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Samstag 16. Mait »03
Viertes Blatt.
153. Jahrgang
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MA Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MWZ
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ZLeleidigung und Z>ueL
betitelt sich in her „Zukunft" HardenS ein dies vielbe- svrochene Thema behandelnder Artikel. Tarin stellt der Verfasser u. a bie wunderschöne Behauptung auf, schimpfen sei Menschenrecht, toorut man niemanden stören dürfe. Tiefer Satz toirt> ja namentlich auf sozialdeMokrattschen Redaktionen behagen, die mit ein paar Dutzend nichtssagender Schlagworte von kautschnlariiger Dehnbarkeit, wie „Elend" u. dergl., gern Fangball spielen und, auf ihre hohle Phrasendrescherei aufmerksam gemacht, in genialen Konzert- Nucken auf dem Sch impfk larinett zu brillieren suchen, worin jic zu stören allerdings niemandem beikommen wird. Ferner meint der Zukunft-Schreiber, ,church Beleidigungen werde nur die Ehre des Beleidigers verletzt, es brauche daher die Ehre des Beleidigten nicht wieder hergestellt zu werden und wenn ihn (den Berfas er) zeman deinenLumpenoderBetrügerschimvfe, so berühre ihn dies nicht, da er gegen so che Ehrenkränkungen unempfindlich sei." Esgiebt aber heute doch auch ein Häuflein von Leuten, die anders empfinden und sich einen Lumpen oder „Schurken" nicht so ubne weiteres zwischen die Zähne werfen lassen! Bei „Beleidigungen" kommt es doch in jedem Falle darauf an, von welcher Seite sie ausgehen. Rust ein Lump einem widern Lumpen dieses schöne Wort ins Gesicht, so wird's vielleicht tu einer Prügelei, vielleicht zu einem gutmütigen Gelächter des Einverständnisses auf der anderen Seite kommen. Wird jemandem ein unverschämtes Wort von einem Rlenschen entgegengeschleudert, der, gleichgültig in welcher Stellung er sich befindet, die ernsthafte und aufrichtige Achtung seiner Mitmenschen nicht verdient, so wird ein solcher Kränkungsversuch allerdings auf den Unverschämten zurückfallen, und der in Wahrheit Gezüchtigte wird der Beleidiger und nicht der Beleidigte fein. Doch wie Kinder zu ftrajen sind von Eltern oder Lehrern für ihre kleinen Torheiten, so wird die Justiz derartige Ehrwiläster in allen Zeiten zu strafen haben ebenso wie die, die sich an dem Vermögen eines andern vergreifen.
Sehr mit Unrecht schließt der Verfasser auch von sich auf andere, wenn er meint, es werde ein Fabrikant dadurch daß man ihm nachsage, er beschäftige in seiner Fabrik oftmals eine Menge jugendlicher Arbeiter über die gesetzliche Zeit hinaus, in seiner Ehre nicht verletzt und in den Augen seiner Sttuidesgenossen nicht geschädigt; denn es wird sicherlich die Mehrzahl der Industriellen gegen einen solchen Vorwurf der egoistischen und rücksichtslosen Ausbeutung der Jugend nicht unempfindlich fein. In den Augen jenes Autors ist dies alles freilich ein „krankhaftes Ehrgefühl".
Nur bei Verleumdungen, bei denen leicht etwas hängen bleibe, soll die Staatsgewalt einschrellen, und zwar soll ,chem Gerichtshof ein Erkundigungsbureau (?) beigegeben werden, das festzustellen habe, ob z. B. das Gerücht über die Zahlungsunfähigkeit eines Kaufmanns begründet fei; daraufhin verfüge alsdann geeigneten Falls das Gericht, daß der Berietst den Zeitungen als Inserat zugeschickt und avgedruckt werde auf Kosten des Beleidigers", — nota bene, wenn dieser zahlungsfähig ist. Wer möchte aber wohl in
diesem Areopag von Lrkundigungsbureau sitzen, der von AmtSwegeu über die Solvenz und Kreditwürdigkeit eines Kaufmanns oder über die Schuldlosigkeit eines Verdächtigten an einem Verbrechen erkennen soll?
Nur bei CfHjieren soll sich — meint die „Zukunft" — die Sache anders gestalten, da „ein Offizier nicht zum Richter laufen könne, sondern sich selbst wehren müsse." Ta sei das Duell, an dessen Abschaffung nicht gedacht werden könne, geboten und „eS finde alsdann die Sache ihre Sühne entweder durch den Tod des Schuldigen oder durch das vernichtende Bewußtsein, einen anderen ungerechterweise ermordet zu haben."
Wäre es aber, wenn dies Bewußtsein einer verbrecherischen Tat al3 eine ausreichende Sühne gelten soll, nicht weit konsequenter, die ganze Strafjustiz zu beseitigen?
Wir hätten überhaupt dieses Artikels keine Erwähn- ung getan, wenn wir nicht hätten zeigen wollen, welche wunderlichen Blasen hier und da das menschliche Gehirn aufsveigen läßt.
Wahlbcwcgung.
Mainz, 15. Mai. Zum Kandidaten der national- liberalen Partei für Ätainz-Lppenheim wurde Stadtv. Rechtsanwalt Dr. F. Pagenstecher aufgestellt.
Hanau, 15. Mai. Der Abg. Richard Müller-Fulda, der bekannllich hier als Kandidat der Zentrumspartei für die Reichstagswahl ausgestellt ist, hat nunmehr die Kandidatur des Zentrums für den Wahlkreis Fulda-Gersfeld- Schlüchtern desinitiv angenommen, jedoch mit dem Vorbehalt, in diesem, dem Zentrum sicheren Wahlkreis zu verzichten, wenn er auch in einem anderen Wahlkreise durchkommen sollte.
Frankfurt a. M, 15. Mai. Nachdem nun auch die Fortschrittspartei zur Reichstagswahl Stellung genommen und sich für den Kandidaten der Demokraten ausgesprochen hat, erscheinen die Chancen für die vereinigten linksliberalen Parteien nicht ungünstig. Wenn auch ein Sieg bei dem ersten Wahl gange nicht zu erwarten steht, könnte doch bei der voraussichtlichen Stichw ahlder Sozialdemokrat nicht allzuschwer verdrängt werden, wenn unter den bürgerlichen Parteien von Sonderinteressen abgesehen und bedacht würde, daß nur bei einem geschlossenen Vorgehen aller bürgerlichen Parteien wieder ein bürgerlicher Kandidat in den Reichstag wird einziehen können. Sehr rührig ist bereits die Sozialdemokratie gewesen, die ihren seitherigen Kandidaten wieder aufgestellt hat; auch die liberalen Parteien beginnen in diesen Tagen ihre Agitation durch Abhaltung von Versammlungen. Die Nationalliberalen haben noch keinen Kandidaten nominiert, die Antisemiten werden wieder selbständig vorgehen, während die Nationalsozialen voraussichtlich für den Kandidaten der liberalen Parteien, Rechtsanwalt Tr. L. Bruck eintreten dürften. Das Zentrum, das schon vor längerer Zeit für die Aufstellung eines bürgerlichen Kandidaten, für den feine Wähler stimmen könnten, eingetreten ist, schweigt sich nun noch aus. Da man Grund hat, anzunehmen, daß ihm die von den Demokraten präsentierte Kandidatur aus persönlichen Gründen
nicht aenehm ist, wird es ohne Zrveifel mit einem eigenen Kandidaten hervortreten.
In Mecklenburg weiß man anscheinend nichts von einem deutschen Kaiserreich! In einer Bekanntmachung betreffend Abänderung des WahlreglementS für ben deutschen Reichstag heißt eS im § 35: .Sämtliche Verhandlungen sowohl über die Wahlen in den Wahlbezirken, als über die Zusammenstellung der Ergebnisse, werden von dem Wahlkommissar unverzüglich der zuständigen Behörde eingereicht, welche dieselben der Zentralverwaltungöbehörde zur weiteren Mitteilung an den Reichstag des Norddeutschen Bundes vorzulegen hat*. In dem Verzeichnis der Wahlkreise sind nur die Staaten deö ehemaligen Norddeutschen Bundes verzeichnet, ganz Süddeutschland mit Elsaß- Lothringen fehlt. Dagegen wird das jetzt einen preußischen Kreis bildende Herzogtum Lauenburg noch als selbständiger Staat ,Herzogtum fiauenburg* aufgefütjrt. Sollte man in Schwerin sich noch nicht völlig an die nun schon 33 Jahre alte Tatsache haben gewöhnen können, daß es ein deutsches Reich giebt, zu dem doch auch Mecklenburg gehört?
Vermischtes.
♦ Berkin, 15. Mai. Einer der internationalen B a n k d i e b e, die außer Berlin auch Hamburg, Magdeburg und Dresden unsicher machten, ist in Brüssel bei dem Versuch, dem Kunden einer Bank ein Paket mit 240000 Frcs. wegzunehmen, feftgenommen worden. Es ist ein gewisser Georg Powers, der mit einem Komplicen namens Alexander rusammen die großen Städte bereiste, an den Bankschaltern sich an die Kassenboten oder andere Leute, die Geld brachten oder abhoben, heranmachte und ihnen im Lause eines Gesprächs ober sonst bei einer Gelegenheit mit einem Taschen- spieler Knisf das Geld wegnahm.
* Beiievent, 15. Mai. Gestern waren in Arpaja, Paolise und Airola wiederholt leichte Erdstöße wayrtz nehmbar.
* Die Höllenmaschine, welche auf dem Dampfer „Umbria" gefunden wurde, soll von einem gewissen Rossow in Chicago gebaut sein. Tie Newyorker Polizei glaubt, vor der Entdeckung eines ausgedehnten anarchistischen Komplotts der Vernichtung von Schiffen zu stehen, das seinen Sitz in Chicago hat. In Nossows Newyorker Wohnung wurden Dokumente in chiffrierter Schrift gefunden, welche die Zerstörung des Dampfers „Naronic" durch eine von einem gewissen Lebrun heoge- stellte Höllenmaschine erwähnen. Ties bezieht sich, wie man glaubt, auf den 1893 verschwundenen Frachtdampfer. Aus Chicago wird telegraphiert, daß Rossow bei dem Anarchisten- Aufstand von 1886 eine hervorragende Rolle gespielt hat. Außer der auf der „Umbria" gefundenen Höllenmaschine soll er zwei weitere Bomben fabriziert haben, von denen die Polizei bereits eine aufgefunden hat. — Ein in Liverpool angekommener Dampfer berichtet, daß die französische Polizei in Saint Nazaire eine Dame und einen Mann als verdächtige Anarchisten verhaftet hat.
Mntertage in Shanghai.
Original-Artikel des „Gießener Anzeigers".
Schluß.
---ES ist ganz sonderbar, jedesmal, wenn Postschluß ist, dann regnet's in Strömen, und so ist es auch lallte. Daß trotzdem in mir die Sonne lacht, verdanke ich nur dem Umstande, daß ich einige reizende Tage mit meinen alten Chinesen-Freunden aus Berlin, Föng und Ting verbracht habe. Ich saß ganz vergnügt in meinem Office und übersetzte gerade einen chinesischen Brief des hiesigen Taotai, als plötzlich sich die Tür öffnete und mein Diener eintrat, der mir sagte, draußen sei ein high chinese Mandarin, der mich sprechen wollte.
Ich lasse ihn ein treten, wer aber beschreibt mein Erstaunen, als ich meinen alten guten Freund Seng erblickte. Nachdem die erste recht herzliche Begrüßung vorbei war, wurde auch schon der Plan gefaßt, mit einander einmal tüchtig zu bummeln, damit ich das Leben, das sich verborgen vor dem Auge des Europäers in den rein chinesischen Kreisen abspielt, auch einmal ordentlich kennen lernen tonnte.
Wir bestiegen die vor dem Konsulat haltende chinesische Equipage des De FHng, wie er sich nennt, und bald waren wir an dem berühmten chinesischen Restaurant „Chang s Garten" angelangt. Hier standen schon hunderte von chinesischen Equipagen und eine Unzahl von lack)enden, plaudernden, geschnnntten, z. T. nicht häßlichen chinesischen Damen saßen in dem weiten Saale, der mit dem der Nase des Europäers so unangenehmen Chiuesen^Seruch erfüllt war. Alles trank Tee und immer wieder Tee, knabberte Nielonen- ferne und kandierte Früchte, und freute sich des goldenen ^lachmittagssonnenscheines, der mit warmem Lichte diese eigenartige bunte Szenerie übergoß, 'Nachdem auch wir einige Täßchen recht gut schmearnden Tees zu uns genommen hatten, fuhren wir wieder loS, um uns in den eigentlichen Strudel des „P.'ris des Ostens" zu stürzen.
Nach langer Jährt hielt der Wagen endlich vor einem unscheinbaren Häuschen, und über einige halbtote Hunde üolpernd, die Nase angefn'.Ir mit den driftendsten Wohlgerüchen, gelangten wir endlich an unser Ziel.
Eine würdige chinesische Matrone empfing uns und geleitete die hohen Herren, wie sie sich ehrerbietig aus- orüdte, in das Ltaatsgemach. Bald näherten sich ..'ip^elnde Züßchen und eine Anzahl reizender kleiner Chinesinnen erschien; die kleinen Linderchen waren höchstens 12 bis 14
Jahre alt Sie fangen mit ihren feinen, schrillen Kinder- stimmchen berückende chinesische Liebeslieder. Berückend allerdings nicht für mich; ich muß gestehen, daß ich Wohlgefallen an der chinesischen Musik noch immer nicht finden kann. Eins der kleinen Mädchen streichelte fortwährend mein Haar und behauptete, es sei glänzendes Gold. Ich ließ sie gern in dem Glauben und erklärte ihr, sie sei so schön wie die Blume, die zu den Füßen des Confucius ihr duftiges Leben verhauchte.
Nachdem wir uns so zu gegenseitigem Wohlgefallen bekomplimentiert und geneckt hatten, brachen die „hohen Herren unter den tiefen Komplimenten der alten Chinesin wieder auf. Wir besuchten noch einige andere ähnliche, im übrigen vollständig ehrbare Lokale und begaben uns endlich zum lecker bereiteten Mahle.
Eine große Zahl anderer Freunde von Feng erwarteten uns bereits; die üblichen Fragen nach dem geehrten Namen und dem geehrten Heimatsorte waren bald beantwortet, und nach kurzer Zeit saßen wir alle um den runden Tisch, der mit einer Unzahl von kleinen Schüsselchen und Schälchen bedeckt war. Ta waren Melonenkerne, Zuckerrohr, in Zucker gesottene Melonenscheiben, Heine Seemuscheln, Schinken, in Essig eingemachte Pilze, Radischen, „verfaulte (Eier", wie wir Europäer sie nennen, und noch
eine Menge anderer Gerichte, die mir nicht mehr in Erinnerung sind. Bor jedem Gaste lagen die beiden Eß- stäbchen und stand ein Heines Schälchen, das immer aufs neue mit Samschu, d. h. heißem Reiswein, gefüllt wurde. Nun wurden dampfende Schüsseln hereingetragen, da gab es Haifischflossen, Schwalbennester, Seetang, Tepang, Kalbsbraten, Huhn mit Reis und noch vieles, vieles andere. Ich hatte sehr bald den Gebrauch der Stäbchen gelernt und fischte zur großen Genugtuung meiner chinesischen Freunde mir ein Stück Haifischflosse — schmeckt gar nicht schlecht — nach dem anderen aus der Schüssel und ließ es mit Hülfe der Stäbchen in meinen Mund spazieren.
Auch dem Samschu wurde fleißig genug zugesprochen, und bald bewies ich den immer verwunderter ixrein- schauenden Chinesen, daß ein deutscher Korpsstudent barbarisch trinken kann. SBar der Magen so ausgezeichnet versorgt, sollte auch das Herz nichts zu kurz kommen, und bald trat mit viel Grandezza der Herr Gastgeber auf mich zu und fragte mich, an dem Gesänge welches Fräuleins ich mein Innerstes zu erfreuen gedächte. Ich hatte natürlich keine Ahnung, dachte eine Zettlang nach, dann sagte ich, ich hätte unermeßliche Sehnsucht nach Fraulein Waiig Wang heißt die Königin, und so dachte ich mir, eine Königin kann
doch nicht häßlich sein. Und siehe da, auf eine schriftliche Einladung meines Gaftsreundes erschien mit vielen anderen Chinesen-Därnchen zusammen ein allerliebstes kleines Ge- schöpfchen, das sich mir als Fräulein Wang vorstellte, d. h. sie legte einen Spiegel in einem Etui vor mich hin, darauf war chr Name eingraviert. Bedeutung dieser Zeremonie ist: Tu bist mein yerr und hast über mich zu gebieten. Nun, ich scherzte und tändelte mit chr, und nach ungefähr 20 Minuten verschwanden alle die hübschen kleinen Dinger wieder.
Wir hatten mittlerweile auch schon fertig gespeist und folgten nunmehr der Einladung eines anderen Freundes, wo genau dieselbe Geschichte von Anfang bis zu Ende noch einmal vor sich ging.
Ich dachte „mitgefangen, mitgehangen" und aß voll Todesverachtung auch das zwette Tiner noch einmal mit, auch das dritte. Tach als bann nach dem vierten Platze aufgebrochen wurde, es war gegen ein Uhr, erklärte ich, von all den Genüssen des Tages so überwälttgt zu sein, daß ich ernstlich der Ruhe bedürfe. Nachdem ich noch mehreremale laut und vernehmlich gerülpst hatte, um zu zeigen, daß es mir ausgezeichnet geschmeckt habe, suchte ich endlich nach vielem Tank an die freundlichen Gastgeber mjt vollem Kopf und noch viel vollerem Magen meine Heimstätte auf.
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Ein chinesisches Fest bei Pierre Loti. Tet französische Romanschriftsteller Pierre Loti, — in seinem militärischen Tasein Julien Viaud — hat alle paar Jahre seine neue „Krise"; das letztemal war es das Mittelalter, jetzt ist der äußerste Osten an der Reihe. Pierre Loti lebt zurückgezogen in einem märchenhaft eingerichteten Hause in Rochefort. Dieser Tage erhielt nun „ganz Rochefort", das bei Pierre Lott verkehrt, folgende Einladung: „Herr und Frau Pierre Lott bitten Herrn und Frau X. . ., bei ihnen den Abend des 11. Mai 1903 zuzubringen. Es wird gebeten, in chinesischem Kostüm zu erscheinen und zwischen 9 und 9% Uhr zu kommen. Ihre chinesische Majestät, die junge Kaiserin Qu-Tse-Thin, hat pünktlich um 10 Uhr chr Erscheinen zugesagt." Zum Abcnobrot servierte man „Schwalbennester am Spieß gebraten" und ,,'öaifisch- flassen auf Brottrumenschni M. uno Mme. Pierre Lou führten, den Zug der jungen Kaiserin: bet De trugen kostbare Stoffe, Die aus ben letzten „wohlfeilen Ankäufen" — so stehl im Bericht — bei der Einnahme 'de^uigs durch die Verbündeten stammten.


