Dienstag 14. April 1903
158. Jahrgang
Erstes Blatt.
Abrrsle für Teoeichen:
Anzeiger «tctzen.
^milprtd)an1d)lu6Nr 51.
Bekanntmachung.
Wegen Vornah ine von Pslasterungsarbeiten rotrb die südliche Wege rampe am Westende der in Verlängerung der Klinikstraße betegenen Brücke vom 15. April biß 9. Dlai L 35. für den Fuhrwertöverkehr gesperrt.
Ließen, den 13. April 1903.
Großherzogliches Pollzeiamt Gießen.
I. V.: Roth.
Parlamentarisches aus Hessen.
Die Abgg. Schönberger und Genossen beantragen, die Kammer wolle die Regierung ersuchen, dem gegenwärtigen Landtage ein Gesetz vorzulegen, das den Milch- verkauf im ganzen Lande einheitlich regelt unter voller Berücksiäriigung 1. aller bei der Milchproduktion einscl-lagcnden natürlichen Verhältnisse; 2. sowie einer dementsprechend zu gestaltenden Milchverkaufsmöglichkell. — Ein denselben Gegenstand betreffender Antrag wurde in ähnlicher Form schon im vorhergegangenen Landtage im Mai 1901 an die zweite Kammer ein gesandt.
Die Abgg. Häusel und 28 Genossen beantragen, die Kammer wolle beschließen, die Negierung zu ersuchen, alsbald den Landstanden eine Gesetzesvorlage zugehen zu lassen, durch welche Artikel 17 des Gesetzes vom 9. Juni 1898, die Besoldungen der Staatsbeamten betr., dahin abgeändert bezw. ergänzt wird, daß für alle diejenigen Beamten, welche nicht schon im Genüsse einer Dienst - wohnung stehen, 1. der vorletzte Absatz des genannten Artikels außer Wirkung gesetzt wird und 2. die im 2. Absatz unter a, b und c festgesetzten Werte der Dienstwohnungen auf 16 Prozent, 12 Proz. und 8 Proz. der Besoldung erhöht werden. Von einer näheren Begründung^dieses Antrages wird im Hinblick auf die in der 10. Sitzung der zweiten Kammer der Landslände vom 19. Februar statt- gehabte Besprechung abgesehen.
Tie Abgg. %t. Schmitt und 44 Genossen beantragen im Anschluß an bekannte Landtagsverhandlungcn, die zweite Kämmer wolle an die Großh. Regierung das Ersuchen richten, unter Beibehaltung des dreijährigen juristischen Universitätsstudiums und einer dreijährigen Acceßzert in bas nächstjährige Budget einen Betrag einzustellen, der zur weiteren Ausbildung der jungen Verwaltungs- beamten nach bestandenem Staatsexamen in Landwirtschaft, Industrie, Handel und Gewerbe, Genossenschaftswesen re. Verwendung finden soll. , . _ _ _ . w „
Mit Allerhöchster Ermächtigung S. K. H. des Großherzogs richtet das Finanzmini per ium an die Stände des Großherzogtums, zunächst an die zrvelle Kammer, das Ansinnen, die für die Tiefbohrung in Bad Salzhausen bereits verausgabten 16 344,64 Mk. nachträglich au bewilligen, und zur Ausgabe einer weiteren Summe von 4000 für Pump versuch die Zustimmung zu erteilen, sowie zuzustimmen, daß der Gesamtbetrag von 20 344,64 Mk. durch Kap^ta.aufnahme nach Maßgabe der Bestimmungen in Artikel 3 des Finanzgcsetzes für das Etatsjahr 1903/04 aufgebracht wird.
Abg. Haas- Tarmsmdt beantragt, die Regierung zu ersuchen, bei der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschafts. Verwaltung dahin zu wirken, daß für Hähnlein und Langwaden an der Kreuzung der Maiu-Neäarbahn mit der taeisstraße Eernsheun Zwingenberg eine Haltestelle [ür Personenverkehr errichtet werde.
Nr. 86
außer Sonntag».
Dem Lietzener Anzeiger werden im Dechlel mit dem vessilche» londwtN die Otetzenee Familien« Hättet viermal in der Woche btigeltgL Äoiaiionibrurf a. Verlag der v r ü h l'fche« Unu>ei1.-iöud>* u.6(cin- te^uIrrettPieöchErteu) •UMftüm. »nxbitw*
Volilische Wochenschau.
Mit den ungetrübtesten Empfindungen ist ter deutsche Kaiser von Kopenhagen geschieden; an seinen Aufenthalt in der Familie des Königs Christian DL bewahrt er die herzlichsten Erinnerungen. Der Popularität des Kaisers bei einem großen Teile der Kopenhagener Bevölkerung hat noch ein besonderer llmstand gedient, aus dem die Sozialdemokratie der dänischen Hauptstadt viel Kapital geschlagen hat, während die deutsche sich bemüht, ihn gegen den Kaiser zu wenden. Es war die Begegnung, die der Kaiser in Kopen- hagen mit einem Führer der Sozialdemokratie, nämlich dem jüngst gewählten Mitbürgermeister Jensen, hatte. Dazu brachte das Blatt „Pollliken" folgende Mitteilung: Die Kronprinzessin war unermüdlich diejenigen zu finden, die sich nicht selbst in den Vordergrund drängten. Allgemeines Aufsehen erweckte es, als sie mit dem Bürger- meister Jensen zum Kaiser kam und ihn bat, den neuen Bürgermeister zu begrüßen. Der Kaiser begrüßte Jensen und sprach lange und freundlich mit ihm über das neue Rathaus und dessen Architektur." Es war also die Kronprinzessin, deren Richtung durch diesen Vorgcuig übrigens auch in bemerkenswerter Weise gekennzeichnet wird, welche die Unterredung herbeisührte. Die „Daily Mail" verbreitete aus Kopenhagen, ter Kaiser habe die Prinzessm Waldemar zu einem Besuch in Berlin aufgefordert und habe, als Die Einladung mit einem Hinweis auf die bevorstehende Reise der Prinzessm nach Paris abgelehnt wurde, ausgerufen: nous nous verrons ä Paris. Seine Majestät beabsichtige einen Besuch nach Pans und fühle sich dazu durch den freundlichen Empfang in Dänemark ermutigt. Diese Geschichte ist, wie ^tzt die „Nordd. Llllg. Ztg." schreibt, vom Anfang bis zum Ende Erfindung. Der Verkehr zwischen ter Prinzessin und dem Kaiser war durch besondere Liebenswürdigleit ausgezeichnet, von einer Reise Wllbelms II nach Paris oder einer solchen der Prinzessin nach Berlin war aber dabei nicht die Rede. Als ridgig wird die Meldung bestätigt, daß der Kaiser ter Prinzessin eine Uhr zum Geschenk mad)le. Er erwiderte damit eine Gabe, durch welche die Prinzessin ihn erfreut hatte.
Die Stille ter Charwoche ist im übrigen in unserem deutschen Vater lande durch nichts unterbrochen worden. Das einzige Ereignis, das aus unserem Großherzogtum an dieser Stelle zu erwähnen ist, das ist die Ehrenpromotion^ter Herren Minister Rothe unb Gn auth zu Doktor-Ingenieuren der Darmstädter Hochschule, die im wesentlichen den beiden Ministern die schließlich durch beite Kammern des Landtages bewilligte, zu ihrem Ausbau nötige Summe zu verdanken hat. Ehrendoktoren ter Universität Gießen sind bekanntlich die beiten Minister bereits.
In den beiden letzten Tagen vor Antritt chrer Osterferien erlebte die Abgeordnetenkammer in Frankreich einen neuen Kampf um Dreyfus. Und das tarn so. Gegen die Giltigkeit mehrerer Pariser Wahlen war Einspruch erhoben worden, namentlich gegen die des Nationalisten Syveton, uiid zwar auf Grund ter Agitation von nationalistischer Seile, deren Hauptmitlel darin bestand, daß sie die regierungsfreundlichen Gegner als Partei te» Auslandes bezeichnete wegen ihrer Hculung gegenüber Dreyfus. Diese Art ter Agitation führte eine neue eingehende or- orterung in ter Kammer herbei. Der Sozialist Jaures betaut m den beiden Tagen hauptsächlich bie xebaite. Was die „neuen Tatsachen" an geht, so verweilte er in ter Hauptsache bei einer früher wohl schon erwähnten, aber nicht aenüqenb in den Vordergrund getretenen Fälschung, nämlich einem angeblichen Schreiben des deutschen Kaisers, das wie das berüchtigte Bordereau und die italienische Lpionen- tepesche, die „Beweise" für bie Schuld des Dreyfus ge-
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
lichen Bergwerksgebiet in Teutsch-Südwestafrika geplant wurde.
Nach seinem Besuch in Lissabon macht Eduard VIL noch einen solchen in Rom. Das geht eigentlid) gegen die diplomatische Etikette, da Viktor Enianuel 111. erst einen Antrittsbesuch in London machen muß. Aber England will sich das italienische Herz burd) diesen etitelt* widrigen Besuch umsomehr getüinnen, unb Eduard VIL oll nach dem Anllillstesuch des itahenij'djen Königs noch einmal, dann aber mit allem Gepränge in Rom einziehen. Cb er diesmal den Papst besuchen wird, steht noch dahin. Von Rom geht es nad) Paris, wo man den einstigen Prinzen von Wales noch in Erinnerung hat unb augen-i blicklich poetisch wärmer für Englanb fühlt, seit von Rußland her die Balkanpolitik Frankreichs und Englands in o scharfer Weise getadell worden ist.
Fn Spanien sind jetzt Studentenputsche an der Tagesordnung. Ueber die Behandlung eines Kam-« militonen durch die Polizei von Salamanca erbost, erregten die dortigen Studenten einen Aufruhr, ter blutig unterdrückt wurde. Dies hinwiederum brachte die tempera- menwolle Studentenschaft in Saragossa und Madrid auf, die sid) vor allem dadurch rächen zu können glaubte, daß sie die Republik hoch leben ließ unb mit sozialistischen Arbeiterhaufen fraternisierte.
Der junge Alexander unb die minder jungt Draga von Serbien haben mit großer Schlauhell eine — ganz kolossale Dummhell eingefädelt. Das Herausbeschwören eines ,Mrsassungskonflikts" gerade jetzt kann sehr leicht der Anfang vom Ende der ,Hausvolllik" des edlen Herrscherpaares werden, der ,Hauspolllik Lunjewitza". Denn daß die Armee die Belastungsprobe aushält, die chr mit der Ernennung des Bruders ter Königin Draga, des in Osfizierskreisen nur als arrogant, unkameradschaftlich unb einfältig bekannten Leutnants Lunjewitza, zugemutet wird, ist noch keine ausgemachte Sad)«. Dieser Tyronfolgeplan wird'allgemein als die Ursache des Staatsstreiches bezeichnet. Die Stimmung, die seit dem Ereignisse vergangen sind, deutet nach Privatmeldungen aus Semlin, eher auf „Kofferpacken" für das Herrscherpaar, als auf die Einsetzung einer „Dynastie Lunjewitza". Aus dem Innern des Landes schwirren dumpfe Gerüchte. Der Versud), die beiden Richtungen der Liberalen auszusöhnen, fdjeiterte. Die Extremliberalen unter Führung von Awa- kumowitsch unb Ribaratz beschlossen, auch wellerhin in entschiedener Opposition zu verharren. Auffallenderweise schweigt seit ein paar Tagen die offiziöse Berichterstattung aus Belgrad gänzlich
liefert hat. Es kam dann noch hinzu ein Schreiben deS Generals Pellieux, der seinerzell in ter Untersuchung gegen : Dreyfus beschäftigt war unb zu der Erkenntnis kam, daß man ihn auf Grundlage von Fälschungen habe arbeiten lassen. Pellieux wurde durch diese Erkenntnis so ergriffen, daß er seine Entlassung verlangte. Tas war unter dem Ministerium Brisson, tesjen Kriegsminister Eavaignac dieses motivierte Entlajsungsgesuch aus den Prozeßakten fernhielt unb auch den übrigen Ministern verheimlichte. Dieser Tatsad>e wegen kam es in ter Kammer jetzt zwischen ihm unb Brisson zu einer großen Szene. Ganz ziveifellos ist es, daß auch Eavaignac aus Politik Schonung und Vertuschung icubt hat, wo vollste Offenhell am Platze gewesen wäre. Die Nationalisten machten nrieber großen Lärm. Ter Kriegsminister Andrs stellle eine Unter,udjung der Dreyfusakien unter den von Jaurös vorgebrachten Gesichtspunkten im Verwaltungswege in Aussicht, was die Kammer als solche nicht naher angeht. Wenn letztere mit dem Stimmeiiver- hältniS von 200 gegen 75 Stimmen bet 540 Anwesenden einer Resolution zusumnite, daß bie Kämmer der Regierung ihr Vertrauen ausspreche, aber erklärte, die Dreh,ussuche olle den gerichtlichen Boden nicht verlassen, so richtete sid) das allerdings gegen die Zusage Andres, der schließlich auch vom Ministerprajitenten Eomoes preisgegebcii wurde. Es stimmte etwas nicht in ter Regierungsmehrheit; auch in dieser gibt es eine Gruppe, die Scheu vor einer Dreyfus- enquete hall Dies muß Comtes im letzten Augenb.id „gesteckt" worden fein, jobag er lieber Andre preiSgab, als das Säbinett einem Durchfall aus setzte.
Während die offizielle Leitung ter Sozialdemokratie in Holland die Aussichten ellies allgemeinen Aus- standes für schlecht zu halten fdjien, brach plötzlich doch der allgemeine Aussuutd am Sonntag vor acht Tagen aus. Trölstra, ter Führer der sozialdemokratischen Partei, bestätigt, daß er von Anfang an von dem Streik abgeraten habe. Aber die Sozialisten blieben in der Bewegung, um, wie Tr. erklärt, zu verhindern, daß sie ganz von den anarchistischen Elementen in bie Hand genommen würde. Qfcgen alles Erwarten zeigte sich eine große Zahl Bahnangestell- ter bereit, im Dienste zu verharren; den Ausständigen wurde eine gant kurze Frist gestellt, um zur Arbeit zurückzukehren; andernfalls waren sie entlassen. Diese Maßregel beantwortete das Abwehrßomitee, der sozialistisch- anarchistische Aus-standsausschuß, welcher die Kammer unb Regierung zwingen wollte, auf die neuen sozialen Gesetze zu verzichten, mit ter Verkündigung des allgemeinen Ausstandes in allen Gewerben, ein Schrill, dessen völlige Durchführung aber nicht möglich war, auch ganz abgesehen davon, daß bie christlichen Arbeiterorganisationen grunbsätzlich bei der Arbeit blieben. Der Aus stand saus- schuß versuchte es nomenllich bei den städtischen Arbeitern Gasanstalten usw.), bei den Bäckern und den Metall- ortellern, den Ausstand durchzusetzen, erzielle aber nur Teilerfolge. Am Mittwoch er Härten sich die Rechte unb bie Linie ter Kammer, mit Ausnahme der obstruktionisti- fd>en Sozialisten, sowohl für bie neue gesetzliche Sicherstellung ter Arte itSsr eihell wie auch für bie Straffälligkeit der Arbeiter, die durch Ausstand den öffentlichen Eisenbahnverkehr schädigen. Am Freitag kam dann das Abwehr- fiomitee zu ter Ueteryugung, daß der Ausstand einmal gegenüber der Haltung der Mehrhell der Bevölkerung, dann auch, well zahlreiche Arbeiter sich nicht um denselben kümmerten, nicht zu hallen fei, und erklärte ihn deshalb für a ufgehoten. ES erkannte also seine Niederlage an. Schon am Tage vorher Halle es den Bahndllektionen das Angebot gemacht, die Wiederaufnahme der Arbell zu veranlassen, wenn alle Ausständigen chre bisherigen Posten wieder einnehmen dürsten, aber bie Direktionen, welche bie Lage kannten, hielten es im Interesse ihrer Autorität für richtig, abzulehnen und bie bedingungslose Beendigung des Streikes abAunxirten. Unmittelbar vor dem Feste hat bann auch noch bie erste Kammer die Streikgesetz-Novelle nach einer Rede des Ministerpräsidenten Kuypers einstimmig angenommen. Das Gesetz wurde alsbald im Staatsblatt publiziert und trat so fori in Kraft. Die Staatseisenbahn hat daraufhin bereits 600 Arbeiter entlassen, die Nlld er ländische Faorik für Schifffahrtmaterial 230, die Stadt Amsterdam im ganzen etwa 750.
König Eduard von Eng lanb verließ am Tiens tag das gastliche Portugal. Wenn man schon immer von dem Abhangigkellsoerhältnis dieses Staates gegenüber dem mächtigen Albion überzeugt war, so haben die Lissaboner Festtage mit ihren amtlichen Reteergüssen diese Ueberzeugung nur noch mehr bestätigt. England hat es gar nicht nötig, die portugiesischen Kolonien in Afrika, soweit es an deren Beeinflussung interessiert ist, zu an- neftieren; die Zwischenfälle des südafrikanischen Krieges, während dessen Portugal den englischen Truppen in denkbar völkerrechtswidrigstet Weise Vorschub geleistet hat, sind dafür ein längst bekannter Beweis. Darum war es auch eigenllich müßig, mit dem Besuch des englischen Königs in Portugal die Frage des Ankaufs der Delagoabai in Verbindung zu bringen, und deshalb Halle es König Eduard ungeheuer billig, beim Abschied am Landungssteg in Portugal feinem „Cousin" Carlos zu versichern, daß England nur den Wunsch habe, die Kolonien, bie es besitze, zu bewahren, ohne ten Besitz anderer zu schmälern Wenn kein Verkauf pvrwgiescsiyeü Koloniaite.itzes an England stattfindet, bann tritt aber auch die Eoentualmöglichkeit nicht e in, daß nach Erfüllung dieser Vorbedingung das Deutsche Reid) den Portugiesen einen gewissen, für deutsche Interessen mehr oder weniger dienlichen Teil portugiesis chen Kolonialbeiitzes abkauft. Als folajer wurde schon seit langem die üigerbai in Angola , bezeichnet, von der aus auch eine Bahn nach dem nörd-
Bckauntmachung.
In tem Gehöft befi Wilhelm Hofmann IL zu Hungen ist bei einer Kuh Milzbrand festgestelll worden.
Gießen, den 9. April 1903.
Grvßherzoglicycs KreiSamt Gießen-
Dr. Breidert.
Kclianntmachung.
Die am 7. I. MtS. ungeordnete Sperre der Frankfurter- straße, zwischen Hofmann- unb Klinikstraße, wird hiermit aufgehoben.
ließen, ten 11. April 1908.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
I. Roth.__________________
Kekanntmachung.
Die Dartenslraße, zwischen Sübanlage und Löber- ftraße, wird wegen Vornahme von Walzarbeiten von Dienstag den 14. L MtS. ab bis auf Weiteres für den Fuhrwerks- unb Fahrraboertehr gesperrt.
Gießen, ten 11. April 1903.
.Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
I. V.: Roth.


