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Februar 1903
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Tie in Konstantinopel beglaubigten Militär-Attachees von Deutschland, England und Italien sind in Saloniki
Mielsbureau des Vereins ergaben, daß mehrere Wohnungssuchende, namentlich Damen, auf eine Besichtigung der K.'schen Wohnung Verzicht leisteten, sobald sie die ominöse /5h:. 13* vernommen, so hat der Vereinsvorstand dem Gesuche entsprochen.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Am 17. d. M. feierte der Gutsbesitzer Klein auf Ludwigshöhe bei Lang-Göns seine Silberhochzeit. — In Wald-Algesheim brannte, nach einer Meldung aus Bingerbrück, am 16. d. Mts. vormittags eine Scheune und ein Schuppen des Herrn A. Genzler vollständig nieder. Für die Nachbarschaft, in der sich viele gefüllte Scheunen besinden, war die größte Gefahr vorhanden. Das Feuer wurde indesien bald gelöscht. — Tie sehr schadhafte Kirche in Pf affen-Schwabenheim soll einer Reno- vierung unterzogen werden. Die Kosten der vollständigen Herstellung werden sich auf 80 000 Alk. belaufen. — In Wiesbaden i|t Frau Ernestine Wittmg, die Mutter des Geh. Rats Witting in Berlin, früheren Oberbürgermeisters in Posen, und des bekannten Schriftstellers Maximilian Harden, gestorben.
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Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
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Gaffel, 17. Febr. Der Vorstand des hiesigen HauS besitzeroereins veröffentlicht in seinem Organ einen gar sonder, baren Fall. Danach hat ihn ein Mnglied, der Schlosser- meister K., gebeten, sein Gesuch um Abänderung Nummer 13 seines Hauses in Nr. 121 bei Behörde zu befürworten-. Da Mchsvagen auf
Quaker Oats wird infolge ihres hohen \ Nährwertes und Leichtoerdautichteit überall ß ärztlich empfohlen. g
Quaker Oats)
Vermischtes.
* Berlin, 17. Febr. Als heute nachmittag der Buchhalter Arndt und seine Geliebte Sander auf ein Telegramm der Magdeburger Polizei wegen Unterschlagung von 1? 000 Mk. in einem Hotel in der Mittelstraße festgenommen werden sollten, erschoß Arndt seine Geliebte und sich.
* Hirschberg (Schlesien), 17. Febr. Die Frau des Steinsetzers Neugebauer und der Schlosser Lorenz, welche am 17. November 1901 den Ehemann Neugebauer ermordet und den Leichnam zerslüekelt hatten, wurden heute früh durch Scharfrichter Schwietz hin gerichtet.
* Breslau, 17. Febr. In einem Hause der Katharinenstraße wurde die Tochter eines Modewarenhändlers von ihrem Bräutigam, einem Photographen, aus Eifersucht mit Messerstichen schwer verletzt, worauf sich der Täter mit Cyankali vergiftete.
* Paris, 17. Febr. Das Gerücht, daß der Sohn des Kriegsministers wegen eines Liebesverhältnisses einen Selbstmord-Versuch unternommen habe, wird dementiert. — Im Departement Seine et Loire ist von einem Grundbesitzer em Goldlager entdeckt worden. Derselbe hat bereits bei der Regierung dte Konzession zur Ausbeutung des Terrains von 21 Quadratkilometer nachgesucht.
* Valeneiennes, 17. Febr'. Auf der Strecke Valen- eiennes-Lille entgleiste zwischen Starnand und Rosult ein Eisenbahnzug. Eine Person wurde getötet, dreizehn verletzt, darunter neun leicht.
"Florenz, 17. Febr. Spät abends brach in der Villa Medici ein Feuer aus, welches auch einen Teil des Werkes Vallombrosa vernichtete. Erst nach großen Anstrengungen der Feuerwehr und einem Militär-Aufgebot konnte der Brand lokalisiert werden.
* Budapest, 17.Febr. Die reiche Witwe Strach- nisu wurde ermordet aufgefunden. Die noch nicht bekannten Mörder haben über 100000 Leis geraubt.
* Budapest, 17. Fxbr. Bei der hiesigen Filiale der Elektrizitätsftrma Dokert u. Homolka wurden Unregelmäßigkeiten in Höhe von über 160000 Kronen entdeckt. Der Direktor Gustav Motz, dessen Sohn sowie der Ingenieur Graser sind an dem Manco Schuld.
AM pluöl und giuib.
Gießen, den 18. Februar 1903.
** Militärdienst nachrichten. Wolff, Studierender der Kaiser-Wilhelms-Akademie für das militär-ärztliche Bildungswesen, als Unterarzt beim Jnf.-Negt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 angestellt.
** Gießener Lesehallen-Verein. Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins findet am Donnerstag, den 19. Februar, abends 81/, Uhr in Cafe Ebel statt. (Vergl. Inserat).
** Der Gabelsberger Stenographen-Verein Gießen feierte am vergangenen Donnerstag den Geburtstag seines Meisters Gabelsberger durch eine Unterhaltung und einen Ball in Steins Saalbau. Der Abend war ein äußerst vergnügter und die Darbietungen des Vereins fanden, wie auch bei ähnlichen Festen in den früheren Jahren, großen Beifall. Erwähnen wollen wir nur die Gesangsstücke der Damen Zufall und Barny, sowie den Einakter „Die Natur- Heilmethode" und das Genrebild (ein Akt) „Kurmärker und Piearde". Am Sonntag fand ein gemeinsamer Ausflug nach Dutenhofen statt, welchem sich nach der Rückkehr ein Familienabend im Cafo Ebel anschloß, der bei großer Beteiligung einen sehr hübschen Verlauf nahm.
*• Das Bezirksfest der Kriegervereine des Bezirks Gießen findet am 19. und 20. Juli d. Js. in Wieseck statt. Mit dem Fest verbunden ist die Feier des 30- sährigen Bestehens des Kriegervereins Wieseck.
Das „Wolzogen Conzert* in Gießen findet, wie wir bereits mitgeteilt haben, am Montag, 23. Febr. in Stein's Saal statt. Es wird uns Lieder und Chansons, Jnstrumental- vorträge und Recitationen bringen. Eine auserlesene Künstlerschaar wird uns mit dec neuen Kunstgattung bekannt machen. Allen voran Ernst von Wolzogen. Der Verfasser des dritten Geschlechts wird in einleitenden Worten über Zweck und Ziel dieser „Wolzogen-Conzerte" unterrichten und dann eine Reihe ügener Dichtungen zum Vortrag bringen. Ihm zur Seite steht als Hauptstütze des Repertoirs seine Gattin Elsa Laura, die sich schon vor Jahresfrist noch unter ihrem Mädchennamen Seemann die ersten Lorbeern auf dem damaligen Ueberbrettl geholt hat. Als zweiten „Star" des Ensembles gilt Frl. Anny Groß. Sie trägt mit Charme und Drollerie steirische und bayerische Dialektdichtungen vor; auch ihr gilt ein Hauptanteil an dem großen Erfolg, den die „Wolzogen- Conzertc" bis jetzt überall hatten. In Lizzi Sondermann besitzt das Ensemble eine bedeutende dramatische Sängerin, welche als Meisterin im Vortrag bezeichnet werden darf, in Emil bei Lay einen stimmbegabten Bariton. Der berühmte Geigenvirtuose Gregor von Akimoff erregt überall Sensation. Kapellmeister Erich Band trägt auf dem Klavier Solo-Piecen vor und übernimmt die Begleitung der GesangSnurnrnern.
- Zu den Reichstagswahlen. Aus Worms wird gemeldet, daß sich der Reichstagsabg. Frhr. v. Heyl bereit erklärt habe, ein Mandat für die bevorstehende Reichs- tagSwahl wieder anzunehmen.
h. Vadenrod, 17. Febr. Gestern abend um 7^9 Uhr entstand auf bis jetzt unaufgeklärte Weise in der Scheune des Schuhmachers Well Feuer. Es ergriff im Augenblick deffcn Wohnhaus unb bic Nachbarscheuer nut Stallung bes Gemeinberechners Kreuber. Mit Hilfe ber burch Telefon an- gerufenen Feuerwehren von Stornborf unb Wallenrob gelang eä, bas verheerenbe Element zu beschränken. Das Vieh ist gerettet worden mit Ausnahme einiger Hühner.
Hungen,^ 17. Febr. In der letzten Bürgermeisterver- sammlung im Juli v. Js. wurde beschlossen, daß die Bürgermeiste rversa mm lungen des Kreises Gießen auch aus den Landstädtchen stattfinden sollen. Demzufolge findet am Montag, den 23. Februar, von vormittags 9 7z Uhr an eine Versammlung ^er Bürgermeister des Kreises Gießen zu Hungen im Saale der Traube statt. Sämtliche Bürgermeister, in deren Verhinderung die Beigeordneten, sollen erscheinen, derKreiS zählt 80 Gemeinden.' Die auf die Tagesordnung gesetzten Beratungsgegenslände sind folgende: 1. Stempelgesetz, 2. Armcnunterstützungen, 3. Landeskreditkasse unö Landeshypothekenbank, 4. Einmündungen der Feldwege auf die Kreisstraßen, 5. Tierkrankheiten, 6. Anträge und Mitteilungen, 7. Denkmalschutz. Das Mittageffeu wird in der Traube eingenommen.
Forman (Schnupfenäther)
klinisch erprobt und ärztch^U'eUs mehrfach als geradezu dealcS Schnupfenmittel bezeichnt leichtem Schnupfen Form'-Watte (Dose 30 Pf.). Bei starkem chnupfen Forrnan - Pasttllen (50 £•) zum Inhalieren mittels Rieck^chens.
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ginnendem Schnupfen fast unfehlbar. In allen Apotheken. VN frage seinen Arzt. 1513
Höchste Temperatur Niedrigste „
emgetroffen.
In Altserbien sollen neuerdings albancsische Unruhen oorgekommen sein. Eine angeblich 3000 Mann starke Bande soll sich in der Nähe von Ipek befinden. Ten Grund der Aufregung bildet die Einstellung christlicher Gendarmen.
In der Sobranje zu Sofia erklärte zur Auflösung der macedonischen Komitees der Ministerpräsident, er habe die Maßregel ergriffen, um die wichtigsten Interessen des Staates zu erhalten. Bulgarien müsse die Haltung ein» nehmen, durch die es das Recht erhalte, von den Mächten eine Besserung der den Frieden bedrohenden Lage im Nachbarreiche zu fordern. Das Bestreben Bulgariens müsse darauf gerichtet sein, daß die Mächte die Lösung der macedonischen Frage selbst in die Hand nehmen. Wir haben, so führte der Minister aus, in Macedonien keine Erober- u n a s a b s i ch t und werden glücklich sein, wenn in diesem Lande die Ordnung wiederhergestellt wird unb wenn bic Menschenrechte unfern dortigen Landsleuten verbürgt werden. In dem Augenblicke, da die Mächte an der Einführung von Reformen arbeiten, verpflichtet uns der elementarste politische Takt, Ruhe zu bewahren. Wir müssen durch unsere loyale Haltung die Macedonier in der Richtung beeinflussen, baß sie nicht von dem Gedanken sich hinreißen lassen, Bulgarien könnte an ihren Bewegungen teilnehmen. Mögen alle diejenigen, welche auf die Macedonier Einfluß ausüben können, diese davon überzeugen, daß sie unter den gegenwärtigen Umstünden ruhig bleiben müssen, um durch ruhiges Der halten den Brächten sowohl als auch der Türkei die Möglichkeit zu bieten, die geplanten Reformen zu verwirklichen. Tie obersten Interessen des bulgarischen Volkes erheischen, daß Friede auf der ganzen Linie herrsche.
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Gerichtssaal.
(Nachdruck verboten.)
Leipzig, 16. Februar.
R. S. Doppelbesteuerung. Ein Urteil von prinzipieller Bedeutung fällte heule der erste Strafienat aui die Revision desBau- und Wasserleitungunternehmers Heinrich Koch von Pirmasens gegen das Urteil des Landgerichts Gießen vom 9. September vorigen Jahres, durch welches er wegen Zuwiderhandlung gegen das hessische Gewerbesteuergesetz vom 8. Juli 1884, §§ 1, 3 und 28 in idealer Konkurrenz mit den §§ 24 und 49 al. 2 des hessischen Ver- mögenssteuergesetzes vom 12. August 1899 zu einer Geldstrafe von Alk. 602.64 verurteilt wurde. Koch erhielt im Jahre 1901 nach einer Konkurrenz unter mehreren Bewerbern den Zuschlag zur Ausführung des Baues einer Wasserleitung in Vilbel für eine Akkordfumme von 100 000 Mk., die spater infolge Hinzukommens noch einiger Arbeiten aus 125 000 Alk. erhöht wurde. Zu dein Zweck mietete er m Vilbel für seinen Assistenten Petermann von Landau eine Wohnung sowie noch einen Lagerraum zur Aufbewahrung der zum Bau der Wasserleitung erforderlichen Mate- rialien, und da sein Assistent nun einmal am Platze war, übernahm derselbe auch gleichzeitig auf seine Weisung hm die innere Installation in den Häusern. Ter Angeklagte Koch beschäftigte zum Bau der Wasserleitung 3 Gehilfen, darunter Petermaim, und 100 Arbeiter, sowie zur Installation 5 Dionteure und 12 Arbeiter. Tas Großh. Steuerkommissariat Friedberg brachte ihn nun zur Anzeige, daß er in der Provinz Oberhessen als Unternehmer öffentlicher Arbeiten und Mechaniker tätig gewesen sei und zwar durch Ueber-- nahme des Baues der Gemeindewasserleitung zu Vilbel und Ausführung von JnstaUationen daselbst, ohne vorher jein Gewerbe angemeldet zu haben. Ter Angeklagte hielt dem entgegen, daß er auf die Empfehlung des Steuerkommissariats Friedberg, sein Gewerbe zwecks Versteneruiig anzumelden, sich an die Steuerbehörde eines Hennatsortes Pirmasens mit der Bitte um 2lusfunft gewendet habe, wie er sich zu verhalten habe. Man habe ihm da geantwortet, nachdem er fein Gewerbe an feinem Wohnorte verteuere, sei er in Hessen nicht steuerpflichtig. Ter erste Richter siihrte aus, daß nach dem hessischen Gewerbesteuergesetz auch ein Ausländer wie ein Inländer behandelt werde, sobald er im Jnlande Gewerbeanlagen besitze, außerdem erfordere das Gesetz, daß der Unternehmer sich em Patent auSstellen lasse, vas der Angeklagte unterlassen habe. Ter Angeklagte berief ich auf eine Verordnung vom 18. Mai 1872, wonach auswärtige Handwerker _ oder Fabrikanten in Hessen nicht zur Steuer heranziiziehen sind, wenn sie in Hessen keine Gewerbean-- lagen crridjteten. Ter erste Richter erachtete jedoch diese Beziehung hier nicht für zutreffend, da der Angeklagte in Vilbel tatsächlich eine Gewerbeanlage errichtet habe und der Gewerbebetrieb ein stehender sei, da derselbe die Bedingungen des Hausierens oder des Betriebs nn Umherziehen nicht erfülle. Ter Angeklagte focht das Urteil mit dem öiechtsniittel der Revision an und rügte zur Recht- leittgung berielbcn Verletzung materieller Rechtsnormen. Jnsbe- agen die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des •1c^cnt Geietzes nicht vor, auch kollidiere das Urteil mit dem "c,cl]d9e]cl3 "ber die Doppelbesteuerung. Rechtsanwalt Dr. Jung von Gießen führte hierzu noch aus, der Angeklagte sei doch bereits m Pirmasens, dem eigentlichen Sitz feiner gewerblichen Tätigkeit, jjr_ eftcucrnng herangezogen, so daß allerdings eine doppelte Besteuerung eintreten werde, sobald das Urteil aufrecht erhalten bleibe. tonne doch auch nicht gut als gewerbliche Niederlassung angefcl)cn werden, wenn der Angeklagte einen Raum miete, um oie ..later«allen, die ein paar Tage lagern mußten, unterzubringen. ~lc-' » epraienkiert ebenso wenig eine Gewerbeanlage, als das Mieten emev Acmmmg für feinen Beamten Patermann, zumal er gar nicht
beabsichtigte, für dauernd dort etwa eine Filiale zu errichten. T? Anlagen waren aber nur bestimmt für einen einzigen bestimmte Zweck, die Aussühriing der Vilbeler Wasserleitung; ist diese ferch so werden auch die Anlagen wieder verschwinden. Ter Reichs anwalt bezeichnete die erhobenen Beschwerden für unbegründet insbesondere besage eine Entscheidung des Reichsgerichts vom 1t Dezember 1884 (abgedruckt im XVIII Bande der Entscheidungei daß die Besteuerung'von Gewerbetreibenden — die ihren Wohnsi in einen andern Bundesstaate haben — für ihren Betrieb in Heff dem Reichsgesetz über die Doppelbesteuerung durchaus nicht wid° spreche, da er doch in Hessen nur in soweit besteuert werde, alsr im Gebiete Dieses Bundesstaates tätig sei, werde bannt pe Steuerpflicht für seine Beschäftigung in Pirmasens durchaus fist beeinträchtigt. Ter erste Strafsenat erkannte in Uebereinstimnstg mit den Ausführungen au§ dem Anträge des Reichsanwaltsmf kostenpflichtige Verwerfung der Revision des Angeklagten.
Kandel und Ikrln’ljr. Dalliswirtschst.
Berlin, 17. Febr. In der heutigen sehr stark besuchten^er- fammlung der Deutschen Cem entwerte rviirde eine om- mission eingesetzt, welche eine passende Form für ben Zusansten- schluß ber Werke finben soll.
Hessische Landes-Hypothekenbank Darmstadt. Wi der „Frks. Ztg." mitgeteilt wirb, ist die Bank zur Anlegung von Aj idel- geld nach § 1808 des Bürgerlichen Gesetzbuches bis auf rv.eres für geeignet erklärt worden.
Reichsbankdividende. Es verlautete an ber Berliner »örfe, daß die Tivibende ber Reichsbank für bas verflossene Ja' Proz. (i. V. 61/. Proz.) betragen würbe.
Deutsche Genossenschastsbauk von Eoergcl, Parisi u. Co. Ter Abschluß siir bie Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezemb 1902 weist eine Gefamteiimahme von 1335 824 Mk. aus, dieselben gegenüber Unkosten und Zinsen 643 303 AU. und Abschrei"lgen 7050 Mk. Es bleibt demnach ein Ueberschuß von 685 471 -k- bei einem auf 30 Millionen Mark herabgesetzten Akttenkapita! Das Aufgeld für die zurückgekauften 6 Alill. "Mark Aktien ist mit ’OOOO Mk. in den Abschluß eingestellt. Nach dem Abschluß für d Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1902 — das Geschäftsjahr 1 bekanntlich aus die Zeit vom 1. Juli bis 30. Juni verlegt moen ~ erbrachte die Berliner Niederlassung aus dem laufenden eschast einen Gewinn von 485 271 Mk. unb bie Frankfurter Niederung einen solchen von 314 329 Mk.) biese Erträge wurden mde^urch die Verluste des Berliner Geschäftes aufgezehrt und weiterhin »lßten noch ziir Deckung derselben den Rücklagen 2 670 000 Mk. entncunc|t werden.
An der Berliner Börse gelangte gestern zum erftjnale bte 5 p r o 3 c n t i g e amortifterbäre rumänische R"te von 1903 zur Notiz. Ter Kurs stellte sich auf 98.40.
Der Aussichlsrat des Obcrschlesischcn Kredit-Bereiu hat beschlossen, ber auf ben 21. März er. einzuberufenden ordentlhen Generalversammlung eine Dividende von &'/8 Prozent v3u= chlagen.
Die Aktionäre der Gesellschaft Siemens L HalSke wer-n zu einer auf den 9. März er. stattfindenden autzerordemli^n Generalversammlung eingeladen, welche den Zweck hat, über mehrsach erwähnten Vertrag mit der Elektrizitäts-Gesellschaft do-1« Schuckert & C o. Beschluß zu fassen.
Darmstädter Möbelfabrik (160 Zirnm.-Einricht.), Prei;- grat. 291
Leibniz Kindermehl ca^-^ -


