Samstag 16. Mai 1903
153. Jahrgang
Trittes Blatt.
Vermischtes.
Ale künftige Militärvorlage.
erörtert worden ist. Da im nächsten Jahre das
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guter Hausmusik in I jetzt als „Verehrer' nen dem Pentaphon, | wissen wollte. Jnd
das Schreckgespenst gewaltiger Verstärkungen Wirklichkeit werden könnte.
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Indessen war er ja tot, und hatte sich dagegen nicht wehren können. Da fiel es der Leitung dieses Komitees ein, auf eine Absage Hans Richters in London, der nicht mittun will, weit ihm die Arrangements nicht im Geiste Wagners crs.cheinen, sehr von oben herab zu erwidern und dabei einen ebenso taktlosen wie überflüssi- gen Hieb an die Adresse der Bayreuther Erben zu führen. Das wirbelte nicht nur gewaltigen Staub in der Presse auf; es brachte auch, säst als direkte Antwort, eine Absage Muck's und wird zweifellos noch etliche andere Heben aschun gen zeitigen. Nebenher läuft eine Differenz mit dem Berliner Magistrat, der den großen Rathaussaal für ein Abschiedsessen der Teilnehmer nicht bewilligen mag, das nach den Erklärungen des Komitees wiederum gar kein Abschiedsessen sein soll: die schönste Uneinigkeit an allen Ecken und Enden.
sogenannte „Quinquennat" abläuft, so besänftigen sich schon jetzt die deutschen Armeeverwaltungen mit der Frage, was nun eigentlich in der demnächst beginnenden neuen Periode zur Entwicklung unb Erhaltung der deutschen Wehrkraft geschehen soll. MA muß zunächst erwogen werden, auf welche Dauer diese neue Periode bemessen werden soll.
Da rott alle fünf Jahre einen neuen Reichstag haben and in diese Einriclstung der Legislaturperioden das Quin- quennat ganz gut hincinpaßt, so liegt ja eine gewisse Wahrscheinlichkeit vor, daß auch im kommenden Winter wiederholt wird, was nun schon zweimal — vor zehn und vor fünf Jahren — geschehen i|t, und wiederum ein Quin- quennat oorgeschlagen wird. Bei dieser Gelegenheit wird man sich auch mit den sonstigen Fragen, die den Ausbau unserer Wehrmacht betteff en, zu befas<en und ihre Durch- ührung nach der Dauer der neuen Periode zu bemessen -oben. Während man ftüher sogleich bei Beginn eines olchen Abschnittes mit allen Veränderungen und Ver° tärkungen oorging, ist man jetzt erfteulick-erweise besttebt, eines nach dem aiideren vorzunehmen und die Veränderungen auf mehrere Jahre zu verteilen.
Wenn die Vermutung ausgesprochen wurde, daß sämtliche Infanterieregimenten, die bis jetzt nur zwei Bataillone zählen, auf drei Bataillone gebracht werden sollten, so hat schon die „Freis. Ztg." ganz richtig daraus hingewiesen, daß das nicht überein stimmt mit den Versicherungen, die dec preußische Kriegsminister in der Kommiision abgegeben hat. Höchstens besteht der Wunsch, einige an der Grenze stehende Regimenter in dieser Weise zu ergänzen.
Die Sache liegt so, daß schon jetzt im üriegsministerium gewisse Vorbereitungen getroffen werden müssen, um zunächst einmal festzustellen, wie man sich überhaupt die Entwicklung der deutschen Weyrttaft nach Ablauf des Quin- quennats denkt. Daß sich in dieser Zett allerlei Wünsche an die Oeffentlichkeit drängen, bedarf kaum der besonderen Erklärung.
Die erwähnten Feststellungen bilden nur erst eine erste Stufe in allem dem, was zu geschehen hat, ehe von einer Militärvorlage" gesprochen werden kann. Wenn die Bedürfnisse festgestellt sind, werden erst die Berechnungen auf- gestellt, und schon hierbei wttd viel gestrichen und geändert. Weder ist bis jetzt irgend etwas, der Art geschehen, noch haben Verhandlungen mit anderen Restarts stattgefunden, gefdjtoeigc denn, daß der Reichskanzler oder gar der Kaiser und die verbündeten Regierungen im ge- Ängsten irgend ein Wort gesprochen hätten, das m diesen Fragen von entsä-eidender Bedeutung fein konnte. Ja, so wahrsüieinlich es an sich auch sein mag, daß das Quin- auennat erneuert wird, so muß doch, wie der Münchner Allg. Ztg." aus Berlin geschrieben wirb, ^auf Grund sorg- fälliger Erkundigung an unterrichteter stelle festgestellt werten, daß nicht einmal über biefe Frage ttgenb etwas
volle Bereicherung bei Freuben an l Aussicht stellen. Diese Klänge entstammen einem neuen Musik-Instrument, bas trotz seines wenig volkstümlichen Namens schon viele Freunbe erworben hat. In verschiedenen Jnsttument-Handlungen wird es dem Interessenten bereitwilligst vorgeführt. Es erweckt in seinem Aeußern den Eindruck eines kleinen Harmoniums, hat ein leicht übersehbare^ Grifsbrett mit Bünden und erzielt seine Töne durch ein Band ohne Ende, das wie ein Streichbogen wirkt, dabei aber den wesentlichen Vorteil zeitigt, keine Absatzmomente hervorzurufen, wie Geigen- oder Chello-Dögen. Das Pentaphon erzeugt vier- und fünfsttmmige Akkorde, die jene des Pianoforte an Klangck)arakter weit übertreffen. Ta das Stteichband stärker oder schwächer gegen die Saiten geführt werden kann, lassen sich auch wunderbare Pianos und Crescendos usw. erzeugen, sodaß ein Meister auf diesem neuen Instrumente zweifellos im stände ist, dem Spiele wirklich Seele einzuhauchen. Der Erfinder des Pentaphons, das man wörtlich mit Fünftöner übersetzen könnte, ohne bamit freilick) einen ansprechenden deutschen Namen gefunben zu haben, ist ein Herr Henry Müller, ber sich zum Unterschieb von den anderen vorhandenen Müller's Müller-Braunau nennt. Natürlich findet auch er Leute, die den schlichten Wert seiner Erfindung niljt anerkennen und die Idee des Stteichbandes als jchon vorhanden bezeichnen. Ohne Stteit geht es in der Mustt nun einmal nicht ab. Dafür ist sie die Kunst der Harmonieen.
Ein richtiger kleiner Krieg scheint sich jetzt auch um bie Feier zu entwickeln, bie für bie Enthüllung unb Einweihung bes Richard Wagner-Tenkma.s im Tiergarten geplant wirb. Wenn man bie lange Liste der Komitee-M.it- glieber durchfliegt, stößt man allerdings auf eine ganze Anzahl von Namen, bei denen man zunächst vergeblich nach einem Zusammenhang zwischen ihren Trägern und Ricuard Wagner sucht. Tekorationsbeiwerk, das an die Petersilienstraußchen erinnert, mit denen man den Festtagskarpfen garniert. Aber der Meister von Bayreuth hatte leider so gamichts von einem Karpfen; er war ein richtiger Streithecht, der von so vielen, bie sich
* Nürnberg, 15. Mai. Für alle jene Turnfeste tkilnehmer, welche nach Beendigung der Festtage die bayerische Haupt- und Residenzstadt München aufsuchcn, sei es mit dem geplanten Sonderzug oder mit irgend einem ahrplanmäßigen Zuge, bietet sich Gelegenheit, unter Führung des Turnvereins Tegernsee und Rottach vom 24. Juli ab bie Gebiete um Tegernsee kennen zu lernen. Bon Tegernsee aus finben folgende Bergbesteigungen statt: 1. yieureut (1259 Meter) und Gindelalpe (1338 Meter) mit Alpachtal, 5 Marschstunden; 2. Wallberg (1723 Meter), 6 Marschstunden; 3. Hirschberg (1718 Mtt), 8 Marschstunden; 4 Risscrkogel (1840 Meter), 8 Marsckstlunden. Auskunft über die vorgenannten Touren erteilt Herr Anton Schuller, Eauvorsitzender ui Tegernsee. Auch von Schliersee aus inb, sofern sich Teilnehmer finden, Bergtouren geplant und zwar 1. auf den Schinder (1826 Meter), 12 Nkarsch- stunden, und 2. auf die Rote Wand (1890 Meter), 11 Marschstunden. Tie Führung dieser Touren übernehmen Herren der Turnvereine Miesbach und Schliersee. Für die Turnsahrt Nr. 18: Ueberschreitung des Steinernen RttereS ist die zulässige Teilnehmerzahl erreicht. Den Teilnehmern an ber Turnfahrt ins Fichtelgebirge wird am 23. Juli in Bayreuth ein Festabend bereitet werden. Ein gleicher froher Abend steht ihnen auch in Wunsiedel bevor. Der dortige Turnverein ladet alle Teilnehmer der Turnsahrt 16 zu einem Kommers ein unb stellt ihnen Freiquartiere.
* Deutschland, bas Lanb der Postkarten. Tie postalischen Einrichtungen der verschiedenen Länder des Weltpostvereins werden jetzt wieder vom Internationalen. Bureau in Bem zusammengestellt, und u 1901. Es geht daraus u. a. hervor, das weit mehr Postkarten verschickt werden, als in irgend einem Lande der Erbe. Einschließlich ber Antwortkarten waren es nicht weniger als 1013y2 Millionen in dem einen Jahre. An zweiter Stelle stehen die Bereiingten Staaten von Amerika mit 670 Millionen Stück. Diese befördern dagegen
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Aus Stadt und Land.
Gießen, am 15. Mai 1903.
** Von der Post. Jeder Landbriefträger führt auf einem Bestellgang ein Annahmebuch mit sich, in das er ein zu tragen hat: 1) die von ihm angenommenen Telegramme, Einschreibsendungen, Sendungen mit Wertangabe, Postanweisungen, gewöhnliche Pakete und Nachnahmesend- ungen, sowie Zeitungsbestellungen; 2j die zur Frankierung ber Sendungen, zur Bestellung von Zeitungen unb Beschaffung von Wertzeichen ihm übergebenen Barbeträge. Gleiche Annahmebücher führen bie in Landorten bestehenden Posthilfstellen. Der Einlieferer ober Auftraggeber ist berechtigt, sich bas Annahmebuch vorzeigen zu lassen, um ich von ber Richtigkeit ber Eintragungen zu überzeugen; auch kann er die Eintragung se 1 bst bewirten. Dem Publikum wird empfohlen, von dieser Berechtigung Gebrauch zu machen. _
tz Ettingshausen bei Laubach, 14. Mai. Das neue Grundbuch für unsere Gemeinde ist nun angelegt morgen und damit unsere Gemarkung in das Geltungsgebiet des Reichs-Jmmobiliarsachenrechts getreten.
(?) Herchen h ain, 13. Mai. An der Sttaße nad) Sichenhausen wird gegenwärtig ein neues Forst Haus erbaut, da eine weitere Forstwarteistelle am Oberwalde eingeschoben werden soll. In unmittelbarer Nähe des Gebäudes hat man Gelände zu einem Forstgraben angekauft. Die Bauarbeiten führt ein Bauunternehmer aus Villingen aus.
l. Geiß-Nidda, 14. Mai. Die Quellenfassungs- arbeiten und die Errichtung eines Hochbehälters bei unserer Wasserleitung wurden einer Firma aus Bad-Nau- heim und die Rohrlegung einer Gesellschaft in Frankfurt übertragen. Die ganze Leitung kommt nach den ein- gereichten Offerten auf 21000 Mark. Diese Woche wurde der erste Spatensttch dazu getan und am 1. August hat die Leitung vertragsmäßig vollendet zu sein. — Demnächst wttd für unsere 2. Schulklasse wegen Heberfüllung em neuer Schu ls aal gebaut, während das bisherige zweite Schulhaus ganz zur Lchrerwoynung eingerichtet wttd. Auch wird bereits für die fernere Zukunft bie Errichtung einer britten Lehrerstelle geplant, bereu Dotierung die hiesige evangelische Kirchenkasse wahrscheinlich übernimmt. Weiter wird von feiten der Kirche die Einrichtung einer Kleinkinder schule in den nächsten Jahren erfolgen. Es ist zu diesem Zwecke -schon ein ansehnlicher Fonds erspart worden. Mögen diese Pläne sich recht bald zum Segen der Gemeinde verwirklichen!
KäthchenPaulus denkt am nächsten Sonntag ihre erste diesjährige Luftballon-Auffahrt im Frankfurter Zoologischen Garten zu unternehmen. Die kühne Aeronautin hat, immer besttebt, etwas neues zu bieten, einen Apparat konstruieren lassen, wie er bis jetzt noch von keinem Luftschiffer benutzt wurde. Ein mächtiger Adler soll an Stelle der Gondel unter dem Ballon hängen unb die Künstlerin auf seinem Rücken stehen, sodaß sie anscheinend, während der Vogel flügelschlagend durch die Lüste stteicht, von ihm getragen wird. Das giebt wieder ein iitteressan- te» Schauspiel, zu dem die Dttettion des Zoologischen Gartens bie Besucher bes Mai-50-Pfennig-Tages einlabet
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Die Militär Vorlage ist also in diesem Augenblick noch ganz und gar Z u k u u f t s m u s i k. Sic ist noch weit davon entfernt, irgendwelche Gestalt zu gewinnen, aber soviel läßt sich wenigstens erkennen, daß selbst bie ersten Stoßarbeiten unb Erwägungen nicht barauf hindeuten, daß'
Nr. 114
Erscheint täglich außer Sonntag».
Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Kamillen« blätter viermal tn der Woche beigdegL
Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'schen Untverl.-Buch- u.8tem- brucferei (Pietsch Erden) fUbaftton. erpeöüto* und Druckern» r
Schnlsiraße 7.
Adresse für Depeschen: «nzetger Gießen.
FnmiprechanlchlußNr 61.
Wenn man übrigens dem alten Benda glauben darf, so ist an solch einem Festschmaus auch wirklich nichts Reelles. Ter berühmte Geigenvirtuos des 18. Jahrhunderts, ber wegen seiner Zerstreutheit eine ber bekanntesten Persönlichkeiten bes damaligen Berlin war, kommt einst um die Mittagsstunde nach Hause, nur, um sich zu einem Festessen schnell urnzukleiden. Auf dem Eßtisch seiner Familie steht eine Riesenschüssel Backobst mit Lpeck unb Klößen. Während er nun Frau unb Kinder nach Frack, Binde, Lackschuhen usw. durch die Zimmer springen läßt, wandert er wie ein Möndsüchtiger, tief in Gedanken, um ben Tisch herum und nimmt dabei eine Gabel voll nach der anderen aus der Familienschüssel, bis sie so ziemlich leer ist sehr zum stillen Entsetzen seiner hungrigen Sprößtinge. Tie Frau, die ihm in der Tür noch den ab geburfielen Eylinder reicht, antwortet ihm ahnungslos auf seine Frage: „Was etzr Ihr denn heute?" „Backobst mit Klößen!" Ta seufzte er bitter unb ruft wütend: „Ach, das hätte ich wissen iollen! Wie gern' äß ich das herrliche Gericht mit Euch, statt dieses elenden langweiligen Festschmauses!" Es muß schon damals eine zweifelhafte Dache mit dergleichen Tafelsreuden gewesen [ein! A. R.
GietzeimAnzeiger
" General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Plaudereien aus der Kaiserstadt.
(Nachdruck verboten.)
Der Washingtonpost-Meister in Berlin. — Em neues Musikinstrument. — Streit um die Wagnerfeier. — Eine Benda-
Anekdote.
Alljährlich, wenn das schwere Geschütz auf dem Gebiete der Musik seine Munition verschossen hat, kommen bie leichteren Truppen aufmarschiert. lind> da-.Mwß- Publikum der lleinen Leute, das in kerne Oper und keine Kammermusikaufführung geht, einesteils wett ihm die Geschichte zu teuer ist, anderntetts auch, wett es in seiner musikalischen Ansvruchslosigkmt diesen husten zu unvorbereitet gegenüber steht, kommt dabei zu le>ner nuna. Ein Zugvogel, der so pünktlich ist wie die -schwalben, präsentiert sich in dem Wiener Hofbcttl-Mufillurektor Eduard Strauß, der alljährlich im Garten der Brauerei Friedrichshain am Kön.gstor seine Mai-Konzerte veranstaltet. Zum zweiten Male hat sich auch der bei allen tanzbeinschwingenden Zeitgenossen schnell gewor
dene Amerikaner Sousa, der Komponin ber Washingtonpost, eingestellt, der mit 60 feiner Landsleute in der ^hUhar- monie konzertiert, freilich mit geringerem Zulaus a^ der Wiener Meister, der mit einem guten unb billigen Gastwirt im Bunde die Bebürfnisse bes Pichlikurns be)|er erfa&t bat abgesehen davon, baß seine Musik auch noch um efn paar yoher steht. Nicht ^les, was uns bat
Tollarlanb zuschicki, werb nnt d-r>-lben andachts- Mn Bewunbcrung aufgenommen, «re bie hublche Mch 2untan unb ihre nackten ^ußchen. hat auch eine Sbak^veare-Jnterpretin, Miß Tore, uulungp erfahren müfira bie mit ihren schtvachen Lecklungen rrn «.unslter- h7n e in ber Belleouestraße herzlich enttäuscht hat.^ ° Um so größere Bewunberung erregen ln biegen Lagen bie Klange, Sie allerdings nicht aus einer men>chllchen Keble stammen aber in ihrer Wirkung von so uberra>chen. »h'lL'sind, bah sle bald an eine ichone Altstimme, U einer SSioIine, bäte an bie eines Oboe
gemahnen unb in ihrer Vielseitigkeit zweifellos eine wert-
fast 31/s Milliarden Briese, während in Deutschland nur li/o Milliarden Briefe aufgegeben werden. Ten größten Briefverkehr nach den Vereinigten Staaten hat Großbritannien mit 2i/8 Milliarden. Abgesehen von Oesterreich mit iL Milliarde Postkarten haben alle anderen Länder verhältnismäßig wenig Kartenverkehr, außer Britisch-Jndien, keines über 100 Millionen. Ter Briefverkehr erreicht außer in Deutschland, Nordamerika und Großbritannien in keinem Lande eine Milliarde Briefe.
* Abgeordneter Ring (Führer der Agrarier): „Die Landwirte wollen nur das Beste der Fleischer." — Obermeister Werner: „Dach, bie Agrarier das Beste von uns haben wollen (nämlich unser Gell»), das wissen wir schon lange." (Fleischerztg.)
* Ein gutes Gemüt. „Ni, Kinderten, wenn Ihr weiter so artig seid, dann kooft sich Vater noch een Gläs- chen Helles!"
Warnung!
Die meisten Nachahmungen von D- Bommeln Haematogen werden, um das D. K. P. No. öl.iWl zu umgeben, mit Zuhiltenabme von A“ther bereitet, ein Zusatz, der insbesondere für Kinder und Nervöse direkt schädlich ist. Um sicher zu sein, das aetherfreie Original-Präparat zu erhalten, verlange man stets ausdrücklich Dr. Bommel’« Haematogen und achte auf die Schutzmarke „Bäu-


