Gchalstratze 7.
Ubrefic tür Depeschenr «Urzetger Gießen.
KeritsprechanichlußNr 51.
Nr. 345
Erscheint täglich außer Sonnlags.
Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem kesfischen Landwirt die Siebener Familien, dlätter dermal In der
Woche beigelegL
Rotationsdruck tu Bering der Brüh t 'schen Unwecs^Buch-«. Stetn- bcuderet (Pietsch Erben)
ErfteS Blatt. 153. Jahrgang Montag 19. Oktober 1903
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General-Anzeiger
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WWZ
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ißine Wede des Kaisers a« seine Söyue.
Berlin, 18. Oktober.
Gestern vormittag fand in der Friedenskirche zu Potsdam die Einsegnung der Prinzen August Wilhelm uud Oskar in Anwesenheit des Kaiserpaares, sämtlicher Geschwister des Kaisers und der in Potsdam weilenden Fürstlichkeiten statt. Dem Oberhofprediger Dr. Dryander ist anläßlich der Einsegnung der Kronenorden 1. Klasse verliehen worden.
Die Ansprache, welche der Kaiser bei der heutigen Abendtasel im Neuen Palais an die konfirmierten Prinzen richtete, hat folgenden Wortlaut:
Meine lieben Söhne! In dem Augenblick, wo wir inr Begriff sind, die Gläser auf Euer Wohl zu leeren und unsere Glückwünsche Euch auszusprechen, daß Ihr unter uns eingetreten seid als tatenfrohe Manschen, in die Gemeinde des Herrn, um darin zu arbeiten, möchte Ich als Euer Vater Euch ein Wort mit auf den Weg geben. Der heutige Tag ist für Euch in geistiger Beziehung gleichAw- stellen dem Tage, an dem der Offizier, der Soldat seinen Fahneneid ableistet. Ihr habt als Prinzen des Königlichen Hauses schon im 10. Jahre das Recht, Uniform zu tragen. Damit möchte Ich Eure Taufe vergleichen. Ihr seid vor- gemerkt als Streiter Christi. Mit dem heutigen Tage seid Ihr so zu sagen, im Glauben mündig geworden. Die Wehr und Waffen und das Rüstzeugs deren Ihr Euch bedienen sollt, sind Euch von kundiger Hand gelehrt und bereit gelegt worden. Ihre Anwendung in allen Lebenslagen wird nun an Euch liegen. Auch darin werdet Ihr noch zum Teil unterwiesen werden können. Aber schließlich mutz ein jeder lernen, die Waffen, Aussprüche gelesen, und sie haben Euch erhoben, ja sogar anvertraut sind. Ich spreche mit Absicht im militärischen Sinne, weil Ich annehme, daß auch Ihr das schöne Gleichnis kennt, worin der Christ mit dem Krieger verglichen wird, und in welchem die Waffen ausgeführt werden, die ihm der Herr zur Verfügung äestellt hat. Ihr werdet gewiß die Gelegenheit haben, in späterer Zeit, diese oder jene von den Waffen anzuwenden und' Ihr werdet gewiß das, was Ihr heute so schön in Eurem Gelübde versprochen habt, auch betätigen. In sehr richtiger Weise hat in der herrlichen Ansprache, die Euer Geistlicher und Lehrer heute an Euch gerichtet hat, derselbe einen Begriff hervorge- yoben für das, was von Euch verlangt wird, nämlich daß Ihr „Persönlichkeiten" werden sollt. Es ist das derjenige Punkt, aus den nach meiner Ansicht es für den Christen im täglichen Leben am meisten an kommt. Denn darüber kann wohl kein Zweifel sein, daß wir von der Person des Herrn getrost sagen können, er ist die persönlichste Persönlichkeit" gewesen, die je auf der Erde unter den Menschenkindern gewandelt ist. Ihr habt in Eurem Unterricht — und werdet es noch in Zukunft — von vielen großen Menschen gelesen und gehört, von Weisen, Staatsnrännern, Königen und Fürsten, auch von Dichtern. Ihr habt von manchem Worte und Ausspruche gelesen, und sie haben Euch erhoben, ja sogar begeistert. Gewiß! welcher deutsche Jüngling sollte sich nicht erhoben fühlen und fortgerissen werden von begeisterten Liedern, z. B von unserem Körner. Menschenworte kommen keinen Worten des Heilandes gleich. Niemals hat es ein Menschenwort fertig gebracht, heute alle Rassen, alle Völker gleichmäßig zu begeistern, ja für den Heiland zu sterben. Dies Würger ist nur dadurch zu erklären, daß seine Worte Worte des ewigen Lebens sind. Der Angel - und Drehpunkt des menschlichen, namentlich eines verantwortungsvollen arbeitsreichen Lebens liegen einzig in der Stellung zum Heilande. Ich rate Euch von ganzem Herzen, schg fft, arbeitet ohneUnterlaß. Das ist der Kern des Christ en lebens. Am schwersten wird der bestraft, wer nichts tut. Möget Ihr trachten, das beste zu leisten und eine Persöw- lichkeit zu werden nach dem Beispiel des Heilands. Dann habt Ihr erfüllt, was von Euch erwartet wird.__________
Ier belgische Körrig in Wien.
Wien, 17. Okt.
König Leopold von Belgien ist heute vvrkrittag auf dem Westbahnhof eingetroffen. Außer dem Kais er hatten sich die hier anwesenden Erzherzoge eingefunden. Der Enchfang war einfach; die Leiden Monarchen begrüßten sich! mit einem Händedruck und fuhren in geschlossener Hofequipage zur Hofburg. Auf den Straßen befand sich nur wenig Publikum, auch die Häuser trugen nur vereinzelt Flaggenschmuck. Um 1 Uhr erschien er bei dem amerikanischen Botschafter. Der Könige äußerte, im Falle der Resultatlosigkeit seiner Bemühungen würde er die Unterstützung der Vereinigten Staaten wegen der Einmischung Englands in die Verwaltung des Kongo st aates anrufen. Der König stattete dann dem Minister des Aeußern Grafen Goluchowski einen mehr als eine Stunde währenden Besuch- ab, konferierte mit ihm über die Haltung Oesterreich-Ungarns in der Kongofrage uud wünschte zu wissen, ob Kaiser Franz Josef das Schiedsrichteramt übernehme.
Die Gräf in Lonhay hat ihren Besuch ab gesagt, va sie unwohl sei.
Beim heutigen Galadiner brachte der Kaiser folgenden Toast aus:
Sehr erkenntlich für die liebenswürdige Aufmerksamkeit, welche mir Euere Majestät durch Ihr Kommen erwiesen haben, bitte ich Sie, meinen aufrichtigsten Dank für diesen Besuch entgegenzuneymen. Ich betrachte denselben als ein neuerliches Zeichen der Freundschaft und der ausgezeichneten Beziehungen, welche
in erfreulicher Weise zwischen uns und unseren Staaten bestehen. Indem ich Euere Majestät willkommen heiße, liegt mir am Herzen, erneut jenen Wünschen Ausdruck zu geben, welche id), für das Wohlergehen Euerer Majestät und das Ihres Landes hege. Von diesen Gefühlen beseelt, erhebe ich das Glas auf das Wohl Sr. Majestät des Königs Leopold.
Hierauf erwiderte König Leopold folgendes:
Ich danke Euerer Majestät für den gnädigen und herzlichen Empfang, welchen Sie mir zu bereiten die Güte hatten. Ich spreche Euerer Majestät meinen Dank für den Trinkspruch aus, welchen Sie auf mich ausgebracht haben. Ich bin hiervon tief gerührt. Ich freue mich, daß es mir gegönnt war, persönlich meine Gefühle unveränderlicher Anhänglichkeit auszudrücken und Ihnen jene unwandelbaren Wünsche darzubringen, welche ich für Sie, für Ihre Staaten und Ihre Miller hege, die Eurer Majestät so viel verdanken. Eure Majestät sind aller Herrschertugenden Vorbild, möge Gott Euere Majestät viele, viele Jahre erhalten! Indem ich mich zu den ausgezeichneten, zwischen uns und unseren Staaten bestehenden Beziehungen beglückwünsche, erhebe ich, dem Zuge meines Herzens folgend, mein GlaS auf das Wohl Ew. Majestät und Ihres Hauses und auf das Wohlergehen Ihrer Staaten.
Nach dem Galadiner hielten die beiden Monarchen Cercle. Die Stimmung war ziemlich kühl. Die üblichen Hochrufe unterblieben. Der Kaiser sprach mit dem König wenig, obwohl der König sichtlich bemüht war, einen wärmeren Ton in die Konversation zu bringen.
Deutsches Keich.
Berlin, 18. Okt. Heute vormittag trafen der Kaiser, die Kaiserin, die Erbprinzefsin von Sachsen-Meiningen, Prinz und Prinzessin Heinrich, der Kronprinz und die Kronprinzessin von Griechenland, Prinz und Prinzessin von Griechenland, Prinz uub Prinzessin Friedrich Karl von Hessen im Mausoleum Kaiser Friedrichs III. in Potsdamein und legten zu Füßen des Sarkophags Kränze nieder.
— Am Montag wird unter dem Vorsitz des Reichskanzlers eine Konferenz der Vertreter der Bundes st aaten eröffnet, als bereu Gegenstand die Erörterun g der Finanzsragen bezeichnet wird. An der Konferenz nehmen teil vom Reühsschatzamt Staatssekretär Frhr. v. Stengel, Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben, der bayerische Iinanzminister Frhr. v. Riedel, der sächsische Finanzminister Dr. Rüger, der württembergische Finanzminister Dr. v. Zeyer, der badische Finanzminister Dr. Neichenberger, der hessische Finanzminister Dr. Gn a u t h, der Vorstand des mecklenburgischen Finanzministeriums Staatsrat v. Pressentiu, der weimarische Staatsminister Dr. Rothe, der braunschweigische Staatsminister Dr. v. Otto, der hamburgische Bürgermeister Dr. Möncke- berg und der elsaß-lothringische Unterstaatssekretär von Schraut.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Anläßlich! der zurzeit in Berlin stattsind end en deutsch-schweizerischen Hand elsvertragsve rHand lung en sand gestern abend bei den: Staatssekretär Frhr. v. Richt Hofen ein Diner statt.
— Der 9. allgemeine Parteitag der deutsch- sozialen Mesormpartei ist heute in Berlin zusammengetreten. Die Verhandlungen sind auf drei Tage berechnet.
— Die Nummer 42 der a n a r ch i st i s ch e n W o ch e n - schrist „Neues Leben" ist gestern wegen eines Artikels mit der Ueberschrist „Der Kaiser von Sahara", in welchem eine Mazestätsb eleidigung enthalten sein soll, beschlagnahmt und der verantwortliche Redakteur Karl Knobel verhaftet worden.
Dresden, 17. Okt. 9tach einem Entwurf der sächsischen Regierung Mr das neuesächsischeWahlrecht soll die 2. Kammer aus 96 Abgeordneten bestehen. Davon werden 48 nach einem dem alten Leipziger Stadtveordueten-Wahl- recht nachgebildeten Dreiklassen-Wahlsystem gewählt. Es werden 16 Wahlkreise gebildet, in denen jede Klasse in direkter und geheimer Wahl ihren Wgeordneten wählen soll. Die übrigen Abgeordneten sollen nach den Berufs klassen gewählt werden und Avar 12 von den Gewerben und 12 von den Handelskammern. Die übrigen 24 Mandate sollen der Landwirtschaft reserviert werden. Die 1. Kammer bleibt von dieser Reform völlig unberührt. ___________
Kolonialpost.
Dem „Morning Herald" wird aus Suva (Hauptstadt der Fidschi-Inseln) gemeldet, daß Deutschland Tonga und England Teile der Salomons gruppe annektierten. (Da Tonga zu England gehört und die Salo- mons-Jnseln bereits zwischen Deutschland und England ge* teilt sind, so könnte es sich nur um einen Tau sch handeln.)
Kiu Kmycitskämpserdenkmal.
Fr an kfürt a. M., 18. Okt.
Mit einer einfachen, würdigen Feier fand heute mittag die Enthüllung des von der Stadt neben der Paulskirche errichteten Denkmals zur Ehrung der Vorkämpfer deutscher Einheit in den Jahren der Vorbereitung Hn 1815 bis 1863 statt. Auf dem festlich geschmückten Paulsplatz hatten in weitem Kreise um oas Denkmal herum die Spitzen der städtischen, staatlichen und Militärbehörden, sowie zahlreiche Ehrengäste, unllr welchen sich auch der greise Dichter Wilhelm Jordan befand, ferner die akademischen Vertretungen, sowie Tepu tationen der Krieger-, Schützen-, Turn- und Geiau^vereme
mit ihren Fahneg und Bannern Aufstellung genommen. Nachdem die vereinigten Gesangvereine mit Orchesterbegleitung unter Leitung des Professors Fleisch die Lieder „Dir möcht' ich diese Lieder weihen", „Was ist des Deutschen Vaterland" und „Schleswig-Holstein meerumschlungen" vorgetragen hatten, bestieg Oberbürgermeister A d i ck e s die Rednertribüne. Er warf einen Rückblick aus die Zeit, weühe die Einigung des deutschen Vaterlandes vorbereitete. Nichjt könne, so führte Redner etwa aus, ein Denkmal all den Männern gerecht werden, welche die Grundlagen des neuen Deutschland gelegt haben. Zählen wir zu ihnen doch auch die Helden der Befreiungskriege, die die Fremdherrschaft brachen und den zerschlagenen preußischen Staat, der trotzdem die Seele und die treibende Kraft des Freiheitskampses war, aufs neue begründeten, und nicht minder aiJh die großen Dichter und Denker, die nach dem Elend bS 30- jährigen Krieges zunächst die geistige Auferstehung unseres Volkes herbeisührten. Wir sind glücklich, hoffen zu dürfen, daß der in unmittelbarem Zusammenhänge mit dem alten Kurfürsten- und Kaisersaal stehende neue Rathaussaal von Bildern geschmückt werden wird, welche, fast überall in Anknüpfung an Frankfurter Begebenheiten und Personen und mit bem größten Sohne dieser Stadt beginnend, eben jene Geschichte erzählen. Der Redner erinnerte an die Teilnahme der Universitäten, der Dichter, der Sänger, der Turner und Schützen an der Vorbereitung der deutschen Einheit, in jener Epoche, der das Denkmal gewidmet ist, ferner an die glänzende Gestalt Kaiser Friedrichs III. und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Während die Festteilnehmer die Nationalhymne sangen, siel die Hülle des Denkmals.
Hierauf wurden zahlreiche Kranzspenden am Denkmal niedergelegt. Dann hielt der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Geh. Justizrat Dr. Hu ms er, eine Arr- sprache, die in ein Hoch auf' das deutsche Vaterland aus- klang. Mit dem gemeinschaftlichen Gesang des Liedes „Deutschland, Deutschland über alles" schloß die Feier.
Tas Denkmal besteht aus einem Obelisken, der die Wappen der deutschen Bundesstaaten zeigt und von einer Idealfigur gekrönt ist, die oben auf eine Holztafel die Worte „Seid einig" geschrieben hat. Der dreiseitige Unterbau trägt Bronzegruppen, die ebenso wie die Reliefs aus dem Obelisken Episoden aus den Freiheitsbestrebungen versinnbild- l ich en.______
Aus AM und ;AM
Gie ßen, 19. Oktober 1903.
* * Personalien. S. K. H. der Großherzog habe« dem Pfarrer August Prätorius zu Blofeld die evangelische Psarrstelle zrr Groß-Felda, Dekanat Alsfeld, und dem Pfarrer Heinrich Schnellbächer zu Wahlen die evangelische Pfarrstelle zu Lißberg, Dekanat Büdingen, übertragen. — Der Oberförster der Oberförsterei Lampertheim, Forstmeister Gustav Diesfenbach, wurde in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsthrei Alzey versetzt.
* * Ernennung. Durch Entschließung des Großh. Ministeriums des Innern vom 14. Oktober wurde Fri ed rich Ha ns ult zu Gießen "zum Kreisamts-Schrelbgehllfen ernannt.
* * Jubiläum der Alice-Schule. Am nächsten Sonntag, den 2 5. Oktober, feiert der von der verstorbenen Großherzogin Alice ins Leben gerufene Alice-Verein für Frauenbildung und -Erwerb das Fest seines 25jährigen Bestehens. An der Feier wird auch die Tochter der Großherzogin, ihre Nachfolgerin im Protektorat, Prinzessin Ludwig von Battenberg, teilnehmen. Näheres über die Feier werden wir morgen bringen.
— Flucht aus dem Arre st Haus. Gestern mittag gegen 2 Uhr hielten sich 2 Gefangene, Alfr. Meier aus Bettenhausen und Gustav Fries aus Coßwig, zur Besorgung einer Arbeit kurze Zett im Hofe des Arresthauses auf. In einem unbewachten Augenblick gelang es ihnen, mtttelst zweier Stangen, die zum Aufhängen von Wäsche benutzt wurden, auf die öslliche Umfasiungsmauer zu klettern und von da das Freie zu erreichen. Bis jetzt sind die Entflohenen noch nicht festgenommen.
* * Nationalliberaler Parteitag. In der zweiten Hälfte des November soll in Frankfurt ein hessischer Parteitag stattfinden.
* * Die Feier des 48jährigen Stiftungs* festes beging am Samstag abend im großen Saale des Cafe Leib die F r e i w i l l i g e G a i l s ch e Feuerwehr. Der Saal war voll besetzt. Die Regierung war vertreten durch Regierungsrat Dr. Wagner und Kreisamtmann Dr. Kranzbühler, als Vertreter der Stadtverwallung erschienen die Stadtverordneten Kirco und Pirr und Brandoirektor Traber; Deputationen der Gießener Freiwilligen Feuerwehr und des Vereins „Heiterkeit" waren ferner anwesend und Kommerzienrat Gail, der Chef des Hauses Gail. Zur Verschönerung des Festes trug der Bauersche Gesangverein unter Kapellmeister Polster wesentlich bei. Im Auftrag des Vorstandes eröffnete der 1. Hauptmann Lrndenstruth das Fest und dankte den Vertretern der Behörden und Vereine für ihr Erscheinen. Branddirektor Traber gedachte des hohen Protektors des Vereins, S. K. H. unseres Landesfürsten und brachte ein „Gut Wehr!" auf ihn aus. Kommerzienrat Gail dankte dem Korps für seine Pflichttreue, die es stets bewiesen habe, totbmete den Festteil- nehmern freundliche Worte imb warf einen Rückblick auf die Gründung des Gailschen Feuerweyrkorps, wobei er besonders des 1. Hauptmanns Ferd. Gail gedachte. Regierungsrat Dr. Wagner sprach namens der Regierung seine Glückwünsche aus und überreichte mit ehrenden Worten dem 2. 5AauPtmann des Korps, Hch. Sauer, der am Stiftungs-


