Ausgabe 
23.5.1903 Viertes Blatt
 
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Samstag 23. Mait«03

153. Jahrgang

Viertes Blatt.

ich viertel'

Mk. 8 JO; durch

monai

Aus Stadt und Land

Die Mai

verkehrten, der Hohe-

unserer Bahnstation war heute reger Verkehr, aller Art, Studenten, Pensionats-Insassen usw. resp. stiegen hier um; daS Ziel vieler war

Uhrtfit für Devefchenr Anzeiger «lefceu. ^mi1prrdian1d)lu6 Rr 51.

Vom künftigen Sommer. Treibt die Esche vor der Eiche, hält der Sommer große Bleiche treibt die Tiche vor der Esche, hält der Sommer große Wäsche *. Natur­

treffend. Gegenwärtig stehen die jungen Eichen schon in vollem Laube, während die Eschen noch verhüllte Blatt­

knospen tragen. Der angezogenen Regel nach hätten rotr mithin einen .nassen* Sommer zu erwarten. Diese nichts weniger als freudige Erwartung deckt sich auch mit den Vor­aussagen gelehrter Wetterkundigen, die aus dem maffenhasten Auftreten von Treibeis in den nordischen Gewässern einen kalten Sommer in Aussicht stellen.

' Die diesjährige Erdbeer-Ernte wird nach den offtziellen Angaben des ,Prakt. Ratgebers im Obst- und Gartenbau* leidlich zufriedenstellend. Es ist im Vergleich zu früheren Jahren nur auf zwei Drittel einer Durchschnitts­blüte zu rechnen. Als Ursache des geringen BlütenansatzeS wird nahezu einstimmig der vorjährige naßkalte Sommer an­gegeben.

? Ruppertenrod, 21. Mai. Der hier behufs Nach­holen eines versäumten Schuljahres untergebrachte 15jährige Sohn einer hiesigen Karoussellbesitzerin hat abermals Reiß­aus genommen, ohne sein Ziel anzugeben. Nachdem er sich auf seiner ersten Wanderschaft im Kreise Schotten aufgehalten hatte und durch die Gendarmerie in Ulrichstein hierher ge­bracht worden war, gab er noch in derselben Nacht Fersen­geld.

k. Friedberg, 22. Mai. Vom Detaillistenverein ist an die Handelskammer ein Schreiben betreffend Waaren- hauSfteuer eingelaufen. Die Handelskammer hat beschlossen, in dieser Angelegenheit Fragebogen zu versenden, Die Handels­kammer hat für das beginnende Geschäftsjahr eine Ausgabe von 7720 Mk. vorgesehen. Die Schweinepest ist in unserem Kreise ausgebrochen; in vielen Orten des Kreises mußte deshalb die Gehöftesperre angeordnet werden. Aus demselben Grund wurde auch der Schweinemarkt am letzten Mittwoch polizeilich verboten.

W. Nidda, 21. Mai. Gestern Abend wurde der zweite Sohn der Wilhelm Klaus Eheleute, ein 2jähriger Knabe, tot an den Rechen vor der Turbine des Ruppelschen Sägewerks aufgefunden. Das Kind war offenbar, ohne daß es Jemand gesehen, in den Mühlgraben gefallen, der sonst gar nicht tief ist und den Häusern entlang fließt und durch die Straße von derselben geschieden ist. Die Sache ist um so auffallender, als der Weg stets begangen ist und muß daß

die Post Mk. L viert eb- t&brL auLlchl. Bestellg. Aimah-ie von »nötigen ür die Tage«nummer >i» vormittag« 10 Uhr. ; eUenvrei«: lokal 18 Pf. aus rodd« 80 Pfg.

verantwortlich tüt den pellt und öligem. Teil: P. Oll Ito: für .Stadt und Land* und .Genchttsaal*; Auaust Götz; für den An­zeigenteil: Han« Beck.

Nv. 119

Erscheint täglich außer Sonntag«.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kessfsche, tanbrolrt die Gießener Familien« blätter viermal in der Woche betgelegt Rotationsdruck b. ver lag der v r ühl'sche« Un wers.-Buch- u. btern- drnckerei (Pietsch (frrbe*)

jährlich__

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monatlich 6o Pf.; durch

Kind geradezu in das Wasser hinemgelaufen sein. Auf Ausflügler

,Mittemachtsstundc, Flandern^' vorhanden, das eine alte Kathedrale und schöne alte Giebelhäuser auf einem mehr als Halbdunkel gehaltenen Marktplatz zeigt. Diese famose Leistung enttockte einem biedern Betrachter die nachdenk­lichen Worte:Das muß er doch jradezu im Dunkeln je­in alt haben!" Vor hitchrvck's ,chesiegtem Rttter", dessen Roß freventlich durch köstlich blühende Blumen-Kulturen stampft, übte ein Sechsjähriger die nicht üble Kritik: ,Hui Backe, wenn bet der Järtner sieht!", während sich vor Gari MelchersMann mit Handschuhen" ein schönheits­liebender Jüngling äußerte:Warum manche Dialer sich blos immer so dumme Gesichter aussuchen!" Im Saale der deutschen Illustratoren geht's noch am ehrlichsten zu. Tie köstlichen Humoresken Oberländers, Tasio's und Jüttners losen manch drollige Bemerkung, manch herz­haftes Lachen aus. Aber auch hier gönnt sich der stereo­type Besucher nur eine flüchtige Umschau, um endlich wieder hinauszustreben, wo schmetternde Marschweise ober luftige Diener Walzer erklingen und mehr oder weniger holde Deiblichketten im Promenieren ihre Grazie zeigen.

Der noch aufnahmefähig ist, kann sich eilenden Fußes zu der Ausstellung der Fischer hinüber begeben, wo er alles, was das Herz der Schützlinge St. Peters er­freut, in wundervoller Anordnung vorgeführt findet. Fanggeräte, Aquarien, Sportutensilien ein riesiger Wels als Clou, appetiterregendc ftarpfeu, ForeNen, Schleie, Krebse und anderes Wassergetier, und natürlich auch eine Fischkost­halle fesseln die Besucher. Auch hier wird weidlich klug geschwatzt. Aber dieklügsten" Hühner sind hier doch we­nigstens Amateure, die Sonntags fünf ober sechs geschlagene Stunden mit der Angelrute am Schlachtensee oder an der Müggel sitzen und die Sache praktisch betreiben wenn aurb zumeist mit negativem Erfolge! Tenn ach, die Zeiten sind längst dahin, in denen Spree und Havel um Berlin herum als fischreich gelten konnten! Tie Unzahl von Fabriken mit ihren Abflüssen un. mancherlei anoere (-.o,>.adt-Er- scheinungen haben die Flüsse entoöu.rt, oi: noch vor 50 Jahren Barsche und Hechte bis nach Ber.i i i in führten. Unterhalb der Mühlen war damals ein wayres Paradies für b<en Angler. So wurden beispielswe ie 1848 dort in einer ausgeworsenen Senke 68 große Araude eroeuiei, außer Aalen, Bleien und Hechten, bie zur Gesellschaft mit ins

Plaudereien aus der Kaiserstadt.

(Nachdruck verboten.)

Erlauschtes aus der Kunstausstellung. Bei den Schützlingen des heiligen Petrus. Berliner Fischerei von einst und heute. Maria von Magdala.

Schon lange gehört es znm guten Ton m den Ber­liner Gesellschaftskreisen, die alljährliche KunstaussteUung am Lehrter Bahnhof zu besuchen und nachher kritisch dar­über zu orakeln ob man etwas davon versteht ober nicht. Im Gegenteil: Leute, beten unbefangenes Urteil nicht durch die bekanntermaßen überflüssigen Jachkenut- niffe getrübt wird, führen sehr häufig das größte Dort über den Wert oder Unwert derbemalten Leinwand". Industrie, bas ist in der Musik so, wie bie Wagner-Affaire es jüngst wieder hat spüren lassen weshalb soll's im Reiche der Pinsel anders fein? So kann man also in der Kunstausstellung, zumal in den Anfangswochen, tout Berlin finden und dieselben Leute über Puvis de Cha- uanne, den großen Franzosen, oder Gari Melchers und Arthur Kampf tiefsinnige Worte reden hören, bie uns ge­legentlich eingeftanben haben, baß sie bieHunnenschlacht" W v. Kaulbachs nur aus Reprobultionen kennen, well sie noch nicht Zeit gehabt haben, insNeue Museum" zu gehen, wo die sechs Trepvenh ausbilder seit 1866 zu sehen sind. In die Museeii zu gehen, ist eben nicht Mode in Berlin! Woraus es manch lieber Berlinerin nun bei ihren Kunstbetrachtungen am Lehrter Bahnhof ankommt, erlauschte ich, als ich mich in der Ncähe einer ziemlich korpulenten Vierzigerin befand, bie, mit ihrem Schildpatt­lorgnon bewaffnet, streng Musterung hielt. Em Bild von Müller-Schönefeldt erregte sehr stark ihre Sufmertfamfeit Es war das gelungene Porträt einer jungen bildhübschen Tarne.Sieh,! Du, solch goldgelbe Tapete halte gut für unsere blaue Garnitur gepaßt!" erklärte fie endlich dem Garten, auf den leuchtenden Hintergrund deutend. Eine verwandte See.e verflieg sich einer Freundin gegenüber vor einem anderen Damenbildnis zu dem Ausruf:Lvlch Rosaseidenes lasse ich mir zum nächsten Herbst auch machen!" Und es tat mir leib, daß ich kein Damenschneider war Von Skarbina ist ein wundervolles großes Bild

robskopf.

8 Aus dem Vogelsberg, 21. Mai.

fäfer gehören in biefem Frühjahr zu ben seltenen Er­scheinungen. Nur ganz vereinzell bemerkt man sie in der Abenddämmerung fliegen oder bei Tage an dem zarten Laub junger Buchen im Walde. Ten jungen Eichenschlägen, denen ihre Freßlust so sehr gefährlich ist, haben fie in diesem Mai nichts anhaben können, ebenso sind auch die Blüten unserer Obftbäume gänzlich von ihnen verschont geblieben

Netz gegangen waren. Mitten in der Stadt, wo jetzt Rudolf Herzog seine Riesenmagazine hat, standen die Angelbrüder damals und fingen sich Plötze und Bleie, und weiterhin auch Barsche. Auch Kaulbarsche, Stinte unb Rotfedern gab es" zu Zeiten in Unmengen. Und wenn im September die Schütze der Tammmühlen gezogen wurden, daß das Wasser bis auf die tieferen Stellen ab fließen konnte, dann gab es eine Beute für die Fischer Berlins, die aller Augen glänzen ließ. Man brauchte die schuppigen Gesellen nur mit dem Käscher herauszufchöpfen, wie s heute der Fisch­händler noch aus seinem Bassin tut. Und da gab's sogar Neunaugen und Zander, von Karpfen nicht zu reden. Tas ist vorüber unb kehrt nicht wieder. Stichling unb Jcklei sind die einzigen treu gebliebenen aus jenen herrlichen Zetten. Aber dafür werben sie auch belohnt, benn damals zog sie der Angler immer mit einer gewissen Verachtung aus ben Fluten, während sie heute immer mit Hellem Triumph- geschrer der Umstehenden und bas sind nicht wenig! begrüßt werben!

Dulde, gedulde Dich fein!" singt der prächtige Poet und Verfasser der vielgenanntenMaria von Magdala". Auch ihm, der mit heißem Bemühen um bie Palme der brertemen Welt gekämpft hat, ohne je einen rechten Voll- ersolg zu erleben, ist im Herbste seines Lebens noch ein Sieg auf diesem otebiete zugefallen, dank der eigensinnigen Anschauungen unserer schon manchmal wunderlich ins Zeug gegangenen Censoren, die in der Verquickung der Erloser- leiben mit Liebeskabalen einen Frevel erblicken wollten, der bisher bei einer der zahlreichen auswärtigen Auf­führungen vom Publikum empfunden worden ist. Auch hier bei der Vorstellung des Stückes vor den Mitgliedern des Goethebundes" im Lesfingtheater tonnte man durchaus nichts finden, was der höheren Polizeiweishett auch nur einen Schatten von Recht gegeben hätte. Es war trotz allem ein Pyrrhussieg Paul Heisses. Ter demonstrattve Beifall galt viel weniger seiner klangreichen unb doch auf der Bühne nur matt wirkenden . amaii; ijen Schöpfung als dem Polizei­präsidenten, der mit seinen Räten in einer der Logen saß und sich besah, was .äeusur angenchter hatte. Denn ich glauui, auch für den Eensor war die Ausrea)lerHaltung des Verbots ein Pyrrhussieg. A. R

beträgt zur Zett 800. Nach vorläufiger Uebersicht sind 1092 Studierende immatrikuliert gegen 1018 im vorigen Winter­semester unb 1016 hn Sommer 1902.

o. p. Packeteinsammlung. Es ist immer noch wenig bekannt, daß bie Post, rote jeder Spediteur, auf Be­stellung Packete auS den Wohnungen abholen läßt. Man braucht nur ein offenes Schreiben, eine Karte ober einen Zettel mit ben Watten: .Packet abzuholen bet (Name unb Wohnung)' unfrankiert in ben nächsten Briefkasten zu werfen ober einem Briefträger mitzugeben, unb bie Senbung wirb bei ber nächsten Bestellfahtt gegen eine Gebühr von 10 Pfg. vom Hause abgeholt. DaS Verfahren ist also ein­fach unb bequem. Dian kann dabei die Ausgabe für einen Gepäckträger ersparen. Wir empfehlen es deshalb besonders solchen allein stehenden Damen und Herren, Studenten ufro., denen ein Dienstbote nicht zur Verfügung steht.

Die zahlreichen Mitglieder des Deutschen Flottenvereins seien darauf aufmerksam gemacht, daß der Landesverband für das Großherzogtum Hessen seine LandeSoersanimlung am nächsten Sonntag im Kasino .Hof zum Gutenberg' in Mainz abhalten wird. Es wurde dafür folgende Tagesordnung aufgestellt: 1. JahreSbettcht des Vor­sitzenden; 2. Rechnungsablage und Entlastung des Rechners; 8. Beratung unb Beschlußfassung über bie vorliegenben An­träge; 4. Vortrag bcS Geroerberats Baentsch von Mainz über .Tie heutigen Zwecke unb Ziele bes Deutschen FlottenvereinS unb beren Erfüllung*.

** Billige Sommerfrischen. Unter dem Namen ^Verein zur Vermittelung von billigen Landaufenthalts­orten für das Großherhogtum Hessen" wurde ein Verein gegründet, ber in Darmstadt seinen Sitz unb den Zweck hat, in unentgeltlicher Weise jebent Erh olungsbedürf- tigen einen gesunden, schönen und billigen Aufenthaltsort auf dem Lande (Sommerfrische in der Bergstraße, im Ldenwald, Vogelsberg und im nördlichen rheinhessischen Teil des Tomtersbergs) nachzuweisen. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 1 Mk., für Gemeinden, Kassen und Vereine mindestens 3 Mk. Die Geschäftsführung hat der Großh. Rechnungs- unb Kasseführer ber staatlichen Betriebskranlenkasse Herr Harth in Darmstadt übernommen. Wenn bas junge, uneigennützige Unternehmen segensreich wirken soll, bedarf es tatkräftiger Unterstützung allerseits. Es wirb beshalb gebeten, bem Geschäftsführer alle auf das Unternehmen buzughabenden Diittellungen, wie Beitritts­erklärungen, Wohnungsangebote und -Nachfrage zukommen zu lassen. Bei Wohnungsangeboten bittet man noch zu erläutern, ob Wohnung und Verpflegung oder nur eines von beiden gewährt werben kann, ob dieselben für Fa­milien, einzelstehende Personen (Damen ober Herren) ge­eignet sind, wann dieselben bezogen werden können, und welcher Preis für Wohnung und Verpflegung zusammen ober auch getrennt beansprucht wirb. Bei Wohnungsnach- fragen bürste es sich empfehlen, anzugeben, in welcher Gegend (Odenwald, Vogelsoerg re. und wann die Sommer- frische gewünscht wird unb zu welchem Preise ber %ad> fragende eine solche haben will.

um Kummer unserer Schulknaben, denen das Mattäfer- ammeln sonst einige freie Schulstunden gebracht hat. Jeden- alld hat das naßkalte Wetter bie Maikäfer in ihrer Ent­wicklung gestört oder gar verkettet, aus bem Erb reiche zu kriechen, in dem man fie bei ber Bodenbearbeitung immer­hin antraf. Hat so die Witterung ben Schädlingen der Luft einen Dämpfer aufgesetzt, so ist sie demjenigen beS Erbbobens, besonders benGarten Würmern" umso günstiger geroejen. Man rechnet zwar bie Regenwürmer zu ben nützlichen Tieren, aber unsere Hausfrauen schreiben gerabc ihnen bie Vernichtung ber jungen Saat in HauS- unb Kuchengarten auf bas Kerbholz. Ueberrakchenb zahlreich ind sie in ber Tat oorbanben. Ein Auslesen abends bei Laternenlicht ist das probateste Vernichtungsmittel.

Darmstadt, 22. Mai. Die Generalversammlung des Deutschen B ü h n e n - V e r e i n s, die, wie wir mittellten, am 25., 26. und 27. b. M. hier tagen wirb, hat ein ebenso umfangreiches, wie interessantes Programm zu erledigen. Zunächst wirb sich bie Versammlung mit ben Beschlüssen zu befassen haben, welche bie gemischte Kommission be- stehend aus Milgliebem bes Bühnen-Vereins und der Bühnen-Genossenschaft seinerzeit in zweitägiger Berat­ung gefaßt hat. Diese Beschlüsse beziehen sich hauptsächlich auf Stellung der Kostüme auch für weibliche Aühnen-Mtt- glieber, sowie auf tunlichste Einschränkung bes einseitigen Künbigungsvaragraphen un ersten Engagemeutsmonat. In zweiter Linie kommt eine zusammenfassende Bearbeitung aller auf bas Vereinsschiebsäericht bezüglichen Bestimm- ungen unter Berücksichtigung des Bürgerlichen Gesetzbuches in Frage. Endlich liegt noch ein Antrag vor, der bie Bühnen- leiter auffordert, gegen die übergroßen Forderungen mancher Autoren resp. Theater-VertriebS-Agenturen Stell- ung zu nehmen.

Landwirtschaft.

Veranstaltung eines KornHanskursnS in Berlin. Eine nützliche Aufgabe hat die zentrale Inter­essenvertretung ber deutschen Getreideverkaufsgenossenschaf, len, die deutsche Kornhauskommission in Angttss genom­men. Mehrfachen Anregungen entsprechend wird sie vom 22.-27. Juni in Berlin 9L, im Institut für Gärungs­gewerbe einen Kursus für Geschäftsführer von Kornhans- genossenschaften, Lagerhausverwalter und alle sonstige Interessenten des KomhauswesenS veranstalten. Wie beim ersten Komyausknrsns un Jahre 1900, werden hierbei ein­mal technische Fragen des ttornhauswesens eine eingehende Behandlung finden, des toeiteren soll diesmal aber auch eine umfassende Berücksichtigung wirtschaftlicher Fragen des Kornhauswesens erfolgen. Folgende Vorträge sind u. a vorgesehen: Wirtschaftliche Fragen. Professor Dr. Ruh­la nd-Berlin: Lehre von der Getteidepreisbildung, vier­stündig; Generalsekretär Dr. Grabein-Darmstabt: Buchführung bei Getreideverkaufsgenossenschaften, drei- stündig.

SietzenerAnzeiger

General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Gießen, am 23. Mai 1903. 11 . , . ,

L. U. Die Zahl ber neu eingeschrieben Studierenden kündig' Hutten diese »praktische» W^tterrege^ für <tetS zu 7 __ _ 7 _ _ x Itohon nii» tiinAtn Lnfni»Ti I m nri II

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