Ausgabe 
15.5.1903 Erstes Blatt
 
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Verdacht verhaftet.

e[d)canftem Umfange berückfichliat Personalien. S. K. H. oc

Cousine des deutschen Kaisers.

Mainz, 13. Mai. Dem VerschönerungSoerein ist zu seinem bOjähr. Bestehen folgendes schmeichelhafte Glückwunschschreiben von der Bürgermeisterei zugegangen:

Die berühmte Piazza d'Erbc, daS herrlich« er Gro ß Herzog haben lalle Forum mit dem Marktbrunnen auS der Zeit Berengars

Das Zudenmaffacre von Kischinew.

Die russische Regierungspresse bringt jetzt über daS Judenmassacrc von Kischinew detaillierte Schilderungen, die man für erdichtet halten möchte, wenn sie nicht amtlich be­glaubigt wären. Die christlich-orthodoxe Bevölkerung hat in einer Weise gehaust, wie es die Kannibalen, die niemals vom Christentum gehört, nicht schlimmer tun können. Schamloser

Hellen:

Besonders schwer haben, so schreibt das Blatt, diejenigen

von vatikanischer Selle zur Resignation veranlaßt, co. ein Verweser für diese Erzdiözese bestellt werden. In

Vermischtes.

Paris, 14. Mai. In Nancy wurde der Kaffee- Händler Baliguet, ein ehemaliger Postbeamter, unter dem

für Leu lschland an­

bei größten deutschen Firma hier am Platze, Arn hold, Karberg L Co. Er war ein Pessimist vom Scheitel bis

rchner des evangelischen Zentralkircyenionds unr Hauptredner der allgemeinen geistlichen Wittvenkasse Rent«- amlmann Adam Fuchs zu Darmstadt den Charakter als Regierungsrat erteilt. In den Ruhestand wurde versetzt der Amtsgerichtsdiener in Darmstadt Karl -sch aaf. Der

die Abfahrt. von r/»7 uhr ab wird ein Fest für die Mannschalten unseres Regiments i« Steins Garren statt- sinden. ihkc uns ferner authentisch mitgcteilt wird, können infolge zahlreicher Anmeldungen Unter ^ierc und Mann- .

fd)a|t8n, Die uidv im 2 Bataillon gedient haben, nur rn geworden und selbst Spionenbienftc geleistet zu haben, deicvränktem llmfanae berücksichtrat werden. * Die I w v *

Aber wenn der Bund der Landwirte große Wahlerfolge er­zielte, wenn es ihm gelänge, die gemäßigten Agrarier der konservativen und MLttelparteien durch extreme zu ersetzen und die Zahl der Agrarier überhaupt im Reichstage noch erheblich zu vermehren, dann läge die Sache anders. Tie Regierung hat ihre bessere Ueberzeugung zwar nocü nie­mals den Forderungen einer anderen Partei, wohl aber schon in so manchen Punkten dem Drängen der Agrarier geopfert und von den Agrariern verlanate Maßregeln durchgeführt, die sie selbst zuerst als verfehlt und schädlich bekämpft hatte. Ein unbedingtes Vertrauen auf die Festig­keit und 'Einsicht der Regierung wäre deshalb sehr übel angebracht; vielmehr ist die agrarische Gefahr mit Sicher­heit nur an der Wahlurne abzuwehren. Ter Sieg der extremen Agrarier würde mit der Vernichtung unserer wirt­schaftlichen Existenzbedingungen zugleich unser Ltaatsleben terrütten und die ganze Grundlage unserer Kultur so er- chüttern, daß das verarmte und dezimierte Volk, wenn der ozialdemokratische Bürgerkrieg glücklich über­wunden wäre, den Mächten einer finsteren Reaktion an­heimfallen würde, unter denen der Ultramontanismus wahr­scheinlich den Löwenanteil für sich gewinnen würde. Wenn es vor allem die evangelische Orthodoxie ist, die es ver­hindert, die allein wirksamen Maßregeln gegen den Ultra­montanismus zu unternehmen, so ist zu beachten, daß die evangelische Orthodoxie ihre festeste Stütze in dem Groß­grundbesitze findet, der die agrarische Gefahr heraufbe­schworen hat, der die Polonisierung der östlichen Landesteile verschuldet, und der allein der Sozialdemokratie die Hoff­nung offen hält, ihren Besitzstand durch Eroberung des besitzlosen ländlichen Arbeiterstaudes erheblich zu vergrößern. So ist der östliche Großgrundbesitz der Punkt in unserm Staatsleben, in welchem die agrarische, ultramontane, pol- rrische und soziald ein akratische Gefahr sich kreuzen, die Quelle, aus der sie alle ihre Kraft schöpfen, das eigentliche Hindernis für die Unschädlichmachung aller."

Volitische Tagesschau.

Der Besuch des amerikanischen Geschwaders

in Kiel ist hwar amtlich noch nicht angesagt, ist aber, wie uns heute das Depeschenbureau Herold meldet, zur Kieler Woche Ende Juni bestimmt zu erwarten.

Die Tatsache der Anwesenheit des amerikanischen Ge­schwaders dürfte schon vorher die Wassersportsleute und sonstige Schaulustige in Kiel zusammen strömen lassen. An einem imponierenden Willkommen wird es nicht fehlen. Es wäre aber zu wünschen, daß die Begrüßung nicht auf das Niveau derBegeisterung gerät. Dazu liegt am

und verruchter ist der Name unseres Heilandes selbst in den dem Rechner des evangelischen Zentralkirchenfonds urtb schlimmstes Tagen der mittelalterlichen Inquisition nicht ge- -------- ®tttDenIttffe 3lent*

schändet worden. Die »Nowosli* berichtet folgende Einzel-

ullerwenigsten den Amerikanern gegenüber Veranlassung vor. Weder die Vorgeschichte des Geschwaberbesuches ist geeignet, herzlichere Empfindungen auszulösen, noch die kühle Art, die die Union im amtlichen Verkehr mit Deutsch-1 entwürdigenden Gebräuche nicht auszurottcn zu sein. So land allgemein an den Tag legt. An dieser Kühle wird wird dem »Daily Chronicle" aus Dublin berichtet, daß dort das Erscheinen derSterne und Streifen" in der Ostsee ^im 21. Ulanenregiment gegenwärtig eine Untersuchung ebensowenig etwas ändern, tote der Besuch des Prinzen! folgender Vorkommniffe schwebe: Unter einigenKolo- Heinrich von Preußen in den Vereungten Staaten .7 .u r.«. rs '' ,.s ... 1 u«unut uuu uuLiiu*iuä=> um xu.

e» vermochte. Darum fei die Ausnahme der (Säfte in Stiel "~en ' b't l<t. b , A I haben die genannten hohen Herrschaften einen ansehnlichen

aus den Ton gestimmt, der allein aus die Amerilqner Ein- Offizieren der 21.Ulanen ernannt worden waren, befand sich gespendet. S. Kgl. Hoheit der Großherzog hat

druck macht: den der Ru he und Wür de. -m Leutnant, welcher sich vn Verkehr zurückhaltend zeigte und ^fd-ne Medaille für Kunst und Wissenschaft der Frau

------- deshalb von den anderen belästigt wurde. Nach e,n-m F°st. ^^^ bereits an deren 70. Geburtstag verliehen. - Französtsche Eif-rsüchttlei. essen zum Andenken an die Sch acht von Omdurman haben Darmstädter Blatt bemerkt anläßlich der Verlobung

Die Franzosen können es anscheinend nicht verwinden, £3) nun angeblich einige der Ossiziere in die Wohnung des Prinzessin von Battenberg mit dem giicchi-

datz Deutsch land und Dänemark aus dem Wege der Leutnants begeben und dort emen Angriff auf ihn gemacht. Prinzen Andreas, daß jene nunmehr auch mit dem Annäberung sind. Sie tragen Sorge, ihre mühsam errungene Man prügelte ihn zerschnitt seine Kleider und k Kaiserhaus- verwandt werde. Dies- Verwandtschaft wirtschastliche Stellung in Dänemark werde Erschütterungen wars ihn schließlich d'° Treppe hinunter. Zwei b (ange denn bekanntlich ist die Mutter

ausge etzt fern. Der greife ikvnig Chrrstran hat an so che oder drei andere Offiziere, die ebenfalls wegen Auszeichnung ' / A ' mlin-elftn Ludwia von Battenbera älteste Wirlung tcherlich am wenigsten gedacht, als er Kaiser DOC d-n> Feinde zu Mitgliedern des Osfiz.eckorps ernanntI r,niM-Tnh^n'nffirnfif^«na6n(^ntft fiuä%io hie

Wilhelm in Kopenhagen eine fo überaus herzliche «ufrL ocbcn ro"en, den alteren Kameraden aber nicht gefielen, I ®$neftec bcS re9'ercn-bcn ®c0^er»°9S * * * Subro'9' b,e

nähme bereites. Aber die nervostn Franzosen können den , q j ähnlicher Weise behandelt worden sein. Schließlich

StsckMt Bereut U» die unfrlundUchen Herren auch an dem Reitlehrer des

dieser Sache interpelliert worden; der König dürfte sich Regiments ihren Groll auszulassen versucht, weil dieser al o höflichst gefeiert sehen, und die dänische Geschäftswelt Offizier aus der Front heroorgegangen ist. Der Reitlehrer wird gerührt Kenntnis nehmen können von den freund-1 wußte sich aber ganz energisch seiner Haut zu wehren und schaftlichen Gefühlen der Franzosen für Dänemark. Es ist machte außerdem über die Mißhandlungen seines Kameraden dies eine Eifersüchtelei au| Deutschland, die ans Lächerliche den Kolonien an das Kriegsministerium Meldung, streift. König Christian kann den wirtschaftlichen Einfluß I

Frankreichs in seinem Lande nicht sichern, wenn die Leist- ttirche und Schule.

ungssähigkeit der Franzosen hinter der der Deutschen Aus Salzburg wird den ,Dresd. N. N." geschrieben, zurückstehü Wahrscheinlich verspüren die Franzosen in dieser u Qug Mitteilungen der nicht klerikalen Presse bekannt ge-

Beklemmungen. worben sei. solle der Olmützer Erzbischof Dr. Kohn

Heute sind es 50 Jahre^ daß der Mainzer Verfchöner* ungsverem von opferwilligen Männern ms Leben gerufen worden ist. Unter den Vereinen am hiesigen Plag hat sich der Ver- schönerungsverein eine so hervorragende Stellung errungen, daß die städtische Verwaltung den heutigen Tag nicht unbeachtet lassen darf. Was seine Gründer m den damals ausgestellten Statuten versprochen haben: der Anlegung und Verschönerung von Spazier­gängen, der Verschönerung öffentlicher Plätze, Baudenkmäler und Gebäude usw. ihre Sorgfall zuzuwenden, hat der Verein getreulich jederzeit gehalten. Eine Reihe segensreicher Schöpfungen, der Ver­schönerung der Stadt oder ihrer Bequemlichkeit gewidmet, haben wir dem Vereine zu danken. Geleitet von einsichtsvollen, zielbe- wußlen Männern, ist er der städtischen Verwaltung allezeit cm Salzburger kirchlichen Kreisen wolle man nun wissen, daß treuer und bewährter Ratgeber gewesen. Wie er einerseits eine

nach endgültiger Entscheidung über den Rücktritt Dr. Kohns Reihe gemeinnütziger Werke aus eigener Kraft und mit eigenen

cn <m 0 ein Pinhn k.inin I Mitteln geschaffen hat, so hat er anbererfeitS nicht wenige städtische

Prinz Max von Sachsen, bekanntlich em ^ohn «ömg unlcrne[)mnnQCn durch fein energisches Eintreten und seine Unter-

Georgs, als künftiger Verweser der Dlmuger Erzdiözese stichung gefördert und ermöglicht. Ter Verwaltung und Vertretung in Llussicht genommen fein solle. Die ,Dresd. N. N.*, der Stadt war es daher von jeher eine angenehme uiid dankbare welche dieses nach ihrer Auffassungnicht ganz unglaub- Nflichl, die guten Beziehungen zu dem Nereme und seiner Leiiung

würdige^ G-nicht^mit allem Vorbehalt wiede^eben haben stu

beim katholischen Konsistorium in Dresden Erkundigungen I ,vollen. Äiöge dem Mainzer Verschöner'ungsverein noch eine ... , eingezogen, konnten aber noch keine authentische Auskunft I lange Reihe von Jahren weiteren Bestandes beschteden fern, auf

zur Sohle, unb so herrschte über den plötzlichen Tod wohl .° Auch die Dresdener klerikaleSächs. VolkSztq." daß es ihm auch fernerhin möglich fei, in Gemeinschaft mit uns Aufregung, jedoch kein Erftauneu. Da er sich am 31. KXhiAf wr SBor iroci fahren war Pcine L*öne ideale Aufgabe zu erfüllen, zum Wohle und zum Segerr

zember vormittags erschossen hatte, so wurde natürlich das äußert sich noch nicht zur Sache. Vor zwei fahren war, Don ^atna. Dr. Vaßner.

große Klubfest am Abend abgesagt, was jedenfalls vielen wie erinnerlich, schon einmal das Gerücht verbreitet, Prinz Frankfurt a. M., 14. Mai. Anläßlich des Be. Leuten außerordentltch unangenehm war. Keine Verabred- Max sei zum Nachfolger deS Bischofs ^ltanz m Dresden oe* ।u^eg des Kaisers in Frankfurt wird der Weg vom ung war getroffen, und so habe ich den Sywesterabend stimmt. Hauptbahnhof nach Sachsenhausen zu der Sängerfesthalle, die ganz still verbracht. ------ ----- ,ent soweit fertiggestellt ist, daß am Sonntag die erste Maffen-

Bemerkenswert großartig war auch der Abschi ed der Aus üladl Ulli) iUllU. Chorprobe in ihr stattfinden kann, durch Ehrenpforten, Festons

8^ WW Sieben, am 1b. Mai 1903. -nd einen -0 Meter hohen Ausbau an der WilhelmSbrück.

an der Spitze seiner sämtlichen Beamten, sämtliche ftemde ** Tie militärische IubiläumSfeier. Dir lnb. reichen Pflanzen- und Fahnenschmuck Seziert werden. Generalkonsuln und waS sonst noch an Notabilitäten hier sind heute in der Lage, nach bester Information das nähere ^tejenigen Teile ^ranftunS, welche der kaiserliche Gast be­te ar. Nachdem die Truppen unter flingenbcm Spiele an- Programm der Feier deS IMlährigen Bestehens des zweiten rührt, werden sich im schönsten Schmuck präsentieren. Die gerückt waren und Aufstellung genommen hatten, trat Bataillons unseres Regiments mitzuteilen. S e. König (. Stadt will auf dem Schlacht- und Viehhof eine Talg- Herr Knappe vor und hielt eine wundervolle Ansprache. Hoheit der Gro ßh erzog haben Allerguädigst geruht, schmelze errichten. Eine große Anzahl Hausbesitzer haben Zn seiner Erwiderung betonte der Kommandeur der Trup-1 sein Erscheinen zuzusaaen, unb werden hier am gCgcn diese Einrichtimg Einspruch erhoben, weil sie von den tz-n, Gras Schlippenbach, das stete Einvernehmen der Freitag, dem 2 9. Mai, dem Tage der Feier nm Ausdünstungen der Talgschmelz-und von der sich emstell-ndcn gruppen mit der Kolonie und brachte cm Hoch aus au 1 Uhr bl Mm. hier cmtre ,en. Es erfolgt dann Fadrt durch smM,nDran° Cme starke Secinträäifmnno ibrei Wobnunaen die deutsche Kownie. Unter den Klängen der Musik begann Bahnhof st raßenndWe st anlag- zu Oswalds- Jh.n

die Einschiffung. Roch einmal drückten wir trauernd dcii garten. Tort ist Parade unseres ganzen Re Autzerdetn haben aber zahlreiche B ger^ auS

Offtzieren, unter denen wir so viele Freunde verloren, men ts. Um ^3 Uhr werden 2. K. Hoheit weiterfahren Gründen hygienischer Natur gegen die Errichtung der xalg- dic Hand, nod) einmal betrachteten wir die schmucken und durch Neustadt, Marktstraße, Marktplatz, schmelze mnerhalb cmc8 Wohnviertels protestiert und Der- strammen bcutschen Soldaten, die auch hier wie überall in MauSburg, Seltersweg, Süd anlage nach dem legung nach unbewohnten Gegenden verlangt.

der Welt, ihrem Vaterlande El)re gemacht hatten, und alten Schloß. Nach Dcsubiigung deS Schlosses ist Diner

unter brausenden, immer wieder erklingenden Hurra- fehlen tm Lffizierskasino, und bann erfolgt die Rucksalwt über den sich die Steam-launch in Bewegung, die den größten Teil Seltersweg nach b»cm Bahnhof. Um ö Uhr 53 Min. ist der Soldaten nachWoosung" an Bord derBayern" brachte. 9tocb lange standen wir alle und winkten unseren deutschen Brudern ein letztes Lebewohl.

Am Abend ging dann Graf)lippenbach mit dcm Rest der Truppen nach Tsingtao.

Schluß folgt

Besonders schwer haben, so schreibt das Blatt, Diejenigen & Minillerialsekretär bei dem Ministerium der Fi- Juden gelitten, die an dem Unqlückstage die Trambahn benuylen.IMiNttteriai^tretar oei Wilhelm Ebert

Wenn die raubende Menge bemerkte, daß in einem Trambahn- nanzen, ^"^khrtger Hauptsta - s> t>, ^Voruande-' wagen ein Jude saß, so schrie sie, sich zu den christlichen Passagieren wurde von den Ge,masten des Stellvertreters rxsVorftanoes wendend: .Schmeißt uns den Juden raus!* Ter Jude wurde des Staatsschuldbuchbureaus enthoben und es wurden ^dte hmausgeworicn und buchstäblich dem Mob ausgelleiert, der ihn m Geschäfte des Vorstandes dieses Bureaus dem Tt«

schrecklicher Weise mißhandelte. Es sind uns viele authentlsche rektor der Staatsschuldenkasse Karl Krebs und diejenigen Fälle bekannt, wo aus diese Wehe aus den Waggons hinaus- Stellvertreters des Vorstandes dem Kassier genannter oeworiene Juden von der Menge auf der Stelle .getötet wurden. $affe Reaierunasrat Fran; Hiemenz übertragen. Es sind Fälle von aeradezu bestialischer Verstümmelung Waldgirmes 13. Mat. Tte Aufforderung bet

von welchen seitgestellr worden. Wir wollen hier ferner eimges ...a gipri, ApfI

von dein uns von einer fehr kompetenten Person, Tr. N. A. ToroL. Ztg. für Rheinpreußen an die ^.andwlrte. s ch fchewski (Arzt am Landschastshospital) Mttgeteillen aniühreu: Eure Feldfrüchte gegen Hagelschlag! wird auch m 1. Ter Jüdin Sura Fonarfchi sind zwei Nägel m die Nafenlöcher öen üom Wetzlar umschloffenen Gemeinden Waldgirmes, Nauvh-.m und Hennannstein .hre Wirkung mchI fehlen Swietschnoj- und Gostinojstraße ausgesirnden wurde, sind die Hat doch das vorjährige Hagelwetter, welches un Tilltal und Gelenke an Händen und püßen auseinander- über die vorgenannten Gemeinden ferne Verheerungen an­gerissen worden. 3. Dem Juden Charifon wurden die Lippen richtete, recht deutlich gezeigt, wie durch ein solches Unwetter

J!« klE Landmann s° s-hv g-ichäd.gt werden kanm Ohr abgeschnitten, auch erhielt er zwölf Wunden am Kops, er wurde Tie Meinung, es gebe hagelsichere Gegenden, hat sich auch wahnsinnig und befinbet sich im Hospital. 5. Auf der Ecke der hier als irrig erwiesen und viele nicht versicherte Landwltte Spiefchnoj- und Gostinojstraße ergriff die Menge eine schwangere kaben empfindlichen Schaden erlitten. Es wäre daher eine ÄÄÄh. gräbcre Be.e.ttgung gerade

aus dem zweiten Stock kleine Kinder auf die Straße herunter. Kreisen erwünscht, denn bei größerer Beteiligung werden be* Außerdem sind viele Fälle von Vergewaltigungen kleiner Aiädchen kanntlich die Prämiensätze kleiner.

bekannt, die in den Händen ihrer Peiniger starben. Es wurde auch jy Darmstadt, 15. Mai. Der 80jährige (Se* SS* 1 * * * ÄÄÄÄ?« «'*» b-r G-s°ngl-hr-nn Frau Pf-rr-rKnlsp- l sich auf 47. Im jüdischen Hofpital befinden sich mehr als 100 Ver- geb. Fischer, deren Leben und Wirken mit Darmstadt als rounbete, darunter etwa 30, die fürs ganze Leben unbrauchbare Konzertstadt eng verflochten ist, trug der Jubilarin seitens Krüppel bleiben werden. ihrer Schüler, Freunde und Verehrer reiche Ovationen ein.

Die .PeterSburgskija Wjedomosti" teilen ferner mit, daß ^lle vierzig Jahre hat sich Frau Pfarrer Kmspel in

am zweiten Tage der Unruhen einem jüdischen Tischler beide unserer Residenz der gesanglichen Ausbildung der Jugend Hände mit seiner eigenen Säge abgesägt worden sind. §mer gen)ii)met und erst vor drei Jahren den Unterricht mit Rück- Frau ist der Bauch aufgeschlitzt, die Eingeweide heraus- Quf ^e§ Alter eingestellt. Ihre Wirksamkeit als gerissen und es sind dann in den Leib Bettfedern und Daunen Ron5ertjängcnn, in welcher Leipzig, Paris, London als Haupt- gestopft worden. Alles, was die Zeitungen bis jetzt ge- Nationen zählen, fällt noch m die Epoche Mendels- bracht, blldet bloß einen kleinen Tell der begangenenL, Schurna nn, mit welchen Meistern sie auch vielfach ®miel. in persönliche Berührung gekommen ist. Mendelssohn erbat

| ----- etrnif» ' ihre Mitwirkung in 6 Gewandhauskonzerten. An ihrem

. r veer Uno Morre. (Satten, Pfarrer Georg Knispel (auf dem kleinen Friedhof in

Mißhandlungen englischer Offiziere durchs ^ßen [lt ^in Grab), deffen Buch überden Kameraden ftnb m ben letzten Mana en mebrsach zur > ^ler Sepbelmann von hohem ästh-ttfch-m Ver. Kenn ms gelangt unb haben ,° auch kurzttch nn engl.fch\ fie bcj künstlenschen Weiterb.lbung

Oberh-U - zu -m-r Debatt- g-suhtt b°. ber Lo b Robe s fi besten Bunbesgenossen. b°n sie l-ib-r schon ,m 38. ttcbenS.

ferne entsch,ebenste Mißbilligung über bie mebt alä fonbe,. I den Kreis ihrer Darmstädter

I baren Vorfälle ausdruckte. Aber allzule.cht scheinen d,-l°s^r g-hätt S. Kgl. Hoheit der Großh-rzog Ernst Ludwig, die Kaiserin Alexandra von Rußland, Prinzessin Ludwig von Battenberg und Großfürstin Elisabeth Sergius. Zu dem Ehrengeschenk, welches die Freunde und Schüler vormittags am 15. Mai überreichen,