MSffrrt IgqNch mit Uu-nal»me bet Bonwtnpe.
Li- ..Gießer FtnnilievblStter" roerben bet« An-eifler vierma wöchentlich bergelegt. Der „hessische tanbölr'“ erscheint monatlich einmal.
Montag, 23. Februar 1903
Gietzener Anzeiger
153. Jahrg.
B#rewtwtffl4 Kh bev nflijniwlwo t4i
B. Sittte; tür den Or^figminl. 6e<
Rotationsdruck und Verlag der #*rö b1 ’M» Una>erfuät»bwdtiti (Pietsch Lrveaz, tiifn.
General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
Parlamcntarifchc LerhnuLlnngeii.
Nachdruck ohne Vereinbarung nicht gestatt
ä». . » -r /v» • v - ।
Marktes. Die aber dies in Szene gesetzt wurde, das war nicht in der Ordnung. Seit dem Jahre 1897 haben wir bereits eine *- private Organisation, die diese Aufgabe erfüllt und eine Zeitschrift herausgiebt, in der dre Resultate puülizirt werden. Das Sta-
statiftischen Amt geschieht. Redner legt die Methode dieses Amte» dar. Zu den Sachverständigen, die dabei gehört werden, gehören natürlich auch die Verrreler der Syndikate und Kartelle, aber sehr oft halten diese Verbände ihre Auslandspreise geheim, sodatz man rngewiesen ist. Jedenfalls giedt sich e Zahlen so objektiv wie nur möglich len nachher von der Parteien Hatz oic alle statistischen Zahlen, dafür fanu
5. Conto des eigenen Hauses.
Ter Buchlvert des eigenen Bankgebäudes betrug am 31. Dezember 1901 ft 42 500.-
Laut ortsgerichtlicher Taxation vom 18. Dezember 1902 ist dasselbe bewertet mit Jt 65 000
und wird daher von dem Mehrwert ein Hausreservesonds gebildet mit ... . 22 500.-
sodaß der Buchwert des eigenen Hauses am 31. Dezember 1902 gemäß der ortsgerichtlichen
Taxation beträgt ................... ft 65 000.—
II. pasfiv-Uapitalien.
1. Anlehen.
Am 31. Dezember 1901 schuldete die Bank ... . .... „ft 1 055 218.12
Hierzu die Einlagen in 1902 mit 684 088,22
Summa vft 1 739 306.34
Zurückgezahlt wurden in 1902 „ 533 588.16
Mithin schuldete die Bank am 31. Dezember 1902 .vft 1 205 718.18
2. Conto-Corrente B.
Am 31. Dezember 1901 hatten unsere Kreditoren gut . . . Jt 444 062.69
Im Jahre 1902 wurden weiter eingezahlt „ 2 741 328.50
Summa Jt 3 185 391.19
Ausgezahlt wurden in 1902 „ 2 696417.72
Mithin schuldete die Bank am 31. Dezember 1902 . .4t 488 973.47
3. Conto pro Diverse.
Am 31. Dezember 1901 schuldete unsere Bank auf diesem Conto Jt 239 494.32
Im Laufe des Jahres 1902 empfing die Bank weiter . . 1214 766.16
Summa Jt 1 454 260.48
Dagegen wurden in 1902 zurückgezahlt „ 1 418 134.82
sodaß die Bank am 31. Dezember 1902 noch schuldete . Jl ->6 125.66
4. Geschästsanteil-Conto.
Die Geschäftsanteile der Mitglieder betrugen am 31. Dezember 1901 .... Jt 479233.19
Im Jahre 1901 wurden:
a. bar eingezahlt .......38 964 59
b. an Dividenden gutgeschrieben 28 .>45.20 „ 67 509.79
Summa Jt 546 742.98
Zurückgezahlt an ausgeschiedene Mitglieder und für Dividende in 1902 . 41 433,1 <
Mithin beträgt der Geschäftsanteil der Mitglieder am 31. Dezember 1902 . Jt 505 309,81
oeramwortlich machen.
i die Organisation der arbcüsstatifti« lann ich nicht anerlcnnen, datz di« ion nicht genügend berücksichtigt sei. ien ziemlich weitgehenden Schutz der icn der ArbcilsmarUberichtcrilartung n der Vorwurf gegen das statistische es gegenüber Herrn Dr. Jastrow sich Ta mutz ich doch zunächst sagen: nt jetzt macht, ist erheblich weiter« Dr. Jastrow leisten konnte. Herr crichte der Kassen aus 09 Staaten, t hat sich an 260 Städte gewandt: ZahlI Ich bedaurc es ja fege, wenn Dr. Jastrow geschädigt ist, mutz aber ereits in der Budgetkommission im lich auf unsere Absicht hingewiesen l allerseits darauf vorbereüet sein, werden, datz auch Herr Dr. Jastrow ; er hat solche in Dr. Freund und Verdienst Dr. Jastrows besteht da« n jahresweise znsammengestellt war, har, was für den Arbcitsinarkt aller« Ich stelle ferner fest, datz gerade Nothwendigkeit anerkannt hat, datz Gebiet durch die vollständige amt« rr Dr. Jastrow ist trotz seiner sehr st gewesen, datz diese Aufgabe voll- werden könne und müsse durch ein bei der Schaffung desselben nur ge- 3 gewünscht hat, und ich hoffe, datz daran geknüpft zu haben scheint, ise aufgeklärt ist.
ncr neuen Berufszählung mutz ich ;0—15 Jahre in Aussicht genommen crselben sich auf mehrere Millionen piell also auch die Finanzlage eine
eine Aeutzerung des Grafen Kcmir vicderholt ausgeführt, datz die mit ende Bevölkerung fortgesetzt steiat rn, und daraus gefolgert, datz diese )ie Zusammensetzung der gefetzgeben- Daraus habe ich bann weiter ge- cs für die Regierung immer schwie- Forderungen der Landwirthichaft tellung einer Tbatsache, kein Urtheil. en war doch lediglich der, die 93er« veranlassen, zuzugreifen, solange e6 ur Verabschiedung zu bringen. Wenn c anzeigt, und Jemand sieht auf das Hönes Wetter an, so versteht er ent« fen, oder er will cs nicht richtig lesen, ■im Grafen Kanitz zuzutreffen.
) meint, man hätte wenigstens ein 'n, ehe man so gegen Dr. Jasrrow nvöky erwidert, er verkenne die 93er« r Reichstag sei aber doch wohl nicht iftlichc Methode eines einzigen Ge« rörtern. Dazu liege auch nicht das vor.
tc über den Fall Jastrow bemängelt liche Strikestatistik. Diese Statistik n den Gewerkschaften angemeldete
für eine Aufbesserung der Hilf»« im Statistischen Amt ein.
dort, datz dies aus finanziellen und sei.
arauf aufmerksam, daß der ReichS- icsen Beamten zur Berücksichtigung 3 möge daher im nächsten Jahre llen. Sonst konnte es kommen, daß h'che Kanonen auffahre und damit lmt" wird hierauf bewilligt, tngs-Amt".
)aus die weitere Berathung au*
III. Reserven.
1. Haupt-Reservesond.
142 561.27
vor, vic Lv asseroauver wailung mit dein Land - Wirtschaftsministerium zu vereinigen. — Tas Abgeordnetenhaus nahm den Gesetzentwurf beer, die Erweiterung des Stadtkreises Gelsenkirchen in erster Lesung an und überwies den Gesetzentwurf betreffend die Bildung eines Ausgleichsonds für die Eisenbahn-Verwaltung in erster Lesung nach längerer Te- batte an die Budgetkommission. — Im 2. Berliner Reichs- tagswahlkreise werden die konservativen den Professor Wenckstern, im 5. Wahlkreise die Antisemiten den Verleger der „Staatsb.-Ztg." Bruhns aufstellen.
Bestand am 31. Dezember 1901
Ueberweisung aus dem Reingewinn pro 1901 .
In 1902 vereinnahmte Eintrittsgelder. . .
Mithin Bestand am 31. Dezember 1902 .
Matrilulurberträgen. Auch zur ungen müsse der Fvnds dienen. )er Vorlage an die Budgetkom- (srs. Bp.) hat das Bedenken, daß .dnelenhauses eingeschränkt wer- >er Verfassung sollten alle Ein- ährlich veranschlagt und auf den iergegen verstoße dieses Gesetz, u nicht die oDlge der Eisenbahn- ,-------,—- -t Miquelschen ThesaurierTungS-
Politik, die nach Art eines Hamsters aufspeichere, die aus laufenden Einnahmen das werbende Vermögen des Staates vermehren wolle. ISt b.tte um Ablehnung des vorgelegten Einwurfes. — Abg. v. Arnim skonf.- erklärt, seine Partei sei bereit, den Entwurf wohlwollend zu prüfen. — Minister Budde hält den jetzigen Moment für den geeignetsten für die Einbringung bec Vorlage, weil die Eisenbahnverwaltung ncI) in einer Notlage befinde. Die Eisenüahnverwaltung bedürft des Fonds, um die Eisenbahnen als V erke h t. s in st rum ent auf der Höhe zu halten. (Bravos — Abg. Dr. Sartler maiL) faßt feitt Urteil
den können. Wolle man auf die Eisenoahueinnahmen für die allgemeine Staatskasse rerz.ch.eu, so mä.ue ..ne Verdoppelung der Ernk^mnienst^uer n^.ij sein. Wie chrwat- unternchmungen sich öle;.-*, joncs b.ljvUit, so in. s,e auch für die Eis^nbahn^erw^i,. ..g .ine . ..vc juu schlechte Konjunkturen geschaffen werden. Er b.tte das Haus, den Entwurf wohlivvllend zu prufl.n und ba^ch seine Annahme zu^. gedeihlichen Regelung m.^rcr f. beizu-
lragen. — Abg. Am Zehn hoff Jtc.j t..li m.t, daß ein großer Teil seiner Freunde der Vorlage alü.hnend g.gen- überstehe, ein anderer wünsche tieia.runoe Aendcrungen.
iur.jcn b?r 'Einnahmen der Eisen- tswirti wirkten. Aber weit eien . e einzelnen Staaten
..... .vft
Jt 6 013.97 „ 684— „
6 697.97
ft 149 259.24


