welcher dahm geht, daß die Frage der amerifi
Arbeiterbrwegnng.
4
Kandel und Wrftcljr- lUwirtschäft
anders Terrain- und
fest.
il wohlbehalten in Phila-
M Seidenstoffe
gg^Ävon Elten & Keusi en, £
iiioersitätz-vruckcret
vrühl'sche 11
Mauch, der allen früheren
verletzend ist, gan; im Gegensatz i
und herzigen Welt.
P. W.
mb natürlichen, manchmal > Wrstanden hat. Aber der
sonst fast durchweg, auch hier Hai feit, die der Dichter den einfachen rührend naiven Gefühlen zu geben
tiefmenschliche Anteil, den die echt vermag, und den wir in so Herz und lebenSwarmen echten Mensche»
nahmen, vermögen wir seinem zubringen. So schön und rühr jungen Priesters in seiner Heim
»gestalt deS .armen LukaS" Sebastian nicht entgegen- nd das edle Leben jenes n Gemeinde uns zunächst
Run ft allein zu erwecken sicher Weise an der lieben
erfreute nicht wieder, wie ,fif die klare Anschaulich-
hemtf), in ihren baten eine An- terstützen. — In unqen und der
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6
Privat-Diskont 2»/, Prozent.
Oeft Kredit
Deutsche Bank
Darmstädter Bank Bochumer Guß .
Sammle, Velvets, direkt an Pnviu. Man verlange Muter.
bewirkten fast durchwegs geringe KurSrü Gesamt-Tendenz als fest bezeichnet werden; Zementwerte höher.
SchiffsnachriÄten
Red Star Linie.
welcher dahin geht, daß die Frage der amenfantcr. Konkurrenz bis zürn Zusammentritt des nächsten KongreffeSrv:agt werden solle, dcnnik in der Zwischenzeit die Angelezesit gründlicher studiert werden könne.
Washington, 13. April. Ter Bericht deHckerbaubureaut beziffert den Durchschnittsstand deS Winterweizenlrik 97,8, gegen 78,7 am gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, den j WinterrvgenS hn 97,9 gegen 85,4 im Vorjahre.
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ALS Krefeld.
Berliner Börse vom 14. April 1S03/l'?itgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.» .folge matter New- Jorker Meldungen, sowie ungsmstiger volitil^r Nachrichten auS Spanien setzte man heute auf den meisten Gebiey zu abgeschwächten Kursen ein. Offeriert waren in erster Reihe ffenwerte, besonders Bochumer, welche späterhin noch weiter rtiiaaben, auf das inzwischen dementierte Gerücht, daß Amerikafür früher bestellte Maare in Luxemburg Reugeld biete. Für wüciirocrle war die Tendenz bei stillem Verkehr gut behauptet. Jöfcere Umsätze voll- aoqen sich in Tynamite Tnist Shares, welchLnsangs aus niedrige L.ioidendentare hin um ca. 2 pCt. im Kur^gewonen, späterhin au? anderweitige höhere Tividendenschätzunö'die erlittene Kurs- einbnße wieder einholten, ja sogar noch uft weitere 2 pCt. an- zogen. Der Bankenmarkt lag ruhig; gegeEchluß deS Verkehrs ?^iqte sich Interesse für Kredit-Attien auf Mpcr Anregung. Von Bahnen Franzosen und Italienische BahnenHgehrt auf Käufe der Heimatländer. Aus dem Kaffamarkt zeigte sichvcute der allgemeinen ^Dtlr^u21®eCIÄt’?rcc^cn^' ^servierte Haltung Jleine Realisierungen “J>i c‘ri *" “ »ge, doch kann die
Schlußkurse.
211,75
140,87
188,75
186,25
im Angesicht der ihm anvertrauten Gemeinde in dem GotteS- hause, in dem er der Kirche und allen ihren Satzungen zu dienen berufen ist, mit einer an Frivolität grenzenden Keckheit hinwegsetzt, ist ein NonsenS, über das man trotz aller seiner edlen Eigenschaften, trotz der ehelichen Keuschheit deS Verhältnisses zu seiner Hausfrau nicht hinwegkommt. Indem der Dichter Partei nahm für diesen ostentativen, aller kirchlichen Ordnung Hohn sprechenden Gegner deS EölibatS im Priestergewande, indem er auf ihn alle Tugend, alle Güte, alle sittliche Schönheit häufte, ihm jeden Schmuck von Idealismus und Seelenadel lieh, wurde er als echter Tendenzschriftsteller unlogisch. Ein solcher Held von klassischer Observanz, ein Mensch von solcher sittlichen Schönheit und solcher Selbstlosigkeit begeht keine so groteske Dummheit, die ihm und den Seinen die Existenz kosten muß! Wer als Priester derartig gröblich verstößt gegen eine der obersten kirchlichen Normen, kann — daS wird sich der Beschränkteste unter den Gemeindegliedern sagen, um wie viel mehr der Priester selber — nicht länger Priester sein, er steht also im nächsten Augenblick mitsamt den lieben Seinigen via-ä-vis de rien. Diese schwere Unlogik in der Erzählung muß aber unbedingt das Interesse an dem Helden lähmen. Bei Anzengruber geht als Siegerin die höhere Pflicht hervor über das natürliche LebenSgeftihl, dadurch entwickelt sich in seinen Hauptpersonen ein höherer Seelenadel, und das ist der wahre Vorzug des berühmtesten Drainas des österreichischen Volks- poetcn. Der Pfarrer Hell ist um vieles menschlicher und liebenswürdiger als der Pfarrer Holthauser. Vollends der zweite Teil des Holzainer'schen Romans mit der Fülle seiner häßlichen, gräßlichen, blutrünstigen Szenen, das scheußliche Ende der Familie des Expriesters und mehr noch fein eigenes würden einen ungünstigen Schluß auf daS dichterische Können
Universitäts-Nachrichten.
München, 14. Avril. Der ordentliche Profeffor der Psychiatrie, Summ, ist heute gestorben.
— Der außerordentliche Professor Dr. Eugen Kühnemann zu Marburg ist in gleicher Eigenschaft in die philosophische Fakultät der Universität zu Bonn versetzt worden. —Ter Privat- dozent Tr. Hermann Scho en e zu Berlin ist zum außerordentlichen Profeffor in der philosophischen Fakultät der Universität zu Königsberg i. Pr. ernannt worden. — Der Direktor der chirurgischen Universitätsklinik, Professor Tr. Bier in Bonn, ist zum Medizinalaffeffor bei dem Medizinalkollegium der Rheinprovinz ernannt worden. — Dem Privatdozenten in der Philosophischen Fakultät der Universität zu Marburg, Dr. Hermann D i e m a r, dem Prioatdozenten in der philosophischen Fakultät der Universität zu Marburg, Dr. Karl Schau m, und dem Privatdozenten in der philosophischen Fakultät der Universität zu H a l l e a. S., Dr. Eduard Wechsler, ist das Prädikat „Professor"' beigelegt worden. — Dem Direktor der Elisabethenschule und des städtischen Lehrer- innenseminarS in Frankfurt a. M., Dr. Karl Rehorn ist der Charkakter als Schulrat mit dem Range eines Rates vierter Klaffe verliehen worden.
— In Meran ist am 13. d. M. der bekannte Philosoph mrd Profeffor der Universität Berlin, Geh. Regierungsrat Dr. Moriz LazaruS gestorben. Lazarus war 1824 zu Filehne (Posen) geboren. Nach Vollendung seiner Studien ließ er sich in Berlin als Privatgelehrter nieder, wurde 1860 als Profeffor für Psychologie und Völkerpsychologie an die Universität Bonn berufen, übernahm 1867 eine Lehrstelle an der Kriegsakademie in Berlin und lehrte eit 1873 als Honorarprofessor an der Berliner Universität. Lazarus gehörte als Philosoph der Herbarfschen Schule an. Von seinen zahlreichen Arbeiten seien genannt: .Das Leben der Seele", „Ueber >en Ursprung der Sittens „Ueber die Ideen in der Geschichte", „Zur Lehre von den Sinnestäuschungen", „Die Reize deS Spiels", „Die Ethik deS Judentum?". Seit 1859 gab Lazarus im Verein mit H. Steinthal die Zeitschrift für Völkerpsychologie rmd Sprach- wiffenschaft heraus.
gesellschast, Landau
..... .............. vital von 300 000 Mk.
bestehende Gesellschaft beruft eine außerordentliche Generalversammlung zwecks Beschlußfaffung der Auslosung/Eine Dividende imtrbe bisher nicht verteilt.
Kunst und Wissenschaft.
Berlin, 14. Avril. Der Hofschauspieler Ferdinand Bonn übernimmt vom Herbst 1905 an die Direktion des Berliner Theaters. Die Pachtsumme beträgt 125 000 Mk.
Wiesbaden, 14. April. Zur Teilnahme an einem in den nächsten Tagen hier stattsindenden Geographen ko ngreß traf der Fürst von Monaco hier ein.
— Ter Bildhauer Profeffor Svrius Eberle, Mitglied der Münchener Akademie der bildenden Künste, ist in Bozen gestorben
Der Postdampfer .Zeeland" der ^eb Star Lime in ttnt- werpen ist laut Telegramm am 13. Ap:ü wohlbehalten in New- Pork angekommen.
Der Postdampfer „Switzerland" b|* Red Star Line in Antwerpen ist laut Telegramm am 12. Ap delphia angekommen.
du6 den Dörfern der Bergstraße, de? OdenwaldeS oder RheinheffenS zu »vählen, Menschen zu schildern, mit denen er umgeht und die mit ihin umgehen, in gewisser Weise untreu geworden. In längst vergangene Zeiten versetzt er seine Leser hier, in die Zeiten der Hussittenkriege, und in den Mittelpunkt der — ganz gegen seine sonstige Gewohnheit — viel, schließlich allzuviel bewegten Handlung seines BucheS stellte er einen jungen Priester von großer Tat. und reicher Einbildungskraft, der in heißer £iebe entbrennt zu einem wackeren Mädchen, das, wie Goethes Dorothea, in feinem engen Dörfchen von fern her erscheint, arm wie eine Kirchenmaus, und daS er im Pfarr- hausc aufnimmt und zu seinem Weibe macht. AnS dem anfänglichen zarten Liebesidyll, dessen duftige Lyrik nur zuweilen durch seitenlange, an höchst umständlichen Perioden reiche Sätze etwas bceinträchttgt wird, wächst eine halbe Tragödie und ein halbes VolkSsttick, Anzengrubers „Pfarrer von Kirchfeld" ähnlich, heraus. Konflikte elementarer Kräfte brechen auS, der Kamps der Gefühle und der allgemeinen Lebensanschauungen. Nur allzu schnell aber entfernt sich der Dichter vom wirklichen Leben. So sehr wir reine und menschliche Einzelheiten in dem Idealcharakter deS braven Sebastian Holthauser schätzen, so sehr wir unS an dem ab und zu spürbaren Dufte echten Christentums erfreuen, so mißgestimmt macht uns die Zumutung, dem Dichter glauben zu sollen, wenn er unS allen Ernstes die durch ihn selber an geweihter Statte vor versammelter Gemeinde sich vollziehende Tauf- Handlung seines KindcS schildert, der geheiligten Vorschrift der Kirche zum Trotz. Seltsam, daß dem Dichter daS ganz Unmögliche eines solchen Vorganges nicht zum Bewußtsein gekommen ist. Ein bestallter konsekrierter Priester, der sich Über eine der am strengsten verfolgten Vorschriften der Kirche
Harpener Bergbau . . 186,30
Schluß-Tendenz: ziemli
Landauer Tabakmaunfaktnr, Akti
Pfalz. Tie seit 1897 mit einem Aktie
Couverts mit !§irma billigst
des Verfassers ziehen lassen, besäs Xt der Anfang des BucheS nicht jenen wohltuenden idyllischen^ Büchern HolzarnerS eigen ist, und
Landwirtschaft.
Rom, 14. April. Gestern wurde auf dem Kapitol der 7. internationale landwirtschaftliche Kongreß eröffnet. Bei der Feier waren zugegen das Königspaar, die Minister Nasi und Eoccoa-Orta, Ackerbauminister Baeeelli, die Präsidenten de? Senats und der Kammer, die Botschafter Deutschlands, Frankreichs imd Oesterreich-Ungarns, sowie zahlreiche geladene Gäste. Namens der Stadt Rom begrüßte der Bürgermeister von Nom die Teilnehmer an dem Kongreß. Sodann hielten Ackerbauminister Baecelli, der Präsident des vorbereitenden Komitees, Marquis Eappelli, und der Präsident der internationalen landwirtschaftlichen Kommission, Meline, Ansprachen, die mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurden. — Die erste Abteilung des Kongresses beriet heute die Frage einer europäischen Verständigung zum Zweck der Anwendung von D i f f e r e n z i a lz ö l l e n gegenüber den Vereinigten Staaten. Der deutsche Abgesandte Graf Schwerin-Loewitz befürwortete für die neuen Handelsverträge besondere Vergütungen der europäikben Erzeugnisse gegenüber denjenigen der Vereinigten Staaten. Schließlich wurde ein Antrag Luzzattis angenommen,
'fcinri(f)t.), PreiSl. grat. 291
Südweine.
^gezeichnet. 2584
l|r). Scltcrswcg 58.
er gezwungen war, für jedes Massenguartier einschließlich Sttefelreinigen für die ganze Tauer de? Festes 2.50 Mk. zu berechnen, welcher Betrag beim Bezug der Schlafstelle von jedem einzelnen Turner sofort erlegt werden muß.
* München, 14. April. Rittmeister FreiHerr von Horn hat sich am Freitag au§ einem Sanatorium in Meran, wo er sich zur Kur befand, entfernt und ist seitdem nicht zurückgekehrt. Nach hinterlassenen Briefen ist zu vermuten, daß er sich erschoffen hat.
Nakel, 14. April. Gestern nachmittag wurde auf der Landstraße von Nakel nach Krotoschin der 21jährige Landwirt Schcfflach aus Bromberg erschossen ausgefunden. Schefflach wurde auf dem Wege von der Kirche nack einem Wirtshause von den Kindern des an der Straße nach Nake! wohnenden Müllers Mechydle geneckt; infolgedessen kam es zu einem Wortwechsel mit Letzterem, in dessen Verlaufe dieser . den jungen Mann niederschoß. Eine Schrotladung traf die Magengegend und führte den sofortigen Tod herbei. Der Mörder, der als ein jähzorniger Mann bekannt ist, wurde verhaftet.
, * Madrid, 14. April. Bei dem gesttigen Beginn der Stiergefechte kamen zahlreiche Unglücksfalle vor. Hier wurde der berühmte Matador FuentcS schwer verwundet, in Barcelona ein Espada tätlich verletzt.
Bti da pest, 14. April. Aus vielen Landesteilen wird nach mehrtägigem Regen heftigerSchneefall und sinkende Temperatur gemeldet.
„a la Oberst", über seine Ausflüge tu Begleitung der liebenswürdigen und graziösen Gräfin erzählt, und schließlich kommt der begeisterte Barde sogar . . . auf den Hund. „Bei des Reichskanzlers Morgenspaziergängen auf den ginsterduftigen Wegen Sorrents begleiten ihn Fürst Lich- nowsky, sein Ar^ und ent . . . Hund." Man denke, der Neapeler Skribifax nennt Mohrchen schlechthin einen „Hund"!? einen tz^rnz gewöhnlichen „$unb" — aber er verbessert sich sogleich, denn er fährt fort: „Aber es ist ein Hund, in dessen Busen der Reichskanzler alle seine Staatsgeheimnisse niederlegen m u ß, denn er verläßt ihn nie. Die Photographie, die wir hier veröffentlichen, zeigt uns eben den Grafen Bülow in einem jener Augenblicke der Expansion mit seinem treuen Vierfüßler, wo man ersieht, daß der Hund der Freund des Diplomaten, vielleicht der einzige, weil verschwiegenste, Freund ist." Tas Bild führt Mohrchen vor, wie es mit Artlichem Schweifgewedel die in Sportshosen steckenden Beine des Reichskanzlers beschnuppert.
* Miß Roosevelt auf der — Löwenjagd. Turch einen Teil der englischen Presse läuft die Nachricht, daß Miß Helena Roosevelt bei Slough Creek ein Puma gejagt und getötet habe. Jedoch dürfte die Version anderer Zeitungen richttg sein, wonach Präsident Roosevelt in der Nähe von Helena im Zellowstone-Park einen Silber löwen tötete.
— Dom holländischen Streik. Ai Amsterdam meldet man: Die entlassenen Angestellten der liben Eifenbahn- gesellschaften richteten an die Gesellschaften 1 alten Stellungen wieder angestellt zu werden, zahl hervorragender Personen, dieses Gefuci' : der letzten Nacht brach Feuer in den 5.
Truckerei der internationalen sozialistischen iome im Torfe Blaricum auS. Die Wohnstätten zweier Kolsncn sind zerstört. Ein nicht bestätigtes Gerücht besagt, daß der SÄ von Bewohnern des Dorfes Blaricum angelegt sei, welche bnÄie von den Kolonisten betriebene sozialistische Provaganda ur Hnsten der letzten Ausstände erregt^sind. — Seit dem 14. d. M. dnen übrigens bei den preußischen Staatsbahnen Gütersendungen ller Art nach und über Stationen der holländischen Bahnen raber angenommen werden, mit Ausnahme von Amsterdam.
* Wien, 14. April. Ter Hochalpinist Ferdinand Fleischer und die Lehrer Hans und Karl Teufelsbauer aus Wien bestiegen am Sonntag den Hochschwab, gerieten in einen Schnee sturm und werden seither vermißt.
* Son einem Seekadetten erstochen (vergl. jinfere gestrigen Telegramme» wurde in der Nacht zum Ostersonntag in Essen ein Artillerist. Die Tarstellunggen über den Vorfall weichen von einander ab. Der Artillerist Hartmann soll angeblich seinen Schulkameraden Hüßner, der als Seekadett, als Seeoffiziers-Aspirant und auch als Fähnrich bezeichnet wird, nicht gegrüßt haben. Beide waren auf Urlaub in der Heimat. Hüßner stellte in der Nacht den Artilleristen Hartmarrn zur Rede, weil dieser ihn nicht gegrüßt habe. Hartmann entschuldigte sich, er habe in der Dunkelheit die Uniform nicht erkannt, und folgte willig der Aufforderung des Hüßner, ihn zur Polizeiwache zu begleiten. Aus dem Wege dahin ergriff aber Hartmann plötzlich die Flucht. Hüßner eilte ihm nach und versetzte dem Fliehenden mit seinem Dolch zuerst einen Stich in den Rücken und dann einen zweiten in die Brust. Hartmann brach zusammen und verschied kurze Zeit darauf. Hüßner, der kaum 20 Jabre alt ist, wurde verhaftet. Der Erstochene ist der Sohn des Essener Hoteliers Hartmann, des Besitzers des „Berliner Hofes". Hühner ist der Sohn des verstorbenen Direktors Hühner von den Schalter Werken. Nach anderer Meldung hätte Hartmann die Aufforderung Hühners, mit ihm zur Wache zu kommen, mit Rücksicht auf ihre Bekanntschaft verweigert.
* Das Hvtel der Prinzessin. Die „Bodensee- Zeitung" in Romanshorn enthält folgende Bekanntmachung: „Mache hiermit bekannt, daß ich die sämtlichen 'Gebäulichkeiten des Hotels du Lac, Bad- und Kuranstalt, samt Dependence in Uttwil käuflich übernommen, seit 21. März Wohnung bezogen und den Betrieb des Geschäftes meinem Verwalter Herrn Friedrich Hannemann übergeben habe. Uttwil, den 6. April 1903. Alexandra, Prinzessin zu Isenbur g." — Prinzeß Alexandra zu Isenburg hatte lange Zeit in Frankfurt ihren Wohnsitz.
* Die M ondsin sternis in der Nacht von Samstag zu Sonntag ging in Berlin bei ganz besonders günstigen Witterungsverhältnissen von statten. Die Finsternis war nahezu total; in Teilen des Monddurchmessers betrug sie 0,973, d. h. nur der dreihundertste Teil des Mondes blieb unverfinstert. Da auch bei einer totalen Verfinsterung der Mond in überaus seltenen Fällen gänzlich verschwindet, so bereitete vielen Zuschauern das Phänomen eine gewisse Enttäuschung, da unser Trabant trotz des Kernschattens noch verhältnismäßig hell erschien, sodaß einige Details wahrnehmbar waren. Der Mond zeigte eine eigentümlich schwach rötliche, in fast allen Phasen der Intensität übergehende Farbe, eine Erscheinung, die auf der Strahlenbrechung des Sonnenlichtes beruht, welch letzteres bei dem Durchgang durch die Atmosphäre der Erde gebrochen und in den Schattenkegel geworfen wird. Die Finsternis begann um 11 Uhr 28 Minuten, das Mittel war um 1 Uhr 6.6 Min., "das Ende um 2 Uhr 45.3 Min.
♦ „Mohrchen auf Reisen." Einen wahren Hymnus auf „Mohrchen" leistet sich der Neapeler „Mattino", der seine Späher nach Sorrent enffandt hat, um dem R eichs- kanzler nach Kräften hinter die Kulissen $u schauen. Da wird alles mögliche Schöne und Gute über Graf Bülow, fein frisches, frankes, blühende? Aussehen und seinen Schritt
Märkte.
— Bleicheubach, 14. April. Heute ube der Ostermark. abgehalten. Aus der Umgegend von 3-44 Stunden waren wohl über 250 Schweine, zumeist 8—10 Wocheii alte Ferkel, ausgetriebeu. Fast sämtliches Kleinvieh wurde, trotz der niederen Preise für fett« Schweine, zu hohen Preisen verkauft. DaS Paar Ferkel kostete 45—50 Mk.; Einlegschweine waren im Verhältnis billiger, 110 bis 120 Mk. daS Paar. Der Krämermarkt war schlecht besucht, da daS Wetter dafür zu ungünstig war. •-
entgegentritt, so ursprünglich unP natürlich die Neigung ist für daS schöne, artige und gute M 'ädchen, daß einen Dust von reiner, gesunder Jugend auSftrön so unsanft die Harmonie verletzend ist, gan; im Gegensatz i zu dem wundervoll harmo- nssch an- und auSklingenden ,at rrttn Lukas", der AuSgang deS LebenSrornanS dieses schließlich «zanz verwilderten SohneL der Kirche.
Holzamer hat neulich sein Ai^lt als Realschullehrer in Heppenheim, von dem er seit Ickhrft und Tag ständig beurlaubt war, definitiv niedergeleglSeine Funktion als Kabmetsbibliothekar deS Großbcrzogv^ hat er wohl beinhalten. Zur Zeit hält er sich seit Monaten in Paris auf. Die fianzösische Hauptstadt wird auf feir <c dichterische Entwickelung zweifellos von nachhaltiger Einwirkung sein. Möge er nicht allzu viel verloren haben von bemf* was er unS bisher war, der treue und feine MenschhcuEwlderer, der gefühlsreiche Nach- und Turchempfinder einer | 0 engherzigen als engen
Anian . 212,50 . 211,90 . 141,00 . 189,50
Darmstädter Möbelfabrik (160 Zimm.
Beerenweine. —
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