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17.1.1903 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt

153, Jahrgang

Samstag 17. Januar 1903

16.

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Aus Audi und

it.

ttbiefi« tüt Tevetchem Anzeiger «Stehen.

Krrnlprrchanlchluß'ttr 5t.

Gießen, 17. Januar 1902.

** Gedenktage. Zu Boston wurde am 17. Januar 1706 Benjamin Franklin geboren, der sich nicht allein durch Erfindung des Blitzableiters, sondern auch als Der- fafser und Verbreiter nützlicher Volksschriften und erster Be­gründer einer öffentlichen Bibliothek in Nordamerika verdient gemacht hat. Als kluger Geschäftsführer seines Vaterlandes in Paris erzeugte seine schlichte Erscheinung solchen Enthusias­mus für die Freiheit, daß viele reiche französische Edelleute

Nr. 14

Äufett Sonntag*. t)*m Gtetzener Anzeiger werden Im Wechsel mit dem Üesstfche, Landwirt die Sieheaer Lamilien« Hätte» viermal in der

Woche beigelegt.

Äotationflbrurf u. ©et» lag der Brüh IJdjcn ltnivers^Bnch- u.Slein- drucke re» (Plehch Elben) Ubaftion. «irpebuum und Drucke re» r

zurzeit noch unerfüllt, und sofern der Kronprinz in fein Orientprogramm nicht einen Bc-such der dortigen englischen Besitzungen, Maltas oder Cyperns, aufnimmt, wird es der rwar sehr selbstbewußt austretenden, im Grunde aber um das Wohlwollen Deutschlands besorgten englischen Presse als ausgemacht gelten, daß Deutschland und Rußland im Orient auf das Unheil des Jnsclreichs bedacht sind.

politische Tagesschau.

Unaufschiebbar."

Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm Januar:

den gestrigen Debatten noch weiter entstellt worden. Er behauptete, er setze bei 30 Mk. für den Zentner zu, und wir beweisen, daß die Lampertheimer Labakbauern mit Mk. 22 vollauf zustieden sind, obgleich jeder Lampert­heimer Tabakbauer teurere Aecker hat als Herr v. Hehl, der das Scipiosche Gut so billig erwarb, jedenfalls viel billiger als Fürst Loewenstein das Nachbargut des Pa­riser Rothschild. Und jetzt kommt das Beste: Während der Pachter des fürstlich Loewenstein'schen Gutes seinen Tabak von der Ernte des Jahres 1900 für Mk. 29 ver­kaufte und Herr v. Hehl denselben Jahrgang für Mk. 30 und zwar an die Zigarrenfabcik P. und I. in Hockenheim, behauptet Hehl, er setze Geld zu und der fürstlich Loewen- stein'sche Nachbarpächtcr hatte 1900 seine ganze Pacht aus cem Tabak decken tonnen! O Herr, ungleich sind die Güter dieser Erde verteilt, auch ungleich Mutter Sonne unter Nachbarn.

Sie Ktyische Tabai.relotution.

Zu der Reichstagsdebatte vom 13. d. M. und der Resolution des Freiherrn v. Heyl aus Worms betr. die Tabakestuer, äußert sich dieSüddeutsche Tabakztg." in Mannheim wie folgt:

Mit der Resolution könnten auch wir einverstanden sein, obgleich dem fiskalischen Interesse und auch der Ruhe im Tabakgewerbe mit einer Erleichterung des Jnland- baues wenig gedient ist. Der deutsche Tabakbau ging zurück, weit der Pfeifenkonsum erheblich nachtieß, weil dre mächtige ZigarrentndustrienurguteTabake verwenden kann, und weil ein Fünftel dieser guten Tabake in Form der Tabakrippe im Preise entwertet der Pfeifentabakindustrie zugcsührt werden. Diese Tabakstengel werden für 2 Mk. für den Zentner heute verkauft, obgleich sie als y8 Bestandteil des Jnlandtabaks mit 221/s Mk. für den Zentner versteuert werden. Und die Tabakrippe der aromatischen überseeischen Tabake, Die den deutschen Pfeifen­tabak veredelt, werd mit 10 Mk. für den Zentner verkauft, obgleich sie fast ein Fünftel Bestandteil überseeischer Ta­bake bildet, dre vom Zigarrenfabrikanten mit 42y3 Mk. sür den Zentner verzollt wurden. Gegen 2 bezw. lO^Mark für den Zentner Surrogate kann eben kein Pfeifentabak konkurrieren, und da in Deutschland besonders in Hessen, also bei Herrn v. Heyl vorwiegend Pfeifentabak wächst, rst es kein Wunder, daß dieser Jnlandstabak keinen großen Markt hat, nachdem die Zigarre die Pfeife ver­drängt hat. Und die Zigarre kann Tabakrippen nicht ver­wenden, die eben zur Schneidtaüak-Fabrilätion übergehen, wo sie aus den Preis der Jnlandstabake einen mächtigen Druck ausüben. Das wird nicht besser, solange die Zi- garren-Judustrie soviel Blatt-Tabak verwendet und solange in Deutschland mehr Schneid- als Zigarrentabak produziert wird. Da das letztere Vorwiegeno von der Degeneration der Tabakböden in HcsDm und der Pfalz abhäng,, des­gleichen von der Witterung, so kann da kein MandatS- ficber Wandel schassen. Es ist alles nur Sand in die Augen für die Labakbauern in Hessen und der Pfalz. Warum nehmen die Tabakpflanzer im b a d i s ch e n Ober- lande und im Neckartale die Tiraden des Interessen­ten v. Heyl nicht ernst? Weil dort Zigarrentabake produziert werden und die Bauern mit den Preisen für Zigarrentabake zufrieden sind. Freilich, das Wetter war im Juli, August, September 1902 so bitter böse für den Tabakbau, daß die Labatpreise sür die letzte Ernte auch sür Zigarrenrabake niedrig waren, denn die Tabake werden kräftig, und kräftige Zigarren raucht man nur in den billigjten Preislagen. Tiefes wirtschaftliche A-. B. C. ist durch gehässige Bemerkungen des Freiherrn v. Heyl in

Plaudereien aus der Kaiserstadt.

(Nachdruck verboten.)

Berliner Abzahlungsfallen. Junge Meister und wie sie enden. In der Sprechstunde eines LheaterlehrerS.

Ls ist schier unglaublich, was man in der Millionen­stadt alles aus Crcdit bekommen kann, vielfach ohne jede Garantie späteren Bezahlens. Ehrliche Menschen, die den beim Jtauf abgeschlossenen Abzahlungskontrakt gewissen­haft innehalten, um mit der Abführung der letzten Rate auch wirklich in das Eigentumsrecht der bis dahin nur leihweise erhaltenen Sachen zu gelangen, sind leider dir Leidtragenden dieses wirtschaftlich unge,unden Systems, an dem nicht nur kleine Leute Jahrzehnte lang kranken. Auch mittellose junge Aerzte und vornehme Leute, die ver­mögenslos eine Heirat aus Neigung schließen, schleppen diese Hörigkeitskette viele Jahre lang mit sich herum, wobei sie natürlich oft das Doppelte und Dreifache des reellen Wertes der erworbenen Gegenstände zahlen müssen. Denn die Unternehmer dieser Beglückungsinstitute^habeli horrende Verluste bei den unehrlichen Leuten, die trotz aller Kontrakt­paragraphen die entnommenen Sachen in das bestzahlende Leihhaus tragen oder anderweitigverschärfen", um mit dem Erlös von der Bildfläche zu verschwinden. Und reich werden wollen die Herrschaften außerdem! Für die Leicht­gläubigen und Unverständigen sind vor allem jene Geschäfte berechnet, die bei Einkäufen auf Kredit gleich noch etwas zrigeben, sei's ein goldner Ring oder eine kostbare silberne Taschenuhr. Daß es außer diesen eine Reihe streng solider Firmen giebt, die sich erst nach gewissenhaften Erkundi- : mgen auf Abzahlungen einlassen und dabei keinen oder nur einen ganz geringen Ausschlag gegen den Barpreis! berechnen, ist natürlich selbstverständlich. Aber falsche Scheu, Großmannssucht und Dummheit führen die Menge ä um eint dorthin, wo keine Lohengrin-Fragen ertönen, oder doch die Angabenüber Stand und Art und woher man -er Fahrt", nicht lange nachgeprüft werden. Auch ganze v>eschüstseinrichtungen werden auf solchem Wege erworben. So mancher Geselle wiro zum Meister durch diese Fallen, der gan zgut täte, sich noch ein bischen Wind um die Nase n»ehen zu lassen. Denn die Herrlichkeit dauert in der Dgel nicht lange. In einer neugebauten Straße des Ostens nm en beispielsweise in kurzen Zwischenräumen drei neue Larbierg.su, üfce eröffnet. Blutjunge Kerlchen standen in Hren weißen Jacken ai5 neugebackene Meiner in den Laden- taren, de blanken Becken, das Wahrzeichen der Figaros,

kleine Beamte, Militärs, Diener und Köchinnen! Und natür> lich alles Spreu, mit geringen Ausnahmen!" Er klingelte; noch einmal, und ich wurde Zeuge einer Unterredung, die mein geplagter Freund mit einer Dame hatte, die sich nach den ersten Worten als Ausländerin erwies. ,Hck möchten lernen bei Sie die gutte Aussprach in Deitschl" sagte sie nach kurzer Einleitung.Ich sprächen schonn ferr gutt, abber das letzte Schliff feilt noch meine Aussprach. Und muß man haben, wenn man will zu deitsche Bühne tzehn!" Sie war Belgierin und sang in einem Variete Theater fünften Ranges Pariser Chansons. Aber das ge­nügte ihrem Ehrgeiz offenbar nicht. Sie wollte eine zweite Sorma werden. Ter ungalanie Mensch hörte sie nicht eint mal bis zu Ende an, sondern sagte ihr in ruhiger Deutlich­keit, daß er nicht in der Lage sei, der deutschen Bühne oiefen Stern zuzuführen, da an Rollen wie Riccault in Minna von Barnhelm", noch dazu für Damen, zunächst noch ein schrecklicher Mangel in der Tramenliteratur sei, worauf sie beleidigt von dannen rauschte, umbei Ihre Konkurrent" ihr Heil zu versuchen. Wir lachten fröhlich hinter ihr drein. Aber so ein Stückchen Unverschämtheit war uns beiden denn doch noch nicht vorgekommen. Seit dem Tage glaube ich es, daß Brüssel die Hochburg des Wind- beuteltums ist. Nach dieser Seite fehlte unserer Donna auch Lein Titelchen mehr, auch nicht ,chas letzte Schliff!"*) _______ AR.

) Wir möchten bei dieser Gelegenheit aufmerksam! machen auf ein sehr verständiges, in seiner Art höchst vor- trefsliches Buch des kgl. sächs. Hofschauspielers Winds­betiteltAus der Werkstatt des Schauspielers", das wir allen denen, die sich zur Bühnenlaufbahn berufen! fühlen, zum eifrigen Studium dringend empfehlen. Dieses Buch ist so etwas wie ein Leitfaden für angehende Bühnen-» künstler und wird vielen jugendlichen Theaterfreunden die Augen öffnen über die dornenvolle Laufbahn des Mimen.

u m o r c 3 fÄi" aus dem Schauspielerleben dagegen ver­öffentlichte jüngst der auch bei uns wohlbekannte ausge-l zeichnete Frant.üNer Charakterdarsteller dNax Vayri Hammer. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird aber auch aus diesem niedlichen kleinen Büchelchen, das bei Gebr. Knauer in Frankfurt erschienen ist, manche ernste Lebens-- lehre ziehen und hinter buntem, lockendem Flitter, hinter Glanz und Tagesruhm ein Scheinglück finden, das rvenig neidenswert ist.

monatlich 76 PI., plertefo jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Ps.; durch tue Post Alt. 2. viertel» fährt, ausichl Betlellg. Annahme von Anzeige» fih die tageflimmmex bi- pormttlagf 10 Uhr, 8eUmpTt»4:lofaUl'We

au-ivärt- 80 tMg.

verani wortltchr

tüt den poliL n. allgem» teil; P. Witiko: töt »Stadt und Üanb* und .toendnsiaor; ftntl Plato, füi den An­zeigenteil: Hans Deck.

Kur Krievtreise des Kronprinzen.

Ts läßt sich voraussehen, daß die für das Frühjahr geplante Orientreise des deutschen Kronprinzen, obgleich ihr alleiniger Zweck der der Wissensbereicherung ist, der Deutung im politischen Sinne so wenig ent­gehen wird, wie seinerzeit die Orientsahct Kaiser Wil­helms. Man wird sich noch des Lannens derjenigen eng­lischen Blätter erinnern, die die Hetzerei gegen Deutschland als Spezialität betreiben, als Kaiser Wilhelm damals beim Sultan die Kvnzessionserteilung an die unter deutscher Führung stehende Kapibaliste-ngruvve zum Bau der Bagdad­bahn erwirkte. ES gall damals diesen Kritikern alsfest­stehend", daß Deutschland die Erlangung politischen Ein­flusses in Kleinasien bezwecke, um England dort den Wind aus den Segeln zu nehmen. Zwar müßte die Grund­losigkeit dieser Annahme auch dem Mißtrauischsten jetzt als erwiesen gelten, aber der Zufall will, daß der erste Besuch des deutschen Kronvrinzen in Petersburg, wenn auch nicht unmittelbar, so doch nur um eine kurze Spanne Zeit der Orientsahrt vorangeht. Das wird Wasser aus die Mühle der antideutschen Presse Englands sein. Tenn was kann vorn Standpunkt dieser verblendeten Presse aus der Aufent­halt des Kronprinzen an der Newa anders anftreben, als dieVorbereitung" für eine deutsch-russischeAnnäherung in Kleinasien", deren Tendenz natürlich gegen England ge­rietet ist? Daß dieserBacillus" in London in der Lust liegt, hat ja kürzlich der Dardanellen-Zwischen­fall gezeigt, als die englische Presse Deutschland geheimer Begünstigung des russischen Vorgehens zieh. Sollte der Kronprinz auf seiner Orientfahrt mm gar mit dem Sultan eine Begogimng haben, dann ist kaum daran zu zweifeln, daß seitens der englischen Presse die halb in Ver­gessenheit geratene Ko lv e i t - Frage wieder aufs Tapet ge­bracht, d. h. daß Deutschland unterstellt werden wird, es plane die Besitzergreifung des an der türkischen Seite des persischen Golfs gelegenen Hafens Kvweit, um von dort aus mit Rußland genieinsame Sache in der Zurückdrängung d.s englischen Einflusses zu machen.

Ein Moment darf bei alledem nicht außer acht gelassen werden, was jedem unvoreingenommen urteilenden Poli- iker zwar mit Recht belanglos erscheint: daß die in England eit längerem gehegte Erwartung, eine der ersten Seereisen )eS deutschen Kronprinzen werde eine britisch eKolonie zum Ziele haben, unerfüllt geblieben ist und ]ür absehbare Zeit wohl auch bleiben wird. Anfangs beschäftigte sich die englische Presse mit der Idee einer gemeinsamen In­dien-Fahrt des engli,chen und deutschen Thronfolgers. Tann wieder wollte man wissen, Kronprinz Wilhelm werde König Eduard auf der Fahrt zur Krönung nach Indien begleiten. Ob ein solches Projekt überhaupt bestand, ist ungewiß. König Cdiiard wurde jedenfalls durch seine schwere Erkrankung im vorigen Jahre genötigt, die Jndienfahrt grundsätzlich aufzugeben, und den kürzlich in Delhi veranstal­teten Krönungsseierlichkeiteri wohnte der Großherzog von Hessen bei, dieser aber nicht in offizieller Vertretung des Deutschen Reichs. Die in England bezüglich der Reisen ieä Kronprinzen Wilhelm gehegten Hoffnungen sind also

blitzten im Sonnenschein, und auf den Marmorplatten vor den großen Spiegeln drinnen standen in stolzer Reihe die iZlaschcn mit Bay-Otum, Eau de Eologne und Klettenwurzel- Oel. Aber trotz derbilligeren Preise" für Haarschneiden und Rasieren, die ihnen den <5 in tritt in die Innung unmög­lich machten, erhielten sie keinen ausreichenden dtundentreis. Eines schönen Vormittags erschien ein großer Möbelwagen vor der Tür des ersten, und Kutscher und Packer luden die hübscken Sachen fein säuberlich wieder auf. Eine halbe Stunde später stand der Wage:» bei dem zweiten und wieder ein halbe Stunde später bei dem letzten der drei armen Narren: die Konrödie war aus! Ein einziger Lieferant hatte sie alle drei hineingelegt, die Anzahlung und die ersten Raten geschluckt und, jedenfalls der Einfachheit wegen, ihnen an einem Tage die Einrichtungen wieder abholen lassen, als die fälligen Raten einmal ausgeblieben waren. Wie ich später erfuhr, hatte der betreffende Unternehmer sie seinerzeit, als sie noch in guten Geschäften Gehilfen waren, ausgesucht und bearbeitet, bis sie endlich an den M-Öber des mühelosen Selbstälidigwerdens angevissen hatten. Ach, wie osr wiederholt sich bicje schmutzige Art von Ge­schäften, wie eirtdringlich roarnen erfahrene Leute die törichten Opfer, und wieviel einfällige Jungen, zumeist aus Heinen Orten zugereiste, fallen immer wieder darauf herein!

Der mir den betrübenden Verlaus seines kurzen Meister- traums erzählte, hatte natürlich die Lust verloren, wieder- unter das Kommando eines Prinzipals zu gehen, und da er an freien Aberrden vordem in einem Theater-Verein mit gemiemt hatte, und wahrscheinlich von blassen SlährnansellS als ausgehender Stern am Himmel der deutschen Schauspiel­kunst angeschwärmt worden war, so fand ich ihn bald nach seinem geschäftlichen Zusammenbruch im Wartezimmer eines Lehrers für die dramatische Kunst. Er wollte Lerufsschau- spieler werden. Als er endlich an der Reihe war, hörte ich ihn alsbald mit einem unglaublichen Stimm en au sw and und grausamer Betonung eine Stelle ausMaria Stuart" zitieren. An seinem betrübten Gesicht beim Heraustommen merkte ich, daß er abgewiesen war. Er wird natürlich sein Glück bei einem anderen Mentor versucht haben, der weniger streng ist, wenn nur irgend ein Honorar dabei herausspringt.Sie glauben gar nicht", erzählte mir der mir befreundete Lehrmeister,was für Leute tagtäglich bei mir ankiopfen, die den sogenannteninneren Drang" ver­hören. Gymnasiasten und höhere Töa)ter, kleine kokette Ladenfräulein,unverstandene" junge Frauen, die sich an Ibsen den Magen verdorben haben, Kaufmannslehrlinge,

Tie offiziöseNorbd. Allg. Zta." bringt heute abend die dem diesjährigen M i I i t ä r e t a t beigefügte Denkschrift zum Abdruck, in der die Notwendigkeit der Errichtung einer militär-technischen Hochschule begründet wird. Ties ist ein Beweis, einen wie hohen Wert die Regierung auf die Errichtung des Instituts legt. Wir find in der Lage, mitzuteilen, daß der preußische Kriegsminister im Reichstag die Bewilligung der hierfür in den Etat ein«* gestellten Forderung (103 000 Mk.) die bekanntlich im vorigen Jahre'abgelchnt wurde als u n a u s s ch i e b b a r bezeichnen und voraiissichtlich in der Budgetkommission vertrauliche Mitteilungen machen wird- die sich auf die wissenschaftliche Behandlung der Militärtechnik bei fremden Armeen beziehen dürften. Wahrscheinlich werden au* die fttiegdminifter oder Milltärbevollmäch^ tigten der Bundesstaaten auf die Dringlichkeit der Forde^ rung Hinweisen. Die in der Denkschrift gegebene Begründ düng ist unleugbar eindrucksvoll, und da der neue Militär­etat gegenüber dem für 1902 vielfach eine Minderausgabe voriieht, bestehen für die Bewilligung der mllitär-tech- nischen Hochschule gute Aussichten.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger

Amtt- und Anzeigeblatt für den Krds Gießen

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nur (Ä't feSrs r , ;* auf btt if'l* Beratern °°n v-r benÄUe- n°ch dn L 'drtcht ' '"em eit tot Ne toSKWS* «äS

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Lb-iMdieZW. M Angeklagten «Y Anbolüt und ßentütai W Zweikampfs N w-gen Zweikampfs M -chnldfiage wegen Kartell. ier ernstlichen Bemühung, ^e 6 Monate Fest, e lliüerfuchungshast. Tie >en lrergefprochen.^ s Untier Herz ist durch ^weiz abholle, hier rage,

Frauenmörder Bidal l Aix gebracht, um der Ber. beulen Loubet beizuivohnen. mde Volksmenge über* Vidal führten, schlug diesen ihn blutig. Der Staalsan« anterie vor den Zuilizpalasl ihe konnte Vidal der Volks« gebracht werden. - Der lf gesternffrederic hum« , was aus den S Millionen Gründung der Ledensrente« 'N. Humbert antwortete, sofort SM000 Francs rden. wovon er die Mrn srancs feien für den ^n« tUbed verwendet worden. Gesetzwidrigkeit dieses Vor­bei, die sich noch steigerte, inen von ,h,u geschriebenen

Vergessen wir nicht, N einjige Hoffnung ifL 6»

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en Ahirdm M 1 bamü begounen.

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