Ausgabe 
15.12.1903 Zweites Blatt
 
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fc.

Der Vorstand des Detaill isten - Vereins

bittet uns um Veröffentlichung der nachstehenden Zuschrift: Um allen Auseluanderseyuugen vorzubeugeu, erklären wir hiermit, das; das RadallvertzatNils des Eiseirbayu-Konsuinverelns

den, im wirtschaftlichen Kumpf der Nationen unseren Platz w behaupten. Dann sprach Professor Brockmann- Offenbach über Herstellung, Eigenschaften und Verwendung der neuen breitsianschigen Träger.

fc. Frankfurt a. M., 13. Dez. Aus zahlreichen Orten der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rhem- Hessen waren 250 Abgeordnete und Mitglieder der hessischen Feuerwehren zur Abgeordnetenversammlung des Verbandes Hessischer Feuerwehren hier erschienen. Die Regierung war durch Geh. Regierungsrat Wolf-Darm- stadt vertreten. Rach unbedeutenden Angelegenheiten wurden I die neuen Wehren Eich, Wersau, Reinheim, Groß-Zimmern, Altheim und Richen in den Landesverband ausgenommen. Dann erstattete Fi sch er-Darmstadt Bericht über die Aachen- Münchener Feuerwehr-Unterstützungskasse. Im abgelaufenen Jahre 1902 betrugen die Einnahmen 1353 Mk. 46 Pfg., die Ausgaben 1335 Mk. 15 Pfg., das Vermögen 3854 Mk. 25 Pfg. Die Aachen-Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft hat der Kasse für das laufende Geschäftsjahr wiederum «sine Remuneration von 200 Wik., sowie 1500 Mk. für Beschaffung von Löschgeräten für Wehren in Hessen überwiesen. Zwei Anträge der Feuei^vehr Friedberg wurden an- g e n o i n n i en._____________

ALS plaM uiiü £nnik

Gießen, 15. Dezember 1903.

d. Mainz, 12. Dez. In der Dezemberversammlung ocs Mittelrheinischen Fabrikanten Vereins und der Süddeutschen G-ruppe des Vereins deutscher Eisen- uui> Stahlinduftrüller wurde zunäckst! eine Resolution angenom­men, die sich entschieden gegen die etwaige Einführung von Binneuschiffahrtsabgaben ausspricht. Danach hielt Dr. Liefrnann-Gießen einen Vortrag, über Deutsch­lands industrielle Zukunft. Er zeigte zunächst, wie die Entwickelung der Industrie die Hauptursache für den ' - ' ' l Reiches so außerordentlich

unserer Industrie zu verzichten, und, um vom Ausland nröglichjst unabhängig zu werden, unsere Landwirtschaft tunitlicn auszridehnen. Denn ein Verzicht aus dre Wecker- entwickelung itnserer Industrie heißt,Verzicht orif werteren kulturellen Fortschritt, Aufgabe uriserer Weltmaa)tstelluug und Herabsinkcn zu einem Staate zweiten oder dritten Ranges, der schließlich ein- leichte B-nte in der Cmtwick- Lung fortschreitender Natiorien werden wurde. Wohl aber muß unsere Landwirtschaft gesund urrd lebensfähig er­halten werden, bis wieder für fte bessere Zeiten kommen, was jedensalls geschehen wird, wenn einmal die Nach- i frage nach Nahrungsmitteln auf dem Weltmarkt dringend I und der Preis dafür höher wird. Auch heute ist nach

deS Dadepublikurns und birafi die drohende Verseuchung des Drinkwassers, falls Sck-neider den Lehm bis aus die Kies- schicht, ans welcher Nauheim sein Gebrauchswasser ent­nehme, (rbbauc. Ta inzwischen diese Bedenken der Bade- direktion durch eine Einigung mit Schnur beseitigt wm- den sind und die Badedirektron erklärt hat, daß )ie ihre Einwendungen gegen die Anlage unter dem Vorbehalt »urücknehme, daß die in der genannten Einigung ge­troffenen Vereinbarungen als Bedingungen in die zu er­teilende Riiigosenkonze.swn ausgenommen wurden, Schn er- der in der Vereinbarung miet) alle kosten des Vlr^ahrens »u übernehmen sich verpflichtet hat, so konnte der Pro- vinzial-Ausschuß wie geschehen, erkennen.

Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. .

VerttAijchteK.

* Berlin, 14. Dez. Laut ,,^ägl. Rundschau" sprach sich die von der Militärbehörde eingesetzte Medizin al- tommission dahin aus, daß der auf seinen Gei st es- zusraud unKrsucl>e Prinz Arenberg geistig nor­mal sei. Der Gefangene wurde daher wieoec ins Stras- gejängnis Tegel gebracht. .

* K ö l n, 14. Dez. der Nacht zum Sonntag wurde rn der Pfarrkirche St. Kunibert ein Einbruch verübt. Den Dieben siel der Inhalt von vier Opftrtzöcken sowie eine Anzahl Meßgeräte rc. in die Hände. '

* Vacha, 14. Dez. Wie dieRhönztg." meldet, wurde hier kurz nach 5 Uhr eine ziemlich starke Erderschüt­terung wahrgenonwien. Dieselbe Wahrnehmung wurde in PhiUpPstal gi,macht. Das Zenirum des Erdbebens scheint in dein zwischen Vacha und Heringen liegenden Berg­rücken zu liegen. .

* Weißenfels, 14. Dez. Der Bankier Fritz Prange hier stellte sich nach Depotunterschlag- u n g e ii in Höhe von 1/0 000 Mk. der Staatsanwaltschaft in Naumburg. Durch den Zusammenbruch des Bankhauses ! werden viele kleine Landwirte geschädigt.

* Metz, 14. Dez. Im Zollschuppen des Bahnhofs wütete heule morgen zwischen 3 und 9 Uhr ein Groß- seuer, durch das eine sehr bedeiltende Oelladung, mehrere Waggons amerikanischen Schweinespecks und andere Güter vernichtet wurden. Außer den Feuerwehren von Rietz und dem Vorort Sablon waren auch drei militärische Feuerwehren bei der Rettung der gefährdeten Güter und der Löschung des Brandes tätig. Diese war besonders schwierig, weil der nächste Hydrant 1 Kilometer entfernt ist. Die Mannschaften der Feuerwehr des 4. bayerischen Infanterieregiments, die zuerst auf der Brandstätte waren, holten mit Lebensgefahr die Petroleumsässer aus dem brennenden Schuppen. Menschen ivurden nicht verletzt. Der Sachschaden beträgt etwa eine

im letzten Jahrzehnt zweifellos besser gegangen ist als der Landwirtschaft. Inwieweit sie eine höhere Belastung vertragen kann, ohne in ihrer Konkurrenzfähigkeit im Aus­lände erheblich geschäbig! zu werden, das könne mit Be­stimmtheit nur durch das Experiment entschieden werden. Tie Erwerbung von Aaerbauk^lonien, in die toir unseren Bevötwrungsaberschuß senden können und die unsere Ge- treidezusuhr sichern, sei nicht wahrscheinlich. Wir haben heute ein größeres Interesse daran, für die Erhaltung per noch selb, nndigen Staaten einzutreten und dafür sorgen, daß sie iriujt von den Weltmächten annektier! wer­den. Für uns ist das wichtigste Mittel, um wirtschaft­lichen Einfluß auf frembe Staaten zu gewinnen, kapi­talistische Anlagen. Das wird heute ina) lauge nicht ge­nügend beobachtet. Zunächst muß dre Theorie die allge­meinen Bedingungen dieser Anlagen fesistelwu, Aufgabe einer planvollen äußeren Politik ist es dann, die in Betracht kommenden Länder auszuwählen und ein wirtschaftliches Vorgeyen, unue ausdrücklichem Verzicht . uf EbaDerwerb- uuaeii in die Wege zu leiteir. Die Zukunft unseres Ex­port beurteilte der Redner günstig. Trotz wachsender Scywierigi'eiten sei zu hoffen, daß die mannigfachen rvissen-

Million.

* Paris, 14. Dez. In Challey wurde eine 61)ahrige Rentnerin ermordet aujgesunden. Ter Kops war vom Rumpfe getrennt, von den Tätern fehlt jede Spur.

* Rennes, 14. Dez. Frau Humbert ist im Ge­fängnis erkrankt und mußte nach dem Hospital ge­bracht werden. Sie leibet physisch und moralisch und be­teuert fortwährend das Vorhandensein der Millionen.

* Madrid, 14. Dez. lieber das Eisenbahnun­glück in der Nähe von Baana wird gemeldet, daß die Zahl der Getöteten nach der Angabe eines Reisenden nicht so hoch sei, wie anfänglich angegeben wurde. Es sollen nur vier Tote und sechs Verwundete zu beklagen sein.

Ro m, 14. Dez In den Ka.sen desVatikans wer­den täglich neue Fehlbeträ ge entoectt. Ein intimer Freund Leos XIII. ist vom Papste zur Rückerstattung von 10 Millionen Lire, welche er entnommen hatte, aup gefordert worden. Auch andere Prälaten sollen sich bedeutende Beträge an geeignet haben. Paps! Pius ist entschlossen, dieser Aiißwirtschaf! unter allen llmständen ein Ende zu bereiten.

* Triest, 14. Dez. In der einer französischen Gesell­schaft gehörigen Naphtagrube Monte China explodierte ein Naphta-Behälter. Ter Direktor und ein Ar­beiter wurden sofort getötet. 3 Arbeiter sind schwer und eine größere Anzahl leichter verletzt.

* Innsbruck, 14. Dez. Der hiesige Handelsagent. Karl Maaß, der gestern auf die Gemsjagd ins Gebirge oberhalb Hall ging mib seitdem vermißt wurde, ist heute von einer ausgesandten Rettungsexpedition in der Gegend der Kais er ule am Fuße einer hohen Felswand, über die ihn der Schnee hinabwarf, tot aufge s u n d e n worden.

* Oedenburg, 14. Dez. Das Komitat Oedeuburg rst fast v o l l i g üb e rs ch w e m m t. Die Raab und die Nepcze haben bereits einen Schaden von einer Million verursacht. Auf den Eisenbahnlinien ereigneten sich verschiedene Dumm­

er angehürt, zur Ehre!"

** Hessische Vereinigung für Volkskunde. Der gestrige, zweite Mitgliederabend war außerorde-iitlick) aut, bis auf den letzten Platz im großen Saale des Eafe Ebel, besucht. Prof. Tr. Groos sprach über die An- sänae der Kuns! und die Theorie Darwins. Bei der Untersuchung solcher genetischer Fragen im aligemeiuen er­geben sich zwei Auffassungsweisen, die der .Vortragende einfach und verständlich so charatteris.erte: Dre ^ntsli.hang

ffFÄÄÄ wtXSM-L. M'.»-«"«" V «u suchte im ersten, größeren ^eit seines Vortrages kritijch die Theorie Darwins, oder vielmehr der Darwinianer, die die Kunst in ihren Anfängen als Bcwerbungsmittel um d^s weibliche Geschlecht bezeichnen. Aus mancherlei Betracht­ungen geh! hervor, daß Beziehungen des Sexuallebens zu tünftlerischen Betä.igungen zweisellos vorhanden sind, daß sie aber nicht ausschließlich den Antrieb zur Kunst bilden und daß verschiedenerlei tänsllerijche Gebräuche bei primitiven Völkern aus anderen Ursachen entspringen oder überhaupt als menschliche Veranlagung von jeher sich er­weisen Tie Kosmetil, deren Begründunb wohl am meisten der Darwinschen Erklärung sich nähert, ferner der Sackzen- icümud, der Waffen dec ^oh.eangen, die Tanze wurden vom Redner eingehend mit Bezug auf die Bewerbungs- tbeorie besprochen. Nach diesen negativen Erörterungen ver.uckite Prof. Dr. Groos positiver, psychologisch, Oie Ent­stehung der Kunst zu erklären. Er nannte die Freude am Hriaaicicin, oie neben der Hervorbringung prakr^cher und aeistigcr Arbeit auch jenes Spiel mit oen geistigen Kräften XAeuat das wir einmal als Antrieb d.s tätigen Kunst- tetl erkennen, dann auch als rezipierende Leistung m der

JEde an betta fffÄWftJ«SW

finben. Von den drei Erscheinungsformen der Kun,r, oeui|iijin __Lt mibran qifnu

Schönaestaltung, Nachahmung und Selbstdarstellung nähern wir uns mit der Selbstdarstellung am meisten der Darwinschen Theorie, denn sie enthalt allerdmgs am offensiclstlichsten jene Künste der Bewerbung. So umrbe denn dauiit der Kreis der Betrachtung gesastossen.

Eine kurze Diskussion ließ u. a. hervortreten, daß bei der Voraussetzung der VUchtigkeit der Bewerbuiigstheone auch erklärt sein würde, daß das weiblichie Geschlecht minder künstlerischk-schöpserisch veranlagt sei, als das mannlick)e.| Nach diesem er-sten Vortrag brachte Landgenchtsrat Dorn­sei ff noch sehr beUifiigenbe und auch^ belehrende Mit­teilungen über Fremdwörter in der ob er hessi­schen Mundart, die er seit Jahren, meist in feiner juristischen Tätigkeit, zu sammeln Gelegenheit^ hatte.^Sie haben aber einen k r im i n a l i s che n Sauverstaud", meinte ein Bauer zu einem Städter, der ihm eine wunder­bar erscheinende Kenntnis voispü'gelte, die er ganz iiatur- lich gewonnen hotte.Mein Herr hat keine Prokura, mir Ohrfeigen zu geben", meinte eine Dienstmagd. Diese sprachlichen Mitteilungen wurden viel belacht und durch kundige Anwesende ergänzt. Ter dritte Mitgliederabend wird voraussichtlich am 11. Januar 1904 stattfinden.

Se König!. Hoh. der Großherzog hatten, /»ach der ,Darmst. Ztg.", die Gnade, nachstehenden Aller­höchsten Erlaß dem Zentral-Komite des Alice-Frauen- v er eins zugehen zu laffen:

Das Zeniral-Komitee des Alice-Frauenvereins iür Kranken- pflege im Großherzogtum Hesien hat bei der 20. Wiederkehr des Tages der Einweihung des Alice-Hospiials und der Uebernahme der Vereins-PräsidentschaU durch Ihre Grobherzogliche Hoheit Frau Drimessm Ludwig von Battenberg Prinzessin Vikloria vou Hessen ------------------ . . .

und bei Rhein, kleine melgel.ebte Schwester, eine Adresse an sich «ÄÄ enU

gerichtet, in der das Gelöbnis treuester Pfllchteriullung und I uevftaiiöen erklärt, von dem Rabanverhätinis zurückzutreten nnb

Förderung der Bereinsausgaben im Suine der Slisterin, Ateuiei- beu ^orsiaiid des Deialllisten-Bereuis beauinagt, hiervon den Bor- in Gott ruhenden unvergeßlichen Frau Atulter erneuert wird. Dem ^and des Eisenbahli-Konjunivereins zu benachrlchtlgeli, was unter 6-ntrvl.Koluilee saae lick) hlerür herzlichsten Dank. Zugleich möchte dem 10. d. MtS. gescheheii ist/'

leuu l Ä westai des Hinscheidens Alemer innig Die Redaktion sieht sich nun nachdem beide Teile h er gesiebten Frau Miutter, Wiederhofen, rote Ich den Schutz und die zu Worte getommen sind oeranlo&t, zu erk oren datz sie Wrderuna der von tzochderselben im Dienste allgememer Menschen- weitere >zuschr,sten m dieser Ange egenheit, dle bie DCt^ent. lbe iTXXtaen®ette al. ein Mw überkommenes teureo! sichtest nicht wester interessiert, m den Jnseralentetl oer- Npi-inäckitnis betrachte und daß Ich im beso»ideren dem Alice- iveisen muß.

^auenveren. sür Krankenpflege auch iernerhin Ateine angelegen,. sd. Darmstadt, 13 Dez. W,e w.r °-rnehmen Ucke Fürsorge zuwenden werde. Dem Alice-Hospstat aber, dieser wurde an Stelle des zuruckgetcetenen Ortsgench svorstehrrs dem Gedächtnis Meiner Frau Mutter gewidmeten Schöpiung, des Ortsgerichtes II, Herrn Weimar, Hauptmann er IckeistOJch am heungen Tage den in seinem Besitz befinüüchen standwehr Wa t d ccke r, Jnstltutsvorsteher hier, zum Nor- K und Boden zu sreiem Eigentum. l-eher dieses Ortsger.chtes ernannt. - Zur Ze.t sinden m

Darmstadt, den 14. Dezember 1903. den hiesigen städtischen Schulen y'tematyche Uedüngen zu

ERNST LUDWIG. rascher Entleerung der L>chulklaffen statt, damit in einem

** Bersonalren. S. K. H. der Großherzog Brandfalle jede Panik verhindert oder gemildert werden Laben den .^Ufsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Darm- kann. Zur Förderung des Tierschutzes werden zur üaöt I Wilhelm Steller zum Gerichtsschreiber bei dem Zeit sehr instruktive Kalender und L)christchen, welche teils Amtsgericht Reinheim und den Hilfsgerichts,chrecher bei üünl hessischen, teils vom Berliner Tierschutzverein entworfen bem Antts-gericht Gießen Karl Walbrach zum Ge- |n den Schulen gegen ganz geringe Gebühr verteilt. rictztsschreiber bei dem Amtsgericht Büdingen ernannt. ~ der Osterwoche 1904 findet dahier in unseren Mauern!

- Auszeichnung. DemGarnisonverwaliungs-Inipektor^^utsche Oberlehrertag statt, zu welchem der Mueller in Gießen ist durch allerhöchste Kabinetsordre D0,n Ljefuch oon 400500 Oberlehrern von ganz Deutschland er- 27. Oktober der Kronenorden 4. Klasse verliehen worden. raavtet roicb>

- Sein 25jähr iges Dienstjub iläu m feiert am W. O f j en bach a. M., 15. Tez. Mitte März sindet in 16. d. Rlts. der Packmeisler Gg. Herzberger aus Harbach tm ben geräumigen Lotalitäten des Stadtgartens eine große Betriebe der Firma Heyligenstaedt u. Eo. Er hat es infolge Hessische L a n d e s - Ge s l ü g e l-A u s st e l lu n g statt, seiner Tüchtigkeit vom einfachen Arbeiter zum Beamten der i^ozu die Mitwirkung der Provinzialverbände und eurer

wt:«2''«n.

verstcherungsgesetzes vom 15. Ium 1883 (Reichs-Gesetzblatt .^^11 eingemten. "Nach dem vorliegenden Arbeitsplan Selle 233), eine Bekanntmachung, die Prusungsordnung für I diese Ausstellung sowohl in züchterischer Hinsicht, wre Aerzte betreffend, ferner eine Bekanntmachung, die Abande- ^Le Art ihrer Prämiierung gute Erfolge ver-

runa der Ausführungsanweijung zu den Titeln VI ff. der frechen. Näheres erfährt man durch die Ausstelluugsleit- Gewerbeordnung betreffend. ung des Klubs der Geflügel- unö Vogeifreunde, Offenbach

*» Ueber den Piston-Virtuosen Kümmel, un- um Main, Bismarckstra-ße 86.

^en engeren Landsmann, schreibt bie ,Allg. Deutsche Musik. | b. 9Ji ain z, 12.,Dez. In bei D°r-Mberveis°mmlung des Zeitung" (Berlin): »Die Großh. Hofkapelle zu Darmstadt darf fich rühmen, neben einer Anzahl hervorragender In­strumentalisten einen der besten, wenn nicht den besten Ver­treter seines Instrumentes in der Person des Cornet ü Piston- Virtuosen Louis Kümmel unter ihren Atilgliedern zu zahlen. Früher alljommerlich m Interlaken als Solist tätig, zieht es

Herr Kümmel feit drei Sommern vor, zu reifen und feiert, ----------v -

wie aus den Kritiken aller Orten hervorgeht, wahre Triumphe, seit Gründung des deutschen Rerch.es Lernen Sommer ist Herr Kümmel innerhalb 10 Wochen in gestiegenen Volksreichtum gewesen rst. Ohne sie Ware es N Z? £ennbS unb^ber Schwe.z in 651 uns cht möglich, eine MolttU &u toebew Wex ea Konzerten soltstisch ausgetreten und hat außer beim Publttmn aus^bie Einfuhr van Lebensmitteln

namentlich auch bei den Mutikern begeisierte Uu,nahme ge- bringt auch manche Gefahren mit sich,

funben. Uns vortiegenbe Lritsten heben bie Meisterschaft A^onbere bie ÄU'hänzigleit van fremden Staaten, hervor, mit bet bet Künstlet fein Instrument behanbelt; sie «Dennoch ist es verkehrt, wie einige Nationalökonvmen rühmen bie tadellose Sicherheit, unübertreffliche Technik, grüßte ^llen, dieser Gefahren wegen auf bie S&eittrcnttotaelung Weichheit in ber Kantilene und loben bie Darbietungen eigener' - ~ r ' s,,1,sn"h

Kompositionen. Ntögen Herrn Kümmel noch recht lange weitere Erfolge blühen, ihm unb seinem Kunstinstitut, bem

»Konstantinopel, 13. Tez. I» Kerbelah, Wil-ijet Baabab, wohin bie Perser ihre Wallfahrten unterilehwen, brach bie Cholera aus. Am 11 - Dez. smb zwölf Per­sonen erkrankt, zehn gestorben. Maßregeln zur Feruhalt- ung ber Pilgersinb angeorbnet

Ackütterluwegung.

D aris 14 Lez. In Jeumont sind mehrere tausend Metall­arbeiter in den Ausstand getreten, nachdem die Direktoren der' Fabrik eine Lohn-Herabsetzung erzwingen wollten. Die Ausstän- diaen verlangen einen Schiedsspruch und haben stch deshalb bereits an die Tepartenients-Verwaltiing gewandt.

Einfach und natürlich fei die Teint- und Schönheitspflege!

j Einfach und natürlich die kosmetische Unterstützung derselben! Nur ein einziges Naturerzeugnis gibt es, welches allen hygieni- I sehen und kosmetischen Anforderungen gerecht wird. Es ist kein chemiiches Kunstprodukt, sondern ein natürliches Erhaltuiigs' unb Konservierungsmittel, welches nie schaden kann, da es dre Hcuck konserviert und gesund macht, die Schönheit bewahrt und chre Fehler beseitigt: Das M yrr holinl

Tausende von Zeugnissen von Professoren, Aerzten und Laren liegerr hierüber vor und sind in emer BroschüreDie Myrrholiri- Kosmetik", welche in der Expeditrorr der Zeitung für Kedermann aufiiegt, zusammengestellt. Myrrholin-Äeife, Glycerin, Puder und Niundwasser ist in 2tpotheken, Trogerreil urrd Parfünrerregeschaftev erhältlrch unb achte man auf das WortRlyrrholru".