Freitag 17. JE ISO»
Gießener Anzeiger
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«r. 165
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Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem yeMschen Landwirt die Gievcner Kamillen- blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck «. Verlag der Brühl^^n
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UolMsche Tagesschau.
Dir rrrue Mlttarvorlage.
Wenn neuerdings mehrfach die Meinung austritt, ein etwaiger Widerstand des Reichstages gegen eine HeereSfvrdernng sei durch einen Appell an das Volk leicht zu überwinden, so möchten wir, schreibt die „Null. Kvrresp.*, bei Zeiten vor dieser Art von Optimismus gewarnt haben. ES ist auch nicht ganz zutreffend, wenn gesagt wird, die aus sickher Veranlassung heroorgetreterren Schwierigkeiten seien durch eine Auflösung des Reichstages noch immer überwunden worden. Im Jcchre 1893, als wegen der sogenannten Caprivi^schen Militärvorlage zur Auflösung geschritten wurde, hing daS Zustandekommen einer Mehrheit bei den Wahlen für die Hüne'sthe Reduzierung der Forderung der verbündeten Regierungen an einem seidenen Faden. Unserer Ansicht nach hat die „Freis. Ztg." recht, wenn sie schreibt: „Nichts könnte der Sozialdemcckratie gelegener kommen, als eine solche Auslösung. — Das Recht zu einer solchen steht dem Kaiser sicher zu. Die bürgerlichen Parteien aber werden sich auf den Standpuntt stellen muffen, „lieber nicht". Und jedenfalls nicht, bevSr sie mit der Ausbildung ihrer Organisation auf einer ganz anderen Stufe angelangt sind, als dies bislang der Fall tfL*
Scharfmacher.
Man schreibt uns aus Berlin, 16. Juli:
„Deutschland und Amerika stehen unmittelbar vor einem Zollkriege", so verkündigt der Londoner „Daily Telegraph" der staunenden Welt und sieht bereits voraus, wie deutsche Würste, Weine und Biere, wenn sie nicht ganz dem neuen amerikanischen Gesetz, Wer .unver- fÄfchte Lebensmittel entsprechen, zurückgewiesen oder von den amerikanischen Zollbehörden zerstört werden würden. Ein schlimmes Zukunftsbild — und das nach der glanzenden Aufnahme des amerikanischen Geschwaders in Kiel! Nur weiß mau in Stettin noch nichts ism der angeblich so nahen Gefahr eines schweren wirtschaftlichen Konfliktes nut der Union. Daß die EnMWer als unsere Konkurrenten einen frischen ftühüchen deutsch-amerikanischen Zollkrieg sehr gern Men, ist freilich einleuchtend. Ar erwähnte, aus Melo York datierte SJte&ntg des „Daily Telegrchch" ist ein liebenswürdiger Fingerzeig, wie es die Amerikaner an- stellen sollen, die deutsche Einfuhr zu Manieren. EiMland wird nachgerade zum „Scharfmacher" unter den Völkern. Nur ist verwunderlich, daß bei soviel llebuna auf diesem Gebiete die zur Anwendung gelangenden Mittel noch immer die alten, abgenutzten und plumpen geblieben sind.
A»S SrrLttu.
Nach einer BeNgrader Depesche werden die bisherigen Gesandten in Lorttwu, Paris und Athen auf ihren Antrag in deu Ruhestand versetzt. Die Gesandten posten in ÄLH^rr rmo Lorr don weiden überhaupt a u fge h v b e n.
Der! Stand der Finanzen gebietet offenbar diese Er- sparnismaßregelm denn eine solche diplomatische Vertretung kostet viel Geld. In Berlin bleibt der bisherige Gesandte Serbiens, llebrigens ist nach der Versicherung unterrichteter Personen Rußland bisher mit keinem Wont toiebcr auf tM Bestrafung der Wuigsuwrder zu sprechen gekourmen. Die „Anregung" gilt als still- schweig»end erledigt.
Heer und Flotte.
Der Rücktritt des Kriegsministers von Gotzler wird in der ,Mein.-Westf. Ztg." in Zusammenhang gebracht mit den vielen Bekleidungsreglements des preußischen Staates, durch die fast alle Stücke der mllitärischen Ausrüstung verändert worden sind.
— Einer Londoner Depesche zufolge erwarb die englische Admiralität eine Erfindung, vermittels deren unterseeische Boote ohne Gefahr für die Mannschaft große' Entfernungen zurücklegen können. Die Erfindung, die von einem Offizier her- rührt, wird geheim gehalten._____________________ ____
Kirche und Schule.
Der deutsche Verein für da s Fortbildungsschulwesen hat fid); wiederholt bemüht für die Ausbildung einer Lehrerschaft Sorge zu tragen, welche in diesem Sinne in ländlichen Schulen zu wirken vermag. Seine Bemühungen fanden nicht den gewünschten Beifall, sodaß er seit 1899 nicht wieder Kurse für Lehrer an ländlichen Fortbildungsschulen eingerichtet hat. Die Tatsache, daß, in diesen Anstalten die Fottschrttte sich nur sehr langsam vollziehen, bestimmen L>en Verein, für das Jahr 1904 wieder die Abhaltung von sechswöchenttichen KursenfürLehrer an ländlichen Fortbildungsschulen in Aussicht zu nehmen. Die Kurse würden vom 5. Juni bis 15. Juli 1904 in Leipzig abgehalteu werden, wenn sich uttndestens ädpr Teilnehmer finden sollten. Leipzig ist gewählt worden, weil die in dieser Stadt vorhandenen Anstalten die geeigneten Lehrkräfte, dis dort bestehenden Einrichtungern daS nötige ÄuschanungsmaterLal bieten.
Ans Stadt und Kau-.
Gießen, den 17. Juli 1903.
** lieber eck ne bevorstehende Kaiser begegn nung in Darmstadt im Monat September berichteten wir schon früher gerüchtweise. Eine von einem Wiener Blatte dieser Tage gebrachte ähnllche Nachricht ist nur eine Auswärmung unserer früheren Meldung. Zu der für Ok
tober, nicht, wie aus Men jetzt überall hin gedrahtet wurde, für September geplanten Vermählung des Prinzen Andreus von Griechenland mit der Prinzessin von Battenbertg werden, wie längst seststeht, sowohl das Zarenpaar, wie der König und die Königin vou Griechenland und der König von Dänemark in Darmstadt anwesend sein. Der Kaiser hat aber über ferne Teilnahme an der Feier bis jetzt keine bestimmte Meldung ergehen lassen und dürfte sich die Entscheidung darüber auch bis zu seiner Rückkehr von der Nordlandreise Vorbehalten.
♦* Militärdienst nach richt en. Zahlmeister Saxe vom 3. Bat. Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hessin Nr. 116 zum 1. Bat Jnf^Regts. Hessen-Homburg Nr. 166 versetzt
** Zweiter: Stenographentag der Schule Stolze-Schreh. Die Schule Stolze-Schxeh hält in den Tagen vom 2. bis 6. Oktober d. I. ihren zweiten Stenographentag in Frankfurt a. M. ab. Das Ortskomttee ist eifrig mit den Vorbereitungen beschäftigt Die geschäftlichen Beratungen, sowie die Festsitzung, die für Sonntag den 4. Oktober vorgesehen ist, werden im Gesellschaftshaufe des Zoologischen Gartens ab geh alten werden. Für Samstag den 3. Oktober ist ein großer Festkommers geplant (Ueich- zeittg mit dem Kongreß soll eine stenographische Ausstellung arrangiert werden, für die der Saal der Polytechnischen Gesellschaft gemietet ist Dem Ehrenausschuß für den Stenographentag sind bereits viele Mnner beigetreten, die in Mssenschäft, Kunst, Polittk, Handel und Industrie eine hervorragende Stelle bekleiden. Sowett sich bis jetzt übersehen läßt, werden sich sehr viele Anhänger des Systems Stolze-Schrey, sowie Freurwe der Stenographie, in Frauk- futt a. M. einfindeu.
-i-Lich, 16. Juli. Se. Kgl. Hoheit der Großh erzog und Ihre Großh. Hohett die Prinzessin Elisabeth haben ihren Besuch im fürstlichen Schlosse zu Lich anläßlich des Geburtstages Ihrer Durchlaucht der Fürstin angesagt. Die Ankunft der hohen Herrschaften wird am Sonntagabend etwas nach 6 Uhr erfolgen.
-h. Freiens een, 16. Juli. Der Gesangverein ,Kiederkranz" dahier feiert am 19. und 20. Juli das Fest der Fahnenweihe. Der Verein besteht bereits über 10 Jahre. Zahlreiche Vereine haben ihr Erscheinen zugesagt.
R. B. Darmstadt, 16. Jult Nach unseren genauen Informationen stellt sich die Armelegeu^it, die den Ge h^ Oberbergrat Prof. Dr. Lepsi^S und sein Ausscheid«! ans dem Amt betrifft, ftlgeudermaßen dar: Schon vor längerer Zett soll eine größere Anzahl hiesiger Mn- seumsbeamter bei der Großh. Regierung Beschwerden und Beschuldigungen hinsichtlich der Amtsführung des Genannten erhoben haben. Nachdem auf Grzmd derselben von feiten der Regierung vorläufige Ermittelungen vorgenommen waren, ist beschlösten worden, gegen Dr. Lepsins das Disziplinarverfahren einzuletten. Die Sichtung des rechß umfangreichen Materials nimmt natürlich viel Zett in An-
Im WMagsschuellzug Kießen-Aarmstadt.
(Original-Feuilleton des Gießener Anzeigers.)
Ter Mittagsschneltzug von Kassel läuft in Gießen ein, erwartet von zahlreichen Reisenden, die ihn benutzen wollen. Wo kommen die Menschen alle her, die heute reisen! Vergebens sucht man ein halbgefülltes Wtell, überall erscheinen in der MittagAglut die Platze schon überreich besetzt. Da entdecke ich in einem Nichftmucherabteil einen freien Eckplatz, die übrigen Plätze finit von Damen besetzt. Ich mache nicht einmal Mrene, ettrzusteigM, da warnen mich auch schpn 5 drohende Augenpaare: Wenn Du es wagst! Än vorübergehender Beamter trö-stert, es werden noch Wagen angehängt. Neue Entztauschun^ nur zwei Wagen zwetter Klasse werden bereitgestellt und ich will dritter Klasse fahren. Die Not steigt am höchsten, ich eile zurück nach dem vorhin beobachteten freien Eckplatz, die Damen haben chn gut bewacht, die dolchartigen Augenblitze gleiten an mir ab, ich sitze und schütze mich mtt einer Zeitung, in die ich mich! scheinbar vertiefe.
In unserem Weil herrscht Gewitterschwüle. Das liegt an der Mittagssonnenhitze, vielleicht auch, an der Gemütsstimmung. Ich erwarte d>as Losbrechen eines Unlvetters^ aber der erlösende erste Donnerfchlag bleibt aus. Es ist still wie in einer Kirche in unserem Abteil. Ich fühle mich allmählich sicherer und fange an, meine Mitreisenden zu beobachten. Mir gegenüber im anderen Eckplatz sitzt eine Dame, die am besten ausgerüstet erscheint, Eindringlinge! abzuwehren. Das Alter lasse ich unbestiMnt, über einen scharfen ein gekniffenen Mund, der sich in mancher Auseinandersetzung bewährt haben mag, sentt sich eine lange spitze Nase wie ein Schutzdach. In chr, der Dame, scheint eine ganze Wetterwolke zu stecken. Die jugendllchste von allen sitzt zu meiner Linken und sieht bis nach Frankfurt, 1 Stunde und 15 Minuten lang, scharf halblrnks, zum Fenster hinaus. Ich habe ihr holdes Angesicht nrcht em einziges Mal richtig beobachten können. Die anderen werden allmählich beweglicher, sie finden sich in die Lage.
Der Zug läuft in die Station Butzbach ein. Die Dame, die ich fürchte, eilt an die Tür, um zu- ösfnen und auszusteigen. Der Drücker giebt nicht nach, das Klopsen an dre Fensterscheibe bleibt unbeachtet. Ich greife ein, dre Mp öffnet sich, die Dame steigt mit einem Gepäckstück aus! und ruft nach einem Gepäckträger. Aber Butzbach und diensteifrige Gepäckträger! Wieder springe ich helfend ein, da sind runde Schachteln und eckige Schachtel^!, Rosenbouquestts und nicht zuletzt ein großer Handkoffer, der eigentlich in den Packwagen gehörte. Endlich ist alles draußen, die Dame steht auf dem menschenleeren Biltzbacher Bahnsteig inmitten ihrer Schätze, sieht sich stumm rirrgsum und bricht in die
Worte ans: ,^Jst das Nauheim?" „Neiw', erwidere ich höflich, „das ist bloß Butzbach," ,^oy aber ich wollte doch nach Nauheim!" „Dann aber geschwinde wieder herein." Und nun stapele ich alles wieder ordnungsmäßig auf, zuletzt reiche ich der Dame die Hand, halb zog ich sie, halb half sie sich selbst, da war der Zug auch schon wieder in Bewegung. Wer hat nicht schon einen der trüben Spatherbsthimmel gesehen, der seine Schatten über die sonst so schöne Erde wirft und im Menschen Gemütsstimmungen weckt, die zu Selbstmordgedanken steigern? Bricht dann plötzlich Sonne durch und baucht die Landschaft in ein Meer von
Licht und Glanz, so kann der Unterschied nicht größer sein als der, welcher sich in den Gesichtszügen meiner feindseligen Nachbarin mcckte. Alle Wetterwolken waren verschwunden und Auge und Mienen strahlten im Ausdruck von Dankbarkeit für die geringe Hllfeletttnng. Vielleicht ttägt das lleine Vorkommnis dazu bei^ daß die Dame in der Abwehr mitreisender männlicher Personen in Zukunft vorsichtiger wird.
Auch mtt einigen der anderen Damen bahnte sich ein besseres Verhältnis an. Ich bemerkte, daß sie sich für die Depeschen über das Befinden des Papstes interessierten, die meine Zeitung enthiett. Die Ueberlafsung derselben wurde dankbar angenommen. Ich mußte mir dann allerdings in Frankfurt das Watt, das einen Aufsatz ans München über die „Depression im Nahrmrgsmittelverkehr" enthielt, wieder suchen. Es war arg versessen.
NachdON die Besorgnis wegen eines etwa ausvrechenden Unwettcws im Abteil geschwunden und der Inhalt der Zeitung durchflogen war, konnte ich mich- wieder erfreuen an den Bildern, die die Landschaft dem Auge bietet. Scharf heben sich die Umriste der fernen und nahen Höhen am Himmel 'ab. Die Felder gewähren einen erfreulichen Anblick. Ueppig sehen die Halmfrüchte, die der Sichel entgegenreifeu^ gerade nicht aus. Nur zwischen Butzbach und Ostheim zeigt sich Lagerfrucht, sonst außerordentlich selten. DaS verrät einen nicht dichten und einen nicht üppigen Stand der Halmftüchte. Ein leichtes Lagern des Getteides, wenn die Ausbildung der Körrier fast vollendet ist, sieht der Landwirt gern. Die Kartoffeln sehen wohl von allen Feldftüchsten am besten aus, sie konnten bei der vorherrschend trocknen 'Witterung auch tadellos sauber gehalten werden. Jetzt verlangt aber alles nach durchweichenden, nicht zu heftigen Regenfällen. Rüben, die meist rotbraunen Wiesen, die Meefewer haben Regen dringend nötig. 'Noch hat bis Fraukftrt hin der Roggenschnitt nicht begonnen, die früh gesäte Gerste scheint ebenso in der Reife vorgeschritten ftn sein, wie das Korn.
Unser Zug -läuft in Frankfurt ein. Eine Flut von Menschen strömt über den Bahnsteig und staut sich auf
vor der Bahnsteigsperre. Ungeduldige Reisende murren, wenn, besonders Damen, ihre Fahrkarte im letzten Augen- Nick an den anscheinend unmöglichsten Orten suchen und so die Abferttgung der Zurückstehenden aufhatten. Der nächste Zug nimmt mich auf und führt mich der Residenz entgegen. Auf den warmen Sandfeldern in der Umgebung Frankfurts reift die Kartoffel früher als bei uns. Lange Reihen von Arbeitern graben Frühkartoffeln auch die Säcke der begehrten Knolle zu neuen Heringen und jungen Bohnen werden auf dem Felde verwogen, auf bereifftehende Wagen geladen und den Konsumenten dirett zugeführt.
Der Zug fuhrt uns an der neuerbauten RiesenvWa des Herrn von Mumm vorbei, der schattige Wald nimmt uns auf und nun beginnt auf dieser Strecke der ftrtwährende Wechsel zwischen Feld, Wiese und Wald. Trotz des sandigen Bodens stehen die Halmftüchte, Roggen und Hafer sehr gut, besonders wo das Grurrdwaffer nicht zu tief steht- Die Haferselder erscheinen üppiger wie in der Wett^au. Die höher gelegenen Felder unterscheiden sich sofort durch schlechteren Bestand. Jenseits der Station Längen wttd auf den meist einschürigen Wiesen noch Heu gemacht. Wie dürr die Obergräser dieser Wiesen sind, geht schon' darairs hervor, daß solche Wiesen durch Funken aus den Lokomotiven in Brand geraten sind. Ilm nicht mißverstanden zu werden, füge ich hinzu, daß es sich hier um Wiesen handelt, die noch iricht gemäht sind.
mehr wir uns Darmstadt nähern, unrso sandiger scheint der Sandboden meist zu werden. Da wird auch der erste Roggen gemäht, am 1. Juli. In normalen Jahren beginnt an den Hängen der Berge um Gießen der Röggen- schuitt etwa am 10. Juli.
IN dieser Sandebene erhebt sich die chemische Fabrik von Merck, mit ihren zahlreichen Gebäuden eine lleine Stadt bildend. — Mr kommen in der Residenz an, die Rheinstraße ist beinahe lebhaft, die Geschichte mit dem Aeeessisten ist längst vorbei. Und doch ist jeder dritte Mensch, den man gern sprechen möchte, nicht zu Hause. Bedauere, Herr so und so ist verreist! Und' da wundert man sich über die Schnellziige, die überfüllt sind uud allerlei die Eingmrge zu den Abteilen hütende Wesen, die ich bei Leibe nicht mit Drachen verglichen wissen tvill.
Irene Triefch wird auch im nächsten Winter Rezitationsabeude, au denen alttestameutliche Dichtungen zum Vortrage gelangen, veranstalten. Nach dem Erftlge dieser Vortrage im letzten Winter erhielt die Künstlerin Einladungen von den literarischen Gesellschaften Hamburg, Köln, Bonn und Karlsruhe zur Veranstaltuilg gleicher Rezitationsabende. Die Künstlerin gedenkt diesen Aufforderungen zu entsprechen.


