenen oder wenige Tage alten Tiere tuberkulös. Der Grund für diese Turchlässigleit ber Magendarm-Schleinrhcmt der Neuge­borenen ist: die Neugeborenen haben keine zusammenhän­gende Epitheldecke prüf ihren Schleimhäuten, und ihre fermen tabsondernden Drüsenschlauche sind ubch wenig ooer gar nicht entwickelt. Es erheM aus alledem die grund­legende Bedeutung einer rationellen Milchhygiene für die TÄerkulosebekämpftmg.

So kommen wir auf dem Wege der wissenschaftlichen TuberkulöseforschuM wieder zu dem uralten VolÄglauben an eine Famllientuberkulose und an eine heriditäre Schwind sucht zurück, mit der Einschränkung freilich daß von Elterii, Verwandten und Hausgenossen derSchwind- suchtskeim poftgenial auf die Schwindsuchtskandidaten über­tragen wird. In einer Wohnung, wo hustende Phthisiker mit einem neugeborenen Kinde eng zusamurenleben, namentlich, wenn die Reinlichkeit zu wünschen übrig läßt, ist die ge­legentliche Aufnahme der massenhaft mit dem Sputum aus­gestreuten Luberkelbazillen in den Säuglingsmund, in die Säuglingsnase und von da durch die intestinalen Schleim­häute hiÄurch^ in die Körpers äste nicht zu. vermeiden. Auch vorgeschrittenere Altersperioden sind in einer Phtisiker- wohnung nicht ungefährdet; bei ihnerr bedarf es aber einer vorausgehendeu krankhaften Veränderung des Verdanmigs- apparates oder einer übernräßigen Dosierung des Jnfek- tionsstoffes, wenn eine intestinale Infektion erfolgen soll. Beim Mrlchkinde ist die Disposition zur intestinalen Tuber­kulose-Infektion physiologisch und normal. Das gesundeste und kräftigste Kutd ist dafür ebenso disponiert, vielleicht noch mehr, als ein krcnrkes und schwächliches."

Als Schichmtttel gegen die Tuberkulose betrachtet Beh­ring die Impfung, über die sich aber Positives noch! nicht mitteilen läßt.Zur Bekämpfung der menschlichen Tuberkulose in dem Sinne, daß wir noch nicht infizierten Individuen Tuberkuloseschutz verleihen und bei den schon infizierten die Prognose auf einen günftigen Ausgang ver­bessern, fährt Behring fort, bieten sich uns, soweit ich bis jetzt erkennen kann, zwei wesenllich verschiedene Methoden dar, die isopathische Immunisierung und die Antikörper­behandlung. Ich. habe nicht den genügten Zweifel, daß, ebenso wie beim Rinde, so auch beim Menschen eine iso­pathische Immunisierung durch Einführung von rela­tiv unschädlichen lebenden Tuberkulosevirus möglich ist. Tie Verwirklichung dieser Möglichkeit liegt aber noch weit im Felde. Unter feinen Umständen i.st zur isopathischen Menscheuimnrunisierung mein Rinderimpfstoff verwendbar. Aber auch wenn wir über einen auf die Immunisierung von Menschen, fp^iell von jugendlichen nrenschlichen JrLidi- buen, ab gestimmten Jmpfftoff veMgeu, sind die Schwierig­keiten noch lange nicht beseitigt. Ich wenigstens würde mich nicht entschließen, eines meiner Kinder den Gefahren aus­zusetzen, welche eine Einspritzung von Bakterien in die Blut­bahn mit sich führt, ganz unabhängig von der Frage der

tuberkuloseerzeugenden Fähigkeit des eingespritzten Virus. In Rinderverfuchen ist es eine einfache wirtschaftliche Er­wägung, die uns bei der Auswahl eines Tuberkulose- bekämpfungsverfahrens leitet Wenn 499 Kälber hinter­einander ohne jede Schädigung davonskdmmen und das 500fte geht an den Folgen der üitraüenufen Einspritzung zu Grunde, so nimmt man einen solchen Verlust gern in den Kauf, vorausgesetzt, daß alle am Leben bleibenben Tiere dauernden Vorteil von der Einspritzung haben. Beim Menschen können wir so nicht rechnen! Vielleicht wird aber auch beim Menschen die iso therapeutische Schutzimpfung anwendbar sein, wenn meine im Gange befindlichen Tier­versuche zeigen sollten, daß man durch die Verfütterung eines geeigneten Tuberkulosevirums an tierische Säug­linge ebenso gut Tuberkuloseschutz bewirken kann wie durch seine direkte Einbringung in die Blutbahn. Viel günftiger stehen die Aussichten für einen baldigen Beginn menschlicher Tuberkulose-Immunisierungen, wenn meint immer zuversichtlicher werdende Hoffnung eintreffen sollte, daß die Milch h o ch immun i (i er t er Kühe Schutz- stoffe enthält, die mit Erfolg auf den Men­schen übertragen werden. Nach anderweiten Er­fahrungen hält zwar der durch Immunmilch bewirkte Tuberkuloseschutz nicht lange vor; aber bann sind wir auch noch nicht am Ende unserer Kunst; dann bleibt immer noch' der Weg übrig, zu gleicher Zeit das lebende Virus mit den Antikörpern zu verabreichen, ein Weg, der bei der Bekämpfung anderer Seuchen schon mit Erfolg be­schritten worden ist. Doch das sind vorläufig bloß Hoff­nungen, und ich will nicht unterlassen, ausdrücklich hin­zuzufügen, daß nach wie vor alle brieflichen Bitten um ein Tuberkulösemittel für den Menschen unerfüllt bleiben werden, solange als ich nicht öffentliche erklärt haben werde, daß meine Voruntersuchungen darüber abgeschlossen sind.

9tach einer Kritik ber~ Koch'scheu Lehre, in der er be­hauptet, daß die Ninder-Duberkelbazillen sehr wohl schäd­lich für den Menschen seien, schließt Behring seinen Vor­trag mit einer Bemerkung über die Lungenheilstätten.

Unter stürmischem Beifall verließ der geniale Forscher, eine jugendfrische, elasttjcye Erscheinung, die Tribüne. Behring ist mittelgroß, schlank, blond; seine Stimme ist llar, scharf unb etwas näselnd. Vorsitzender van t'Hoff feierte diese Sitzung, in der zwei so weltbedeutende Ge­lehrte, wie Ramsay und Tlehring, gesprochen, als eine der denkwürdigsten in der Geschichte oer'Naturforscher- versanunlung, unter allseitiger freudiger Zustimmung. Ban t'Hoff schließt sodann den glänzend, verlaufenen Kongreß

Am Nachmittag wurde ein gemeinsamer Besuch von Will)elmshöhe unternommen und für den Abend waren sämtliche Terlnehmer von der Stadt Cassel zu einem Whren- trunl eingeladen- Für den Samstag sind Ausflüge in die Umgebung, insbesondere auch einer Einladung der Badeverwaltung folgend nach Bad Wildungen borgefeljen.

polytechnisches Institut zu Ariedöerg.

(Großherzogtnm Hessen.) 7232

Direktor Robert Schmidt.

Lehrziele: Tie Anstalt bezweckt die Ausbildung von Maschiueu- und Elektro-Jugeuieurep, Bau-Ingenieuren und Architekten.

Studiendauer: Die Studienzeit ist für die einzelnen Fach­richtungen auf 6 Semester berechnet. Absolventen von technischen Dätteljchulen können hier je nach ihrer Vorbildung nach zwei bis drei oemeftem zur Diplom-Prüfung zugelafsen werden. Stu­dierende von technischen Hochfluten uno Universitäten setzen hier ihre Studien nach besonderen Studienplanen fort.

Ausnahmebediugungeu: Die Studierenden müssen min­destens 17 Jahre alt sem, die Berechtigung zum einjährigen Militär­dienst oder eine ähnliche allgemeine Vorbildung besitzen und ein Jahr praktisch in ihrem Fache tätig gewesen sein. Sttldierende ohne Praxis können dieselbe auch hier erlangen, sowie ebenfalls ihre all­gemeine Vorbildung hier ver-vollständigen.

Zeugnisse und Prüfungen: Am Schluß der einzelnen Semester werden über Frequenz und Erfolg bezügl. Testate erteilt. Nach 4 Semestern kann die Vorprüfung und nach erfolgreicher 'Absolvierung des 6. Semesters die Diplom-Hauptprüfung vor der dazu bestellten Kommission unter dem Vorsitz von Prüstmgs- kommissaren abgelegt werden.

Seuicsteraufang: DasWmtersemester beginnt am 27. Oktober, einRepetitionskurstls am 1.Oktober; dasSommersemesterMitteApril.

Wohnung und Unterhalt: Passende, billige Wohnungen und Pensionen werden vonr Sekretariat nachgeiviesen.

Die Kreis-Haupt- und Residenzstadt Friedberg, in schöner Gegend zwischen den Wellbäderu Naubeim nub Homburg v. d. H. gelegen, ist von Frankfurt a. M. in 35 Minuten, von Bad Nauheinr in 4 Minuten, von Gießen in 30 Minuten, von Bad Homburg in 50 Minuten, von Kassel in 2 Stunden 57 Minuten und von Hanau in 1 Stunde zu erreichen.

Programme sind unentgeltlich zu beziehen durch das Sekretariat.