Ausgabe 
25.5.1903 Drittes Blatt
 
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Montag 25. MailSOS

153. Jahrgang

Drittes Blatt

und weiterhin eine andere Bestimmung er-

Ralph Waldo Emerson, dessen Geburtstag sich

Ihre SchriftEin Wort über Weimar-, lieber Herr, Ralph Waldo Emerson Denen (SieimrWttflM »- Wldenb-Zch'h-b- ich mit, aufrichtigem Interesse ge- heute <M°nt°gi iUM^M^Maleiahrt, war eine der h«1»r-

berufen halten.

Das

lesen. Wenn Sie mich darin an die hohen Pflichten mahnen, die mir aus Weimars Ruhmeszeiten erwachsen sind, so können Sie versichert sein und es offen zugeben, daß auch ich nichts lebhafter wünsche, als die Tradi­tionen meines Hauses aufrecht erhalten zu sehen, und dies beweisen werde. Deshalb wird es mir auch eine große Freude sein, der nächsten Versammlung der Goethe gesellschaft zum ersten Male mit meiner Frau Gemahlin belzuwohnen. Gezeichnet: Wilhelm Ernst.

Am gestrigen Sonntag tagte nun die Generalversamm­lung der Goethe-Gesellschaft in Weimar, welcher im Auftrage des Großherzogs ^.abinetlssekretär Frhr. v. Egloffstern bei­wohnte. Die Generalversammlung hat nach Erledigung der Tagesordnung einstimmig beschlossen, am 18. Dezember 1903 die 100. Wiederkehr von Herders Todestag fererlich

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ragendslen und zugleich originellsten Persönlichkeiten, welche dieNeue Welt" hervorgebracht hat. Ein gefühlvoller Dichter und eigenartiger, durchaus selbständiger, philosophischer Denker, halte er sich neben dem Engländer Carlyle besonders unsere Geistesheroen Goethe, Kant und Fichte zu Leitsternen genommen. Am bekanntesten sind seineEssays", die Fried­rich Spielhagen ins Deutsche übertragen hat. Ueberhaupt wurde Emerson bei uns in Deutschland, das er auch einmal in den 40er Jahren besuchte, nach (Gebühr gewürdigt. Hermann Grimm widmete chm in seinenNeuen Essays" 1865 eine glänzende Abhandlung. Mit seinem Busenfreunde Longfellow gehörte er zu denjenigen Persönlichkeiten, welche die deutsche Sprache oolltommen beherrschten und die regste Verbindung zwischen deuffchem und amerikanischem Geistes­leben herstellten. Ein durch und durch vornehmer Cha­rakter, war er einer der entschiedensten Vorkämpfer für die Abschaffung der Sklaverei: seine Rede gelegentlich der Er­mordung des edlen Präsidenten Abraham Lincoln ist ein beredter Beweis für sein hohes sittliches Pathos und für

seine uneigennützige Hingabe an die Sache der Menschlich­keit. In den letzten zwei Dezennien seines Lebens er starb am 25. April 1882 lebte der Patriarch in idyllisch schöner Weltabgeschiedenheit nur seinen Studien und der Erforschung der menschlichen Natur.

G o r t i sN a ch l a s y l" erzielte in F r a n k f u r t a. M. bei der Erstaufführung rn stimmungsvoller Inszenierung im zweiten und dritten Akt die stärkste Wirkung.

Aus Paris wird telegraphiert: Tr. jJairtin, der int Institut Pasteur angestellt ist, har ein Mittel gefunden, um das T ipy ier ic ierum in fester Form von Pastillen herzustellen. Mit diesem soll die Diphterie besser zu bekämpfen sein als mit dem früheren -serum.

Disziplinarverfahren, welches gegen Pastor Paulsen wegen schlechter Verwaltung der Kroppschen Anstalten eingeleitet wurde, auf eine ernste Verwarnung und Tragung der ft o ft e n.

ttirchc und Schule.

Wie auS Rom berichtet wird, soll infolge der bekannten Vorgänge der Olmützer Erzbischof Kohn nach Rom

lischen Kaufmannes in Tschungking, die sich auch als Schrift- stellerin einen Namen gemacht hat. Kürzlich ist der Bericht der Gesellschaft für das vergangene Jahr erschienen. Daraus geht hervor, daß man die vor einiger Zeit erlassene Ver­fügung der Kaiserin-Witwe gegen daS Einschnüren der Füße in vielen tausenden von Exemplaren unter den Chinesinnen verbreitet hat. Wie es scheint, ist die Verordnung nicht ganz wirkungslos geblieben, besonders nicht unter der ärmeren Be­völkerung von Schanghai und Kanton. Wenigstens^geben manche der in dieser Hinsicht tätigen ausländischen Frauen an, daß ihnen ärmere Chinesen versprochen hätten, sie wollten jetzt, wo sie wüßten, wie die Kaiserin-Witwe darüber dächte, ihrerseits von der grausamen Sitte ablassen. Ob der guten Sache jedoch ein endgiltiger Erfolg beschieden sein wird, liegt noch in weitem Felde. Schon wiederholt haben Kaiser auS der jetzt regierenden Mandschurei-Dynastie, während der man am Pekinger Hofe niemals verkrüppelte Füße geduldet hat, versucht, die Chinesinnen von der Sitte abzubringen, ohne jedoch etwas zu erreichen. Den Männern konnten sie den Zopf aufzwingen, aber den Frauen vermochten sie das Fuß- einschnüren nicht abzugewöhnen! Das ist wieder einmal ein Beweis dafür, wie recht der alte EuripldeS hat, wenn er sagt: Von allem das Unüberwindlichste ist daS Weib!

Heer und Flotte.

Karlsruhe, 24. Mai. Unter überaus zahlreicher Be­teiligung ehemaliger Regimentskameraden und geladener Gäste begeht das hiesige 1. Leibgrenadier-Regiment Nr. 109 die Feier seines 100jährigen Bestehens. Die Stadt hat Festschmuck angelegt. Unter den hier eingetroffenen Gästen befindet sich u. a. eine schwedische Ofsiziersdeputation der Svea-Landjäger. Die Feier begann heute im Schloßpark mit einem vor dem Großherzog aufgeführten Festspiel; daran schloß sich die Begrüßung der eingetroffenen Gäste. Heute war FeldgotteSdienst und daran anschließend eine große Parade.

Anläßlich der Verabschiedung deS Generals v. Häseler wird in militärischen Kreisen daran erinnert, wie der Ge­nannte stets fern Urteil in freimütigster Weise äußerte und auch dadurch mit seinem obersten Kriegsherrn einige male verschiedener Meinung gewesen ist. Dies war unter anderem auch bei einem großen Manöver der Fall, das der Kaiser abbrechen, der General aber fortsetzen wollte. Der Kaiser machte ihn daraus aufmerksam, daß dies die Weiterocrproviantlerung eines großen Teiles der Truppen, die zur Entlassung bestimmt waren, zur Folge haben würde; für sie werde dann der General mit seinen eigenen Mitteln einstehen müssen. Es handelte sich um einen Be­trag von 400 000 Mark. Der General erklärte sich sofort hierzu bereit.

«ahlbewegung.

Frankfurt, 23. Mai. In einer Mitgliederversammlung deS Nationalsozialen Vereins wurde beschlossen, keinen eigenen Kandidaten aufzustellen, sondern die Kandidatur Bruck gleich im ersten Wahlgang zu unterstützen.

Kieler Konsistorium erkannte in dem

Paris, 23. Mai. In Bethune erstach in der letzten Nacht em auf Posten stehender junger Soldat eine sechzig- jährige Frau mit dem «ajonnet. Die Frau, welche regel­mäßig einen in der Nähe der Kaserne wohnenden Gruben­arbeiter um halb 4 Uhr nachts weckte, hatte den dreimaligen Anruf deS Postens unbeachtet gelaßen. Der Soldat wurde verhaftet.

Lissabon, 23.Mai. Während des geftrigen Stier- gefechtcs sprang ein Stier über die Galerie und tötete zwei Zuschauer; mehrere andere wurden verletzt.

Die Ehe des Grafen Pückler-Klein-Tschirne wurde vom Landgericht Glogau geschieden auf Antrag der Frau und auf Grund des § 1568 des Bürgerlichen Gesetz­buches.

Prinzessin Luise von Toskana. Kaiser Franz Josef hat der Prinzessin Alice von Toskana auf ihre Be­mühungen, der Prinzessin Luise den Aufenthalt in Oesterreich zu gestatten, den Bescheid zukommen lassen, er werde derselben nur den Aufenthalt in einem österreichischen Frauenkloster ge­statten, sonst aber nicht.

Ueber das rätselhafte Verschwinden eines Liebespaares aus Bregenz haben wir schon berichtet. Es handelt sich um den Studenten der Naturwissenschaft und Litteratur Hans Pagel und die 19jährige Hermine Sch eler, Tochter einer Privatiere in München. Pagel hatte das bübfche Mädchen vor etwa vier Jahren kennen gelernt und unterhielt seitdem mit ihm ein Liebesverhältnis. Bei einem Ausflug nach dem Münchener Vororte Nymphenberg verübte Pagel, ein hochgradig nervöser junger Mann, schon vor längerer Zeit einen Mord- und Selbstmordversuch, doch ge­lang es damals seiner Geliebten, rechtzeitig^ zu entfliehen, worauf sich Pagel eine nicht ungefährliche Schußoerletzung am Kopfe beibrachte. Infolge des Aufsehens, das dieser Vorfall hervorrief, mußte Pagel die Münchener Hochschule verlassen. Später suchte er eine Heilanstalt auf. Nach seiner Entlassung von dort wandte er sich nach Straßburg, wo er die Hochschule besuchte. In Straßburg gehörte er einer Ge- sellschaft jüngerer Literaten an. Eine Nummer der von dieser Vereinigung herausgegebenen Zeitung, welche Pagel verant­wortlich gezeichnet hatte, wurde, wie gemeldet, wegen eines Artikels, der eine Majestätsbeleidigung enthielt, beschlagnahmt und vernichtet. Anfang Mai nun tauchte Pagel plötzlich wieder in München auf und wußte Hermine Scheier zu über­reden, gemeinsam mit ihm zu fliehen. Beide fuhren zu­nächst nach Kempten, dann nach Lindau und schließlich nach Bregenz, wo sich das Paar in das Fremdenbuch eines Hotels alsHans Pagel mit Frau" eintrug. Am anderen Tage bestiegen beide den Pfänder, doch kehrte von diesem Ausfluge Pagel allein zurück, wahrend seine Geliebte seitdem ver­schwunden ist. Pagel scheint hierauf nach München und von dort nach Straßburg gefahren zu sein; fein jetziger Aufent­haltsort ist nicht zu ermitteln.

Eine Ballonfahrt über den atlantischen Ozean unternimmt, wie dasBerl. Tagebl." aus Brüssel erfährt, in kurzem der belgische Lustschiffer Capuzza in Be­gleitung des Geographen Elisee Reclus von Europa nach Amerika in dem lenkbaren Luftschiff, das der Sportsman Gordon Bernett, der Herausgeber des NewyorkerHerold", hat Herstellen lassen.

Eine Frau en-Reformbewegung in China, Man schreibt aus Schanghai: Vor einigen Jahren bildete sich hier eine Gesellschaft von Frauen zur Bekämpfung des Fußemschnürens bei den Chinesinnen. Deren Seele war und ist Frau Archibald Little, die Gattin eines eng­

zu begehen. _______

Berlin, 23. Mai. Professor Adolf von Menzel be­ging heule das Fest der 50jährigen Wiederkehr des Tages, an welchem er als Mitglied der Akademie der Künste bestätigt wurde. Reichskanzler Graf Bülow erschien heute mittag in Begleitung des Chefs der Reichskanzlei in der Wohnung des Künstlers, um demselben seine Glückwünsche zu über­bringen.

Tilsit, 23. Mai. Tie Stadtbehörden beschlossen den vollständigen Umbau des Stadttheaters mit einem Kostenaufwand von 110 000 Mark.

Jul. Lohmeyer. DerBerl. Lok.-Anz." hatte die Nachricht von dem Ableben des Dichters Jul. Lohmeyer qebrachl. Jetzt wird diese Meldung widerrufen. Lohmeyer lebt; allerdings ist das Befinden so besorgniserregend, daß sein'Ableben stündlich zu erwarten ist.

Vermischtes.

Magdeburg, 23. Mai. Der Magistratsbeamte Jäger, der sich allgemeiner Achtung erfreute und sich im Kriege so ausgezeichnet hatte, daß ihm die Erlaubnis zum Tragen seiner früheren Regimentsuniform erteilt wurde, Hot sich heute aus Schwermut am Grabe seiner Tochter er- schossen. .

' Aschersleben, 24. Mai. Hier ist der jechsjahnge Bergmannssohn Olditz einem scheußlichen Lustmord zum Opfer gefallen. Gestern abend war er auf den Maikäferfang gegangen, heute früh wurde er von seinem Vater im Felde mit aufgeschlitztem Bauche gefunden.

Hamburg, 24. Mai. Nach Unterschlagungen von mehr als 100 000 Mk. zum Nachteil mehrerer Firmen ist der Buchhalter Cron er flüchtig geworden.

Kopenhagen, 24. Mai. Ter sinländische Da^nipfer Hylki«, der am 14. 2lpril von Kopenhagen nach Finland abgegangen ist, ist nut der ganzen Besatzung gesunken.

Siebener 2litjeiger

w General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Feuilleton.

Der Großherzog von Sachsen-Weimar und die Goethe-Gesellschaft.

Ein Konflikt zwischen dem Großherzog von Sachsen- Weimar und der Goethe-Gesellschaft bringt eine Broschüre an die Oeffentlichkeit, die Ernst v. Lildendruch hat erscheinen lassen. Während bisher seit nunmehr beinahe zwanzig Jahren der Eoethctag immer am Samstag und Sonntag nach Pfingsten abgehalten wurde und einen jeuter vornehmsten Bestandteile der Festvortrag eines namhaften Goethe-Kenners bildete, ist für dieses Jahr vom Vorhände der Gocthe-Gesellschasr eine gänzliche rlenderung des Pro­gramms angcsetzt: die Generalversammlung wurde auf den Sonntag vor Pfingsten einberusen und der Festoortrag war au» dem Programm ausgeschattet. Beides wurde in kurzen Sähen vom Vorstände damit begründet, daß kurz vor oder nack Psingsten der Einzug des jungvermählten großherzog- ticben Paares in Weimar stattsmde, und daß die mit die,em fiinsuac verbundenen Festlichkeiten die Abhaltung des Goethctages in dem gewohnten Stil unmöglich machten. Diese Umgestaltung des Goetherages und ihre Begründung durch den Borstand der Goethe-Gesellichast haben über die Kreise der Goethe-Gesellschast hinaus Austehen erregt. Emrst v Wildenbruch nimmt nun zu dielen Vorgängen das Stt legte ihre Gründe dar und erinnert den Grogherzog die Pflichten, die ihm als Erben des Goethe.-chiller- Archios obliegen. Toran knüpft er Sondjlage euier Aeu° ' m-aaniiation des Goethetages. Er wunicht, da» drel-r wieder ein lebendiger Faktor in deutschem Geistesleben morde da« er nicht in bte Gefahr gerate, zu einer Philologen-Ver- iammlunq herabzusinken, und macht polttrve Bor,allage in & Hinsicht. Großherzog Wilhelm ®rn|t hat Silbern nun folgendes Telegramm aus Wien ge|anbt.

Avsjllg aus den KichkMchttn der Stabt Gikße».

Evangelische Gemeinde.

Getaufte. MatthäuSgemeinde. Den 16. Mai. Dem Kutscher Christian Burk eine Tochter, Martha Katharine Dorothea, geb. den 21. März. Dem Fabrikarbeiter Jnnoccnz Krack eine Tochter, Marie Anna, geb. den 17. April. Dem Fuhrmann Jo­hann Georg Bachmann eine Tochter, Kacharine Anna, geb. den 13. April. Dem Kufermeisler Julius Wellhöfer ein Sohn, Karl, geb. den 22. April. Ten 20. Mai. Eine uneheliche Tochter, Ger­trud, geb. den 17. Mai. Den 21. Mai. Ein unehelicher Sohn, Heinrich, geb. den 1. Tezember. Dem Kaufmann Adolf Dinges eine Tochter, Anna Auguste, geb. den 4. Mai. 'Dlarfu6ge­rn e i n b e. Tem Sattlermeister Christian Spies ein Sohn, Karl Friedrich, geb. den 29. April. Dem HauSburschen Johann Kon­rad ein Sohn, Willy LudwigKonrad, geb. den 20. April. Lu - kasgemeinde. Ten 17. Mai. Tem Ingenieur Adolf Brau­bach ein Sohn, Kurt Wenzel Jakob Karl, geb. den 2. April. Dem Eisendreher Jakob Schupp eine Tochter, Luise Katharine, geb. den 16. März. Den 21. Mai. Tem Hilssweichensteller Hein­rich Bechtold ein Sohn, Wilhelm, geb. den 1. Alar.

Getraute. Matthäusgemernde. Den 16. Mai. Start Christian Maus, Sattlermeister zu Gießen und Anna Katharine Kaß, Tochter des Bäckers Christian Kaß m Kirchhain' Den 17. Mai. Friedrich Launspach, Hausbursche zu Gießen und Katharine Sippel, Tochter des Landwirts Johannes Sippel II. zu Sandloß. Lukasgemeinde. Den 19. Mai. Tr. Friedrich Otto Strack, prakt. Arzt zu Düdelsheim und Hertha Weber, Tochter des Haupt­manns a. D. Weber. I o h a n n e s g e m e i nd e. Adolf Schmidt, Buchbinder zu Gießen und Emma Luise Leitzbach, Tochter des ver­storbenen Bergmanns Johannes Leitzbach zu Obershausen.

Beerdigte. Dtarkusaememde. Den 17. Mai. Mathilde Gemmecker, geb. Basiert, Ehesrau des Prokuristen Karl Gemrnecker, 28 Jahre alt, starb den 14. Mai. Ten 21. Mai. Karl Heil, Dienst­mann, verheiratet, 65 Jahre all, starb den 19. Mai. JohanneS- ge mein de. Ten 19. Mai. Otto Fritz, Kunstmaler, 37 Jahre alt, starb den 16. Mai. Den 22. Mai. Minna Petri, Witwe des Weißbindermeisters Louis Petri I., 78 Jahre alt, starb den 20. Mai.

Bezugspreis» moiiatlich7bP1^ viertel- tährlid) Mk. 2.20; durch Abbott- tu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePosl Plk.2. viertel- lähri. auLschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen ur die TageSnummer .'iS vormittag» 10 Uhr. ; eilenprrtS: lokal 12 Pf^ auswärts 20 Pfg.

Verantwortlich tüt den pollt und allgem. Dell: P. ®Utto: für , Stadt und und .GerichtSsaal'rAuaust Göy; für den An- zeigenteil: HanS Beck.

Nr. 120

«rscheiut täglich außer Sonntags.

Dem GießenerAnzeiger werden tm Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die «iehener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brü h l'schen Unwers.-Buch-u.Slem- druckeret (Pietsch Erben) Redaktton. Expedition und Druckerei:

Schulstraße 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Kernlprkchantchluß Nr. 61.

Hautleiden bei Kindern

Herr Med.-Rat Prof. Tr. F. in D., dirig. Arzt des Kinderkranken­hauses, schreibt am 17. Juni 1902:Wir habenObermeyers verba-Seife" in mehreren Fällen von chronischen Ausschlägen und Wundsein der Kinder gute Resultate erzielt". Z. h. t. all. Apo­theken, Drogerien und Pars. 1262