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20.6.1903 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt.

Samstag SO. Juni 1903

tlbrefle für Deoeschen: Anzet ger «ießen.

KernsptkCAnschluß Nr. Kl.

teil; U Btttto: für .Stadl und ilanb' und

Götz - füt den w»- geigentetl: $>nne Veck.

153. Jahrgang

Nr. 142

«rschein« tügttch außer Sonntag-.

»Dem VießenerAnzeiqer nwerben tm Wechsel mit d»nn hessischen Landwirt tu* G«ehener Hamtlien- bitter viermal In dec Woche beigelegt.

Kobrtionsdruck tu Ver­lag der v rühl'schen Lnü»erf^Buch- n. Etein- drucke rei (Pietsch Erben)

Vez««S»eet», m i? aa lllchTL Pi-.viertel- tädrlich TtL 2J0; knrrch Abhole- u. Zweigstellen monatlich Pf.; durch die Post ML 2. viertel- lädich ausschl. Bestcllg. Annahme von Anzeigen ür Die Tagesnummer . vo rmMagß 10 Uhr. ; etlenprets: lokal ILPf» mutoärll 80 Pfg.

GietzenerAnzeigel

General-Anzeiger "

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

glied der

reinstem agrarischem Waffer,

wie den Grafen Oriola

politischen Partei aber, die Männer von

Zur Stichwahl.

SiSher betrachtete man es allgemein als feststehende Tatsache, daß die ländlichen Kreise das sicherste Boll­werk gegen die Umsturzpartei bildeten. Zwar ge­rahmt auch i« ihnen, dank der Verhetzung unserer ländlichen Arbeiter durch sozialdemokratische Agitatoren, Flugblätter diese Partei allmählich an Boden. Aber der Kern unserer ländlichen Bevölkerung hat von ihr bisher nichts reiften wollen, und auch die Mehrheit der Landarbeiter hat sich nicht gewillt gezeigt, ihren Lockungen Folge zu leisten. Wir sollten meinen, daß die ländliche Bevölkerung im In­teresse ihrer Selbsterhaltung allezeit auf das ent­schiedenste antisozialistisch bleiben würde. Aber dem ist nicht so! $enr Köhler-Langsdorf, der seither erkrankt ist, verkündet, daß ein junger Bauer au5 der Grünberger Gegend ihn ersucht hat, öffentlich durch eint Parteikundgebung die Bauern aufzufordern, einmütig für Krumm zu stimmen! Dieser junge Bauer appellierte sogar bei diesem Ersuchen an Herrn Köhlers .Ehrgefühl-. Also eS wird Herrn Köhler, dem treu monarchisch gesonnenen, sein Urdeutschtum allezeit aufS stärkste betonenden Bürgermeister der Großh. hessischen Gemeinde Lang«- darf, zugemutet, seine Parteifreunde allesamt aufzufordern, der vatrrlandSlosen Sozialdemokratie zuzulaufen, em Mit-

tmb den Frhrn. v. S e y l, gu den Ihren zählt, wie die Pest zu meiden! DaS ist ein starke« Stück und Herr Köhler spricht es bereits offen cm«, daß der Inhalt dieser bäuerlichen Zu- schrift nicht nl8 Stichraahlparole seinerseits zu betrachten ist. Es wird aber an ihm und an allen seinen einflußreichen Partei­freunden liegen, die ländliche Wählerschaft in ihrer Gesamt- heit darüber aufzuklären, daß schlechterdings jedem Land­mann unmöglich ist, will er nicht selber auf seinen Unter­gang als selbständiger und unabhängiger Bürger hinarbeiten, einen Sozialdemokraten zu wählen.

Der Vorsitzende de« landwirLschaftlichen Provurzral- vereinS, Oekouomierat Schlenke, fordert alle Wähler auf dem Lande auf, für Hepligenftae dt zu stimmen!

Der WahlauSschnß der deutschsozialen Reform- partei hat strengste Wahlenthaltung bei der Stichwahl beschloßen und spricht, wie auch Herr Kähler, von ,®e- memheften- der Liberalen, ohne auch nur tm mindesten anzudeuten, worin diese vermeintlichen liberalen , Gemein­heiten bestanden haben, einfach weil der verehrte WahlanS- schuß "Bet genannten Partei dazu nicht imstande ist. Die Li­beralen deS Gießener Wahlkreffe« haben vielmehr felbstver- ständlich allenthalben mit den anständigsten und ehrlichsten Waffen für ihren Kandidaten gekämpft, ine anderen Parteien aber sind von den Liberalen nur notgedrungen, wenn sie dazu auf« heftigste provoziert waren, in der jedem achtenswerten politischen Gegner gebührenden maßvollen und lauteren Weise bekämpft worden. Wir erinnern nur an die große Gießener Wählerversannnlung: nM ein , gehässige« - oder ,gememe$* Wort ist m dieser Versammlung gegen andere Parteien gefallen. Darüber gab damals unser aus­führlicher Bericht getreue Auskunft. Und ebenso ruhig und sachlich ist e« m allen anderen liberalen Wählerversamm- lunqen in unserem Wahlkreise zugegangen. Mit welchem Recht wird also jetzt den .Liberalen und ihrer Gefolgschaft- der schwere Vorwurf gemacht, ,gemein- und .gehässig- ge- wesen zu sein? Wir weisen diese falsche Beschuldigung reck aller Entschiedenheit zurück. Die da beleidigen rmd schmähen wollten, treffen niemand ander« al« nur sich selbst mrt der­artigen häßlich erftmdenen Behauvtungen, die nur dazu geeignet fmt> Wasser auf die Mühle dar vaterlandSlofen Sozialdemokratie ru aießen die als Tertine 'gandens sich dabei mS Fäustchen u lachen wakrlich allen ®nmb hat! Gme Partei, d>e sogar m ihrem Namen ihr Deutschtum kann und

darf dach mnmiennehr dazu d,e Sand rcuhen, daß d,e demokratie gute Geschäfte macht- wenn sie s'ch selber achtet und Achtung vor den anderen bürgerlichen Parteien

glauben, der Wahlausschuß der deutsch-sozialen Reformpartei, wie der von .Herrn Köhler mvähnte Grunberg^ Bauer werden sich beide die Sache noch emmal überlegen, und sich dann eines Befferen und, nach der Theorie von dem ihrem Standprmkte nach , kleineren Uebel -, Vernunftgemäßeren besinnen, und namentlich werden die D eutsch -Sozralen und bauern- bündlerischenWahler sich überzeugen lassen, daS^gen der politischen Taktik nicht mit Lrebe od^ Hatz nach S^n- pathie oder Antipathie, sondern mft kühlem Kopse «ch Maßgabe der allgemeinen ober örtlichen Nützlichkeit beurteilt ' n Eine Lebensfrage der von den Deutschsozialen und von den Bauernbündlem ebenso wie von den Liberalen hochgebaltenen Anschauungen ist der Fortbestand unserer Monarch­ismen Staatseinrichtungen. In diesem Kardmal- punkte begegnen fi» doch alle bürgerlichen Parteien! Die Sozialdenwkrarie allein dagegen ist ihrer Natur noch anü- mOnS^ÄÄ4unfm mmmrchffch-n GmrW. tr bu'^ Zrabition imb in der Erkenntmk der Pol,-- galten Andererseits abi"barf sich m-mmnd der Emzicht

verschließen, daß parlamentarische Zustände, in denen die repuvlikcrnisch-sozicttbemvkratifche Partei den Ausschlag gibt, auf dm Dauor dieGrundpfeikerdermvnarchischen S^aatsverfassung und damit den trattonaten Bestand und die Größe unseres Vaterlandes

erschüttern müssen, ganz abgesehen davon, daß sie die Reaktio-n heraufbeschwören. Es liegt ferner in der Natur der Sache, daß eine starke sozialdemokratische Partei im Parlament von den hinter ihr stehendon Maffen zu einer praktischen Betätigung gedrängt werden wird und es wird dadurch der auch auf dem Lande anfblühende rüstige Schaffensgeift, der sich alle Errungenschaften der modernen Zeil W Nutze zu machen versteht, lahm gelegt wird, sehr zu Ungunsten der gesamten landwirtschaftlichen Produktion und des gesamten Landwirtschaftsbestandes.

Betrachtet man aber auch nur die rein wal)ltaktischen Rücksichten, so ist es, wie wir bereits gestern andeuteten, ganz außer Zweifel, daß die NationallÄeralen da, wo sie in Stichwahlen zu wählen haben werden zwischen Agra­riern und SoAialdemvkraten, den Agrariern ihre Stimme geben werden. Stehen doch in ihren Reihen selber führende Großgrundbesitzer? Zwischen Natioualliberalen und Sozial­demokraten aber sind, so sagt heute das größte deutsche nationallibevale Blatt, dieKöln. Zdg", solche vorüber­gehenden Gegenseitigkeitsversicherungen unmöglich, weil die Sozialdemokratie eine internationale Klassenverttetung und als solche dergeschworene Feind des Nationalis­mus und des LDeralisimis ist.

Deshalb ist eS u. E. nichts wie Anstandspflicht, daß auch die Bauernbündler geschlossen für den Nation all iberalen ein treten, allen persönlichen Gefühlen und Empfindungen zum Trotz! Denn es gibt; das können wir nicht oft und entschieden genug betonen, für allo bürgerlichen Parteien keinen größeren und gefähr­licheren Aind als die Sozialdemokratie!

Die Sozialdemokraten Gießen behaupten übrigens, wie wir bestimmt erfahren, daß sie keines­wegs einem von Alsfeld an sie ergangenen Vorschlag wegen eines Wahlkomprvmisses zu Gunsten des Anti­semiten Bindewald zustimmen könnten. Lieber würde man gern, si> wird nnS versichert, auf die Wahl Krumms verzichten, ehe es um einen solchen Preis geschehe! Richtig fei allerdings, daß in einer Versammlung, Die int Wahlkreise Alsfeld stattgefunden hat, ganz privatim von Bindewakdfchen Parteifreunden einem Gießener einflußreichen Sozialisten der Vorschlag gemacht sei, sich bei den Stichwahlen in den Wahlkreisen Alsfeld und Gießen gegenseittg zu unterstützen. Dieser Vorschlag wurde aber sofort als unannehmbar vousozialistischer Sei te zurück gewiesen! Unser Berichterstatter schreibt uns, daß sein GewährSmattn, welcher mitten in der politischen Bewegung steht, erklärt hat, dazu würden sich die soztalistischen Arbeiter niemals mißbrauchen lassen, für einen Bindewald, noch dazu auf fitommanbo, einen Stimmzettel abzugeben; wurde dies geschehen können, so würde dies politischen Selbstmord bedeuten. Die Sozialdemokraten im Wahlkreise Alsfeld werden fick vielleicht der Stimmabgabe bei der Wahl ganz enthalten.

Dieser (Srffärung zufolge steht es außer Zweifel, daß nicht von feiten der Sozialdemokratie, sondern von den fernst stets ihren Patriotismus als unverletz­lichstes Gut laut ansposminenden Teutschsorialen der Kuhhandel mit den Sozialisten versucht worven ist. Diese letztere Partei aber hat so viel Selbstachtung besessen, ein so schm ähliches Schacher-Geschäft, einen solchen niedrigen Handel mit politischen Mein­ungen tticht einzugehen! Sie hat vielmehr den Kuhhandel schnöde zurückgewiesen! Das ist eigentlich recht blamabel sür die Abgewiesenen!

In einer längeren Zuschrift an uns wird u. a. fol­gendes ausgeführt:

Groß muß die Verwunderung [ein, wenn man hört, daß die Köhler'schen Bauernbündler im Wahlkreise Gießen für den Sozialisten m der Stichwahl eintreten wollen oder fönen * Lassen sie sich detrn ins feindliche Lager hinKber,,agitieren" oder haben sie es schon getan? Das wäre traurig; traurig für diese Partei, traurig für Gießen, traurig für ganz Hessen! Denn in den andern Wahlkreisen, in denen ein Sozialist in die Stichwahl kommt, nicht nur in Hessen, sondern im ganzen Reich, verhandeln die bürgerlichen Parteien über gegenseitige Unterstützung und Zusammen­schluß oder haben sicb schon geeinigt, um die Sozia­listen aus dem Felde zu schlagen, und hier will man das Gegenteil tun? Dazu wollen sich doch die Landleute nicht hergeben, sie gehören doch zu denen, die genau wissen, von welcher Sette nur Vorteil sie haben tonnen, ganz abgesehen davon, daß ein echter Bauer über­haupt kein überzeugter Sozialist sein kann, da deren Prin­zipien seiner Existenz gerade entgegenarbeiten. Daher tonnen aille, die an dem wirtschaftlichen und politischen Gedeihen des Deutschen Reiches auch nur noch einen Funken von Interesse haben, ihre Stimme nicht denen geben, die ge­rade das Gegenteil davon erstreben und dabei mehr auf ihren eigenen, als den Vorteil der andern bedacht sind. Leihe daher feiner böswilligen Einflüsterungen und verlockenden Versprechungen fern Ohr und wenn es welche giebt, die dies doch tun und vom geraden" Weg abweichen wollen, so bettachte jeder gut­gesinnte Burger cs als Ehrenpflicht, solche auf die rechte Bahn zurückzuführen, sie werden es später danken.

Eilet alle, Mann für Mann, am 25. ^inn zum Wahl- tifdj, und gebt eure Stimme ab ptr den, der eure Inter­

essen wirklich wahmehmen wird, für den liberalen Kan­didaten, Herrn Kommerzienrat Heyligenstae b|! Er wird halten, was er versprochen hat. denn er fennt eure Dünsche und Bedürfnisse! Dazu ist aber erforderlich, daß jeder Wahlberechtigte auch seine Wahlpflicht erfüllt, denn auch im O^gcnfagcr wird man alle Mann an Bord rufen und ic glanzender der Sieg ist, den ein Kandidat erringt, um so größer ist auch der Teil der Ehre und Achtung, die man jedem einzelnen seiner Wähler zollt!

O

Einer unserer Leser hat die Güte, unS einen Ausschnitt aus Nr 48 derTägl. ;liundsck)au" vom Jahre 1890 zu übersenden. Diese Notiz lautet:

Ein eigentümliches Wappenemblcm hat die Sozial­demokratie sich in Mammendorf, einem kleinen Dorfe des Kreises Wolmirstedt, zugerichtet. In diesem Orte mrt ungefähr 70 Wahlberechtigten, in welchem man noch vor drei Jahren den Sozialismus mir dem Namen nach kannte, der aber bei der jetzigen Wahl nicht weniger als 22 sozialdemokrattfche Stimmen aukuweisen hatte, fand man am Morgen nach dem Tage der Entscheidung in­mitten deS Dorfes, oben an einem Hststor auf gehängt, einen toten Stator, an diesen ein breites Brett gebunden, worauf folgende Inschrift prangte:

So wie dieser Kater hier hängt.

Werden nach fünf Jahren die Bauern gehenkt." Mammendorf liegt fn der Provinz Sachsen und hat (nach Petzold's Ortsverzeichnis) 367 Einwohner. Heute werden die Bauern wohl gehenkt sein! Möge, so schreibt unser Leser, dieser Fall den Bauern unseres Wahlkreises als warnendes Beispiel dienen und 'sie davon abhalten, ihre Stimmen bei der Stichwahl dem So- I zialdemokraten zu geben, damit eS ihnen nicht ergeht, wie . jenen in Mammendorf.

Gcrichtssaal.

W. Gießen, 19. Juni. Heute verhandelte die Straf» kammer gegen vier junge Burschen auS Niedev-Stoll bei Schlitz (von denen drei bei Verübung der Tat noch unter 18 Jahren waren) wegen Verbrechens aus § 176 uud 177 beö Strafgesetzbuchs. Tie Angelegenheit wurde hinter verschlossenen Türen verhandelt. Der GerichtSbos erkannte gegen den einen der Angeklagten wegen vollendeter Notzucht auf 9 Monaie VesangniS, gegen einen anderen wegen unsittlicher Handlungen cnt5 § 177 Abs. 1 deS 2tr.-D. auf 6 Monate Gefängnis und gegen die beiden anderen QIngeflagten wegen tätlicher Beleidigung auf 2 Monate und ans 4 Wochen Ge­fängnis. Weil die Angeklagten sämtlich geständig waren, rotttbe ihnen ein Teil der Untersuchungshaft auf die erfannte Strafe in Abrechnung gebracht. In den öffentlich oerfünbeten Gründen nmrbe ausgesprochen, daß der Gerichtshof den beiden am hättesten wegen der tn Frage kommenden Verbrechen Venrrteilten mildernde Um­stände bewilligt habe, daß aber bei AuSmeffung der Strafe zu be­rücksichtigen gewesen sei, das; daS Benehmen der Angeklagten bei der Tat sehr roh und genialttätig gewesen sei. Nur weil die An­geklagten noch im jugendlichen Alter sich beenden, sei auf eine noch höhere Strafe nicht erfannt worden.

Nürnberg, 18. Juni. Das Schwurgericht verurteilte die geistesschivacbe Tienstmagd Löhner, welche ihr eigenes ein­jähriges Lino in die Pegnitz geworfen hat, zu 7 Jahren Zuchthaus.

All en stein, 18. Juni. Dor dem Schwura-r^cht begann heute die Verhandlung in dem Prozesse gegen die BesitzerS- frau Przygpda, die beschuldigt ist, ihre vier Ehemänner vergiftet und den fünften zu vergiften versucht zu haben. Di« Angeklagte bestreitet ihre Schuld.

Sofia, 17. Juni. Der StaatSgerich tShof fällte daS Urteil gegen mehrere Minister be5 Kabinets Iwantschow. Ter fn'ihere Ministerpräsident Jwantschow und der frühere Minister der öffentlichen Arbeiten, Tontchew, wurden wegen Außerachtlaffung der Bestimmungen deS Gesetze? über die Vergebung der öffentlichen Arbeiten bei der Anlage eiserner San- gards und wegen Gewährung von Subventionen an die deutsche Levantelinie ohne Ermächtigung der Sobranje, zu je a ch t Monaten Zwangsarbeit, der ehemalige Minister des Innern, Radoslawow, wegen politischerTelikle zu acht Monaten Kerf et verurteilt. Der ehemalige Finanznnnister Tenew wurde steigesprochen. Ter Gerichtshof beschloß, alle öemrteilten der Be­gnadigung durch die Sobranje zu empfehlen.

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